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Thema: ISIS - Frauen

  1. #81
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    Zitat Zitat von Trantor Beitrag anzeigen
    abschweifen? wo denn? Ganz im Gegenteil. Genau genommen habe ich genau das Gegenteil gechrieben im Vergleich zu dem was du dann drauf geantwortet hast.
    Nein die politischen Führer schieben keine Verantwortung ab (wo auch, bzw auf welche Aussage oder Handlung nimmst du Bezug). Nein in einer Demokratie hat das Volk die Verantwortung , es wählt Parteien Personen und Programme entsprechend seiner Vorstellung. Sicherlich für die Momententscheidung als Merkel die Grenzen öffnete da konnte das Volk nichts tun, aber danach hat es die Parteien und Merkel die Politik der Grenzöffnung mit über 80% wiederholt und wiederholt imemr wieder gewählt und damit bestätigt. Das bedeutet nichts anderes als das das Volk das gut und richtig findet - das kannst du drehen und wenden wie du willst aber so ist es nunmal.

    Es geht hier nicht um Diktaturen oder Ehrlichkeit sondern schlich und ergreifend darum das 80% der Deutschen ihre Politik als richtig und gut empfinden und auch so wählen. Das mag krank sein und kaputt und mag sich in den nächsten Generationen fürchterlich rächen aber es geschieht im Namen des Volkes und deswegen kann und werde ich "das Volk" nicht bedauern wenn es im Chaos untergeht - das ist der Lauf der Dinge, das Schwache wird eliminiert, das Starke setzt sich durch - ein unveränderbares Naturgesetz.
    Wahnsinn, es geschieht allenfalls im Namen des Bundestages, wenn überhaupt - aber niemals im Namen des Volkes, da es bzgl. der Außenpolitik erst gar nicht befragt wird. Deine ganzen Vorstellungen basieren allenfalls auf Wikipedia, eingetrichterte Schulbildung und vordiktierte Staatentheorie die mit der Realität rein gar nichts zu tun hat.

    Die Zustimmung des Volkes wird nicht eingeholt, vielmehr wird dem Volk eine lügenhafte Begründung aufgetischt um Kriege in anderen Ländern mit Ziel der Plünderung und Machtausweitung einen legitimen Anstrich zu verpassen.

    Glaubst du allen ernstes, das ein Bundespolitiker ehrlich zu den Bundesbürgern gesagt hätte: Liebes Volk, wir greifen Morgen Serbien als Vertreter Jugoslawiens an, damit wir diesen Staat zerteilen und entmachten können und gleichzeitig in die wirtschaftliche Abhängigkeit des NATO - Block zwingen können! Jeder Bürger hätte seine Regierung gefragt, ob sie einen Vogel hat. Also wurde der angebliche Massenmord ala Holocaust vorgeschoben, der sich mittlerweile als nicht haltbar erweist. Das selbe Spiel hatten wir in besonders drastischer Weise im Irakkrieg von Bush senior, der mti der Brutkrastenlüge und der barbarischen Situation der armen Opfer in Kuwait für den Krieg Werbung machte.

    Und da wären wir beim Thema Ehrlichkeit!

    Kein Soldat würde in den Krieg ziehen, wenn man ihm sagen würde: Hey ich möchte diese Gegenstände haben, nimm sie dem anderen ab, notfalls schießte ihn über den Haufen!

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  2. #82
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    Zitat Zitat von TomToxBox Beitrag anzeigen
    Wahnsinn, es geschieht allenfalls im Namen des Bundestages, wenn überhaupt - aber niemals im Namen des Volkes, da es bzgl. der Außenpolitik erst gar nicht befragt wird. Deine ganzen Vorstellungen basieren allenfalls auf Wikipedia, eingetrichterte Schulbildung und vordiktierte Staatentheorie die mit der Realität rein gar nichts zu tun hat.

    Die Zustimmung des Volkes wird nicht eingeholt, vielmehr wird dem Volk eine lügenhafte Begründung aufgetischt um Kriege in anderen Ländern mit Ziel der Plünderung und Machtausweitung einen legitimen Anstrich zu verpassen.

    Glaubst du allen ernstes, das ein Bundespolitiker ehrlich zu den Bundesbürgern gesagt hätte: Liebes Volk, wir greifen Morgen Serbien als Vertreter Jugoslawiens an, damit wir diesen Staat zerteilen und entmachten können und gleichzeitig in die wirtschaftliche Abhängigkeit des NATO - Block zwingen können! Jeder Bürger hätte seine Regierung gefragt, ob sie einen Vogel hat. Also wurde der angebliche Massenmord ala Holocaust vorgeschoben, der sich mittlerweile als nicht haltbar erweist. Das selbe Spiel hatten wir in besonders drastischer Weise im Irakkrieg von Bush senior, der mti der Brutkrastenlüge und der barbarischen Situation der armen Opfer in Kuwait für den Krieg Werbung machte.

    Und da wären wir beim Thema Ehrlichkeit!

    Kein Soldat würde in den Krieg ziehen, wenn man ihm sagen würde: Hey ich möchte diese Gegenstände haben, nimm sie dem anderen ab, notfalls schießte ihn über den Haufen!
    ich habe ja geschriebn das zu dem Zeitpunkt der Entscheidung das Volk an sich nicht mitbestimmen oder eingreifen kann, aber danach gab es Wahlen. Und bei diesen Wahlen hatte das Volk die Entscheidung mit "weiter so alles gut und richtig" indem sie den Etabliertn die Stimme gibt oder ein "Halt zurück das war ein Fehler und schliesst die Grenzen" und dann hätte man einfach der AFd die Stimme geben müssen. Fakt ist das die Überwältigende Mehrheit die Etablierten gewählt haben und damit die Entscheidungen rückwirkend legitimiert haben, und das bei mehreren Wahlen.

    Das gilt nicht nur für die bereits getätigten Entscheidungen sondern auch als Ausrichtung für die zukünftigen. Mit der afd hätte keine weiteren offenen Grenzen gegeben , kein Familiennachzug und konsequentere Abschiebungen. Bei den Etablierten, weiss man das das nicht so ist bei den Linken und Grünen schon garnicht - trotzdem hat man sich klar mehrheitlich gegen die AFD entschieden. Das war die Entscheidung und die Stimme des Volkes - sofern man nicht meint die Wahlen seien manipuliert worden wofür es keine Anhaltspunkte gibt.

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    “Der Politischen Korrektheit geht es nicht darum, eine abweichende Meinung als falsch zu erweisen, sondern den abweichend Meinenden als unmoralisch zu verurteilen. Man kritisiert abweichende Meinungen nicht mehr, sondern hasst sie einfach. Wer widerspricht, wird nicht widerlegt, sondern zum Schweigen gebracht.” Prof.Dr. Norbert Bolz, Medienwissenschaftler

  3. #83
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    Zitat Zitat von Trantor Beitrag anzeigen
    ich habe ja geschriebn das zu dem Zeitpunkt der Entscheidung das Volk an sich nicht mitbestimmen oder eingreifen kann, aber danach gab es Wahlen. Und bei diesen Wahlen hatte das Volk die Entscheidung mit "weiter so alles gut und richtig" indem sie den Etabliertn die Stimme gibt oder ein "Halt zurück das war ein Fehler und schliesst die Grenzen" und dann hätte man einfach der AFd die Stimme geben müssen. Fakt ist das die Überwältigende Mehrheit die Etablierten gewählt haben und damit die Entscheidungen rückwirkend legitimiert haben, und das bei mehreren Wahlen.

    Das gilt nicht nur für die bereits getätigten Entscheidungen sondern auch als Ausrichtung für die zukünftigen. Mit der afd hätte keine weiteren offenen Grenzen gegeben , kein Familiennachzug und konsequentere Abschiebungen. Bei den Etablierten, weiss man das das nicht so ist bei den Linken und Grünen schon garnicht - trotzdem hat man sich klar mehrheitlich gegen die AFD entschieden. Das war die Entscheidung und die Stimme des Volkes - sofern man nicht meint die Wahlen seien manipuliert worden wofür es keine Anhaltspunkte gibt.
    Jetzt wird ein Schuh daraus! Aber nochmal in Kontext meines Posts ist der Sachverhalt folgender, dass wir nur ausschließlich eine politische Partei wählen, die dann im Falle der Mehrheit unter Ausschluß des Volkes die Regierung bildet und für vier Jahre einen Freifahrtschein in allen politischen Angelegenheiten hat. Mit diesem System wird aber suggeriert, dass wir eine Demokratie hätten, was defacto so nicht ist.

    Wie jede Institution sind auch politische Parteien eine stark angreifbare Einrichtung, was ebenfalls bei tiefgründiger Betrachtung deutlich wird. Wer sich mit Lobbyismus auseinandergesetzt hat wird schnell feststellen, dass die politischen Parteien somit in die Abhängigkeit (im übrigen wie die Bürger im Staat auch) des Geldes kommen. Hiervon ist keine relevante politische Partei ausgeschlossen. Die politischen Handlungen sind ebenfalls bei genauer Betrachtung i. d. Regel ökonomisch geprägt und hier ist das Interesse der einfachen arbeitenden Bevölkerung oder der nicht arbeitenden Arbeitslosen letztendlich immer sekundär. Wenn Staaten dann Raubzüge unternehmen, was der NATO - Block nach dem Ende der Sowjetunion sehr offensichtlich gemacht hat ist das ausschließliche Problem nicht der "Beraubte" sondern die Bevölkerung in den NATO - Blöcken um derartige Handlungen halbwegs plausibel zu erklären. Hierfür lässt sich die Wirtschaft und Politik einiges einfallen um die Menschen davon zu überzeugen, dass die Handlungen der Regierung nur zum Wohle des Volkes seien.

    So müssen wir erleben, dass letztendlich offensichtlich der NATO - Block Terrororganisationen zum Teil mitfinanziert und lenkt, im gleichen Zuge der Bevölkerung die Gefahr dieser Organisationen permanent suggeriert, damit wiederum de Bevölkerung vor Angst die Regierung anfleht, endlich etwas zum Schutze des Volkes zu unternehmen. Die jüngste Geschichte hat es mehr als deutlich bewiesen. Die Folgen sind, dass durch die künstlich geschürte Angst die Menschen ihre Freiheit zugunsten des Schutzes aufgeben.

    So gibt der Rechtsstaat viele elementare Schutzmechanismen seiner Bürger auf. In Deutschland wird z.B. über Gefährder gesprochen, sprich über Personen bei denen man vermutet, dass sie in der Zukunft gefährliche strafbare Handlungen begehen und diese deshalb weggesperrt werden sollen, was aber bei rationaler Betrachtung mit Rechtsstaatlichkeit nichts mehr zu tun hat. Die Meinungsfreiheit wird schrittweise eingeschränkt wegen sogenannten Hate - Speech mit einem Gesetz, dass eigentlich kein Mensch in unserem Land bei rationaler Überlegung haben will und der Krieg wird in Syrien munter weitergeführt und die Migration wird damit begründet, dass man erst die mitgeschaffenen Probleme auf dieser Welt lösen müsse.

    Das hat alles nicht mehr mit normalen Verstand zu tun und wird letztendlich noch damit gefördert, dass Waffenverkäufe sehr notwendig sind, weil ein kleiner Teil der Bevölkerung doch sonst seine Arbeitsplätze verliert.

    Es ist unerheblich welche Partei wir wählen, wenn wir grundlegend nicht aktiv am politischen Geschehen unseres Landes teilhaben dürfen.

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  4. #84
    Erfahrener Kamikaze Avatar von Trantor

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    Zitat Zitat von TomToxBox Beitrag anzeigen
    Jetzt wird ein Schuh daraus! Aber nochmal in Kontext meines Posts ist der Sachverhalt folgender, dass wir nur ausschließlich eine politische Partei wählen, die dann im Falle der Mehrheit unter Ausschluß des Volkes die Regierung bildet und für vier Jahre einen Freifahrtschein in allen politischen Angelegenheiten hat. Mit diesem System wird aber suggeriert, dass wir eine Demokratie hätten, was defacto so nicht ist.
    Ich bin durchaus ein Befürworter von VE allerdings nur stark limitiert unter bestimmten Voraussetzungen. Es sind täglich 5,236xxx politische Entscheidungen zu treffen, die kann man nicht alle per VE zur Abstimmung preis geben. Dh eine representative Demokratische Ordnung wie wir sie haben ist praktsch gesehen unumgänglich.

    Wie jede Institution sind auch politische Parteien eine stark angreifbare Einrichtung, was ebenfalls bei tiefgründiger Betrachtung deutlich wird. Wer sich mit Lobbyismus auseinandergesetzt hat wird schnell feststellen, dass die politischen Parteien somit in die Abhängigkeit (im übrigen wie die Bürger im Staat auch) des Geldes kommen. Hiervon ist keine relevante politische Partei ausgeschlossen. Die politischen Handlungen sind ebenfalls bei genauer Betrachtung i. d. Regel ökonomisch geprägt und hier ist das Interesse der einfachen arbeitenden Bevölkerung oder der nicht arbeitenden Arbeitslosen letztendlich immer sekundär. Wenn Staaten dann Raubzüge unternehmen, was der NATO - Block nach dem Ende der Sowjetunion sehr offensichtlich gemacht hat ist das ausschließliche Problem nicht der "Beraubte" sondern die Bevölkerung in den NATO - Blöcken um derartige Handlungen halbwegs plausibel zu erklären. Hierfür lässt sich die Wirtschaft und Politik einiges einfallen um die Menschen davon zu überzeugen, dass die Handlungen der Regierung nur zum Wohle des Volkes seien.
    So müssen wir erleben, dass letztendlich offensichtlich der NATO - Block Terrororganisationen zum Teil mitfinanziert und lenkt, im gleichen Zuge der Bevölkerung die Gefahr dieser Organisationen permanent suggeriert, damit wiederum de Bevölkerung vor Angst die Regierung anfleht, endlich etwas zum Schutze des Volkes zu unternehmen. Die jüngste Geschichte hat es mehr als deutlich bewiesen. Die Folgen sind, dass durch die künstlich geschürte Angst die Menschen ihre Freiheit zugunsten des Schutzes aufgeben.
    hmm ja ich sehe das etwas differnzierter bzw auch eine andere Motivation dahinter, aber ok nur worauf möchtest du hinaus, bzw was hat das damit zu tun das die Bevölkerung bei den Wahlen über die jeweiligen Parteiprogramme abstimmen? Wenn man die eine oder andere Partei wählt weiss man recht gut was man für eine Programmatik in der Zukunft zu erwarten hat. Dh es ist wenn auch etwas allgemeingehalten die Entscheidung der Bevölkerung die über die zukunft des Landes abstimmen. Ich weiss nicht wrum du dich so gegen diese Erkenntnis wehrst. Du hast doch das Ergebnis der BTW im Sep gesehen 80% "weiter so" - was gibt es denn da noch zu diskutieren?

    So gibt der Rechtsstaat viele elementare Schutzmechanismen seiner Bürger auf. In Deutschland wird z.B. über Gefährder gesprochen, sprich über Personen bei denen man vermutet, dass sie in der Zukunft gefährliche strafbare Handlungen begehen und diese deshalb weggesperrt werden sollen, was aber bei rationaler Betrachtung mit Rechtsstaatlichkeit nichts mehr zu tun hat. Die Meinungsfreiheit wird schrittweise eingeschränkt wegen sogenannten Hate - Speech mit einem Gesetz, dass eigentlich kein Mensch in unserem Land bei rationaler Überlegung haben will und der Krieg wird in Syrien munter weitergeführt und die Migration wird damit begründet, dass man erst die mitgeschaffenen Probleme auf dieser Welt lösen müsse.
    Hier stimme ich dir uneingeschränkt zu, und bekanntlich bin ich alles andere als glücklich über die Richtung in die sich D entwickelt - aber der Dikussionspunkt war eigentlich wer ist schud daran und da sehe ich nach wie vor das Volk bei den Wahlen in der pflicht - und wenn sie dort versagen oder andere Ansichten haben als ich, habe ich halt Pech gehabt aber in einer Demokratie ist immer noch das Volk der Souverän das Volk welches bestimmt wer regiert und mit welcher Programmatik. Und der der der Souverän ist trägt auch immer die Verantwortung. Ich halte nichts davon wenn in 50 Jahren das Volk heult und beklagt "Merkel hat uns alle in die Scheisse geritten" Nein fasst euch an die eigene Nase, ihr habt sie gewählt mehrfach, wiederholt, und die Grünen und Linke auch.


    Es ist unerheblich welche Partei wir wählen, wenn wir grundlegend nicht aktiv am politischen Geschehen unseres Landes teilhaben dürfen.
    Nen es ist nicht unerheblich, da die Wahl der Partei und deren Programmatik grundlegend die Geschicke und politischen Entscheidungen die getroffen werden bestimmen.
    Und wie genau und konkret stellst du dir denn vor das jeder "aktiv am politischen Geschehen des Landes teilhaben darf"?

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  5. #85
    Erfahrener Kamikaze Avatar von Trantor

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    Zitat Zitat von Metadatas Beitrag anzeigen
    Also die fundamentalistischen Moslems sind Sunnis und Hussein, ein al-Bu Nasir Sunnit, war Vorreiter der islamischen Säkularisation?
    ja der sunnitsche Islam wie er auch in Saudi Arabien verbreitet ist und wie ihn auch der IS praktiziert ist die fundamentalste und konservativste und auch brutalste und menschenfeindlichste Auslegung des Korans.
    War das nun eine echte Frage oder eine rethorische?.
    Mit Hussein und al-Bu kan ich nichts anfangen zumindest nicht in diesem Zusammenhang, da würde ich schon mehr Kontext benötigen um zu verstehen worauf du hinaus willst.

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  6. #86
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    Deine Sichtweise freut mich ja schonmal, da Du dir zumindest im Gegensatz zu vielen anderen Personen Gedanken gemacht hast.

    Ich würde es mal so formulieren, wir leben in einer Welt voller Ideologien und Dogmen, die aber bei ganz genauer Betrachtung nur eine Begründung für die Machtausübung über eine große Anzahl von Menschen ist. Betrachtet man die Geschichte Deutschlands bis 1945 dann hatte das Volk nie wirklich mitzureden, ab 1945 ist die Mitsprache des Volkes genauso wenig möglich, da die politische Machtelite ihre Macht zumindest mit der Machtelite der USA und in weitaus geringeren Maße Großbritanniens teilen muss. Hierbei ist das westliche System der Machtausübung wesentlich freundlicher als andere Systeme, wie z.B. Religionssysteme, aber nicht minder erfolgreicher. Ob ich Kritiker enthaupte oder derart sozial ächte kommt politisch auf das gleiche Ergebnis. Es muss kein Dialog geführt werden und der Kritiker hat keine Möglichkeit sich öffentlich zu artikulieren und damit die Machtfrage zu stellen.

    Hinzu kommt, dass ein Mensch der Macht ausübt nicht gerne diese Macht mit anderen Personen teilt. Ein menschliches Problem, wobei die tatsächliche Macht gar nicht in den politischen Parteien liegt, was bei genauer geschichtlicher Betrachtung einem eigentlich einleuchten müsste.

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    Geändert von TomToxBox (15.11.2017 um 13:40 Uhr)

  7. #87
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    Zitat Zitat von Metadatas Beitrag anzeigen
    [,,,] ich will das mal der übersicht halber verkürzen und nur einen Punkt aufgreifen:

    Also bist du moralischer Relativist, genauso wie ich, dir fehlt nur der Wille es fertig zu durchdenken. Ich betrachte Moral und Ethik ganz klar im Sinne der eigenen Macht. Eigentlich war das schon klar, als du gegen die Aufnahme der Flüchtlinge argumentiert hast. Ob du sie durch Unterlassung umbringst, ist das denn ein qualitativer Unterschied zu der Inkaufnahme durch Militäreinsatz?

    ich habe dir 3 standpunkte konkret und deutlich ausformuliert hier unten nochmals. Möchtest du mir wirklich sagen das du den Untschied zwischen Punkt 2 und Punkt 3 nicht verstehst?

    1. Absolute Ethik: Es ist immer falsch einen Menschen zu töten unabhängig von relativen Begleitumständen
    2. Relative Ethik, bzw relativ zu den Begleitumständen: Es gibt Fälle und Situationen bei denen ist es durchaus ethisch und gerechtfertigt ist Menschen zu töten, zB zur Selbstverteidigung - manche meinen vllt auch als Strafe für Kapitalverbrechen - andere Begleitumstände oder Motive wie zB materieller Vorteil sind abzulehnen und dienen nicht als Rechtfertigungsgrund für die Tötung eines Menschen. Diese Bewertungen an Hand der relativen Begleitumstände gelten allerdings für jeglichen Bereich, Menschen, Regierungen, Völker, Gruppierung oder Nationen und Bündnisse.
    3. Relative Ethik mit unterschiedlichen Masstäben: das Töten von Menschen auf Grund des individuellen materiellen Vorteils ist zwar verboten bzw wird als unethisch angesehen aber das ermorden von vielen Menschen aufgrund eines materiellen Vorteils für die eigene Bevölkerung auf globaler Ebene ist ethisch und akzeptabel.
    Ich plädieren ohne Kompromissbereitchaft für den 2. Punkt - der 1. ist absolut sinnlos, der dritte den du wohl bevozugst kommt der Willkür gleich. In der unterstützung Gaddafis sehe ich nicht zwingend einen Widerspruch zu Punkt 2. Wenn auch grenzwertig und diskutabel.

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    “Der Politischen Korrektheit geht es nicht darum, eine abweichende Meinung als falsch zu erweisen, sondern den abweichend Meinenden als unmoralisch zu verurteilen. Man kritisiert abweichende Meinungen nicht mehr, sondern hasst sie einfach. Wer widerspricht, wird nicht widerlegt, sondern zum Schweigen gebracht.” Prof.Dr. Norbert Bolz, Medienwissenschaftler

  8. #88
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    1. Absolute Ethik: Es ist immer falsch einen Menschen zu töten unabhängig von relativen Begleitumständen
    2. Relative Ethik, bzw relativ zu den Begleitumständen: Es gibt Fälle und Situationen bei denen ist es durchaus ethisch und gerechtfertigt ist Menschen zu töten, zB zur Selbstverteidigung - manche meinen vllt auch als Strafe für Kapitalverbrechen - andere Begleitumstände oder Motive wie zB materieller Vorteil sind abzulehnen und dienen nicht als Rechtfertigungsgrund für die Tötung eines Menschen. Diese Bewertungen an Hand der relativen Begleitumstände gelten allerdings für jeglichen Bereich, Menschen, Regierungen, Völker, Gruppierung oder Nationen und Bündnisse.
    3. Relative Ethik mit unterschiedlichen Masstäben: das Töten von Menschen auf Grund des individuellen materiellen Vorteils ist zwar verboten bzw wird als unethisch angesehen aber das ermorden von vielen Menschen aufgrund eines materiellen Vorteils für die eigene Bevölkerung auf globaler Ebene ist ethisch und akzeptabel.
    Ich plädieren ohne Kompromissbereitchaft für den 2. Punkt - der 1. ist absolut sinnlos, der dritte den du wohl bevozugst kommt der Willkür gleich. In der unterstützung Gaddafis sehe ich nicht zwingend einen Widerspruch zu Punkt 2. Wenn auch grenzwertig und diskutabel.
    hierauf antwortete Metadatas

    Also bist du moralischer Relativist, genauso wie ich, dir fehlt nur der Wille es fertig zu durchdenken. Ich betrachte Moral und Ethik ganz klar im Sinne der eigenen Macht. Eigentlich war das schon klar, als du gegen die Aufnahme der Flüchtlinge argumentiert hast. Ob du sie durch Unterlassung umbringst, ist das denn ein qualitativer Unterschied zu der Inkaufnahme durch Militäreinsatz?
    aber im Vorfeld auch folgende von Metadatas
    Es wird nicht mit Begrifflichkeiten gespielt. Niemand bestreitet Waffenhandel mit Saudi Arabien, die übrigens in ganz Europa kaufen, Frankreich, Großbritannien, Deutschland... geben sich da alle die Klinke in die Hand. Im Kern ist das ja auch erstmal Wahrung europäischer Interessen. Ein stabiles Regime, ob das nun Leuten die Köpfe abhackt oder nicht, ist aus wirtschaftlichen und strategischen Gründen positiv.
    Die gesamte Bevölkerung profitiert von diesen Rechten, nicht im gleichen Maß, das behaupte ich weder, noch ist das notwendig oder Ziel, aber doch alle.
    Bei genauer Betrachtung weiß Metadatas nicht ansatzweise was Ethik ist. Ethik fängt bei ihm an, wo es um seine Belange geht und hört auf, wenn es um die Belange anderer Personen geht.

    Ihm ist gar nicht bewusst, dass es eigentlich die Aufgabe der Politik sein sollte, den Konzens unterschiedlicher Auffassungen im In- aber Ausland unter einen Hut zu bringen. Das geschieht auch, allzu oft mit brutalsten Methoden unter Missachtung sämtlicher ethischen Grundsätze.

    Und es sind leider auch nur wenige Menschen, die eine derartige Politik geistig formulieren und mittels erheblicher Manipulation dann von ihren Werkzeugen (ihrem Volk) umsetzen lassen.

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    Geändert von TomToxBox (15.11.2017 um 13:56 Uhr)

  9. #89
    Psw-Kenner Avatar von MarcAurel

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    Zitat Zitat von Trantor Beitrag anzeigen
    ich habe dir 3 standpunkte konkret und deutlich ausformuliert hier unten nochmals. Möchtest du mir wirklich sagen das du den Untschied zwischen Punkt 2 und Punkt 3 nicht verstehst?
    Mit den Punkten 2 und 3 rechtfertigst du jedwede Art von Kriegsführung ohne Unterschied, ob Angriff oder Verteidigung den Hintergrund bilden.
    Das erscheint mir problematisch, denn ETHIK ist stets als Handlungsvorgabe für moralisch wertvolles Handeln zu verstehen. Auch wenn sie absolut gesetzt, den Menschen (Politiker) sehr in seinen Handlungsspielräumen einengt.

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  10. #90
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    Zitat Zitat von Trantor Beitrag anzeigen
    ich habe dir 3 standpunkte konkret und deutlich ausformuliert hier unten nochmals. Möchtest du mir wirklich sagen das du den Untschied zwischen Punkt 2 und Punkt 3 nicht verstehst?
    Meine Aussage war schon immer, dass PUnkt 2 keinen Sinn macht, weil er viel zu einschränkend in den Handlungsoptionen ist und noch mal: Man nicht die gleichen Maßstäbe ansetzen kann, weil die Effekte ganz andere sind.
    Es ist naiv zu glauben, dass man nach solch strengen Vorgaben international handeln könnte, wenn man begrenzte Ressourcen hat, wie wir und gleichzeitig angewiesen ist, auf internationalen Handel und Sicherheit. Und genau deswegen betrachte ich Moral und Ethik absolut mit unterschiedlichen Maßstäben.
    Wenn wir das nicht täten, also beispielsweise nicht Terroristen vorbeugend töten, dann gefährden wir damit unsere eigene Sicherheit. Deswegen bin ich absolut dafür geringere Hürden für den Waffeneinsatz gegen den IS zu setzen als meinetwegen bei der Polizei im eigenen Land.

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