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  1. #11
    sitzen auf wtc7 Avatar von zwei2Raben
    3. Newton-Axiom
     


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    Zitat Zitat von Trantor Beitrag anzeigen
    Wenn du Kritik am Kapitalismus übst (Kapitalismuskritik) dann übst du daran Kritik das Produktionsgüter in privater Hand sind und entsprechend plädierts du für Sozialismus.
    ansonsten übst du Kritik an "Geld" oder an der Umverteilung oder Vermögensverteilung oder an Kriegen oder an dem Einfluss von Firmen auf die Politik Lobbyismus oder der Demokratie, was ja legitim ist aber eben mit Kapitalimsus wenig oder nichts zu tun hat.
    Streng formal stimmt diese Aussage.
    Dass bedeutet aber, dass wir für unser gegenwärtiges Dilemma gar keinen allgemeinverständlichen Namen haben.
    Marx hat nur einen Teil des Problems erkannt und darum schlägt er auch nur für einen Teil des Problems eine Lösung vor. ich will das nicht kritisieren, weil Marx ein Kind seiner Zeit war und wenn man sich die soziale Situation um 1850 anschaut, dann gerinnt einem das Blut.

    Geld ist ein Machtfaktor und hat ein starkes Suchtpotenzial. Gier und Geiz sind, viel schlimmer als Alkoholismus, fürchterliche psychologische Krankheiten, werden aber von Ärzten und Psychiatern nicht behandelt. Ein schwerer Alkoholiker kann mit seiner Schnapsflasche nicht Griechenland oder Italien zertrümmern. Der schwer Geldkranke kann mit seiner Transaktion jedoch locker einen Staat oder eine Großbank zerstören, wie wir ja schon gesehen haben.

    Für diesen Zustand haben wir noch nicht einmal einen Namen, wenn wir den Begriff Kapitalismus nicht renovieren. Wenn wir jedoch für das größte Problem der Menschheit noch nicht einmal einen Namen haben, sind wir von einer Therapie noch weit entfernt.

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  2. #12
    Erfahrener Kamikaze Avatar von Trantor

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    Zitat Zitat von zwei2Raben Beitrag anzeigen
    Streng formal stimmt diese Aussage.
    Dass bedeutet aber, dass wir für unser gegenwärtiges Dilemma gar keinen allgemeinverständlichen Namen haben.
    Marx hat nur einen Teil des Problems erkannt und darum schlägt er auch nur für einen Teil des Problems eine Lösung vor. ich will das nicht kritisieren, weil Marx ein Kind seiner Zeit war und wenn man sich die soziale Situation um 1850 anschaut, dann gerinnt einem das Blut.

    Geld ist ein Machtfaktor und hat ein starkes Suchtpotenzial. Gier und Geiz sind, viel schlimmer als Alkoholismus, fürchterliche psychologische Krankheiten, werden aber von Ärzten und Psychiatern nicht behandelt. Ein schwerer Alkoholiker kann mit seiner Schnapsflasche nicht Griechenland oder Italien zertrümmern. Der schwer Geldkranke kann mit seiner Transaktion jedoch locker einen Staat oder eine Großbank zerstören, wie wir ja schon gesehen haben.

    Für diesen Zustand haben wir noch nicht einmal einen Namen, wenn wir den Begriff Kapitalismus nicht renovieren. Wenn wir jedoch für das größte Problem der Menschheit noch nicht einmal einen Namen haben, sind wir von einer Therapie noch weit entfernt.
    ich kann dir da zustimmen, und wenn du einen Vorschlag hören willst wie das Problem zu nennen ist - ich würde es "Mensch" nennen, Macht Gier Geld, das verteidigen der eigenen egositischen Interessen sind die treibenden Kräfte hinter all diesen Problemen - und sie sind menschlich, unabhängig des Systems in dem man sich befindet. Abhilfe schaffen nur Kontrolle und Kontrolle und Kontrolle der Kontrollen anhand von Regeln Recht und Gesetzen - wobei man aber aufpassen muss nicht durch zuviel Regelung und "Gleichschaltung" den Menschen die Luft zum atmen und zur eignene individuellen Entwicklung und Differenzierung zu nehmen.... es wird eine Gratwanderung bleiben.

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    “Der Politischen Korrektheit geht es nicht darum, eine abweichende Meinung als falsch zu erweisen, sondern den abweichend Meinenden als unmoralisch zu verurteilen. Man kritisiert abweichende Meinungen nicht mehr, sondern hasst sie einfach. Wer widerspricht, wird nicht widerlegt, sondern zum Schweigen gebracht.” Prof.Dr. Norbert Bolz, Medienwissenschaftler

  3. #13


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    Zitat Zitat von Trantor Beitrag anzeigen
    kann dir nicht ganz folgen Mischung von was? Und was für privates Eigentum für jeden einzelnen - du willst einfach irgendjemanden enteignen oder bestehlen und es anderen geben oder selbst behalten ....das strafgesetzbuch nennt das übrigends Diebstahl.....
    Niedriglohn ist ebenfalls Diebstahl. Bei der Bahn zu wenig Fahrgeld bezahlt und die Ganze Fahrkarte ist ungültig!

    Ich aber will lediglich Eigentum für wirklich jeden. Egal wie das zustande kommt. Klar dass Du nicht mal für Wucherpreis verkaufen würdest, nur um den Status Quo zu wahren.

    Zitat Zitat von Trantor Beitrag anzeigen
    ändert aber alles nix an meiner Fststellung das entweder privater Hand oder staatlicher Hand und im vergleich beider Möglichkeiten der Staatkapitalismus im globalen Wettbewerb klar verloren hat.
    Wenn alles verstaatlicht ist ja, aber wenn teils teils Usus ist????

    Und die wirtschaftliche Organisationsform spielt auch noch eine bedeutende Rolle.

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  4. #14
    Freiwirtschaftler Psw-Legende Avatar von Pommes

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    Zitat Zitat von Trantor Beitrag anzeigen
    Kapitalismus hat mit Schuld/Kredit überhaupt nichts zu tun, Schulden kanst du auch im Sozialimus machen und im Kapitalismus kannst du deine Maschinen auch komplett mit Eigenkapital finanzieren wenn du es hast.

    Kapitalismus ist hauptsächlich über das Eigentum an Produktionsmittel definiert.
    Der Kapitalist produziert nix, folglich braucht der auch kein Eigentum am Produktionsmittel.
    Der Kapitalist hat das Geld und sorgt dafür das es knapp bleibt, er zieht es aus dem Markt und gibt es nur gegen Zinsen wieder her.
    Der Kapitalismus definiert sich also über den Tanz um das leistungslose Einkommen.

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    Wer es vorzieht, seinen eigenen Kopf etwas anzustrengen statt fremde Köpfe einzuschlagen, der studiere das Geldwesen.“
    Silvio Gesell
    Der Systemfehler Kn=K0(1+p/100)^n
    Hier geht's zum Freigeld http://userpage.fu-berlin.de/~roehri...ll/nwo/nwo.pdf

    Auf Ignore: golomjanka, Federklinge, Politikqualle, Tafkas

  5. #15
    Erfahrener Kamikaze Avatar von Trantor

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    Zitat Zitat von denker_1 Beitrag anzeigen
    Niedriglohn ist ebenfalls Diebstahl
    .

    Deine linke Interpretation in allen Ehren aber nein, für eine sachliche Dikussion bedeutungslos - du kannst ja gerne ein Lohnniveau das nicht deinen Vorstellungen entspricht als ungerecht betrachtet und dann auf Grund dessen weil du deine Arbeitskraft viel wertvoller einschätzt den Arbeitsvertrag ablehnen - aber diebstahl ist es nicht.
    ein Erbeitsvertrag ist nichts anderes als jeder andere Dienstleistungsvertrag oder kaufvertrag auch. wenn man meint sein eLeistung würde nicht angemessen entlohnt werden schliesst man den vertrag einfach nicht ab - ich denke das das mit dem Diebstahl reine Polemik ist ist dir klar?

    Bei der Bahn zu wenig Fahrgeld bezahlt und die Ganze Fahrkarte ist ungültig!

    Ich aber will lediglich Eigentum für wirklich jeden. Egal wie das zustande kommt. Klar dass Du nicht mal für Wucherpreis verkaufen würdest, nur um den Status Quo zu wahren.

    Ich glaube nicht das es auf der Welt irgendein Menschen gibt welches gar kein Eigentum hat - also ist es doch nur eine Frage der Umverteilung und die geht halt nur indem ich jemanden enteigne und anderen gebe was mit unrerm GG nicht vereinbar ist weil dieses das Eigentum eines Menschen ausdrücklich schützt - und das ist gut so.

    Wenn alles verstaatlicht ist ja, aber wenn teils teils Usus ist????

    Und die wirtschaftliche Organisationsform spielt auch noch eine bedeutende Rolle.
    du hast in jeder oder sogut wie in jder Vokwirtschaft Unternehmen die auch verstaatlicht sind - Energiekonzerne in manchen Ländern zB selbst in Deutschland wie die Bahn zB - ich meinte das man entweder die Möglichkeit hat ein Unternehmen staatlich zu führen oder eben privat, dazwischen gibt es nichts wirklich sinnvolles.

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  6. #16


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    Zitat Zitat von Trantor Beitrag anzeigen
    .

    Deine linke Interpretation in allen Ehren aber nein, für eine sachliche Dikussion bedeutungslos - du kannst ja gerne ein Lohnniveau das nicht deinen Vorstellungen entspricht als ungerecht betrachtet und dann auf Grund dessen weil du deine Arbeitskraft viel wertvoller einschätzt den Arbeitsvertrag ablehnen - aber diebstahl ist es nicht.
    Vom Gesetz her nicht, aber moralisch. Ich aber bin eh Frührentner und das ist angesichts der beschissenen Dumpinglöhne auch gut so. Keine Motivation, an dem Frührentnerstatus was zu ändern. Dazu müssten andere Löhne gezahlt werden als heute!

    Zitat Zitat von Trantor Beitrag anzeigen
    ein Erbeitsvertrag ist nichts anderes als jeder andere Dienstleistungsvertrag oder kaufvertrag auch. wenn man meint sein eLeistung würde nicht angemessen entlohnt werden schliesst man den vertrag einfach nicht ab - ich denke das das mit dem Diebstahl reine Polemik ist ist dir klar?
    Ein Vertrag auf Niedriglohnbasis ist Erppressung. Ein BGE würde diesem Treiben ein jähes Ende setzen. Dann müssten die Unternehmen wieder anständig bezahlen oder die Arbeit bliebe liegen.


    Zitat Zitat von Trantor Beitrag anzeigen
    Ich glaube nicht das es auf der Welt irgendein Menschen gibt welches gar kein Eigentum hat - also ist es doch nur eine Frage der Umverteilung und die geht halt nur indem ich jemanden enteigne und anderen gebe was mit unrerm GG nicht vereinbar ist weil dieses das Eigentum eines Menschen ausdrücklich schützt - und das ist gut so.
    Man könnte auch den Zugang zu profitablem Privateigentum erleichtern. Über das Geld. Ob nun mit BGE oder mit ordentlichen Mindestlöhnen oder oder oder. So dass der kleine Mann Vermögen ansparen kann, das er wenn er will in Privateigentum verwandeln kann. Ich meine hier profitables Privateigentum. Laden, Arztpraxis, vermietbare Immobilien, was auch immer für den Einzelnen am geeignetsten zur Einkommenserzielung ist.

    Zitat Zitat von Trantor Beitrag anzeigen
    du hast in jeder oder sogut wie in jder Vokwirtschaft Unternehmen die auch verstaatlicht sind - Energiekonzerne in manchen Ländern zB selbst in Deutschland wie die Bahn zB - ich meinte das man entweder die Möglichkeit hat ein Unternehmen staatlich zu führen oder eben privat, dazwischen gibt es nichts wirklich sinnvolles.
    Also ist es in Deutschland schon mal auch gemischt.

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  7. #17
    Psw-Kenner Avatar von Piranha

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    Zitat Zitat von denker_1 Beitrag anzeigen
    ...., das er wenn er will in Privateigentum verwandeln kann. Ich meine hier profitables Privateigentum. Laden, Arztpraxis, vermietbare Immobilien, ....
    Überleg mal, wenn ALLE irgendwas zu vermieten hätten, WER sollte dann Interesse haben das zu mieten?
    Es gibt nicht so viele Läden und Arztpraxen wie Einwohner und wer schon eine vermietbare Immobilie besitzt, der mietet selber nichts mehr.
    Wo sollen also die Mieter herkommen, wenn ALLE durch ein BGE in die Lage versetzt werden in der eigenen Immobilie zu wohnen?

    Wir sind gerade in diesen Jahren in genau dem Generationswechsel der ersten beiden Nachkriegsgenerationen, wo immer mehr Erben eine Immobilie erben, die selber schon eine Immobilie besitzen.
    Die wollen nu alle die zweite Immobilie verkaufen oder vermieten, aber wenn die nicht gerade in der Stadtmitte einer grösseren Stadt liegt, dann sind die heute schon fast wertlos, weils Niemanden gibt, der das mieten will.

    Als ich noch in Deutschland gelebt habe, hatte ich einen Kumpel, dessen Vater einen alten Bauernhof zu einem riesengrossen einfachen Wohnhaus umgebaut hat.
    An die 1000m² Wohnfläche plus 10.000m² Garten, das Ganze ca. 5km ausserhalb der Stadt.
    Als der Vater gestorben ist hat mein Kumpel zuerst versucht es über einen Makler zu verkaufen und als sich noch nicht mal ein einziger Interessent fand, hat er das Ganze versteigern lassen, da kamen am Ende 65.000€ raus und davon gingen noch 20% Gebühr fürs Auktionshaus ab.

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    Geändert von Piranha (19.10.2017 um 19:47 Uhr)
    "Nationalismus ist eine Kinderkrankheit. Es sind die Masern der Menschheit." - Albert Einstein

  8. #18
    Premiumuser + Avatar von gert friedrich
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    Zitat Zitat von Piranha Beitrag anzeigen
    Überleg mal, wenn ALLE irgendwas zu vermieten hätten, WER sollte dann Interesse haben das zu mieten?
    Es gibt nicht so viele Läden und Arztpraxen wie Einwohner und wer schon eine vermietbare Immobilie besitzt, der mietet selber nichts mehr.
    Wo sollen also die Mieter herkommen, wenn ALLE durch ein BGE in die Lage versetzt werden in der eigenen Immobilie zu wohnen?

    Wir sind gerade in diesen Jahren in genau dem Generationswechsel der ersten beiden Nachkriegsgenerationen, wo immer mehr Erben eine Immobilie erben, die selber schon eine Immobilie besitzen.
    Die wollen nu alle die zweite Immobilie verkaufen oder vermieten, aber wenn die nicht gerade in der Stadtmitte einer grösseren Stadt liegt, dann sind die heute schon fast wertlos, weils Niemanden gibt, der das mieten will.

    Als ich noch in Deutschland gelebt habe, hatte ich einen Kumpel, dessen Vater einen alten Bauernhof zu einem riesengrossen einfachen Wohnhaus umgebaut hat.
    An die 1000m² Wohnfläche plus 10.000m² Garten, das Ganze ca. 5km ausserhalb der Stadt.
    Als der Vater gestorben ist hat mein Kumpel zuerst versucht es über einen Makler zu verkaufen und als sich noch nicht mal ein einziger Interessent fand, hat er das Ganze versteigern lassen, da kamen am Ende 65.000€ raus und davon gingen noch 20% Gebühr fürs Auktionshaus ab.
    Wo lag dieser umgebaute Bauernhof ?

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    LEVIATHAN VERSUS BEHEMOTH

  9. #19
    Psw-Kenner Avatar von Piranha

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    Zitat Zitat von gert friedrich Beitrag anzeigen
    Wo lag dieser umgebaute Bauernhof ?
    NRW, bei einer Kleinstadt in der Nähe von Münster.
    Ladbergen, falls dir das was sagt.

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    Geändert von Piranha (19.10.2017 um 21:47 Uhr)
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  10. #20
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    Zitat Zitat von Piranha Beitrag anzeigen
    Überleg mal, wenn ALLE irgendwas zu vermieten hätten, WER sollte dann Interesse haben das zu mieten?
    Es gibt nicht so viele Läden und Arztpraxen wie Einwohner und wer schon eine vermietbare Immobilie besitzt, der mietet selber nichts mehr.
    Wo sollen also die Mieter herkommen, wenn ALLE durch ein BGE in die Lage versetzt werden in der eigenen Immobilie zu wohnen?

    Wir sind gerade in diesen Jahren in genau dem Generationswechsel der ersten beiden Nachkriegsgenerationen, wo immer mehr Erben eine Immobilie erben, die selber schon eine Immobilie besitzen.
    Die wollen nu alle die zweite Immobilie verkaufen oder vermieten, aber wenn die nicht gerade in der Stadtmitte einer grösseren Stadt liegt, dann sind die heute schon fast wertlos, weils Niemanden gibt, der das mieten will.

    Als ich noch in Deutschland gelebt habe, hatte ich einen Kumpel, dessen Vater einen alten Bauernhof zu einem riesengrossen einfachen Wohnhaus umgebaut hat.
    An die 1000m² Wohnfläche plus 10.000m² Garten, das Ganze ca. 5km ausserhalb der Stadt.
    Als der Vater gestorben ist hat mein Kumpel zuerst versucht es über einen Makler zu verkaufen und als sich noch nicht mal ein einziger Interessent fand, hat er das Ganze versteigern lassen, da kamen am Ende 65.000€ raus und davon gingen noch 20% Gebühr fürs Auktionshaus ab.
    Das kann ich so bestätigen.
    Ich habe mein Haus auch in einem Dorf. Ortsmitte.
    Sehr günstig.
    Wie sagte seinerzeit der Makler: Die Erbengemeinschaften haben alle schon ein Eigenheim. Die Ortsmitte in den Dörfern stirbt aus und die Häuser will eigentlich kaum jemand haben.

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