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Umfrageergebnis anzeigen: Warum gehen Menschen nicht zur Wahl
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wegen Verdrossenheit
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57,14% |
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einen Denkzettel verpassen
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4 |
57,14% |
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keine politische Meinung
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0 |
0% |
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Wahlen sind nicht so wichtig
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2 |
28,57% |
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keine Ahnung von Politik
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2 |
28,57% |
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28.03.2011, 22:50
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#1
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Neu bei PSW -Netzaktivist
aktives Forenmitglied
Registriert seit: 07.08.2009
Ort: Ruhrstadt
Beiträge: 51
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Die Fraktion der Nichtwahlmenschen! Was sind die Motive?
Am BSP der LTW in BAWÜ habe ich mir auch nochma die Partei der Nichtwahlmenschen angeschaut. Trotz höherer Wahlbeteiligung bleiben sie mit ca. 34,67 % stärkste Kraft im Land. Allerdings mussten sie die größten Verluste hinnehmen. Sicherlich die beste Nachricht an diesem Wahlabend. Auch in Rheinland-Pfalz gingen mehr Menschen zur Wahl! Vielleicht wegen der Atomdiskussion
Aber m.E immer noch zu wenig!
Ich weiß gar nicht, ob die möglichen Motivationen "nicht zu wählen" schon verlässlich untersucht wurden. Ich vermute eine Mischung aus Verdrossenheit, Denkzettel und "keine eigenen Meinung haben". Manche bleiben auch daheim, weil sie sagen, dass sie schlicht keine Ahnung von Politik haben.
Was könnten die überwiegenden Motive für eine "Nichtwahl" Entscheidung sein?
Muss grundsätzlich eine "Nichtwahl" als Wahlenthaltung gewertet werden?
Wie ist die Meinung hier im PSW ?
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28.03.2011, 22:57
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#2
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Dr. Annu Naki
Stammuser
Registriert seit: 08.08.2008
Beiträge: 1.706
Stimmung:
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Zitat:
Zitat von Ludischbo
...
Ich vermute eine Mischung aus Verdrossenheit, Denkzettel und "keine eigenen Meinung haben". Manche bleiben auch daheim, weil sie sagen, dass sie schlicht keine Ahnung von Politik haben.
Was könnten die überwiegenden Motive für eine "Nichtwahl" Entscheidung sein?
Muss grundsätzlich eine "Nichtwahl" als Wahlenthaltung gewertet werden?
Wie ist die Meinung hier im PSW ?
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Es gibt auch noch die Option "sich nicht für eine Auswahl entscheiden zu können"!
Ob dabei die Themen zu komplex sind oder die Antworten immer abzulehnen sind,
wäre eine interessante Untersuchung in einer Zeit, wo sich die "hohe Wahl" letztlich nicht unterscheidet.
__________________
Jeder Anfang ist ein [kleiner] Abschied.
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28.03.2011, 23:51
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#3
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Erfahrener Benutzer
Stammuser
Registriert seit: 16.12.2010
Ort: Harzvorland, Sachsen-Anhalt
Beiträge: 1.861
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Mein Eindruck ist, dass eine nicht zu unterschätzende Zahl von Wahlberechtigten in meinem Umfeld nicht ihr aktives Wahlrecht ausübt, weil man überzeugt ist, mit dem formellen Wahlakt nicht wirklich Politisches bewegen zu können. Interesse und Überzeugungen vorausgesetzt.
Also Verdrossenheit oder die Selbstbestätigung, durch Nichtteilnahme ein Zeichen gesetzt bzw. einen Denkzettel verpasst zu haben.
Hier auf PSW hatte ich deshalb meine Absicht bekundet, am 20. März bei den hiesigen LT-Wahlen in S.-Anhalt ungültig zu wählen.
Dann überzeugten mich aber die grüne Einzelbewerberin im Wahlkreis als Person und die Freien Wähler für die Zweitstimme.
Also habe ich doch gewählt. Und auch wenn beide nun nicht im LT sitzen, habe ich doch nach den Wahlergebnissen das Gefühl, die Stimmen nicht "verschenkt" zu haben.
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29.03.2011, 08:04
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#4
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Schäng
Registriert seit: 12.08.2008
Beiträge: 1.737
Stimmung:
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Zitat:
Zitat von Ludischbo
Am BSP der LTW in BAWÜ habe ich mir auch nochma die Partei der Nichtwahlmenschen angeschaut. Trotz höherer Wahlbeteiligung bleiben sie mit ca. 34,67 % stärkste Kraft im Land. Allerdings mussten sie die größten Verluste hinnehmen. Sicherlich die beste Nachricht an diesem Wahlabend. Auch in Rheinland-Pfalz gingen mehr Menschen zur Wahl! Vielleicht wegen der Atomdiskussion
Aber m.E immer noch zu wenig!
Ich weiß gar nicht, ob die möglichen Motivationen "nicht zu wählen" schon verlässlich untersucht wurden. Ich vermute eine Mischung aus Verdrossenheit, Denkzettel und "keine eigenen Meinung haben". Manche bleiben auch daheim, weil sie sagen, dass sie schlicht keine Ahnung von Politik haben.
Was könnten die überwiegenden Motive für eine "Nichtwahl" Entscheidung sein?
Muss grundsätzlich eine "Nichtwahl" als Wahlenthaltung gewertet werden?
Wie ist die Meinung hier im PSW ?
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Ja, gewertet werden müsste eine Nichtwahl, allerdings nicht als "Enthaltung" sondern als Nein-Stimme. Die nötige Wertung zieht sich natürlich bis hin zu Sitzverteilung. Sicherlich eine Herausforderung für alle Demokratoren. 
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29.03.2011, 19:07
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#5
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Neuling
Registriert seit: 12.03.2011
Beiträge: 162
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Zitat:
Zitat von Ludischbo
Am BSP der LTW in BAWÜ habe ich mir auch nochma die Partei der Nichtwahlmenschen angeschaut. Trotz höherer Wahlbeteiligung bleiben sie mit ca. 34,67 % stärkste Kraft im Land. Allerdings mussten sie die größten Verluste hinnehmen. Sicherlich die beste Nachricht an diesem Wahlabend. Auch in Rheinland-Pfalz gingen mehr Menschen zur Wahl! Vielleicht wegen der Atomdiskussion
Aber m.E immer noch zu wenig!
Ich weiß gar nicht, ob die möglichen Motivationen "nicht zu wählen" schon verlässlich untersucht wurden. Ich vermute eine Mischung aus Verdrossenheit, Denkzettel und "keine eigenen Meinung haben". Manche bleiben auch daheim, weil sie sagen, dass sie schlicht keine Ahnung von Politik haben.
Was könnten die überwiegenden Motive für eine "Nichtwahl" Entscheidung sein?
Muss grundsätzlich eine "Nichtwahl" als Wahlenthaltung gewertet werden?
Wie ist die Meinung hier im PSW ?
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Du stellst gute Fragen. Nur ist die Anzahl deiner möglichen Antworten zu beschränkt. Ich hielte das für ein gutes Thema für eine Doktorarbeit in Politikwissenschaften. Zumal hier abschreiben kein großes Thema sein kann, weil die Antworten alle zeitgebunden sind. Sie sind alle ein Abbild eines Moments, der bald darauf schon wieder umschlagen kann. Zwei mögliche Antworten habe ich bei dir vermißt: a. diejenigen, die nicht wählen, weil sie alles, was mit Demokratie zu tun hat, per se ablehnen und b. diejenigen, die nicht wählen, weil sie keinen Bedarf für Änderungen sehen. Wie groß diese Gruppen jeweils sind, das wäre zu erfragen. Sie würden den Bogen aber vervollständigen.
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29.03.2011, 19:09
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#6
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Neuling
Registriert seit: 12.03.2011
Beiträge: 162
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Zitat:
Zitat von Spökes
Ja, gewertet werden müsste eine Nichtwahl, allerdings nicht als "Enthaltung" sondern als Nein-Stimme. Die nötige Wertung zieht sich natürlich bis hin zu Sitzverteilung. Sicherlich eine Herausforderung für alle Demokratoren. 
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Weshalb als "Nein-Stimme"?
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29.03.2011, 19:48
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#7
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Neu bei PSW -Netzaktivist
aktives Forenmitglied
Registriert seit: 07.08.2009
Ort: Ruhrstadt
Beiträge: 51
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Zitat:
Zitat von Timirjasevez
Mein Eindruck ist, dass eine nicht zu unterschätzende Zahl von Wahlberechtigten in meinem Umfeld nicht ihr aktives Wahlrecht ausübt, weil man überzeugt ist, mit dem formellen Wahlakt nicht wirklich Politisches bewegen zu können. Interesse und Überzeugungen vorausgesetzt.
Also Verdrossenheit oder die Selbstbestätigung, durch Nichtteilnahme ein Zeichen gesetzt bzw. einen Denkzettel verpasst zu haben.
Hier auf PSW hatte ich deshalb meine Absicht bekundet, am 20. März bei den hiesigen LT-Wahlen in S.-Anhalt ungültig zu wählen.
Dann überzeugten mich aber die grüne Einzelbewerberin im Wahlkreis als Person und die Freien Wähler für die Zweitstimme.
Also habe ich doch gewählt. Und auch wenn beide nun nicht im LT sitzen, habe ich doch nach den Wahlergebnissen das Gefühl, die Stimmen nicht "verschenkt" zu haben.
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Da sind wir wahrscheinlich bei der Frage, wie sinnvoll eine Fünf-Prozent-Hürde ist. Das ist aber wahrscheinlich schon zehnmal diskutiert worden.
Danke für deine Meinung und Einschätzung 
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29.03.2011, 19:51
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#8
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Neu bei PSW -Netzaktivist
aktives Forenmitglied
Registriert seit: 07.08.2009
Ort: Ruhrstadt
Beiträge: 51
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Zitat:
Zitat von Zollagent
Zwei mögliche Antworten habe ich bei dir vermißt: a. diejenigen, die nicht wählen, weil sie alles, was mit Demokratie zu tun hat, per se ablehnen und b. diejenigen, die nicht wählen, weil sie keinen Bedarf für Änderungen sehen. Wie groß diese Gruppen jeweils sind, das wäre zu erfragen. Sie würden den Bogen aber vervollständigen.
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Stimmt. Sehr guter Vorschlag. Kann man die Umfrage noch modifizieren?
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29.03.2011, 19:58
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#9
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Schäng
Registriert seit: 12.08.2008
Beiträge: 1.737
Stimmung:
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Zitat:
Zitat von Zollagent
Weshalb als "Nein-Stimme"?
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Weil wir es bei den Nichtwählern ebenfalls um mündige Bürger handelt. Die haben, wie die Wähler auch, die Möglichkeit, zum Programm der ein oder anderen Partei "Ja" zu sagen. Entsprechend fehlt ihm, dem Wähler schlechthin, die Möglichkeit, sich machtversehen zur Not gegen alle vorliegenden Parteiprogrammen auszusprechen.
Ein Enthaltung wäre eine art Uninteressiertheit und ist bisher genauso wenig wie die Nein-Stimme vorgesehen.
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29.03.2011, 20:00
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#10
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Neu bei PSW -Netzaktivist
aktives Forenmitglied
Registriert seit: 07.08.2009
Ort: Ruhrstadt
Beiträge: 51
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Zitat:
Zitat von Spökes
Ja, gewertet werden müsste eine Nichtwahl, allerdings nicht als "Enthaltung" sondern als Nein-Stimme. Die nötige Wertung zieht sich natürlich bis hin zu Sitzverteilung. Sicherlich eine Herausforderung für alle Demokratoren. 
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Du meinst praktisch Konsensabstimmungen, oder?
Es gewinnt nicht ein Walvorschlag, der die meisten JA-Stimmen hat, sondern, der Vorschlag, der relative große Zustimmung und relativ wenig Widerstand, bekommt.
Wir haben das mal in einer kleinen Gruppe gemacht. Kam gut an. Alle waren zufrieden.
Ob man das allerdings in unserem Wahlrecht einbauen kann?
Und ob dann die Wahlbeteiligung steigt?
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