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Alt 25.05.2009, 22:55   #1
Beverly
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Frage Wer kennt das "Schwarzbuch des Kapitalismus"

Wer kennt von Robert Kurz "Das Schwarzbuch des Kapitalismus" und hat es schon gelesen?
Ich selbst bin noch nicht über das Inhaltsverzeichnung und die Zusammenfassung bei Wikipedia hinausgekommen, weil ich nur sehr langsam lesen kann. Allerdings hat es schon das Inhaltsverzeichnis "in sich":

Modernisierung und Massenarmut
Marktwirtschaft macht arm
Weberelend und Weberaufstand
Die Geburt des Weltmarkts aus dem Geist des Absolutismus
Die schwarze Utopie der totalen Konkurrenz
Eine Gesellschaft von Ungeheuern
Private Laster als öffentliche Vorteile
Die Frau als Hündin des Mannes
Die unsichtbare Hand
Das größtmögliche Glück der größtmöglichen Zahl
Die Meuterei auf der Bounty
Die Geschichte der Ersten industriellen Revolution
Die Vernunft der Betriebswirtschaft
Die Mühlen des Teufels
Maschinenstürmer
Das Bevölkerungsgesetz: Verschwindet von der Erde!
Soziale Emanzipation oder staatsbürgerliche Nationalrevolution?
Die sozialdemokratische Sonntagsschule des Liberalismus
Freihandel und nachholender Nationalismus
Das Gesetz des Gleichgewichts und das industrielle Schneeballsystem
Das System der nationalen Imperien
Vater Staat
Gründerschwindel und Große Depression
Das Gesetz der zunehmenden Staatstätigkeit
Sozialistischer Absolutismus
Panzerkreuzer und Raubnationalismus
Ausgerechnet Bananen
Die Biologisierung der Weltgesellschaft
Der Kampf ums Dasein
Menschenzucht und Fortpflanzungshygiene
Rassenkampf und Weltverschwörung
Die deutsche Abstammungsgemeinschaft
Sozialismus der höheren Wirbeltiere
Die Geschichte der Zweiten industriellen Revolution
Die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts
Henry Ford und die Geburt der Auto-Gesellschaft
Die Rationalisierung des Menschen
Weltwirtschaftskrise
Diktaturen und »Krieg der Welten«
Arbeitsstaat und Führersozialismus
Der verlorene Traum und der kapitalistische Furor
Die negative Fabrik Auschwitz
Löcher graben und Pyramiden bauen: die keynesianische Revolution
Das System der totalitären Weltmarkt-Demokratien
Nagelneue Ruinen
Der totalitäre Markt
Totale Mobilmachung
Totalitärer Freizeitkapitalismus
Die totalitäre Demokratie
Der kurze Sommer des Wirtschaftswunders
Weltzerstörung und Bewußtseinskrise
Die Geschichte der Dritten industriellen Revolution
Visionen der Automatisierung
Die Wegrationalisierung des Menschen
Der Staat dankt ab
Der letzte Kreuzzug des Liberalismus
Die neue Massenarmut
Die Fata Morgana der Dienstleistungsgesellschaft
Kasinokapitalismus: Das Geld wird arbeitslos
Das Ende der Nationalökonomie
Die Dämonen erwachen

Es liest sich für mich wie ein umfassender und gnadenloser Verriss der gesamten "Moderne", also der letzten 200 bis 250 Jahre.
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Alt 26.05.2009, 02:17   #2
deserd
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Nö. Aber vom Titel kenne ich das Buch schon lange .... aber damals wusste ich nicht, wer Robert Kurz ist (und auch nicht, was (die Polit-Sekte) "Antideutsch" bedeutet; hat auch was mit R. Kurz zu tun) .... sollte man vielleicht erwähnen, wo Robert Kurz schon aktiv war ...., z. B. Crisis (nicht mehr existent) und aktell EXIT

Das soll jetzt keine böse Kritik sein, denn R. Kurz ist mir von Leuten, die mit Antideutsch (der Polit-Sekte Antideutsch) zu tun hatten, mir noch "relativ lieb" ist.

Auch aktuelle Texte von Robert Kurz zur Weltwirtschaftskrise und der Krise des Kapitalismus lesen sich eigentlich gut verständlich, scheinbar logisch nachvollziehbar, wird allerdings fast immer kritisiert von linken Intellektuellen, meist etwas weniger bzw schwieriger verständlicher .....
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Alt 26.05.2009, 05:18   #3
otix_
Lind Gren
 
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Zitat:
Zitat von Beverly Beitrag anzeigen
Wer kennt von Robert Kurz "Das Schwarzbuch des Kapitalismus" und hat es schon gelesen?
Ich kenns zwar nicht, aber Robert Kurz mit seien "Manifest gegen die Arbeit" war ein Schlüsselerlebnis. Es hatte quasi KLICK gemacht und das aussprechen unbequemer Wahrheiten und Tabus, auch - oder gerade wenn es von einem "Götzen Arbeit" handelt, hat meine kritische Haltung gegenüber vermeindlichen Staatsautoritäten geschärft.

Zitat:
Ein Leichnam beherrscht die Gesellschaft - der Leichnam der Arbeit. Alle Mächte rund um den Globus haben sich zur Verteidigung dieser Herrschaft verbündet: Der Papst und die Weltbank, Tony Blair und Jörg Haider, Gewerkschaften und Unternehmer, deutsche Ökologen und französische Sozialisten. Sie alle kennen nur eine Parole: Arbeit, Arbeit, Arbeit!
Zum Manifest >>
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Alt 26.05.2009, 07:00   #4
Hellmann
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Beiträge: 1.574
  
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Ich habe es natürlich gelesen.

Es ist ganz im Gegensatz zum sonst üblichen Marxismus auch sehr lesbar verfasst.

Als ich damit durch war, habe ich mich allerdings gewundert, dass die Geldpolitik mit keinem Wörtchen erwähnt wurde.

Dafür durfte Kurz dieses Büchlein schreiben und verlegt kriegen und sogar noch eine zeitlang von den kapitalistischen Medien gelobt werden. Es hat an den entscheidenden Stellen gewaltige Lücken.
Zitat:
Zitat von otix_ Beitrag anzeigen
Ich kenns zwar nicht, aber Robert Kurz mit seien "Manifest gegen die Arbeit" war ein Schlüsselerlebnis.
Ich gönne es ja auch jedem, vor allem in Zeiten der Massenarbeitslosigkeit, aus der Arbeitsgesellschaft auszusteigen. Blos steht zu erwarten, dass die Massenarbeitslosigkeit von den Herrschenden dazu genutzt wird, genau diese Freiheiten den Massen in Zukunft zu verbauen.

Deshalb ist das "Manifest gegen die Arbeit" etwa so sinnvoll wie eine "Manifest gegen Übergewicht" in Zeiten des Hungers.

Trotzdem begrüße ich es natürlich, wenn die Leute auszusteigen versuchen, trotz aller Widerstände, die in Zeiten der Massenarbeitslosigkeit größer und nicht kleiner werden. Die beste Zeit für das Aussteigen waren die Jahre der Vollbeschäftigung, wo man auch kein Problem hatte, zwischendurch mal wieder einen wirklich gut bezahlten Job zu erwischen, um etwas Geld zu verdienen.
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Alt 26.05.2009, 09:25   #5
Beverly
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Zitat:
Zitat von deserd Beitrag anzeigen
Nö. Aber vom Titel kenne ich das Buch schon lange .... aber damals wusste ich nicht, wer Robert Kurz ist (und auch nicht, was (die Polit-Sekte) "Antideutsch" bedeutet; hat auch was mit R. Kurz zu tun) .... sollte man vielleicht erwähnen, wo Robert Kurz schon aktiv war ...., z. B. Crisis (nicht mehr existent) und aktell EXIT

Das soll jetzt keine böse Kritik sein, denn R. Kurz ist mir von Leuten, die mit Antideutsch (der Polit-Sekte Antideutsch) zu tun hatten, mir noch "relativ lieb" ist.

Auch aktuelle Texte von Robert Kurz zur Weltwirtschaftskrise und der Krise des Kapitalismus lesen sich eigentlich gut verständlich, scheinbar logisch nachvollziehbar, wird allerdings fast immer kritisiert von linken Intellektuellen, meist etwas weniger bzw schwieriger verständlicher .....
Ich haben von Robert Kurz gelesen GNADENLOS LIBERAL

DIE MASCHINE DER SELBSTVERANTWORTUNG
Zur Geschichte der liberalen Ideologie


und fand das sehr gut und treffend.
Mit Anti-Deutschen habe ich nichts im Sinn, weil ihre Kritik IMHO am falschen Ende ansetzt: Sie greifen das Deutschtum, die deutsche Kultur und die Deutschen an und bleiben damit an der Oberfläche. Das Deutschland der letzten 200 Jahre wurde aber nicht wegen kultureller, sondern herrschaftlicher Faktoren zu einem Horrortrip. Die Verantwortlichen dafür gaben sich zwar oft als große Deutsche und Patrioten aus, aber in Wirklichkeit war "Deutschland" für sie nur Mittel zum Zweck. Anstatt anti-deutsch sollten die Genossen lieber anti-autoritär sein - weil der Autoritarismus jene Sorte Herrenmenschen und Duckmäuser hervorbringt, die Deutschland zu einem Horrortopia gemacht haben - und anti-liberal - weil der Liberalismus nur Sozialdarwinismus garniert mit humanistischen Phrasen ist und Deutschland immer wieder im Zickzackkurs zwischen Autoritarismus und Liberalismus getaumelt ist.

Geändert von Beverly (26.05.2009 um 09:28 Uhr).
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Alt 26.05.2009, 09:30   #6
Beverly
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Zitat:
Zitat von Hellmann Beitrag anzeigen
Ich habe es natürlich gelesen.

Es ist ganz im Gegensatz zum sonst üblichen Marxismus auch sehr lesbar verfasst.
Daher als Grundlage einer Kritik des Kapitalismus und der so genannten "Moderne" vielleicht besser geeignet als etwa das "Kapital".
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Alt 26.05.2009, 09:45   #7
Hellmann
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Zitat:
Zitat von Beverly Beitrag anzeigen
Daher als Grundlage einer Kritik des Kapitalismus und der so genannten "Moderne" vielleicht besser geeignet als etwa das "Kapital".
Auf jeden Fall!

Das große Werk von Marx "Das Kapital" kannst Du völlig vergessen. Das ist nichts als eine sinnlose Arbeitswerttheorie, aufgeblasen mit zwar lesenswerten, aber nicht weiterführenden englischen Parlamentsberichten.

Habe mich schon als Junge gewundert, was der Krampf von Arbeitswerttheorie soll. Heute weiß ich es: die Leute verarschen.

Aber im Stil von Kurz kann man eine Kritik des Kapitalismus machen, mit etwas anderen Schwerpunkten und nicht ohne die Geldpolitik fast in den Mittelpunkt zu stellen.

Noch zentraler aber die Einsicht, dass der Kapitalismus den Menschen in ihrer Mehrheit nicht Reichtum und ein gutes Leben brachte, sondern Hunger, Elend, Not, Versklavung.

Niemand brauchte die britische Textilindustrie wirklich um diesen Preis. Dann hätten die Menschen halt Grobgestricktes von Hand getragen wie vorher.

Die britische Aristokratie hat zu Recht behauptet, dass vor der Industrialisierung die Menschen besser genährt und gekleidet waren. Von den Verheerungen in den Kolonien gar nicht zu reden.
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Alt 26.05.2009, 15:18   #8
Beverly
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Zitat:
Zitat von Hellmann Beitrag anzeigen
Auf jeden Fall!

Das große Werk von Marx "Das Kapital" kannst Du völlig vergessen. Das ist nichts als eine sinnlose Arbeitswerttheorie, aufgeblasen mit zwar lesenswerten, aber nicht weiterführenden englischen Parlamentsberichten.

Habe mich schon als Junge gewundert, was der Krampf von Arbeitswerttheorie soll. Heute weiß ich es: die Leute verarschen.
Das ist zwar mal wieder bösartig, aber ich frage mich, ob sich die Kapitalisten die Marxisten nicht wie Hofnarren halten. Der Narr muss rumalbern, aber er darf den Hofstaat auch die Wahrheit ins Gesicht sagen.

Zitat:
Zitat von Hellmann Beitrag anzeigen
Aber im Stil von Kurz kann man eine Kritik des Kapitalismus machen, mit etwas anderen Schwerpunkten und nicht ohne die Geldpolitik fast in den Mittelpunkt zu stellen.

Noch zentraler aber die Einsicht, dass der Kapitalismus den Menschen in ihrer Mehrheit nicht Reichtum und ein gutes Leben brachte, sondern Hunger, Elend, Not, Versklavung.
Ich halte die Epochen vor 1750 bzw. vor dem modernen Kapitalismus auch nicht für besser als die Moderne. Weder die Dichotomoie "Gute alte Zeit" vs. Moderne noch "Fortschritt und Emanzipation" vs. "finsteres Mittelalter" überzeugen mich.
IMHO hat es dem heutigem Kapitalismus vergleichbare Mechanismen der Täuschung, des Totalitarismus und des als Fortschritts deklarierten Rückschritts auch schon früher gegeben.

Zitat:
Zitat von Hellmann Beitrag anzeigen
Niemand brauchte die britische Textilindustrie wirklich um diesen Preis. Dann hätten die Menschen halt Grobgestricktes von Hand getragen wie vorher.

Die britische Aristokratie hat zu Recht behauptet, dass vor der Industrialisierung die Menschen besser genährt und gekleidet waren. Von den Verheerungen in den Kolonien gar nicht zu reden.
Solche Vergleiche kann man auch innerhalb vormoderner Epochen anstellen und sie sind da auch nichts Neues. Siehe etwa den geistigen und kulturellen Regress der islamischen Welt in der Neuzeit. Siehe die Verschlechterung der Lebensverhältnisse in Europa von 1200 bis 1400 - 1200 bauten sie in Frankreich Kathedralen, 1400 war das Land vom Krieg mit England verwüstet.
Wären die Menschen damals klüger gewesen bzw. hätten sie ihre Herrschenden entmachtet, wäre es erst gar nicht zum Kapitalismus gekommen.

Vormoderne Epochen waren schlecht, der Kapitalismus ist anders schlecht. Seine Apologeten predigen die Beseitigung von materieller Not und gesellschaftlichem Zwang im Kapitalismus. Fortdert man von ihnen die Einlösung der Versprechen, für die in den letzten 200 Jahren hunderte Millionen krepiert sind, kommen nur dumme Sprüche.
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Alt 26.05.2009, 15:54   #9
deserd
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Ich habe trotzdem keinen Bock, mich der allgemeinen auferstehenden Euphorie für das Mittelalter anzuschließen.

Das wäre für mich Kapitulation, Weglaufen vor Problemen ....

Unglaublich, was in diesen Nostalgie-Empathien alles wiederaufersteht und schöngehandelt wird ..... ja, eigentlich alles, nur nicht die Gegenwart ....
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Alt 26.05.2009, 17:30   #10
Beverly
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Zitat:
Zitat von deserd Beitrag anzeigen
Ich habe trotzdem keinen Bock, mich der allgemeinen auferstehenden Euphorie für das Mittelalter anzuschließen.

Das wäre für mich Kapitulation, Weglaufen vor Problemen ....

Unglaublich, was in diesen Nostalgie-Empathien alles wiederaufersteht und schöngehandelt wird ..... ja, eigentlich alles, nur nicht die Gegenwart ....
Mich nervt diese Nostalgie auch. Die gute alte Zeit kann es schon deshalb nicht gegeben haben, weil dann aus ihr nicht das Schlechte der Gegenwart geworden wäre. IMHO haben sie schon damals nur zu oft aus einer Mischung aus Dummheit und Gier gehandelt und für ihr eigenes Versagen alle möglichen Rechtfertigungen und Schuldigen gefunden. "Gott will es" und die Juden waren schon damals an allem Schuld (zumindest im Abendland).
Außerdem wird man selbst von den Geschichts-Dokus im Fernsehen von allzu großer Nostalgie geheilt. In einer Doku über den Kinderkreuzzug im 13. Jahrhundert wurde auch gesagt, was es hieß, im Mittelalter Kind zu sein: Eine nur 50%ige Chance, das Erwachsenenalter zu erleben, alle Pflichten und Bürden Erwachsener zu haben, aber weder ihre Rechte noch ihre Körperkraft, um sich z. B. gegen sexuellen Missbrauch zu wehren.
Das Schlimme und immer und immer wieder Kritikwürdige am Mittelalter ist für mich, dass sie das Streben nach Erkenntnis aufgegeben oder im Wortsinne verteufelt hatten. Und kann mir mal einer von den Mittelalter-Fans erklären, warum heute in Deutschland 82 Millionen Menschen besser leben als damals 6 oder 15 Millionen?
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