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  1. #2811
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    TomToxBox hat diesen Thread gestartet


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    nachtstern

    Einen sehr schöner Beitrag wurde von golomjanka gepostet, zumal ich glaube, das es diesmal sehr ehrlich von ihm gemeint gewesen ist. Insbesondere interessant wird dann aber der letzte Abschnitt des Posts von golomjanka:

    Weißt Du nachstern, Du müsstest mal Deine prinzipielle Haltung überdenken. Sicher ist von der jüdischen Generation der Beraubten und Bestohlenen bald der letzte verstorben. Das ändert aber nichts daran, dass es Unrecht war und gemäß der in der Welt geltenden Gesetze - auch moralische - Wiedergutmachungs-Ansprüche berechtigt sind, so in der Sache nachgewiesen.
    Sehr wohl gibt es darüber hinaus eine politische Verantwortung, die das Nachkriegs-Judentum von Deutschland erwarten darf. Bei diesem grauenvollen Jahrhundert-Verbrechen gegen die Juden Europas sogar über gewöhnliche Zeiträume der Schuld und Sühne hinweg. Was von Deutschen und judenhassenden Helfern in Europa den Juden angetan wurde, was ihnen an Leben, Werten und Kultur geraubt wurde, ist sowieso nicht wieder rückgebbar. Es wäre selbst dann nicht genug gewesen, wenn 1945 ganz Deutschland den Juden vermacht worden wäre.
    Deine Reaktion hierauf kann ich allerdings sehr gut nachvollziehen:

    Was deine Forderung des Überdenkens meiner Haltung anbelangt....
    Forget it!
    Zu dem letzten Abschnitt möchte ich nur ziemlich wertfrei festhalten, dass es nicht das Schicksal eines Volkes ist, beraubt, versklavt und gemordet zu werden, sondern aller Menschen die in keinerlei Machtposition des für sie zuständigen Machtapparates stehen. Dies unterscheidet den deutschen Fabrikarbeiter in keinster Weise vom jüdischen Schuhmacher. Die Abhängigkeit des Lebensumfeldes besteht vielmehr darin, wie machtvoll die politische Führung eines jeweiligen Volkes agiert und handelt, aber auch wieviel Mitspracherecht und wahrheitsgemäße Information einem Volk eingeräumt wird. Wenn ein jüdisches Opfer die Wiedergutmachung von menschenverachtenden Handlungen fordert ist dies für mich zweifelsfrei und ohne Probleme nachzuvollziehen. Und zu Recht soll er zumindest den finanziellen Ausgleich (wenn es vermutlich auch nur ein symbolischer Akt des erlittenen Unrechts ist) von unserem Land erhalten, da unser Land den Juden, wie aber auch vielen anderen Menschen, in seiner blinden Folgschaft eines menschenverachtenden Regimes sich durchaus versündigt hat. Aber spätestens wenn argumentiert wird, dass jüdische Volk sei permanenten Anfeindungen und Repressalien ausgesetzt verschließt sich gegen jegliche historischen Fakten. Es waren Juden die in einer Zeitepoche mehr Menschen umbrachten als Hitler, aber deswegen wurde niemals die Juden oder gar der Staat Israel dafür verantwortlich gemacht, allenfalls der Staat wo diese Menschen agierten. Es wird genauso übersehen, dass es der jüdische Geldadel war, der aufgrund seines unmoralischen geschäftlichen Gebarens Mord und Totschlag mit zu verantworten hat. Deswegen wurde aber auch niemals der Staat Israel oder die Juden als Gemeinschaft zur Verantwortung gezogen. Es geht sogar soweit, dass verbrecherische Handlungen des Staates Israel nur unter großer persönlicher Gefahr nämlich der sozialen Ächtung und Verunglimpfung (Antisemit, Nazi) angesprochen werden darf. Der letzte Eklat war diesbezüglich mit Schweden. Während der ein oder andere Mensch jüdischen Glaubens meint, andere Staaten und deren Menschen pauschal prangern zu dürfen, wird diese Pauschalisierung des Staates Israel und des Judentums politisch und medial aufs massivste bekämpft und unterdrückt.

    Wenn die Menschen des jüdischen Glaubens sich nicht von verbrecherischen Handlungen von Personen mit jüdischem Glauben klar distanzieren, aber im Gegenzug von den Menschen anderer Glaubensrichtungen und staatlicher Zugehörigkeit jegliche Kritik an derartigen Handlungen sofort als Antisemitismus auffassen, kann ein vernünftiges und vor allem friedliches Miteinander schlicht nicht funktionieren. Das ist einfach nur unehrlich!

    Und bei allem Respekt, diese Unehrlichkeit betrifft auch die Debatte um den Holocaust und den Fall Haverbeck. Menschen jüdischen Glaubens waren genauso Opfer wie alle anderen unliebsamen Menschen im 3. Reich. Hieraus eine Sonderstellung der Menschen des jüdischen Glaubens abzuleiten, ist weder rational durchdacht und missachtet im Gleichen Maße die Gefühle und die erlittenen Leiden aller anderen Opfer des NS - Regimes.

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    Geändert von TomToxBox (Heute um 17:17 Uhr)

  2. #2812
    Avatar von golomjanka
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    Zitat Zitat von TomToxBox Beitrag anzeigen
    ... dass es nicht das Schicksal eines Volkes ist, beraubt, versklavt und gemordet zu werden, sondern aller Menschen die in keinerlei Machtposition des für sie zuständigen Machtapparates stehen. Dies unterscheidet den deutschen Fabrikarbeiter in keinster Weise vom jüdischen Schuhmacher.
    Mal ein ganz neuer Ansatz. Kurze Hinwendung auf die Ausbeutungssituation unter ausschließlicher Beachtung der Eigentumsverhältnisse und daraus resultierender Entrechtungen. Ich habe natürlich nichts einzuwenden gegen Kapitalismus-Kritik. Nur reden wir hier im Thread nicht über die Gewöhnlichkeiten der kapitalistischen Ausbeutung und derer Festigung durch Staatsgewalt, sondern über den Holocaust. Da ist der deutsche, nichtjüdische Fabrikarbeiter nicht betroffen, weil er lt. Def. dort nicht eingeschlossen ist.


    Zitat Zitat von TomToxBox Beitrag anzeigen
    ...
    Es waren Juden die in einer Zeitepoche mehr Menschen umbrachten als Hitler
    Ich ahnte, dass nach Deiner generösen Einleitung wieder ein Kübel Hirnscheizze nachtropft.

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  3. #2813
    DummDödel ^^ Avatar von nachtstern
    ficken für den Frieden und
    Rauchen gegen den Terror ^^
    der deutsche is eben mal bleed
     


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    Zitat Zitat von TomToxBox Beitrag anzeigen
    nachtstern

    Einen sehr schöner Beitrag wurde von golomjanka gepostet, zumal ich glaube, das es diesmal sehr ehrlich von ihm gemeint gewesen ist. Insbesondere interessant wird dann aber der letzte Abschnitt des Posts von golomjanka:



    Deine Reaktion hierauf kann ich allerdings sehr gut nachvollziehen:



    Zu dem letzten Abschnitt möchte ich nur ziemlich wertfrei festhalten, dass es nicht das Schicksal eines Volkes ist, beraubt, versklavt und gemordet zu werden, sondern aller Menschen die in keinerlei Machtposition des für sie zuständigen Machtapparates stehen. Dies unterscheidet den deutschen Fabrikarbeiter in keinster Weise vom jüdischen Schuhmacher. Die Abhängigkeit des Lebensumfeldes besteht vielmehr darin, wie machtvoll die politische Führung eines jeweiligen Volkes agiert und handelt, aber auch wieviel Mitspracherecht und wahrheitsgemäße Information einem Volk eingeräumt wird. Wenn ein jüdisches Opfer die Wiedergutmachung von menschenverachtenden Handlungen fordert ist dies für mich zweifelsfrei und ohne Probleme nachzuvollziehen. Und zu Recht soll er zumindest den finanziellen Ausgleich (wenn es vermutlich auch nur ein symbolischer Akt des erlittenen Unrechts ist) von unserem Land erhalten, da unser Land den Juden, wie aber auch vielen anderen Menschen, in seiner blinden Folgschaft eines menschenverachtenden Regimes sich durchaus versündigt hat. Aber spätestens wenn argumentiert wird, dass jüdische Volk sei permanenten Anfeindungen und Repressalien ausgesetzt verschließt sich gegen jegliche historischen Fakten. Es waren Juden die in einer Zeitepoche mehr Menschen umbrachten als Hitler, aber deswegen wurde niemals die Juden oder gar der Staat Israel dafür verantwortlich gemacht, allenfalls der Staat wo diese Menschen agierten. Es wird genauso übersehen, dass es der jüdische Geldadel war, der aufgrund seines unmoralischen geschäftlichen Gebarens Mord und Totschlag mit zu verantworten hat. Deswegen wurde aber auch niemals der Staat Israel oder die Juden als Gemeinschaft zur Verantwortung gezogen. Es geht sogar soweit, dass verbrecherische Handlungen des Staates Israel nur unter großer persönlicher Gefahr nämlich der sozialen Ächtung und Verunglimpfung (Antisemit, Nazi) angesprochen werden darf. Der letzte Eklat war diesbezüglich mit Schweden. Während der ein oder andere Mensch jüdischen Glaubens meint, andere Staaten und deren Menschen pauschal prangern zu dürfen, wird diese Pauschalisierung des Staates Israel und des Judentums politisch und medial aufs massivste bekämpft und unterdrückt.

    Wenn die Menschen des jüdischen Glaubens sich nicht von verbrecherischen Handlungen von Personen mit jüdischem Glauben klar distanzieren, aber im Gegenzug von den Menschen anderer Glaubensrichtungen und staatlicher Zugehörigkeit jegliche Kritik an derartigen Handlungen sofort als Antisemitismus auffassen, kann ein vernünftiges und vor allem friedliches Miteinander schlicht nicht funktionieren. Das ist einfach nur unehrlich!

    Und bei allem Respekt, diese Unehrlichkeit betrifft auch die Debatte um den Holocaust und den Fall Haverbeck. Menschen jüdischen Glaubens waren genauso Opfer wie alle anderen unliebsamen Menschen im 3. Reich. Hieraus eine Sonderstellung der Menschen des jüdischen Glaubens abzuleiten, ist weder rational durchdacht und missachtet im Gleichen Maße die Gefühle und die erlittenen Leiden aller anderen Opfer des NS - Regimes.
    Ersetze "Geldadel" durch Zionisten, dann kann man Dir eher beipflichten.
    Ein Volk ist in der Regel nicht an den Entscheidungen seiner "gewählten Regierung" beteiligt und noch weniger wenn diese eine "ungewählte Diktatur" ist!
    Weder die Juden für Israel, noch die Deutschen für die BRD!
    Zionisten und Nazis unterscheiden sich nur dem Namen nach.
    Und golomjanka ist eh Beratungs- und Lernresistent.
    von "Merkbefreit" nicht zu reden ^^

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  4. #2814
    Avatar von golomjanka
    Restrisikoanalyst
     


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    Zitat Zitat von TomToxBox Beitrag anzeigen
    Menschen jüdischen Glaubens waren genauso Opfer wie alle anderen unliebsamen Menschen im 3. Reich.
    Sinnfreier Stuss! Na, klar sind Opfer ALS SOLCHE nicht unterscheidbar.
    Wie aber schon hundert mal im Thread gepostet, ist der Holocaust KEINE OPFERPERSPEKTIVE, sondern beschreibt ein extraordinäres Verbrechen, welches in der Definition, die Du scheinbar immer noch nicht gelesen oder begriffen hast, beschrieben steht.
    Die Juden Europas und der Welt sollten bei Hoheitsmacht für immer als Volk/Religion/Kulturgemeinschaft - nenne es wie Du willst - komplett vernichtet werden, planvoll ausgerottet bis zum Letzten der Ihren. Wenn die räumliche Aggression Deutschlands nicht eingedämmt worden wäre - man möge mir diesen Ansatz von History Fiction verzeihen - wäre die Vernichtung der Juden vollendet worden.

    Deine Heuchelei um die anderen NS-Opfer glaubt Dir hier sowieso keiner.

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