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Aktuell aus der ZEIT-Online:
http://www.zeit.de/indexAlkohol
Bischöfin Käßmann betrunken am Steuer
Mit über 1,5 Promille im Blut hat die Polizei die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland angehalten. Ihr droht nun ein Ermittlungsverfahren. [weiter…]
Afghanistan-Debatte Bischöfin Käßmann irrt!
Debatte um Margot Käßmann Erinnerung an das Lob an die DDR-Kirchen Streit um Afghanistan-Politik Käßmann weicht nicht von ihrer Position
Tja. Aber immerhin gibt es keine K*** in der evangelischen Kirche, jedenfalls kann unsere Presse da einfach keine finden.![]()
Vermutlich ist die Ampel gerade um Umschalten gewesen und es war halt schon etwas rotgelb, wie sie noch durch ist. Passiert jeden Tag vielen Leuten. Die Polizei kümmert sich meist auch nicht um sowas. Aber diesmal doch, man hält sie an, riecht Alkohol, macht einen Bluttest, würde sich im Normalfall kein Polizist ohne Absicherung von oben bei einer Bischöfin trauen. Und wirklich, eineinhalb Promille. Immer noch völlig uninteressant.
Aber da sitzt also irgendwo jemand und beschließt, diese sonst wirklich nicht weiter wichtige Geschichte nicht nur in der ZEIT, sondern auch noch in den Radionachrichten zu bringen, weil die Käßmann gerade etwas in Ungnade gefallen ist.
Als Warnung, sozusagen.
Und schon geht es weiter:
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeit...alkohol-kircheEKD stellt Käßmanns Eignung infrage
Ihre Fahrt mit mehr als 1,5 Promille im Blut könnte die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland ihr Amt kosten. Die EKD berät derzeit über die Folgen.
Klar, wenn die nicht spuren, finden die Medien doch noch einen Kinderschänder in der evangelischen Kirche. Oder gleich mehrere, wenn es das braucht. Sonst gibt es das in den evangelischen Kirchen einfach nicht, wenn es nicht braucht. Sondern nur bei den Jesuiten.
Ich hoffe sie tritt nicht zurück.
Klar war das ein Fehler, sie kann ja auch 3 Monatsgehälter spenden und den Führerschein 10 jahre abgeben zur Buße, aber ich denke sie ist schon sehr gut für den Job geeignet eigentlich.
Allerdings, sie fährt ein zu dickes Auto, wie ich gerade aus den Taz Leserkommentaren erfahren habe.
Geändert von Clara (23.02.2010 um 15:32 Uhr)
Naja zwischen besoffen Autofahren und besoffen Predigen finde ich gibt
es keinen Unterschied. So lange sie sich nicht an kleinen Jungs vergeht
wie das andere Kirchenpersonal reicht meiner Meinung nach eine Entziehungskur.
Es ist unglaublich, dieses Presse-Echo ... Sie ist doch so ziemlich die einzige öffentliche Afghanistan-KriegsgegnerIn ..?
Die Kampagne kommt mir vor, als soll Käßmann das parteiunabhängige Bauernopfer für Rüttgers werden. Der Mob will und soll Köpfe rollen sehen. Dabei sollten Rüttgers und Westerwelle aber wesentlich dringender den Hut nehmen. Und ich schätze mal, sie wurde zusätzlich noch zu unbequem für einige Leute.
Geändert von otix (23.02.2010 um 16:58 Uhr) Grund: Änderung
Klar ist das eine Medienkampagne.
Deswegen ist ja auch immer nur von der Kath. Kirche die Rede. Sowas gibt es aber überall, wenn man wo was finden will. Bei den Jesuiten haben sie ja ganz alten Schund ausgegraben, Sachen von vor dreißig bis vierzig Jahren, bei denen man nicht mal weiß, ob denn nun wirklich viel dran ist. Jeden Tag wird das jetzt hochgespielt.
Sowas gibt es zum Beispiel auch bei Fußballvereinen und zwar ganz sicher in größerem Umfang als bei den Katholiken. Wenn die Presse dementsprechend drüber berichten täte, macht sie natürlich nicht, würden die Eltern in Zukunft ihre Kinder vor den Fußballvereinen warnen.
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