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  1. #1
    HOSENENTSCHEI§ER
    Ei Tschi hat diesen Thread gestartet
    Avatar von Ei Tschi
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    Standard Grundeinkommen

    Grundeinkommen für alle, geknüpft an die Bedingung, sich um einen Job zu bemühen, der den Verhältnissen angemessen ist. (Mit der Folge, dass die üblichen Verdienste etwas schmäler werden, weil GE ja jeder erhalten würde.)

    Und: Im Extremfall müsste also auch ein Manager, der sein Vermögen tatsächlich verprasst hat, als Toilettenmann Dienst tun, wenn die vielen Flüchtlinge nach ihren feuchten Überfahrten das Gefühl haben, oft auf's Klo zu müssen ...

    Finanziert wird das Ganze aus der Dankbarkeit gegenüber dem Fortschritt,
    der Maschinen und Robotern noch keine Gehälter bezahlt.

    Ein GE müsste finanzierbar sein und vielen den Hickhack mit Staatsstützeverteilern ersparen. Geber und Nehmer könnten ja heute schon ganz anderes miteinander umgehen, wären die Nehmer nicht so rechtsbehindert durch ihre Angst vor dem Schwarzen Mann, dass der immer mehr Spass dabei entwickelt, Staatsstützeempfänger mächtig zu erschrecken ...

    Was meinst' ...??

    Apropos „BGE“:

    Nicht das Geringste unserer Welt funktioniert bedingungslos.
    Selbst das Verkrümeln, das Abschiednehmen vom Leben,
    ist an Bedingungen gebunden und funkioniert nicht nur einfach so.

    Ich verstehe nicht, warum sich die BGE-Konzeptoren
    mit ihre „B“ einen so dicken Stein in den Weg legen mussten.
    Hat man sie gar zu diesem Blödsinn gezwungen?
    Scheingefechte gab es ja schon immer und wird es auch weiter geben,
    nachdem es bis heute nur wenigen möglich ist, korrekt bewerten.
    Nur wem bewusst ist, worum es letztlich allen geht,
    kann korrekt werten ...

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    : Mal was 💥 ganz anderes ...
    Mit der Größe unseres Hirns wuchsen auch
    „Beschiss-Kreativität“, „Selbsttäuschungskunst“ und „Verdrängungsgewalt“ …

  2. #2
    Novize Premiumuser + Avatar von Rotschopf

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    Das Problem scheint nicht nur beim "B" zu liegen, nein, auch beim "G" gibts imho Zuordnungsproblrme.
    Wie kann der User Zweifler als Beispiel von 2000€ Grundeinkommen schwadronieren?
    Das spräche dem Gedanken ja Hohn, Grundeinkommen ist gleichzusetzen einem "Grund auskommen"!
    Es muss ein Auskommen, sprich Leben gewährleistet sein, dass dem Einzelnen eine Lebensgrundlage ermöglicht, wenn auch am Existenzminimum, aber eben Leben!
    Alles was darüber hinaus gehen soll muss eben durch eine Beschäftigung erarbeitet werden, wems halt reicht, dem reichts eben!

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    Ich bin verantwortlich für das was ich schreibe, nicht für das was ihr darunter versteht/(verstehen wollt)!

  3. #3
    zeitgeistkritisch Premiumuser + Avatar von Hinterfrager

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    Zitat Zitat von Ei Tschi Beitrag anzeigen
    Grundeinkommen für alle, geknüpft an die Bedingung, sich um einen Job zu bemühen, der den Verhältnissen angemessen ist. (Mit der Folge, dass die üblichen Verdienste etwas schmäler werden, weil GE ja jeder erhalten würde.)

    Und: Im Extremfall müsste also auch ein Manager, der sein Vermögen tatsächlich verprasst hat, als Toilettenmann Dienst tun, wenn die vielen Flüchtlinge nach ihren feuchten Überfahrten das Gefühl haben, oft auf's Klo zu müssen ...

    Finanziert wird das Ganze aus der Dankbarkeit gegenüber dem Fortschritt,
    der Maschinen und Robotern noch keine Gehälter bezahlt.

    Ein GE müsste finanzierbar sein und vielen den Hickhack mit Staatsstützeverteilern ersparen. Geber und Nehmer könnten ja heute schon ganz anderes miteinander umgehen, wären die Nehmer nicht so rechtsbehindert durch ihre Angst vor dem Schwarzen Mann, dass der immer mehr Spass dabei entwickelt, Staatsstützeempfänger mächtig zu erschrecken ...

    ...[/INDENT]

    Auch ein "bedingtes, aber garantiertes Grundeinkommen", bedeutet keine Neuerfindung des Rades. Letztlich wird dieses Grundeinkommen bereits durch die - wenngleich den materiellen Lebenskomfort einschränkenden -Sozialhilfeleistungen (HartzIV und sonstige Zuschüsse) vom Staat garantiert.

    Dessen Höhe ist sowohl von der wirtschaftlichen Lage bzw. den erzielbaren Steuereinnahmen, der Anzahl der zu unterstützenden Personen sowie den internationalen Gegebenheiten bzw. der Begrenzung eines Zuzugs aufgrund komfortablerer Sozialleistungen bzw. Grundabsicherung abhängig.

    Also ist dieses sog. Grundeinkommen zwar nicht der infantilen sozialistischen Utopie eines "bedingungslosen Grundeinkommens" gleichzusetzen, aber im Grunde auch nichts Neues, allenfalls das Bestehende mit einem neuen Namen versehen, quasi neuer Wein in alten Schläuchen oder alter Wein in neuen Schläuchen oder so ähnlich....

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    Geändert von Hinterfrager (29.06.2016 um 12:20 Uhr)
    Wer aufmerksam zuhört, vernünftig fragt, gelassen antwortet und zu sprechen aufhört, wenn er nichts mehr zu sagen hat, ist im Besitze der nötigsten Eigenschaften, die das Leben erheischt. (Lavater)

  4. #4
    Perzeptionist Premiumuser Avatar von Dummi
    (t)_rotz_dem
     


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    ich konkretisiere Ei Tschi in zwei Punkten:
    1. selbstverständlich gibt es Dinge - noch - "bedingungslos":
    das Leben selbst, die Luft zum atmen, die Kraft der Sonne.
    2. das Wort "bedingungslos" ist missverständlich, es sollte zu "entschädigendes" umdefiniert werden. Weil das Grundeinkommen für die Chancennachteile entschädigt, die dadurch entstanden, dass Andere bereits aus der ursprünglichen "Bedingungslosigkeit" eine IndividuelGierBefriedigungsMethode kreiert haben.

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    das Dumme am Dummi ist ungefähr sooo dumm,
    wie die Lüge des Kreters gelogen ist


    folge den Links dieser Signatur
    und du bist nicht nur
    auf völlig falscher Spur

    Wissen und Weisheit:
    http://www.thur.de/philo/philo5.htm
    Wahrnehmung und Wahrheit:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Perzeption
    ICHselbst:
    https://youtu.be/7kBorZDx2WA
    Fazit:
    http://einklich.net/person/betrieb5.htm

    DenkBar:
    "wer selbst denkt, kann mal irren - wer's outsourct wird stets geirrt"

  5. #5
    Premiumuser + Avatar von interrogativ
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    Zitat:
    Nicht finanzierbar

    "Das bedingungslose Grundeinkommen ist nicht zu finanzieren. Die Mehrbelastungen, die durch die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens entstehen würden, liegen deutlich höher als die Kosteneinsparungen durch den Wegfall der finanziellen Sozialleistungen wie z. B. Renten, Arbeitslosengeld, Arbeitslosengeld II, Grundsicherung im Alter (vgl. Kasten). Dies liegt v. a. daran, dass das bedingungs*lose Grundeinkommen – anders als die heute be*reits bestehende Grundsicherung – nicht nur an Bedürftige geleistet, sondern auch für Personen erbracht werden müsste, die über ein ausreichen*des Einkommen und Vermögen verfügen. Versucht man jedoch, die Finanzierbarkeit des bedingungslosen Grundeinkommens durch Modellveränderungen zu gewährleisten, schmelzen die vermeintlichen Vorteile dahin: So hat der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirt*schaftlichen Entwicklung berechnet, dass zur Fi*nanzierbarkeit des „Solidarischen Bürgergelds“ zusätzlich eine Lohnsummensteuer von 21 % ein*geführt und der Einkommensteuersatz deutlich auf 61 % angehoben werden müsste."
    Quelle:
    http://www.arbeitgeber.de/www/arbeit...Grundeinkommen

    und

    Zitat:
    2.3.1 Grundsätzliche Überlegungen
    "In der vorliegenden Arbeit soll die Frage nach der Einkommensverteilungswirkung eines be- dingungslosen Grundeinkommens beantwortet werden. Hierzu ein paar grundsätzliche Über- legungen:
    Es ist davon auszugehen, dass ein zusätzlich zum Status quo ausgezahltes, gleiches Ein- kommen für alle, die Einkommensverteilung gleichmäßiger werden lässt. Dies erklärt sich daraus, dass die unteren Einkommen von einem betragsmäßig gleichen Zusatzeinkommen relativ stärker profitieren als der obere Teil der Distribution. Der Erkenntnisgewinn ist aber von geringer praktischer Relevanz, solange die Aufbringung der nötigen finanziellen Mittel nicht berücksichtigt ist. Wenn hierfür nicht zusätzliche Einnahmen, z. B. aus einer noch zu entdeckenden Diamantmine,23 zweckgebunden zur Verfügung stehen, müssen sie durch die Einsparung der dafür entfallenden öffentlichen Transfers und von der Gesellschaft durch Steuern aufgebracht werden. Die quantitativen Verteilungswirkungen eines Grundeinkom- mens plus öffentlicher Transfers werden im Modell überprüft und in Kapitel Fehler: Referenz nicht gefunden5.2.1 erläutert.
    Es ist auch zu erwarten, dass ein mit der Gießkanne verteiltes Grundeinkommen nicht so zielgenau sein kann, wie die bestehenden sozialen Transfers, die es ersetzen soll, und die mit hohem Antrags- und Prüfungsaufwand betrieben werden.24 Somit käme der Besteuerung, außer der fiskalischen Mittelbeschaffung nun auch in höherem Maße als zuvor die Aufgabe der Umverteilung zu."
    Quelle:
    https://www.hs-karlsruhe.de/fileadmi...rt_Schmidt.pdf

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  6. #6


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    Zitat Zitat von Hinterfrager Beitrag anzeigen
    Auch ein "bedingtes, aber garantiertes Grundeinkommen", bedeutet keine Neuerfindung des Rades. Letztlich wird dieses Grundeinkommen bereits durch die - wenngleich den materiellen Lebenskomfort einschränkenden -Sozialhilfeleistungen (HartzIV und sonstige Zuschüsse) vom Staat garantiert.

    Dessen Höhe ist sowohl von der wirtschaftlichen Lage bzw. den erzielbaren Steuereinnahmen, der Anzahl der zu unterstützenden Personen sowie den internationalen Gegebenheiten bzw. der Begrenzung eines Zuzugs aufgrund komfortablerer Sozialleistungen bzw. Grundabsicherung abhängig.

    Also ist dieses sog. Grundeinkommen zwar nicht der infantilen sozialistischen Utopie eines "bedingungslosen Grundeinkommens" gleichzusetzen, aber im Grunde auch nichts Neues, allenfalls das Bestehende mit einem neuen Namen versehen, quasi neuer Wein in alten Schläuchen oder alter Wein in neuen Schläuchen oder so ähnlich....
    Das sog. Grundeinkommen für alle muss man anders begründen.

    Es geht darum , hier nur als Grenzfall betrachtet, dass genug Waren und Dienstleistungen per Automat
    oder Rationalisierungs-Effekt vorhanden sind, um die Grundbedürfnisse des Durchschnittbürgers zu befriedigen.
    Dann braucht im Grunde keiner zur Arbeit zu gehen - was aus diversen Gründen und Sicherheitsrisiken
    gesellschaftlich unerwünscht ist.

    Damit aber ein Wirtschaftskreislauf erhalten bleibt , muss ein Zahlungsmittel in Umlauf gehalten werden und das bekommen die Bürger dann als zugeteiltes und geregeltes Tauschmittel zur Verfügung gestellt.

    Der Witz liegt nun darin, dass dieser Idealzustand noch nicht ereicht worden ist - und immer noch einiges an Arbeit auf jeden Bürger zukommt.

    Um die damit verbundene stark reduzierte Arbeitszeit gleichmässig zu verteilen, wäre es ausgespsrochen sinnvoll, mit dem Zahlungsmittell oder GELD Anreize zu schaffen, die den aktiven und gesunden Bürger ermuntern, sich mit einer sinnvollen und nützlichen Beschäftigung einen Mehrwert zu schaffen.

    Was aber noch wichtiger ist, betrifft die Tatsache, dass die im Lande verfügbare Produktivität gar nicht mehr besonders eng an Sachwerte und Dienstleistungen geknüpft ist, weil die ja im Grenzfall gar nicht
    mehr von Menschen geleistet werden, sondern von DUMMYS , die ohne Interesse an GElLD gewissermassen zwanghaft ihre Tätigkeiten ausführen.

    Damit ist die Frage nach der Bezahlbarkeit des sog Grundeinkommens zu Gunsten der Frage nach der Regelungssicherheit des Geldes zurückgetreten - was im weiteren Effekt auch den Unternehmern entgegenkommt, die besonders wenig Löhne zahlen wollen, um ihre Produkte gut verkaufen zu können -
    also relativ preiswert und von langer Haltbarkeit sowie bequemer Wiederverwertung über Recycling.

    Es geht also gar nicht mehr um Geld, davon ist schon heutzutage viel zu viel in falschen Händen oder in falschen Projekten gebunden.
    Es geht eigentlich um relativ neue Werte, wie Lebensqualität z.B. Gesundheit, Selbstbestimmung, Anerkennung und Funktionsfähigkeit der öffentlichen Abläufe in Verkehr und Informationsaustausch, in Fabrikation und Zulieferung, in Konzentration und Verteilung von Menschen und Produkten.

    Auch in der gegenwärtigen Übergangsphase stellt in diesem Modell des Wirtschaftens das Einkommen des Bürgers eine wichtige Regelungsgrösse dar, mit welcher man einerseits den individuellen Bedarf aber auch die passende Menge an Produkten steuert und Überproduktion oder Haldenbildung oder unbequeme Müllanhäufungen vermeiden kann.

    Diese gesamte Veränderung der Ökonomie kann eigentlich gar nicht anders im Griff gehalten werden, als durch das Grundeinkommen - die üblichen Gehälter für irgendeine Arbeit irgeneines Arbeitgebers
    führen nicht mehr weiter - sondern erzeugen Kapitalanhäufungen und Kapitalverluste, die eine auf friedliches Zusammenleben geeichte Gesellschaft niemals aushalten wird.

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    Geändert von werner100 (29.06.2016 um 17:53 Uhr)

  7. #7
    zeitgeistkritisch Premiumuser + Avatar von Hinterfrager

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    werner100

    Es bleibt dir sicherlich unbenommen ein "Grundeinkommen für alle" anders zu begründen. Letztlich bleibt es dabei, daß irgendwelche garantierte Ansprüche auf ein Grundeinkommen (Existenzgrundlage) immer erst von anderen durch Leistungen und Steuern erwirtschaftet werden müssen. Und der weiter wachsende Bedarf an kreativen Dienstleistungen und Waren, kann nicht durch ein für alle abgesichertes höheres Grundeinkommen gedeckt werden. Dies widerspricht überdies den notwendigen menschlichen Anreizen für einen optimalen Leistungseinsatz.

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    Geändert von Hinterfrager (29.06.2016 um 20:01 Uhr)
    Wer aufmerksam zuhört, vernünftig fragt, gelassen antwortet und zu sprechen aufhört, wenn er nichts mehr zu sagen hat, ist im Besitze der nötigsten Eigenschaften, die das Leben erheischt. (Lavater)

  8. #8
    Ich habe dich im Blick Avatar von Starfix
    Jenseits des Mainstreams!
     


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    Grundeinkommen nur im Verhältnis mit Bildung oder Ehrenamtliches Engagement, bzw öffentlich geförderte Arbeit.
    Das GE sollte um 60€ höher sein als das AGII, und je Sozialversicherungspflichtig geleistetes Jahre noch mal um 1% erhöht werden. Auch behinderte müssen mehr Geld bekommen.

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    Ein Zins um sie alle zu knechten, sie zu finden, sie ins Dunkel zu treiben und sie ewig zu binden.

    Ich leide unter Legasthenie und mache deshalb zahlreiche Orthografische Fehler, wer solche Fehler findet, darf dieses Behalten und selbst anwenden.

  9. #9
    HOSENENTSCHEI§ER
    Ei Tschi hat diesen Thread gestartet
    Avatar von Ei Tschi
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    Zitat Zitat von Rotschopf Beitrag anzeigen
    Das Problem scheint nicht nur beim "B" zu liegen, nein, auch beim "G" gibts imho Zuordnungsproblrme.
    Wie kann der User Zweifler als Beispiel von 2000€ Grundeinkommen schwadronieren?
    Das spräche dem Gedanken ja Hohn, Grundeinkommen ist gleichzusetzen einem "Grund auskommen"!
    Es muss ein Auskommen, sprich Leben gewährleistet sein, dass dem Einzelnen eine Lebensgrundlage ermöglicht, wenn auch am Existenzminimum, aber eben Leben!
    Alles was darüber hinaus gehen soll muss eben durch eine Beschäftigung erarbeitet werden, wems halt reicht, dem reichts eben!
    Die Idee ist nicht, dass nicht gearbeitet werden muss, um existieren zu können. Die Idee ist, dass eine Gesellschaft, die auf vielfältige Weise das Leben ihrer Individuen beeinflusst, auch dirigiert, eine Grundsicherung bieten soll, die allerdings nicht für Leute gewährt wird, die nichts tun. Auch Arbeitssuche ist Arbeit.

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    : Mal was 💥 ganz anderes ...
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  10. #10
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    Zitat Zitat von Hinterfrager Beitrag anzeigen
    Auch ein "bedingtes, aber garantiertes Grundeinkommen", bedeutet keine Neuerfindung des Rades. Letztlich wird dieses Grundeinkommen bereits durch die - wenngleich den materiellen Lebenskomfort einschränkenden -Sozialhilfeleistungen (HartzIV und sonstige Zuschüsse) vom Staat garantiert.

    Dessen Höhe ist sowohl von der wirtschaftlichen Lage bzw. den erzielbaren Steuereinnahmen, der Anzahl der zu unterstützenden Personen sowie den internationalen Gegebenheiten bzw. der Begrenzung eines Zuzugs aufgrund komfortablerer Sozialleistungen bzw. Grundabsicherung abhängig.

    Also ist dieses sog. Grundeinkommen zwar nicht der infantilen sozialistischen Utopie eines "bedingungslosen Grundeinkommens" gleichzusetzen, aber im Grunde auch nichts Neues, allenfalls das Bestehende mit einem neuen Namen versehen, quasi neuer Wein in alten Schläuchen oder alter Wein in neuen Schläuchen oder so ähnlich....
    Niemand will oder wollte das Rad neu erfinden. Wir sollten uns dringend was einfallen lassen, was dem ständigen Spreizbewegungen der Vermögensscheren entgegenwirkt. Es ist einfach idiotisch, so vielem ungesteuert seinen Lauf zu lassen und damit viele Menschen an den Rand des Existenzminimums zu drängen, während andere nicht mehr wissen, wohin mit ihrem Reichtum.

    Heute kann ja jemand ein Unternehmen auf die Beine stellen, das weitgehend ohne menschliche Arbeitskraft funktioniert. Doch wird sowas ja irgendwie auch getragen von einer Gemeinschaft, in der Arbeit eine maßgebliche und entscheidende Rolle spielt für die Existenzsicherung.

    Bisher wurde meines Wissens ein GE im meinem Sinne noch nicht angedacht, und noch immer schwätzt man sich den Mund fusselig wegen dieses BGE, das sich derart mit dem allem innewohnenden Gerechtigkeitsprinzip beißt, dass jedes Wort darüber ein Jodler sein müsste, um wenigstens ein bisschen vernünftigen Menschen zu gefallen.

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