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Für die Konservativen unserer Tage sind die "68er" die Wurzel allen Übels und die Urheber von Sittenverfall, Dekadenz und Impotenz.
Dieser platten Sichtweise kann ich mich nicht anschließen. Ich denke, dass viele Ziele der 68er richtig waren und die erstarrte Adenauer-Republik sich ihre Dutschkes selbst züchtete. Wenn überhaupt ist die Kommune 1 den Spießern da nicht oft genug mit dem nackten Arsch ins Gesicht gesprungen.
Andererseits graut mir, wenn ich an gewisse Kader denke, aus denen später Außenminister geworden sind. Weil ich glaube, dass diesen Kadern originäre Ziele völlig wurscht waren. Die konnten da die Sau rauslassen und hätten das unter anderen Umständen auch in einer Bewegung getan, die ganz andere Ziele als die 68er verfolgte.
Den Konservativen, die über die 68er schimpften, habe ich immer entgegen gehalten, dass ehrliche 68er es in der BRD nicht weiter brachten als bis zu mittlerweile pensionierten Lehrern.
Die "Zersetzung" von Seiten der 68er ist meines Erachtens dadurch gekommen, dass viele ihrer Kader ihre Ziele gänzlich aufgegeben haben und nun heute die Positionen vertreten, gegen die sie einst demonstriert haben.
Ich stimme dir weitgehendst zu.
Sittenverfall, Dekadenz und Impotenz und andere Übelkeiten kamen allerdings dann, als sie sich darin übten, das, was sie eigentlich bekämpfen wollten ....
Sozusagen letztlich die Mörder von Links, also diejenigen 68er, die zum Polit-Mainstream aufgeschlossen sind.
Die 68er relativieren sich im Laufe der Zeit. Einerseits waren sie Aufbrauch nach dem Aufbau. Andererseits leiteten sie ein weiteres deutsches Terrorkapitel ein.
Dieser latente Staatshass ist leider geblieben, ansonsten haben sich die 68er in Selbstgefälligkeit aufgelöst. Der "Hass" bleibt aber undifferenziert vorhanden und lähmt alles, vor allem Kommunikation.
Ansonsten waren die 68er (trotz Fremdsteuereung) ehrlicher als dieser Widerstand der Verlogenen seit den 90ern.
Von wem wurden die 68er denn jetzt fremdgesteuert? Doch nicht etwa von der DDR.? Und gibt es da auch Beweise?Ansonsten waren die 68er (trotz Fremdsteuereung) ehrlicher als dieser Widerstand der Verlogenen seit den 90ern.
Gibt es Gegenbeweise? Warum sollte die niedergehende DDR ehemaligen RAFlern sonst Unterschlupf bieten?
Wer glaubt denn, dass sich im Kalten Krieg jemand die Chance hätte entgehen lassen dank dieser Truppe dem Klassenfeind "Unruhe" zu bringen.
Dabei würde ich niemals behaupten, dass die einzelnen Terrorakte von dort und aus Moskau gesteuert gewesen wären.
Ansonsten zitiere ich hilfsweise Wiki
"Mitglieder der zweiten Generation erfuhren in dieser Zeit organisatorische und finanzielle Hilfe aus der DDR. Zehn sogenannte RAF-Aussteiger tauchten mit Hilfe der Staatssicherheit in der DDR unter. Noch vor der Wiedervereinigung wurden sie im Juni 1990 enttarnt, festgenommen und an die Bundesrepublik ausgeliefert."
Gibt es Gegenbeweise? Warum sollte die niedergehende DDR ehemaligen RAFlern sonst Unterschlupf bieten?Die DDR war schon sehr fleißig. Sie war sogar in den USA aktiv.Unter dem Schlagwort 68er-Bewegung werden verschiedene, meist linksgerichtete Studenten- und Bürgerrechtsbewegungen zusammengefasst, die mehr oder weniger zeitlich parallel seit Mitte[1] der 1960er-Jahre aktiv waren. Der Name bezieht sich auf das Jahr 1968, in dem einige der von diesen Bewegungen thematisierten Konflikte eskalierten, insbesondere in den USA in den Antikriegsdemonstrationen und den Folgen der Ermordung Martin Luther Kings, in Europa in diversen intensiven zivilen Auseinandersetzungen.
http://de.wikipedia.org/wiki/68er-Bewegung
nene, in den USA waren das eher die hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Black_Panther_Party
Mit der RAF nicht zu vergleichen.
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