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Umfrageergebnis anzeigen: Hilft bei manchen Gestalten nur noch am Baum aufknüpfen?
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Nein, das würde zum Bürgerkrieg führen
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Nein, das wäre Lynchjustiz
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Nein, das würde die Verrohung steigern
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33,33% |
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Nein, das wäre sinnloses-Frust-Ablassen
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Ja, nur das schreckt noch ab
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Ja, nur so gibt es noch Gerechtigkeit
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Ja, nur so kommen wir wieder zu einer lebbaren Gesellschaft
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Ja, um die Welt von Dingen zu befreien, die weg müssen
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Es hilft nichts, aber es ist eine Diskussionsgrundlage
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keine oder andere Meinung
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22.02.2010, 13:42
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#1
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Schriftstellerin
Stammuser
Registriert seit: 04.01.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 1.006
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"15jährige im Park misshandelt" - wer soll mit dem Strick an den Baum?
Heute morgen durfte ich mich an folgender Meldung "erfreuen", die ich hier als Notiz aus dem Internet wiedergebe:
Zitat:
Vergewaltigung: 15-Jährige noch unter Schock
Nach der Vergewaltigung einer 15-Jährigen in Berlin-Schöneberg am Wochenende ist das Opfer noch nicht vernehmungsfähig.
Das Mädchen stehe nach wie vor unter Schock, teilte die Polizei am Montag mit. Die 15-Jährige war am späten Sonnabendabend auf dem Heimweg im Heinrich-von-Kleist-Park von fünf jungen Männern überfallen und missbraucht worden. Die Täter raubten außerdem ihr Handy und Portemonnaie und flüchteten unerkannt.
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Quelle: http://www.berlin888.de/nachrichten/...endlichen.html
Solche Ereignisse sind allerdings nichts Ungewöhnliches. Berlin geht damit nur den Weg, den US-amerikanische Großstädte vorzeichnen. Siehe Philadelphia:
In ihren Anfängen im 17. und 18. Jahrhundert war die Stadt an der Ostküste Nordamerikas mit einigen zehntrausend Einwohnern so etwas wie eine beschaufliche Metropole: die Stadt Benjamin Franklins, ein wichtiger Schauplatz im Unabhängigkeitskrieg der USA und zeitweilig ihre Hauptstadt.
Heute würde sich Franklin vermutlich im Grabe umdrehen über das, was da in Wikipedia über seine Heimatstadt steht:
Zitat:
Umgang mit Verbrechen in Philadelphia [Bearbeiten]
InnenstadtSeitens der Justiz sind folgende Behörden für die Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung verantwortlich: Das Philadelphia Police Department, der Court of Common Pleas sowie die Staatsanwaltschaft Philadelphias.
Die hohe Verbrechens- und Mordrate[3][4]. insbesondere unter Schwarzen und einige überregional Aufsehen erregende Mordfälle und Auseinandersetzungen führten zu öffentlichen Debatten[5]. Es ging dabei um eine Einäugigkeit der Polizeikräfte gegenüber Afroamerikanern wie auch Klagen über die mangelnde Bereitschaft der schwarzen Gemeinde, insbesondere der Männer, sich an der öffentlichen Sicherheit zu beteiligen.
Spektakuläre Verbrechen und Vorkommnisse [Bearbeiten]
The Boy in the Box (1957): Leiche eines Fünfjährigen wird in einem Karton gefunden
Ira Einhorn, Der Einhornmörder (1977): Ein bekannter Ökoaktivist, Mitbegründer des Earth Day und zeitweiliger Freund von Jerry Rubin und Abbie Hoffman bringt seine Ex-Freundin um und entgeht knapp zwei Jahrzehnte der Strafverfolgung durch eine spektakuläre Flucht
Mumia Abu-Jamal (1981): als Mörder des Polizisten Daniel Faulkner verurteilt, weltweite Anteilnahme
MOVE (1978, 1985): Anarcho-ökologische Schwarze Bewegung, mehrfach tödliche Auseinandersetzungen mit der Polizei im Umfeld von Hausbesetzungen und -Räumungen
Frankford Slasher (1985–1990): Mutmaßlicher Frauenmörder
Raymond Carter (1988): wurde als Mörder verurteilt aber 1996 rehabilitiert
Korruptionskandal im 39. Distrikt (1990er): Polizeibrutalität und -Korruption, über 1.400 betroffene Fälle, führte zu über 100 Freilassungen
Mord und Entführung von Iriana DeJesus (2000): Alexis Flores, der Hauptverdächtige wurde auf die FBI Ten Most Wanted Fugitives gesetzt
Jocelyn Kirsch und Edward Anderton, „Philly’s Bonnie und Clyde“ (2007): Ehepaar, welches seinen glamorösen Lebensstil mit verschiedenen Betrugsmanövern finanzierte
Aufstände [Bearbeiten]
Wahlaufstand von 1742: Konflikt zwischen den Quäkern und der aufstrebenden deutschamerikanischen Minderheit
Lombardstraßenaufstand (1842): Dreitägige Straßenschlacht zwischen Vertretern der schwarzen und der irischen Gemeinde
Philadelphia Nativist Riots (1844): Antikatholische Ausschreitungen
Philadelphia 1964 Race Riot (1964): Rassenunruhen in Nordphiladelphia, gravierende Zerstörungen, Vielzahl von Verletzten. Wichtiger Anstoß für die Bürgerrechtsbewegung
Organisiertes Verbrechen [Bearbeiten]
Scarfo Cosa Nostra: traditioneller und einflussreicher italienischstämmmiger Mob im Süden der Stadt
Black Mafia oder Junior Black Mafia: Afroamerikanischer Mob, gegründet in den späten 60igern
Kielbasa Posse: Polnischstämmige Angehörige des Organisierten Verbrechens, insbesondere zu finden in Port Richmond, Philly.
Jamaican Posse: Jamaikanische Angehörige des Organisierten Verbrechens
Irish Mob: Traditionsreiche Organisierte Verbrecher irischer Herkunft
Mara Salvatrucha: Organisierte Verbrecher zentralamerikanischer Herkunft
Zivilgesellschaftliche Reaktionen auf die Gewaltkriminalität in der Stadt
Am 12. September 2007 rief Polizeichef Sylvester Johnson 10.000 Afroamerikaner Philadelphias auf, ostentativ entlang der Straßen der Stadt zu patrouillieren, um Verbrechen zu verhindern. Johnson unternahm diese Aktion namens „Call to Action: 10,000 Men, It's a New Day“ um die unproportional hohen Anteil schwarzer Mordopfer zu verringern.(...)
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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Philadelphia
Angesichts des Gegluckes gegenüber dem totalen Bankrott der Gesellschaft ist mir eine Episode aus der Romantrilogie "Hammer und Kreuz" von Harry Harrison wieder eingefallen. Der Roman spielt im 9. Jahrhundert u. a. bei den irgendwie gar nicht zivilgesellschaftlich eingestellten Germanen. Die hatten in Schweden einen großen Baum mit starken Ästen und an den Ästen hingen sie Leute auf
Vermutlich haben die meisten von uns auch schon solche Fantasien gehabt. Die Kader von Jugendgangs mögen als Baumschmuck zwar ganz adrett und knorke sein, aber die Wut dürfte sich in keinster Weise auf sie beschränken. Zum gewalttätigen Bodensatz der Unterschicht gesellen sich bei solchen Fantasien Intriganten aus der Mittel- und Oberschicht. Wobei es diese Gestalten im Gegensatz zu den Prolls immer sehr gut schaffen, ihre Untaten zu vertuschen und zu verharmlosen. Siehe auch die Missbrauchsfälle am Canisius-Kolleg, die seit Wochen durch die Medien gehen.
Man steckt die Fantasien dann immer wieder weg - bis zum nächsten "Scheißerlebnis", von dem man selbst betroffen ist oder das als Aufreger in den Medien kommt. Der "Umgang" ist dann so, dass mich schon das Wort ankotzt. Weil da nur immer abgewiegelt, verharmlost, weich gespült wird. Dass die Amis dann ab und zu einen Sündenbock aus der Unterschicht hinrichten, um den Menschen "Härte" zu demonstrieren, macht die Sache nur noch schlimmer. Ich will auch keine Diskurse nach dem Motto "die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen". Wenn, dann sollen alle hängen!
Daher hier meine Frage:
Hilft nur noch Strick um den Hals und an den Baum?
Geändert von Beverly (22.02.2010 um 14:00 Uhr).
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22.02.2010, 13:49
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#2
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Schriftstellerin
Stammuser
Registriert seit: 04.01.2009
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Ich habe mich für Folgendes entschieden:
"Es hilft nichts, aber es ist eine Diskussionsgrundlage."
Weil ich die akuten Diskurse über den Zustand und die Entwicklung des Krebsgeschwürs, das einige noch "Gesellschaft" nennen, schlicht Leid bin. Da haben alle nur fertig, egal wie sie sich etikettieren oder was sie vertreten. Zu echten Lynchen gegenüber denen mag ich mich noch immer nicht durchringen, auch weil dann vermutlich ein ganzer Wald für all die Gestalten her müsste. Aber verbal und diskussionsmäßig ist da Feierabend!
Geändert von Beverly (22.02.2010 um 14:02 Uhr).
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22.02.2010, 16:11
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#3
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Erfahrener Benutzer
Stammuser
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.574
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Zitat:
Zitat von Beverly
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Da bin ich vorsichtig, weil die Sache mit dem Canisius-Kolleg nach einer Medienkampagne ausschaut. Sowas rieche ich auf Meilen gegen den Wind.
Wie die da in SPIEGEL und ZEIT vor allem jeden Tag einen neuen Artikel drüber fabrizieren, ist schon mehr als auffällig. Dabei liegen die Geschichten ja so dreißig bis vierzig Jahre zurück und sind irgendwie nicht handfest, sondern Gerüchte, Verdächtigungen, es geht um "Belästigungen", also alles ziemlich dehnbare Sachen. Die aber dazu benutzt werden können, das Thema im Publikum hochzuspielen.
Angefangen hat die Kampagne genau in dem Augenblick, als ein polnischer Bischof sich etwas merkwürdig zu gewissen offenkundigen historischen Ereignissen geäußert hat.
Kam mir jedenfalls so vor.
Derartige Kampagnen sind ja auch Wasser auf die Mühlen jener Kräfte, die mal wieder eine richtig repressive Sexualjustiz durchsetzen wollen.
Bei Vergewaltigungen bin ich allerdings auch für drakonische Strafen.
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22.02.2010, 16:35
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#4
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Schriftstellerin
Stammuser
Registriert seit: 04.01.2009
Ort: Berlin
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Zitat:
Zitat von Hellmann
Da bin ich vorsichtig, weil die Sache mit dem Canisius-Kolleg nach einer Medienkampagne ausschaut. Sowas rieche ich auf Meilen gegen den Wind.
(...)
Derartige Kampagnen sind ja auch Wasser auf die Mühlen jener Kräfte, die mal wieder eine richtig repressive Sexualjustiz durchsetzen wollen.
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Die schießen sich aber ins Knie, wenn sie so etwas ausgerechnet in der katholischen Kirche inszenieren, die ja selbst für eine repressive Sexualpolitik ist.
Sonst hat das aber schon etwas von "Kampagne", auch wenn die Missbrauchsfälle wirklich geschehen sind. Ich habe den Eindruck, da wollen Kreise der Herrschenden die katholische Kirche in ihre Schranken weisen. Siehe auch den Skandal um die Pius-Bruderschaft vor einem Jahr. Das gleiche Pack, das zuerst Papst Benedikt gefeiert hat, schießt ihn resp. seine Kirche nun ab.
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22.02.2010, 16:46
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#5
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Erfahrener Benutzer
Stammuser
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.574
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Zitat:
Zitat von Beverly
Die schießen sich aber ins Knie, wenn sie so etwas ausgerechnet in der katholischen Kirche inszenieren, die ja selbst für eine repressive Sexualpolitik ist.
Sonst hat das aber schon etwas von "Kampagne", auch wenn die Missbrauchsfälle wirklich geschehen sind. Ich habe den Eindruck, da wollen Kreise der Herrschenden die katholische Kirche in ihre Schranken weisen. Siehe auch den Skandal um die Pius-Bruderschaft vor einem Jahr. Das gleiche Pack, das zuerst Papst Benedikt gefeiert hat, schießt ihn resp. seine Kirche nun ab.
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Ja, das sind Fraktionskämpfe, die man von außen kaum durchschauen kann. Dieser Bischof der Pius-Bruderschaft hatte Verbindungen zum britischen Geheimdienst und zu einem inneren Zirkel in diesem, der wieder ein eigenes Spiel gespielt hat. Da gehörte auch Victor Rothschild dazu:
Namebase: http://www.namebase.org/cgi-bin/nb06...SCHILD_VICTOR_
Da geht es ziemlich hart zu und der Pius-Bruder weiß unter Garantie zuviel, als dass sie dem ans Leder könnten. Ebenso der polnische Bischof. Da werden dann halt wieder Missbrauchsfälle ausgegraben. Aber ständig geht es nur gegen die Jesuiten und vom Opus Dei hört man schon lange nichts mehr. 
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22.02.2010, 20:49
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#6
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beurlaubt
Registriert seit: 03.01.2010
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Zitat:
Zitat von Beverly
Ich habe mich für Folgendes entschieden:
"Es hilft nichts, aber es ist eine Diskussionsgrundlage."
...
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Wer mit mißbrauchten Menschen gesprochen hat, weiß, wie schnell die Wut droht unkontrolliert zu wachsen.
Da ist es eine Verhöhnung, wenn Opfer als Mittel einer Kampagne denunziert werden, wenn suggeriert wird, dass in Abhängigkeit lebende Kinder und Jugendliche vielleicht gerne dem Sex nachgegangen sind, als Form einer freien sexuellen Entwicklung. Sex, der dem Täter nach seiner eigenen Anschauung untersagt ist.
Nein, aufknüpfen lohnt nie. Der willentliche Tod eines Menschen als Sühne oder aus anderen Gründen ist immer der falsche Weg.
Ebenso wäre es auch falsch, wenn man mit der Scheinheiligkeit der freinen sexuellen Entfaltung den Sex mit Kindern legalisieren würde. Es hat nichts mit freier sexueller Entfaltung, sondern mit der Befriedigung machtgeiler Sexualität einiger Menschen, die sich in der realen Welt nicht durchsetzen können.
Ich denke, dass eine dauerhafte Unterbringung der Täter der bessere Weg ist. Vielleicht erkennen wir dann irgendwann warum unsere Gesellschaft so krank geworden ist oder schon immer war.
Ich glaube, dass nicht unsere Oberen oder irgendwelche Schattengestalten unsere Gesellschaft zerstören. Wir sind es, die daran arbeiten und dies hat auch diese Exzesse zur Folge.
Wer einmal mit offenen Augen die Menschen und ihr Verhalten sieht, ohne sie als Instrument zu betrachten, wird feststellen, wohin sich die Schwerpunkte der Lebensführung und damit die Erziehung verschoben haben.
Wir sind ein Haufen jammernder Schmarotzer, selbstsüchtiger Tyrannen, nur nach Stati strebender Arschlöcher, einfach mieser Individuen.
Integrationspolitik? Wir sind schon so nicht mehr gemeinschaftfähig. Wie sollen wir uns und andere integrieren?
Wir werden mehr als eine Generation brauchen, um das Arschloch-Gen aus dieser Gesellschaft zu entfernen. Erst wenn eine Wertediskussion wieder ernsthaft geführt wird, können sich die Dinge wieder zum Menschlichen wenden.
Geändert von Elfer (22.02.2010 um 21:38 Uhr).
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22.02.2010, 22:16
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#7
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Schriftstellerin
Stammuser
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Zitat:
Zitat von Elfer
Ich glaube, dass nicht unsere Oberen oder irgendwelche Schattengestalten unsere Gesellschaft zerstören. Wir sind es, die daran arbeiten und dies hat auch diese Exzesse zur Folge.
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Ein strukturloses "wir", wo alle gleich schuldig wären, ist es nicht. Der Wahn hat schon Strukturen und System.
Es ist eine verhängnisvolle Wechselwirkung zwischen "Masse" und "Eliten", wo sich Unterschicht, Mittelschicht und Oberschicht gegenseitig in den Dreck ziehen.
Die Deppen unten lassen sich nur von Oberdeppen beherrschen und die Oberdeppen halte die Deppen unten dumm.
Zitat:
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Wir werden mehr als eine Generation brauchen, um das Arschloch-Gen aus dieser Gesellschaft zu entfernen. Erst wenn eine Wertediskussion wieder ernsthaft geführt wird, können sich die Dinge wieder zum Menschlichen wenden.
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Selbst, wenn nicht alles von jetzt auf gleich gelöst werden kann, muss zu Anfang einer Lösung deutlich werden, dass bestimme Dinge vorbei sind und andere begonnen haben.
Auf den Beginn des Besseren zu warten will ich nicht! Der Beginn kommt immer in einem historischen Augenblick. Woraus sich auch der Wunsch nach drastischen Maßnahmen speist, selbst wenn die es alles noch schlimmer machen mögen. Aber irgendwann ist der Punkt erreicht, wo es heißt: "Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende!"
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22.02.2010, 22:25
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#8
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beurlaubt
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Zitat:
Zitat von Beverly
Ein strukturloses "wir", wo alle gleich schuldig wären, ist es nicht. Der Wahn hat schon Strukturen und System.
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Ich denke schon. "Wir" haben es nämlich nicht verhindert. Irgendwie sind wir doch alle beteiligt. Entweder als Verursacher oder als Nichttuer.
Zitat:
Zitat von Beverly
Selbst, wenn nicht alles von jetzt auf gleich gelöst werden kann, muss zu Anfang einer Lösung deutlich werden, dass bestimme Dinge vorbei sind und andere begonnen haben.
Auf den Beginn des Besseren zu warten will ich nicht!
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Das hör´ich gerne.
Zitat:
Zitat von Beverly
Der Beginn kommt immer in einem historischen Augenblick. Woraus sich auch der Wunsch nach drastischen Maßnahmen speist, selbst wenn die es alles noch schlimmer machen mögen. Aber irgendwann ist der Punkt erreicht, wo es heißt: "Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende!"
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Das höre ich in diesem Zusammenhang nicht so gerne. Dinge, die man erst einmal ins Laufen gebracht hat, hält man nur schwer auf und kehrt sie kaum noch um - außer es knallt wieder ganz heftig.
Ich gebe dir bis zu einem Punkt allerdings recht - es gibt Dinge, die keine Toleranz zulassen und das sollte klar sein.
Irgendwie kann ich nicht aus meiner Haut, lass uns die Richter ihre Arbeit machen und die pösen Puben in den Kerker werfen. Ich hätte da ein paar Vorschläge, die den Knast weniger zum Vergnügen machen.
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23.02.2010, 08:16
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#9
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Schriftstellerin
Stammuser
Registriert seit: 04.01.2009
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Beiträge: 1.006
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Zitat:
Zitat von Elfer
(...)es gibt Dinge, die keine Toleranz zulassen und das sollte klar sein.
Irgendwie kann ich nicht aus meiner Haut, lass uns die Richter ihre Arbeit machen und die pösen Puben in den Kerker werfen. Ich hätte da ein paar Vorschläge, die den Knast weniger zum Vergnügen machen.
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Ich habe für die Früchtchen, die Anlass für diesen Strang sind, auch so einige Ideen. Sie könnten eine Nacht im Dark Room verbringen und sind da nur ... äh "passiv"  Mit einem Dildo oder Umschnalldildo hätten an denen auch Frauen ihren Spaß und PolizistInnen könnten ihre Gummiknüppel endlich mal sinnvoll einsetzen. Wenn die taffen Junx dann wie ihr Opfer mit Schock im Krankenhaus landen, sind alle ganz entsetzt und betroffen - die fanden doch Vergewaltigung so toll und warum heulen sie jetzt rum  ?
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23.02.2010, 09:10
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#10
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beurlaubt
Registriert seit: 08.08.2008
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Beverly 
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