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Alt 11.02.2009, 19:07   #21
Cheops
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Zitat:
Zitat von Britta Beitrag anzeigen
Genau genommen wurde sie von nur etwas mehr wie 20% der Deutschen gewählt - wenn man die Nichtwähler miteinrechnet.

Allerdings nochmal Schröder hätte auch keine anderen Ergebnisse gebracht. Das ist alles ein und dieselbe Clique und alle arbeiten für dieselbe Mafia.

Nur ein kompletter Austausch aller Politiker würde eine Änderung bedeuten. Eine Entmachtung der Hintertanen sozusagen. Sowas geht nur in einer Revolution.

http://www.miprox.de/Sonstiges/Von_U...Obertanen.html
"Die Hintertanen

Die Obertanen sind nur die "scheinbar Mächtigen und Einflußreichen der Welt". Denn hinter den Industriebossen und den Wissenschaftlern und natürlich auch hinter den ständig wechselnden Staatspräsidenten und anderen Obertanen stehen andere, wesentlich stabilere Mächte, die für gewöhnlich kaum zu erkennen sind. Das sind die "Hintertanen".

Der Ausdruck Hintertanen soll jene wenigen Leute bezeichnen, bei denen die Fäden des modernen sozialen, politischen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Systems tatsächlich zusammenlaufen und von denen tatsächlich die Spielregeln erlassen werden, nach denen sich sowohl die Unter- wie auch die Obertanen zu richten haben. Die Hintertanen sind diejenigen, die den Lauf der Welt schon seit einiger Zeit bewußt steuern; es sind diejenigen, die dafür verantwortlich sind, daß die Welt so ist, wie sie ist, und denen auch daran gelegen ist, daß sie so bleibt, wie sie ist.

Die Hintertanen sind also diejenigen, die die Politiker einsetzen und ihnen ihre Regierungsprogramme vorschreiben; diejenigen, die die Kriege inszenieren und die Hungerkatastrophen steuern; diejenigen, die die Religionen korrumpieren und die Lehrpläne für die Schulen entwerfen. Und es sind auch diejenigen, die den Wissenschaftlern genau vorschreiben, was sie zu erforschen, welche Schlußfolgerungen sie zu ziehen und welches Weltbild sie zu prägen haben."

über den Artikel bin ich mal vor einiger Zeit gestolpert...
Schröder hat viele Fehler gemacht und Merkel war höchstens noch schlechter. Schröder hat wenigstes Auffüllbeträge für Kleinstrenten und und Kleinsteinkommen eingeführt, damit die mit den Preisen leben können.
Merkel hat nur Geld für faule Banken

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaf...art129,2728366

Die hat null mit dem Volk am Hut...
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Alt 11.02.2009, 19:59   #22
wafi
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Irgendwie scheint das Thema ziemlich verfehlt zu sein

Egal, war heute mal wieder in London zu ner Besprechung ... drückt mal die Daumen, dann hab ich für die nächsten zwei Jahre genug Arbeit ... entscheidet sich Ende nächster Woche oder so ...
aber hab mit dem Kollegen aus "unserem" Londoner Büro zum Thema Arzt/Gesundheitsleistungen geschnackt ... Was der Gutste mit seinen Kindern 9/11 erlebt wenn was ist ... unfaßbar. Wartezeiten bis zum abwinken, Profilaxe ... wat is dat denn??? und wenn ich dran denke, daß für nen MRT Termin nach Unfall von Sohnemann grad mal 1 Woche (organisiert übers KH Wartezeit war) für nen CT angesetzt vom HNO mal grad 2 Wochen Wartezeit ... (übrigends, nein die Ärzte wissen in der Regel nicht dat Holde auch ne Medizintante ist) ... und ganz normal TK versichert, dann haben wir ne klasse Versorgung. Die andere Seite ist, daß bei Ärzten zuwenig ankommt ... und nein, ich denke nicht, daß das bei der Pharmaindustrie maßgeblich hängen bleibt, sonden im Wasserkopf.
Whatever Charles erzählte, daß er die Schnauze jetzt voll hat und die normale Medizin in England nur noch scheiße ist, deshalb hat er für seine kids seit Januar noch ne Privatversicherung abgeschlossen ... nu klappt`s zwar deshalb nicht unbedingt mit der Nachbarin, aber mit den Privatärzten. Ein Kinderarzt zu dem seine 9 jährige jetzt geht ist auch nen Beutegermane der in Engelland ne Zweitpraxis betreibt .... neben dem Kassensitz in ner deutschen Großstadt.
Über eins muß man sich simpel klar werden ... mit einer älter werdenden Bevölkerung und allgemein steigenden Preisen, wird man einfach mehr Geld für Gesundheit in die Hand nehmen müssen. Im übrigen, bis jetzt zum Desaster des Gesundheitsfonds sind die Krankenkassenkosten in den letzten Jahren stagniert oder sogar gesunken. Das heißt nix anderes, als das im Krankensystem trotz Kostensteigerung (Mieten, Löhne etc) nebst größer werdendem Patientenpool (umgedrehte Alterspyramide) einfach zuwenig GEld steckt. Daran muß man was ändern, will man keine englischen Verhältnisse ...

Die FDP will das ... die SPD mit der K-Gruppen Gruftitusse eher direkte englische Verhältnisse ... und die CDU mit ihrer Bürgerversicherung usw ... auch englische VErhältnisse.

Wer Gesundheitspolitik will, kommt wohl nicht drumrum die Politclowns aus dem Land zu jagen, egal welche Partei.
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Alt 11.02.2009, 20:37   #23
Iphigenie
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Zitat:
Nur ein kompletter Austausch aller Politiker würde eine Änderung bedeuten. Eine Entmachtung der Hintertanen sozusagen. Sowas geht nur in einer Revolution.

http://www.miprox.de/Sonstiges/Von_U...Obertanen.html
"Die Hintertanen
Wenn man die Stuktur der Herrschaftsform so beläßt wie sie ist, wird
sich inhaltlich nichts ändern, wenn man alle Politiker und
Hintertanen entmachtet - nur personell, also nur die Gesichter
werden andere sein.

So hat sich beispielsweise die Struktur der Herrschaftsform nach dem
Ende des Tausendjährigen Reiches genau so wenig verändert, wie sie
sich nach dem Ende des DDR-Sozialismus verändert hat, das heißt,
es konnten genau die wieder in das neue Macht-System
ungehindert hineinströmen, die zuvor den alten Machtsystemen
gedient haben (Nationalsozialismus und DDR-Sozialismus). Andere
("neue") Menschen waren ja auch in beiden Fällen nicht da (!).
Die Struktur der Herrschaftsform kann nur ein Ende finden, wenn die
Macht des Menschen über den Menschen ein Ende findet. Und ein
Ende ist nur möglich, wenn jedem Menschen das Naturrecht gegeben
wird, seine Gehirnkapazität optimal auszubilden, d.h. Schulbildung für
jeden Erdenbürger bis zum 18.Lebensjahr ohne Schulzwang und
Abschluß(prüfung).
(Fast) jeder Mensch wäre dann befähigt, jederzeit Verantwortung
und Pflichten für die Gemeinschaft in der er lebt, auf sich zu nehmen
(es gäbe dann auch keine Nationalstaaten mehr, sondern Regionen).

Bis es aber so weit ist, wird jedes Parlament nichts anderes als das
ideelle Sprachhrohr des großen alles beherrschenden Finanzkapitals
sein.

grüße
Iphi
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Alt 11.02.2009, 20:40   #24
Iphigenie
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@ Peter

Zitat:
Egal, war heute mal wieder in London zu ner Besprechung ... drückt mal die Daumen, dann hab ich für die nächsten zwei Jahre genug Arbeit ... entscheidet sich Ende nächster Woche oder so ...
*gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa aaaanzdolldaumendrück*

Iphi
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Alt 11.02.2009, 21:57   #25
Britta
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Registriert seit: 08.08.2008
Beiträge: 4.476
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Zitat:
Zitat von Iphigenie Beitrag anzeigen
Und ein
Ende ist nur möglich, wenn jedem Menschen das Naturrecht gegeben
wird, seine Gehirnkapazität optimal auszubilden, d.h. Schulbildung für
jeden Erdenbürger bis zum 18.Lebensjahr ohne Schulzwang und
Abschluß(prüfung).
(Fast) jeder Mensch wäre dann befähigt, jederzeit Verantwortung
und Pflichten für die Gemeinschaft in der er lebt, auf sich zu nehmen
(es gäbe dann auch keine Nationalstaaten mehr, sondern Regionen).

Bis es aber so weit ist, wird jedes Parlament nichts anderes als das
ideelle Sprachhrohr des großen alles beherrschenden Finanzkapitals
sein.

grüße
Iphi
Hm Iphi,

nur muß in manchen Dingen auch in so einer Welt einer den Hut aufhaben. Einer muß bei Projekten, die Alle betreffen und von denen Alle profitieren sollen, die Anweisungen geben.

Und wenn da Alle gleichberechtigt sind und jeder was Anderes will, dann kann man solche Projekte nicht verwirklichen. Wie soll das gehen?
Britta ist offline   Mit Zitat antworten


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Alt 11.02.2009, 21:59   #26
Britta
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Zitat:
Zitat von wafi Beitrag anzeigen
Irgendwie scheint das Thema ziemlich verfehlt zu sein


Wer Gesundheitspolitik will, kommt wohl nicht drumrum die Politclowns aus dem Land zu jagen, egal welche Partei.
Sag ich doch die ganze Zeit.

Thema wahrscheinlich nur verfehlt, weil es sowieso egal ist ob die FDP die gesetzlichen Krankenkassen abschaffen will oder nicht. Es geht eh wieder nur gegen das Volk. Mit nichts anderem ist zu rechnen.
Britta ist offline   Mit Zitat antworten


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Alt 11.02.2009, 22:37   #27
Cheops
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Zitat:
Zitat von Britta Beitrag anzeigen
Sag ich doch die ganze Zeit.

Thema wahrscheinlich nur verfehlt, weil es sowieso egal ist ob die FDP die gesetzlichen Krankenkassen abschaffen will oder nicht. Es geht eh wieder nur gegen das Volk. Mit nichts anderem ist zu rechnen.
Natürlich geht es gegen das Volk. Nur ist es diesmal so offensichtlich, da habe ich gemeint, man sollte in einem Politikforum wie diesem mal darüber reden...
Cheops ist offline   Mit Zitat antworten


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Alt 11.02.2009, 22:45   #28
Britta
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Zitat:
Zitat von Cheops Beitrag anzeigen
Natürlich geht es gegen das Volk. Nur ist es diesmal so offensichtlich, da habe ich gemeint, man sollte in einem Politikforum wie diesem mal darüber reden...
Im Grunde genommen wollen die Großkonzerne alles abschaffen, was staatlich ist. Vieles haben sie sich ja schon gekauft und machen Gewinne damit. Privatisieren heißt das Wort dafür. Und egal welche Partei - die wollen das gemäß dem Wunsch ihrer Herren durchsetzen, früher oder später.

Wenn die die GKV abgeschafft haben ist es doch bestimmt schick, wenn jeder Pharmakonzern seine eigene Krankenkasse hat. Die zahlt dann natürlich auch nur die Medikamente des eigenen Konzerns und bitte nur bei den leibeigenen Ärzten, die bei deren Banken natürlich hochverschuldet sind, um die Lizenz für ihre Praxis finanzieren zu können.

Was kommt nach der Krankenversicherung? Die Schulen oder die Wasserversorgung? Der Krieg ist ja schon privatisiert.

Das ist alles nur noch krank.
Britta ist offline   Mit Zitat antworten


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Alt 11.02.2009, 22:52   #29
Cheops
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Registriert seit: 06.09.2008
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Zitat:
Zitat von Britta Beitrag anzeigen
Im Grunde genommen wollen die Großkonzerne alles abschaffen, was staatlich ist. Vieles haben sie sich ja schon gekauft und machen Gewinne damit. Privatisieren heißt das Wort dafür. Und egal welche Partei - die wollen das gemäß dem Wunsch ihrer Herren durchsetzen, früher oder später.

Wenn die die GKV abgeschafft haben ist es doch bestimmt schick, wenn jeder Pharmakonzern seine eigene Krankenkasse hat. Die zahlt dann natürlich auch nur die Medikamente des eigenen Konzerns und bitte nur bei den leibeigenen Ärzten, die bei deren Banken natürlich hochverschuldet sind, um die Lizenz für ihre Praxis finanzieren zu können.

Was kommt nach der Krankenversicherung? Die Schulen oder die Wasserversorgung? Der Krieg ist ja schon privatisiert.

Das ist alles nur noch krank.
Für diese Antworten, die du da willst, bin ich der völlig Falsche, denn über soviel destruktive Phantasie verfüge ich nicht. Ich kann dir da nur mit einem Kontaktformular weiterhelfen

http://www.fdp-bundespartei.de/webco...lkm-154/i.html

Die werden Antworten auf alles haben, was die Beschränkung der sozialen Leistungen des Staates angeht...
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Alt 11.02.2009, 23:14   #30
Britta
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Registriert seit: 08.08.2008
Beiträge: 4.476
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Zitat:
Zitat von Cheops Beitrag anzeigen
Für diese Antworten, die du da willst, bin ich der völlig Falsche, denn über soviel destruktive Phantasie verfüge ich nicht. Ich kann dir da nur mit einem Kontaktformular weiterhelfen

http://www.fdp-bundespartei.de/webco...lkm-154/i.html

Die werden Antworten auf alles haben, was die Beschränkung der sozialen Leistungen des Staates angeht...
Jetzt war ich schon fast in Versuchung, denen wirklich mal zu schreiben.

Wäre aber eigentlich sinnlos. Die Antwort auf meine Frage kenne ich ja schon: Die wollen Alles, egal in welcher Reihenfolge. Was sich halt so im Laufe der Zeit anbietet.
Britta ist offline   Mit Zitat antworten


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abschaffen, fdp, gesetzliche, krankenkassen

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