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  1. #1
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    Standard Europa-Demokratie-Esperanto

    Viele Grüße an die Forum-Teilnehmer!
    Ich möchte hier den Zusammenhang zwischen Europapolitik und Identität der Bürger Europas thematisieren. Denn mein Eindruck ist, daß nur bewußte Europäer den Kontinent zukunftsweisend gestalten können.
    Es geht nicht darum, irgendeine Kultur oder Sprache zu benachteiligen, sondern im Gegensatz dazu allen Beteiligten gleiche Chancen zu gewähren. Damit die Völker Europas neben ihrer Identität auch eine europäische Zugehörigkeit haben, braucht es die neutrale leicht erlernbare Sprache Esperanto. Sie hat sich seit längerer Zeit bewährt und ermöglicht die direkte Kommunikation der Bürger auf Augenhöhe. Europa benötigt dringend diese unmittelbare Form der Diskussion zwischen den Menschen, damit der Kontinent nicht wieder auseinanderdriftet. Wem würde das nutzen? Bestimmt nicht den Bewohnern in Europa. Ich bitte um Diskusion.
    Europa-Demokratie-Esperanto ist im Netz zu finden:
    föderation europaweit www.e-d-e.org
    ede deutschland: www.e-d-e.eu
    meine regionalseite
    twitter.com/ede_amiko

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  2. #2
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    Zitat Zitat von ede_amiko Beitrag anzeigen
    Damit die Völker Europas neben ihrer Identität auch eine europäische Zugehörigkeit haben, braucht es die neutrale leicht erlernbare Sprache Esperanto. Sie hat sich seit längerer Zeit bewährt und ermöglicht die direkte Kommunikation der Bürger auf Augenhöhe.
    Ich habe noch nie jemanden diese künstliche Sprache sprechen hören.

    Wäre es nicht so, als würde man eine zusätzliche Fremdsprache erlernen müssen?

    Inzwischen können sehr viele Menschen english und ich finde, mit english klappt die Verständigung auch ganz gut.

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  3. #3
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    Avatar von ede_amiko

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    - Ich kenne inzwischen viele Leute, die Esperanto sprechen können. Die Herkunft ist unterschiedlich. Oft muß man erst danach fragen aus welchem Land jemand kommt. Das Internet bietet Möglichkeiten, sich zu informieren.

    - Der Begriff Kunstsprache wird gern genutzt, um damit zu behaupten, es handele sich nicht um eine lebendige Sprache. Inzwischen gilt die Plansprache längst als lebende Sprache, weil sie seit Generationen verwendet wird. Sie hat ihre Wurzeln in den gewachsenen Sprachen.

    -Ich empfehle, in deutschen Beiträgen auch deutsch zu schreiben! Englisch statt -english-. Zur Not kann man sich natürlich mit jeder Spache irgendwie etwas verständigen. Natürlich auch englisch. Allerdings ist der Lernaufwand hoch und man wird nie die Perfektion eines Muttersprachlers haben. Und wenn es so ist, daß bestimme Stellen nur an Englischmuttersprachler vergeben werden, ist es mit dem Spaß vorbei. Es ist für Europa problematisch, wenn wir unsere Muttersprachen aus Karrieregründen an die Stammtische verweisen.
    Egal, wie weit sich einzelne Nationalsprachen verbreitet haben, Esperanto ist immer noch die optimale Wahl, wenn es um eine gute Kommunikation geht. Vor allem können jährlich Milliarden gespart werden, wenn am Anfang Esperanto gelernt wird. Danach gerne die schwierigen Nationalsprachen.

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  4. #4
    Novize aktives Forenmitglied Avatar von jovi
    gelbe kreise erinnern an
    pfannkuchen
     


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    Zitat Zitat von ede_amiko Beitrag anzeigen
    -Ich empfehle, in deutschen Beiträgen auch deutsch zu schreiben! Englisch statt -english-.
    Ich nicht. Die Sprachen vermixen sich almählich. Es gibt viele Englische Begriffe, die "eingedeutscht" wurden. Genauso sind im Englischen Deutsche Begriffe vorhanden. Mit anderen Sprachen ist es nicht anders. Durch Internet, Urlaub in einem anderen Land, wirtschafts- und sozial- Projekte usw. wird sich der "Mischprozess" fortsetzen. Irgendwann bleibt nur noch eine Sprache (mit Akzenten) übrig

    Den Gedanken der "Europäischen Identifikation" verstehe ich nicht. Es ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Mensch ist Mensch, wieso künstliche Unterschiede suchen?

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  5. #5
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    -Ich empfehle, in deutschen Beiträgen auch deutsch zu schreiben! Englisch statt -english-. Warum? Weil es nicht nur englisch und deutsch auf der Welt gibt!!!!
    Und warum sollten sich gerade englisch und deutsch über die Welt mischen? Es ist nur eine inner-englisch-deutsche Angelegenheit, wenn sich die Deutschen ihr Mobiltelefon aus lauter Anpassungssucht Handy nennen. Das interessiert unsere Nachbarn schon nicht. Die Völker innerhalb Europas wissen weniger voneinander, als es ihnen offensichtlich ist.
    Die Idee, es werde sich irgendwie etwas mischen, mit starken Russischanteilen hatte wohl schon Stalin. Diese auf rein nationalem Denken heraus entstandenen Theorien können wir in Europa nicht brauchen.
    Dagegen ist es doch viel besser, die Nutzer einer neutralen gemeinsamen Sprache entscheiden zu lassen, welchen Begriff sie in ihrer lebendigen weltweiten Sprache nutzen. Das ist bei Esperanto so. Und durch die klaren Regeln läßt sich das gut machen.
    Sie haben recht, Mensch ist Mensch! Aber geben Sie bitte zu, daß Sprachen und Kulturen mit der Identifikation zu tun haben. Vielleicht bin ich die Ausnahme, aber ich fühle mich auch als Europäer. Und ich wünsche mir mehr Menschen in Europa, für die das ganz natürlich ist. Dann gäbe es viele Probleme bei Wirtschaft und Währung nicht. dann gäbe es längst die notwendigen Gesetze.
    Da es im Forum un Europa geht, finde ich es richtig, hier über die europäische Identität zu diskutieren. Denn wenn wir das nicht schaffen, werden die ehemaligen Großmächte mit uns zersplitterten Typen machen können, was sie wollen. So egal ist das alles nicht. Was glauben Sie, warum bestimme Nazinalsprachen sich so verbreitet haben?

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  6. #6
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    Zitat Zitat von ede_amiko Beitrag anzeigen
    -Ich empfehle, in deutschen Beiträgen auch deutsch zu schreiben! Englisch statt -english-. Warum? Weil es nicht nur englisch und deutsch auf der Welt gibt!!!!
    Das ist kein Grund. Es ist korrekt 'english' zu schreiben und es ist genauso korrekt 'englisch' zu schreiben. Mal ein Gegenbeispiel für Spanisch? Da wäre es nicht korrekt, 'spanish' zu schreiben aber 'espaniol' wäre i.O.

    Zitat Zitat von ede_amiko Beitrag anzeigen
    Und warum sollten sich gerade englisch und deutsch über die Welt mischen? Es ist nur eine inner-englisch-deutsche Angelegenheit, wenn sich die Deutschen ihr Mobiltelefon aus lauter Anpassungssucht Handy nennen. Das interessiert unsere Nachbarn schon nicht. Die Völker innerhalb Europas wissen weniger voneinander, als es ihnen offensichtlich ist.
    Das Wort 'Handy', dass man im deutschen verwendet, gibt es so aber im englishen nicht. Da heißt das korrekt 'mobile' und die würden einen ganz schön blöd anschauen, wenn man Handy sagt, was übersetzt eher 'praktisch, gschickt oder gewandt' bedeutet und mit einem Telefon so nicht direkt was zu tun hat. Wir erfinden im deutschen also auch unsere eigenen, englishen Worte. Das soll uns erst mal einer nachmachen.
    Zitat Zitat von ede_amiko Beitrag anzeigen
    Die Idee, es werde sich irgendwie etwas mischen, mit starken Russischanteilen hatte wohl schon Stalin. Diese auf rein nationalem Denken heraus entstandenen Theorien können wir in Europa nicht brauchen.
    Was ist da 'rein nationales Denken'? Sowas passiert wirklich automatisch wenn Völker mit verschiedenen Sprachen gut miteinander auskommen.
    Zitat Zitat von ede_amiko Beitrag anzeigen
    Dagegen ist es doch viel besser, die Nutzer einer neutralen gemeinsamen Sprache entscheiden zu lassen, welchen Begriff sie in ihrer lebendigen weltweiten Sprache nutzen. Das ist bei Esperanto so. Und durch die klaren Regeln läßt sich das gut machen.
    Nein, dass ist nicht so. Sonst würden ja viel mehr Menschen diese Sprache sprechen. Schließlich gibt es sie ja schon ziemlich lange.
    Zitat Zitat von ede_amiko Beitrag anzeigen
    Sie haben recht, Mensch ist Mensch! Aber geben Sie bitte zu, daß Sprachen und Kulturen mit der Identifikation zu tun haben. Vielleicht bin ich die Ausnahme, aber ich fühle mich auch als Europäer. Und ich wünsche mir mehr Menschen in Europa, für die das ganz natürlich ist. Dann gäbe es viele Probleme bei Wirtschaft und Währung nicht. dann gäbe es längst die notwendigen Gesetze.
    Ich fühle mich eher als Weltbürger. Schließlich haben wir nur eine Erde. Für die notwendigen Gesetze gibt es bei Verständigungsproblemen gute Übersetzer. Daran liegt es nicht. Es sind wohl eher die unterschiedlichen Geschäftsinteressen, die eine gute Regelung verhindern.
    Zitat Zitat von ede_amiko Beitrag anzeigen
    Da es im Forum um Europa geht, finde ich es richtig, hier über die europäische Identität zu diskutieren. Denn wenn wir das nicht schaffen, werden die ehemaligen Großmächte mit uns zersplitterten Typen machen können, was sie wollen. So egal ist das alles nicht. Was glauben Sie, warum bestimme Nationalsprachen sich so verbreitet haben?
    Ich habe mir mal erlaubt, die Fehler auszubessern.

    Natürlich haben sich die Sprachen durch die Kolonien so verbreitet. Aber das ist so passiert und man sollte dem nicht hinterhertrauern. Wichtig ist doch, dass wir uns verständigen können wenn wir das wollen.

    Was wäre die europäische Identität anderes, wie die eines großen Nationalstaates? Ist dann Amerika der Feind? Oder vielleicht Asien? Irgendein Feindbild wird es wohl dann auch geben. Die Menschen können nicht miteinander auskommen, ohne sich zu streiten und Konkurrenz muß immer dämonisiert werden.

    Wir haben nur diese eine Erde und wir haben große Probleme, die es zu bewältigen gibt. Dabei schaffen wir es ja noch nicht mal im Kleinen, miteinander auszukommen.

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  7. #7
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    - Ich finde es korrekt, in deutsch das Wort -englisch- zu schreiben. Ich finde es korrekt, in deutsch das Wort -spanisch- zu schreiben.

    - Zitat: "Wir erfinden im deutschen also auch unsere eigenen, englishen Worte. Das soll uns erst mal einer nachmachen."
    Und warum machen wir alles auf englisch? Doch nicht weil wir so weltoffen sind, sondern weil sich dahinter eine kleinkarierte Sieger-Verlierer-Mentalität verbirgt. Entweder wir kolonisieren die Welt oder schließen uns an.

    - Zitat: "Nein, dass ist nicht so."
    Doch, es ist "viel besser, die Nutzer einer neutralen gemeinsamen Sprache entscheiden zu lassen, welchen Begriff sie in ihrer lebendigen weltweiten Sprache nutzen." Da Sie sich daran nicht beteiligen, können Sie es den Nutzern ruhig überlassen.

    - Zitat: "Sonst würden ja viel mehr Menschen diese Sprache sprechen."
    Genau jene Poltitker, welche nationale Interessen verfolgen, haben immer Esperanto verfolgt, um ihre Position beim eigenen Volk zu stärken. Da ist die EU leider nicht viel weiter gekommen.

    - Zitat: "Ich fühle mich eher als Weltbürger. Schließlich haben wir nur eine Erde. Für die notwendigen Gesetze gibt es bei Verständigungsproblemen gute Übersetzer."
    Wenn Sie sich als Weltbürger fühlen, müßten Sie doch gerade ein Interesse an einer direkten guten Kommunikation zwischen den Menschen haben! Was nützen den Menschen die Übersetzer der Etablierten? Es gab bei Europa-Demokratie-Esperanto schon die Idee, den Eine-Welt-Gedanken mehr zu betonen. Leider haben viele sichsonennende Weltbürger ein Problem mit der sprachlichen Gleichberechtigung.

    - Zitat: "Wichtig ist doch, dass wir uns verständigen können wenn wir das wollen." Richtig! Und dafür ist die leicht erlernbare neutrale Sprache Esperanto vielfach besser geeignet als eine verwinkelte Nationalsprache!

    - Zitat: "Was wäre die europäische Identität anderes, wie die eines großen Nationalstaates? Ist dann Amerika der Feind? Oder vielleicht Asien?"
    Zum Glück gibts Esperanto nicht nur in Europa. Dieses Jahr ist der Weltkongreß in Kuba. Aber ob Europa ein Nationalstaat sein soll, ist eine andere Diskussion.

    - Zitat: "Wir haben nur diese eine Erde und wir haben große Probleme, die es zu bewältigen gibt. Dabei schaffen wir es ja noch nicht mal im Kleinen, miteinander auszukommen."
    Darum haben sich immer zuerst die Nationalinteressen durchgesetzt. Über die Notwendigkeit, miteinander zu reden wollte niemand reden. Da macht man lieber mal schnell Weltkriege. Heute haben wir eine EU, die sich am Menschen orientieren muß, damit es eine positive Zukunft geben kann.

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  8. #8
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    Zitat Zitat von ede_amiko Beitrag anzeigen
    - Ich finde es korrekt, in deutsch das Wort -englisch- zu schreiben. Ich finde es korrekt, in deutsch das Wort -spanisch- zu schreiben.
    Das kannst du ja so tun, wenn du es für richtig hälst. Niemand macht dir da Vorschriften.
    Zitat Zitat von ede_amiko Beitrag anzeigen
    - Zitat: "Wir erfinden im deutschen also auch unsere eigenen, englishen Worte. Das soll uns erst mal einer nachmachen."
    Und warum machen wir alles auf englisch? Doch nicht weil wir so weltoffen sind, sondern weil sich dahinter eine kleinkarierte Sieger-Verlierer-Mentalität verbirgt. Entweder wir kolonisieren die Welt oder schließen uns an.
    Wir machen doch nicht alles auf english. Wir erfinden jede Menge neue Worte und jede neue Generation erfindet ihre eigenen.

    Was hat das mit 'kleinkarierter Sieger-Verlierer-Mentalität' zu tun? Bist du einer von den ewig Gestrigen?
    Zitat Zitat von ede_amiko Beitrag anzeigen
    - Zitat: "Nein, dass ist nicht so."
    Doch, es ist "viel besser, die Nutzer einer neutralen gemeinsamen Sprache entscheiden zu lassen, welchen Begriff sie in ihrer lebendigen weltweiten Sprache nutzen." Da Sie sich daran nicht beteiligen, können Sie es den Nutzern ruhig überlassen.
    So viele Nutzer dieser neutralen gemeinsamen Sprache gibt es nicht und ich bin die Letzte, die irgendjemandem was vorschreiben will. Nur will ich mir da auch nichts vorschreiben lassen.
    Zitat Zitat von ede_amiko Beitrag anzeigen
    - Zitat: "Sonst würden ja viel mehr Menschen diese Sprache sprechen."
    Genau jene Poltitker, welche nationale Interessen verfolgen, haben immer Esperanto verfolgt, um ihre Position beim eigenen Volk zu stärken. Da ist die EU leider nicht viel weiter gekommen.
    Ich denke mal, diese Politiker sollten andere Qualitäten haben wie Esperanto zu sprechen. Wenn man das Erlernen dieser Sprache zur Vorraussetzung einer politischen Tätigkeit in der EU machen würde, bräuchte man sich erst recht nicht wundern, wenn nichts voran geht.
    Zitat Zitat von ede_amiko Beitrag anzeigen
    - Zitat: "Ich fühle mich eher als Weltbürger. Schließlich haben wir nur eine Erde. Für die notwendigen Gesetze gibt es bei Verständigungsproblemen gute Übersetzer."
    Wenn Sie sich als Weltbürger fühlen, müßten Sie doch gerade ein Interesse an einer direkten guten Kommunikation zwischen den Menschen haben! Was nützen den Menschen die Übersetzer der Etablierten? Es gab bei Europa-Demokratie-Esperanto schon die Idee, den Eine-Welt-Gedanken mehr zu betonen. Leider haben viele sichsonennende Weltbürger ein Problem mit der sprachlichen Gleichberechtigung.
    Ich kann sehr gut english und habe damit weltweit keinerlei Verständigungsprobleme. Ein bischen italienisch, spanisch, französisch und Latein kann ich auch noch und zur Not tun es auch Hände, Füsse und Gesichtsausdrücke.

    Ich denke mal, die sprachliche Gleichberechtigung ist ein geringeres Problem, wie die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Da sollte man sich erst mal um andere Probleme kümmern und dann löst sich das Problem der sprachlichen Gleichberechtigung von ganz alleine.
    Zitat Zitat von ede_amiko Beitrag anzeigen
    - Zitat: "Wichtig ist doch, dass wir uns verständigen können wenn wir das wollen." Richtig! Und dafür ist die leicht erlernbare neutrale Sprache Esperanto vielfach besser geeignet als eine verwinkelte Nationalsprache!
    Ich würde dir das Seminar 'interkulturelle Kompetenz' empfehlen, damit du erstmal weißt, wo die Probleme liegen. So einfach ist das nämlich nicht und ein und derselbe Satz wird von Deutschen anders verstanden wie von Asiaten. Was für den einen höflich ist, ist für den anderen Beleidigend, weil nicht blumig genug ausgedrückt oder zu direkt. Da wirst du mit Esperanto auch nicht weiter kommen.
    Zitat Zitat von ede_amiko Beitrag anzeigen
    - Zitat: "Wir haben nur diese eine Erde und wir haben große Probleme, die es zu bewältigen gibt. Dabei schaffen wir es ja noch nicht mal im Kleinen, miteinander auszukommen."
    Darum haben sich immer zuerst die Nationalinteressen durchgesetzt. Über die Notwendigkeit, miteinander zu reden wollte niemand reden. Da macht man lieber mal schnell Weltkriege. Heute haben wir eine EU, die sich am Menschen orientieren muß, damit es eine positive Zukunft geben kann.
    Es orientiert sich aber nichts am Menschen sondern immer nur am Geschäft. Da wirst du mit einer gemeinsamen Sprache nicht viel erreichen. Die Probleme sehe ich woanders.

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  9. #9
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    Ich fasse kurz zusammen. Wir glauben alle, alles zu wissen und Recht zu haben. Das geht auch uns beiden so.
    Auch irgendwelche Unterstellungen aus Unwissenheit helfen nicht weiter. Ewig gestrig sind für mich eher jene, die auf Kosten Europas und der einen Welt den Großmächtigen hinterherlaufen. Da bist du sicher durch die Gesellschaft geprägt.
    Ich empfehle dir, ein Esperanto-Treffen zu besuchen und dich mit der Thematik der interkulturellen Kompetenz auseinanderzusetzen.

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  10. #10
    Moo Avatar von Spökes

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    Zitat Zitat von Britta Beitrag anzeigen

    Natürlich haben sich die Sprachen durch die Kolonien so verbreitet. Aber das ist so passiert und man sollte dem nicht hinterhertrauern. Wichtig ist doch, dass wir uns verständigen können wenn wir das wollen.
    Das mit der Sprachenverbreitung über Kolonialaktivitäten hatte ich mal am eigenen Leib sehr eindrucksvoll erlebt. Mein Gastgeber in Kenia versuchte sich mit seinen entfernten Nachbarn auf Englisch zu unterhalten. Der Mann sprach allerdings kein Enlisch sondern Kishuaeli, respektive so etwas. Nachdem ich das Problem erkannte übersetzte ich meinen englischsprachigen Gastgeber in das mir geläufige Kölsch und schnell war alles geklärt. Nee, was mussten wir noch miteinander lachen.

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