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07.12.2010, 08:20
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#1
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weltmensch
Stammuser
Registriert seit: 25.10.2009
Beiträge: 4.676
Stimmung:
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Aussage.
Ich finde dafür im Moment im Forum keinen passenden Strang und bringe es deshalb hier unter:
Ich betrachte Julian Assange als mein Freund, obwohl ich ihn nie getroffen habe. Er verkörpert das, was ich auch tun würde, er Verkörpert das Auflisten der Machenschaften zu vieler, widerlicher und intriganter Administrationen dieser Welt.
Die Welt hat ein Anrecht darauf, zu erfahren, was sich da oben tut und deshalb sind solche Leute wie Julian Assange wichtig, die uns auf diesen widerwärtigen Schmutz gewisser Administrationen hinweisen.Ich danke dir von Herzen dafür!!!!
Wer hier gegen Julian Assange ist, ist mein erklärter Feind und für mich Geistlos und Hirnlos. Ein Mensch, der versucht, uns vor den Machenschaften gewisser Widerlinge dieser Welt zu schützen, ist IMMER mein Freund und nicht mein Feind. Wer hier beginnt, etwas durcheinander zu bekommen, (Recht und Ordnung) oder sich etwa von gewissen, widerlichen Kreisen manipulieren zu lassen, der gehört einfach nicht zur Weltgemeinschaft.
Es ist für uns alle bedauerlich, dass es solche Gestalten überhaupt in unserer geregelten Gesellschaft geben darf. Wer genehmigt das und sind diejenigen nicht das Übel, das wir verhindern wollen? richard
__________________
Sorgt euch nicht, LEBT.
Geändert von agano (07.12.2010 um 08:24 Uhr).
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07.12.2010, 08:40
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#2
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Lind Gren
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.964
Stimmung:
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Es sei bei dieser Gelegenheit noch deutlich drauf hingewiesen, dass die Vergewaltigungsvorwürfe, die in den Medien der "freien Presse" so herumgeistern einen ganz besonderen Hintergrund haben.
Hauptsache an diesen Meldungen ist also eher, dass möglichst oft und groß die Headlines: "Vergewaltigung" zu lesen sind. Kennen wir schon alles zur Genüge, und der kritische und geschulte Beobachter dürfte darauf sicher nicht mehr hereinfallen:
Zitat:
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Nachdem sie mit Assange intim waren, haben beide Frauen mit ihrer berühmten Eroberung im Internet und per SMS geprahlt», sagt Catlin weiter. Die eine Frau habe nach dem «Verbrechen» eine Party zu Ehren Assanges gegeben und ihren Followers getwittert, dass sie mit den «coolsten und smartesten Leuten der Welt» sei. Später habe sie dann erfolglos versucht, diese Tweets zu löschen.
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Geht es bei der angeblichen Vergewaltigung nur um ein geplatztes Kondom?
Das hat natürlich alles gar nichts mit Wikileaks zu tun und wer das behauptet ist auch nur wieder ein wilder Verschwörungstheoretiker  .
Anyways, sei dir sicher, wenn ich einen eigenen Server hätte wäre ich unter den ersten, die ihre Kapazitäten der Spiegelung Wikileaks zur Verfügung gestellt hätten.
Wikileaks-Mirrors >>
So blieb es bei einer Geldspende, die aber nicht mehr an den Empfänger kam, denn die ehrenhafte schweizer Bank sperrte das Konto, so dass Zahlungen zukünftig an diese Kontodaten getätigt werden können:
Skulagötu 19, 101 Reykjavik, Iceland
Landsbanki Islands Account number 0111-26-611010
BANK/SWIFT:NBIIISREXXX
ACCOUNT/IBAN:IS97 0111 2661 1010 6110 1002 80
Wikileaks sagt mit Sicherheit Danke!
http://213.251.145.96/support.html
...
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12.12.2010, 12:23
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#3
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Lind Gren
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.964
Stimmung:
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Leistung muss sich (wieder) lohnen. Diesen Spruch kennen wir alle, und wir wissen: er entweicht meist den Mündern, deren Dogmen angepasst und systemtreu sind. Meist zielt er darauf ab die vorsätzliche Teilung von Bevölkerungsgruppen voranzutreiben und darauf, mittels eines Keils und über einige Umwege den Wohlstand in der Gesellschaft in der Breite ab zu senken. In Deutschland ist damit über die Jahre HartzIV, Niedriglöhne und Altersarmut bereits ‘erfolgreich’ etabliert worden.
Auch im Fall Wikileaks gibt es Leistungen, die ordentlich honoriert gehören, allein dadurch, dass man sie deutlich erwähnt. Das diese aber nicht den Weg in die Mainstreampresse finden ist jener Vasallentreue geschuldet, die Wikileaks erst erstarken ließ.
Während die Unternehmen Mastercard, Visa, Paypal, Amazon und so mancher Hoster ihre Aktivitäten mit der Enthüllungsplattform einstellten und sogar Spendengelder einfroren, waren es in diesen stürmischen Zeiten gerade die kleinen Unternehmen, die sich nicht dem Druck beugten und standhaft Marktgesetzen die Stange hielten. Denn wir wollen nicht vergessen: Wikileaks bedient Marktsegmente, für die es anscheinend weltweit eine deutliche Nachfrage gibt. Allein dieser Umstand legitimiert schon diese Plattform. Auch hatte kein Presseerzeugnis bisher Skrupel mittels der Enthüllungen seine Auflagen und Umsätze zu steigern.
An dieser Stelle sollen gerade deshalb die Unternehmen stehen, die sich verdient gemacht haben, in dem sie Wikileaks unterstützen. Sollte dadurch der eine oder andere Leser jetzt gar zum Kunden werden, sind die richtigen Schlüsse gezogen und ihre Leistung hat sich schon gelohnt.
Angefangen mit dem relativ kleinen Payment-Dienst Xipwire, über den die Nutzer in den USA problemlos Spendengelder überweisen können.
Mitbegründer Sharif Alexandre ließ gegenenüber der Nachrichtenagentur AFP verlauten, dass sein Unternehmen dabei verfassungskonform handelt. Denn: Selbst der Oberste Gerichtshof hatte Spenden in einem Urteil schon einmal bereits als Form der freien Meinungsäußerung angesehen.
Auch über Flattr, einem kleinen schwedischen Startup-Unternehmen, das den Nutzern die Möglichkeit gibt Webinhalte problemlos finanziell zu unterstützen, können Überweisungen getätigt werden. Wir dürften zukünftig noch einiges über diesen Dienst hören, ungeachtet der Kooperation mit Wikileaks.
OVH ist ein französischer Provider, der erst einmal die Rechtslage abwartet, anstatt übereifrig und im vorauseilenden Gehorsam alle Verbindungen kappt:
Zitat:
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“We have decided to ask a judge to rule on the legality or not of this site being on French territory,”
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sagte Octave Klaba, Direktor von OVH.
Auch Facebook, vielgescholtenes Social-Network bleibt standhaft und erklärt, dass es keine Pläne hat den Account Wikileaks mit jetzt schon mehr als 1.272.623 Mitgliedern zu boykottieren. Warum auch, die Zahl von Mitgliedern deutet auf ein stark wachsendes Defizit in Politik und Wirtschaft hin, das, wenn es nicht erkannt wird das Potenzial von Angebot und Nachfrage andere Stellen und Marktteilnehmer die sich verändernden Verhältnisse zur barer Münze machen lässt.
Im Fall von Wikileaks wird deutlich, dass Leistung nicht etwas mit dem Weg des geringsten Widerstandes zu tun hat, und er sich auch nicht automatisch über einen voreiligen Kniefall in den Staub kapitalistischer Glaubenssätze definiert, sondern immer noch getragen wird von einem gewissen Maß an Ehrlichkeit, Prinzipientreue, Loyalität und Standfestigkeit auch, wenn am Ende doch der knallharte Wettbewerb besteht.
So bleibt mir, jetzt eigentlich nur noch diesen Unternehmen für ihren Einsatz zu Danken und dass er sich in wachsenden Kundenzahlen widerspiegeln möge. 
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12.12.2010, 13:02
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#4
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weltmensch
Stammuser
Registriert seit: 25.10.2009
Beiträge: 4.676
Stimmung:
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Zitat:
Zitat von otix_
Leistung muss sich (wieder) lohnen. Diesen Spruch kennen wir alle, und wir wissen: er entweicht meist den Mündern, deren Dogmen angepasst und systemtreu sind. Meist zielt er darauf ab die vorsätzliche Teilung von Bevölkerungsgruppen voranzutreiben und darauf, mittels eines Keils und über einige Umwege den Wohlstand in der Gesellschaft in der Breite ab zu senken. In Deutschland ist damit über die Jahre HartzIV, Niedriglöhne und Altersarmut bereits ‘erfolgreich’ etabliert worden.
Auch im Fall Wikileaks gibt es Leistungen, die ordentlich honoriert gehören, allein dadurch, dass man sie deutlich erwähnt. Das diese aber nicht den Weg in die Mainstreampresse finden ist jener Vasallentreue geschuldet, die Wikileaks erst erstarken ließ.
Während die Unternehmen Mastercard, Visa, Paypal, Amazon und so mancher Hoster ihre Aktivitäten mit der Enthüllungsplattform einstellten und sogar Spendengelder einfroren, waren es in diesen stürmischen Zeiten gerade die kleinen Unternehmen, die sich nicht dem Druck beugten und standhaft Marktgesetzen die Stange hielten. Denn wir wollen nicht vergessen: Wikileaks bedient Marktsegmente, für die es anscheinend weltweit eine deutliche Nachfrage gibt. Allein dieser Umstand legitimiert schon diese Plattform. Auch hatte kein Presseerzeugnis bisher Skrupel mittels der Enthüllungen seine Auflagen und Umsätze zu steigern.
An dieser Stelle sollen gerade deshalb die Unternehmen stehen, die sich verdient gemacht haben, in dem sie Wikileaks unterstützen. Sollte dadurch der eine oder andere Leser jetzt gar zum Kunden werden, sind die richtigen Schlüsse gezogen und ihre Leistung hat sich schon gelohnt.
Angefangen mit dem relativ kleinen Payment-Dienst Xipwire, über den die Nutzer in den USA problemlos Spendengelder überweisen können.
Mitbegründer Sharif Alexandre ließ gegenenüber der Nachrichtenagentur AFP verlauten, dass sein Unternehmen dabei verfassungskonform handelt. Denn: Selbst der Oberste Gerichtshof hatte Spenden in einem Urteil schon einmal bereits als Form der freien Meinungsäußerung angesehen.
Auch über Flattr, einem kleinen schwedischen Startup-Unternehmen, das den Nutzern die Möglichkeit gibt Webinhalte problemlos finanziell zu unterstützen, können Überweisungen getätigt werden. Wir dürften zukünftig noch einiges über diesen Dienst hören, ungeachtet der Kooperation mit Wikileaks.
OVH ist ein französischer Provider, der erst einmal die Rechtslage abwartet, anstatt übereifrig und im vorauseilenden Gehorsam alle Verbindungen kappt:
sagte Octave Klaba, Direktor von OVH.
Auch Facebook, vielgescholtenes Social-Network bleibt standhaft und erklärt, dass es keine Pläne hat den Account Wikileaks mit jetzt schon mehr als 1.272.623 Mitgliedern zu boykottieren. Warum auch, die Zahl von Mitgliedern deutet auf ein stark wachsendes Defizit in Politik und Wirtschaft hin, das, wenn es nicht erkannt wird das Potenzial von Angebot und Nachfrage andere Stellen und Marktteilnehmer die sich verändernden Verhältnisse zur barer Münze machen lässt.
Im Fall von Wikileaks wird deutlich, dass Leistung nicht etwas mit dem Weg des geringsten Widerstandes zu tun hat, und er sich auch nicht automatisch über einen voreiligen Kniefall in den Staub kapitalistischer Glaubenssätze definiert, sondern immer noch getragen wird von einem gewissen Maß an Ehrlichkeit, Prinzipientreue, Loyalität und Standfestigkeit auch, wenn am Ende doch der knallharte Wettbewerb besteht.
So bleibt mir, jetzt eigentlich nur noch diesen Unternehmen für ihren Einsatz zu Danken und dass er sich in wachsenden Kundenzahlen widerspiegeln möge. 
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hervorragende Zusammenfassung, mien Jung, ich stelle mich hier zu 100% auf deine Seite.
Eines gebe ich noch zu bedenken: Jetzt, wo diese Herrn Diplomaten wissen, dass das, was sie da immer als Geheim, streng Geheim und Vertraulich eingestuft und irgendwo abgelegt haben, nicht mehr sicher ist. Das bedeutet, dass sie jetzt noch mehr im Geheimen agieren und verhindern werden, dass das, was sie da so von sich geben, oder gar beschließen, nun nicht mehr an die Öffentlichkeit gelangen wird.
Auf der einen Seite also das Öffnen, auf der anderen Seite das Verschließen und Erschweren. Ein Produkt dessen, was Wikileaks auf den Weg gebracht hat.
Uns allen verbleibt dabei eigentlich nur noch die Möglichkeit, verhindern zu müssen, dass wir korrupte Politiker und Diplomaten in den Dienst stellen. Das Spiel ist somit natürlich noch nicht zu Ende, sondern hat begonnen. Stellt sich die Frage, wer dieses Schachspiel gewinnen wird. Diese korrupten Politiker und deren Diplomaten, oder wir, das Volk. Das Volk hat bereits bewiesen, dass es gut Kontern kann, aber die Fußfesseln und Daumenschrauben der Obrigkeiten werden immer enger und letztendlich wird das NET doch gesperrt, oder gar kontrolliert werden. Was können wir dagegen tun, denn (das Spiel) die Zeit ... läuft und die Gegenseite kann uns einfach das .... Schachbrett wegnehmen!!!! richard
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Sorgt euch nicht, LEBT.
Geändert von agano (12.12.2010 um 13:05 Uhr).
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12.12.2010, 13:53
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#5
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weltmensch
Stammuser
Registriert seit: 25.10.2009
Beiträge: 4.676
Stimmung:
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Umfrage
Umfrage.
Hier wieder ein Umfrageergebnis, dass den Umfrageergebnissen vieler gleich geschalteter Massenmedien eine Ohrfeige verpasst. Und das ist gut so. richard
Zitat:
Gefährlich oder wichtig? Die Debatte um Wikileaks
02. Dezember 2010
http://www.faz.net/f30/common/Umfrage.aspx?rub={F3CE08B3-62D2-4486-9BE7-984590CB6AC1}&doc=95b73a3b-b02a-42e0-ac62-3b8f162dd965&set=true&voting={364539BD-8EA5-4B0C-93EF-0E891BF0C6C2}&y=3&x=5
Erst detaillierte Enthüllungen über den Irak-Krieg, nun die vor allem peinlichen Depeschen der amerikanischen Diplomaten und bald Interna einer amerikanischen Großbank. Wikileaks legt offen, was Regierungen, Militär und Wirtschaft gerne geheim halten wollen. Setzt Wikileaks die „nationale Sicherheit Amerikas aufs Spiel und gefährdet rund um den Globus Leben“, wie es der amerikanische Senator Lieberman meint? Oder geben die Dokumente der Informationsgesellschaft wichtige Einblicke?
Muss Wikileaks gestoppt werden?
Nein, die Öffentlichkeit hat ein Recht auf alle Informationen: 12745 Stimmen 74,02%
Ja, geheime Dokumente müssen geheim bleiben: 4473 Stimmen 25,98%
Insgesamt wurden 17218 Stimmen abgegeben.
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Sorgt euch nicht, LEBT.
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15.12.2010, 14:43
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#6
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weltmensch
Stammuser
Registriert seit: 25.10.2009
Beiträge: 4.676
Stimmung:
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Mein Glaube....
Ich dachte, hier eine Lawine lostreten zu können um User zu motivieren, die hier begeistert meiner These von einer neuen Demokratie vertreten wollten und mitarbeiten könnten, um etwas Neues zu bewirken, oder um diese neue Demokratie verwirklichen zu können.
Was habe ich? Ich habe ein Forum von desorientierten Usern, von Skeptikern, von Querulanten, die alles andere vertreten, nur nicht eine mögliche, neue Demokratie. Ich spüre, dass ich hier im Forum auf einem verlorenen Posten agiere und nicht die geringste Möglichkeit habe, mich nach draussen hin zu mobilisieren, weil dieses Forum eher ein abgegrenzetes System ist, aus dem nie etwas nach draußen dringen kann.
Gefangen in der eigenen Initiative, gefangen in der eigenen Idee. Gefangen von vorbereiteten Foren, die uns alle ins Abseits geraten lassen, von denen aber nie ein Wort an die ... Oberfläche gelangt, die es eigentlich erreichen sollte.
Tote Hose sozusagen. Ich muss meine Situation überdenekn, mich zurück nehmen, nichts mehr verlauten lassen um mich auf mein eigenes Überleben zu konzentrieren, denn ich begreife langsam, dass das, was wir hier leisten, eher unterminiert, und abgekanzelt wird, anstatt aufgenommen zu werden, um etwas zu bewirken. Wir befinden uns hier im Forum auf einem Abstellgleis und da gehöre ICH .... zumindest nicht hin.
Ich muss also nachdenken. richard
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Sorgt euch nicht, LEBT.
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16.12.2010, 08:07
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#7
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Lind Gren
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.964
Stimmung:
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Zitat:
Zitat von agano
Ich dachte, hier eine Lawine lostreten zu können um User zu motivieren, die hier begeistert meiner These von einer neuen Demokratie vertreten wollten und mitarbeiten könnten, um etwas Neues zu bewirken, oder um diese neue Demokratie verwirklichen zu können.
Was habe ich? Ich habe ein Forum von desorientierten Usern, von Skeptikern, von Querulanten, die alles andere vertreten, nur nicht eine mögliche, neue Demokratie. Ich spüre, dass ich hier im Forum auf einem verlorenen Posten agiere und nicht die geringste Möglichkeit habe, mich nach draussen hin zu mobilisieren, weil dieses Forum eher ein abgegrenzetes System ist, aus dem nie etwas nach draußen dringen kann.
Gefangen in der eigenen Initiative, gefangen in der eigenen Idee. Gefangen von vorbereiteten Foren, die uns alle ins Abseits geraten lassen, von denen aber nie ein Wort an die ... Oberfläche gelangt, die es eigentlich erreichen sollte.
Tote Hose sozusagen. Ich muss meine Situation überdenekn, mich zurück nehmen, nichts mehr verlauten lassen um mich auf mein eigenes Überleben zu konzentrieren, denn ich begreife langsam, dass das, was wir hier leisten, eher unterminiert, und abgekanzelt wird, anstatt aufgenommen zu werden, um etwas zu bewirken. Wir befinden uns hier im Forum auf einem Abstellgleis und da gehöre ICH .... zumindest nicht hin.
Ich muss also nachdenken. richard
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Hallo agano, ich weiß ungefähr was du meinst. Auch ich machte die Erfahrung, dass im Internet trotz Anonymität die breite Masse ein eher schweigend-konsumierender und wenig selbst aktiver Block ist. Das sollte einen aber nicht davon abhalten weiter zu machen. Das Forum hier, sehe ich als Angebot an die User. Niemand soll gedrängt werden etwas zu unternehmen, dann damit erreicht man eher das Gegenteil. Manchen geraten in eine Trotzhaltung, andere reagieren nit Schadenfreude und wieder andere nervt das nur. Von daher: nimms einfach locker 
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16.12.2010, 21:56
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#8
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Erfahrener Benutzer
Stammuser
Registriert seit: 16.12.2010
Ort: Harzvorland, Sachsen-Anhalt
Beiträge: 1.861
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Auch ich bin da nicht so pessimistisch oder niedergeschlagen. Foren wie dieses sind doch wohl eher Stätten des Meinungsaustausches, man kann herauslassen, was einen bewegt und lernt Neues. Zu systemrelevanten Aktionen motivieren im WWW wohl eher soziale Netzwerke, bestimmte Blogs u. ä.. Denke ich mal! 
Überhaupt: Mein Lieblingssatz dazu findet sich bei Karl Marx in der Einleitung zu "Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie":
Zitat:
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..., allein auch die Theorie wird zur materiellen Gewalt, sobald sie die Massen ergreift.
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. Da versagen Online-Foren zwangsläufig! 
Und mit den Deutschen ist das sowieso kompliziert. Lenin wusste: "Bevor die deutschen Revolutionäre einen Bahnhof stürmen, lösen sie erst einmal eine Bahnsteigkarte!". 
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16.12.2010, 22:07
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#9
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Lind Gren
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.964
Stimmung:
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Zitat:
Zitat von Timirjasevez
Und mit den Deutschen ist das sowieso kompliziert. Lenin wusste: "Bevor die deutschen Revolutionäre einen Bahnhof stürmen, lösen sie erst einmal eine Bahnsteigkarte!". 
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Immerhin hat sich die Mentalität der Deutschen schon leicht verändert. Finde ich. Ihre zutrauliche Gutgläubigkeit ist einem angebrachten Zweifel gewichen.  Sicher ein Verdienst von Blogs und Foren.
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17.12.2010, 08:10
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#10
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Lind Gren
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.964
Stimmung:
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Die Ausdrucksweisen der Berichterstattung, über Assange, hat derzeit nur ein Ziel: Abschreckung. Fern die eigentlichen Vergehen die mit den Enthüllungen ans Tageslicht gebracht werden und wurden.
Viel wichtiger scheint Teilen der Presse, allen voran Springer-AG, mit Überschriften wie:
Assange darf nun doch das Gefängnis verlassen
die joviale Gnade von angeblichen Rechtsstaaten aufzuzeigen. Kein Wort davon, dass er unrechtmäßig in Haft gehalten wurde und das die Rechtsstaatlichkeit mit neuerlichen Fehltritten die Vorrausgegangene zu überdecken versucht.
Hiermit soll das Bild einer gejagten, einzelnen Person gezeichnet werden. Die vielen Unterstützer und die eigentlichen Vergehen werden dieser Presse weiterhin totgeschwiegen.
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