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04.08.2011, 11:12
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#1
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weltmensch
Stammuser
Registriert seit: 25.10.2009
Beiträge: 4.676
Stimmung:
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Der Wirtschaftskreislauf ist zerstört.
Der Kreislauf ist durchbrochen.
Der Vorteil einer Neuentwicklung darf nicht darin liegen, dass nur ganz Wenige sich diesen Vorteil in der Entwicklung zunutze machen können, während ganze Regionen, Länder, Kontinente dadurch leiden, die Menschen dort ihre Arbeitsplätze verlieren und ARM werden.
Jede Neuentwicklung darf nur insoweit genutzt werden, wie jeder Nutzen davon haben kann, um damit gut leben zu können. In dem Moment, wo nur wenige Nutzen davon haben und zu viele Schaden leiden, weil sie keine Arbeit mehr haben, ist diese Erfindung nutzlos und nicht den Umständen angepasst, da sie automatisch zu Unruhen führen.
Nachteile: Die Bevölkerung verarmt, eine Ausbildung findet nicht mehr statt, die Gesellschaft entzweit sich in die Gruppen, die dieses Spiel noch mitmachen können und dürfen, weil sie am Produktionsprozess beteiligt sind, während der Rest – gute 90% leiden muss.
Deshalb muss jede Neuentwicklung so gestaltet werden, dass IMMER die Bevölkerung, die davon ja Nutzen haben soll, mit einbezogen wird, indem sie Kaufen, gleichzeitig selbst produzieren, dafür ausgebildet werden können und somit den Kreislauf aktiv halten.
Wenn aber nur 100 Produzieren, aber Millionen arbeitslos sind, kann dieser Kreislauf nicht mehr funktionieren und er bricht wenig später mit fatalen Folgen zusammen.
Wirtschaftsfachleute, die sich über dieses Prinzip nicht im Klaren sind, haben in der Wirtschaft nichts zu suchen. Schlimmer noch: Sie machen sich schuldig an dem, was kommen muss. Richard
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05.08.2011, 17:00
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#2
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weltmensch
Stammuser
Registriert seit: 25.10.2009
Beiträge: 4.676
Stimmung:
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Roboter statt Arbeiter.
Roboter statt Arbeiter.
Genau das Problem. Wenn bei Arbeit nicht an den Menschen gedacht wird, sondern nur an den Verdienst, wird niemand mehr da sein, der kaufen kann, was die Roboter produzieren. Deshalb kann dieses System so nicht funktionieren.
Wenn allerdings jeder Geld bekommt, weil ein Roboter für ihn arbeitet, funktioniert es wieder, weshalb jeder Mensch auf der Welt einen Grundverdienst bekommen sollten. Dieser Grundverdienst sollte bei ca. 800.- €uronen liegen, dann kann auch das gekauft werden, was Roboter herstellen. Ansonsten jedoch kommt es zum Chaos. richard.
Zitat:
Tomasz Konicz 04.08.2011
Steht die chinesische "Werkstatt der Welt" vor einer umfassenden Automatisierungswelle?
http://www.heise.de/tp/artikel/35/35245/1.html
Der für die globale Hightech-Industrie tätige Auftragshersteller Foxcon zählt zu den wichtigsten "Arbeitgebern" Chinas, für den rund eine Million Arbeitskräfte in kasernenähnlichen Fertigungshallen tätig sind. Das taiwanesische Unternehmen beschäftigt weltweit insgesamt ein Heer von 1,2 Millionen Arbeitern, die unter anderem die Lifestyle-Gadgets von Apple, Sony, Nintendo oder HP in manueller Arbeit zusammenbauen müssen. Somit wird das neueste Technikspielzeug des 21. Jahrhundert, das längst zu einem ikonenartigen Statussymbol vieler Mittelschichtkids in den Industrieländern avancierte, mittels der archaischen Fließbandproduktion des frühen 20. Jahrhunderts hergestellt.
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05.08.2011, 17:12
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#3
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Kapitalist
Stammuser
Registriert seit: 15.10.2009
Beiträge: 1.053
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Zitat:
Zitat von agano
Roboter statt Arbeiter.
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Hallo
und dieses hier könnte sehr viele Menschen arbeitslos machen:
Zitat:
Personaleinsparung
Automatik-Züge machen Lokführer überflüssig
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http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,510362,00.html
Und von diesen Automatik-Zügen sollen auch schon einige herumfahren.
Zitat:
In Nürnberg wird ab Frühjahr 2008 mit der U3 die erste vollautomatische U-Bahn Deutschlands den Betrieb aufnehmen. "Es ist die weltweit erste U-Bahn-Linie, die sich einen Teil des Schienennetzes mit einer bemannten U-Bahn-Linie teilt", sagt Joachim Stark, Sprecher bei Siemens Transportation Systems (TS).
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Die Anzahl der Menschen im arbeitsfähigen Alter wird in Deutschland bald stark sinken. Auf diese Art und Weise kann dieser Verlust dann aufgefangen werden.
Und die Automatisierung war anscheinend erfolgreich:
Zitat:
Automatisierung [Bearbeiten]Nachdem die Ausrüstung der U2-Äste mit den für automatischen Fahrbetrieb benötigten Einrichtungen erfolgt ist und der Erprobungsbetrieb erfolgreich abgeschlossen werden konnte, erhielt die VAG am 25. September 2009 die Zulassung für den automatischen Fahrbetrieb mit Fahrgästen.[15] Seit 28. September 2009 verkehren die ersten vier Kurse im Automatikbetrieb, der Abschluss der Umstellung ist für den 2. Januar 2010 vorgesehen.[15]
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http://de.wikipedia.org/wiki/U-Bahn_N%C3%BCrnberg
Da könnten bald sehr viele Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren.
Geändert von Sebastian Hauk (05.08.2011 um 17:18 Uhr).
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05.08.2011, 19:55
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#4
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weltmensch
Stammuser
Registriert seit: 25.10.2009
Beiträge: 4.676
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Europas Politiker verlieren in der Krise die Nerven.
Europas Politiker verlieren in der Krise die Nerven.
Damals regierte die Religion die Welt. Heute ist sie aus der Politik heraus. Zumindest bei uns hier im Westen.
Heute regiert die Börse die Welt. Und wir sollten es doch schaffen, die Börse aus den Regierungen heraus zulassen, denn sie korrumpiert in jedem Falle jeden Politiker nicht nur in Europa, sondern auf der gesamten Welt. Es ist an der Zeit, den Börsen ihre Grenzen aufzuzeigen, weswegen sie sofort und ohne Umschweifen außer Kraft gesetzt werden sollte, bis neue Reglungen gefunden wurde. Hier kann ich mich nur wiederholen.
Wenn wir das nicht Augenblicklich auf die Reihe bekommen, kommt es automatisch zum Chaos. So aber bleibt die Welt für einen Moment stehen, die neuen Regeln müssen schnell gefunden und dann auch SOFORT angewendet werden. wichtig dabei ist die absolute und unabdingbare Trennung zur Politik und zum Staate hin. Lasst euch – verdammt noch einmal – was einfallen. Was wir brauchen ist eine fiktive Weltwährung und neue Regeln für diese nicht mehr tragbare Börse. Dazu ein Bündnis mit der Arbeit – entweder jeder erhält ein Grundverdienst, oder die Roboter werden reduziert - eine Geburtenkontrolle, bessere Kontrollen in der Produktion und vieles mehr. richard
Zitat:
http://www.welt.de/wirtschaft/articl...ie-Nerven.html
In Europa liegen nach einer turbulenten Börsenwoche die Nerven blank. Den Aktionen von Regierungschefs und Notenbankern fehlt eine klare Richtung.
In Europa müssen sich Regierungschefs, EU-Kommissare und Notenbanker wieder in hektischer Krisenbekämpfung üben. EU-Währungskommissar Olli Rehn stellte sich deshalb hinter José Manuel Barroso. Wie der EU-Kommissionspräsident forderte Rehn eine Aufstockung des europäischen Rettungsfonds EFSF. Konkrete Zahlen nannte der Finne allerdings nicht. In Deutschland jedoch trifft dieses Vorhaben nicht auf Gegenliebe. Es gebe Handlungsbedarf in Italien und Spanien, sagte der CDU-Finanzexperte Michael Meister. Aber die Lösung liegt nicht in Brüssel, sondern in den jeweiligen Staaten. Und in Regierungskreisen hieß es: „Für uns ist die Aufstockung des EFSF keine Option.“
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20.08.2011, 08:29
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#5
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weltmensch
Stammuser
Registriert seit: 25.10.2009
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Dax-Anleger büßen bitter für Versagen der Politik.
Dax-Anleger büßen bitter für Versagen der Politik.
Versagende Politiker, Na, darauf reitet nun die Börse herum, denn es ist ja ein Leichtes, den Politikern jetzt die Schuld in die Schuhe zu schieben. Sie haben ja Recht, die Politiker versagen. Aber was machen die Börsen? Sie handeln Skrupellos und wer so handelt, wie die Börsen, der begeht ein Verbrechen, weswegen die Börsen mit neuen Regeln belegt werden müssen, damit sie nicht ganze Staaten zerstören können.
Die Politiker versagen also in dem Bereich, dass sie den Börsen nicht diese Regeln auferlegen können, die notwendig wären, weil sie dazu unfähig sind, da sie sich vom Geld, vom Kapital, von der Wirtschaft haben korrumpieren lassen.
Die logischen Folgen: Das Volk muss diese korrupten Politiker durch Wahlen beseitigen und für sich das Instrument *Volksentscheid* erzwingen, mit dem sie korrupte Politiker, eine korrupte Regierung, eine korrupte Administration, korruptes überhaupt ... beseitigen können und mit dem es neue Regeln für diese korrumpierende Börse erzwingen kann. richard
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