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23.11.2009, 12:28
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#1
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Schriftstellerin
Stammuser
Registriert seit: 04.01.2009
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"Von Kerze zu Glühbirne" - die Rolle von Wissenschaft und Technik
Vor einigen Wochen sagte eine Freundin zu mir, sie findet es bigott, dass in der BRD viele Leute von den Annehmlichkeiten des Systems profitieren, es aber zugleich ablehnen.
Nun ist es in der Tat schizophren, etwas zu bekämpfen, was einem nützt und ein relativ angenehmes Leben ermöglicht. Aber man muss sich dazu über zwei Dinge im Klaren sein:
1. Was sind die Dinge, die einem das gute Leben ermöglichen?
2. Was sind die Dinge, die man bekämpft, weil man ihnen gleichgültig oder ablehnend gegenüber eingestellt ist oder weil sie einen selbst bedrohen?
Dazu habe ich folgendes Gedankenexperiment gemacht:
Ich habe in meinem Kopf die Geschichte der letzten 500 Jahre - der "Neuzeit" und "Moderne" - ohne wesentliche Fortschritte in Wiessenschaft und Technik ablaufen lassen. Nur Hochseeschiffahrt, ein bisschen Manufakturwesen ein paar Verbesserungen im Ackerbau, etwas Buchdruck - und sonst nix  !
Das ist dann eine Welt, wo man die Sterne nur beobachtet, um auf See zu navigieren und noch das geozentrische Weltbild gilt. Die Erde als Kugel mit einer gläsernen Sphäre, auf der die Gestirne angeheftet sind, ist für Hochseeschiffahrt völlig ausreichend.
Auch höhere Mathematik, philsophische Reflexionen über den Urgrund des Seins und dergleichen habe ich gestrichen. Ist nicht die Wissenschaft die Magd der Theologie? Die Theologen erklären dann, warum die oben oben sind und die unten unten sind.
Die Massen brauchen auch keinen großartigen Konsum und wenn ein Kind an Blinddarmentzündung stirbt, fällt das bei 5 oder 10 Kindern nicht so ins Gewicht.
Nun wären Fahrräder meines Erachtens den Autos vorzuziehen. Aber können wir uns nicht leisten  - schließlich braucht die Erfindung des Herrn Drais halbwegs ebene Straßen und das gemeine Volk muss weiter ohne sie auskommen.
Es gibt nicht nur keine Glühbirnen, sondern es gilt auch der Satz: Straßenbeleuchtung ist gegen den Willen Gottes, weil Gott die Nacht dunkel gemacht hat. (mit dieser Anekdote hat ein arabischer Autor belegt, wie rückständig die Europäer im Mittelalter waren).
Aber Obacht! Abgesehen vom Verzicht auf moderne Technik und Wissenschaft läuft die Geschichte der letzten 500 Jahre so wie wir sie kennen! Das bedeutet:
Die Kulturen der Indianer in Amerika werden vernichtet und sie bis auf klägliche Reste ausgerottet. Nur fahren die Puritaner halt nicht im Cadillac, sondern in Kutschen durch die Gegend.
In den Südstaaten gab es auch die Plantangenwirtschaft und Sklaverei.
Auch in der Welt ohne Technik fielen die Sklavenhändler über Afrika her und verschleppen Millionen Afrikaner nach Amerika.
Allenfalls China mag in einer Welt ohne Technik vom Terror der Europäerverschont geblieben sein. Weil dazu der technologische Vorsprung Europas nicht groß genug war. Japan konnte sich weiter abkapseln und unter dem Tokugawa-Regime vor sich hin stagnieren.
Wie die Geschichte der realen frühen Neuzeit bewiesen hat, reichte den Europäern aber vergleichsweise primitive Technik - Nussschalen von Segelschiffen, ein paar Navigationsgeräte, primitive Kanonen - um Amerika, Afrika und Südasien zu terrorisieren. Das geschieht auch in der Welt ohne Technik.
Wale werden von Segelschiffen aus mit Harpunen mit Explosivgeschossen gejagt. Da geht das Ausrotten nicht so schnell wie mit motorbetriebenen Trawlern, aber es geht auch.
In China der realen Neuzeit hat sich im 18. Jahrhundert die Bevölkerung von 100 auf 400 Millionen Menschen vervierfacht. Das können wir als Maßstab für die demografische Entwicklung eines Europas ohne höhere Technik nehmen. Es leben nicht so viele Menschen wie im realen Europa, aber sie leben ohne höhere Technik viel viel schlechter! Hungersnöte und Seuchen werden von den Herrschenden und ihren Intellektuellen als demografisches Regulativ benutzt.
Dass schon "Naturvölker" Mittel zur Geburtenkontrolle kannten und die Frauen anderswo in der Welt entsetzt darüber waren, dass die Europäerinnen 5 bis 10 Kinder hatten, wird in dieser Parallelwelt unter den Teppich gekehrt. Die Naturvölker gibt es auch bald nicht mehr, weil europäische Siedler ihren Platz einnehmen
An dieser Stelle breche ich das Gedankenexperiment ab. Ich ziehe daraus diese Schlüsse:
1. Die Entwicklung der letzten 500 Jahre war so, dass jeder redlich denkende Mensch sie verwerfen und verurteilen muss!
Obwohl die außereuropäischen Kulturen schwere Mängel hatten - Klitorisbeschneidung in Afrika, Menschenopfer und Tyrannei der Azteken, Erstarrung und rigide Hierarchien in China und Japan ... - gab nichts den Europäern das Recht, sie als minderwertig zu diffaminieren, zu unterjochen, zu zerstören und auszurotten.
2. Wissenschaft und Technik sind zweifellos Mittel der Destruktion, aber nicht ihre Ursache.
Die Destruktion fand schon mit vergleichsweise einfachen Mitteln - Selgeschiffe - statt und so wurde oft von ungebildeten Menschen betrieben. Pizarro, der das Inkareich zerstörte, soll ein Schweinehirt gewesen sein.
3. Ohne höhrere Wissenschaft und Technik hätte die Destruktion auch stattgefunden.
Hiroshima wäre in eine Welt ohne Technik nicht durch eine Atombombe zerstört worden. Aber vor Hioshima gab es hunderte Städte, die mit einfachen Mitteln und unvorstellbarer Graumsamkeit dem Erdboden gleich gemacht worden sind. Die Spanier brauchten für Tenochtitlan auch keine Atombombe.
4. Was wir an Wohlleben haben, verdanken wir in erster Linie Wissenschaft und Technik.
Das gilt nur sehr eingeschränkt, weil bis heute nur eine Minderheit der Menschheit wirklich von Wissenschaft und Technik profitiert. Aber ohne schnurlose Telefone, Computer, Glühbirnen, Eisenbahnen, Impfungen gegen Infektionskrankheiten und dergleichen mehr wäre das Leben in Europa und Nordamerika so die Hölle wie es das in Afrika zum Teil ist.
Die politischen, kulturellen und geistigen Entitäten, die viele Menschen so hoch halten, versagen zu großen Teilen dabei, ein menschenwürdiges Leben zu schaffen.
Nun mag man einwenden, dass Technizismus pur ohne Bezug auf tradierte Kultur, die Muttersprache, das über Generationen gewachsene Volk und seinen Glauben zu einer Gesellschaft nach dem Muster der Borg aus Star Trek führt. Nur werden all diese Entitäten so gnadenlos in den Dienst von Ausbeutung und Unterdrückung genommen, dass auch und gerade mit ihnen Gesellschaften nach Borg-Art entstehen. "Wir sind die Borg, sie werden islamisiert werden", habe ich einmal einer sturen Islamistin geschrieben. Was unterscheidet den Konformismus im Gottesstaat eigentlich vom Borg-Kollektiv? Wären da nicht die entstellenden Implantate, würde ich das Kollektiv der Borg schon allein wegen der Möglichkeit wissenschaftlicher Studien vorziehen.
5. Nur freies Denken hilft uns aus der Misere
Der nächste Einwand ist, dass "Technikgläubigkeit" ebenso ein Glauben ist wie etwa der Islam oder das Christentum. Tatsächlich gibt es viele Beispiele für peinlichen technizistischen Obskurantismus. Sei es "Scientology", sei es der Aberglaube der Nazi-Technokraten an die Züchtung einer "höheren Rasse", seien es die Wirtschaftswissenschaften, die so gar nichts wirklich erklären oder gar verbessern können.
Da hilft IMHO nur eine Geisteshaltung, die ich als "freies Denken" um Unterschied sowohl zur "Aufklärung" als auch zur blinden Unterwerfung unter Wertesysteme bezeichnen möchte. Freies Denken beinhaltet das Streben nach Erkenntnis, neuen Erfindungen und dergleichen mehr. Aber Wissenschaft und Technik sind da nicht Selbstzweck, sondern sollen das Leben der Menschen einfacher machen. Vermutlich hat es das "freie Denken" in der einen oder anderen Form gegeben, seitdem es Menschen gibt.
Nur haben es die Herrschenden immer wieder unterdrückt, weil sich dumme und ängstliche Menschen leichter beherrschen lassen. Im Zeichen der "Aufklärung" wurde dann etwas als große Neuentdeckung ausgegeben, was vor der geistigen Unterjochung durch Kirche und co. eine Binsenweisheit war: den eigenen Verstand zu benutzen.
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24.11.2009, 23:48
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#2
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Stammuser
Registriert seit: 06.10.2009
Beiträge: 284
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Wenn es denn mal fortschrittliche Technik wäre.
Die Technik zerstört - in ihrer plumpen und destruktiven Art und abgespaltener Herkunft - unsere Planeten
Überall nur Gifte! Im Teppich, in der Wandfarbe, in der Kleidung, im Essen, in den Möbeln, auf der Straße (Abrieb von Reifen, etc.etc.etc.etc.). Überall!
Wie besoffen muss man da sein, um das als annehmlich zu bezeichnen, frage ich mal die These;-)
Ob Impfung wirklich hilfreich ist, steht gerade in Frage! Medikamente haben keine Nebenwirkungen, das sind die HAUPTwirkungen;-)
So sieht das aus
Und das Schlimme ist: IMMER noch hält sich der Mythos, wie FORTSCHRITTLICH doch alles ist. U. dann wird die Chipstüte vor dem Fernseher ausgepackt und die alte Welt ist wieder in Ordnung!
Sehr annehmlich, wenn man nichts sehen will*ups*
Fortschrittlich ist nicht diese Welt, sie könnte es aber werden;-)
Fortschrittlich ist keine Welt, in der man TECHNIK GEGEN innerer Erfülltheit tauscht! Sich opfert und innerlich karg, arm und unwissend zu werden und zu bleiben! Süchtig zu werden und leer!
ERST kommt die Verwurzelung mit dem Kosmos und DANN erst kommt gescheite Technik und die braucht nicht nur den Verstand!, sondern das GANZE! Ganzheitliche Technik! Als Konglomerat! aus dem Gleichgewicht von VERSTAND, Herz UND Geist!
Fortschritt ist hier auch wörtlich zu nehmen: Weg-schritt oder WEG-laufen! Vom Ursprung!
Religio = Rückbindung!
Wir brauchen also erst einmal einen echten, knackigen 'Religio-Schritt'!
Und dann viell. einen Mit-schritt, what's however!
Aber weglaufen brauchen wir nicht;-) Wenn sich die Sonne dreht, ist der Schatten schneller;-)
Im Grunde ist die heutige 'Wissenschaft' ein Symptom geistiger Armut und es wird Zeit, dass sich das wandelt! Natürlich, einige Stimmen sprechen darüber, dass man ja so schließlich VIELE Erfahrungen sammeln konnte! Erfahren wie das ist, in Giften, Lärm und übermäßigen Abhängigkeiten zu leben. Ständig dafür Leben zu opfern! Klar! Aber 'zu Hause' ist es doch immer noch am schönsten;-) 
Geändert von sinus (25.11.2009 um 00:33 Uhr).
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25.11.2009, 12:46
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#3
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Schriftstellerin
Stammuser
Registriert seit: 04.01.2009
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Zitat:
Zitat von sinus
Fortschrittlich ist keine Welt, in der man TECHNIK GEGEN innerer Erfülltheit tauscht!
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In der Welt war es letzens mangels innerer Erfülltheit so, dass ich mir ein schnurloses Telefon gegönnt habe. So ist es oft: außerhalb von Technik und Wissenschaft ist da erst gar keine Erfüllung. Die würde ich auch nicht für Wissenschaft und Technik eintauschen wollen, sondern das notwendige dazu tun.
Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten, Fahrräder und Busse, aber keine Millionen PKW's. Vielleicht auch ein Hotel, das wie ein Segel aussieht, aber nicht mit dem Stromverbrauch einer Kleinstadt! Grundlagenforschung, aber keine nutzlosen AKW's. Die ISS, aber keine angeberische Mondmission, von der ich nicht weiß, ob sie Fake oder Fehler war. Schnellzüge, aber nicht dieser gigantomanische Flugverkehr, den sich die meisten Menschen auf der Welt gar nicht leisten können.
Meines Erachtens kommt der Schindluder mit Technik und Wissenschaft nicht aus ihnen selbst, sondern dass sich nur eine Leere manifestiert, die schon vorher da war. Reduziert man Wissenschaft und Technik wird diese Leere nicht weniger, sondern mehr.
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25.11.2009, 20:26
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#4
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Erfahrene Benutzerin
Stammuser
Registriert seit: 06.10.2009
Beiträge: 284
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Zitat:
Zitat von Beverly
... Reduziert man Wissenschaft und Technik wird diese Leere nicht weniger, sondern mehr.
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ja.. und dann..
wird man wieder lebensnähere Befriedigungen finden;-) Lebensnäher heißt auch mit natürlichen Strömungen (so, wie auch Pflanzen wachsen, sich Formen bilden bei Lebewesen, bei Steinen, bei allem;-) formt sich - quasi die Technik MIT den Kräften und NICHT abgespalten davon:-)
Z.B.:
Schauberger: „Die Natur kennt keine geraden Linien.“
http://de.wikipedia.org/wiki/Viktor_Schauberger
Die Natur ist stärker und ihre Kräfte als alles was 'unsere' Kultur beschneidet durch selektives 'Wissen':
Eine Rückbindung an diese Kräfte WÄRE echter technischer Fortschritt. Oder Mit-schritt oder was auch immer. Auf jeden Fall keine destruktive Entwicklung, im Gegenteil;-)
Genau das meinte ich mit 'fortschrittlicher' Technologie;-)
Viell. muss auch erst mal eine Leere DA sein, damit da was Neues hinein kann:-)
Gutes Stichwort -> Meine Kaffeetasse ist leer und da kommt jetzt neuer Kaffee rein
(PS: Ich versuche z.B. bei meinen Produkten 1. nicht zu exakt zu arbeiten und 2. die kubischen Formen zu verlassen und keine konzentrischen Kreise zu bilden, um diese mathematisch reduzierte Gestaltung zu brechen und andere energetische Muster zu erzeugen und ich bin überzeugt, wenn ich meine Tiere beobachte, dass ihnen das gut tut. Allerdings ändern sie selbst - wie die Natur eben funktioniert - kubische Formen, indem sie diese Stellen rund nagen oder mit Füllmaterial abrunden, etc. Die Nester z.B., sind kugelförmig, AUCH, wenn das Gehäuse drumherum eckig ist. Oder: Hier stehen Beton-Pflanzenkübel und genau an den kantigen Übergängen, wächst das Grün und schafft so geschmeidige und energetisch ausgleichende Übergänge, etc.etc.etc. ;-)
Geändert von sinus (25.11.2009 um 20:44 Uhr).
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26.11.2009, 10:18
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#5
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Schriftstellerin
Stammuser
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@Sinus,
tut mir Leid, aber das, was heute unter "naturnah" verstanden wird, regt mich nur auf, weil ich es für zutiefst bigott halte.
Beispiel 1: der Diskurs um die "nachwachsenden Rohstoffe". Da müssen dann halt Millionen weiter hungern, damit das Benzin nach dem Ende des Erdölzeitalters von Anbauflächen kommt. Denn der Tank der Reichen ist wichtiger als der Teller der Armen.
Gestern kam eine Doku darüber, wie in Kolumbien Zehntausende umgebracht oder vertrieben wurden, weil man ihre Felder für den Anbau von Ölpalmen braucht. Wäre es nicht ehrlicher und menschenfreundlicher, das Palmöl aus den Grunstoffen plus Energie in einer chemischen Fabrik herzustellen, als für seine "natürliche" Erzeugung Menschen um ihre Existenz zu bringen und die Natur selbst zu schädigen?
Wäre es nicht auch konsequent, die Erzeugung von Benzin auf Ackerflächen zu verbieten, damit die der Nahrungsmittelerzeugung dienen und stattdessen Energie aus Kollektoren in Wüstengegenden zu gewinnen, wo nichts wächst?
Beispiel 2: All die Naturdokus, die mir gründlich verleidet sind, weil sich da eine bigotte Mittelschicht so vom Typ Grünen-Realo Natur zu ihrem exklusiven Konsumprodukt macht. Ich wünsche - von Ausnahmen abgesehen - all diesen Öko-Fernreisenden aus der Mittelschicht, die daheim dafür gesorgt haben, dass sich einfache Menschen nicht mal einen Urlaub in Deutschland leisten können, dass sie gezwungen werden, ein Jahr so zu leben wie die einfachen und armen Menschen in ihren Fernreisezielen.
Dokus über die Tiere und Pflanzen der Erde würden mir mehr Freude machen, wenn ich sie mir von einer Stadt auf dem Mond aus ansehen könnte. Und wüsste, dass ein Großteil der Menschen von der Erde auf andere Welten - Mond, Mars - expediert wurde und so die wahnhafte Ausplünderung des Blauen Planeten gestoppt wurde.
Nur zwei Maßnahmen, die man dringend ergreifen müsste, um etwas für Menschen und Natur gleichermaßen zu tun:
1. Den Fleischkonsum so zu verteuern, dass man sich Fleisch nur 1 bis 2mal in der Woche leisten kann. Damit die wahnwitzige Futtermittelproduktion wegfällt, welche die Natur belastet und den Menschen vor Ort ihre Ernährungsgrundlage raubt.
2. PKW's und Flugverkehr so wie gehabt am besten verbieten. Weil die Automobilindustrie enorme Ressourcen schluckt, umweltschädlich und innovationsfeindlich hoch 3 ist und es mit dem Flugverkehr nicht besser steht.
Ich glaube, bei solchen Forderungen werden viele Naturfreunde unserer Tage ganz schnell ganz still. Sind z. B. die Berliner Grünen noch wie zu früheren Zeiten für die "autofreie Innenstadt"? Wie viele, die heute auch Öko machen, haben seinerzeit einen Freund von mir ausgebuht, als der im Seminar das Konzept einer autofreien Innenstadt entwickelte?
Schon vor zehn Jahren habe ich von einem damaligen Grünen und Insider gehört, die Realos bei den Grünen wollen armen Menschen nur deshalb das Autofahren verleiden, damit mehr Platz für die Karren ihrer Yuppie-Klientel ist.
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26.11.2009, 11:44
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#6
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Schäng
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Zitat:
Zitat von Beverly
@Sinus,
tut mir Leid, aber das, was heute unter "naturnah" verstanden wird, regt mich nur auf, weil ich es für zutiefst bigott halte.
Beispiel 1: der Diskurs um die "nachwachsenden Rohstoffe". Da müssen dann halt Millionen weiter hungern, damit das Benzin nach dem Ende des Erdölzeitalters von Anbauflächen kommt. Denn der Tank der Reichen ist wichtiger als der Teller der Armen.
Gestern kam eine Doku darüber, wie in Kolumbien Zehntausende umgebracht oder vertrieben wurden, weil man ihre Felder für den Anbau von Ölpalmen braucht. Wäre es nicht ehrlicher und menschenfreundlicher, das Palmöl aus den Grunstoffen plus Energie in einer chemischen Fabrik herzustellen, als für seine "natürliche" Erzeugung Menschen um ihre Existenz zu bringen und die Natur selbst zu schädigen?
Wäre es nicht auch konsequent, die Erzeugung von Benzin auf Ackerflächen zu verbieten, damit die der Nahrungsmittelerzeugung dienen und stattdessen Energie aus Kollektoren in Wüstengegenden zu gewinnen, wo nichts wächst?
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Mit dieser Vorgehensweise im Rahmen des "New Green Deals" habe wir aber unter diesen "sustainabel development"-Aspekten den Ansatz, die von dir selber so geschätzte Technik, da dich ja leider sonst kaum etwas erfüllen kann, beizubehalten. Daher bin ich auch erstmal für ein gänzliches Anhalten der uns bekannten Entwicklung. Dann trifft das von dir Angesprochene Elend vorbehaltlos alle. Was wäre gerechter als dieses?
Zitat:
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Beispiel 2: All die Naturdokus, die mir gründlich verleidet sind, weil sich da eine bigotte Mittelschicht so vom Typ Grünen-Realo Natur zu ihrem exklusiven Konsumprodukt macht. Ich wünsche - von Ausnahmen abgesehen - all diesen Öko-Fernreisenden aus der Mittelschicht, die daheim dafür gesorgt haben, dass sich einfache Menschen nicht mal einen Urlaub in Deutschland leisten können, dass sie gezwungen werden, ein Jahr so zu leben wie die einfachen und armen Menschen in ihren Fernreisezielen.
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Verstehe dies bitte nicht ausschließlich als Zwangsmoment. Für mich ist soetwas Hauptbestandteil kultureller Bereicherung. In den Bergen zwischen Kissumo und Musoma, wo ich wie schon mal gesagt für das Zerlegen der Termitenhügel zwecks Gewinnung deren Baumaterials als eigenes Baumaterial zuständig war, gab es weder Elektrizität noch fließend Wasser, obwohl sich, wie in Bergen üblich, immer mal wieder Bergquellen zu Bächen entwickelten. Das war Leben pur. Arm kam ich mir dabei nicht vor, eher frei. Das hat alles sicherlich eine ganz andere Qualität als von dir angesprochen.
Zitat:
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Dokus über die Tiere und Pflanzen der Erde würden mir mehr Freude machen, wenn ich sie mir von einer Stadt auf dem Mond aus ansehen könnte. Und wüsste, dass ein Großteil der Menschen von der Erde auf andere Welten - Mond, Mars - expediert wurde und so die wahnhafte Ausplünderung des Blauen Planeten gestoppt wurde.
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Das bleibt alles viel zu Aufwendig in der Realisierung und ist von daher leider bis auf weiteres gestrichen.
Zitat:
Nur zwei Maßnahmen, die man dringend ergreifen müsste, um etwas für Menschen und Natur gleichermaßen zu tun:
1. Den Fleischkonsum so zu verteuern, dass man sich Fleisch nur 1 bis 2mal in der Woche leisten kann. Damit die wahnwitzige Futtermittelproduktion wegfällt, welche die Natur belastet und den Menschen vor Ort ihre Ernährungsgrundlage raubt.
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Man kann die Fleischproduktion mit ein wenig Spass an der Freud umstruckturieren. Da sich dabei besser Qualitäten ergeben kommt man auch mit weniger Fleisch zurecht. Allgemein wäre jedoch die Ernährungsgrundlage vielseitiger, unterstellt: besser.
Zitat:
2. PKW's und Flugverkehr so wie gehabt am besten verbieten. Weil die Automobilindustrie enorme Ressourcen schluckt, umweltschädlich und innovationsfeindlich hoch 3 ist und es mit dem Flugverkehr nicht besser steht.
Ich glaube, bei solchen Forderungen werden viele Naturfreunde unserer Tage ganz schnell ganz still. Sind z. B. die Berliner Grünen noch wie zu früheren Zeiten für die "autofreie Innenstadt"? Wie viele, die heute auch Öko machen, haben seinerzeit einen Freund von mir ausgebuht, als der im Seminar das Konzept einer autofreien Innenstadt entwickelte?
Schon vor zehn Jahren habe ich von einem damaligen Grünen und Insider gehört, die Realos bei den Grünen wollen armen Menschen nur deshalb das Autofahren verleiden, damit mehr Platz für die Karren ihrer Yuppie-Klientel ist.
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Um solche Überlegungen umzusetzen müssen wir, glaube ich, uns erst über das Zusammenspiel der Bereiche Leben-Arbeiten-Wohnen, die aktuell häufig auseinandergerissen sind, unterhalten.
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26.11.2009, 12:26
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#7
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Dr. Annu Naki
Stammuser
Registriert seit: 08.08.2008
Beiträge: 1.706
Stimmung:
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Zitat:
Zitat von Beverly
Reduziert man Wissenschaft und Technik wird diese Leere nicht weniger, sondern mehr.
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Durch Technik – im Gegensatz zur Wissenschaft (allgemein) –
wird das Leben bequemer und im pointierten Verständnis leerer, da sie den eigenschöpferischen Anteil aus einem Bedürfnis heraus obsolet macht.
"Technik" und "Wissenschaft" kann man m. E. so nicht vereinen.
__________________
Jeder Anfang ist ein [kleiner] Abschied.
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26.11.2009, 12:32
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#8
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Schriftstellerin
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Beiträge: 1.006
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Zitat:
Zitat von Spökes
Mit dieser Vorgehensweise im Rahmen des "New Green Deals" habe wir aber unter diesen "sustainabel development"-Aspekten den Ansatz, die von dir selber so geschätzte Technik, da dich ja leider sonst kaum etwas erfüllen kann, beizubehalten. Daher bin ich auch erstmal für ein gänzliches Anhalten der uns bekannten Entwicklung. Dann trifft das von dir Angesprochene Elend vorbehaltlos alle. Was wäre gerechter als dieses?
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Das "Anhalten" haben wir doch schon seit 30 bis 40 Jahren. Die USA haben die Erschließung des Mondes aufgegeben (falls Apollo "echt" war) und das Marsraumschiff blieb im Modellstadium, wie ich es schon in den 1970er Jahren gesehen habe. Damals entwickelte Konzepte, Eisberge aus der Antarktis z. B. an den arabisch-persischen Golf zu schleppen, um ihr Wasser zu nutzen, wurden nicht weiter verfolgt. In der Realschule habe ich damals eine Solaranlage konzipiert, die Meerwasser entsalzt. Ist was draus geworden? Es gibt weder Städte auf dem Mond noch Sonnenkraftwerke im Orbit, die ihre Energie zur Erde schicken.
Anstatt mit einer Station auf dem Mond an ihrem zu Recht schlimmen Ruf zu arbeiten, haben die USA lieber weiter Bomben auf Vietnam geschmissen. Anstatt im Meer treibende Eisberge, die so oder so abschmelzen, für Trinkwasser zu nutzen, fabulieren alle von kommenden Kriegen ums Wasser. Warum da nicht gleich wie in dem Krank-Epos "Der Wüstenplanet" Menschen wegen ihres Wassers umbringen und die Leichen entsaften. Ein gut genährter Mitteleuropäer bringt da in den Dürregebieten bei 80 kg Lebendgewicht und 70 Prozent Wasseranteil 56 Liter Trinkwasser.
Vielleicht sollte man das Entsaften an einer Reisegruppe von Grünen-Funktionären erbproben. Bei denen war ich aus Besorgnis um die Umwelt und Ablehnung technomanischen Größenwahns (Atomkraft und co.) 23 Jahre Mitglied. Zum Dank gab es für solche wie mich Hartz IV und die Art, wie sich das Pack um die Realos so unerwünschter Weggefährten entledigt, ist nicht wirklich besser als die Praktiken der Nazis und Stalinisten. Das Sterben dauert nur länger und ist lautloser.
So long und noch viel Spaß im postmodernen Ökofaschismus des 21. Jahrhunderts.
Ehe du wieder von Afrika schreibst, lies dir "Der Landleviathan" von Michael Moorcock durch, Ich fand den schwarzen Gewaltherrscher und seine Schergen seinerzeit sehr ungerecht und so rassistisch wie die Weißen. Mittlerweile glaube ich aber, dass da wir Weißen nur bekommen, was wir uns selbst immerzu einbrocken.
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26.11.2009, 18:32
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#9
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Erfahrene Benutzerin
Stammuser
Registriert seit: 06.10.2009
Beiträge: 284
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Zitat:
Zitat von Beverly
@Sinus,
tut mir Leid, aber das, was heute unter "naturnah" verstanden wird, regt mich nur auf, weil ich es für zutiefst bigott halte.
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sagen wir so: Wir müssen erst mal klären, was DU unter naturnah verstehst;-)
Zitat:
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Beispiel 1: der Diskurs um die "nachwachsenden Rohstoffe". Da müssen dann halt Millionen weiter hungern, damit das Benzin nach dem Ende des Erdölzeitalters von Anbauflächen kommt. Denn der Tank der Reichen ist wichtiger als der Teller der Armen.
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das verstehe ich nicht unter naturnah
Zitat:
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Beispiel 2: All die Naturdokus, die mir gründlich verleidet sind, weil sich da eine bigotte Mittelschicht so vom Typ Grünen-Realo Natur zu ihrem exklusiven Konsumprodukt macht. Ich wünsche - von Ausnahmen abgesehen - all diesen Öko-Fernreisenden aus der Mittelschicht, die daheim dafür gesorgt haben, dass sich einfache Menschen nicht mal einen Urlaub in Deutschland leisten können, dass sie gezwungen werden, ein Jahr so zu leben wie die einfachen und armen Menschen in ihren Fernreisezielen.
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gut, das sind deine Assoziationen .. muß mich aber davon distanzieren. Natürlich ist das, was Du ausführst, schrecklich naturfern, also Quatsch;-) Ich könnte auch lebesnah sagen. Ist dieser Begriff bei dir auch so konnotativ verwurstet?;-)
Zitat:
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1. Den Fleischkonsum so zu verteuern, dass man sich Fleisch nur 1 bis 2mal in der Woche leisten kann. Damit die wahnwitzige Futtermittelproduktion wegfällt, welche die Natur belastet und den Menschen vor Ort ihre Ernährungsgrundlage raubt.
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Ich bin für grundsätzlich Bio-Fleisch mit strengen Auflagen: Dann wird das Fleisch automatisch teurer..
Zitat:
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2. PKW's und Flugverkehr so wie gehabt am besten verbieten. Weil die Automobilindustrie enorme Ressourcen schluckt, umweltschädlich und innovationsfeindlich hoch 3 ist und es mit dem Flugverkehr nicht besser steht.
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ich bin für freie-Energie-Technologie UND absolut für Fluggeräte, damit das Zubetonieren von tausenden von Kilometern mit dieser giftigen, ekeligen schwarzen Sch*** aufhört!
Zitat:
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Sind z. B. die Berliner Grünen noch wie zu früheren Zeiten für die "autofreie Innenstadt"? Wie viele, die heute auch Öko machen, haben seinerzeit einen Freund von mir ausgebuht, als der im Seminar das Konzept einer autofreien Innenstadt entwickelte?
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gerne!!!
Bin für einen autofreien Sonntag im Monat;-) (erst mal zur Gewöhnung;-) Das geht dann irgendwie so, dass nicht ganz Deutschland still steht, sondern regional verschoben, jeweils wechselnd, oder so;-)
Zitat:
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Schon vor zehn Jahren habe ich von einem damaligen Grünen und Insider gehört, die Realos bei den Grünen wollen armen Menschen nur deshalb das Autofahren verleiden, damit mehr Platz für die Karren ihrer Yuppie-Klientel ist.
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glaub ich. ABER: Ich finde es nicht gut, wenn natürliche Kräfte, die nun mal da sind, in einen Topf mit Polemik, Weltpessimismus, Zynismus und Schwarzseherei geworfen werden!
Naturnah ist nicht das, was man daraus macht, sondern das, was da ist, WENN man es nutzt! Man kann auch daran vorbeileben. Dein Text z.B. ist nicht naturnah;-), WEIL die Natur nicht sieht, was schlecht ist, sondern das nutzt, was gut tut;-) Paradox? Ich übe das auch gerade:irre:
Geändert von sinus (26.11.2009 um 18:35 Uhr).
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