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Alt 04.07.2010, 07:42   #11
Hellmann
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Zitat:
Zitat von Elfer Beitrag anzeigen
Ich lese hier immer von den Medien der herrschenden Klasse, des Großkapitals und muss mir alle Nase lang Zitate aus öffentlich zugänglichen Quellen und Medien auftischen lassen, die angeblich die Probleme deutlich ansprechen, die Kritik üben, die die Wahrheit aussprechen…..
Die Medien der herrschenden Klasse haben auch eine Abteilung für die vorgebliche Kritik am System.

Dazu gehören zum Beispiel die "Marxisten".

Der gewöhnliche Bürger merkt ja nicht, dass die zitierten "Kritiker" nur eine etwas andere Version der herrschenden Lehre verbreiten.
Zitat:
Zitat von Elfer Beitrag anzeigen
Wir haben in anderen Themen auch schon festgestellt, dass man aktuelles Geschehen am Besten mit aktuellen Maßstäben misst, sonst verzerrt sich die Aussage.
Nehmen wir zum Beispiel die geldpolitische Verursachung von Wirtschaftskrisen und Massenarbeitslosigkeit. Noch heute liest man nichts davon, dass die Weltwirtschaftskrise absichtlich verursacht wurde. Die Marxisten behaupten dann, das wäre "die unvermeidbare Krise des Kapitalismus" gewesen. Der Normalbürger wundert sich dann nicht, warum der "Marxist" eine Stelle als Professor in New York oder Chicago bekommen hat und in der FAZ zitiert wird, sondern glaubt an die Berufs- und Pressefreiheit.

Kann mich noch gut an die frühen 80er Jahre erinnern. Da war in den Medien nichts über die Verursachung der Massenarbeitslosigkeit mit Hochzinspolitik zu hören. Nichts, kein Wort, da wurde über alles mögliche diskutiert. Die Neoliberalen haben dann gefordert, die Löhne zu kürzen, die Sozialleistungen zu streichen und die Steuern für die Reichen zu senken.

Die "Opposition" bestand aus den Grünen wie unserem Joschka Fischer, die das Wachstum der Wirtschaft für gefährlich und umweltschädlich erklärten und die Keynesianer diffamiert haben. Der typische Bürger hat aber geglaubt, die Opposition käme im Kapitalismus zu Wort, und hat nicht gemerkt, wie er durch die GRÜNEN verarscht wird und seine eigene Verarmung noch als Wohltat für die Umwelt feiern darf.
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Alt 09.07.2010, 12:09   #12
deserd
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[ame="http://www.youtube.com/watch?v=Sj6hK-Kummk"]YouTube- ZAPP - Arbeitgeber finanzieren journalistische Inhalte[/ame]
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Alt 04.08.2010, 07:25   #13
Hellmann
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Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.573
  
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Passt auch hier rein, zum Verhältnis Medien und Politik. Eine der sogenannten NGOs sind die "Reporter ohne Grenzen", die sich, unterstützt von der US-Regierung und dem Großkapital, angeblich für die "Pressefreiheit" auf der Welt einsetzen, also für die Freiheit der 200 Superreichen, ihre Interessenpropaganda jeden Tag über die Medien dem Publikum in die Birne zu pressen.
Zitat:
Nach Recherchen der WDR-Journalisten Elke Groß und Ekkehard Sieker wird ROG u.a. von dem US-Multimilliardär George Soros finanziert, der bereits die polnische Gewerkschaft Solidarność mit Millionen US-Dollar unterstützte, sowie von National Endowment for Democracy, die ihrerseits ihre Gelder zu über 90 Prozent aus dem US-Staatshaushalt bezieht[2] und dem US-Außenministerium untersteht.[3]

Zu den Finanziers von ROG zählen auch der Rüstungsindustrielle und Medienzar Frankreichs Serge Dassault, der Medienkonzern Vivendi und der Milliardär François Pinault.[4] Die professionelle Öffentlichkeitsarbeit, die ROG für ihre politischen Ziele betreibt, verdankt sie den unentgeltlichen Diensten der bekannten New Yorker Werbeagentur Saatchi & Saatchi, deren Team alle Kommunikationskampagnen der Reporter ohne Grenzen entwickelt und realisiert.[2]

Die deutsche Sektion ist ein eigenständiger eingetragener Verein mit Sitz in Berlin. Er ist seit 1994 tätig und finanziert sich nach eigenen Aussagen ausschließlich über Mitgliedsbeiträge, Spenden und den Erlösen der jährlich publizierten Bildbände „Fotos für die Pressefreiheit“.
http://de.wikipedia.org/wiki/Reporter_ohne_Grenzen

Falls jemand denen über den Weg läuft - Vorsicht: CIA und Mossad!

Geändert von Hellmann (04.08.2010 um 07:31 Uhr).
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medien, politik, verhältnis

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