"Die Antwort kann nicht Plündern und Rauben sein"
Da kann man ja nur zustimmen. Die Antwort kann nicht Plündern und rauben sein. Moment? Die Antwort auf welche Frage? Auf die womögliche „Ermordung“ eines jungen Schwarzen durch die Polizei in London?
Wie ist das dann in Norwegen zu verstehen? Wie stellt sich da die Frage?! Die Antwort konnte nicht die Ermordung so vieler jungen Menschen sein? Die Antwort auf was? Wie stellt sich hier denn die Frage? Weil dieser junge Mann mal Gewaltspiele gespielt hat? Oder etwa, weil ihm diese perfide und korrupte Politik seines Landes nicht gefallen hat? Oder etwa noch einen Schritt weiter: Weil ihm das verlogene und korrupte Handeln aller korrupten Politiker auf dieser Welt nicht gefallen hat?
Welches VENTIL hatte er denn? Welches Ventil hatte die Leute in England denn? Gute Frage, oder?! Konnten sie den wirklich Verantwortlichen die Nase polieren, oder haben diese die Polizei vor geschickt, so als Puffer zwischen sich und ihrer Verantwortungslosigkeit, wie immer die auch aussah?
In Norwegen hat der Attentäter ja seinen Unwillen gezeigt und im Regierungsviertel Bomben gelegt. Trotzdem hat er, dilettantisch wie er war, dabei die FALSCHEN getroffen. Den unschuldigen Bürger!!!
In dieser Erkenntnis ging er wohl noch einen Schritt weiter und hat die Partei angegriffen und das tat er, indem er auf diese Insel ging und die dortigen, womöglich angehenden „Parteigenossen“ der Regierung malträtierte und ermordete. Auch unschuldige Menschen. Ein Wahnwitz, warum diese unschuldigen Menschen?!
Was ist mit London. Können dort die Zornigen die bestrafen, die für das Verhältnis dort verantwortlich zeichnen sollten? Nein, können sie nicht. In ihrem Zorn den hirnlosen Politikern gegenüber vergreifen sie sich so ganz nebenbei an Dingen, die mit dem eigentlichen Problem nichts zu tun haben. An der Polizeiwache, die eh als Puffer zwischen dem Zorn des Bürgers und der Politik steht, an Sachen, wie Geschäfte und Autos. Und so ganz nebenbei wird geplündert!!!!!
Die Menschen sind unorganisiert, zornig und wütend und lassen ihren Zorn auf diese Weise aus, weil sie keine andere Möglichkeit haben. Sie treffen damit sich selbst, ihre eigene Bevölkerung, für die sie eigentlich kämpfen wollten, das aber nicht zustande bringen, weil sie Unorganisiert sind. Ich möchte gar nicht darüber nachdenken, wenn das zu organisiertem Widerstand gegen korrupte Politiker werden würde, denn dann hätten wir Bürgerkrieg!!!!
Und diesen Politikern ist es natürlich Recht, wenn es SIE selbst nicht trifft, wenn der Zorn der Bürger – meist auch noch gezielt und gesteuert - sich an Dingen abreagiert, die nichts mit ihnen selbst, den Verantwortlichen dafür, zu tun haben.
Die Welt befindet sich im Umbruch. Die Politiker aller Länder stehen am Pranger, weil sie sich zu einer gemeinsamen Bande zusammen getan haben und gegen ihre eigenen Völker zu intervenieren glauben, anstatt zu begreifen, dass sie nur Angestellte sind, die ihre Arbeit zu leisten haben. Hier hat sich etwas verselbstständigt, das sich nie hätte verselbstständigen dürfen. Der Bürger selbst hat vergessen, hier Instrumente einzubauen, die es ihm ermöglichen,
seine Bedienstete,
seine Diener im Zaume halten zu können. Das Ergebnis sehen wir heute und jetzt! Ein fieser, korrupter Verbrecherhaufen, den wir da eingestellt haben und dann auch noch mit unseren Geldern bezahlen. DAS ist ein unerträglicher Zustand und nicht mehr akzeptabel. richard
Zitat:
Nach den gewaltsamen Ausschreitungen in London
"Die Antwort kann nicht Plündern und Rauben sein"
Nach einem tödlichen Polizeieinsatz ist der Londoner Vorort Tottenham in der Nacht zum Sonntag von schweren Krawallen erschüttert worden: 26 Beamte wurden verletzt, 46 Randalierer festgenommen. Jetzt beginnt die Suche nach den Ursachen und den Konsequenzen.
Von Sebastian Hesse, MDR-Hörfunkstudio London
Für viele langjährige Einwohner von Tottenham war es eine Reise in eine Vergangenheit, die eigentlich bewältigt zu sein schien. Im Oktober 1986, vor knapp einem Vierteljahrhundert, erschütterten die Broadwater Estate - Unruhen das Vielvölker-Gemisch in dem Nordlondoner Stadtteil. Damals starb mit Cynthia Jarrett eine schwarze Bewohnerin des sozialen Wohnungs-Blocks Bradwater Estate, während die Polizei ihre Wohnung durchsuchte.
Seither ist das Misstrauen gegenüber Polizisten in Tottenham groß und vergangenen Donnerstag, als die Polizei einen 29-jährigen Farbigen auf den Straßen von Tottenham erschoss, war die Erinnerung an die Ausschreitungen von 1986 schlagartig wieder da. Dem Parlaments-Abgeordneten für Tottenham, David Lammy, der hier aufwuchs, ging es ebenso: "Was hier am Donnerstag geschehen ist, hat drängende Fragen aufgeworfen, die beantwortet werden müssen. Aber die Antwort darauf kann nicht Plündern und Rauben sein."
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