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  1. #341
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    Standard Deutschland geht es nur auf den ersten Blick gut

    Die wirtschaftliche und soziale Lage in Deutschland – Oktober 2012

    Prolog

    Was ist Wahrheit? (Pontius Pilatus)

    Wer weiß eigentlich, was von dem, was uns täglich in den Medien berichtet wird, wirklich wahr ist? Kaum jemand!... Manfred Lütz, Psychiater und Bestsellerautor, ist Experte für den Zweifel. Er hat ein Buch geschrieben, das "Bluff" heißt - und von "Fälschung der Welt" handelt - von den vielen scheinbaren Wahrheiten, die uns so Tag für Tag entgegengeballert werden.

    Wir können nicht entscheiden, ob das, was uns Medien und der Pressedienst der BA als Wahrheit suggerieren, wahrhaft Wahrheit ist, oder ob uns das nur als ersehnte politisch erwünschte Wahrheit in unsere Köpfe gehämmert wird.

    „Was ist Wahrheit?“, Das ist die Frage, die ich an die Autoren in den Medien richte:
    Medienverantwortliche fragen das nicht, weil sie anfangen, sich für die Wahrheit zu interessieren, sondern weil sie damit schon längst aufgehört haben. Was ist Wahrheit? Diese Frage wird oft abfällig, spöttisch, zynisch beantwortet: „Was soll das schon sein, die Wahrheit? Wo kann man denn schon Wahrheit finden? Wenn man ihr begegnet, dann ist sie doch so sehr mit Irrtum und Lüge vermischt, dass niemand sie wirklich erkennen kann!“

    Das Prinzip der Wahrheit wird durch das Prinzip der Masse abgelöst. Irgendwann verfestigt sich in unseren Köpfen eine Entwicklung nur weil es viele behaupten. Das ist eine völlig neue Dimension des Gerüchts und der Propaganda. Eine suggerierte Entwicklung im Medienzeitalter verfestigt sich in den Köpfen der Bürger durch epidemische Verbreitung.

    Der Journalist schreibt, dass was ist! Oder schreibt er doch nur das was der BA – Pressedienst verlautbart? Spiegel TV (RTL)-Mitarbeiter kündigt und packt aus

    Schlagwörter

    Das Erfolgskonzept am Arbeitsmarkt ein ausufernder Niedriglohnsektor
    Hartz IV „ist ein voller Erfolg“ - Die Armut und der Reichtum in Deutschland wachsen
    Faktencheck „Jobboom“
    Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen
    Familien – Kinderarmut durch prekäre Beschäftigungsverhältnisse
    “Hotel Mama“ Niedrige Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland ?
    Die Folgen des Jobbooms Renten die in Altersarmut führen
    Pralle Kasse erlaubt Rentenbeitrag von 18,9 %
    Rentenanpassung - Renten steigen 2013 wohl nur um 1%
    ZEW- Konjunkturerwartungen steigen
    Ifo – Index sinkt überraschend Wirtschaft im Rückwärtsgang
    Produktionsstopp Bei MAN stehen die Bänder still



    Einleitung

    Das Sozialgericht (SG) Berlin hält die Hartz IV-Regelsätze für verfassungswidrig und hat diese Frage dem Bundesverfassungsgericht zur Prüfung vorgelegt.
    Sozialgericht Berlin S 55 AS 9238/12

    "Der autoritäre Obrigkeitsstil der viele Menschen in den Niedriglohnsektor zwingt, so wie dieser im Hartz IV System angelegt ist, nimmt eine Hürde nach der anderen, weil er auf Gewöhnung setzt."

    Die offiziellen Arbeitsmarktzahlen der BA Oktober 2012

    Die offiziellen Zahlen des Pressediensts der BA im Detail betrachtet
    Offizieller BA - Zahlenbericht für Oktober 2012 Seite 48
    (Ich gehe davon aus, dass im offiziellen BA Bericht in Schätzungen und Hochrechnungen nicht alle arbeitslosen Personen innerhalb Deutschland erfasst und gezählt werden.)

    Im Oktober 2012 beziehen nach offiziellen BA Schätzungen und Hochrechnungen 5.128.986 Personen ALG I ( 783.263 ) oder ALG II ( 4.345.723 ) Hilfeleistungen.
    Die Hilfequote erwerbsfähige Leistungsberechtigte beträgt 8,1 %
    3.717.379 Personen sind laut offiziellen BA – Bericht August 2012 unterbeschäftigt
    8,6 %

    2.753.354 Personen werden nach § 16 SGB III als arbeitslos in der offiziellen BA Statistik erfasst.



    Leistungsempfänger Gesamt + 1.677.978 Personen Sozialgeld (SGB II 4)
    * 6.806.964 Personen

    ( nicht berücksichtigt sind Leistungsempfänger von Wohngeld, Kinderzuschlag, Grundsicherung im Alter, Sozialhilfe SGB XII…)
    *4)Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden.

    (Im BA-Bericht Dezember 2004 wurden im Bereich des Arbeitslosengeld und der Arbeitslosenhilfe nur 4.321.000 Leistungsempfänger gezählt.

    Der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit stehen 6.806.964 Leistungsempfänger im Leistungsbezug im Rechtkreis SGB II/SGB III als (ALG I, ALG II, Sozialgeld) gegenüber das sind rund 57,43 % mehr Leistungsempfänger als im Dezember 2004. (Ohne Sozialhilfe diese im Jahr 2004 als auch im Jahr 2011 rund 1 Million Personen erhalten haben)

    2.1 Gemeldete Arbeitsstellen Bericht Oktober Seite 11
    2.1 Gemeldete Arbeitsstellen
    Der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen hat sich im Oktober saisonbereinigt um 7.000 ver-ringert, nach -5.000 im September. Nicht sai-sonbereinigt belief sich der Bestand im Oktober auf 468.000 Arbeitsstellen. Gegenüber dem Vorjahr war das ein Rückgang von 32.000 oder 6 Prozent, nach -17.000 oder -3 Prozent im Sep-tember.


    3.1 Entwicklung im Bund (BA – Bericht Oktober 2012 Seite 12 f -3.1)

    Die Arbeitslosigkeit hat sich von September auf Oktober um 35.000 oder 1 Prozent auf 2.753.000 verringert. Im Durchschnitt der letzten drei Jahre ist die Arbeitslosenzahl im Oktober um 87.000 oder 3 Prozent gesunken. Das Sai-sonbereinigungsverfahren errechnet für den Oktober 2012 einen Anstieg von 20.000, nach jeweils +12.000 im September und August.

    Instrumente der Arbeitsmarktpolitik in der Systematik ab 04/2012

    Laut vorläufiger Schätzung/Hochrechnung der BA sind im Oktober 2012 924.076 Personen Teilnehmer an ausgewählten Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik.

    Bitte beachten Sie die Fußnoten im BA Bericht Oktober 2012 Seite 80

    3) Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben bundesweit für Januar - Juni 2012 (Datenstand September 2012) nur ca. 63 % der Träger Daten zum Einsatz der kommunalen Eingliederungsleistungen erfasst

    Quelle der Zahlen:
    BA – Monatsbericht Oktober 2012

    So weit die schön gemalte Welt der Mythen und Märchen jene in den Systemmedien verkündet werden. Eines ist für mich kristallklar das Jobwunder steht nur auf dem BA Papier! Es ist der kreativen BA-Statistik entsprungen - oder, wir malen eine Welt, so wie sie uns gefällt.

    An die Tatsache dass die neuen „Arbeitsmarktzahlen“ dem hysterisch-euphorisch applaudierenden Publikum der Systemmedien verkündet werden, haben wir uns bereits gewöhnt. Was soll's, bei Sitcoms kommt das johlende Publikum auch von der Festplatte. Sozialpsychologische Massenlenkung oder besser Propaganda gestaltet sich heute wie früher. Um die Kommunikationssuggestion weit gehend zu erreichen, werden Stimmungsstimulanzien gesetzt, und scheinkritische Medienberichte publiziert, „Sündenböcke“ mit „unerhörten“ Lebensstil präsentiert, die zu gewünschten Aversionen anregen sollen. All das kannten schon die alten Sumerer, ein geeignetes Mittel, um die Massen psychologisch emotional und auch physisch in die „richtige“ Ideologie zu bewegen. Eine Schmierenkomödie epischen Ausmaßes.

    Das Erfolgskonzept am Arbeitsmarkt ein ausufernder Niedriglohnsektor

    Viele Systemmedien berichten im gleich gestimmten Gleichklang von einem Beschäftigungsrekord. Hamburger Billig-Löhner: So werden wir ausgebeutet… Taxifahrerin: 3,50 Euro/Stunde … Wachmann: 4,15 Euro/Stunde …DHL-Kurierfahrer: 5,30 Euro/Stunde …

    In der inzwischen üblichen hysterisch-euphorischen Stimme verkündeten viele Medien das immer mehr Personen in einer lebenslangen Vollzeitarbeitsstelle beschäftigt sind. Aber bei detaillierter Betrachtung wird sehr schnell kristallklar, das diese Personen weder eine ausreichende Altersrente der GRV erwarten dürfen, noch dass das erzielbare Einkommen für eine private Altersvorsorge ausreichend ist. Tatsächlich, Personen die heute zu Niedrigstlöhnen beschäftigt sind werden lebenslang auch im hohen Alter arbeiten müssen. Die Früchte ihrer Arbeit ernten in Form von steigenden Profiten andere.

    Langzeitstudie über Kinderarmut Armut ist größter Risikofaktor für kindliche Entwicklung

    Hartz IV „ist ein voller Erfolg“ - Die Armut und der Reichtum in Deutschland wachsen

    Statistisches Bundesamt - Pressemitteilung Nr. 369 vom 23.10.2012: Jede/r Fünfte in Deutschland von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen – Etwa jede/r Fünfte (19,9 %) in Deutschland – das sind rund 16 Millionen Menschen – war 2011 von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen (2010: 19,7 %)

    Faktencheck „Jobboom“

    Der „Beschäftigungsboom“ Atypisch Beschäftigte (in Mio.) nach Erwerbsformen in den Jahren 1999, 2008 bis 2010 Balkendiagramm

    DGB-Verteilungsbericht Seite 13 „Schnellstraße zur Vollbeschäftigung“ oder Einbahnstraße ins Prekariat?... Der Niedriglohnsektor ist in Deutschland so stark gewachsen wie in kaum einem anderen Industriestaat und erreicht mit 21 % fast US-amerikanische Verhältnisse. …

    "Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen"

    "Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen" Professor für Statistik über den Zahlenschwindel der Bundesagentur für Arbeit.
    (Die gewonnen Erkenntnisse des Interviews vom Mai 2011 sind auch im Oktober 2012 zutreffend.)

    Unter 3 Millionen Arbeitslose und so

    Neue Zahlen zum deutschen Niedriglohnsektor kurbeln die Debatte um den Mindestlohn an. Knapp acht Millionen Beschäftigte müssen mit weniger als 9,15 Euro brutto pro Stunde auskommen,…

    Familien – Kinderarmut durch prekäre Beschäftigungsverhältnisse

    Unicef beklagt hohe Kinderarmut in Deutschland

    In Deutschland fehlt es den Kindern demnach am ehesten an Freizeitaktivitäten (6,7 Prozent). Nahezu 1 von 20 Kindern müsse auf eine tägliche warme Mahlzeit verzichten (4,9 Prozent). 4,4 Prozent hätten keinen Platz, an dem sie ihre Hausaufgaben machen könnten. 3,7 Prozent besäßen höchstens ein Paar Schuhe. 3,1 Prozent der unter 16-Jährigen erhielten nie neue Kleidung, sondern zum Beispiel getragene von älteren Geschwistern. …..Besonders häufig entbehrten Kinder in Deutschland wichtige Dinge, wenn die Eltern arbeitslos seien oder einen niedrigen Bildungsabschluss hätten.

    Kinderarmut weiter auf hohem Niveau

    Immerhin: Seit 2005, dem Jahr der Einführung von Hartz IV, hat sich die Zahl der betroffenen Kinder um gut 81 000 verringert.. …parallel dazu sei die Anzahl der Bezieher des so genannten Kinderzuschlags enorm angestiegen… Durch den Kinderzuschlag wird der Hartz-IV-Bezug vermieden. Trotzdem stehen solche Familien finanziell nicht besser da. Während es Ende 2005 nur knapp 41 000 Kinder gab, deren Eltern den Kinderzuschlag bezogen, waren es im August 2012 bereits mehr als 210 000.
    Ebenso ist durch die allgemeine demografische Entwicklung die Gesamtzahl der Kinder seit 2005 erheblich abgesunken.

    “Hotel Mama“ Niedrige Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland ?

    Personen unter 25 Jahren werden in die Bedarfsgemeinschaft mit ihren Eltern eingerechnet. Sie haben damit keinen eigenständigen Anspruch auf Arbeitslosengeld II.

    Drei Viertel der unter 26-Jährigen wohnen noch bei ihren Eltern

    Die Folgen des Jobbooms Renten die in Altersarmut führen

    Regierung senkt Rentenbeitrag - Ab Anfang nächsten Jahres soll der Satz 19,0 Prozent betragen. …Gesetzesvorlage droht im Bundesrat zu scheitern – auch am Widerstand einiger Unionsgeführter Länder.[/url]

    Ein 2,7 Milliarden Euro Wahlgeschenk an die Arbeitgeber.

    Die Altersrenten betrugen im Jahr 2000 im Mittelwert 1021 € sind aber bis ins Jahr 2011 im Mittelwert auf 953 € abgesunken.

    45 Jahre Arbeit = 140 Euro Rente

    Pralle Kasse erlaubt Rentenbeitrag von 18,9 %

    Die Absenkung von 0,7 Prozentpunkte bringt pro 1000 € Einkommen ein plus von 3,5 € /Monat für Arbeitnehmer.

    Rentenanpassung - Renten steigen 2013 wohl nur um 1%

    Rentnern droht nur eine Mini-Erhöhung der Bezüge

    Hartz IV und die Folgen

    Mutter durch Hartz IV Sanktionen gestorben?

    Erneute Hartz IV Todesopfer - Todesopfer durch Hartz IV Leistungsentzug. Die Verwaltung soll alle Erkenntnisse über Tod einer Mutter und ihres 2-jährigen Kindes in Burbach offenlegen

    http://www.youtube.com/watch?v=M_AGqChEByI&feature=player_detailpage] Verarmt, verstorben, verscharrt - Wenn der Tod zu teuer ist[/url]

    +++Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer+++

    Nominale und reale Entwicklung von Volkseinkommen, Unternehmens- und Vermögenseinkommen sowie Arbeitnehmerentgelten in Deutschland seit 1991 (Basisjahr = 2000)

    Seite 32 Abbildung 4.1: Nominale und reale Entwicklung von Volkseinkommen, Unternehmens- und Vermögenseinkommen sowie Arbeitnehmerentgelten in Deutschland seit 1991 (Basisjahr = 2000)

    Entwurf des 4. Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung Stand 17.09.2012 17:00

    Epilog

    Die „Wahrheit“ die von der Nomenklatur aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik in den gleich gestimmten Medien euphorisch verkündet wird, suggeriert den Bürgern die „Große Kauflust“ und eine „Rekordbeschäftigung“ aufgebläht durch mehr als acht Millionen Mini und Midi und Teilzeitjobs obwohl jeden bewusst sein sollte, dass viele von ihrer Arbeit nicht leben können. Wahr ist 3 Euro 18 in der Stunde verdient eine Friseurin in Thüringen, 4 Euro 58 in der Stunde für eine Floristin in Brandenburg. Mehr als 20 Prozent aller Erwerbstätigen sind im Niedriglohnbereich beschäftigt, Tendenz rasch ansteigend. Einen unbefristeten, sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz haben nur noch 60 % aller Erwerbstätigen. Wahr ist auch das diverse Gruppen von Arbeitslosen (über 58 jährigen und die unter 25 Jährigen) in der Regel aus der offiziellen Statistik der Arbeitslosen verschwinden. Ebenfalls Wahrheit ist das sich andere Arbeitslose nach dem auslaufen des Arbeitslosengeldes I von den Jobcentern zurückziehen, sie sind zwar auf der Suche nach Arbeit, aber sie sind nicht im Sinne des SGB II bedürftig. Dazu gehören Frauen/Männer die über „Vermögen“ verfügen oder deren Partner ein „Einkommen“ erzielen das über der Grundsicherung liegt. Zur Wahrheit gehört auch dass viele Arbeitslose Jobangebote im prekären Bereich des Niedrigstlohnsektor erhalten und diese auch annehmen. Denn in Wahrheit heißt die Devise am „Arbeitsmarkt“: Kann die Arbeit von anderen noch billiger erledigt werden?

    Erstellt von Sybilla am 30.10.12 --- 11 Uhr 00
    Jeder darf diesen Bericht unter Hinweis auf die Autorin frei verwenden

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    Geändert von Sybilla (30.10.2012 um 11:43 Uhr)

  2. #342
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    Standard ]Der Lösungsansatz

    Der Lösungsansatz

    Für einen solidarischen und verteilungsgerechten Sozialstaat Kernforderungen des SoVD

    Zum Beispiel:

    - Niedriglohnsektor bekämpfen - Mindestlöhne einführen
    - Minijobs abschaffen - sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze schaffen
    - Befristete Beschäftigung, Leiharbeit und Werkverträge eingrenzen
    - Soziale Sicherheit bei Arbeitslosigkeit wiederherstellen
    - Leistungsfähigkeit der gesetzlichen Renten- Kranken- und Pflegeversicherung sichern

    Die Aussichten:


    ZEW- Konjunkturerwartungen steigen – Gesunkene Risiken


    Zum 6. Mal in Folge ]Ifo – Index sinkt überraschend Wirtschaft im Rückwärtsgang
    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft verschlechtert sich immer weiter…


    DGB-Verteilungsbericht Seite 11 Abbildung 1.3: Entwicklung der Wachstumsindikatoren der deutschen Wirtschaft 2000-2010

    Steuerzahlerbund - Steuereinnahmen im August explodieren

    ….Insbesondere schlug nach Angaben des Finanzministeriums die Kapitalertragssteuer auf eine Dividendenausschüttung zu Buche; diese ließ die Einnahmen aus dieser Steuerart laut Verband von 39 Millionen Euro im August 2011 auf fast 515 Millionen Euro im August 2012 hochschnellen….

    Bund hält Neuverschuldung trotz Nachtragshaushalt stabil bei 32,1 Mrd. Euro

    Dem Reuters am Dienstag vorliegenden Entwurf für den Zweiten Nachtragshaushalt 2012 zufolge will sich der Bund dieses Jahr unverändert 32,1 Milliarden Euro frisches Geld am Kapitalmarkt borgen. Möglich wird die stabile Neuverschuldung durch die bisher günstige Haushaltsentwicklung in diesem Jahr.

    Nur der imaginäre Konsumklimaindex der GfK steigt gegen jeden Trend.
    Die Suggestion der Großen Kauflust“ der Konsumenten wird weiterhin gebetsmühlenartig wiederholt. [ Deutsche im Kaufrausch wie seit fünf Jahren nicht. Klar das Weihnachtsgeschäft steht vor der Tür der „alljährliche“ Kaufrausch der dann doch nüchterner ausfällt als erwartet.
    ...

    28. Oktober 2012 Produktionsstopp Bei MAN stehen die Bänder still

    Branchenbeben Autofirmen fürchten heftigste Krise seit Jahrzehnten

    Tja „ die große Kauflust“ an dieser Stelle sollte, wie in Sitcoms üblich, das johlende Publikum von der Festplatte eingespielt werden.

    DGB-Verteilungsbericht Seite 38 Tabelle 4.4: Betriebsüberschuss, Unternehmensgewinne und Vermögenseinkommen der privaten Haushalte

    Die ernüchternde Erkenntnis ist, dass vor allem die Konsumausgaben des Staates von 2000 – 2.Quartal 2011 um 14 % die des privaten Konsums um 5 % und das BIP um 12 % gestiegen sind. Das heißt der private Konsum unterschreitet sowohl die Wachstumsrate der Konsumausgaben des Staates als auch die Wachstumsrate des BIP. Diese Betrachtung bestätigt dass die robuste/gestiegene Kauflaune der Verbraucher ein „potemkinsches Dorf“ ist.

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    Geändert von Sybilla (30.10.2012 um 11:41 Uhr)

  3. #343
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    Standard Die herrschenden malen eine Welt so wie Sie ihnen gefällt.

    Die wirtschaftliche und soziale Lage in Deutschland – November 2012

    Prolog

    Was ist Wahrheit? (Pontius Pilatus)

    Geschönter Armutsbericht

    29. November 2012 05:21 Geschönter Armutsbericht Sozialverband warnt von der Leyen vor Zensur

    Wahrheit ist offensichtlich dass, das uns verschwiegen wird!

    Die wahre Lage wird meiner Erfahrung nach, nicht nur im Armutsbericht sondern auch im Arbeitsmarktbericht verschleiert ebenso wie eine ewig gute Kauflaune prognostiziert wird.
    Viele Medien und viele Bürger sind aufgrund dieser Erfahrungen in abgestumpft und kraftlos es ist die uralte Situation in der die Macht der Mächtigen der Ohnmacht der Ohnmächtigen gegenüber steht. Der Regular einer freien Presse ist in D nahezu ausgeschaltet. Welches Brot sie essen dessen Lied sie singen. So malen viele Medien eine Welt so wie sie der herrschenden Nomenklatura gefällt

    Wer weiß eigentlich, was von dem, was uns täglich in den Medien berichtet wird, wirklich wahr ist? Kaum jemand!... Manfred Lütz, Psychiater und Bestsellerautor, ist Experte für den Zweifel. Er hat ein Buch geschrieben, das "Bluff" heißt - und von "Fälschung der Welt" handelt - von den vielen scheinbaren Wahrheiten, die uns so Tag für Tag entgegengeballert werden.

    Wir können nicht entscheiden, ob das, was uns Medien und der Pressedienst der BA als Wahrheit suggerieren, wahrhaft Wahrheit ist, oder ob uns das nur als ersehnte politisch erwünschte Wahrheit in unsere Köpfe gehämmert wird.

    „Was ist Wahrheit?“, Das ist die Frage, die ich an die Autoren in den Medien richte:
    Medienverantwortliche fragen das nicht, weil sie anfangen, sich für die Wahrheit zu interessieren, sondern weil sie damit schon längst aufgehört haben. Was ist Wahrheit? Diese Frage wird oft abfällig, spöttisch, zynisch beantwortet: „Was soll das schon sein, die Wahrheit? Wo kann man denn schon Wahrheit finden? Wenn man ihr begegnet, dann ist sie doch so sehr mit Irrtum und Lüge vermischt, dass niemand sie wirklich erkennen kann!“

    Das Prinzip der Wahrheit wird durch das Prinzip der Masse abgelöst. Irgendwann verfestigt sich in unseren Köpfen eine Entwicklung nur weil es viele behaupten. Das ist eine völlig neue Dimension des Gerüchts und der Propaganda. Eine suggerierte Entwicklung im Medienzeitalter verfestigt sich in den Köpfen der Bürger durch epidemische Verbreitung.

    Der Journalist schreibt, dass was ist! Oder schreibt er doch nur das was der BA – Pressedienst verlautbart? Spiegel TV (RTL)-Mitarbeiter kündigt und packt aus

    Schlagwörter

    Das Erfolgskonzept am Arbeitsmarkt ein ausufernder Niedriglohnsektor
    Hartz IV „ist ein voller Erfolg“ - Die Armut und der Reichtum in Deutschland wachsen
    Faktencheck „Jobboom“
    Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen
    Familien – Kinderarmut durch prekäre Beschäftigungsverhältnisse
    “Hotel Mama“ Niedrige Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland ?
    Die Folgen des Jobbooms Renten die in Altersarmut führen
    Pralle Kasse erlaubt Rentenbeitrag von 18,9 %
    Rentenanpassung - Renten steigen 2013 wohl nur um 1%

    Einleitung

    Das Sozialgericht (SG) Berlin hält die Hartz IV-Regelsätze für verfassungswidrig und hat diese Frage dem Bundesverfassungsgericht zur Prüfung vorgelegt.
    Sozialgericht Berlin S 55 AS 9238/12

    "Der autoritäre Obrigkeitsstil der viele Menschen in den Niedriglohnsektor zwingt, so wie dieser im Hartz IV System angelegt ist, nimmt eine Hürde nach der anderen, weil er auf Gewöhnung setzt."

    Die offiziellen Arbeitsmarktzahlen der BA November 2012

    Die offiziellen Zahlen des Pressediensts der BA im Detail betrachtet
    Offizieller BA - Zahlenbericht für November 2012 Seite 51
    (Ich gehe davon aus, dass im offiziellen BA Bericht in Schätzungen und Hochrechnungen nicht alle arbeitslosen Personen innerhalb Deutschland erfasst und gezählt werden.)

    Im November 2012 beziehen nach offiziellen BA Schätzungen und Hochrechnungen 5.140.690 Personen ALG I (805.816) oder ALG II (4.334.874 ) Hilfeleistungen.
    Die Hilfequote erwerbsfähige Leistungsberechtigte beträgt 8,1 %
    3.746.414 Personen sind laut offiziellen BA – Bericht November 2012 unterbeschäftigt
    8,6 %

    2.751.480 Personen werden nach § 16 SGB III als arbeitslos in der offiziellen BA Statistik erfasst.
    957.098 Teilnehmer an ausgewählten Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik 3)

    Leistungsempfänger Gesamt + 1.675.735 Personen Sozialgeld (SGB II 4)
    * 6.816.425 Personen

    ( nicht berücksichtigt sind Leistungsempfänger von Wohngeld, Kinderzuschlag, Grundsicherung im Alter, Sozialhilfe SGB XII…)
    *4)Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden.

    (Im BA-Bericht Dezember 2004 wurden im Bereich des Arbeitslosengeld und der Arbeitslosenhilfe nur 4.321.000 Leistungsempfänger gezählt.

    Der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit stehen 6.816.425 Leistungsempfänger im Leistungsbezug im Rechtkreis SGB II/SGB III als (ALG I, ALG II, Sozialgeld) gegenüber das sind rund 58 % mehr Leistungsempfänger als im Dezember 2004. (Ohne Sozialhilfe diese im Jahr 2004 als auch im Jahr 2011 rund 1 Million Personen erhalten haben)

    3.1 Gemeldete Arbeitsstellen Bericht November Seite 11
    3.1 Gemeldete Arbeitsstellen
    Der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen hat sich im November saisonbereinigt um 2.000 verringert, nach -7.000 im Oktober. Nicht saisonbereinigt belief sich der Bestand im November auf 451.000 Arbeitsstellen.


    4.1 Entwicklung im Bund (BA – Bericht November 2012 Seite 12 f -3.1)

    4.1 Entwicklung im Bund
    Die Arbeitslosigkeit hat von Oktober auf November geringfügig um 2.000 oder 0,1 Prozent auf 2.751.000 abgenommen. Im Durchschnitt der letzten drei Jahre ist die Arbeitslosenzahl im November um 17.000 oder 1 Prozent gesunken.


    Instrumente der Arbeitsmarktpolitik in der Systematik ab 04/2012

    Laut vorläufiger Schätzung/Hochrechnung der BA sind im November 2012 957.098 Personen Teilnehmer an ausgewählten Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik.

    Bitte beachten Sie die Fußnoten im BA Bericht November 2012 Seite 83

    3) Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben bundesweit für Januar - Juni 2012 (Datenstand September 2012) nur ca. 63 % der Träger Daten zum Einsatz der kommunalen Eingliederungsleistungen erfasst

    Quelle der Zahlen:
    BA – Monatsbericht November 2012

    So weit die schön gemalte Welt der Mythen und Märchen jene in den Systemmedien verkündet werden. Eines ist für mich kristallklar das Jobwunder steht nur auf dem BA Papier! Es ist der kreativen BA-Statistik entsprungen - oder, wir malen eine Welt, so wie sie uns gefällt.

    An die Tatsache dass die neuen „Arbeitsmarktzahlen“ dem hysterisch-euphorisch applaudierenden Publikum der Systemmedien verkündet werden, haben wir uns bereits gewöhnt. Was soll's, bei Sitcoms kommt das johlende Publikum auch von der Festplatte. Sozialpsychologische Massenlenkung oder besser Propaganda gestaltet sich heute wie früher. Um die Kommunikationssuggestion weit gehend zu erreichen, werden Stimmungsstimulanzien gesetzt, und scheinkritische Medienberichte publiziert, „Sündenböcke“ mit „unerhörten“ Lebensstil präsentiert, die zu gewünschten Aversionen anregen sollen. All das kannten schon die alten Sumerer, ein geeignetes Mittel, um die Massen psychologisch emotional und auch physisch in die „richtige“ Ideologie zu bewegen. Eine Schmierenkomödie epischen Ausmaßes.

    Das Erfolgskonzept am Arbeitsmarkt ein ausufernder Niedriglohnsektor

    Viele Systemmedien berichten im gleich gestimmten Gleichklang von einem Beschäftigungsrekord. Hamburger Billig-Löhner: So werden wir ausgebeutet… Taxifahrerin: 3,50 Euro/Stunde … Wachmann: 4,15 Euro/Stunde …DHL-Kurierfahrer: 5,30 Euro/Stunde …

    In der inzwischen üblichen hysterisch-euphorischen Stimme verkündeten viele Medien das immer mehr Personen in einer lebenslangen Vollzeitarbeitsstelle beschäftigt sind. Aber bei detaillierter Betrachtung wird sehr schnell kristallklar, das diese Personen weder eine ausreichende Altersrente der GRV erwarten dürfen, noch dass das erzielbare Einkommen für eine private Altersvorsorge ausreichend ist. Tatsächlich, Personen die heute zu Niedrigstlöhnen beschäftigt sind werden lebenslang auch im hohen Alter arbeiten müssen. Die Früchte ihrer Arbeit ernten in Form von steigenden Profiten andere.

    Langzeitstudie über Kinderarmut Armut ist größter Risikofaktor für kindliche Entwicklung

    Hartz IV „ist ein voller Erfolg“ - Die Armut und der Reichtum in Deutschland wachsen

    Statistisches Bundesamt - Pressemitteilung Nr. 369 vom 23.10.2012: Jede/r Fünfte in Deutschland von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen – Etwa jede/r Fünfte (19,9 %) in Deutschland – das sind rund 16 Millionen Menschen – war 2011 von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen (2010: 19,7 %)

    Faktencheck „Jobboom“

    Der „Beschäftigungsboom“ Atypisch Beschäftigte (in Mio.) nach Erwerbsformen in den Jahren 1999, 2008 bis 2010 Balkendiagramm

    DGB-Verteilungsbericht Seite 13 „Schnellstraße zur Vollbeschäftigung“ oder Einbahnstraße ins Prekariat?... Der Niedriglohnsektor ist in Deutschland so stark gewachsen wie in kaum einem anderen Industriestaat und erreicht mit 21 % fast US-amerikanische Verhältnisse. …

    "Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen"

    "Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen" Professor für Statistik über den Zahlenschwindel der Bundesagentur für Arbeit.
    (Die gewonnen Erkenntnisse des Interviews vom Mai 2011 sind auch im November 2012 zutreffend.)

    Unter 3 Millionen Arbeitslose und so

    Neue Zahlen zum deutschen Niedriglohnsektor kurbeln die Debatte um den Mindestlohn an. Knapp acht Millionen Beschäftigte müssen mit weniger als 9,15 Euro brutto pro Stunde auskommen,…

    Familien – Kinderarmut durch prekäre Beschäftigungsverhältnisse

    Unicef beklagt hohe Kinderarmut in Deutschland

    In Deutschland fehlt es den Kindern demnach am ehesten an Freizeitaktivitäten (6,7 Prozent). Nahezu 1 von 20 Kindern müsse auf eine tägliche warme Mahlzeit verzichten (4,9 Prozent). 4,4 Prozent hätten keinen Platz, an dem sie ihre Hausaufgaben machen könnten. 3,7 Prozent besäßen höchstens ein Paar Schuhe. 3,1 Prozent der unter 16-Jährigen erhielten nie neue Kleidung, sondern zum Beispiel getragene von älteren Geschwistern. …..Besonders häufig entbehrten Kinder in Deutschland wichtige Dinge, wenn die Eltern arbeitslos seien oder einen niedrigen Bildungsabschluss hätten.

    Kinderarmut weiter auf hohem Niveau

    Immerhin: Seit 2005, dem Jahr der Einführung von Hartz IV, hat sich die Zahl der betroffenen Kinder um gut 81 000 verringert.. …parallel dazu sei die Anzahl der Bezieher des so genannten Kinderzuschlags enorm angestiegen… Durch den Kinderzuschlag wird der Hartz-IV-Bezug vermieden. Trotzdem stehen solche Familien finanziell nicht besser da. Während es Ende 2005 nur knapp 41 000 Kinder gab, deren Eltern den Kinderzuschlag bezogen, waren es im August 2012 bereits mehr als 210 000.
    Ebenso ist durch die allgemeine demografische Entwicklung die Gesamtzahl der Kinder seit 2005 erheblich abgesunken.

    “Hotel Mama“ Niedrige Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland ?

    Personen unter 25 Jahren werden in die Bedarfsgemeinschaft mit ihren Eltern eingerechnet. Sie haben damit keinen eigenständigen Anspruch auf Arbeitslosengeld II.

    Drei Viertel der unter 26-Jährigen wohnen noch bei ihren Eltern

    Die Folgen des Jobbooms Renten die in Altersarmut führen


    Die Altersrenten betrugen im Jahr 2000 im Mittelwert 1021 € sind aber bis ins Jahr 2011 im Mittelwert auf 953 € abgesunken.

    45 Jahre Arbeit = 140 Euro Rente

    Pralle Kasse erlaubt Rentenbeitrag von 18,9 %

    Die Absenkung von 0,7 Prozentpunkte bringt pro 1000 € Einkommen ein plus von 3,5 € /Monat für Arbeitnehmer. Hingegen die Arbeitgeber ein Wahlgeschenk von rund 3 Milliarden Euro erhalten.

    Rentenanpassung - Renten steigen 2013 wohl nur um 1%

    Rentnern droht nur eine Mini-Erhöhung der Bezüge

    Hartz IV und die Folgen

    Mutter durch Hartz IV Sanktionen gestorben?

    Erneute Hartz IV Todesopfer - Todesopfer durch Hartz IV Leistungsentzug. Die Verwaltung soll alle Erkenntnisse über Tod einer Mutter und ihres 2-jährigen Kindes in Burbach offenlegen

    +++Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer+++

    Nominale und reale Entwicklung von Volkseinkommen, Unternehmens- und Vermögenseinkommen sowie Arbeitnehmerentgelten in Deutschland seit 1991 (Basisjahr = 2000)

    Seite 32 Abbildung 4.1: Nominale und reale Entwicklung von Volkseinkommen, Unternehmens- und Vermögenseinkommen sowie Arbeitnehmerentgelten in Deutschland seit 1991 (Basisjahr = 2000)

    Entwurf des 4. Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung Stand 17.09.2012 17:00

    Der Lösungsansatz

    Für einen solidarischen und verteilungsgerechten Sozialstaat Kernforderungen des SoVD

    Zum Beispiel:

    - Niedriglohnsektor bekämpfen - Mindestlöhne einführen
    - Minijobs abschaffen - sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze schaffen
    - Befristete Beschäftigung, Leiharbeit und Werkverträge eingrenzen
    - Soziale Sicherheit bei Arbeitslosigkeit wiederherstellen
    - Leistungsfähigkeit der gesetzlichen Renten- Kranken- und Pflegeversicherung sichern


    Epilog

    Die „Wahrheit“ die von der Nomenklatur aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik in den gleich gestimmten Medien euphorisch verkündet wird, suggeriert den Bürgern die „Große Kauflust“ und eine „Rekordbeschäftigung“ aufgebläht durch mehr als acht Millionen Mini und Midi und Teilzeitjobs obwohl jeden bewusst sein sollte, dass viele von ihrer Arbeit nicht leben können. Wahr ist 3 Euro 18 in der Stunde verdient eine Friseurin in Thüringen, 4 Euro 58 in der Stunde für eine Floristin in Brandenburg. Mehr als 20 Prozent aller Erwerbstätigen sind im Niedriglohnbereich beschäftigt, Tendenz rasch ansteigend. Einen unbefristeten, sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz haben nur noch 60 % aller Erwerbstätigen. Wahr ist auch das diverse Gruppen von Arbeitslosen (über 58 jährigen und die unter 25 Jährigen) in der Regel aus der offiziellen Statistik der Arbeitslosen verschwinden. Ebenfalls Wahrheit ist das sich andere Arbeitslose nach dem auslaufen des Arbeitslosengeldes I von den Jobcentern zurückziehen, sie sind zwar auf der Suche nach Arbeit, aber sie sind nicht im Sinne des SGB II bedürftig. Dazu gehören Frauen/Männer die über „Vermögen“ verfügen oder deren Partner ein „Einkommen“ erzielen das über der Grundsicherung liegt. Zur Wahrheit gehört auch dass viele Arbeitslose Jobangebote im prekären Bereich des Niedrigstlohnsektor erhalten und diese auch annehmen. Denn in Wahrheit heißt die Devise am „Arbeitsmarkt“: Kann die Arbeit von anderen noch billiger erledigt werden?

    Erstellt von Sybilla am 29.11.12 --- 11 Uhr 00
    Jeder darf diesen Bericht unter Hinweis auf die Autorin frei verwenden

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  4. #344
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    Standard

    Vielen Dank Sybilla!

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    Unsichtbar wird der Wahnsinn, wenn er genügend große Ausmaße angenommen hat.
    Bertolt Brecht

    „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit.“
    – Immanuel Kant: Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? (1784)


    Erkenntnisfähigkeit ist die Basis von Weisheit, sie ist nicht erlernbar.
    aristo

  5. #345
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    Standard Arbeit über alles?

    Zitat Zitat von Sybilla Beitrag anzeigen
    Vollzitat

    Deine Kritik am geschönten Armutsbericht teile ich. Dabei fiel mir Eines auf:

    Aus Deinem "Lösungsansatz": "sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze schaffen"

    Wissen wir nicht langsam, dass einseitige Forderungen nach Arbeitsplätzen nichts bringen? Wie etwa diese, im Aufruf zum europaweiten Generalstreik, veröffentlicht von "Arbeitermacht":

    "Wir brauchen: Unbefristete Beschäftigung mit vollem Tariflohn und voller Rente, öffentliche Beschäftigung für die Millionen von Arbeitslosen..."
    ("Arbeitermacht", siehe hier) : http://www.arbeitermacht.de/ni/ni174...europaweit.htm

    Da haben wir sie wieder, die Fetischisierung der Arbeit. Das Problem von Parteien- ja, auch der Linken- und unzähliger Organisationen, die nichts anderes kennen, als wechselnde Variationen des unrühmlich bekannten Satzes "Arbeit macht frei".
    Nein, ich möchte nicht "unbefristet beschäftigt" werden. Egal, zu welchem Lohn.
    Millionen von Arbeitslosen sollen "öffentlich beschäftigt" werden? Zwangsarbeit?

    Sollten wir uns nicht eher Gedanken um ein sinnvolles, armutsabfederndes Grundeinkommen machen?

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  6. #346
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    Standard

    Zitat Zitat von Anarchist Beitrag anzeigen
    Sollten wir uns nicht eher Gedanken um ein sinnvolles, armutsabfederndes Grundeinkommen machen?
    Grundeinkommen führt direkt in die weitere Versklavung.

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    Unsichtbar wird der Wahnsinn, wenn er genügend große Ausmaße angenommen hat.
    Bertolt Brecht

    „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit.“
    – Immanuel Kant: Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? (1784)


    Erkenntnisfähigkeit ist die Basis von Weisheit, sie ist nicht erlernbar.
    aristo

  7. #347
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    Standard Zahlen vom Arbeitsmarkt widersprechen sich ek*la*tant

    Die wirtschaftliche und soziale Lage in Deutschland – Dezember 2012

    Prolog

    Was ist Wahrheit? (Pontius Pilatus)

    Geschönter Armutsbericht

    29. November 2012 05:21 Geschönter Armutsbericht Sozialverband warnt von der Leyen vor Zensur

    Wahrheit ist offensichtlich dass, das uns verschwiegen wird!

    Die wahre Lage wird meiner Erfahrung nach, nicht nur im Armutsbericht sondern auch im Arbeitsmarktbericht verschleiert ebenso wie eine ewig gute Kauflaune prognostiziert wird.
    Viele Medien und viele Bürger sind aufgrund dieser Erfahrungen in abgestumpft und kraftlos es ist die uralte Situation in der die Macht der Mächtigen der Ohnmacht der Ohnmächtigen gegenüber steht. Der Regular einer freien Presse ist in D nahezu ausgeschaltet. Welches Brot sie essen dessen Lied sie singen. So malen viele Medien eine Welt so wie sie der herrschenden Nomenklatura gefällt

    Wer weiß eigentlich, was von dem, was uns täglich in den Medien berichtet wird, wirklich wahr ist? Kaum jemand!... Manfred Lütz, Psychiater und Bestsellerautor, ist Experte für den Zweifel. Er hat ein Buch geschrieben, das "Bluff" heißt - und von "Fälschung der Welt" handelt - von den vielen scheinbaren Wahrheiten, die uns so Tag für Tag entgegengeballert werden.

    Wir können nicht entscheiden, ob das, was uns Medien und der Pressedienst der BA als Wahrheit suggerieren, wahrhaft Wahrheit ist, oder ob uns das nur als ersehnte politisch erwünschte Wahrheit in unsere Köpfe gehämmert wird.

    „Was ist Wahrheit?“, Das ist die Frage, die ich an die Autoren in den Medien richte:
    Medienverantwortliche fragen das nicht, weil sie anfangen, sich für die Wahrheit zu interessieren, sondern weil sie damit schon längst aufgehört haben. Was ist Wahrheit? Diese Frage wird oft abfällig, spöttisch, zynisch beantwortet: „Was soll das schon sein, die Wahrheit? Wo kann man denn schon Wahrheit finden? Wenn man ihr begegnet, dann ist sie doch so sehr mit Irrtum und Lüge vermischt, dass niemand sie wirklich erkennen kann!“

    Das Prinzip der Wahrheit wird durch das Prinzip der Masse abgelöst. Irgendwann verfestigt sich in unseren Köpfen eine Entwicklung nur weil es viele behaupten. Das ist eine völlig neue Dimension des Gerüchts und der Propaganda. Eine suggerierte Entwicklung im Medienzeitalter verfestigt sich in den Köpfen der Bürger durch epidemische Verbreitung.

    Der Journalist schreibt, dass was ist! Oder schreibt er doch nur das was der BA – Pressedienst verlautbart? Spiegel TV (RTL)-Mitarbeiter kündigt und packt aus




    Schlagzeilen

    Das Erfolgskonzept am Arbeitsmarkt ein ausufernder Niedriglohnsektor

    Hartz IV „ist ein voller Erfolg“ - Die Armut und der Reichtum in Deutschland wachsen
    Verbände: Armut ist in Deutschland politisch verordnet
    Faktencheck „Jobboom“
    Arbeitslosenzahl steigt im Dezember 2012 auf 2,84 Millionen
    Mehr als drei Millionen der 4,33 Millionen erwerbsfähigen Hartz-IV-Empfänger sind Langzeitbezieher.
    Armut in Deutschland verfestigt sich
    Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen
    http://www.n-tv.de/wirtschaft/Mittelschicht-schrumpft-drastisch-article9770326.html ]Mittelschicht schrumpft drastisch[/url]
    Familien – Kinderarmut durch prekäre Beschäftigungsverhältnisse
    “Hotel Mama“ Niedrige Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland ?
    Die Folgen des Jobbooms Renten die in Altersarmut führen
    Pralle Kasse erlaubte Rentenbeitrag von 18,9 % ab Januar 2013
    Rentnern droht nur eine Mini-Erhöhung der Bezüge Rentenanpassung - Renten steigen 2013 wohl nur um 1%
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/preise-inflation-in-deutschland-2012-bei-2-0-prozent-12012167-l1.html] Preise Inflation in Deutschland 2012 bei 2,0 Prozent [/url]


    Fakt

    Das Sozialgericht (SG) Berlin hält die Hartz IV-Regelsätze für verfassungswidrig und hat diese Frage dem Bundesverfassungsgericht zur Prüfung vorgelegt.
    Sozialgericht Berlin S 55 AS 9238/12

    "Der autoritäre Obrigkeitsstil der viele Menschen in den Niedriglohnsektor zwingt, so wie dieser im Hartz IV System angelegt ist, nimmt eine Hürde nach der anderen, weil er auf Gewöhnung setzt."

    Die offiziellen Arbeitsmarktzahlen der BA Dezember 2012

    Die offiziellen Zahlen des Pressediensts der BA im Detail betrachtet
    Offizieller BA - Zahlenbericht für Dezember 2012 Seite 78
    (Es gibt viele Hinweise, dass im offiziellen BA Bericht in Schätzungen und Hochrechnungen nicht alle arbeitslosen Personen innerhalb Deutschland erfasst und gezählt werden.)

    Im Dezember 2012 beziehen nach offiziellen BA Schätzungen und Hochrechnungen 5.236.989 Personen ALG I (875.178) oder ALG II (4.361.811 ) Hilfeleistungen.
    Die Hilfequote erwerbsfähige Leistungsberechtigte beträgt 8,1 %
    3.812.526 Personen sind laut offiziellen BA – Bericht Dezember 2012 unterbeschäftigt
    8,8 %

    2.839.821 Personen werden nach § 16 SGB III als arbeitslos in der offiziellen BA Statistik erfasst.
    935.607 Teilnehmer an ausgewählten Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik 3)

    Leistungsempfänger Gesamt 6.920.305 Personen
    5.236.989 Personen ALG I (875.178) oder ALG II (4.361.811 )
    + 1.683.316 Personen Sozialgeld (SGB II 4)

    ( nicht berücksichtigt sind Leistungsempfänger von Wohngeld, Kinderzuschlag, Grundsicherung im Alter, Sozialhilfe SGB XII…)
    *4)Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden.

    (Im BA-Bericht Dezember 2004 wurden im Bereich des Arbeitslosengeld und der Arbeitslosenhilfe nur 4.321.000 Leistungsempfänger gezählt.

    Der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit stehen 6.816.425 Leistungsempfänger im Leistungsbezug im Rechtkreis SGB II/SGB III als (ALG I, ALG II, Sozialgeld) gegenüber das sind rund 60 % mehr Leistungsempfänger als im Dezember 2004. (Ohne Sozialhilfe diese im Jahr 2004 als auch im Jahr 2011 rund 1 Million Personen erhalten haben)

    3.1 Gemeldete Arbeitsstellen Bericht Dezember Seite 15
    3.1 Gemeldete Arbeitsstellen
    Der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen hat sich im Dezember saisonbereinigt um 4.000 verringert, nach -3.000 im November. Nicht saisonbereinigt belief sich der Bestand im Dezember auf 421.000 Arbeitsstellen. Gegenüber dem Vorjahr war das ein Rückgang von 47.000 oder 10 Prozent,


    4.1 Entwicklung im Bund (BA – Bericht Dezember 2012 Seite 14)

    4.1 Entwicklung im Bund
    Die Arbeitslosigkeit hat von auf Dezember mit der beginnenden Winterpause um 88.000 oder 3 Prozent auf 2.840.000 zugenommen. Im Durchschnitt der letzten drei Jahre ist die Arbeitslosenzahl im Dezember um 71.000 oder 2 Prozent gestiegen.


    Instrumente der Arbeitsmarktpolitik in der Systematik ab 04/2012


    Bitte beachten Sie die Fußnoten im BA Bericht Dezember 2012 Seite 112

    3) Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben bundesweit für Januar - Juni 2012 (Datenstand September 2012) nur ca. 63 % der Träger Daten zum Einsatz der kommunalen Eingliederungsleistungen erfasst

    Quelle der Zahlen:
    BA – Monatsbericht Dezember 2012

    So weit die schön gemalte Welt der Mythen und Märchen jene in den Systemmedien verkündet werden. Eines ist für mich kristallklar das Jobwunder steht nur auf dem BA Papier! Es ist der kreativen BA-Statistik entsprungen - oder, wir malen eine Welt, so wie sie uns gefällt.

    An die Tatsache dass die neuen „Arbeitsmarktzahlen“ dem hysterisch-euphorisch applaudierenden Publikum der Systemmedien verkündet werden, haben wir uns bereits gewöhnt. Was soll's, bei Sitcoms kommt das johlende Publikum auch von der Festplatte. Sozialpsychologische Massenlenkung oder besser Propaganda gestaltet sich heute wie früher. Um die Kommunikationssuggestion weit gehend zu erreichen, werden Stimmungsstimulanzien gesetzt, und scheinkritische Medienberichte publiziert, „Sündenböcke“ mit „unerhörten“ Lebensstil präsentiert, die zu gewünschten Aversionen anregen sollen. All das kannten schon die alten Sumerer, ein geeignetes Mittel, um die Massen psychologisch emotional und auch physisch in die „richtige“ Ideologie zu bewegen. Eine Schmierenkomödie epischen Ausmaßes.

    Epilog

    Die „Wahrheit“ die von der Nomenklatur aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik in den gleich gestimmten Medien euphorisch verkündet wird, suggeriert den Bürgern die „Große Kauflust“ und eine „Rekordbeschäftigung“ aufgebläht durch mehr als acht Millionen Mini und Midi und Teilzeitjobs obwohl jeden bewusst sein sollte, dass viele von ihrer Arbeit nicht leben können. Wahr ist 3 Euro 18 in der Stunde verdient eine Friseurin in Thüringen, 4 Euro 58 in der Stunde für eine Floristin in Brandenburg. Mehr als 20 Prozent aller Erwerbstätigen sind im Niedriglohnbereich beschäftigt, Tendenz rasch ansteigend. Einen unbefristeten, sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz haben nur noch 60 % aller Erwerbstätigen. Wahr ist auch das diverse Gruppen von Arbeitslosen (über 58 jährigen und die unter 25 Jährigen) in der Regel aus der offiziellen Statistik der Arbeitslosen verschwinden. Ebenfalls Wahrheit ist das sich andere Arbeitslose nach dem auslaufen des Arbeitslosengeldes I von den Jobcentern zurückziehen, sie sind zwar auf der Suche nach Arbeit, aber sie sind nicht im Sinne des SGB II bedürftig. Dazu gehören Frauen/Männer die über „Vermögen“ verfügen oder deren Partner ein „Einkommen“ erzielen das über der Grundsicherung liegt. Zur Wahrheit gehört auch dass viele Arbeitslose Jobangebote im prekären Bereich des Niedrigstlohnsektor erhalten und diese auch annehmen. Denn in Wahrheit heißt die Devise am „Arbeitsmarkt“: Kann die Arbeit von anderen noch billiger erledigt werden?

    Erstellt von Sybilla am 03.01.13 --- 11 Uhr 00
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  8. #348
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    Standard Arbeitsmarkt Feb.13 - 7.221.036 Personen erhalten Transferleistungen

    Die wirtschaftliche und soziale Lage in Deutschland – Februar 2013

    Wow nahezu alle Medien sprechen von Rekordbeschäftigung aber 7.221.036 Personen erhalten Transferleistungen ALGI/ALGII oder Sozialgeld

    Ehre wem Ehre gebührt

    Ich möchte an dieser Stelle einmal meine größte Hochachtung gegenüber den Psychologen in den Medien in der Wirtschaft und der Politik aussprechen, sie haben das geschafft was kein Politiker und kein Wirtschaftslenker und keine Ideologie geschafft hat, Sie haben in den Bürgern aufgrund der von ihnen gestalteten Berichterstattung in den Systemmedien suggeriert das die Wirtschaft wächst die Steuereinnahmen explodieren und die Konsumenten alles kaufen können was von den Konsumenten gewünscht wird, ein nahezu perfektes Blendwerk eines „potemkinschen Dorfes“ zusätzlich wurde in den letzten Monaten in vielen Medien das Bild der perfekten und Heil bringenden persönlichen Glücks skizziert. Es scheint als könnten die psychologischen Abteilungen und deren Mitarbeiter ein ganzes Volk durch den Gleichklang der Themen in den Systemmedien nach belieben lenken und anleiten.

    Prolog

    Was ist Wahrheit? (Pontius Pilatus)

    Geschönter Armutsbericht

    29. November 2012 05:21 Geschönter Armutsbericht Sozialverband warnt von der Leyen vor Zensur

    Wahrheit ist offensichtlich dass, das uns verschwiegen wird!

    Die wahre Lage wird meiner Erfahrung nach, nicht nur im Armutsbericht sondern auch im Arbeitsmarktbericht verschleiert ebenso wie eine ewig gute Kauflaune prognostiziert wird.
    Viele Medien und viele Bürger sind aufgrund dieser Erfahrungen in abgestumpft und kraftlos es ist die uralte Situation in der die Macht der Mächtigen der Ohnmacht der Ohnmächtigen gegenüber steht. Der Regular einer freien Presse ist in D nahezu ausgeschaltet. Welches Brot sie essen dessen Lied sie singen. So malen viele Medien eine Welt so wie sie der herrschenden Nomenklatura gefällt

    Wer weiß eigentlich, was von dem, was uns täglich in den Medien berichtet wird, wirklich wahr ist? Kaum jemand!... Manfred Lütz, Psychiater und Bestsellerautor, ist Experte für den Zweifel. Er hat ein Buch geschrieben, das "Bluff" heißt - und von "Fälschung der Welt" handelt - von den vielen scheinbaren Wahrheiten, die uns so Tag für Tag entgegengeballert werden.

    Wir können nicht entscheiden, ob das, was uns Medien und der Pressedienst der BA als Wahrheit suggerieren, wahrhaft Wahrheit ist, oder ob uns das nur als ersehnte politisch erwünschte Wahrheit in unsere Köpfe gehämmert wird.

    „Was ist Wahrheit?“, Das ist die Frage, die ich an die Autoren in den Medien richte:
    Medienverantwortliche fragen das nicht, weil sie anfangen, sich für die Wahrheit zu interessieren, sondern weil sie damit schon längst aufgehört haben. Was ist Wahrheit? Diese Frage wird oft abfällig, spöttisch, zynisch beantwortet: „Was soll das schon sein, die Wahrheit? Wo kann man denn schon Wahrheit finden? Wenn man ihr begegnet, dann ist sie doch so sehr mit Irrtum und Lüge vermischt, dass niemand sie wirklich erkennen kann!“

    Das Prinzip der Wahrheit wird durch das Prinzip der Masse abgelöst. Irgendwann verfestigt sich in unseren Köpfen eine Entwicklung nur weil es viele behaupten. Das ist eine völlig neue Dimension des Gerüchts und der Propaganda. Eine suggerierte Entwicklung im Medienzeitalter verfestigt sich in den Köpfen der Bürger durch epidemische Verbreitung.

    Der Journalist schreibt, dass was ist! Oder schreibt er doch nur das was der BA – Pressedienst verlautbart? Spiegel TV (RTL)-Mitarbeiter kündigt und packt aus




    Schlagzeilen

    Die Soziale Schere ist offen - Reallöhne niedriger als im Jahr 2000
    Das Erfolgskonzept am Arbeitsmarkt ein ausufernder Niedriglohnsektor
    Mehr als 70 Milliarden Euro für Aufstocker
    Hartz IV „ist ein voller Erfolg“ - Die Armut und der Reichtum in Deutschland wachsen
    Verbände: Armut ist in Deutschland politisch verordnet
    Faktencheck „Jobboom“
    Deutsche Wirtschaft schrumpft
    Mehr als drei Millionen der 4,33 Millionen erwerbsfähigen Hartz-IV-Empfänger sind Langzeitbezieher.
    Armut in Deutschland verfestigt sich
    Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen
    Mittelschicht schrumpft drastisch
    Familien – Kinderarmut durch prekäre Beschäftigungsverhältnisse
    “Hotel Mama“ Niedrige Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland ?
    Die Folgen des Jobbooms Renten die in Altersarmut führen
    Pralle Kasse erlaubte Rentenbeitrag von 18,9 % ab Januar 2013
    Rentnern droht nur eine Mini-Erhöhung der Bezüge Rentenanpassung - Renten steigen 2013 wohl nur um 1%
    Preise Inflation in Deutschland 2012 bei 2,0 Prozent


    Fakt

    Das Sozialgericht (SG) Berlin hält die Hartz IV-Regelsätze für verfassungswidrig und hat diese Frage dem Bundesverfassungsgericht zur Prüfung vorgelegt.
    Sozialgericht Berlin S 55 AS 9238/12

    "Der autoritäre Obrigkeitsstil der viele Menschen in den Niedriglohnsektor zwingt, so wie dieser im Hartz IV System angelegt ist, nimmt eine Hürde nach der anderen, weil er auf Gewöhnung setzt."

    Die offiziellen Arbeitsmarktzahlen der BA Februar 2013

    Die offiziellen Zahlen des Pressediensts der BA im Detail betrachtet
    Offizieller BA - Zahlenbericht für Februar 2013 Seite 48
    (Es gibt viele Hinweise, dass im offiziellen BA Bericht in Schätzungen und Hochrechnungen nicht alle arbeitslosen Personen innerhalb Deutschland erfasst und gezählt werden.)

    Im Februar 2013 beziehen nach offiziellen BA Schätzungen und Hochrechnungen 5.525.062 Personen ALG I (1.102.589) oder ALG II (4.422.473) Hilfeleistungen.
    Die Hilfequote erwerbsfähige Leistungsberechtigte beträgt 8,2 %
    4.075.288 Personen sind laut offiziellen BA – Bericht Februar 2013 unterbeschäftigt 9,4 %

    3.156.242 Personen werden nach § 16 SGB III als arbeitslos in der offiziellen BA Statistik erfasst.
    848.125 Teilnehmer an ausgewählten Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik 3)

    Leistungsempfänger Gesamt 7.221.036 Personen
    5.525.062 Personen ALG I (1.102.589) oder ALG II (4.422.473)
    + 1.695.974 Personen Sozialgeld (SGB II 4)

    ( nicht berücksichtigt sind Leistungsempfänger von Wohngeld, Kinderzuschlag, Grundsicherung im Alter, Sozialhilfe SGB XII…)
    *4)Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden.

    (Im BA-Bericht Dezember 2004 wurden im Bereich des Arbeitslosengeld und der Arbeitslosenhilfe nur 4.321.000 Leistungsempfänger gezählt.

    Der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit stehen 7.221.036 Leistungsempfänger im Leistungsbezug im Rechtkreis SGB II/SGB III als (ALG I, ALG II, Sozialgeld) gegenüber das sind rund 67 % mehr Leistungsempfänger als im Dezember 2004. (Ohne Sozialhilfe diese im Jahr 2004 als auch im Jahr 2012 rund 1 Million Personen erhalten haben)

    3.1 Gemeldete Arbeitsstellen Bericht Februar 2013 Seite 11
    3.1 Gemeldete Arbeitsstellen
    Der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen6 hat sich im Februar saisonbereinigt geringfügig um 1.000 verringert, nach -1.000 im Januar und -4.000 im Dezember. Nicht saisonbereinigt belief sich der Bestand im Februar auf 431.000 Ar-beitsstellen. Gegenüber dem Vorjahr war das ein Rückgang von 42.000 oder 9 Prozent, nach -47.000 oder -10 Prozent im Januar. Von den gemeldeten Arbeitsstellen waren 86 Prozent sofort zu besetzen.

    Quelle der Zahlen:
    BA – Monatsbericht Februar 2013

    So weit die schön gemalte Welt der Mythen und Märchen jene in den Systemmedien verkündet werden. Eines ist für mich kristallklar das Jobwunder steht nur auf dem BA Papier! Es ist der kreativen BA-Statistik entsprungen - oder, wir malen eine Welt, so wie sie uns gefällt.

    An die Tatsache dass die neuen „Arbeitsmarktzahlen“ dem hysterisch-euphorisch applaudierenden Publikum der Systemmedien verkündet werden, haben wir uns bereits gewöhnt. Was soll's, bei Sitcoms kommt das johlende Publikum auch von der Festplatte. Sozialpsychologische Massenlenkung oder besser Propaganda gestaltet sich heute wie früher. Um die Kommunikationssuggestion weit gehend zu erreichen, werden Stimmungsstimulanzien gesetzt, und scheinkritische Medienberichte publiziert, „Sündenböcke“ mit „unerhörten“ Lebensstil präsentiert, die zu gewünschten Aversionen anregen sollen. All das kannten schon die alten Sumerer, ein geeignetes Mittel, um die Massen psychologisch emotional und auch physisch in die „richtige“ Ideologie zu bewegen. Eine Schmierenkomödie epischen Ausmaßes.

    Wir konnten in 2012 in vielen Systemmedien im einheitlichen Gleichklang sehen, hören und lesen dass die Wirtschaft brummt und wächst manche wollte gar ein Wirtschaftswachstum xxl herbeireden.

    Fakt ist - Die deutsche Wirtschaft ist im Jahresdurchschnitt 2012 nur um 0,7 % gewachsen

    Pressemitteilung Nr. 017 vom 15.01.2013 Die deutsche Wirtschaft ist im Jahresdurchschnitt 2012 weiter gewachsen: Um 0,7 % war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) höher als im Vorjahr.

    Wir konnten in 2012 in vielen Systemmedien im einheitlichen Gleichklang sehen, hören und lesen dass die Steuereinnahmen des Fiskus aufgrund der sehr guten Konjunktur und es exorbitant hohen Wirtschaftswachstums sprunghaft ansteigen.

    Fakt ist - Die öffentliche Schulden sind bis zum Ende des 3. Quartals 2012 auf 2 064 Milliarden Euro angestiegen

    Pressemitteilung Nr. 019 vom 16.01.2013: Öffentliche Schulden zum Ende des 3. Quartals 2012 bei 2 064 Milliarden Euro- WIESBADEN – Zum Ende des dritten Quartals 2012 waren Bund, Länder und Gemeinden/Gemeindeverbände einschließlich aller Extrahaushalte in Deutschland mit 2 064,1 Milliarden Euro verschuldet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis vorläufiger Ergebnisse mitteilt, entsprach dies einem Anstieg um 1,6 % beziehungsweise 32,9 Milliarden Euro gegenüber dem Ende des dritten Quartals 2011

    Wir konnten in 2012 in vielen Systemmedien im einheitlichen Gleichklang sehen, hören und lesen dass die Verbraucher (laut GFK Konsumindes) in guter Kauflaune mit großer Anschaffungsneigung sind und das der private Konsum eine starke stütze des enorm starken Wachstums sei, ebenso suggerierten vielen Medien das Weihnachtsgeschäft 2012 laufe viel besser als in den letzten Jahren.

    Fakt ist - Im gesamten Jahr 2012 setzte der deutsche Einzelhandel real 0,3 % weniger um als im Jahr 2011

    Fakt ist - Der Einzelhandelsumsatz im Dezember 2012 war real um 4,7 % niedriger als im Dezember 2011

    Pressemitteilung Nr. 038 vom 31.01.2013 - Einzelhandelsumsatz im Dezember 2012 real um 4,7 % niedriger als im Dezember 2011… im Vergleich zum November 2012 ist der Umsatz im Dezember kalender- und saisonbereinigt (Verfahren Census X-12-ARIMA) nominal um 2,0 % und real um 1,7 % gesunken.


    Epilog

    Die „Wahrheit“ die von der Nomenklatur aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik in den gleich gestimmten Medien euphorisch verkündet wird, suggeriert den Bürgern die „Große Kauflust“ und eine „Rekordbeschäftigung“ aufgebläht durch mehr als acht Millionen Mini und Midi und Teilzeitjobs obwohl jeden bewusst sein sollte, dass viele von ihrer Arbeit nicht leben können. Wahr ist 3 Euro 18 in der Stunde verdient eine Friseurin in Thüringen, 4 Euro 58 in der Stunde für eine Floristin in Brandenburg. Mehr als 20 Prozent aller Erwerbstätigen sind im Niedriglohnbereich beschäftigt, Tendenz rasch ansteigend. Einen unbefristeten, sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz haben nur noch 60 % aller Erwerbstätigen. Wahr ist auch das diverse Gruppen von Arbeitslosen (über 58 jährigen und die unter 25 Jährigen) in der Regel aus der offiziellen Statistik der Arbeitslosen verschwinden. Ebenfalls Wahrheit ist das sich andere Arbeitslose nach dem auslaufen des Arbeitslosengeldes I von den Jobcentern zurückziehen, sie sind zwar auf der Suche nach Arbeit, aber sie sind nicht im Sinne des SGB II bedürftig. Dazu gehören Frauen/Männer die über „Vermögen“ verfügen oder deren Partner ein „Einkommen“ erzielen das über der Grundsicherung liegt. Zur Wahrheit gehört auch dass viele Arbeitslose Jobangebote im prekären Bereich des Niedrigstlohnsektor erhalten und diese auch annehmen. Denn in Wahrheit heißt die Devise am „Arbeitsmarkt“: Kann die Arbeit von anderen noch billiger erledigt werden?

    Erstellt von Sybilla am 28.02.13 --- 11 Uhr 00
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  9. #349
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    Standard Arbeitsamrkt - Whistleblower packt aus - Die Lage im April 2013

    Die wirtschaftliche und soziale Lage in Deutschland – April 2013

    Wow nahezu alle sprechen vom robusten Arbeitsmarkt aber 7.130.819 Personen erhalten Transferleistungen ALGI/ALGII oder Sozialgeld

    Prolog

    Was ist Wahrheit? (Pontius Pilatus)

    Geschönter Armutsbericht

    29. November 2012 05:21 Geschönter Armutsbericht Sozialverband warnt von der Leyen vor Zensur

    Wahrheit ist offensichtlich dass, das uns verschwiegen wird!

    Die wahre Lage wird meiner Erfahrung nach, nicht nur im Armutsbericht sondern auch im Arbeitsmarktbericht verschleiert ebenso wie eine ewig gute Kauflaune prognostiziert wird.
    Viele Medien und viele Bürger sind aufgrund dieser Erfahrungen in abgestumpft und kraftlos es ist die uralte Situation in der die Macht der Mächtigen der Ohnmacht der Ohnmächtigen gegenüber steht. Der Regular einer freien Presse ist in D nahezu ausgeschaltet. Welches Brot sie essen dessen Lied sie singen. So malen viele Medien eine Welt so wie sie der herrschenden Nomenklatura gefällt

    Wer weiß eigentlich, was von dem, was uns täglich in den Medien berichtet wird, wirklich wahr ist? Kaum jemand!... Manfred Lütz, Psychiater und Bestsellerautor, ist Experte für den Zweifel. Er hat ein Buch geschrieben, das "Bluff" heißt - und von "Fälschung der Welt" handelt - von den vielen scheinbaren Wahrheiten, die uns so Tag für Tag entgegengeballert werden.

    Wir können nicht entscheiden, ob das, was uns Medien und der Pressedienst der BA als Wahrheit suggerieren, wahrhaft Wahrheit ist, oder ob uns das nur als ersehnte politisch erwünschte Wahrheit in unsere Köpfe gehämmert wird.

    „Was ist Wahrheit?“, Das ist die Frage, die ich an die Autoren in den Medien richte:
    Medienverantwortliche fragen das nicht, weil sie anfangen, sich für die Wahrheit zu interessieren, sondern weil sie damit schon längst aufgehört haben. Was ist Wahrheit? Diese Frage wird oft abfällig, spöttisch, zynisch beantwortet: „Was soll das schon sein, die Wahrheit? Wo kann man denn schon Wahrheit finden? Wenn man ihr begegnet, dann ist sie doch so sehr mit Irrtum und Lüge vermischt, dass niemand sie wirklich erkennen kann!“

    Das Prinzip der Wahrheit wird durch das Prinzip der Masse abgelöst. Irgendwann verfestigt sich in unseren Köpfen eine Entwicklung nur weil es viele behaupten. Das ist eine völlig neue Dimension des Gerüchts und der Propaganda. Eine suggerierte Entwicklung im Medienzeitalter verfestigt sich in den Köpfen der Bürger durch epidemische Verbreitung.

    Der Journalist schreibt, dass was ist! Oder schreibt er doch nur das was der BA – Pressedienst verlautbart? Spiegel TV (RTL)-Mitarbeiter kündigt und packt aus

    Whistleblower packt aus

    Ehre wem Ehre gebührt – Diese Frau ist ein echter „Engel“ der Armen

    Systemgegnerin – Die Hartz-IV-Rebellin im Jobcenter

    altonabloggt

    Hartz IV – Gewollte Armut? Inge Hannemann im Gespräch

    Im Griff der Psychologie?

    Ich bin der Meinung, durch psychologische Manipulation in den Medien/Werbung haben die neoliberalen Psychologen das geschafft was kein Politiker und kein Wirtschaftslenker und keine Ideologie geschafft hat, Sie haben den Bürgern aufgrund der von ihnen gestalteten Berichterstattung in den Systemmedien suggeriert das die Wirtschaft wächst die Steuereinnahmen explodieren und die Konsumenten alles kaufen können was von den Konsumenten gewünscht wird, ein nahezu perfektes Blendwerk eines „potemkinschen Dorfes“.

    Schlagzeilen

    Die Soziale Schere ist offen - Reallöhne niedriger als im Jahr 2000
    Das Erfolgskonzept am Arbeitsmarkt ein ausufernder Niedriglohnsektor
    Mehr als 70 Milliarden Euro für Aufstocker
    Hartz IV „ist ein voller Erfolg“ - Die Armut und der Reichtum in Deutschland wachsen
    Verbände: Armut ist in Deutschland politisch verordnet
    Faktencheck „Jobboom“
    Deutsche Wirtschaft schrumpft
    Mehr als drei Millionen der 4,33 Millionen erwerbsfähigen Hartz-IV-Empfänger sind Langzeitbezieher.
    Armut in Deutschland verfestigt sich
    Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen
    Mittelschicht schrumpft drastisch
    Familien – Kinderarmut durch prekäre Beschäftigungsverhältnisse
    “Hotel Mama“ Niedrige Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland ?
    Die Folgen des Jobbooms Renten die in Altersarmut führen
    Pralle Kasse erlaubte Rentenbeitrag von 18,9 % ab Januar 2013
    Rentenerhöhung 2013: Bundeskabinett beschließt Rentenanhebung
    Senioren im Westen müssen sich mit einer minimalen Rentenanhebung von 0,25 Prozent begnügen.
    Preise Inflation in Deutschland 2012 bei 2,0 Prozent
    Zu schlechte Bezahlung EU-Kommissar fordert höhere Löhne
    ifo-Beschäftigungsbarometer auf tiefstem Stand seit fast drei Jahren

    Fakt

    Das Sozialgericht (SG) Berlin hält die Hartz IV-Regelsätze für verfassungswidrig und hat diese Frage dem Bundesverfassungsgericht zur Prüfung vorgelegt.
    Sozialgericht Berlin S 55 AS 9238/12

    "Der autoritäre Obrigkeitsstil der viele Menschen in den Niedriglohnsektor zwingt, so wie dieser im Hartz IV System angelegt ist, nimmt eine Hürde nach der anderen, weil er auf Gewöhnung setzt."


    Arbeitsmarkt April 2013

    Die offiziellen Zahlen des Pressediensts der BA im Detail betrachtet
    Offizieller BA - Zahlenbericht für April 2013 Seite 50

    5.423.011 Personen (BA Bericht April 2012 5.346.314) müssen im April 2013 ALG I 960.899 (BA Bericht April 2012 825.909) oder ALG II 4.452.112 (BA Bericht April 2012 4.520.405) Hilfeleistungen beziehen
    3.988.520 Personen sind laut offiziellen BA – Bericht April 2012 unterbeschäftigt das sind laut BA - Bericht 9,2 %
    Im April 2012 waren laut BA Bericht April 2012 3.953.803 Personen unterbeschäftigt das waren laut BA- Bericht 9,3 %.
    3.020.272 Personen werden nach § 16 SGB III als arbeitslos in der offiziellen BA Statistik erfasst. Im April 2012 waren es laut BA Bericht April 2012 2.963.325 Personen
    Laut vorläufiger Schätzung/Hochrechnung der BA sind im April 868.031 Personen Teilnehmer an ausgewählten Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik

    Leistungsempfänger 4) April 2013 7.130.819 BA Bericht April 2012 7.057.496

    - nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte *1.700.808 Personen
    ( nicht berücksichtigt sind Leistungsempfänger von Wohngeld, Kinderzuschlag, Grundsicherung im Alter, Sozialhilfe SGB XII…)
    *4)Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden.

    (Im BA-Bericht Dezember 2004 wurden im Bereich des Arbeitslosengeld und der Arbeitslosenhilfe nur 4.321.000 Leistungsempfänger gezählt.

    Der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit stehen 7.130.819 Leistungsempfänger im Leistungsbezug im Rechtkreis SGB II/SGB III als (ALG I, ALG II, Sozialgeld) gegenüber das sind rund 65 % mehr Leistungsempfänger als im Dezember 2004. (Ohne Sozialhilfe diese im Jahr 2004 als auch im Jahr 2012 rund 1 Million Personen erhalten haben)

    3.1 Gemeldete Arbeitsstellen BA Bericht April 2013 Seite 11
    Der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen 5 hat sich im April saisonbereinigt um 10.000 verringert, nach -5000 im März und -2000 im Februar. Nicht saisonbereinigt belief sich der Bestand im April auf 441.000 Arbeitsstellen. Gegenüber dem Vorjahr war das ein Rückgang von 58.000 oder 12Prozent, nach -47.000 oder -10Prozent im März. Von den gemeldeten Arbeitsstellen waren 89 Prozent sofort zu besetzen.

    Nicht saisonbereinigt belief sich der Bestand im April 2012 auf 499.000 Arbeitsstellen.

    Quelle der Zahlen:
    BA – Monatsbericht April 2013

    So weit die schön gemalte Welt der Mythen und Märchen jene in den Systemmedien verkündet werden. Eines ist für mich kristallklar das Jobwunder steht nur auf dem BA Papier! Es ist der kreativen BA-Statistik entsprungen - oder, wir malen eine Welt, so wie sie uns gefällt.

    An die Tatsache dass die neuen „Arbeitsmarktzahlen“ dem hysterisch-euphorisch applaudierenden Publikum der Systemmedien verkündet werden, haben wir uns bereits gewöhnt. Was soll's, bei Sitcoms kommt das johlende Publikum auch von der Festplatte. Sozialpsychologische Massenlenkung oder besser Propaganda gestaltet sich heute wie früher. Um die Kommunikationssuggestion weit gehend zu erreichen, werden Stimmungsstimulanzien gesetzt, und scheinkritische Medienberichte publiziert, „Sündenböcke“ mit „unerhörten“ Lebensstil präsentiert, die zu gewünschten Aversionen anregen sollen. All das kannten schon die alten Sumerer, ein geeignetes Mittel, um die Massen psychologisch emotional und auch physisch in die „richtige“ Ideologie zu bewegen. Eine Schmierenkomödie epischen Ausmaßes.

    Wir konnten in 2012 in vielen Systemmedien im einheitlichen Gleichklang sehen, hören und lesen dass die Wirtschaft brummt und wächst manche wollte gar ein Wirtschaftswachstum xxl herbeireden.

    Fakt ist - Die deutsche Wirtschaft ist im Jahresdurchschnitt 2012 nur um 0,7 % gewachsen

    Pressemitteilung Nr. 017 vom 15.01.2013 Die deutsche Wirtschaft ist im Jahresdurchschnitt 2012 weiter gewachsen: Um 0,7 % war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) höher als im Vorjahr.

    Wir konnten in 2012 in vielen Systemmedien im einheitlichen Gleichklang sehen, hören und lesen dass die Steuereinnahmen des Fiskus aufgrund der sehr guten Konjunktur und es exorbitant hohen Wirtschaftswachstums sprunghaft ansteigen.

    Fakt ist - Die öffentliche Schulden sind trotz Rekord-Steuereinnahmen bis zum Ende des 4. Quartals 2012 auf 2 072 Milliarden Euro angestiegen - (+ 41,8 Milliarden Euro) gegenüber dem Ende des vierten Quartals 2011.


    Öffentliche Schulden 2012 um 2,1 % auf 2 072 Milliarden Euro gestiegen

    Wir konnten in 2012 auch im April 2013 in vielen Systemmedien im einheitlichen Gleichklang sehen, hören und lesen dass die Verbraucher (laut GFK Konsumindes) in guter Kauflaune mit großer Anschaffungsneigung sind und das der private Konsum eine starke stütze des enorm starken Wachstums sei, ebenso suggerierten vielen Medien das Weihnachtsgeschäft 2012 laufe viel besser als in den letzten Jahren.

    Fakt ist - Im gesamten Jahr 2012 setzte der deutsche Einzelhandel real 0,3 % weniger um als im Jahr 2011

    Fakt ist - Der Einzelhandelsumsatz im Dezember 2012 war real um 4,7 % niedriger als im Dezember 2011

    Fakt ist - Pressemitteilung Nr. 150 vom 30.04.2013 Einzelhandelsumsatz im März 2013 real um 2,8 % niedriger als im Vorjahresmonat
    Pressemitteilung Nr. 038 vom 31.01.2013 - Einzelhandelsumsatz im Dezember 2012 real um 4,7 % niedriger als im Dezember 2011… im Vergleich zum November 2012 ist der Umsatz im Dezember kalender- und saisonbereinigt (Verfahren Census X-12-ARIMA) nominal um 2,0 % und real um 1,7 % gesunken.



    Epilog

    Die „Wahrheit“ die von der Nomenklatur aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik in den gleich gestimmten Medien euphorisch verkündet wird, suggeriert den Bürgern die „Große Kauflust“ und eine „Rekordbeschäftigung“ aufgebläht durch mehr als acht Millionen Mini und Midi und Teilzeitjobs obwohl jeden bewusst sein sollte, dass viele von ihrer Arbeit nicht leben können. Wahr ist 3 Euro 18 in der Stunde verdient eine Friseurin in Thüringen, 4 Euro 58 in der Stunde für eine Floristin in Brandenburg. Mehr als 20 Prozent aller Erwerbstätigen sind im Niedriglohnbereich beschäftigt, Tendenz rasch ansteigend. Einen unbefristeten, sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz haben nur noch 60 % aller Erwerbstätigen. Wahr ist auch das diverse Gruppen von Arbeitslosen (über 58 jährigen und die unter 25 Jährigen) in der Regel aus der offiziellen Statistik der Arbeitslosen verschwinden. Ebenfalls Wahrheit ist das sich andere Arbeitslose nach dem auslaufen des Arbeitslosengeldes I von den Jobcentern zurückziehen, sie sind zwar auf der Suche nach Arbeit, aber sie sind nicht im Sinne des SGB II bedürftig. Dazu gehören Frauen/Männer die über „Vermögen“ verfügen oder deren Partner ein „Einkommen“ erzielen das über der Grundsicherung liegt. Zur Wahrheit gehört auch dass viele Arbeitslose Jobangebote im prekären Bereich des Niedrigstlohnsektor erhalten und diese auch annehmen. Denn in Wahrheit heißt die Devise am „Arbeitsmarkt“: Kann die Arbeit von anderen noch billiger erledigt werden?

    Erstellt von Sybilla am 30.04.13 --- 11 Uhr 00
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