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  1. #871
    Erfahrener Kamikaze Avatar von Trantor

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    Zitat Zitat von sportsgeist Beitrag anzeigen
    im Sinne der Freiheit und Gleichberechtigung waren die 68er schon richtig und wichtig.

    genau bis zu dem Punkt, an dem sie gnadenlos übers Ziel hinausgeschossen sind !!!
    seitdem haben sie sich zu einer totalitären gutmenschlichen Verbots- und Gebotsbestie verwandelt ...
    Unterm Strich wenn man die Auswirkungen bis heute analysiert, ist ihr Schaden den sie angerichtet haben und heute noch anrichten ca 100000 höher als ihr Nutzen. Zumal man ja bedenken muss das im Rahmen der von ihr verursachten Islamisierung die Freiheiten Sexualrechte als auch die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau praktisch zu Geggebenheiten mutieren die schlimmer sind als sie jemals in Europa vor den 68igern waren.
    Das ist ja gerade die Schizophrenie, wärend man in den Parlamenten und Elfenbeitürmen über Quoten, "Me too" und "ungleiche" Löhne philosophiert, werden in der Ralität, in unserem realen Leben Frauen eingesperrt, verhüllt, Zwangsverheiratet Ältere Muslime mit Mindrjährigen Mädchen verkuppelt, Frauen/Mädchen nach islanischem Recht ermordetund die Belästigungs- und Vergewaltigunsraten als auch die Gefährdung auf den Strassen sind auf einem signifikant hohen Niveau wie sie in den vor-68iger Zeiten niemals waren....und das soll uns nun als Freiheit oder sexuelle Freiheit verkauft werden?

    Es ist nichts weiteres als Selbstbetrug und Lügen der 68iger die sich mit Händen und Füssen an Strohalme klammern während ihre Ideologie schon lange im Strom der Realität gekentert ist.

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    Geändert von Trantor (12.01.2018 um 14:50 Uhr)
    “Der Politischen Korrektheit geht es nicht darum, eine abweichende Meinung als falsch zu erweisen, sondern den abweichend Meinenden als unmoralisch zu verurteilen. Man kritisiert abweichende Meinungen nicht mehr, sondern hasst sie einfach. Wer widerspricht, wird nicht widerlegt, sondern zum Schweigen gebracht.” Prof.Dr. Norbert Bolz, Medienwissenschaftler

  2. #872


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    Zitat Zitat von sportsgeist Beitrag anzeigen
    wann wirst du das endlich mal verstehen, dass das weder du noch dieses Forum je entscheiden werden, ob und in welcher Höhe ich Leistung erbringe ... ??!
    Wann willst Du endlich verstehen, dass ich mitnichten bereit sein werde, Misstände des Kapitalismus einfach so unkommentiert zu lassen oder gar noch schön zu reden. Ich kriege nämlich im Gegensatz zu Dir dafür KEIN Geld!

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  3. #873
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    Zitat Zitat von golomjanka Beitrag anzeigen
    Karl Marx unterscheidet in einfache und komplizierte Arbeit, was der Überlegung folgerichtig ist, aber fürs Bewerten im Alltag noch nicht taugt.

    Eine reine Arbeitsleistungs-Bewertung scheint optimal, ist nun wiederum der Feind des Kapitalisten, denn der will ja nicht die Leistung bezahlen, sondern die Arbeitskraft, die weniger Wert hat.
    Ich glaube dass die reine Arbeitsleistungsbewertung letztlich nicht funktional sein kann aus mehrerlei Gründen:
    1) Die individuelle Leistung ist nicht immer eindeutig aus der Leistung einer Gesamteinheit herauszurechnen, weil in den meisten, auch komplexeren Stellen eine gegenseitige Abhängigkeit besteht.
    2) Die individuelle Leistungsfähigkeit ist oft abhängig von einer Gesamtperformance des Unternehmens, beginnend bei Auftragslage, bis hin zur Infrastruktur im Unternehmen selbst (z.B. Zuverlässigkeit der IT).
    3) Unternehmensexterne Faktoren spielen eine wichtige Rolle, vom Kundenverhalten bis hin zur Zufälligkeit des Bedarfs (z.B. Unfallchirurgie).

    Für mich löst es zusätzlich nicht das Problem von Stellen mit einer unumgänglichen Präsenzzeit, bei der aber letztlich keine Auslastung der Arbeitskraft garantiert werden kann.

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  4. #874
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    Zitat Zitat von sportsgeist Beitrag anzeigen
    nö, überhaupt nicht an deinem Punkt vorbei, weil das in den Unternehmen in Palo Alto längst praktiziert wird ...
    Nein, wird es nicht.

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  5. #875
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    Zitat Zitat von Trantor Beitrag anzeigen
    Zeit ist niemals ein praktikabler Leistungsmasstab, auch nicht, bei Sekretären oder am Fliessband - es gibt nur eine gerechte Beurteilung von Leistung und die ist subjektiv abhängig von dem der sie bezahlt (und nur in disem Rahmen kann dann der Zeitmasstab gerechtfertigt sein). - Es kann dahingehnd nichts objektiviert werden - bzw der subjektive Masstab ist immer ehrlicher genauer und wahrer. Steht die objektive Leistungsbewertung der subjektiven im Ergebnis entgegen - hat die subjektive Leistungsbewertung immer den Vorrang.
    Das gilt für alles was bewertet werden kann oder muss egal ob Leistungen oder Güter. Objektivierte Ansätze sind niemals zulässig es sei denn die subjektive ansicht des Geldgebers deckt sich mit ihr.
    Objektivität ist auch bei der Leistungsmessung der Arbeit in weiten Teilen erreichbar. Sie ist nicht notwendigerweise einfach erreichbar, einer subjektiven Bewertung aber aus vielen Gründen deutlich überlegen.
    1) Bei einem objektiven System kann ein gleiches Maß an Beurteilungszeit und Genauigkeit erreicht werden.
    2) Homogene Bewertungskriterien reduzieren Vorurteile und Heuristiken im Ergebnis
    3) Die Vergleichbarkeit sorgt für ein besseres Arbeitsklima und Begründungssicherheit.
    4) Eindeutige Kriterien machen es für die Angestellten nachvollziehbarer und erlauben die Optimierung des Verhaltens
    5) Anpassungen der Vergütung sind besser begründbar und vermittelbar.
    6) Fehler werden einfacher erkannt und korrigiert.
    7) Ein in der Personalwerbung eindeutig definiertes und kommuniziertes Vergütungs- und Bewertungskonzept hilft bei der Werbung neuer Mitarbeiter.

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  6. #876
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    Zitat Zitat von Metadatas Beitrag anzeigen
    Objektivität ist auch bei der Leistungsmessung der Arbeit in weiten Teilen erreichbar. Sie ist nicht notwendigerweise einfach erreichbar, einer subjektiven Bewertung aber aus vielen Gründen deutlich überlegen.
    1) Bei einem objektiven System kann ein gleiches Maß an Beurteilungszeit und Genauigkeit erreicht werden.
    2) Homogene Bewertungskriterien reduzieren Vorurteile und Heuristiken im Ergebnis
    3) Die Vergleichbarkeit sorgt für ein besseres Arbeitsklima und Begründungssicherheit.
    4) Eindeutige Kriterien machen es für die Angestellten nachvollziehbarer und erlauben die Optimierung des Verhaltens
    5) Anpassungen der Vergütung sind besser begründbar und vermittelbar.
    6) Fehler werden einfacher erkannt und korrigiert.
    7) Ein in der Personalwerbung eindeutig definiertes und kommuniziertes Vergütungs- und Bewertungskonzept hilft bei der Werbung neuer Mitarbeiter.
    Der Punkt ist es gibt keine objektive Bewertung von Leistungen, denn die Kriterien die zur Messung als relevant ausgewählt werden müssen, auch nur subjektiv sein können
    Dh da es tatsächliche Objektivität nicht gibt, kann sie einer subjektiven Enstcheidung auch nicht überlegen sein.
    Es sei denn du verwechselst hier intersubjektivität mt Objektivität, aber da sgleube ich in dem Falljetzt nicht.

    1) wer legt fest da die Zeit ein relevantes Beurteilungskriterium ist? Wer legt fest welche und ob überhaupt Zeit eine Priorität in der Bewertung hat - das kann nur der subjektiv feststellen der den Nutzen hat also das Geld für die Leistung aufzbringen hat. ein objektiver Ansatz ist nicht zulässig.

    Ich kann objektiv nicht feststellen, "oh er war 5 min schneller als der andere, seine Leistugn war deshalb besser" wenn für den Nutzenempfänger vllt bei der Leistungserbringung der Zeitfaktor kene relevante Grösse ist sondern zB die Qualität oder das Design, oder der Preis oder was auch immer.

    2) Wenn ich für mich festlege das die relevante Leistung die Qualität ist und nicht die Zeit ist das kein Vorurteil sondern meine persönliche Einschätzung gegen die keiner das Recht hat einspruch einzulehgen nur weil er meint er könne das objektiv besser beurteilen. Wenn der andere von aussen meint das seine Bewertung die bessere und objektivere ist steht im ja frei entsprechend sein Geld entsprechend seinem Nutzenempfinden auszugeben.
    Und um hier Missverständnisse auszuräumen, man kann selbstverständlich objektiv messen und dann unterschiede objektiv feststellen (Zeit, qualität etc) aber die relevante Entscheidung welche Auswahl der gemessenen objetiven Ergebnisse mit welcher Gewichtung und Priorisierung in die Bewertung einfliesst ist bleibt immer subjektiv vom Nutzer abhängig.
    3) gleiches wie oben die Vergleichbarkeit erfolgt nach subjektiv festgelegten Kriterien des Nutzenempfängers in diesem Fall des Arbeitgebers. Der eine legt Wert auf Pünktlichkeit und Disziplin, der andere auf Selbständigkeit und Effektivität, der dritte auf Innovation und Kreativität....je nach entscheidung des Nutzenempfängers Branche oder Arbeiststelle, eine angeblich objektivierte pauschale Bewertung von aussen ist dahingehend nicht zulässig bzw hat immer eine niedere Prioriät als die des Nutzenempfängers.
    4) hier gilt das gleiche sicher kann man eindeutige Kriterien definieren, sollte man auch, aber die Auswahl dieser Kriterien sind nicht objektiv festlegbar, jeder Arbeitgeber (nutzenempfänger) legt seine eigenen Kriterien fest bzw priorisiert sie entsprechend.

    für 5-7 gilt das gleich ist alles richtig und macht für Mitarbeiterbewertungen und Eingruppierungen Sinn, dennoch worauf man Wert legt die Auswahl der Kriterien und Priorisierung bleibt subjektiv - und ebendso dürfte es schwierig sein so etwas wie Krativität oder Innovation objektiv zu messen, ja selbst so etwas wie Teamfähigkeit oder Zuverlässigkeit, letztendlich wird es auf eine subjektive Entscheidung des Beurteilers ankommen selbst dann wenn man die Kriterien und Priorisierung festgelegt hat.

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  7. #877
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    Zitat Zitat von Trantor Beitrag anzeigen
    Der Punkt ist es gibt keine objektive Bewertung von Leistungen, denn die Kriterien die zur Messung als relevant ausgewählt werden müssen, auch nur subjektiv sein können
    Dh da es tatsächliche Objektivität nicht gibt, kann sie einer subjektiven Enstcheidung auch nicht überlegen sein.
    Es sei denn du verwechselst hier intersubjektivität mt Objektivität, aber da sgleube ich in dem Falljetzt nicht.
    Objektivität umfasst mehrere Komponenten, deswegen redet man ja eigentlich auch von Qualitätskriterien der Entscheidungsfindung:
    1) Vergleichbarkeit, also eine Standardisierte Entscheidungsfindung
    2) Transparenz der Bewertungskriterien
    3) Wiederspiegelung der zu bewertenden Leistung im Bewertungsmodell
    4) Balance der Bewertungskriterien
    5) Sicherheit der Aufwendung der zur Bewertung notwendigen Ressourcen
    Ein perfektes System wird daraus nicht entstehen, aber es ist allemal besser als das Zurückziehen auf Subjektivität, weil Objektivität nicht eineindeutig erreichbar ist.

    Zitat Zitat von Trantor Beitrag anzeigen
    1) wer legt fest da die Zeit ein relevantes Beurteilungskriterium ist? Wer legt fest welche und ob überhaupt Zeit eine Priorität in der Bewertung hat - das kann nur der subjektiv feststellen der den Nutzen hat also das Geld für die Leistung aufzbringen hat. ein objektiver Ansatz ist nicht zulässig.
    Die Zeit in der Entscheidungsfindung ist absolut notwendig und ein wichtiger Faktor im Erreichen von Objektivität, weil damit (als eine Säule) sichergestellt werden kann, dass die Bewertung dem Qualitätsmaß entspricht. Deshalb setzt man in vielen HR Abteilungen Mindestzeiten an. Das soll auch sicherstellen, dass nicht Personen, mit denen man mehr Kontakt hat und daher ein besseres Bild zu haben glaubt, heuristisch abgehandelt werden, sei es zu deren Nach- oder Vorteil.
    Zitat Zitat von Trantor Beitrag anzeigen
    Ich kann objektiv nicht feststellen, "oh er war 5 min schneller als der andere, seine Leistugn war deshalb besser" wenn für den Nutzenempfänger vllt bei der Leistungserbringung der Zeitfaktor kene relevante Grösse ist sondern zB die Qualität oder das Design, oder der Preis oder was auch immer.
    Bewertungszeit, nicht Arbeitszeit. Deswegen schrieb ich ja auch Beurteilungszeit, nicht Arbeitszeit pro Projekt oder sowas.
    Zitat Zitat von Trantor Beitrag anzeigen
    2) Wenn ich für mich festlege das die relevante Leistung die Qualität ist und nicht die Zeit ist das kein Vorurteil sondern meine persönliche Einschätzung gegen die keiner das Recht hat einspruch einzulehgen nur weil er meint er könne das objektiv besser beurteilen. Wenn der andere von aussen meint das seine Bewertung die bessere und objektivere ist steht im ja frei entsprechend sein Geld entsprechend seinem Nutzenempfinden auszugeben.
    Und um hier Missverständnisse auszuräumen, man kann selbstverständlich objektiv messen und dann unterschiede objektiv feststellen (Zeit, qualität etc) aber die relevante Entscheidung welche Auswahl der gemessenen objetiven Ergebnisse mit welcher Gewichtung und Priorisierung in die Bewertung einfliesst ist bleibt immer subjektiv vom Nutzer abhängig.
    Das hat nichts mit meinem Qualitätskriterium zu tun, um ehrlich zu sein und ist argumentativ ohne Bedeutung.
    Zitat Zitat von Trantor Beitrag anzeigen
    3) gleiches wie oben die Vergleichbarkeit erfolgt nach subjektiv festgelegten Kriterien des Nutzenempfängers in diesem Fall des Arbeitgebers. Der eine legt Wert auf Pünktlichkeit und Disziplin, der andere auf Selbständigkeit und Effektivität, der dritte auf Innovation und Kreativität....je nach entscheidung des Nutzenempfängers Branche oder Arbeiststelle, eine angeblich objektivierte pauschale Bewertung von aussen ist dahingehend nicht zulässig bzw hat immer eine niedere Prioriät als die des Nutzenempfängers.
    Eine Analyse der Arbeitsabläufe lässt ziemlich genau objektive Qualitätskriterien ermitteln, natürlich sehr unterschiedlich nach Branche, aber nichts desto trotz. Das ist genau der Sinn eines Bewertungsmodells, zudem ergeben sich daraus Optimierungsmöglichkeiten der Arbeitsabläufe. Die Kommunikation mit den Arbeitnehmern, die daraus abgeleitet werden kann sorgt zudem für eine deutliche Zunahme an Arbeitszufriedenheit.
    Sinn ist ja gerade nicht eine pauschale Bewertung.
    Zitat Zitat von Trantor Beitrag anzeigen
    4) hier gilt das gleiche sicher kann man eindeutige Kriterien definieren, sollte man auch, aber die Auswahl dieser Kriterien sind nicht objektiv festlegbar, jeder Arbeitgeber (nutzenempfänger) legt seine eigenen Kriterien fest bzw priorisiert sie entsprechend.
    Natürlich sind diese objektiv ermittelbar, weil man herausarbeiten kann, welche die Arbeitsleistung, in welchem Maße beeinflussen. Es geht hier ja nicht darum, den Pförtner mit genau dem gleichen Schema zu bewerten, wie den Chefarzt.
    Zitat Zitat von Trantor Beitrag anzeigen
    für 5-7 gilt das gleich ist alles richtig und macht für Mitarbeiterbewertungen und Eingruppierungen Sinn, dennoch worauf man Wert legt die Auswahl der Kriterien und Priorisierung bleibt subjektiv - und ebendso dürfte es schwierig sein so etwas wie Krativität oder Innovation objektiv zu messen, ja selbst so etwas wie Teamfähigkeit oder Zuverlässigkeit, letztendlich wird es auf eine subjektive Entscheidung des Beurteilers ankommen selbst dann wenn man die Kriterien und Priorisierung festgelegt hat.
    Deine Aussage ist und bleibt falsch, Objektivität ist erreichbar.
    Zuverlässigkeit ist sehr gut objektiv messbar, Innovation kann man durch Erfolgsquoten, Relevanz, Leistungspotenzial, Gewinnpotenzial, Einsparpotenzial, aufgewandter Arbeitszeit… messen, da gibt es viele Optionen.
    Kreativität ist von der Berufssparte abhängig, aber sowas wie Kundenzufriedenheit, Kontaktzeiten… Es gibt immer Messzahlen.

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    Die Komplexität der Welt ist beeindruckend,
    die Mathematik ist der Weg sie zu ergründen,
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  8. #878
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    Zitat Zitat von Metadatas Beitrag anzeigen
    Objektivität umfasst mehrere Komponenten, deswegen redet man ja eigentlich auch von Qualitätskriterien der Entscheidungsfindung:
    1) Vergleichbarkeit, also eine Standardisierte Entscheidungsfindung
    2) Transparenz der Bewertungskriterien
    3) Wiederspiegelung der zu bewertenden Leistung im Bewertungsmodell
    4) Balance der Bewertungskriterien
    5) Sicherheit der Aufwendung der zur Bewertung notwendigen Ressourcen
    Ein perfektes System wird daraus nicht entstehen, aber es ist allemal besser als das Zurückziehen auf Subjektivität, weil Objektivität nicht eineindeutig erreichbar ist.


    Die Zeit in der Entscheidungsfindung ist absolut notwendig und ein wichtiger Faktor im Erreichen von Objektivität, weil damit (als eine Säule) sichergestellt werden kann, dass die Bewertung dem Qualitätsmaß entspricht. Deshalb setzt man in vielen HR Abteilungen Mindestzeiten an. Das soll auch sicherstellen, dass nicht Personen, mit denen man mehr Kontakt hat und daher ein besseres Bild zu haben glaubt, heuristisch abgehandelt werden, sei es zu deren Nach- oder Vorteil.

    Bewertungszeit, nicht Arbeitszeit. Deswegen schrieb ich ja auch Beurteilungszeit, nicht Arbeitszeit pro Projekt oder sowas.

    Das hat nichts mit meinem Qualitätskriterium zu tun, um ehrlich zu sein und ist argumentativ ohne Bedeutung.

    Eine Analyse der Arbeitsabläufe lässt ziemlich genau objektive Qualitätskriterien ermitteln, natürlich sehr unterschiedlich nach Branche, aber nichts desto trotz. Das ist genau der Sinn eines Bewertungsmodells, zudem ergeben sich daraus Optimierungsmöglichkeiten der Arbeitsabläufe. Die Kommunikation mit den Arbeitnehmern, die daraus abgeleitet werden kann sorgt zudem für eine deutliche Zunahme an Arbeitszufriedenheit.
    Sinn ist ja gerade nicht eine pauschale Bewertung.

    Natürlich sind diese objektiv ermittelbar, weil man herausarbeiten kann, welche die Arbeitsleistung, in welchem Maße beeinflussen. Es geht hier ja nicht darum, den Pförtner mit genau dem gleichen Schema zu bewerten, wie den Chefarzt.

    Deine Aussage ist und bleibt falsch, Objektivität ist erreichbar.
    Zuverlässigkeit ist sehr gut objektiv messbar, Innovation kann man durch Erfolgsquoten, Relevanz, Leistungspotenzial, Gewinnpotenzial, Einsparpotenzial, aufgewandter Arbeitszeit… messen, da gibt es viele Optionen.
    Kreativität ist von der Berufssparte abhängig, aber sowas wie Kundenzufriedenheit, Kontaktzeiten… Es gibt immer Messzahlen.
    könntest du biitee konkret darauf eingehen was ich schreibe und niht komplett eetwas anderes diskutieren?

    erstens mal etwas grundsätzliches zum thema Objektivität:

    Objektivität (von lateinisch obiectum, dem Partizip Perfekt Passiv von obicere: das Entgegengeworfene, der Vorwurf oder der Gegenwurf) bezeichnet die Unabhängigkeit der Beurteilung oder Beschreibung einer Sache, eines Ereignisses oder eines Sachverhalts vom Beobachter beziehungsweise vom Subjekt. Die Möglichkeit eines neutralen Standpunktes, der absolute Objektivität ermöglicht, wird verneint.[1] Objektivität ist ein Ideal der Philosophie und der Wissenschaften. Da man davon ausgeht, dass jede Sichtweise subjektiv ist, werden wissenschaftlich verwertbare Ergebnisse an bestimmten, anerkannten Methoden und Standards des Forschens gemessen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Objekt...er_Philosophie


    soweit mal klar?

    des weiteren gehen deine ganzen Ausführungen an meiner Argumentation vorbei nochmals, : das ist der Knackpunkt:


    Der Punkt ist es gibt keine objektive Bewertung von Leistungen, denn die Kriterien die zur Messung als relevant ausgewählt werden müssen, auch nur subjektiv sein können
    es geht darum ob eine "objektivere" Beurteilung eines dritten besser oder wertvoller ist als die subjektive des Betroffenen und ob man dahingehend den Betroffenen zwingen darf die Entscheidung des dritten anzunehmen selbst wenn der Betroffene meint das dies zu seinem Nachteil ist und er entsprechend seiner Nutzenbewrtung zu einer anderen Gewichtung kommt - und das geht eben nicht weil Kriterien und prisorisierung für den eigenen Nutzen immer stark individuell und subjektiv ist.

    Hier geht es auch nicht nur um die Bewertung von Arbeitskraft sondern um grundsätzliche Bewertung.
    ein Beispiel, nenne mir objektive Kriterien warum grün besser ist als blau oder eckig schöner als rund, Picasso besser als Monet? Ich kann sagen nach meiner subjektiven Prioriosierung habe ich einen grösseren Nutzen von grün weil mir grün besser gefällt...und dann kommst du und sagst nee ich habe nach objetiven Krietrien festgelegt das blau viel schöner ist, also hast du gefälligst blau zu nehmen.....bullshit.

    ansonsten nenn sie doch mal die objeltiven Kriterien für Kreativität , behaupten kann jeder.

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    Geändert von Trantor (12.01.2018 um 17:31 Uhr)
    “Der Politischen Korrektheit geht es nicht darum, eine abweichende Meinung als falsch zu erweisen, sondern den abweichend Meinenden als unmoralisch zu verurteilen. Man kritisiert abweichende Meinungen nicht mehr, sondern hasst sie einfach. Wer widerspricht, wird nicht widerlegt, sondern zum Schweigen gebracht.” Prof.Dr. Norbert Bolz, Medienwissenschaftler

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    Zitat Zitat von Trantor Beitrag anzeigen
    könntest du biitee konkret darauf eingehen was ich schreibe und niht komplett eetwas anderes diskutieren?

    erstens mal etwas grundsätzliches zum thema Objektivität:

    Objektivität (von lateinisch obiectum, dem Partizip Perfekt Passiv von obicere: das Entgegengeworfene, der Vorwurf oder der Gegenwurf) bezeichnet die Unabhängigkeit der Beurteilung oder Beschreibung einer Sache, eines Ereignisses oder eines Sachverhalts vom Beobachter beziehungsweise vom Subjekt. Die Möglichkeit eines neutralen Standpunktes, der absolute Objektivität ermöglicht, wird verneint.[1] Objektivität ist ein Ideal der Philosophie und der Wissenschaften. Da man davon ausgeht, dass jede Sichtweise subjektiv ist, werden wissenschaftlich verwertbare Ergebnisse an bestimmten, anerkannten Methoden und Standards des Forschens gemessen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Objekt...er_Philosophie


    soweit mal klar?

    des weiteren gehen deine ganzen Ausführungen an meiner Argumentation vorbei nochmals, : das ist der Knackpunkt:



    es geht darum ob eine "objektivere" Beurteilung eines dritten besser oder wertvoller ist als die subjektive des Betroffenen und ob man dahingehend den Betroffenen zwingen darf die Entscheidung des dritten anzunehmen selbst wenn der Betroffene meint das dies zu seinem Nachteil ist und er entsprechend seiner Nutzenbewrtung zu einer anderen Gewichtung kommt - und das geht eben nicht weil Kriterien und prisorisierung für den eigenen Nutzen immer stark individuell und subjektiv ist.

    Hier geht es auch nicht nur um die Bewertung von Arbeitskraft sondern um grundsätzliche Bewertung.
    ein Beispiel, nenne mir objektive Kriterien warum grün besser ist als blau oder eckig schöner als rund, Picasso besser als Monet? Ich kann sagen nach meiner subjektiven Prioriosierung habe ich einen grösseren Nutzen von grün weil mir grün besser gefällt...und dann kommst du und sagst nee ich habe nach objetiven Krietrien festgelegt das blau viel schöner ist, also hast du gefälligst blau zu nehmen.....bullshit.

    ansonsten nenn sie doch mal die objeltiven Kriterien für Kreativität , behaupten kann jeder.
    Zitat Zitat von Trantor Beitrag anzeigen
    könntest du biitee konkret darauf eingehen was ich schreibe und niht komplett eetwas anderes diskutieren?
    Das ist genau das Thema, tut mir leid, wenn das zu komplex für dich ist.
    Zitat Zitat von Trantor Beitrag anzeigen
    erstens mal etwas grundsätzliches zum thema Objektivität:

    Objektivität (von lateinisch obiectum, dem Partizip Perfekt Passiv von obicere: das Entgegengeworfene, der Vorwurf oder der Gegenwurf) bezeichnet die Unabhängigkeit der Beurteilung oder Beschreibung einer Sache, eines Ereignisses oder eines Sachverhalts vom Beobachter beziehungsweise vom Subjekt. Die Möglichkeit eines neutralen Standpunktes, der absolute Objektivität ermöglicht, wird verneint.[1] Objektivität ist ein Ideal der Philosophie und der Wissenschaften. Da man davon ausgeht, dass jede Sichtweise subjektiv ist, werden wissenschaftlich verwertbare Ergebnisse an bestimmten, anerkannten Methoden und Standards des Forschens gemessen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Objekt...er_Philosophie

    soweit mal klar?
    Und genauso verwende ich den Begriff.

    Zitat Zitat von Trantor Beitrag anzeigen
    des weiteren gehen deine ganzen Ausführungen an meiner Argumentation vorbei nochmals, : das ist der Knackpunkt:

    es geht darum ob eine "objektivere" Beurteilung eines dritten besser oder wertvoller ist als die subjektive des Betroffenen und ob man dahingehend den Betroffenen zwingen darf die Entscheidung des dritten anzunehmen selbst wenn der Betroffene meint das dies zu seinem Nachteil ist und er entsprechend seiner Nutzenbewrtung zu einer anderen Gewichtung kommt - und das geht eben nicht weil Kriterien und prisorisierung für den eigenen Nutzen immer stark individuell und subjektiv ist.
    Nein, darum geht es nicht. Es geht um die Möglichkeit der Schaffung möglichst objektiver Bewertungskriterien, nicht um die Möglichkeit eines Einspruches. Ob die subjektive wertvoller ist, würde übrigens wieder im objektiven Vergleich stattfinden.

    Zitat Zitat von Trantor Beitrag anzeigen
    Hier geht es auch nicht nur um die Bewertung von Arbeitskraft sondern um grundsätzliche Bewertung.
    Nein, es geht ganz konkret um die Bewertung von Arbeitsleistung und nicht um grundsätzliche Bewertungsfragen, denn wir haben über die Bewertung von Arbeit diskutiert.

    Zitat Zitat von Trantor Beitrag anzeigen
    ein Beispiel, nenne mir objektive Kriterien warum grün besser ist als blau oder eckig schöner als rund, Picasso besser als Monet? Ich kann sagen nach meiner subjektiven Prioriosierung habe ich einen grösseren Nutzen von grün weil mir grün besser gefällt...und dann kommst du und sagst nee ich habe nach objetiven Krietrien festgelegt das blau viel schöner ist, also hast du gefälligst blau zu nehmen.....bullshit.

    ansonsten nenn sie doch mal die objeltiven Kriterien für Kreativität , behaupten kann jeder.
    Diese Beispiele haben doch nichts mit der Frage der Bewertung von Arbeitsleistung zu tun. Da werden Kriterien entwickelt, die im Rahmen der organisatorischen (Unternehmen) Bedürfnisse wichtig sind.
    Man kann zum Beispiel die Arbeitsleistung eines Mitarbeiters in der Kundenbetreuung, Abteilung Problemlösung bewerten, indem man einen Score schafft, der Anzahl entgegengenommener Probleme, mit Zahl gelöster Probleme, wiederholtem Kundenkontakt bis zur Problemlösung, Kundenzufriedenheit… zu einer Endnote kombiniert.
    Und solche Systeme lassen sich für eine gesamte Organisation entwickeln und Standardisieren. Denn man kann eine ganz klare Abmessung am organisatorischen Ziel vornehmen, sei das Gewinn im Unternehmen, Betreuungsqualität in der Sozialarbeit oder zum Beispiel bei Künstlern die Publikumswirksamkeit.
    Man wiederlegt doch nicht die Möglichkeit der Schaffung objektiver Kriterien zur Bewertung von Arbeitsleistung, indem man argumentiert, dass man Farben und geometrische Formen nicht in eine Rangfolge bringen kann, was ein abstruses Argument.

    1 Nicht möglich! Sie müssen sich anmelden, um Beiträge zu bewerten.
    Die Komplexität der Welt ist beeindruckend,
    die Mathematik ist der Weg sie zu ergründen,
    Wissen der Weg sie zu erhalten.

  10. #880
    Avatar von Ophiuchus
    Putinversteher
     


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    Keine Kritik :

    https://www.focus.de/politik/deutsch...d_8279631.html

    und die Frau Makaroni ist auch noch Außenbeauftragte der Brüssler Aussenstelle !

    Läßt den Hinweis das die GroKo noch mehr Geld an die Eu überweisen will in einem zwielicht erscheinen !

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    Das Volk sollte sich nicht vor der Regierung fürchten.
    Die Regierung sollte sich vor ihrem Volk fürchten.

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