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  1. #1
    weniger aktives Forenmitglied
    Klube hat diesen Thread gestartet


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    Standard Schlecker und das Anspruchsdenken großer Unternehmen

    Am Beispiel Schlecker wird aktuell ja wieder einmal über Staatshilfen diskutiert. Eine Diskussion, die wie ich finde, so gar nicht stattfinden sollte!

    Klammern wir Staatshilfen für Unternehmen aufgrund besonderer Umstände wie z.B. die akute Finanzmarktkrise 2008/2009 einmal aus, halte ich Staatshilfen grundsätzlich für falsch!

    Ein Unternehmen, das aufgrund schlechten wirtschaftens pleite geht, muss man auch pleite gehen lassen! Im ersten Moment mag die Politik den Impuls haben, die vielen Arbeitsplätze die auf dem Spiel stehen zu retten.

    Aber erstens zeigt die Vergangenheit, dass die Pleite dieser Unternehmen damit oft nur aufgeschoben wird und man letzten Endes nur Steuergelder verbrannt hat.

    Zweitens gehen die Arbeitsplätze nicht gänzlich verloren, der Käufermarkt bleibt ja bestehen, die Käufer kaufen eben nur woanders. Das führt dazu, dass die Konkurrenzunternehmen mehr Umsatz machen und damit auch wieder Filialen und Arbeitsplätze schaffen. Natürlich wird dadurch aber nur ein Teil der verloren Arbeitspläzte wieder aufgefangen.

    Drittens können kleine Unternehmen mit solchen Unterstützungen nicht rechnen! Wenn teilweise gesunden Unternehmen der Hahn zugedreht wird, weil die Banken keine Kredite mehr vergeben wollen, der Unternehmer absolut machtlos ist und der Staat nichts unternimmt, dann kann man nicht gleichzeitig schlecht geführte große Unternehmen retten!

    Und was ich besonders wichtig finde: Jede staatliche Hilfe für ein schlecht geführtes Unternehmen ist für jeden Unternehmer, der sein Unternehmen erfolgreich führt und seine Steuern zahlt ein Schlag ins Gesicht! Durch die staatliche Unterstützung von Schlecker fände eine Wettbewerbsverzerrung statt, deren leidtragenden die Konkurrenzunternehmen sind. Wir müssen wegkommen von der sich einschleichenden Mentalität "Gewinne bekommt der Aktionär oder Gesellschafter, Verluste trägt der Steuerzahler". Jeder Geschäftsführer, Vorstand und Aktionär muss selbst die Zeche zahlen wenn er das Unternehmen an die Wand fährt. Nur so kann das System funktionieren. Bei den kleinen und mittelständischen Unternehmen ist das im übrigen eine Selbstverständlichkeit!

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  2. #2
    weniger aktives Forenmitglied

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    Standard

    Hallo Klube,

    kann Deinem Beitrag nichts hinzufügen und nur zustimmen.
    Ich bin jedoch auf den bestimmt bald folgenden, linkspopulistischen Aufschrei gespannt....

    Viele Grüße,

    Marte

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  3. #3
    Im Herzen Kiewljan Psw-Legende Avatar von Timirjasevez

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    Zitat Zitat von Marte Merdiven Beitrag anzeigen
    Hallo Klube,

    kann Deinem Beitrag nichts hinzufügen und nur zustimmen.
    Ich bin jedoch auf den bestimmt bald folgenden, linkspopulistischen Aufschrei gespannt....

    Viele Grüße,

    Marte
    Da bin ich aber gespannt, welche sogenannten Linkspopulisten hier aufschreien werden.
    Es ist eine Tatsache, dass an den von Klube so zutreffend beschriebenen Sachverhalten Populisten aller Lager gern ihr Mütchen kühlen. Auch die Rechten!

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    NIHIL HUMANI A ME ALIENUM PUTO
    Nichts Menschliches ist mir fremd.

    DE OMNIBUS DUBITANDUM
    An allem ist zu zweifeln.

    http://www.timacad.ru/

  4. #4
    weniger aktives Forenmitglied

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    Standard Stimmt....

    Hallo Timirjasevez,

    Zitat Zitat von Timirjasevez Beitrag anzeigen
    Es ist eine Tatsache, dass an den von Klube so zutreffend beschriebenen Sachverhalten Populisten aller Lager gern ihr Mütchen kühlen. Auch die Rechten!
    ist schon richtig, die Rechten werden sich wohl auch melden. Aber die Linken sind meist schneller....

    Gruß,

    Marte

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  5. #5
    Novize routiniertes Forenmitglied Avatar von staatsbürger6

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    Zitat Zitat von Klube Beitrag anzeigen
    Am Beispiel Schlecker wird aktuell ja wieder einmal über Staatshilfen diskutiert. Eine Diskussion, die wie ich finde, so gar nicht stattfinden sollte!

    Klammern wir Staatshilfen für Unternehmen aufgrund besonderer Umstände wie z.B. die akute Finanzmarktkrise 2008/2009 einmal aus, halte ich Staatshilfen grundsätzlich für falsch!

    Ein Unternehmen, das aufgrund schlechten wirtschaftens pleite geht, muss man auch pleite gehen lassen! Im ersten Moment mag die Politik den Impuls haben, die vielen Arbeitsplätze die auf dem Spiel stehen zu retten.

    Aber erstens zeigt die Vergangenheit, dass die Pleite dieser Unternehmen damit oft nur aufgeschoben wird und man letzten Endes nur Steuergelder verbrannt hat.

    Zweitens gehen die Arbeitsplätze nicht gänzlich verloren, der Käufermarkt bleibt ja bestehen, die Käufer kaufen eben nur woanders. Das führt dazu, dass die Konkurrenzunternehmen mehr Umsatz machen und damit auch wieder Filialen und Arbeitsplätze schaffen. Natürlich wird dadurch aber nur ein Teil der verloren Arbeitspläzte wieder aufgefangen.

    Drittens können kleine Unternehmen mit solchen Unterstützungen nicht rechnen! Wenn teilweise gesunden Unternehmen der Hahn zugedreht wird, weil die Banken keine Kredite mehr vergeben wollen, der Unternehmer absolut machtlos ist und der Staat nichts unternimmt, dann kann man nicht gleichzeitig schlecht geführte große Unternehmen retten!

    Und was ich besonders wichtig finde: Jede staatliche Hilfe für ein schlecht geführtes Unternehmen ist für jeden Unternehmer, der sein Unternehmen erfolgreich führt und seine Steuern zahlt ein Schlag ins Gesicht! Durch die staatliche Unterstützung von Schlecker fände eine Wettbewerbsverzerrung statt, deren leidtragenden die Konkurrenzunternehmen sind. Wir müssen wegkommen von der sich einschleichenden Mentalität "Gewinne bekommt der Aktionär oder Gesellschafter, Verluste trägt der Steuerzahler". Jeder Geschäftsführer, Vorstand und Aktionär muss selbst die Zeche zahlen wenn er das Unternehmen an die Wand fährt. Nur so kann das System funktionieren. Bei den kleinen und mittelständischen Unternehmen ist das im übrigen eine Selbstverständlichkeit!
    Guten Abend Klube.

    Diese Aussagen von Dir sind richtig, nur sollte man einmal den Metzgermeister
    Anton Schlecker richtig unter die finanzielle "Lupe" nehmen.
    Ich kann mir einfach nicht vorstellen, das in den letzten 30 Jahren zt. Milliarden Gewinne gemacht wurden und jetzt kein Geld mehr da ist.
    Die jetzigen Geschäftsführer, Sohn und Tochter behaupten, ihr Vater hätte
    das ganze Geld in die Firma gesteckt.
    Wenn das so stimmen sollte, wäre die Firma nie Pleite gegangen.
    Also erst einmal richtig recherchieren und dann nach den Staat rufen.
    Wenn das 13000 Mitarbeiter der Insolvenzverwalter und die Behörden glauben, das hier kein Geld mehr da ist, findet wieder wie so oft eine saubere "Verarsche" statt.
    Grüße aus dem Süden.

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  6. #6
    weniger aktives Forenmitglied

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    Standard Prüfung ist wichtig!

    Hallo Staatsbürger6,

    die Kette "Schlecker" wird als Einzelunternehmung geführt, d. h. dass der Inhaber mit seinem gesamten Vermögen für die Schulden des Unternehmens haften muss.

    Genau darum ist, wie Du es schon sagst, eine Prüfung der Vermögensverhältnisse des Inhabers - nach wie vor des Herrn Anton Schlecker - notwendig. Der Verdacht ist natürlich immer schnell da, dass Geld "beiseite geschafft" wurde, in Matratzen oder hinter Tapeten versteckt wurde. Das muss klar hinterfragt und geprüft werden.

    Meike und Lars Schlecker sind übrigens in der Geschäftsführung tätig, aber nicht die Geschäftsführer. Dies sind Thorben Rusch und Sami Sagur.

    Viele Grüße,

    Marte

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  7. #7
    agano
    ausgeschieden

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    Zitat Zitat von Klube Beitrag anzeigen
    Am Beispiel Schlecker wird aktuell ja wieder einmal über Staatshilfen diskutiert. Eine Diskussion, die wie ich finde, so gar nicht stattfinden sollte!

    Klammern wir Staatshilfen für Unternehmen aufgrund besonderer Umstände wie z.B. die akute Finanzmarktkrise 2008/2009 einmal aus, halte ich Staatshilfen grundsätzlich für falsch!

    Ein Unternehmen, das aufgrund schlechten wirtschaftens pleite geht, muss man auch pleite gehen lassen! Im ersten Moment mag die Politik den Impuls haben, die vielen Arbeitsplätze die auf dem Spiel stehen zu retten.

    Aber erstens zeigt die Vergangenheit, dass die Pleite dieser Unternehmen damit oft nur aufgeschoben wird und man letzten Endes nur Steuergelder verbrannt hat.

    Zweitens gehen die Arbeitsplätze nicht gänzlich verloren, der Käufermarkt bleibt ja bestehen, die Käufer kaufen eben nur woanders. Das führt dazu, dass die Konkurrenzunternehmen mehr Umsatz machen und damit auch wieder Filialen und Arbeitsplätze schaffen. Natürlich wird dadurch aber nur ein Teil der verloren Arbeitspläzte wieder aufgefangen.

    Drittens können kleine Unternehmen mit solchen Unterstützungen nicht rechnen! Wenn teilweise gesunden Unternehmen der Hahn zugedreht wird, weil die Banken keine Kredite mehr vergeben wollen, der Unternehmer absolut machtlos ist und der Staat nichts unternimmt, dann kann man nicht gleichzeitig schlecht geführte große Unternehmen retten!

    Und was ich besonders wichtig finde: Jede staatliche Hilfe für ein schlecht geführtes Unternehmen ist für jeden Unternehmer, der sein Unternehmen erfolgreich führt und seine Steuern zahlt ein Schlag ins Gesicht! Durch die staatliche Unterstützung von Schlecker fände eine Wettbewerbsverzerrung statt, deren leidtragenden die Konkurrenzunternehmen sind. Wir müssen wegkommen von der sich einschleichenden Mentalität "Gewinne bekommt der Aktionär oder Gesellschafter, Verluste trägt der Steuerzahler". Jeder Geschäftsführer, Vorstand und Aktionär muss selbst die Zeche zahlen wenn er das Unternehmen an die Wand fährt. Nur so kann das System funktionieren. Bei den kleinen und mittelständischen Unternehmen ist das im übrigen eine Selbstverständlichkeit!
    Staatliche Hilfen sind in jedem Falle gegeben, denn geht ein solcher Betrieb pleite und werden Menschen arbeitslos, wird ja für eine Weile gezahlt, bis einschließlich Sozialhilfe, wenn keine Arbeit mehr gefunden wird. Staatliche Hilfe gibt es also IMMER!!!

    Mal eine weitere Möglichkeit überdenken. Warum geht Schlecker pleite: Schlecker geht nicht an die Börse, will nicht an die Börse gehen und sich zum Spielball der Börse machen, und da gibt es einige Möglichkeiten, hier von Seitens der "globalisierten Wirtschaft" zu intervenieren.

    Plötzlich geben die Banken kein Geld mehr und schon geht die Firma pleite. Das sind gezielt eingesetzte Druckmittel. Schlecker wird also gezielt auf das reduziert, was seinem Kapital entspricht, also werden 1000 Filialen geschlossen. Das nur mal so als gedanklicher Werdegang, der nicht stimmen muss.

    Im Hinblick auf Aldi und Lidl denke ich da genau so. Alles soll an die Börse, dem Kapital zum Fraße vorgeworfen werden. Wenn das nicht funktioniert, wird über die Banken interveniert und die einzelnen Firmen gestutzt. Da Aldi und Lidl zur Zeit noch gutes Kapital haben, sind solche Interventionen von Seitens der "globalisierten Wirtschaft" (in meinen Augen eine gigantische Verbrechervereinigung) vorab weniger zu erwarten.

    Ich betreibe hier nur einige Gedankenspiele. richard

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  8. #8
    Novize routiniertes Forenmitglied Avatar von staatsbürger6

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    Standard

    Zitat Zitat von Marte Merdiven Beitrag anzeigen
    Hallo Staatsbürger6,

    die Kette "Schlecker" wird als Einzelunternehmung geführt, d. h. dass der Inhaber mit seinem gesamten Vermögen für die Schulden des Unternehmens haften muss.

    Genau darum ist, wie Du es schon sagst, eine Prüfung der Vermögensverhältnisse des Inhabers - nach wie vor des Herrn Anton Schlecker - notwendig. Der Verdacht ist natürlich immer schnell da, dass Geld "beiseite geschafft" wurde, in Matratzen oder hinter Tapeten versteckt wurde. Das muss klar hinterfragt und geprüft werden.

    Meike und Lars Schlecker sind übrigens in der Geschäftsführung tätig, aber nicht die Geschäftsführer. Dies sind Thorben Rusch und Sami Sagur.

    Viele Grüße,

    Marte

    Das habe ich nicht behauptet, das der Schlecker sein wahrscheinlich noch
    vorhandenes Vermögen unter der Matratze, hinter der Tapete oder im Keller
    deponiert hat.
    Aber fest steht auf jeden Fall, der "Anton" ist ein ganz cleverer Geselle.
    Wenn man die Unternehmergeschichte seit 1975 europaweit verfolgt hat und
    die Kritik an den Sozialleistungen und Abläufen einigermaßen kennt, so muß man einfach vermuten, das es hier bis zum Himmel stinkt.
    Das die Schlecker-Kinder in der Geschäftsführung , aber nicht die Ge-
    schäftsführer sind stimmt natürlich.
    Auch das ist die Handschrift vom A.S.
    Gruß aus dem Süden.

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  9. #9
    agano
    ausgeschieden

    Standard

    Zitat Zitat von staatsbürger6 Beitrag anzeigen
    Das habe ich nicht behauptet, das der Schlecker sein wahrscheinlich noch
    vorhandenes Vermögen unter der Matratze, hinter der Tapete oder im Keller
    deponiert hat.
    Aber fest steht auf jeden Fall, der "Anton" ist ein ganz cleverer Geselle.
    Wenn man die Unternehmergeschichte seit 1975 europaweit verfolgt hat und
    die Kritik an den Sozialleistungen und Abläufen einigermaßen kennt, so muß man einfach vermuten, das es hier bis zum Himmel stinkt.
    Das die Schlecker-Kinder in der Geschäftsführung , aber nicht die Ge-
    schäftsführer sind stimmt natürlich.
    Auch das ist die Handschrift vom A.S.
    Gruß aus dem Süden.
    Das ist ähnlich der Finanzblase in Amerika. Schlecker wird auf das reduziert, was er hat. Vielen Firmen wird es so ergehen. Bertelsmann sollte damals auch an die Börse und hat sich geweigert, was ich als sehr gut bezeichnet hatte. Glücklicherweise hatte Bertelsmann nicht so eine gigantische Zusatzblase und konnte das abwenden. Schlecker hatte zu viele Filialen, die eine "finanzleere blase darstellten. so sehe ich das. Wenn Schlecker nun zusätzlich vom Staat finanziert wird, ist das ein gefundenes Fressen für die Haie der Börse. Sie werden darauf brennen, Schlecker an die Börse zu bringen und damit sind sie ... untergebracht und mit im großen Spiel der Börsenhaie!!!

    Das Ziel einiger ... Kreise ist es, ALLE finanzkräftigen Firmen zum Freiwild der Börse zu machen und dazu ist ihnen jedes erdenkliche Mittel recht. Siehe Schlecker und Bertelsmann. Kleinere Firmen gehen früher oder später eh kaputt, wenn die großen Handelsketten alles im Griff haben und alles verkaufen, was die kleineren Firmen auch verkaufen. Und schon sind sie weg vom Fenster.

    Das Handwerk wird mittlerweile gesammelt und ebenfalls unter eine Decke beordert. Letztendlich landen solche "größeren Firmen" dann auch an der Börse.

    Das Spiel ist doch folgendes: Alles soll als Firma für gewisse Kreise arbeiten und an die BOSSE zahlen. Nimm Monopoly, und setze für jede der Straßen Firmenverbünde ein und dann beginnst du vielleicht zu verstehen. Das Zauberwort: Alles Globalisieren und unter einen Hut bekommen. Und der Mensch selbst ist dabei dann nur noch der moderne Sklave. In jeder Hinsicht. Und nur noch wenige zocken ab. so ähnlich.

    Und natürlich sind das alles nur ... Vermutungen von mir, denn dafür gibt es gar keine Anzeichen. Und zwar .... ehm, überhaupt keine!

    Für die User, die das so sehen sei gesagt, das sie wundersam geprägt wurden und die drei Affen als Grundbasis eingebläut bekommen haben, offensichtlich ohne es so recht zu bemerken: Nichts sehen, nichts hören, nichts mehr sagen. Die vierte Variante existiert auch, kann man aber im Moment nicht sehen, weil der Affe die Hände vor den Augen hält. Die vierte Variante heißt nämlich .....: Blöd gucken!

    richard

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    Geändert von agano (19.03.2012 um 18:02 Uhr)

  10. #10
    weniger aktives Forenmitglied
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    Standard Ein schlechter Unternehmer bleibt ein schlechter Unternehmer

    Dass Schlecker pleite gegangen ist hat nichts mit der Rechtsform zu tun.

    1. Schlecker hatte total veraltete Strukturen. Jeder der mal in einem Schleckermarkt war und das mit DM, Müller, etc. vergleicht, hat das Gefühl 20 Jahre in die Vergangenheit gereist zu sein. Da schlägt einem der Mief gerade zu entgegen. Das selbe gilt für das Sortiment.

    2. Schlecker hat seine Mitarbeiter über Jahre schlecht behandelt. Die ganzen Skandale der letzten Jahre dürften ja jedem noch geläufig sein. Wie sich schlechte Bezahlung und schlechte Führung auf die Mitarbeiter auswirkt dürfte auch klar sein. Nach meiner persönlichen Erfahrung kommt man in den Laden und sieht nichtmal einen Mitarbeiter (hallo Ladendiebe) oder die Mitarbeiterinnen sitzen in der Ecke und telefonieren mit ihrem Mann wärend die Kunden an ihnen vorbei laufen. Beides selbst erlebt.

    3. Schlecker schrieb meines Wissens nach schon seit Jahren rote Zahlen. Es wäre als durchaus Zeit für einen früheren Schnitt gewesen, der eine Insolvenz verhindert hätte. Das spricht eindeutig dafür, dass die Unternehmensleitung überfordert war.

    Wenn man solche unternehmerischen Fehler begeht, dann spielt es wirklich keine Rolle in welcher Rechtsform man sein Unternehmen führt. Dann geht man auf jeden Fall pleite! Und als Aktiengesellschaft wäre schlimmers vielleicht sogar verhindert worden - denn da wären Entscheidungen nicht im Familienrat gefällt worden, sondern durch den Vorstand, kontrolliert durch den Aufsichtsrat. Da wäre die Misswirtschaft also eher aufgefallen als in der aktuellen Rechtsform.

    Und was die Bankkredite angeht - ein persönlich haftender Unternehmer wird mit Sicherheit eher einen Kredit bekommen als eine Gesellschaft die nur mit ihrem eigenen Kapital haftet.

    Ich weiß, Verschwörungstheorien sind immer spannend und dem bösen, gesichtslosen Kapitalismus für alles Übel die Schuld zu geben ist viel einfacher als sich mit der Realität auseinander zu setzten. Die Fälle, das Unternehmen durch Banken bewusst oder fahrlässig kaputt gemacht werden gibt es (was schlimm genug ist), aber das sind gemessen am ganzen eben nur Einzelfälle. Meistens sind es dann eben doch die Betroffenen selbst die die Schuld trifft und nicht die anderen.

    Das ist ja ohnehin eine Krankheit unserer Gesellschaft, dass am eigenen Versagen immer die anderen Schuld sein sollen. Es gibt leider immer weniger Menschen mit Rückgrat und "Eiern in der Hose". Das ist aber ein Thema für sich.

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