Zitat:
Zitat von Elfer
Ich lese hier immer von den Medien der herrschenden Klasse, des Großkapitals und muss mir alle Nase lang Zitate aus öffentlich zugänglichen Quellen und Medien auftischen lassen, die angeblich die Probleme deutlich ansprechen, die Kritik üben, die die Wahrheit aussprechen…..
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Die Medien der herrschenden Klasse haben auch eine Abteilung für die vorgebliche Kritik am System.
Dazu gehören zum Beispiel die "Marxisten".
Der gewöhnliche Bürger merkt ja nicht, dass die zitierten "Kritiker" nur eine etwas andere Version der herrschenden Lehre verbreiten.
Zitat:
Zitat von Elfer
Wir haben in anderen Themen auch schon festgestellt, dass man aktuelles Geschehen am Besten mit aktuellen Maßstäben misst, sonst verzerrt sich die Aussage.
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Nehmen wir zum Beispiel die geldpolitische Verursachung von Wirtschaftskrisen und Massenarbeitslosigkeit. Noch heute liest man nichts davon, dass die Weltwirtschaftskrise absichtlich verursacht wurde. Die Marxisten behaupten dann, das wäre "die unvermeidbare Krise des Kapitalismus" gewesen. Der Normalbürger wundert sich dann nicht, warum der "Marxist" eine Stelle als Professor in New York oder Chicago bekommen hat und in der FAZ zitiert wird, sondern glaubt an die Berufs- und Pressefreiheit.
Kann mich noch gut an die frühen 80er Jahre erinnern. Da war in den Medien nichts über die Verursachung der Massenarbeitslosigkeit mit Hochzinspolitik zu hören. Nichts, kein Wort, da wurde über alles mögliche diskutiert. Die Neoliberalen haben dann gefordert, die Löhne zu kürzen, die Sozialleistungen zu streichen und die Steuern für die Reichen zu senken.
Die "Opposition" bestand aus den Grünen wie unserem Joschka Fischer, die das Wachstum der Wirtschaft für gefährlich und umweltschädlich erklärten und die Keynesianer diffamiert haben. Der typische Bürger hat aber geglaubt, die Opposition käme im Kapitalismus zu Wort, und hat nicht gemerkt, wie er durch die GRÜNEN verarscht wird und seine eigene Verarmung noch als Wohltat für die Umwelt feiern darf.