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Alt 23.08.2010, 09:06   #1
agano
weltmensch
Stammuser
 
Registriert seit: 25.10.2009
Beiträge: 3.819
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Standard Landesverrat!

Eine schmierige, amerikanische Firma tobt durch unsere Landen und scannt Städte und deren Häuser, und unser Staat tut nichts dagegen? Mal ehrlich, liebe Leute, wie Hirnrissig ist das denn? Und nun fällt irgend jemandem ein, man könnte das stoppen, nachdem sie mit ihren Scannautos schon abgezogen sind und eh schon alle Daten haben, die ja nicht nur von Google benutzt werden können, sondern auch von dieser widerlichen CIA und anderen Geheimdiensten?

Nachdem also die ARBEIT gemacht ist, kommt unser STAAT in die Hufen und möchte etwas dagegen unternehmen? Wie krank ist das denn? Und natürlich steckt da kein System dahinter und natürlich steckt unser korrupter Staat nicht dahinter und natürlich .... werden diese Daten nicht verwendet werden. Ich könnt kotzen.

Leute, es wird Zeit, dieses korrupte Pack da oben zu verhaften. Das was hier passiert ist offener Landesverrat. Nicht mehr und nicht weniger. kurtrichard



Karlsruher Richter könnten Google Street View stoppen

http://www.abendblatt.de/politik/deu...w-stoppen.html

Experten halten eine Verfassungsbeschwerde für möglich
Berlin. Nach der heftigen Debatte um den Internetdienst Google Street View halten Rechtsexperten ein Verbot durch das Bundesverfassungsgericht für möglich. Der Ex-Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts, Winfried Hassemer, sagte dem Magazin "Focus", ein Stopp von Street View durch die Karlsruher Richter sei nicht auszuschließen, "wenn das Bundesverfassungsgericht bei seiner alten Linie bleibt". Hassemer beruft sich dabei auf das Volkszählungsurteil von 1983. Demnach muss jeder Bürger die Herrschaft über seine persönlichen Daten behalten. "Das ist bei diesen Informationstechnologien nicht zu schaffen", so Hassemer.
Der Bonner Verfassungsrechtler Wolfgang Löwer sagte dem Abendblatt, auch er sehe die Möglichkeit für einen Stopp des Geodatendienstes durch das Bundesverfassungsgericht. "Der Staat hat die Pflicht, die persönlichen Daten der Menschen zu schützen", so Löwer.
"Wenn das jemand gegenwärtig nicht ausreichend gewährleistet sieht, kann er die Karlsruher Richter anrufen und Verfassungsbeschwerde einlegen." Im Erfolgsfall müsste die Bundesrepublik Google Street View dann so lange verbieten, bis ein Gesetz die Angelegenheit regelt. Streitpunkt ist dabei die Frage, für wie persönlichkeitsrelevant das Bild einer Häuserfassade erachtet wird. Nach Löwers Ansicht könnte es in diesem Punkt schwierig werden. "Problematisch ist vielmehr die leichte Verknüpfbarkeit mit anderen Daten", so Löwer. "Aber auch hier ist der Bezug zum Persönlichkeitsrecht nur geringfügig. Ich glaube nicht, dass das Gericht tatsächlich einschreiten würde."
__________________
Sorgt euch nicht, LEBT.
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Alt 23.08.2010, 09:26   #2
Elfer
beurlaubt
 
Registriert seit: 03.01.2010
Beiträge: 967
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Wow, ganz schön heftig.

Also, Persönlichkeitsrechte beschränken sich erst einmal auf die wirklich spezifischen Rechte einer Person und nicht Fassaden, wie jeder wahrnehmen kann, der durch die Straße fährt.
Grenzwertig sind natürlich die Aufnahmen, die gerade in der Diskussion sind, wo Menschen abgebildet sind.

Was CIA und andere angeht, so glaubt doch wohl keiner, dass die auf Google angewiesen sind. Völliger Blödsinn.

So wie es Politiker dagegen gibt, gibt es welche dafür oder neutral. Das gilt auch für Verfassungsrechtler. Also ein Bild zu zeichnen, wonach alle Fachleute dagegen sind, ist völlig falsch.

Ich für meinen Teil halte den Extremdatenschutz in Deutschland für eine Lachnummer, der mehr schadet, als schützt.
Da bei deutscher Fehlbarkeit gerne mal auf´s heilige Ausland verwiesen wir, sei dies hier ebenfalls gestattet. Dort hat man mittlerweile noch nicht méinmal mehr ein müdes Lächeln für die deutsche Datenschutzwut übrig und das mit recht.
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Alt 23.08.2010, 11:09   #3
Elfer
beurlaubt
 
Registriert seit: 03.01.2010
Beiträge: 967
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Ich find es bezeichnend, dass gerade aus einer politischen Ecke regelmäßig eine überzogene Datenschutzdiskussion geführt wird, aus der offensichtlich die meisten Bilder von Polizisten bei youtube hochgeladen und verbreitet werden.

Wird hier mit verschiedenem Maß gemessen oder gelten die Persönlichkeitsrechte nur einen ausgewählten Kreis?
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Alt 23.08.2010, 12:15   #4
Hellmann
Erfahrener Benutzer
Stammuser
 
Benutzerbild von Hellmann
 
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.573
  
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Die Kritik an Google Street View kann ich nicht nachvollziehen. Was soll da zu sehen sein, was nicht jeder Spaziergänger vor dem Haus besser erkennen kann?

Außerdem ist das wirklich sinnvoll, wenn man mal irgendwo hin muss, wo man sich nicht auskennt, aber im Internet mal schauen kann, wie es da aussieht. Oder man fährt dann gar nicht erst hin, wenn man das gesehen hat. Jedenfalls halte ich die Sache für brauchbar und die Kritiker sollten sich mal überlegen, ob sie nicht wichtigere Probleme haben.

Lasst Euch nicht mit so einem Quatsch von den wichtigen Themen abbringen.
Hellmann ist offline   Mit Zitat antworten


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Alt 23.08.2010, 12:34   #5
Britta
beurlaubt
 
Registriert seit: 08.08.2008
Beiträge: 4.477
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Zitat:
Zitat von Hellmann Beitrag anzeigen
Die Kritik an Google Street View kann ich nicht nachvollziehen. Was soll da zu sehen sein, was nicht jeder Spaziergänger vor dem Haus besser erkennen kann?
Stimmt.
Zitat:
Zitat von Hellmann Beitrag anzeigen
Außerdem ist das wirklich sinnvoll, wenn man mal irgendwo hin muss, wo man sich nicht auskennt, aber im Internet mal schauen kann, wie es da aussieht. Oder man fährt dann gar nicht erst hin, wenn man das gesehen hat. Jedenfalls halte ich die Sache für brauchbar und die Kritiker sollten sich mal überlegen, ob sie nicht wichtigere Probleme haben.
Ja, benutzen will es dann jeder.
Zitat:
Zitat von Hellmann Beitrag anzeigen
Lasst Euch nicht mit so einem Quatsch von den wichtigen Themen abbringen.
Sehe ich auch so.
Britta ist offline   Mit Zitat antworten


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Alt 23.08.2010, 13:54   #6
Der Neandertaler
beurlaubt
 
Registriert seit: 24.07.2010
Beiträge: 73
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Liebe Britta.
So wie ich die Sache sehe, hat diese ganze Kritik, die gesamte Diskussion weniger mit Google zu tun - Google hat's nunmal gerade getroffen, weil gerade niemand Anderes zur Stelle war. Vielmehr hat es mehr mit der Angst und der Einsicht zu tun, weil einige die Zügel recht weit haben schleifen lassen, weil sie die Gefahren durch preisgabe ihrer Daten - ob im Internet, oder sonstwie - als nicht so dramatisch ansahen. Viele gaben freiwillig recht viele Daten preis, nur um beim Einkauf einige Prozente zu sparen. Nun dämmert es ihnen langsam, daß dies nicht der Schluß war, sondern nur der Anfang.
Aber auch Politik hat versäumt das Datenschutzgesetz an die digitale Zeit anzupassen. Ich halte in diesem Fall die Diskussion über Datenschutz weniger für eine Sensibilisierung der Bevölkerung, sondern in erster Linie für eine Aufwiegelung durch Politik; um vom eigenen Versagen abzulenken.
Zwar kann damit, mit der Verknüpfungsmöglichkeit der gesamten Daten, sehr wohl Misbrauch betrieben werden, ein Profil erstellt werden, keine Frage, aber wer weiß schon welche persönlichen Daten des Einzelnen noch im Internet kursieren. Von daher ist die Diskussion schon berechtigt. Aber erstens sollte sie allgemein geführt werden, also nicht nur gegen Google gerichtet, zweitens: sie kommt zu spät; sie hätte schon Anfang der 80er Jahre geführt werden müßen.
Der Neandertaler ist offline   Mit Zitat antworten


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Alt 23.08.2010, 14:26   #7
otix_
Lind Gren
 
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.921
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Zitat:
Zitat von agano Beitrag anzeigen
Eine schmierige, amerikanische Firma tobt durch unsere Landen und scannt Städte und deren Häuser, und unser Staat tut nichts dagegen? Mal ehrlich, liebe Leute, wie Hirnrissig ist das denn? Und nun fällt irgend jemandem ein, man könnte das stoppen, nachdem sie mit ihren Scannautos schon abgezogen sind und eh schon alle Daten haben, die ja nicht nur von Google benutzt werden können, sondern auch von dieser widerlichen CIA und anderen Geheimdiensten?
Google wird uns einige wunderschöne Applikationen bescheren, die wir in wenigen Jahren nicht mehr missen möchten. Ein Missbrauch ist aber nicht ausgeschlossen. Deswegen: weiterhin wachsam bleiben, das Internet und dieses Forum weiterhin mit kritischen Meinungen füllen und weiterhin mit dem schlimmsten rechnen. Manche nennen das VT(tiker), andere sind da schon realistischer
__________________
www.politikbasis.de
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Alt 23.08.2010, 15:26   #8
agano
weltmensch
Stammuser
 
Registriert seit: 25.10.2009
Beiträge: 3.819
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Zitat:
Zitat von Hellmann Beitrag anzeigen
Die Kritik an Google Street View kann ich nicht nachvollziehen. Was soll da zu sehen sein, was nicht jeder Spaziergänger vor dem Haus besser erkennen kann?

Außerdem ist das wirklich sinnvoll, wenn man mal irgendwo hin muss, wo man sich nicht auskennt, aber im Internet mal schauen kann, wie es da aussieht. Oder man fährt dann gar nicht erst hin, wenn man das gesehen hat. Jedenfalls halte ich die Sache für brauchbar und die Kritiker sollten sich mal überlegen, ob sie nicht wichtigere Probleme haben.

Lasst Euch nicht mit so einem Quatsch von den wichtigen Themen abbringen.
ja, sehr einfach ausgedrückt und nicht weiter kommentierbar. das wäre dann die denkweise bis zur nasenspitze, die dir hier gelungen ist.

es gibt aber menschen, die denken ein wenig weiter als ihre nasenspitze, weswegen ich keinen weiteren kommentar dazu abgebe. kurtrichard
__________________
Sorgt euch nicht, LEBT.
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Alt 23.08.2010, 15:28   #9
agano
weltmensch
Stammuser
 
Registriert seit: 25.10.2009
Beiträge: 3.819
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Zitat:
Zitat von Elfer Beitrag anzeigen
Wow, ganz schön heftig.

Also, Persönlichkeitsrechte beschränken sich erst einmal auf die wirklich spezifischen Rechte einer Person und nicht Fassaden, wie jeder wahrnehmen kann, der durch die Straße fährt.
Grenzwertig sind natürlich die Aufnahmen, die gerade in der Diskussion sind, wo Menschen abgebildet sind.

Was CIA und andere angeht, so glaubt doch wohl keiner, dass die auf Google angewiesen sind. Völliger Blödsinn.

So wie es Politiker dagegen gibt, gibt es welche dafür oder neutral. Das gilt auch für Verfassungsrechtler. Also ein Bild zu zeichnen, wonach alle Fachleute dagegen sind, ist völlig falsch.

Ich für meinen Teil halte den Extremdatenschutz in Deutschland für eine Lachnummer, der mehr schadet, als schützt.
Da bei deutscher Fehlbarkeit gerne mal auf´s heilige Ausland verwiesen wir, sei dies hier ebenfalls gestattet. Dort hat man mittlerweile noch nicht méinmal mehr ein müdes Lächeln für die deutsche Datenschutzwut übrig und das mit recht.
datenschutzwut? keinen weiteren kommentar, denn was soll man ... dir denn noch erzählen können, wo du so geprägt - oder wie soll man das nennen - bist. kurtrichard
__________________
Sorgt euch nicht, LEBT.
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Alt 23.08.2010, 15:34   #10
agano
weltmensch
Stammuser
 
Registriert seit: 25.10.2009
Beiträge: 3.819
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Zitat:
Zitat von Der Neandertaler Beitrag anzeigen
Liebe Britta.
So wie ich die Sache sehe, hat diese ganze Kritik, die gesamte Diskussion weniger mit Google zu tun - Google hat's nunmal gerade getroffen, weil gerade niemand Anderes zur Stelle war. Vielmehr hat es mehr mit der Angst und der Einsicht zu tun, weil einige die Zügel recht weit haben schleifen lassen, weil sie die Gefahren durch preisgabe ihrer Daten - ob im Internet, oder sonstwie - als nicht so dramatisch ansahen. Viele gaben freiwillig recht viele Daten preis, nur um beim Einkauf einige Prozente zu sparen. Nun dämmert es ihnen langsam, daß dies nicht der Schluß war, sondern nur der Anfang.
Aber auch Politik hat versäumt das Datenschutzgesetz an die digitale Zeit anzupassen. Ich halte in diesem Fall die Diskussion über Datenschutz weniger für eine Sensibilisierung der Bevölkerung, sondern in erster Linie für eine Aufwiegelung durch Politik; um vom eigenen Versagen abzulenken.
Zwar kann damit, mit der Verknüpfungsmöglichkeit der gesamten Daten, sehr wohl Misbrauch betrieben werden, ein Profil erstellt werden, keine Frage, aber wer weiß schon welche persönlichen Daten des Einzelnen noch im Internet kursieren. Von daher ist die Diskussion schon berechtigt. Aber erstens sollte sie allgemein geführt werden, also nicht nur gegen Google gerichtet, zweitens: sie kommt zu spät; sie hätte schon Anfang der 80er Jahre geführt werden müßen.
Daten? darum geht es nicht. es geht darum, dass hier wildfremde länder mit scanner in unseren landen herum wurschteln und uns komplett aufzeichnen, uns erst gar nicht fragen, und zudem klar stellen, dass wir von seitens der politik nicht im geringsten geschützt, sondern sogar verraten und verkauft werden, denn wäre das anders, würde man gegen diese nicht genehmigten vorgänge knallhart vorgehen, was aber nicht geschieht!!!!!!!!

wie ich schon sagte: der gleiche vorgang in russland, in china, oder noch einigen anderen ländern würde diese herrschaften wegen offener spionage ins gefängnis bringen und das mit recht!!! kurtrichard
__________________
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