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Umfrageergebnis anzeigen: Wer könnte es Deiner Meinung nach?
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Hans-Jürgen Papier (Siehe Link oben)
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14,29% |
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Margot Käßmann
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Galileo Galilei
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Joseph Ratzinger alias "Der Pabst"
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der evangelikale "ProChrist"-Aktivist Wulff
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Die "Mami" Leyer
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Gregorius Gysi, weil er schneller laber kann
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Westerwelle, damit der Dauergrinser ein Grab findet
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(Achtung!) Dauerkriecher Schäuble
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Ich!
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08.06.2010, 00:01
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#21
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Dr. Annu Naki
Stammuser
Registriert seit: 08.08.2008
Beiträge: 1.682
Stimmung:
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Zitat:
Zitat von Sebastian Hauk
Hallo,
http://de.wikipedia.org/wiki/Kosten_...tschen_Einheit
Die Vollbeschäftigung wurde schon viel früher abgeschafft.
Wobei die Mauer Ende der 80iger Jahre und nicht zu Beginn gefallen ist. Aus diesem Grund könnte Hellmann vielleicht doch recht haben.
Gruß
Sebastian
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Dann suche ich mir eben ein Hüttchen in der Pfalz und die
deutsche Einheit samt Kosten/Schulden erklärt PSW für obsolet:
Mathematisch wäre das eine perfekte Lösung, richtig?
PSW hat zwar noch nicht ganz 80 Mio Teilnehmer, aber eine Petition kann man ja auch online einbringen...
Mal ehrlich, das Geschnalze um "Kosten der Einheit" hat mir niemals so richtig einleuchten wollen, es sei denn, es sind politische Kosten oder die Pensionen für die Stasi (Version 1.0), die man selbst engagiert hatte.

__________________
Jeder Anfang ist ein [kleiner] Abschied.
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08.06.2010, 07:13
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#22
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Erfahrener Benutzer
Stammuser
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.573
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Zitat:
Zitat von oloool
Mal ehrlich, das Geschnalze um "Kosten der Einheit" hat mir niemals so richtig einleuchten wollen...
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Da wurde ein ganzes Land ausverkauft in kapitalistischer Manier, also betrügerisch privatisiert und geplündert über die "Treuhand", so dass zum Schluss noch ein Riesenverlust als Ergebnis für die Bürger übrig blieb. Die Chefin der Treuhand entstammte einem berüchtigten Bankhaus, dessen Partner schon in den 30er Jahren in der internationalen Politik verheerend mitgemischt hat. Davon liest und hört man aber nur andeutungsweise in den kapitalistischen Medien.
Die Gewinne in den Taschen der Gauner und Gangster.
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08.06.2010, 15:44
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#23
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beurlaubt
Registriert seit: 03.01.2010
Beiträge: 967
Stimmung:
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Zitat:
Zitat von Hellmann
Es ist nicht nur Rhetorik, sondern die gesamte Logik. Du kannst doch die Reden von Gysi und Lafo nicht mit dem Geschrei von Adolf und dem Doktor vergleichen.
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Inhaltlich nicht. Es ging darum, dass Rhetorik keine Maßstab für inahltliche Qualität ist.
Was allerdings die von Dir behauptete Logik angeht, so sieht man weltweit, wohin diese geführt hat. Der sog. Sozialismus oder Kommunismus oder Sonstwieismus ist der größte Verlierer des letzten Jahrhunderts.
Zitat:
Zitat von Hellmann
Vor allem bin ich mir immer einer ganz wichtigen Tatsache bewusst: Dass wir im Westen bis zum Beginn der 80er Jahre die Vollbeschäftigung und unseren breiten Wohlstand einzig und allein der DDR zu verdanken hatten!
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Da gehörst Du zum Glück zu den wenigen, die diesem Irrglauben anhängen. Vielleicht noch so ein paar verblendete in der Linken.
Wir hatten zu keiner Zeit eine Vollbeshäftigung, zumindest nicht seit den 1970er Jahren.
Ansosnten ist diese Lüge unerträglich oder meinst Du vielleicht, dass wir im Westen gearbeitet haben, damit genug Güter und Geld da waren, um die marode DDR mit durchzufüttern? Vielleicht hast Du ja doch einmal Recht.
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08.06.2010, 19:11
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#24
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Lind Gren
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.927
Stimmung:
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Zitat:
Zitat von Elfer
Inhaltlich nicht. Es ging darum, dass Rhetorik keine Maßstab für inahltliche Qualität ist.
Was allerdings die von Dir behauptete Logik angeht, so sieht man weltweit, wohin diese geführt hat. Der sog. Sozialismus oder Kommunismus oder Sonstwieismus ist der größte Verlierer des letzten Jahrhunderts.
Da gehörst Du zum Glück zu den wenigen, die diesem Irrglauben anhängen. Vielleicht noch so ein paar verblendete in der Linken.
Wir hatten zu keiner Zeit eine Vollbeshäftigung, zumindest nicht seit den 1970er Jahren.
Ansosnten ist diese Lüge unerträglich oder meinst Du vielleicht, dass wir im Westen gearbeitet haben, damit genug Güter und Geld da waren, um die marode DDR mit durchzufüttern? Vielleicht hast Du ja doch einmal Recht.
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Zu jener Zeit hat das, was Kapitalismus genannt wird die Leute mit Heilsversprechungen einer besseren Zukunft geködert. Nun, nach Wegfall dessen, was Sozialismus genannt wird, heißt es lapidar: "Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt".
Dabei war ein wachsender Wohlstand damals völlig alternativlos, um die Leute nicht überlaufen zu lassen, bzw. um einen Gegenpol zu schaffen...das ist jetzt nicht mehr nötig. Das Schreckgespenst das mit den Begriffen "Sozialismus/Kommunismus" bei den Leuten aufgerufen wird, ist einer "erfolgreichen" und zweifelhaften Kampagne geschuldet. Viele Leute könne nicht mehr recht frei denken, sondern zucken nur noch ängstlich zusammen, allein schon wenn ihnen so etwas ähnliches in den Sinn kommt...
Geändert von otix_ (08.06.2010 um 20:36 Uhr).
Grund: Änderungen
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08.06.2010, 19:42
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#25
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Kapitalist
Stammuser
Registriert seit: 15.10.2009
Beiträge: 1.040
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Hallo,
Zitat:
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Wir hatten zu keiner Zeit eine Vollbeshäftigung, zumindest nicht seit den 1970er Jahren.
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So gut wie eine Vollgeschäftigung gab es in der sechziger Jahren.
Zitat:
Vollbeschäftigung ist immer noch erklärtes Ziel
"Eine Vollbeschäftigung in der Perfektion der 60er Jahre werden wir wohl nicht mehr bekommen", sagt der Direktor der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in Deutschland, Wolfgang Heller. In den 60er Jahren gab es fast keine Arbeitslosen und selbst noch 1970 lag die Zahl der Menschen ohne Job in der Bundesrepublik bei 150.000. Seit den siebziger Jahren wuchs das Heer der Arbeitslosen jedes Jahrzehnt um knapp eine Million auf heute über 4 Millionen. Trotzdem herrscht weitgehend ein parteiübergreifender Konsens, dass die Vollbeschäftigung als Ziel nicht aufgeben werden darf. "Das wäre tragisch", sagt der Unions-Wirtschaftsexperte Ronald Pofalla.
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http://www.stern.de/wirtschaft/job/a...ng-534040.html
Zitat:
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Das Ende der Wiederaufbauphase, die Ölkrise sowie neue Technologien wie der Computer beendeten die Vollbeschäftigung, die Arbeitslosenqoute stieg von 2,6 % im Jahr 1974 auf 9,3 % 1985. Obwohl die Arbeitslosigkeit danach wieder sank, erreichte sie nie wieder die Werte von 1974. Durch das Zusammenspiel von Bundesbank, die die Stabilität der Währung schützte, und der Nachfrageorientierten Politik der Regierung bewältigte Deutschland die Krise im Gegensatz zu einigen anderen Ländern noch relativ gut, aber die Programme zur Senkung der Arbeitslosigkeit und Stärkung der Konjunkur kosteten Milliarden, die schliesslich zu einem starken Anstieg der Verschuldung auf 309 Milliarden führte. Als die FDP 1982 aus diesen Gründen die Koalition aufkündigte, stürzte die neue Mehrheit aus CDU und FDP den Bundeskanzler Helmut Schmidt. Nachfolger wurde Helmut Kohl.
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http://www.schlaubi.de/geschichte/de...utschland.html
Seit Mitte der siebziger Jahre gibt es in Deutschland also keine Vollbeschäftigung mehr.
Gruß
Sebastian
Geändert von Sebastian Hauk (08.06.2010 um 19:44 Uhr).
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08.06.2010, 20:28
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#26
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Erfahrener Benutzer
Stammuser
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.573
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Die Rezession 1973/74 wurde mit Hochzinspolitik absichtlich verursacht. Danach sank die Arbeitslosigkeit wieder bis 1979. Dann kam die von Paul Volcker verurschte Rezession von 1979-83. Der hatte die FED-Zinsen auf 20% hochgetrieben, angeblich um die Inflation zu bekämpfen, in Wirklichkeit aber um Reaganomics und Thatcherismus durchzusetzen, also Lohn- und Sozialabbau durch absichtlich verursachte Massenarbeitslosigkeit.
Du kannst Dich natürlich dumm stellen und von alledem nichts wissen wollen und die Rentner verantwortlich zu machen versuchen, wie es die Systempresse vorgibt.
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08.06.2010, 20:32
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#27
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Erfahrener Benutzer
Stammuser
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.573
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In Deutschland waren es vor allem Pöhl, Schlesinger und INSM-Tietmeyer, die in der Bundesbank seit 1980 für die restriktive Geldpolitik und damit für die Massenarbeitslosigkeit verantwortlich waren. Besonders 1989 hat die Bundesbank die Zinsen im Vorgriff auf den Fall der Mauer schon wieder hochgetrieben und hat damit bis 1993 eine schwere Rezession bewirkt, unter der auch unsere Nachbarstaaten litten.
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08.06.2010, 20:41
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#28
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Erfahrener Benutzer
Stammuser
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.573
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Die Systempresse hetzt natürlich schon wieder gegen die Linkspartei, weil diese den neoliberalen FDP-Freund Gauck nicht wählen will.
Zitat:
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Die Linkspartei hätte Joachim Gauck mittragen können, den bürgerlichen Gegenkandidaten von SPD und Grünen zum CDU-Favoriten Christian Wulff. Sie hätte damit eine Läuterung, eine Katharsis im Sinne des griechischen Dramas auf offener Bühne zelebrieren können. Denn Gauck steht mit seinem Namen für die unerbittliche Verfolgung von Stasi-Verbrechern.
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http://www.spiegel.de/politik/deutsc...699392,00.html
Was hat denn bitte die Bundespräsidentenwahl heute mit der Stasi zu tun?
Wir können heute keinen Sympathisanten neoliberalen Sozialabbaus als Bundespräsidenten brauchen. Also ist es zu begrüßen, dass die Linke den Kandidaten der Hartz-Parteien und Agendakoalitionäre SPD/Grüne nicht unterstützt.
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08.06.2010, 20:55
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#29
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Erfahrener Benutzer
Stammuser
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.573
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Im Freitag findet man einen guten Artikel zu den Machenschaften von Gauck und seiner Behörde:
Zitat:
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Der Autor von Fünf Tage im Juni – des Schüsselromans über den 17. Juni 1953, der in der DDR nicht erscheinen durfte und dem heute kolportierten DDR-Bild doch in so vielem widerspricht – konnte sich prompt vom Leistungswillen der Gauck-Behörde überzeugen. Keine 48 Stunden, bevor er im November 1994 als Alterspräsident und mit PDS-Mandat den 13. Deutschen Bundestag eröffnen wollte, sah sich Heym in den Geruch der Kollaboration mit dem DDR-Sicherheitsapparat gebracht. Die Nachricht, er habe 1958 im Fall des Gewerkschafters Heinz Brandt der Stasi zugearbeitet, kam aus Gaucks Behörde, war windig von Anfang an und bald erledigt, aber reichte aus, einen Schatten auf die Person und ihren Auftritt zu werfen. Der Herbst-Revolutionär Heym durfte kein Nachwende-Revolutionär, schon gar kein Sozialist sein.
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http://www.freitag.de/politik/1022-k...d-praesidiabel
Da soll sich die Linke auch in der Stichwahl enthalten und auf keinen Fall dem Gauck irgendeine Legitimation verschaffen, hier wieder den kalten Krieg neu anzufangen.
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08.06.2010, 21:08
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#30
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beurlaubt
Registriert seit: 03.01.2010
Beiträge: 967
Stimmung:
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Zitat:
Zitat von otix_
Zu jener Zeit hat das, was Kapitalismus genannt wird die Leute mit Heilsversprechungen einer besseren Zukunft geködert. Nun, nach Wegfall dessen, was Sozialismus genannt wird, heißt es lapidar: "Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt".
Dabei war ein wachsender Wohlstand damals völlig alternativlos, um die Leute nicht überlaufen zu lassen, bzw. um einen Gegenpol zu schaffen...das ist jetzt nicht mehr nötig. Das Schreckgespenst das mit den Begriffen "Sozialismus/Kommunismus" bei den Leuten aufgerufen wird, ist einer "erfolgreichen" und zweifelhaften Kampagne geschuldet. Viele Leute könne nicht mehr recht frei denken, sondern zucken nur noch ängstlich zusammen, allein schon wenn ihnen so etwas ähnliches in den Sinn kommt...
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Nö, dass stimmt ja schon mal gar nicht. Eben zu dieser Zeit gab es etwas wie die soziale Marktwirtschaft, die zugegeben immer mehr zum Kapitalismus mutiert.
Die Menschen in Westdeutschalnd musste man nciht ködern. spätestens nach dem Mauerbau und mit der Blocakde Berlins wurde ihnen das Grauen einer sozialsiten Diktatur vor Augen geführt. Die Menschen hatten gerade einen graussamen Krieg, für den sie nun berechtigt oder nicht, pauschal büßen mussten. Es war eine Zeit der großen Solidarität und gleichzeit des großen Widerstands. Ein Widerstand, der zugegeben zu nicht unerheblichen Teilen vom Osten durch V-Männer und gekaufte Provokateure am Leben gehalten wurde. Es gab aber auch einen Widerstand außerhalb sozialistischer Provokation, der den Menschen hier viel gebracht hat, mehr als die RAF-Spielplätze, deren Enkel wir heute noch auf den Straß0en erleben müssen.
Eine Kampagne gegen den Sozialismus/Kommunismus ist gar nicht nötig. Beide waren und sind die besten Gegenkampagnen.
Wer in diesem Land nicht frei denken udn sich äußern kann, hat ein anderes und komplexeres Problem.
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