Umfrageergebnis anzeigen: Wieviel reale Möglichkeiten (real mögliche Antworten) gibt es?

Teilnehmer
42. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Eine. Es gibt Gott. Basta.

    16 38,10%
  • Zwei. Entweder es gibt einen Gott oder es gibt keinen.

    26 61,90%

+ Antworten
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Ergebnis 3.211 bis 3.217 von 3217
  1. #3211
    Stammuser Avatar von Lemon-Tree

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    Zitat Zitat von Piranha Beitrag anzeigen

    ... HartzIV für Singles ist 404€ + Miete, plus Befreiung von TV-Gebühren + keine Zuzahlung beim Zahnarzt, auch nicht bei richtig teurem Zahnersatz + 100te von anderen Vergünstigungen bis hin zu günstigeren Fahrkarten im öffentlichen Nahverkehr in manchen Städten.
    Dazu gibt es dann noch bei längerem Bezug alles Mögliche obendrauf, von finanziertem Umzug über Bekleidungsgeld bis zu kostenlosem Rechtsbeistand auch ohne Rechtsschutzversicherung.

    Da bist du (wenn überhaupt) nicht weit von 1000€ im Monat entfernt.
    Schau halt mal bei den AfD-Spinnern, wenn die Rechnungen aufmachen wie viel Geld Flüchtlinge bekommen, die rechnen dir teilweise 1.500€ pro Nase oder noch mehr vor, glaubst du ein deutscher Arbeitsloser bekommt weniger?

    Dass DIESE HartzIV-Empfänger angeblich die Hauptlast der Sozialversicherung tragen ist so absurd, da fehlen mir die Worte.
    Wie könnte denn jemand eine Last bezahlen, der effektiv Geld bekommt?
    Bezahlen müssen immer die, die von Haus aus mehr haben als die Armen bekommen und nachdem die Reichen gar nichts bezahlen, bleibt zum Bezahlen nur der Mittelstand über.

    Aber wie gesagt, es ist sinnlos mit dir, gut dass wir mal drüber gesprochen haben, aber von mir wars das in diesem Thema.
    (Nur) Deinen 1. Absatz möchte ich einwenig korrigieren.
    Der Hartz4 Satz liegt meines Wissens bei 409,00 Euronen. Umzugskosten werden nur unter gewissen Vorausetzungen bezahlt. Bekleidungszuschuß gibt es schon seit Schröders Zeiten (ca 12 Jahre), nicht mehr!
    Möbel (für Deutsche), nur 1x im Leben und auch nur in sehr bescheidenem Umfang. Für eine Coachgarnitur in der Regel etwa
    50,00 € bis 150,00 €.

    Was Nichtdeutsche erhalten entzieht sich meiner genaueren Kenntnis. Aber nachdenklich kann einem in diesen Zusammenhang ein bestimmter Satz von Schäuble machen.
    Sinngemäß zitiert: Wenn jetzt die Deutschen meinen, sie müssten das Selbe wie die Flüchtlinge bekommen, dann finde ich das einfach nur erbärmlich!
    "
    Was die Kosten von 1500,00 € für Flüchtlinge und Asylanten anbelangt, denke ich das könnte evtl. hinkommen.
    Es kommt darauf an welche Kosten man mit einbezieht. Außer Sozialhilfe oder Hartz4, Kosten für die Unterbringung und Sachbearbeiter, Krankenversorgung, Deutschkurse, Kurse vom Jobcenter, Polizeieinsätze oder Überwachungsmaßnahmen...

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  2. #3212
    Stammuser Avatar von Piranha

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    Zitat Zitat von Lemon-Tree Beitrag anzeigen
    Der Hartz4 Satz liegt meines Wissens bei 409,00 Euronen.
    Hast Recht, da gabs ne Erhöhung, hätte ich vorm Schreiben nachschauen können, macht aber für die Daumenpeilung wie viel einer insgesamt bekommt nicht viel Unterschied.

    Zitat Zitat von Lemon-Tree Beitrag anzeigen
    Was die Kosten von 1500,00 € für Flüchtlinge und Asylanten anbelangt, denke ich das könnte evtl. hinkommen.
    Es kommt darauf an welche Kosten man mit einbezieht. Außer Sozialhilfe oder Hartz4, Kosten für die Unterbringung und Sachbearbeiter, Krankenversorgung, Deutschkurse, Kurse vom Jobcenter, Polizeieinsätze oder Überwachungsmaßnahmen...
    Es ging nicht um die Gesamtkosten, sondern um das, was ein Arbeitsloser faktsich ausbezahlt bekommt.
    Auch Deutsche verursachen Kosten, die nicht in Geld ausbezahlt werden, das war schon zu Zeiten so, als es Arbeitslosenhilfe noch gab.
    Mein Vater wurde in den 90ern mit 55 berufsunfähig krank, den haben sie 5 Jahre lang durch ein halbes Dutzend Massnahmen geschleift, von Fortbildungskursen bis Arbeitsbeschaffungsmassnahmen, bevor er mit 60 dann doch in Frührente gehen durfte, ohne dass die ganzen Massnahmen ihm oder dem Staat je einen einzigen Cent eingebracht hätten.

    Auf den Monat umgerechnet reichen 1.500€ pro Monat bei WEITEM nicht um diese 5 Jahre zu bezahlen.
    Alles nur, damit die Kosten in der Sozialkasse auftauchen und nicht in der Rentenkasse.
    Völlig absurd wenn man bedenkt, dass BEIDES vom Staat bezahlt werden muss, wobei seine Rente mit 55 um Grössenordnungen weniger gekostet hätte.

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    Die Abseitsliste ist mittlerweile zu lang um hier rein zu passen. Wer keine Antworten von mir bekommt darf sich denken, dass er da drauf steht.
    Stattdessen ein dummer Spruch: Aufgrund der allgemeinen Wirtschafts- und Finanzkrise wurde zur Energieeinsparung das Licht am Ende des Tunnels abgeschaltet.

  3. #3213
    Stammuser Avatar von Lemon-Tree

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    Zitat Zitat von Piranha Beitrag anzeigen
    Hast Recht, da gabs ne Erhöhung, hätte ich vorm Schreiben nachschauen können, macht aber für die Daumenpeilung wie viel einer insgesamt bekommt nicht viel Unterschied.



    Es ging nicht um die Gesamtkosten, sondern um das, was ein Arbeitsloser faktsich ausbezahlt bekommt.
    Auch Deutsche verursachen Kosten, die nicht in Geld ausbezahlt werden, das war schon zu Zeiten so, als es Arbeitslosenhilfe noch gab.
    Mein Vater wurde in den 90ern mit 55 berufsunfähig krank, den haben sie 5 Jahre lang durch ein halbes Dutzend Massnahmen geschleift, von Fortbildungskursen bis Arbeitsbeschaffungsmassnahmen, bevor er mit 60 dann doch in Frührente gehen durfte, ohne dass die ganzen Massnahmen ihm oder dem Staat je einen einzigen Cent eingebracht hätten.

    Auf den Monat umgerechnet reichen 1.500€ pro Monat bei WEITEM nicht um diese 5 Jahre zu bezahlen.
    Alles nur, damit die Kosten in der Sozialkasse auftauchen und nicht in der Rentenkasse.
    Völlig absurd wenn man bedenkt, dass BEIDES vom Staat bezahlt werden muss, wobei seine Rente mit 55 um Grössenordnungen weniger gekostet hätte.
    Mein Vater musste ebenfalls mit etwa 60 in Rente gehen. Staublunge! Der Facharzt vor Ort hatte ihm das lange Zeit einfach nur verschwiegen.
    Ich war mir damals und heute noch sicher, hätte er auch nur noch ein paar Monate weiter arbeiten müssen, wäre er vor seinem Rentenbeginn tot gewesen.
    Sehr viele seiner Kollegen haben damals ihren Rentenbeginn (trotz Atemmasken oder wie die Dinger heißen) nur um 1- 12 Monate überlebt!
    Inzwischen sind zwar die Arbeitsplätze weniger gesundheitsschädlich aber dafür wird seitens der Regierungen eine immer höhere Lebensarbeitszeit angepeilt, was dazu führen wird, das die Menschen wieder früher sterben werden.

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  4. #3214
    Stammuser Avatar von Piranha

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    Zitat Zitat von Lemon-Tree Beitrag anzeigen
    Sehr viele seiner Kollegen haben damals ihren Rentenbeginn (trotz Atemmasken oder wie die Dinger heißen) nur um 1- 12 Monate überlebt!
    Inzwischen sind zwar die Arbeitsplätze weniger gesundheitsschädlich aber dafür wird seitens der Regierungen eine immer höhere Lebensarbeitszeit angepeilt, was dazu führen wird, das die Menschen wieder früher sterben werden.
    Auch mein Vater hat seine Frührente nur 4 Jahre lang bekommen, sprich er ist mit 64 gestorben und hätte seine Rente bei regulärem Renteneintritt nie gesehen.
    Die Sache mit der höheren Lebensarbeitszeit zielt trotzdem nicht darauf ab, dass Menschen früher sterben sollen, sondern ist nur eine weitere Milchmädchenrechnung von rechter Reiche-Leute-Politik.

    Auf der einen Seite hat es rechts-autoritäre Politik gerne, wenn man die "Faulen" und die Immigranten für die hohen Sozialkosten verantwortlich machen kann, darum hat man lieber Arbeitslose als Rentner, denn dass der weit überwiegende Teil aller Sozialleistungen in Deutschland an Deutsche ausbezahlt wird kann man ja hinter der Hetze gegen Flüchtlinge verstecken und zur Not kann man ja noch behaupten, dass die Deutschen nur deshalb arbeitslos sind, weil Flüchtlinge die noch gar keine Arbeitsberechtigung haben quasi im Voraus schon mal den Deutschen die Arbeitsplätze wegnehmen.

    Auf der anderen Seite kann die Industrie, die ihre vor 30 oder 40 Jahren ausgebildeten Fachkräfte länger beschäftigen kann/darf, sich die Ausbildung der nächsten Generation sparen, darum betreibt korrupte rechte Klientel-Politik für die Reichen die Verlängerung der Lebensarbeitszeit.

    Aus gesamtstaatlicher Sicht ist das alles vollkommen absurd.

    Für den Staat und die Gesellschaft als Ganzes ist es vollkommen schnurz, ob 60-jährige Arbeitslose nur deshalb nicht in der Statistik auftauchen, weil sie nicht gezählt werden wenn sie HartzIV beziehen, oder ob 60-jährige Frührentner eine reguläre Rente beziehen, die Kosten sind identisch, nur im Falle der Rente offensichtlicher.

    Für den Staat und die Gesellschaft als Ganzes ist es vollkommen schnurz, ob alte oder junge Menschen arbeitslos sind, HartzIV ist immer gleich hoch, egal ob der Bezieher 25 oder 65 Jahre alt ist.
    Darum ist es absurd Menschen über 60 noch arbeiten zu lassen, weil das nur bedeutet, dass im Gegenzug die junge Generation arbeitslos ist.
    Obendrauf ist es nicht mal nur schnurz, denn die Alten länger arbeiten lassen und sich die Ausbildung der Jungen sparen ist auf lange Sicht Selbstmord der Wirtschaft, denn auch wenn die Alten 2 oder 5 Jahre länger arbeiten können, deckt das NICHT eine ganze Generation ab, sprich selbst wenn man die Alten überhaupt niemals in Rente schicken würde, sondern sie bis zum Tod arbeiten lässt, früher oder später sterben die Alten aus und dann steht die Wirtschaft ohne Fachkräfte da.

    Interessanterweise bereitet die Wirtschaft mit ihrer Medienpropaganda aber die Bevölkerung auf genau diesen Fachkräftemangel heute schon vor, nicht nur in Deutschland, in der gesamten westlichen Welt wird Einwanderung von Fachkräften herzlich willkommen geheissen.
    Dass hier die Industrie nichts weiter macht als sich die Kosten der Ausbildung der Jugend zu sparen und so den Fachkräftemangel selbst verursacht, wird dabei einfach totgeschwiegen und wenn dann doch mal die Rede drauf kommt, dann wird behauptet die junge Generation sei zu blöd und nicht geeignet.
    Kunststück, wenn der Mangel an (Aus-)Bildung schon in der Grundschule durch einen von rechts-autoritärer Regierung geschaffenen Kürzungs-Lehrermangel vorbereitet wird, muss man sich nicht wundern, wenn diese Kinder zu Erwachsenen werden, die zu blöd dazu sind Abitur zu machen.

    Wenn man dann als Reaktion darauf die Schulzeit bis zum Abitur um 1 Jahr verkürzt und die Anforderungen runter setzt, nur damit in der Statistik immer noch genausoviele Schüler Abitur machen können, obwohl sie das Wissen was dazu früher nötig war gar nicht haben, schlägt das dem Fass die Krone ins Gesicht.

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    Geändert von Piranha (09.09.2017 um 18:15 Uhr)
    Die Abseitsliste ist mittlerweile zu lang um hier rein zu passen. Wer keine Antworten von mir bekommt darf sich denken, dass er da drauf steht.
    Stattdessen ein dummer Spruch: Aufgrund der allgemeinen Wirtschafts- und Finanzkrise wurde zur Energieeinsparung das Licht am Ende des Tunnels abgeschaltet.

  5. #3215
    Psw-Kenner Avatar von Nelly1998

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    Zitat Zitat von Piranha Beitrag anzeigen
    Auch mein Vater hat seine Frührente nur 4 Jahre lang bekommen, sprich er ist mit 64 gestorben und hätte seine Rente bei regulärem Renteneintritt nie gesehen.
    Die Sache mit der höheren Lebensarbeitszeit zielt trotzdem nicht darauf ab, dass Menschen früher sterben sollen, sondern ist nur eine weitere Milchmädchenrechnung von rechter Reiche-Leute-Politik.

    Auf der einen Seite hat es rechts-autoritäre Politik gerne, wenn man die "Faulen" und die Immigranten für die hohen Sozialkosten verantwortlich machen kann, darum hat man lieber Arbeitslose als Rentner, denn dass der weit überwiegende Teil aller Sozialleistungen in Deutschland an Deutsche ausbezahlt wird kann man ja hinter der Hetze gegen Flüchtlinge verstecken und zur Not kann man ja noch behaupten, dass die Deutschen nur deshalb arbeitslos sind, weil Flüchtlinge die noch gar keine Arbeitsberechtigung haben quasi im Voraus schon mal den Deutschen die Arbeitsplätze wegnehmen.

    Auf der anderen Seite kann die Industrie, die ihre vor 30 oder 40 Jahren ausgebildeten Fachkräfte länger beschäftigen kann/darf, sich die Ausbildung der nächsten Generation sparen, darum betreibt korrupte rechte Klientel-Politik für die Reichen die Verlängerung der Lebensarbeitszeit.

    Aus gesamtstaatlicher Sicht ist das alles vollkommen absurd.

    Für den Staat und die Gesellschaft als Ganzes ist es vollkommen schnurz, ob 60-jährige Arbeitslose nur deshalb nicht in der Statistik auftauchen, weil sie nicht gezählt werden wenn sie HartzIV beziehen, oder ob 60-jährige Frührentner eine reguläre Rente beziehen, die Kosten sind identisch, nur im Falle der Rente offensichtlicher.

    Für den Staat und die Gesellschaft als Ganzes ist es vollkommen schnurz, ob alte oder junge Menschen arbeitslos sind, HartzIV ist immer gleich hoch, egal ob der Bezieher 25 oder 65 Jahre alt ist.
    Darum ist es absurd Menschen über 60 noch arbeiten zu lassen, weil das nur bedeutet, dass im Gegenzug die junge Generation arbeitslos ist.
    Obendrauf ist es nicht mal nur schnurz, denn die Alten länger arbeiten lassen und sich die Ausbildung der Jungen sparen ist auf lange Sicht Selbstmord der Wirtschaft, denn auch wenn die Alten 2 oder 5 Jahre länger arbeiten können, deckt das NICHT eine ganze Generation ab, sprich selbst wenn man die Alten überhaupt niemals in Rente schicken würde, sondern sie bis zum Tod arbeiten lässt, früher oder später sterben die Alten aus und dann steht die Wirtschaft ohne Fachkräfte da.

    Interessanterweise bereitet die Wirtschaft mit ihrer Medienpropaganda aber die Bevölkerung auf genau diesen Fachkräftemangel heute schon vor, nicht nur in Deutschland, in der gesamten westlichen Welt wird Einwanderung von Fachkräften herzlich willkommen geheissen.
    Dass hier die Industrie nichts weiter macht als sich die Kosten der Ausbildung der Jugend zu sparen und so den Fachkräftemangel selbst verursacht, wird dabei einfach totgeschwiegen und wenn dann doch mal die Rede drauf kommt, dann wird behauptet die junge Generation sei zu blöd und nicht geeignet.
    Kunststück, wenn der Mangel an (Aus-)Bildung schon in der Grundschule durch einen von rechts-autoritärer Regierung geschaffenen Kürzungs-Lehrermangel vorbereitet wird, muss man sich nicht wundern, wenn diese Kinder zu Erwachsenen werden, die zu blöd dazu sind Abitur zu machen.

    Wenn man dann als Reaktion darauf die Schulzeit bis zum Abitur um 1 Jahr verkürzt und die Anforderungen runter setzt, nur damit in der Statistik immer noch genausoviele Schüler Abitur machen können, obwohl sie das Wissen was dazu früher nötig war gar nicht haben, schlägt das dem Fass die Krone ins Gesicht.
    "Piranha schreibt:"" Wenn man dann als Reaktion darauf die Schulzeit bis zum Abitur um 1 Jahr verkürzt und die Anforderungen runter setzt, nur damit in der Statistik immer noch genausoviele Schüler Abitur machen können, obwohl sie das Wissen was dazu früher nötig war gar nicht haben, schlägt das dem Fass die Krone ins Gesicht. """

    Stimmt! So höre ich es immer wieder von alten erfahrenen Lehrern, die ja am allerehesten eine Vergleichsmöglichkeit haben.
    Abitur berechtigte früher zum Hochschulstudium. Man erlangte die Studierfähigkeit.
    Das ist heute nicht mehr so.

    Bildung ist und wird immer mehr in unserer so genannten Wissens- und Informationsgesellschaft zu einem diffusen Begriff.
    Bildung ist nicht auf Wissen zu reduzieren. Denn je mehr der Wert des Wissens beschrieben wird, desto schneller verliert das Wissen an Wert.
    Die Bildung selbst wird auf Ausbildung reduziert und das Wissen selbst zu einer bilanzierbaren Kennzahl des Humankapitals degradiert.
    In Anbetracht der unendlichen Datenströme an Informationswissen trösten wir uns gerne damit, dass es nicht darauf ankomme, etwas zu wissen, sondern darauf, zu wissen, wo wir das Wissen finden.

    Bildung gfilt aber in erster Linie als Programm der Selbstbildung des Menschen, eine Formung und Entfaltung von Körper, Geist und Seele, von Talenten und Begabungen, die den Einzelnen zu einer entwickelten Individualität und zu einem selbstbewussten Teilnehmer am Gemeinwesen und seiner Kultur führen soll. Abfragbares Wissen ist nur eine Hülle.

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  6. #3216
    Psw-Kenner Avatar von Nelly1998

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    Zitat Zitat von Nelly1998 Beitrag anzeigen
    "Piranha schreibt:"" Wenn man dann als Reaktion darauf die Schulzeit bis zum Abitur um 1 Jahr verkürzt und die Anforderungen runter setzt, nur damit in der Statistik immer noch genausoviele Schüler Abitur machen können, obwohl sie das Wissen was dazu früher nötig war gar nicht haben, schlägt das dem Fass die Krone ins Gesicht. """

    Stimmt! So höre ich es immer wieder von alten erfahrenen Lehrern, die ja am allerehesten eine Vergleichsmöglichkeit haben.
    Abitur berechtigte früher zum Hochschulstudium. Man erlangte die Studierfähigkeit.
    Das ist heute nicht mehr so.

    Bildung ist und wird immer mehr in unserer so genannten Wissens- und Informationsgesellschaft zu einem diffusen Begriff.
    Bildung ist nicht auf Wissen zu reduzieren. Denn je mehr der Wert des Wissens beschrieben wird, desto schneller verliert das Wissen an Wert.
    Die Bildung selbst wird auf Ausbildung reduziert und das Wissen selbst zu einer bilanzierbaren Kennzahl des Humankapitals degradiert.
    In Anbetracht der unendlichen Datenströme an Informationswissen trösten wir uns gerne damit, dass es nicht darauf ankomme, etwas zu wissen, sondern darauf, zu wissen, wo wir das Wissen finden.

    Bildung gfilt aber in erster Linie als Programm der Selbstbildung des Menschen, eine Formung und Entfaltung von Körper, Geist und Seele, von Talenten und Begabungen, die den Einzelnen zu einer entwickelten Individualität und zu einem selbstbewussten Teilnehmer am Gemeinwesen und seiner Kultur führen soll. Abfragbares Wissen ist nur eine Hülle.
    Aber das Thema heißt ja "Gott entweder - oder ...
    Das Abdriften wird Schulz, dem Urheber des Threads, aber garnicht gefallen

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  7. #3217
    Avatar von iraklis
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    Geändert von iraklis (10.09.2017 um 15:59 Uhr)

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