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Umfrageergebnis anzeigen: Was hat die Arbeiterbewegung kaputt gemacht?
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1. Sie scheiterte an vorgefundenen Herrschaftstraditionen
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3 |
25,00% |
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2. Sie scheiterte schon in ihren Anfängen
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0 |
0% |
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3. Der Marxismus hat die Arbeiterbewegung kaputt gemacht
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4 |
33,33% |
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4. Der Reformismus hat sie kaputt gemacht
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3 |
25,00% |
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5. Stalin hat die Arbeiterbewegung kaputt gemacht
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4 |
33,33% |
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6. Der Wohlstand der Nachkriegszeit hat die Arbeiter entpolitisiert
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3 |
25,00% |
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7. Schröder und die Agenda 2010 haben den Todesstoß versetzt
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3 |
25,00% |
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8. da fehlt noch was
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5 |
41,67% |
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9. keine oder andere Meinung
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2 |
16,67% |
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20.08.2009, 07:10
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#111
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Erfahrener Benutzer
Stammuser
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.574
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Zitat:
Zitat von deserd
Die ehemaligen "linken Revolutionäre" haben die Resistance zerstört. Und zwar ALLE "Linken" Weltverbesserer- Das Sind Eine Ganze Menge. Schröeder und Fischer GANZ OBEN. Eine weitere große Menge dahinter.
Da kann es nur noch Misstrauen geben. Das kann auch nicht einfach abgebaut werden.
"Links" bzw Linke Politologen, Politiker gibt es nicht mehr. Auch "Die Linke" ist keine linke Partei. - Es gib kein "links" mehr. Das ehemalige links-alternative Spektrum ist total zerplittert und wurde seit 1989 noch mit vielen anderen sehr fragwürdigen Formationen angereichert, - ich nenn da jetzt nur mal die "Antideutschen" (im Sinne der Politsekte Antideutsch) etc etc.
Das Misstrauen ist voll oder mindestens großenteils berechtigt und Vertrauen wird sich wahrscheinlich nicht mehr herstellen.
Die "Bösen alten Alternativen" (Brot für die Welt, BUND, (Greenpeace) etc) sind wiedergekommen und haben ihren miesen schäbigen Ruf aufpoliert - und niemand traut sich zu meckern.
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Was das betrifft, haben die Herrschenden mit ihren V-Leuten und Agentennetzen ihre Ziele bei der Zersetzung dieser Bewegungen voll erreicht.
Es ist wohl kein Zufall, dass man da immer wieder darauf zurück kommt. Von den Frankfurter Spontiführern Joschka und Cohn-Bendit bis zu den Antideutschen hat man es von Anfang an nur mit V-Leuten zu tun gehabt.
Dementsprechend schädlich für den Ruf der Linken waren deren Auswirkungen, ob Joschkas Putztruppe oder die Schläger und Parolenschreier der "Antifa", die noch das einfache Volk für die Nazis verantwortlich macht.
Von den aufrechten Marxisten mit ihrem ewigen Studium von Adorno und der Wertform ganz zu schweigen.
Vermutlich müsste am Beginn einer erfolgreichen Bewegung gegen die herrschenden Verhältnisse erst einmal Counterintelligence dafür geschaffen werden. Dass man also überhaupt erst mal in der Lage ist, die üblichen V-Leute des Systems aus den eigenen Reihen fern zu halten.
Die wenigsten Leute ahnen, dass in Relation zu dem, was hier abgeht, die Stasi der DDR noch nicht mal als Beispiel und zur Belehrung dienen kann.
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20.08.2009, 11:25
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#112
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Schriftstellerin
Stammuser
Registriert seit: 04.01.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 1.006
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Da ich selbst links bin, frage ich mich auch, was wir falsch gemacht haben. Ich muss Hellmann mit den V-Leuten Recht geben, weil mir in Initiativen jeder Art immer wieder Leute über den Weg gelaufen sind, deren Verhalten ich mir nicht anders als durch Tätigkeit "im Auftrag" erklären kann. Oder um einen Job zu kriegen, ihr Buch bei einem großen Verlag unter zu bekommen und dergleichen mehr. Es sei denn, sie hängen aus Überzeugung einen kleingeistigem Mist an und sind von Natur aus egomanische Arschlöcher.
Ich habe da eine lange Geschichte schlechter Projekterfahrungen. Weil aus dieversen Projekten entweder nichts oder ein Rädchen im System geworden ist. Letzteres gilt z. B. für die Grünen. Woraus ich den Schluss ziehen muss, dass das System auch "harmlose" autonome Projekte nicht zulässt. Sachen wie Regionalgeld treten doch auf der Stelle und mich beschleicht bei der Vorstellung, Dinge "von unten" "vor Ort" ändern zu sollen eine unglaubliche Lähmung und Apathie. Nicht umsonst sind all die gewerkschaftseigenen Unternehmen gegen die Wand gefahren worden. Wer kennt noch Neue Heimat und co. außer durch Skandale? Die sind nicht mehr da, aber die Wand steht noch! Den Warp-Antrieb zu erfinden scheint mir da kaum weniger utopisch. Doch selbst dem Physiker, der die theoretische Grundlagen dafür geschaffen hat, wurde von den Kötern des Systems schon rhetorisch ans Bein gepisst.
Wobei die Linke sich beim Versagen in guter schlechter Gesellschaft befindet, denn Liberale und Rechte sind keinen Deut besser. Da verkauft jeder sein Erbe für ein Linsengericht und manche Backen sind auf ihre Käuflichkeit auch noch stolz. Politik verkommt zu einem erbärmlichen Wettstreit darum, wer sich die kranke Welt am besten schönreden kann und am elegantesten den Diskurs der Herrschenden als seinen eigenen ausgibt.
Ein Liberaler, der dieses System für Freiheit hält, sollte die Arztrechnung wegen der Behandlung von Anencephalie unbedingt eigenverantwortlich aus der eigenen Tasche zahlen müssen. Im Wartezimmer des Gehirnchirurgen trifft er dann auf Rechte, die ihre Inspirationen aus "Stahlfront" beziehen. Und nicht merken, wie sie verarscht werden 
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20.08.2009, 12:24
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#113
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Dr. Annu Naki
Stammuser
Registriert seit: 08.08.2008
Beiträge: 1.706
Stimmung:
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Zitat:
Zitat von Beverly
Sachen wie Regionalgeld treten doch auf der Stelle und mich beschleicht bei der Vorstellung, Dinge "von unten" "vor Ort" ändern zu sollen eine unglaubliche Lähmung und Apathie.
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'Dann lasst uns wenigstens in Faszination erstarren und gelähmt die Fußnägel des Ungeheuers ausschmücken. Harren wir dem Schmaus der unbesiegbaren "Elite", da alles was wir tun rein gar nichts bringt...'
Ich mag diesen intellektuellen Pessimismus nicht. Wir haben doch festgestellt, dass nicht der König sondern die Masse stets die Exekutive war.
Selbstverständlich wächst vom Boden herauf, was gesund ist.
Und jeder Keim beginnt im Kleinen.
Wer von oben herab sich sehnt im Handumdrehen gleich die ganze Welt zu verändern, der will nur "Elite" sein und wird scheitern. Ablehnung halte ich gegenüber jenen, die nur Ablehnung bringen. Trauer gegenüber jenen, die nichts als trauern. Wozu soll sich die Welt überhaupt verändern, und wie, wenn man alle Geisteskraft dem Wahnsinn opfert? Mal innehalten und danach fragen, ob es etwas gibt in dieser Welt, für was sich lohnt zu leben.
Was nicht leben will, stirbt.
__________________
Jeder Anfang ist ein [kleiner] Abschied.
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20.08.2009, 19:57
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#114
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Schäng
Registriert seit: 12.08.2008
Beiträge: 1.737
Stimmung:
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Zitat:
Zitat von Hellmann
Der Keynesianer ist für Inflation als Minuszins. Den Freiwirten haben sie eingeredet, an den Geldscheinen herum zu stempeln, schnipseln und was weiß ich.
Das Freigeld kriegen wir nie gebacken, dafür wird es propagiert, während Inflation leicht umsetzbar ist.
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Wie war es denn zu Zeiten des Tauschhandels? Klar, dass ging alles nicht so locker von der Hand aber es funktionierte so gut, dass das System damals sich weiter entwickeln konnte, wie wir ja heute sehen. Jetzt gilt es meines Erachtens die für einen Tauschhandel geeigneten heute bekannten und vor allem notwendigen Produkte mal einer Produktionsplanung zuzuführen um dann mal zu sehen, welchen Aufwand man zur Bedarfsdeckung betreiben muss. Da es bei meinen Überlegungen zu keiner freien Entfaltung vor allem der Produktivkräfte kommen soll, bitte ich, den Ansatz nicht in die Schublade "Planwirtschaft" zu packen. Also, den Tauschhandel auf die Spitze treiben und alles darüber hinaus abstoßen. Das müsste so rüber kommen, dass noch festzulegende kulturelle Gewohnheiten Unsereiners weiter zu realisieren sind. Konsum als solches muss nicht dazugehören. Ok, dazu bleibt keine Zeit.
Zitat:
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Im Prinzip wäre es alles kein Problem: weniger Wochenarbeitszeit, frühere Rente, mehr Urlaub - und schon braucht es zusätzliche Arbeitskräfte. Kein Wunder, dass das Kapital und seine gekauften Wissenschaftler genau das Gegenteil fordern.
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Das läßt den volkswirtschaftlichen Arbeitskräfteüberhang wachen. Der Markt wird mehr und mehr zum Stellen-Anbietermarkt. Nichts mehr zu verdienen.
Zitat:
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Dann müsste die Mitbestimmung für die Mitarbeiter kräftig ausgebaut werden. Dann gibt es keine Betriebsverlegungen mehr ins billigere Ausland, kein Aufkaufen und Ausschlachten hiesiger Unternehmen. Ist eigentlich alles nicht so weit weg.
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Das Konsumgüterproduzenten am besten im Markt operieren ist ja garnichtmal so verkehrt. Der örtliche Markt kommt mir ein wenig gesättigt vor. Von daher mag ich die Nutzung einer neuen Weide als nicht verkehrt ansehen, glatt auch noch befördern. Mitbestimmung braucht es in diesem Sinne nicht da die Produktion nicht dem Erwerb des Lebensunterhaltes oder einer Risikoverzinsung für Kapitaleinlagen sondern ausschließlich der Erhaltung noch festzulegender Kulturgüter geht. Die Trinkwasserversorgung muss z. B. weiterlaufen und und und. Je umfangreicher diese Pakete gepackt werden desto schwerer wird deren Last zu tragen.
Was das Ausschlachten angeht: Bei uns steht keine einzige Industriebrache. So könnte ich bald 12 und mehr große Industrieanlagen aufzählen, die in den letzten 50 Jahren vor Ort verschwunden sind. Das Bild der Stadt hat sich erheblich verändert.
Zitat:
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Dann noch den ganzen Vorschriftenwust abschaffen. Jeder kann auf einer Wiese sich eine Behausung bauen. Weg mit Ökovorschriften, Kaminkehrermeisterzwang, Bauordnung und dergleichen mehr. Jeder darf sich irgendwo auf ein Stück Wiese seine Hütte bauen, darf mit anderen ohne Handwerksordnung und Zunftzwang für Essen, Trinken, Haareschneiden, Kleidung, Unterhaltung und sonst alles sorgen.
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Eine gezielte Entwicklung dorthin könnte aber ein Überleben aller bewerkstelligen. Die durchaus vorstellbare Absicht der Reduzierung der Erdbevölkerung durch interessierte und potente Kreise hingegen führt zu einer Auslese, deren künftige Generationen dann weiter gemolken  werden, hin zu dem Endpunkt, den wir gerade erleben. Alle bisher aufgezeigten Auswege aus der Krise führen bestenfalls in die Katastrophe.
Zitat:
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Heute wird mit Öko und mit Zertifizierungen dafür gesorgt, dass morgen nur noch die Großkonzerne was produzieren und verkaufen können. Auch dazu ist "Öko" gut.
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Ich hab das so verstanden, als hätten die da Oben sich es anders überlegt und wollten mit der Impfaktion die Schlussrechnung aufmachen.
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