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  1. #12321
    routiniertes Forenmitglied Avatar von Brakteatenzeit

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    ließt du in der grafik auch zinseinkommen der haushalte durch sachvermögen= 3538 mrd euro. (die definition vom zins ist hier wohl nicht nur aufs geld gegeben, das versuche ich ja auch die ganze zeit mitunter zu sagen. Egal ob man jetzt geld auf dem konto hat oder gold bunkert man wird es immer für einen höheren preis abgebeen und wie soll der mehrwert bezahlt werden? indem sich jemand neues verschuldet und wie bezahlt er den kredit zurück indem er einen höheren mehrwert bezahlt.

    ob man jetzt beim geld zinsen verlangt oder für die benutzung eines Hauses Miete wo ist der unterschied? Laut der Grafik gibt es da keinen schließlich steht da Zinseinkünfte aus sachvermögen.

    Ich sage nicht das Zinsen schlecht sind sondern das Geldbunkern zu problemen führt (woibei man sein geld nicht bunkert wenn die preise stärker steigen als die zinsen welche man auf der bank für sein geld bekommt)

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  2. #12322
    Stammuser Avatar von Piranha

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    Das verstehe ich nun nicht.
    Erst sagst du, vollkommen richtig:

    Zitat Zitat von Brakteatenzeit Beitrag anzeigen
    ob man jetzt beim geld zinsen verlangt oder für die benutzung eines Hauses Miete wo ist der unterschied? Laut der Grafik gibt es da keinen schließlich steht da Zinseinkünfte aus sachvermögen.
    aber dann sagst du:

    Zitat Zitat von Brakteatenzeit Beitrag anzeigen
    woibei man sein geld nicht bunkert wenn die preise stärker steigen als die zinsen welche man auf der bank für sein geld bekommt
    Wie soll das zusammenpassen?
    Gold im Tresor verliert nicht an Wert, Immobilien auf die Miete bezahlt wird bringen (zumindest im Durchschnitt) mehr Ertrag ein als sie zu Anfang gekostet haben, denn sonst gäbe es keine Vermieter, ergo ist Miete nur ein anderes Wort für Zinsen und all das unterliegt keinerlei Verlust durch Inflation, denn bei Inflation wird Gold von alleine teurer und die Mieten werden erhöht.

    Ob nun in Betongold oder echtem Gold, da wird nichts weiter getan als Vermögen ohne Inflationsrisiko (und um im Thema zu bleiben auch ohne Umlaufgebühr) zu bunkern.

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    Die Abseitsliste ist mittlerweile zu lang um hier rein zu passen. Wer keine Antworten von mir bekommt darf sich denken, dass er da drauf steht.
    Stattdessen ein dummer Spruch: Aufgrund der allgemeinen Wirtschafts- und Finanzkrise wurde zur Energieeinsparung das Licht am Ende des Tunnels abgeschaltet.

  3. #12323
    routiniertes Forenmitglied Avatar von Brakteatenzeit

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    @piranja der unterschied ist einfach gibt man sein geld aus für waren und z.b. betongold benutzt man dieses fortan als wertspeicher gibt man sein geld nicht aus wo der zins einen anreiz für bietet) können andere diese waren nutzen. (besser ein wertloses papier den leuten zur wertaufbewahrung lassen damit keine ressourchen ungenutzt bleiben als eine ressourche die dann ungenutzt bleibt da sie zur wertaufbewahrung verwendet wird.

    wenn man jetzt auf geld eine zu hohe umlaufgebühr legt bzw die teuerung einfach ausklammert wird eine ware zur wertaufbewahrung verwendet was wiedderum andere davon abhält diese nutzen zu können.

    vielleicht hatte ich einen kleinen dreher drinnen zinsen bekommt man ja nur auf der bank wenn man auch auf sein geld verzichtet (sonst sind diese unter der Inflationsrate) wenn man auf der bank einfach so mehr zinsen kriegen würde wie die waren sich verteuern dann führt das dazu das man sein geld nicht ausgibt es eben bunkert. D.h. ja mein vorschlag die Zinshöhe an die teurungsrate zu koppeln. (wie man die teuerungsrate mist das ist kompliziert und weiß ich auch nicht. Ob dafür der allgmemeine warenkorb reicht kann man ja auch mal infrage stellen.)

    PS: ist es wirjklich schlimm wenn preise stärker steigen wie der zins den man dafür bekommt auch wenn das bedeutet das die preise im endeffekt bei den kunden landen wobei die zinsnehmer ja ebenfalls ab und an einkaufen und smoit von ihrem geld was dann vielleicht statt 1.000.000 euro 1.001.000 wuro ist die preise aber um 2 % (inflationsziel) gestiegen sind dann kann die person damit auch nicht mehr kaufen sondern weniger im vergleich zu vorher. (sein gesamtvermögen hat sich also reduziert)

    die forderung nach sinkenden preisen bzw nicht steigenden preisen ist in der hinsicht btw ein "verbrechen" (*hust* schäubles+evtl frankreichs grichenlandpolitik)

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    Geändert von Brakteatenzeit (03.08.2017 um 12:52 Uhr)

  4. #12324
    Premiumuser Avatar von Eisbär

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    Zitat Zitat von Brakteatenzeit
    ließt du in der grafik auch zinseinkommen der haushalte durch sachvermögen= 3538 mrd euro. (die definition vom zins ist hier wohl nicht nur aufs geld gegeben, das versuche ich ja auch die ganze zeit mitunter zu sagen.
    Zins ist Zins. Egal ob er auf Verbindlichkeiten oder Sachwerten geschlagen wird. Man kann einen künstlich positiv gehaltenen Zins nicht relativieren, indem man zwischen Sach & Geldzins unterscheidet.

    Egal ob man jetzt geld auf dem konto hat oder gold bunkert man wird es immer für einen höheren preis abgebeen und wie soll der mehrwert bezahlt werden? indem sich jemand neues verschuldet und wie bezahlt er den kredit zurück indem er einen höheren mehrwert bezahlt.

    ob man jetzt beim geld zinsen verlangt oder für die benutzung eines Hauses Miete wo ist der unterschied? Laut der Grafik gibt es da keinen schließlich steht da Zinseinkünfte aus sachvermögen.

    Ich sage nicht das Zinsen schlecht sind sondern das Geldbunkern zu problemen führt (woibei man sein geld nicht bunkert wenn die preise stärker steigen als die zinsen welche man auf der bank für sein geld bekommt)
    Da bist Du einem grundlegenden Irrtum aufgesessen. Da alle Waren Kosten verursachen, also faulen, zerbrechen, überaltern, unmodern werden, Ungeziefer ausgesetzt sind, kann man eben nicht(!) unter allen Umständen einen höheren Preis verlangen, sobald der Zeitfaktor hinzu kommt.
    Dadurch stehen alle Sachgüter und Dienstleistungen unter Angebotsdruck!

    Ein Gemüse oder Autohändler wird notfalls unter Preis verkaufen, sobald die Ware zu lange auf Lager steht. Je länger gewartet wird, umso höher der Verlust.

    Das mit den Mieten wurde hier immer wieder erzählt. Die Sinken halt bis auf die Abschreibekosten, sobald genügend Wohnraum Angeboten wird. Wohnungen sind ebenso den Elementen ausgesetzt, und verursachen laufende Kosten.

    Kannst Du denn ein Beispiel nennen, wo Inflation schon mal funktioniert hat? Mit steigenden Preisen bekommt man einen gesättigten Markt nicht ans laufen. Die Nebenwirkungen sind bei allen Versuchen rasch zur Hauptwirkung geworden.

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    Wer die Zusammenhänge, Probleme und Lösungen unserer momentanen Wirtschaftsordnung verstehen möchte, sollte dieses Buch lesen:

    http://humanwirtschaftspartei.de/wp-...frage-nd-2.pdf

    "Der Rückgang des Zinsfußes ist ja bedauerlich vom Standpunkt der schon beschriebenen Seiten meines Sparkassenbuches, aber umso erfreulicher ist er vom Standpunkt der unbeschriebenen. Und diese sind bei weitem in der Mehrzahl." (Silvio Gesell)

  5. #12325
    routiniertes Forenmitglied Avatar von Brakteatenzeit

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    soll heißen man soll auf häuser gebüude grundstücke gold, silber, kupfer, edelmetalle, ..... andere wertbeständige ding eine umlaufgebühr legen oder was? wenn die umlaufgebühr auf dem geld liegt dann zahlt man eben mit gold oder die preise schießen dank zu hpoher nachfrage in die höhe daher ja (der zins oder dann die umlaufgebühr darf nicht einfach die teuerung ausen vorlasssen ist die umlaufgbühr zu hoch gibt es hohe inflation. hohe inflation führt dazu dasleute ihr geld schneller ausgeben da morgen die ware mehr kostet, wenn morgen die ware mehr kostet und man deshalb sein geld schneller ausgbibt steigt die inflation noch weiter.

    deswegen sage ich ja dauerhaft solange man einen bestimmten wert unter der teuerung annimmt wäre ein umlaufgebühr oder je nach dem wie hoch lagerkosten für geldscheine sind auch negativzinsen vorteilhaft. Aber macht die ezb nicht genau das inflation nahe 2% halten (sprich geld wird über zeit weniger wert, stichwort verfall.)

    der zins ist ein nachfragesteuerungsmittel.


    edit: evtl bemisst die EZB die Preissteigerungen an der falschen stelle aber dafür kenne ich mit den Messverfahren der EZB nicht genug aus.

    gerade gefunden lol https://www.youtube.com/watch?v=6bSdXmxFcEE

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    Geändert von Brakteatenzeit (03.08.2017 um 15:17 Uhr)

  6. #12326
    Premiumuser + Avatar von sportsgeist

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    Zitat Zitat von Brakteatenzeit Beitrag anzeigen
    soll heißen man soll auf häuser gebüude grundstücke gold, silber, kupfer, edelmetalle, ..... andere wertbeständige ding eine umlaufgebühr legen oder
    das wäre nichts anderes als eine (Vermögens- oder Substanz)Steuer ...

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  7. #12327
    Premiumuser Avatar von Eisbär

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    Zitat Zitat von Brakteatenzeit
    soll heißen man soll auf häuser gebüude grundstücke gold, silber, kupfer, edelmetalle, ..... andere wertbeständige ding eine umlaufgebühr legen oder was?
    Die meisten Metalle verursachen Lagerkosten. Der Preis ist darüber hinaus Preisschwankungen unterworfen, die der Markt vorschreibt. Wer Gold oder andere Edelmetalle Bunkern möchte, kann das in beliebigen Mengen machen. Das hat keinen Einfluss auf das allgemeine Preisniveau, weil Edelmetall kein Geld ist. Grundstücke nehmen im Gegesatz dazu, in der Tat eine Sonderstellung ein, der man nur mit einer Änderung des Bodenrecht beikommen kann.

    wenn die umlaufgebühr auf dem geld liegt dann zahlt man eben mit gold oder die preise schießen dank zu hpoher nachfrage in die höhe daher ja (der zins oder dann die umlaufgebühr darf nicht einfach die teuerung ausen vorlasssen ist die umlaufgbühr zu hoch gibt es hohe inflation. hohe inflation führt dazu dasleute ihr geld schneller ausgeben da morgen die ware mehr kostet, wenn morgen die ware mehr kostet und man deshalb sein geld schneller ausgbibt steigt die inflation noch weiter.
    Man kann mit Gold nicht zahlen. Metalle sind kein allgemein akzeptiertes Zahlungsmittel. Weder Aldi, BMW & Gemüse-Händler, noch Mieten und Steuern lassen sich mit Metall oder Holz bezahlen. Das geht nur mit dem öffentlichen und allgemein akzeptierten Tauschmittel, das die Zentralbanken in Umlauf setzen.

    deswegen sage ich ja dauerhaft solange man einen bestimmten wert unter der teuerung annimmt wäre ein umlaufgebühr oder je nach dem wie hoch lagerkosten für geldscheine sind auch negativzinsen vorteilhaft. Aber macht die ezb nicht genau das inflation nahe 2% halten (sprich geld wird über zeit weniger wert, stichwort verfall.)

    der zins ist ein nachfragesteuerungsmittel.


    edit: evtl bemisst die EZB die Preissteigerungen an der falschen stelle aber dafür kenne ich mit den Messverfahren der EZB nicht genug aus.

    gerade gefunden lol https://www.youtube.com/watch?v=6bSdXmxFcEE
    Inflation und ULG wird oft gleichgesetzt, obwohl es sich in Ursache & Wirkung, um grundverschiedene Dinge handelt. Inflation entwertet über allgemein ansteigende Preise Geld, Guthaben & Schulden. Dadurch werden z.B. Schuldner zu Lasten der Sparer begünstigt.

    Bei der ULG bleiben die Preise stabil. Die ULG wirkt sich nur quantitativ auf die umlaufende Geldmenge aus, während Inflation Geldmenge, Guthaben und Schulden qualitativ abwertet. Das verursacht eine ganze Reihe an vermeidbaren Marktstörungen. Außerdem lässt sich Inflation nicht ausreichend genau Steuern. Sobald der Geldumlauf aufgrund sinkender Zinsen zunehmend versagt, muss immer mehr Geld in Umlauf gesetzt werden, um die Preise ausreichend ansteigen zu lassen. Dadurch kommt die sog. „galoppierende Inflation“ zustande. Das hat schon viele Währungen und Hoffnungen zerstört.

    Obwohl Inflationspolitik in gesättigten Marktlagen niemals funktioniert hat, hinderte das die etablierte Ökonomie keineswegs, diesen Währungspfusch immer wieder ins Feld zu führen, und sogar anzuwenden.

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  8. #12328
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    Neuer Kommentar zur jüngsten geldpolitischen Entwicklung:

    Geldpolitik vor dem Europäischen Gerichtshof

    Seit zwei Jahren kauft die Europäische Zentralbank (EZB) Schuldscheine europäischer Staaten auf, die am freien Markt keiner mehr haben will. Ob dies mit ihrem Auftrag als Notenbank vereinbar ist, prüft nun der Europäische Gerichtshof. Zielführend im Interesse einer stabilen Währung ist weder die Maßnahme der EZB noch die Kritik der Kläger.
    Etliche europäische Staaten sind seit Jahrzehnten so hoch verschuldet, dass kaum noch jemand an eine geregelte und verlässliche Schuldenrückzahlung glaubt. Obwohl die Zinslasten für diese Schulden seit 15 Jahren stetig fallen, hat sich die allgemeine Schuldensituation nicht verbessert. Kaum eine Regierung nutzt die massive Entlastung durch die niedrigen Zinsen dafür, den hohen Schuldenberg abzubauen und einen nachhaltig ausgeglichen Staatshaushalt zu führen.

    Die verschiedenen Verfassungsbeschwerden sind daher grundsätzlich zu begrüßen, wie auch der Antrag des Bundesverfassungsgerichts auf ein beschleunigtes Verfahren. Es ist dabei jedoch unerlässlich, eine europäische Lösung anzustreben. Nationale Alleingänge nach dem Motto "Den anderen die Sintflut" werden das Desaster nur vergrößern. Auch sollte endlich das Gejammer über entgangene Zinsgewinne der Sparer unterbleiben. Der Rheinischen Post gegenüber kritisiert beispielsweise FDP-Chef Christian Lindner: »vor allem Sparer litten unter den Entscheidungen der Europäischen Zentralbank«. Und die Wirtschaftswoche zitiert Mittelstands-Präsident Mario Ohoven mit Schätzungen, »wonach deutsche Sparer seit 2010 etwa 436 Milliarden Euro durch die extrem lockere EZB-Politik verloren hätten«.Vergleiche mit dem Vorkrisen-Zinsniveau sind einfach überholt, da heute nicht mehr realistisch.

    Die populistische Behauptung, Sparer hätten ein, wie auch immer begründetes, Recht auf reale Zinserträge blockiert eine zielführende Diskussion. Gleiches gilt aber auch für die Behauptung von Ökonomen und Notenbankern, zwei Prozent Inflation seien das Gleiche wie Geldwertstabilität. Nach den Gesetzmäßigkeiten der Marktwirtschaft muss die weltweite Flut an Finanzkapital den Geldmarkt-Zins drücken. Die damit einhergehenden Blockaden im Geldkreislauf dürfen jedoch nicht als Rechtfertigung für eine permanente Ausweitung der Geldmenge dienen. Die Notenbank sollte weiterhin und tatsächlich das Ziel verfolgen, Preisstabilität zu gewährleisten. In der aktuellen Situation kann sie dies durch eine Liquiditätsgebühr erreichen. Die Übernahme sämtlicher fauler Staatsschulden ist nicht ihre Aufgabe, nicht notwendig und tatsächlich langfristig nicht zielführend.
    http://www.inwo.de/medienkommentare/...n-gerichtshof/

    Ich denke die Liquiditätsgebühr wird kommen. Dann verliert das momentane Niedrig & Nullzinsniveau schlagartig seinen Schrecken, weil Geldblockaden & Geldmengenausweitungen (allgemeine Preissteigerungen) endlich von der Bühne sind. Interessant wird evtl. wie man die Bargeldfrage löst. Abschaffen oder Gebühren drauf? Abschaffen kommt mir jedenfalls immer noch unwirklich und utopisch vor.



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  9. #12329
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    Fundstück You-Tube Video:

    Silvio Gesell - Ein totgeschwiegendes Genie
    https://www.youtube.com/watch?v=5De4NoTriIs

    8 min lang.

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