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Alt 11.05.2011, 01:40   #1
schinum
Neuling
 
Registriert seit: 11.05.2011
Beiträge: 4
  
Standard Schafft sich die SPD ab?

Die SPD fällt von einen Desaster in das nächste Desaster.
Schafft sich die SPD ab?

Die Parteivorsitzenden:
Der Verschleiß an Parteivorsitzenden, keine andere Partei springt so rabiat und gnadenlos mit ihren Vorsitzernden um, wie die Partei von August Bebel und Ferdinand Lassalle.
Kurt Schuhmacher war 6 Jahre Parteivorsitzender, Erich Ollenhauer 11 und Willy Brandt hatte 23 Jahre Zeit, die Partei zu prägen.
Damals galt die SPD, selbst beim politischen Gegner als eine solide, honorige und respektable Partei.
Dies hat sich spätestens seit dem Mannheimer Parteitag 1995 geändert.
Damals hat Oskar Lafotaine mit einer polemischen Rede den eher glücklosen Rudolf Scharping praktisch weggepuscht. Charakterlich eher von der schäbigen Art und Weise, die damalige Juso-Vorsitzende Andrea Nahles jubelte.
Von nun an ging’s bergab, um es mal mit Hildegard Knef zu sagen.
Der Oskar hielt es vier Jahre aus, bevor er den Büttel hinschmiss. Bei Schröder waren es immerhin noch fünf Jahre, bis er von Franz Müntefering abgelöst wurde. Ein Jahr später machte die nette Frau Andrea Nahles die Illoyalität innerhalb der SPD salonfähig. Entnervt übergab Müntefering an Matthias Platzeck, der sich nicht zu schade war, nach einem Jahr erlogene gesundheitliche Gründe anzuführen, um aus dem Amt zu flüchten.
Damit begann die Tragödie Kurt Beck, der wiederum von Franz Müntefering in die Pfalz zurück geschickt wurde. Jetzt ist es Sigmar Gabriel, ein sogenannter “Kleverle”, als der liebe Sigi in Niedersachsen aus dem Amt gejagt wurde, verlor er auch seinen Aufsichtsrats-Posten bei VW. Welch ein Glück für die Käufer von VW-Fahrzeugen, dass der bescheidene Sigi sich beim obligatorischen Beratervertrag mit 500 Mille zufrieden gab.
Fazit:
Heute hat die SPD einen feisten Vorsitzenden, dessen private Geschäfte zumindest ein “G’schmäckle” haben, um es mal vorsichtig auszudrücken.
Eine solide, honorige sowie respektable Partei sieht anders aus.

Die SPD und ihr Personal
Herbert Wehner war wohl der Politiker, der die SPD mit am stärksten prägte. Gewiss war Herbert Wehner, in bester kommunistischer Tradition, ein unappetitlicher Denunziant per Excellance aber zumindest hatte er eine politische Kompetenz, heute ist in der SPD kein einzige(r) Politiker(in) in Sicht, die auch nur an das Format eines Herbert Wehners heran riechen könnte.

Wo sind überhaupt die Nachfolger(innen) von Alexander Möller, Karl Schiller, Helmut Schmidt, Walter Arendt, Käte Strobel, Hans-Jürgen Wischnewski, Hans-Jochen Vogel, Hans Apel, Egon Bahr, Egon Franke, Klaus von Dohnanyi, Wilhelm Kaisen, um nur einmal hier einige zu nennen. Ein charakterlich einwandfreier, sowie kompetenter Politiker wie ein Georg (Schorsch) Leber würde es heute vermutlich nicht weit bringen, in einer SPD, in der Typen wie Ypsilanti und Co. salonfähig sind.

Nicht wenige Kabinettsmitglieder - der Regierung Schröder - wechselten, nach dem Ende ihrer Ministerlaufbahn, direkt in die Firmen, die sie als Minister begünstigten. Ist doch eigentlich ein Unding, oder nicht? Dieses Verhalten mag ja juristisch nicht zu beanstanden sein, stinken tut es allemal und zwar gewaltig!

Heute befindet sich die SPD im Tal der Tränen, In Berlin bangt Wowereit um seine Wiederwahl und in der SPD ist keiner in Sicht, der die Partei wieder zu alter Größe führen könnte und dies auch möchte.
Jetzt will die SPD ja eine Migrationsquote einführen , was ich sehr begrüße, da man in der „alteingesessenen“ Gesellschaft” offenbar keine kompetenten Persönlichkeiten mehr findet, die sich die SPD noch antun wollen.
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schafft, spd

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