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21.01.2010, 10:02
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#51
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Erfahrener Benutzer
Stammuser
Registriert seit: 19.03.2009
Beiträge: 729
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Zitat:
Zitat von Hellmann
.......
Die Grünen waren aus der Friedensbewegung hervorgegangen.
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Aber doch nur zu einem Teil. Die Grünen sind "nach 68" entstanden, das ist auf jeden Fall eine ihrer Wurzeln.
Während der politischen Kämpfe um den Nato-Doppelbeschluss (war das 86 ?) waren Grünen als Partei etabliert, wenn auch noch nicht in der Bürger-Landschaft.
Und, wer weiß, wie alt die Friedensbewegung ist ... ? - Ich meine gelesen zu haben, in den 50ern gabs schon Friedensdemos ....
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Und übrigens kann man die Jugendzentren nicht über einen Kamm scheren ..., glaube ich zumindest.
In dem Kaff, wo ich grad wohne gibt es ein "selbstverwaltetes" Jugendzentrum, und zwar eines der allerersten selbstverwalteten JZs, gut möglich dass es sogar Das Erste der "Selbstverwalteten" Jzs sein, wurde schon gesagt. - Dann gibt es noch die "normalen" JZs
Und über das Wort selbstverwaltet und dessen diverser Lügen-Ideologen müsste ich auch ein Büchlein produzieren ... - aber das ist schon wieder eine andere Geschichte ....
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21.01.2010, 11:03
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#52
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Schäng
Registriert seit: 12.08.2008
Beiträge: 1.626
Stimmung:
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Ostermärche gab es schon in den 50er. Die Doppelbeschlußproblematik bestand um 1983. Derweilen allerdings bereits die Anti-AKW-Bewegung mächtig im Gespräch war. Meiner Meinung nach finden sich dort die Wurzeln der Grünen. Aber nicht nur dort. Was sagte der junge Brings in dem Trailer "Meine Kindheit am Rhein": Der Rhein stank, dass kann man sich garnicht vorstellen! Auch der Hinweis auf die am 15 Januar 1985 im Ruhrgebiet ausgerufen Smog-Alarmstufe III sollte man im Auge behalten. Hierfür geltende Ursachen konnte ich zu der Zeit auch vor Ort nachvollziehen, da wir hier noch ausreichend durch Schwerindustrie "beeinflußt" waren. Schön war das nicht. Auch bleibt ein Teil der Bauernschaft und deren Zwänge als Ursache für die Grünen zu berücksichtigen. Gut, dass man diese Bewegung eingefangen hat ist etwas anderes, vielmehr auch nur der Lauf der Dinge.
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21.01.2010, 12:02
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#53
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Erfahrener Benutzer
Stammuser
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.573
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Die Friedensbewegung ist auch so ein spannendes Thema wie der Karl Marx.
Nicht selten haben wir hier einen Bund der Füchse zur Abrüstung der Hühnerställe, zur Beseitigung aller Zäune und der Schrotflinten des Bauern und Maulkorbzwang für den Hofhund.
Der Höhepunkt war die Weltfriedensstiftung des US-Stahlindustriellen Carnegie mit dem ehemaligen US-Kriegsminister als erstem Präsidenten. 
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21.01.2010, 12:15
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#54
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Erfahrener Benutzer
Stammuser
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.573
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Man sollte wirklich ein Buch darüber schreiben, so viele spannende Themen:
Carnegie aus wiki. Der erfahrene Mensch sieht sofort die Zusammenhänge.
Zitat:
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Geboren als Sohn eines Webers, wurde Carnegie zum reichsten Menschen seiner Zeit. Er war berühmt als Philanthrop und spendete insgesamt mehr als 350 Millionen US-Dollar.
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http://de.wikipedia.org/wiki/Andrew_Carnegie
Philanthropen nennen sich die großen Verbrecher und Völkermörder der USA. Die Medien müssen die Menschenliebe dieser Gangster feiern, sonst fliegen die Redakteure auf die Straße. Jeder große Verbrecher in den USA gilt in den Medien der USA als Philanthrop.
Zitat:
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Mit 14 Jahren wechselte Carnegie zu einem Telegraphenamt in Pittsburgh und lernte dort das Telegraphieren. Dort wurde auch der Leiter der Western Division der Pennsylvania Railroad Thomas A. Scott auf die Fähigkeiten Carnegies aufmerksam und machte ihn zu seinem Sekretär. Carnegie stieg im Unternehmen auf und erreichte die Position des Leiters des Eisenbahnbereichs Pittsburgh. Als Scott im Amerikanischen Bürgerkrieg stellvertretender Kriegsminister wurde, ging Carnegie mit ihm nach Washington, D.C. und arbeitete als seine rechte Hand. Ein Teil von Carnegies Aufgabe bestand darin, das militärische Telegraphensystem zu organisieren.
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http://de.wikipedia.org/wiki/Andrew_Carnegie
Dass die US-Pazifisten aber auch immer aus dem Kriegsministerium kommen. 
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21.01.2010, 13:48
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#55
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Neuling
Registriert seit: 04.10.2008
Ort: Bayern
Beiträge: 40
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Zitat:
Zitat von deserd
Aber doch nur zu einem Teil. Die Grünen sind "nach 68" entstanden, das ist auf jeden Fall eine ihrer Wurzeln.
Während der politischen Kämpfe um den Nato-Doppelbeschluss (war das 86 ?) waren Grünen als Partei etabliert, wenn auch noch nicht in der Bürger-Landschaft.
Und, wer weiß, wie alt die Friedensbewegung ist ... ? - Ich meine gelesen zu haben, in den 50ern gabs schon Friedensdemos ....
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Und übrigens kann man die Jugendzentren nicht über einen Kamm scheren ..., glaube ich zumindest.
In dem Kaff, wo ich grad wohne gibt es ein "selbstverwaltetes" Jugendzentrum, und zwar eines der allerersten selbstverwalteten JZs, gut möglich dass es sogar Das Erste der "Selbstverwalteten" Jzs sein, wurde schon gesagt. - Dann gibt es noch die "normalen" JZs
Und über das Wort selbstverwaltet und dessen diverser Lügen-Ideologen müsste ich auch ein Büchlein produzieren ... - aber das ist schon wieder eine andere Geschichte ....
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wenn es das in dorfen, lkrs. erding ist, so hab ich letztes, vorletztes jahr vernommen, dass dort nazis eingefallen sein sollen bzw. die halbe stadt einnehmen wollten, worauf das bündnis gegen rechts usw. in ein schallendes crescendo gefallen sind
das jz dorfen, eröffnet im märz 74, war primär als gegenveranstaltung zu all dem unterhaltungsmüll gedacht, der uns damals nicht zur nase stand (discos usw.).
es gab zwar damals dort so etwas wie einen vietnam-ausschuss (herzig, ne?) der aber primär in der isener mühle (inoffizielles jz) beheimatet war.
das schöne dort war, die leute waren kunterbunt durcheinander, es war keine homogene sache, schüler neben studenten, lehrlingen, chronisch arbeitslosen usw., an marxsche bildungsabende kann ich mich nicht erinnern, wär mir aufgefallen.
sonderlich politisch ausgerichtet war da gar nichts, man hatte genug damit zu tun, die vorwürfe des oberförsters und stadtrat penzls, der u.a. auch dort mal eine beischlafstätte entdeckte (matratze im büro/fotolabor), abzuwehren. es gab ja ständig versuche, etwas zu konstruieren, damit man das ding dicht machen könnte. und es lebt immer noch, man glaubt es kaum.
zum thema von mir so viel: mittlerweile bin ich so weit zu glauben, dass so gut wie alles inszenierungen sind und waren.
mich würde interessieren, ob über die person/rolle der petra kelly mehr rauszubringen wäre, sie war immerhin vorher länger in den staaten, was unsereinem schon wieder so ein krieseln im gebälk macht...
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21.01.2010, 14:59
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#56
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Stammuser
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Beiträge: 729
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Zitat:
Zitat von Hellmann
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In "Philanthrop" sagt Wikipedia es ziemlich ähnlich, ohne leider genauer auf den Punkt bzw die Punkte zu kommen.
Andrew C, das ist wahrscheinlich der Urgroßvater von diesem Dale (Sorge dich nicht ...)
Ich erinnere mich noch an eine Meldung, das war glaube ich, auch in den 80ern, da sind 2 Anarchisten (es waren glaube sogar Brüder) auf einem US-Luft-Army-Stützpunkt eingebrochen sein und haben dann dort angeblich "proklamatisch" versucht die dortigen Waffen (Flugzeuge und Raketen) mit Hilfe schwerer Hämmer zu zerstören.
War bestimmt auch ein Fake, aber wenn es A-Brüder gewesen sein sollten, müsste das irgendwo noch rauszukriegen sein ....
Aber "Anarchisten" und alles über "Anarchisten" glaube ich nur noch das, was ich deutlich herauslese.
---@ miss dschei:
ne, leider nicht, ich wohne im "klaren" Norden, Nähe Bremen.
Gut, dann haben wir ja so ziemlich alles, was die sogenannte Friedensbewegung betrifft, ans Tageslicht gebracht.
Geändert von deserd (21.01.2010 um 15:07 Uhr).
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