Zitat Zitat von Bendert Beitrag anzeigen
Hallo Compa,

mal abgesehen davon, daß es "kostenlos" generell nicht gibt (umsonst ist nur der Tod - und der kostet das Leben): welche Wirkung soll dieser Schwachsinn haben? Diejenigen, die ohnehin schon den ÖPNV nutzen, können dies zukünftig ohne Billett tun. Die Kosten übernimmt der Steuerzahler (was bei steuerzahlenden ÖPNV-Nutzern auf eine deftige Ermäßigung der Fahrpreise hinausläuft). Und der Rest? Soll demnächst der ÖPNV die Ladung von Last- und Lieferwagen übernehmen? Soll der ÖPNV den Vertreter von A nach B bringen ("Sorry, Chef, mehr als 2 Termine waren diese Woche nicht drin: die Arbeitszeit ist für die Anreise draufgegangen, das verstehen Sie doch bestimmt, wollnich!?") oder jeden sonstigen Berufspendler? Wenn das ginge, führen ohnehin schon alle, für die der ÖPNV eine Alternative zum eigenen (Dienst-)PKW darstellte Bus und Bahn. Fährt deshalb auch nur ein einziger LKW, Lieferwagen oder PKW weniger??? Nein.

Anstatt mit solch kostenintensivem Dummfug aufzufahren wäre es sinnvoller, den ohnehin nicht zu reduzierenden Verkehr schlicht ans Laufen zu bringen: weg mit dauerroten Ampeln, weg mit unsinnigen Geschwindigkeitsbegrenzungen, kreuzungsfreier Verkehr, wo irgend möglich, Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur (und zwar mit Schwerpunkt auf den AUTOMOBILEN INDIVIDUALVERKEHR und eben gerade NICHT auf den ÖPNV oder Radwege am Arsch der Welt!!!), Neuordnung der Zulassung zur Teilnahme am Straßenverkehr: jeder Vielfahrer weiß ein Lied davon zu singen, welche Gefahr, aber auch welches HEMMNIS des Verkehrsflusses Fahrer darstellen, die vielleicht in der Führerscheinprüfung brav bei "Rechts-Vor-Links" deutlich auf die Bremse getreten sein mögen, aber in einer Autobahnauffahrt das Gaspedal nicht finden. Oder die sich von einer grünen Ampel nicht provozieren lassen und lieber sicherheitshalber dort, wo 50 km/h erlaubt sind, auf 25 km/h abbremsen, weil die grüne Ampel ja inzwischen auf: "Rot!" umspringen könnte (was sie auch regelmäßig tut, man selbst bei Dunkelgelb noch so eben drüberschleicht und die Kolonne von 28 PKW, die man hinter sich aufgestaut hat, endgültig zum Halt zwingt).

Allein schon wenn man alle überflüssigen Ampeln spätestens ab 22.00 Uhr abschaltete, könnte man Millionen Tonnen Abgase sparen - Ampeln, die nicht selten ohnehin nur den Zweck haben, auch den größten Vollidioten das Überleben im Straßenverkehr zu sichern: ließe man die schlicht im Wortsinne vor die Wand fahren, es wäre ohnehin nur noch ein Viertel an Autos unterwegs. Weg mit den Schwachmaten, die auf freier Strecke kilometerlang hinter einem Verkehrshindernis wie einem Trecker herschleichen, weil Überholen und zügig vorwärts fahren ja irgendwie nazi ist. Weg mit den Idioten, die jedes Autobahnkreuz verstopfen, weil man sich ja nicht nur mindestens 2 Kilometer vorher rechts einordnen muß, sondern das auch möglichst von der äußerst linken Spur aus tun und allerspätestens beim 1000-Meter-Schild (in Worten: EIN VOLLER KILOMETER!!!) auf 80 km/h, in der Abbiegespur auf maximal 59 km/h heruntergebremst haben muß: 500 Meter Abbiegespur sind ja SOOOOOO knapp und Schleichen ist defensiv, also: politisch korrekt!). Erschießt standrechtlich jeden Prüfer, der solchen Vollhonks den Führerschein gegeben hat: binnen eines Vierteljahres hätten sich nicht nur die täglichen Staukilometer auf deutschen Straßen halbiert, sondern auch die Abgasemissionen.

Kurz und gut: räumt die Straßen von unnötigen Geschwindigkeitsbegrenzungen (auch INNERORTS, denn jedes Fahrzeug, gleich ob Diesel oder Benziner hat seinen effizientesten Wirkunsgrad in einem Geschwindigkeitsbereich zwischen 60 und 120 km/h), von mobilen Verkehrshindernissen der Marke "Ich-bin-blond-und-auch-ansonsten-zum-Scheißen-zu-dämlich", hört endlich auf mit diesem politisch gewollten Schwachsinn vom langsamen=defensiven=korrektem Autofahren. Baut jede Art von Verkehrsbehinderung ab, inklusive mobiler Verkehrshindernisse. Schließt Lücken zwischen Autobahnen, baut aufnahmefähige Hauptein- bzw. Ausfallstraßen in die Städte, hört auf, die Automobilindustrie zum Hauptverantwortlichen zu erklären, um Euer eigenes Versagen als Politik und Verwaltung zu kaschieren!!! Hört auf mit diesem Blödsinn von wegen: " Mehr Straßen bringen auch mehr Verkehr". Tun sie eben gerade NICHT, aber sie helfen, den ohnehin vorhanden Verkehr am Laufen zu halten - und DAS bringt mehr Entlastung als jede andere Maßnahme.


Gruß -
Bendert

P.S.: Straft Verkehrsbehinderer, Langsamfahrer, Mittelspurschleicher, Stets-20-km/h-unter-dem-Limit-Idioten endlich genauso hart ab wie Geschwindigkeitsübertreter und Abstandsunterschreiter (wie kriegt man denn einen Van, gesteuert von einem offensichtlich geistig komplett Abwesenden 110-Fahrer von der linken Spur, wenn nicht mit Gewalt???), verbannt (blonde) Weiber und weibisch juckelnde, gendergemainstreamte, eierlose Jungspunde endlich von den Straßen: wer mit Mühe in der Lage ist, mit einem Bügeleisen über ein Stück Stoff zu fahren, sollte sich nicht in dem Irrglauben wiegen dürfen, er beherrsche allein schon deshalb das Lenken eines Kraftfahrzeugs im fließenden Verkehr und könne ein Fahrzeug über eine Straße bewegen - das Gegenteil ist regelmäßig der Fall.

P.P.S.: Noch ein Wort zu unseren türkischen Kulturbereicherern mit Gebetskette am Innenspiegel und kopfbetuchter Ische auf dem Beifahrersitz des 3er-BMW (sowie allen einheimischen Nachahmern - und von denen gibt es jede Menge): Fahren KÖNNEN drückt sich NICHT darin aus, beim Abbiegen - schon in Schrittgschwindigkeit - bis an den Rand der Gegenfahrbahn ausholen zu müssen. FAHREN kann man, wenn man zügig und zackig OHNE solche Manöver eine 90°-Kurve fährt.

P.P.P.S.: Der letzte Kanacke, dem ich deshalb ein paar auf die Fresse gehauen habe, möge sich gern bei mir melden.
Hier kannst Du Deine Theorie vom schnellen Fahren simulieren:

http://www.traffic-simulation.de/index_ger.html