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  1. #21
    Erfahrener Kamikaze Avatar von Trantor

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    Zitat Zitat von denker_1 Beitrag anzeigen
    Vom Gesetz her nicht, aber moralisch. Ich aber bin eh Frührentner und das ist angesichts der beschissenen Dumpinglöhne auch gut so. Keine Motivation, an dem Frührentnerstatus was zu ändern. Dazu müssten andere Löhne gezahlt werden als heute!
    Deine Moral vllt, aber kaum mehrheitsfähig, weil ein solcher Ansatz langfristig auch nicht praktikabel ist.


    Ein Vertrag auf Niedriglohnbasis ist Erppressung. Ein BGE würde diesem Treiben ein jähes Ende setzen. Dann müssten die Unternehmen wieder anständig bezahlen oder die Arbeit bliebe liegen.
    ein freiwilliger Vertrag ist niemals Erpressung, sicher befindet sich der Arbeitbehmer meist in einer schwächeren Position, dennoch gibts dafür Arbeitschutzgesetze, gerade in D nicht zu knapp , Gewerkschaften und in letzter Konsequenz auch H4, niemand wird in D zur Arbeit gezwungen weil er sonst nicht leben könnte, anders als in 90% aller anderen Ländern auf der Welt - und selbst dieser Ansatz ist keineswegs moralisch begründet sondernnur durch unseren Wohlstand - weil wir es uns leisten können - das ist alles.


    Man könnte auch den Zugang zu profitablem Privateigentum erleichtern. Über das Geld. Ob nun mit BGE oder mit ordentlichen Mindestlöhnen oder oder oder. So dass der kleine Mann Vermögen ansparen kann, das er wenn er will in Privateigentum verwandeln kann. Ich meine hier profitables Privateigentum. Laden, Arztpraxis, vermietbare Immobilien, was auch immer für den Einzelnen am geeignetsten zur Einkommenserzielung ist.
    jeder kann ein gewisses Vermögen ansparen wenn er eine gewisse Leistung erbringt und bereit ist sich einen gewissen Bildungsgrad und Fertigkeitengrad anzueignen - sicher nicht zum Millionär, aber dennoch das es reicht zum gut leben, vllt sogar zu einem Häuschen, wenn man natürlich seine Jugend oder die Jahre bis 30 versiebt hat wirds schwer, aber selbst dann immer noch nicht unmöglich.


    Also ist es in Deutschland schon mal auch gemischt.
    nicht nur in Deutschland wie gesagt, und das schrieb ich schon inmeinem ersten Post, ein Land wo der Staat überhaupt kein Eigentum an Wirtschaftsunternehmen hat dürfte es kaum geben, es ging ja darum das ein Unternehmen entweder im Besitz des Staates oder im Besitz von Privatleuten ist und das es dahingehend keine Alternativen gibt

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    Geändert von Trantor (19.10.2017 um 22:47 Uhr)
    “Der Politischen Korrektheit geht es nicht darum, eine abweichende Meinung als falsch zu erweisen, sondern den abweichend Meinenden als unmoralisch zu verurteilen. Man kritisiert abweichende Meinungen nicht mehr, sondern hasst sie einfach. Wer widerspricht, wird nicht widerlegt, sondern zum Schweigen gebracht.” Prof.Dr. Norbert Bolz, Medienwissenschaftler

  2. #22
    Erfahrener Kamikaze Avatar von Trantor

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    Zitat Zitat von Pommes Beitrag anzeigen
    Der Kapitalist produziert nix, folglich braucht der auch kein Eigentum am Produktionsmittel.
    Doch sicher die meisten schon, ein Unternehmer, erbringt selbstverständlich auch ein eLEistung die in das Produkt einfliessen.
    Auch Geld entspricht dem Gegenwertt einer Leistung, der Unterschied ist nur das eine Geldleistung nicht unbedingt selbst erarbeitet werden muss sondern auch von jemand anderen kommen kann zB durch eine Schenkung oder Erbschaft.

    Der Kapitalist hat das Geld und sorgt dafür das es knapp bleibt, er zieht es aus dem Markt und gibt es nur gegen Zinsen wieder her.
    Der Kapitalismus definiert sich also über den Tanz um das leistungslose Einkommen.
    Es ist glaube ich nicht so relevant wie du für dich persönlich Kapitalismus definieren möchtest, man sollte sich schon an die allgemein gültigen Begriffsdefinitionen halten, ansonsten spricht man zwangsweise immer aneinander vorbei.

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    “Der Politischen Korrektheit geht es nicht darum, eine abweichende Meinung als falsch zu erweisen, sondern den abweichend Meinenden als unmoralisch zu verurteilen. Man kritisiert abweichende Meinungen nicht mehr, sondern hasst sie einfach. Wer widerspricht, wird nicht widerlegt, sondern zum Schweigen gebracht.” Prof.Dr. Norbert Bolz, Medienwissenschaftler

  3. #23


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    Zitat Zitat von Piranha Beitrag anzeigen
    Überleg mal, wenn ALLE irgendwas zu vermieten hätten, WER sollte dann Interesse haben das zu mieten?
    Es gibt nicht so viele Läden und Arztpraxen wie Einwohner und wer schon eine vermietbare Immobilie besitzt, der mietet selber nichts mehr.
    Wo sollen also die Mieter herkommen, wenn ALLE durch ein BGE in die Lage versetzt werden in der eigenen Immobilie zu wohnen?

    Wir sind gerade in diesen Jahren in genau dem Generationswechsel der ersten beiden Nachkriegsgenerationen, wo immer mehr Erben eine Immobilie erben, die selber schon eine Immobilie besitzen.
    Die wollen nu alle die zweite Immobilie verkaufen oder vermieten, aber wenn die nicht gerade in der Stadtmitte einer grösseren Stadt liegt, dann sind die heute schon fast wertlos, weils Niemanden gibt, der das mieten will.
    Diese Situation dürfte allerdings auf längere Sicht zumindest gut für die Mietpreise aus Sicht der Mieter sein. Zu wenig Wohnungen treiben die Mieten in die Höhe. Ein Mehr kann da nur gut tun. Ansonsten hast Du Recht. UNd nicht jeder ist als Arzt geeignet. Eine eigene Arztpraxis aber nützt nur einem ausgebildeten Arzt etwas. Eine Bäckerei nützt nur einem Bäcker etwas.

    Zitat Zitat von Piranha Beitrag anzeigen
    Als ich noch in Deutschland gelebt habe, hatte ich einen Kumpel, dessen Vater einen alten Bauernhof zu einem riesengrossen einfachen Wohnhaus umgebaut hat.
    An die 1000m² Wohnfläche plus 10.000m² Garten, das Ganze ca. 5km ausserhalb der Stadt.
    Als der Vater gestorben ist hat mein Kumpel zuerst versucht es über einen Makler zu verkaufen und als sich noch nicht mal ein einziger Interessent fand, hat er das Ganze versteigern lassen, da kamen am Ende 65.000€ raus und davon gingen noch 20% Gebühr fürs Auktionshaus ab.
    Das lohnt sich natürlich nicht. Ein Eigenheim kostet ja auch schon über 100000€. Nützt so nix. Klar! Die Lage ist da ganz entscheidend. In Stadtnähe mit ordentlicher Verkehrsanbindung und Infrastruktur hätte das wahrscheinlich besser ausgesehen.


    Aber hier geht es um die prinzipiell ungerechte Verteilung der Ressourcen. Die einen haben alles Geld der Welt und die anderen müssen sich für Niedriglohn verdingen oder für Sozialalmosen prostituieren und werden noch als Schmarotzer diffamiert. Das ist zutiefst ungerecht und gehört verändert. Vielleicht ist BGE anständiger Höhe doch die optimale Lösung.

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  4. #24


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    Zitat Zitat von Trantor Beitrag anzeigen
    Deine Moral vllt, aber kaum mehrheitsfähig, weil ein solcher Ansatz langfristig auch nicht praktikabel ist.
    Wieso denn nicht. In Dänemark beträgt der Mindestlohn 17,50 bei womöglich ähnlichen Lebenshaltungskosten wie in Deutschland. Dort geht das doch auch. Und ein User hier, den ich sogar dem Rechten Spektrum zurechne, so wie der sich hier schon gegen die Flüchtlinge positioniert hat, schwärmt geradezu von Dänemark, was er sogar mit seinem Usernamen in diesem Forum ausdrückt.


    Zitat Zitat von Trantor Beitrag anzeigen
    ein freiwilliger Vertrag ist niemals Erpressung, sicher befindet sich der Arbeitbehmer meist in einer schwächeren Position,
    Eben deshalb ist es Erpressung. Von 9,50 Brutto/Stunde kann keiner leben.

    Zitat Zitat von Trantor Beitrag anzeigen
    dennoch gibts dafür Arbeitschutzgesetze, gerade in D nicht zu knapp , Gewerkschaften und in letzter Konsequenz auch H4,
    Hartz IV ist Armut per Gesetz. Nur ein anständiges BGE ist gerecht, dann wäre der Arbeitsvertrag wirklich freiwillig, was aber gar nicht gewollt ist, weil die Unternehmen dann wirklich anständigen Lohn zahlen müssten.

    Zitat Zitat von Trantor Beitrag anzeigen
    niemand wird in D zur Arbeit gezwungen weil er sonst nicht leben könnte,
    Lüge. Siehe Hartz IV Sanktionen. Wegen jeder Kleinigkeit! Und Zwang, jeden Drecksjob anzunehmen. Ein Euro Jobs bei Sanktionsstrafe im Falle der Verweigerung. Erpressung ist das. Pure Erpressung. Und leistungsloses Einkommen für alle Nutznießer dieses Verbrecherischen Systems.

    Zitat Zitat von Trantor Beitrag anzeigen
    anders als in 90% aller anderen Ländern auf der Welt
    Hier ist Deutschland, nicht die anderen Länder der Welt! Deutschland ist hier.

    Zitat Zitat von Trantor Beitrag anzeigen
    - und selbst dieser Ansatz ist keineswegs moralisch begründet sondernnur durch unseren Wohlstand - weil wir es uns leisten können - das ist alles.
    Das ist auch gut so, das wir uns so ein Sozialsystem leisten können. Auch ordentliches BGE wäre sehr wohl finanzierbar.

    Zitat Zitat von Trantor Beitrag anzeigen
    jeder kann ein gewisses Vermögen ansparen wenn er eine gewisse Leistung erbringt und bereit ist sich einen gewissen Bildungsgrad und Fertigkeitengrad anzueignen -
    Hier kommt wieder die Christliche Scheinmoral durch "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen" Aber die KOnzerne haben das Recht, Arbeiter zu entlassen. Und Schulungsträger der Arge bereichern sich auf Kosten der Arbeit suchenden mit 7000€/Arbeitslosem. OHNE das der Arbeitslose hinterher wieder in Arbeit kommt. Bildungsgrad hat dann auch anerkannt zu werden und zwar auf IHK Level. Andere Schulungen sind sinnlose Zeitverschwendung!

    Zitat Zitat von Trantor Beitrag anzeigen
    sicher nicht zum Millionär, aber dennoch das es reicht zum gut leben, vllt sogar zu einem Häuschen, wenn man natürlich seine Jugend oder die Jahre bis 30 versiebt hat wirds schwer, aber selbst dann immer noch nicht unmöglich.
    Es reicht ja schon, genug zu verdienen, um die Miete bezahlen zu können, ich rede von Warmmiette, dazu Strom, Internet, Mobilität und Kultur. In der Freizeit auch mal ins Konzert gehen. Urlaubsreisen und vieles Andere. Wer Kinder hat, muss auch diese nach getaner Arbeit optimal versorgen können, wozu dann auch die Schulbildung dieser Kinder zwingend gehört.


    Zitat Zitat von Trantor Beitrag anzeigen
    nicht nur in Deutschland wie gesagt, und das schrieb ich schon inmeinem ersten Post, ein Land wo der Staat überhaupt kein Eigentum an Wirtschaftsunternehmen hat dürfte es kaum geben, es ging ja darum das ein Unternehmen entweder im Besitz des Staates oder im Besitz von Privatleuten ist und das es dahingehend keine Alternativen gibt
    Insofern liegt in Deutschland gemischtes Eigentum vor, wobei wahrscheinlich das Privateigentum überwiegt. Allerdings könnten wahrlich mehr Geldbesitzer statt in Börsenwerte lieber in Firmen investieren, die Arbeitsplätze bringen. Ist nämlich auch ein Grund für die hohe Arbeitslosigkeit. Die Börse ist für den Geldadel interessanter. Einkommen ohne Leistung und die KLientel die ich da anspreche macht die wirklich großen Vermögen dort, kein Vergleich mit Kleinaktionären mit einer Rendite von lumpigen 300€/Monat. Ich rede von den richtig großen leistungslosen Summen, die nicht bloß zum Leben, sondern für ein unbeschreibliches Luxusleben reichen.

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  5. #25
    Freiwirtschaftler Psw-Legende Avatar von Pommes

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    Zitat Zitat von Trantor Beitrag anzeigen
    Doch sicher die meisten schon, ein Unternehmer, erbringt selbstverständlich auch ein eLEistung die in das Produkt einfliessen.
    Auch Geld entspricht dem Gegenwertt einer Leistung, der Unterschied ist nur das eine Geldleistung nicht unbedingt selbst erarbeitet werden muss sondern auch von jemand anderen kommen kann zB durch eine Schenkung oder Erbschaft.



    Es ist glaube ich nicht so relevant wie du für dich persönlich Kapitalismus definieren möchtest, man sollte sich schon an die allgemein gültigen Begriffsdefinitionen halten, ansonsten spricht man zwangsweise immer aneinander vorbei.
    Die allgemein gültige Begriffsdefinition ist ja geeignet die Menschen zu verblenden.

    Kapitalismus geht auch in Form von Staatskapitalismus, hier wird der Arbeiter dann über das von den Eliten zentral kontrollierte Realkapital (Produktionsmittel) erpresst.

    Dem Kapitalisten kann es also im Grunde egal sein ob wir uns über rechts und links in den Haaren liegen, ihm geht es um das leistungslose Einkommen und das räumt er in beiden Fällen ab.

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    Wer es vorzieht, seinen eigenen Kopf etwas anzustrengen statt fremde Köpfe einzuschlagen, der studiere das Geldwesen.“
    Silvio Gesell
    Der Systemfehler Kn=K0(1+p/100)^n
    Hier geht's zum Freigeld http://userpage.fu-berlin.de/~roehri...ll/nwo/nwo.pdf

    Auf Ignore: golomjanka, Federklinge, Politikqualle, Tafkas

  6. #26
    Psw-Kenner Avatar von Piranha

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    Zitat Zitat von denker_1 Beitrag anzeigen
    Aber hier geht es um die prinzipiell ungerechte Verteilung der Ressourcen. Die einen haben alles Geld der Welt und die anderen müssen sich für Niedriglohn verdingen oder für Sozialalmosen prostituieren und werden noch als Schmarotzer diffamiert. Das ist zutiefst ungerecht und gehört verändert. Vielleicht ist BGE anständiger Höhe doch die optimale Lösung.
    Dann brauchen wir kein BGE unter nach wie vor rechter Regierung, sondern dann müssen wir eine Partei wählen, die die Reichen höher besteuern will, so dass der Staat dann Geld hat, von dem er den Armen mehr zukommen lassen kann und/oder eine Partei, die den Mindestlohn drastisch erhöhen will.

    Eine Partei die sogar noch die Unfallversicherung am Arbeitsplatz abschaffen will, wird da nicht helfen.
    Eine Partei die seit 12 Jahren an der Regierung ist und NICHTS gegen die zunehmende Verarmung des Mittelstands getan hat, wird mit höchster Wahrscheinlichkeit auch weiterhin nichts in der Richtung tun.
    Eine Partei die das letzte Mal als sie selber dran war (also nicht nur Juniorpartner einer GroKo) den grössten Sozialabbau der deutschen Geschichte durchgezogen hat, wird mit höchster Wahrscheinlichkeit auch in Zukunft nichts für die Normalverbraucher tun, egal wie oft sie was Anderes behaupten.
    Über eine Partei die selbst nach 2008 immer noch die Lösung darin sieht die Unternehmenssteuern NOCH weiter zu senken, müssen wir gar nicht erst reden.

    Wie viele Parteien bleiben da über (Winzig-Parteien nicht mitgerechnet)?

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    Geändert von Piranha (20.10.2017 um 03:05 Uhr)
    "Nationalismus ist eine Kinderkrankheit. Es sind die Masern der Menschheit." - Albert Einstein

  7. #27


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    Wenn eine Gesellschaft, sofern wir sie als das bezeichnen, mit weniger Arbeitszeit, mehr Wert schafft, wäre wohl rein rechnerisch, das erste Anliegen, die Arbeitszeit zu verkürzen. Und zwar für alle und der Art, das alle an der gesellschaftlichen Produktion teilnehmen. Bezeichnen wir das mal schlicht als Verteilung der Arbeit im gesamtgesellschaftlichen Umfang. Kommen da zufällig noch Flüchtlinge dazu, die gern die anstehende Arbeit mit teilen wollen, um so günstiger. Siehe Wertgesetz:-)))

    kh

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  8. #28


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    Zitat Zitat von Piranha Beitrag anzeigen
    Dann brauchen wir kein BGE unter nach wie vor rechter Regierung, sondern dann müssen wir eine Partei wählen, die die Reichen höher besteuern will,
    Diese Partei gibt es nicht oder schafft es nicht in den Bundestag. Bleibt also doch nur der unermüdliche Kampf für das BGE.

    Zitat Zitat von Piranha Beitrag anzeigen
    so dass der Staat dann Geld hat, von dem er den Armen mehr zukommen lassen kann und/oder eine Partei, die den Mindestlohn drastisch erhöhen will.
    Das braucht es dann allerdings, aber wo ist diese Partei. In Dänemark beträgt der Mindestlohn 17,50. Dies sollte sich unser User @Denmarisbetter auch mal hinter die Ohren schreiben, wo er doch sonst so von der Politik in Dänemark schwärmt!

    Zitat Zitat von Piranha Beitrag anzeigen
    Eine Partei die sogar noch die Unfallversicherung am Arbeitsplatz abschaffen will, wird da nicht helfen.
    Korrekt!

    Zitat Zitat von Piranha Beitrag anzeigen
    Eine Partei die seit 12 Jahren an der Regierung ist und NICHTS gegen die zunehmende Verarmung des Mittelstands getan hat, wird mit höchster Wahrscheinlichkeit auch weiterhin nichts in der Richtung tun.
    Eine Partei die das letzte Mal als sie selber dran war (also nicht nur Juniorpartner einer GroKo) den grössten Sozialabbau der deutschen Geschichte durchgezogen hat, wird mit höchster Wahrscheinlichkeit auch in Zukunft nichts für die Normalverbraucher tun, egal wie oft sie was Anderes behaupten.
    Über eine Partei die selbst nach 2008 immer noch die Lösung darin sieht die Unternehmenssteuern NOCH weiter zu senken, müssen wir gar nicht erst reden.

    Wie viele Parteien bleiben da über (Winzig-Parteien nicht mitgerechnet)?
    Alles korrekt. Keine Partei bleibt da übrig, absolut keine! Alles Schmarotzer!

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  9. #29


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    Zitat Zitat von Pommes Beitrag anzeigen
    Die allgemein gültige Begriffsdefinition ist ja geeignet die Menschen zu verblenden.

    Kapitalismus geht auch in Form von Staatskapitalismus, hier wird der Arbeiter dann über das von den Eliten zentral kontrollierte Realkapital (Produktionsmittel) erpresst.

    Dem Kapitalisten kann es also im Grunde egal sein ob wir uns über rechts und links in den Haaren liegen, ihm geht es um das leistungslose Einkommen und das räumt er in beiden Fällen ab.
    Auch wieder wahr. Absolut korrekt!

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  10. #30
    Erfahrener Kamikaze Avatar von Trantor

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    Zitat Zitat von Pommes Beitrag anzeigen
    Die allgemein gültige Begriffsdefinition ist ja geeignet die Menschen zu verblenden.
    Nein allgemeinverbindliche Definitione sind zwingend notwendig um sich überhaupt mit einander verständigen zu können.
    Es ist vollkommen egal wie ein Begriff definiert ist - es ist nur zwingend notwendig das jeder das gleiche unter dem selben Begriff versteht - das ist der einzige Zweck von allgemeingültigen Definitionen.

    hier zur Verdeutlichung:

    http://www.deutschunddeutlich.de/con...chistTisch.pdf

    Kapitalismus geht auch in Form von Staatskapitalismus, hier wird der Arbeiter dann über das von den Eliten zentral kontrollierte Realkapital (Produktionsmittel) erpresst.
    Eben deshalb gibt auch keine Alternative zum Kapitalismus, entweder wir haben Staatskapitalismus (Produktionseigentum in staatlicher Hand) oder Privatkapitalismus (Produktionseigentum in privater Hand) sonst gibt es halt nichts - das schreibe ich nun schon seit 5 Posts.

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    “Der Politischen Korrektheit geht es nicht darum, eine abweichende Meinung als falsch zu erweisen, sondern den abweichend Meinenden als unmoralisch zu verurteilen. Man kritisiert abweichende Meinungen nicht mehr, sondern hasst sie einfach. Wer widerspricht, wird nicht widerlegt, sondern zum Schweigen gebracht.” Prof.Dr. Norbert Bolz, Medienwissenschaftler

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