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29.03.2011, 22:03
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#1
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Kapitalist
Stammuser
Registriert seit: 15.10.2009
Beiträge: 1.053
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Hohe Wahlbeteiligung grundsätzlich gut?
Hallo,
ich behaupte einfach mal, dass eine hohe Wahlbeteiligung nicht grundsätzlich gut ist.
Eine hohe Wahlbeteiligung bedeutet doch, dass die Bürger wählen gehen, weil sie der Meinung sind, dass sie es irgendwie müssen, weil es diverse Probleme gibt, die unbedingt gelöst werden müssen.
Eine niedrige Wahlbeteiligung würde dann bedeuten, dass es kaum Probleme gibt.
Geschichtlich lässt sich das auch an einem Beispiel belegen:
Eine hohe Wahlbeteiligung gab es zum Beispiel 1933.
Zitat:
Wahlergebnis vom 5. März 1933
Wahlberechtigte: 44,7 Mill., Wahlbeteiligung: 88,7%
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http://www.glasnost.de/hist/ns/nazi2.html
Und die Lage in Deutschland war 1933 nicht gut.
Gegenteilige Meinungen sind natürlich erwünscht.
Gruß
Geändert von Sebastian Hauk (29.03.2011 um 22:06 Uhr).
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29.03.2011, 23:01
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#2
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Stammuser
Registriert seit: 05.09.2009
Beiträge: 478
Stimmung:
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eine hohe wahlbeteiligung ist gut weil ... mehr menschen bei schönem wetter wählen gehen als beim schlechten.
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operation100
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30.03.2011, 07:58
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#3
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Neuling
Registriert seit: 12.03.2011
Beiträge: 162
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Zitat:
Zitat von Sebastian Hauk
Hallo,
ich behaupte einfach mal, dass eine hohe Wahlbeteiligung nicht grundsätzlich gut ist.
Eine hohe Wahlbeteiligung bedeutet doch, dass die Bürger wählen gehen, weil sie der Meinung sind, dass sie es irgendwie müssen, weil es diverse Probleme gibt, die unbedingt gelöst werden müssen.
Eine niedrige Wahlbeteiligung würde dann bedeuten, dass es kaum Probleme gibt.
Geschichtlich lässt sich das auch an einem Beispiel belegen:
Eine hohe Wahlbeteiligung gab es zum Beispiel 1933.
http://www.glasnost.de/hist/ns/nazi2.html
Und die Lage in Deutschland war 1933 nicht gut.
Gegenteilige Meinungen sind natürlich erwünscht.
Gruß
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Eine hohe Wahlbeteiligung kann doch auch ein Indiz für starkes politisches Interesse der Bürger sein. Man sollte nicht alles schlechtreden. Irgendwie habe ich den Eindruck, manche wollen unzufrieden sein und sind erst dann glücklich, wenn sie ein Haar in der Suppe gefunden haben, nachdem sie den Kopf lange genug drübergehalten haben. 
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30.03.2011, 08:22
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#4
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Stammuser
Registriert seit: 05.09.2009
Beiträge: 478
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Zitat:
Zitat von Zollagent
Eine hohe Wahlbeteiligung kann doch auch ein Indiz für starkes politisches Interesse der Bürger sein. Man sollte nicht alles schlechtreden. Irgendwie habe ich den Eindruck, manche wollen unzufrieden sein und sind erst dann glücklich, wenn sie ein Haar in der Suppe gefunden haben, nachdem sie den Kopf lange genug drübergehalten haben. 
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ich glaube seine gedanken waren von der jungsten politik geprägt ... und seien wir doch mal nüchternd, vorbildhaft war es nicht.
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30.03.2011, 08:30
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#5
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Neuling
Registriert seit: 12.03.2011
Beiträge: 162
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Zitat:
Zitat von jovi
ich glaube seine gedanken waren von der jungsten politik geprägt ... und seien wir doch mal nüchternd, vorbildhaft war es nicht.
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Das Leben ist nun mal lebensgefährlich. Niemand lebt im Paradies. Der Preis der Freiheit ist stetige Wachsamkeit (Thomas Jefferson, 1852). Glück und Zufriedenheit sind kein einmal erreichter stabiler Zustand, sondern erfordern wie eine Früchtetragende Pflanze stete Pflege und Aufmerksameit.
Wir sollten jedenfalls glücklich darüber sein, daß nicht Aganos These, daß die Menschen vor den Probleme resignieren ("ich kann eh nichts ändern"), sondern im Gegenteil aktiv werden. Das zeigt, daß unsere Demokratie lebt.
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30.03.2011, 08:39
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#6
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Erfahrener Benutzer
Stammuser
Registriert seit: 16.12.2010
Ort: Harzvorland, Sachsen-Anhalt
Beiträge: 1.861
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Eine hohe Wahlbeteiligung (Ab welcher Grenze in Prozent ist eigentlich eine Wahlbeteiligung hoch?  ) ist doch grundsätzlich Ausdruck politischen Problembewusstseins der Wahlberechtigten und klares Bekenntnis zur parlamentarischen Demokratie. Völlig wertefrei und auf allen Ebenen! Wo ist das Problem? 
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30.03.2011, 13:27
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#7
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weltmensch
Stammuser
Registriert seit: 25.10.2009
Beiträge: 4.678
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Zitat:
Zitat von Zollagent
Eine hohe Wahlbeteiligung kann doch auch ein Indiz für starkes politisches Interesse der Bürger sein. Man sollte nicht alles schlechtreden. Irgendwie habe ich den Eindruck, manche wollen unzufrieden sein und sind erst dann glücklich, wenn sie ein Haar in der Suppe gefunden haben, nachdem sie den Kopf lange genug drübergehalten haben. 
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Über 60% ist einfach keine hohe Wahlbeteiligung. Wer hat dir DAS ... denn eingebläut? Eine hohe Wahlbeteiligung sind immer noch 90 - 100% Würde DAS ... passieren, würden sich die Bürger auch mit der POLITIK auseinander setzen, so jedoch ist klar, dass sie ETWAS ... VERHINDERN wollten, aber NICHTS an die Macht bringen wollten. Die Wahl der Grünen sind eindeutig keine Wahl für die Grünen, sondern ausschliesslich nur eine Art Alibiwahl, was bedeutet, die Grünen wurden als Ausweichpartei gewählt, als P R O T E S T P A R T E I .... gewählt und hatten damit Erfolg. Sozusagen das geringere Übel!!!!! Begreift das doch endlich!!! richard
__________________
Sorgt euch nicht, LEBT.
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30.03.2011, 13:39
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#8
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Neuling
Registriert seit: 12.03.2011
Beiträge: 162
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Zitat:
Zitat von agano
Über 60% ist einfach keine hohe Wahlbeteiligung. Wer hat dir DAS ... denn eingebläut? Eine hohe Wahlbeteiligung sind immer noch 90 - 100% Würde DAS ... passieren, würden sich die Bürger auch mit der POLITIK auseinander setzen, so jedoch ist klar, dass sie ETWAS ... VERHINDERN wollten, aber NICHTS an die Macht bringen wollten. Die Wahl der Grünen sind eindeutig keine Wahl für die Grünen, sondern ausschliesslich nur eine Art Alibiwahl, was bedeutet, die Grünen wurden als Ausweichpartei gewählt, als P R O T E S T P A R T E I .... gewählt und hatten damit Erfolg. Sozusagen das geringere Übel!!!!! Begreift das doch endlich!!! richard
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Du hast gar nicht so Unrecht, nämlich mit deiner Beurteilung der Grünen. Sie sind ein Regulativ. Wirklich konstruktive Regierungsarbeit ist von denen nicht zu erwarten. Aber sie haben nun mal den Wählerauftrag, also müssen sie auch ihre Chance bekommen. Der Wähler wird sehen, ob er ihnen den Auftrag wieder erteilt, oder ob er sie eben wieder dahin zurückschickt, woher sie kamen. Deine persönliche Auffassung, was eine ausreichende Wahlbeteiligung sei in allen Ehren, sie ist deine persönliche Auffassung. Nicht mehr, nicht weniger. Die Bürger entscheiden, was ausreichend ist.
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30.03.2011, 14:13
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#9
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weltmensch
Stammuser
Registriert seit: 25.10.2009
Beiträge: 4.678
Stimmung:
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Zitat:
Zitat von Zollagent
Du hast gar nicht so Unrecht, nämlich mit deiner Beurteilung der Grünen. Sie sind ein Regulativ. Wirklich konstruktive Regierungsarbeit ist von denen nicht zu erwarten. Aber sie haben nun mal den Wählerauftrag, also müssen sie auch ihre Chance bekommen. Der Wähler wird sehen, ob er ihnen den Auftrag wieder erteilt, oder ob er sie eben wieder dahin zurückschickt, woher sie kamen. Deine persönliche Auffassung, was eine ausreichende Wahlbeteiligung sei in allen Ehren, sie ist deine persönliche Auffassung. Nicht mehr, nicht weniger. Die Bürger entscheiden, was ausreichend ist.
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Der Bürger entscheidet?! Na! Der Bürger ist noch nicht einmal MÜNDIG gesprochen worden, über seine Währung, oder seiner Sprache mit entscheiden zu dürfen! Aber egal, lassen wir das.
Die Grünen haben einen Wählerauftrag? Ach ja? Von wie vielen Bürgern Prozentual und Real denn? Ich glaube, du willst es nicht begreifen! Die Grünen sind als Protestpartei gewählt worden und haben offensichtlich mehr Stimmen erreicht, als sie eigentlich erhalten sollten. Aber immer noch besser als die Linken insgesamt gesehen. Die hatte ich ein paar Jahre zuvor als PROTEST gewählt, weil ich WUSSTE, dass sie nicht bewirken werden würden.
Bei den Grünen ist das ein wenig anders gelaufen. Auch hier erhoffte man, dass sie nicht unbedingt GROSS werden sollten. Das aber hat sich geändert und die Grünen sind nun gefordert. Wider Willen vielleicht sogar!!!!! Der Wählerauftrag aber wird sich ins NICHTS auflösen, weil die Wirtschaft den Grünen beipuhlen wird, wie hier der Hase zu laufen hat. Denk an meine Worte. richard
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30.03.2011, 14:55
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#10
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Stammuser
Registriert seit: 05.09.2009
Beiträge: 478
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Zitat:
Zitat von Zollagent
Das Leben ist nun mal lebensgefährlich. Niemand lebt im Paradies. Der Preis der Freiheit ist stetige Wachsamkeit (Thomas Jefferson, 1852). Glück und Zufriedenheit sind kein einmal erreichter stabiler Zustand, sondern erfordern wie eine Früchtetragende Pflanze stete Pflege und Aufmerksameit.
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thomas jefferson hat auch gesagt: "Von Zeit zu Zeit muss der Baum der Freiheit mit dem Blut von Patrioten begossen werden."
wenn ich böse werde sage ich immer: "sachschaden vor personenschaden". obwohl die sachen eigentlich nix dafür können. 
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