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09.12.2009, 10:41
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#11
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Erfahrener Benutzer
Stammuser
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.573
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Zitat:
Zitat von Spökes
Dieses Spiel lief aber doch schon vor H. und doch eigentlich immer noch und davon ist er, der in dem Buch ja in vorderster Linie mit seinen Verwicklungen abgehandelt wird doch nur ein mittelgroßes Rädchen. Ich kam auch nur drauf weil sich das Cover geändert hat. Da fragt man sich schon: Warum?
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Mein Vorschlag wäre es auch gewesen, das Schachcover zu nehmen. Weil der H. eben wirklich nur ein kleines dummes Rädchen war. Der wusste noch nicht mal, was Intelligence ist, sonst hätte er gemerkt, dass Canaris und Heydrich für die Briten gearbeitet haben. Canaris schon seit dem Ersten Weltkrieg und der hat dann auf seinem Schiff den Heydrich aufgegabelt.
Sowas muss doch auffallen. Solche Zufälle gibt es doch nicht.
Zitat:
Zitat von Spökes
Hast Du schon Überlegungen bezüglich des Regierungsagenten Cover angestellt?
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Ja, das Buch sollte auch gerade in den Druck gehen. Auf dem Cover ist der Kölner Karnevalszug von 1846.
-> http://ksh.wikipedia.org/wiki/Datei:...Koeln_1846.jpg
Hoffentlich klappt alles. 
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09.12.2009, 10:53
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#12
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Schriftstellerin
Stammuser
Registriert seit: 04.01.2009
Ort: Berlin
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"Er gefällt mir nicht"
Zitat:
Zitat von Hellmann
Nein, finde ich nicht. Kann die Visage von dem H. nicht ausstehen. Ebenso kommt mir die von K.M. nicht auf meinen Titel.
Es war ja auch ein geopolitisches Schachspiel.
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In dem Titelbild der englischen Ausgabe mit dem Hitler wird dem noch eine gewisse dämonische Qualität gegeben. Optisch also die Fortsetzung der Hitler-Verkultung, die mir an diversen Dokus so sauer aufgestoßen ist. Dabei haben schon in den zwanzigern und dreißiger Jahren Personen in der "Rechten", die es ja iwissen müssen, auf die eine oder andere Art harsche Kritik an Hitler geübt. Ohne seine "Förderer" wäre der vielleicht nicht einmal in den eigenen Reihen die alles beherrschende, zerstörende und diskreditierende Figur geworden, zu der er nun einmal wurde. Andere Schreihälse und Schlagetots - Goebbels, Röhm - oder zumindest denkfähige Menschen - Otto Strasser, Ernst Niekisch - hätten dann die einschlägige Szene geprägt und bei allem Unsinn viel weniger Unheil angerichtet und vielleicht auch das eine oder andere Konstruktive. Aber dann gäbe es das Deutsche Reich vielleicht noch und Rechte, Linke und unpolitische Menschen hätten nach dem Elend und Chaos bürgerlicher Herrschaft so die Schnauze voll gehabt, dass es 1945 weder Zusammenbruch noch Restauration bürgerlicher Herrschaft gegeben hätte.
Ungeachtet äußerer Faktoren habe ich bei der Unterstützung der bürgerlichen Pareien für das "Ermächtigungsgesetz" folgenden Verdacht: die unterstützten Hitler, weil sie davon ausgingen, dass der Irre, Schlächter und Größenwahnsinnige kein dauerhaftes "nichtbürgerliches" Projekt zustande bringen würde. Sie unterstützen ihn IMHO nicht nur gegen die Arbeiterbewegung, sondern auch gegen "Rechte" - eben seine Rivalen in der NSDAP -, die mit ernst zu nehmenden Linken zumindest die Ablehnung und Verwerfung des 1776 und 1789 begonnenen bürgerlichen Projektes gemeinsam hatten. Ich will den Bürgerlichen nicht einmal vorwerfen, dass sie ahnten, wie katastrophal das von ihnen ermöglichte braune Intermezzo werden und enden würde. Hitlers ausländische Förderer wussten das vielleicht besser 
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09.12.2009, 10:54
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#13
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Dr. Annu Naki
Stammuser
Registriert seit: 08.08.2008
Beiträge: 1.682
Stimmung:
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Weil wir gerade bei Autoren sind, ...
ich verweise mal auf einen "Dr. Peter Beter", dessen Thesen/Informationen wir vielleicht parallel mal diskutieren könnten:
http://www.peterdavidbeter.com/docs/all/pbde/pbde.html
__________________
Jeder Anfang ist ein [kleiner] Abschied.
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09.12.2009, 11:00
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#14
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Schriftstellerin
Stammuser
Registriert seit: 04.01.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 995
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Zitat:
Zitat von Hellmann
Mein Vorschlag wäre es auch gewesen, das Schachcover zu nehmen. Weil der H. eben wirklich nur ein kleines dummes Rädchen war. Der wusste noch nicht mal, was Intelligence ist, sonst hätte er gemerkt, dass Canaris und Heydrich für die Briten gearbeitet haben. Canaris schon seit dem Ersten Weltkrieg und der hat dann auf seinem Schiff den Heydrich aufgegabelt.
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Wie erklärst du dir denn die Ermordung von Heydrich durch ein Kommando Exil-Tschechen, die meines Wissens von Großbritannien aus eingeschleust wurden?
Canaris hat er ja meines Wissens zum Schluss hinrichten lassen. Als ich eine Doku über den C. sah, der in die Ermordnung Rosa Luxemburgs verstrickt war und den ich für jene Sorte elitärer Scheißrechter halte, die glauben, dass Gott die Welt nur für sie gemacht hat, kam mir seine Hinrichtung wie eine von den wenigen guten Taten des A. Hs. vor (wobei die zweite sein eigener Selbstmord war und sich der Rest vermutlich auf Fürsorge für seinen Schäferhund bezog).
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09.12.2009, 11:41
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#15
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Erfahrener Benutzer
Stammuser
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.573
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Zitat:
Zitat von Beverly
Wie erklärst du dir denn die Ermordung von Heydrich durch ein Kommando Exil-Tschechen, die meines Wissens von Großbritannien aus eingeschleust wurden?
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Aus genau diesem Grund, weil er für sie gearbeitet hat und dann aus dem Ruder lief und seine eigene Politik verfolgen wollte.
Die Historiker erzählen den Leuten natürlich, die Briten hätten Herydrich ermorden lassen, weil der so grausam gewesen wäre. Dann hätten sie doch vorher noch Hitler und Himmler ermorden lassen müssen, oder?
Heydrich war mächtig genug geworden, um seine eigenen Pläne durchsetzen zu wollen. Vermutlich hatte er auch nicht vor, mit einer Giftkapsel im Mund oder vor einem Tribunal zu enden. Und im Gegensatz zu den anderen Figuren war Heydrich intelligent genug, um die Absichten der britischen Seite zu durchschauen.
Er war für die Briten eine Gefahr und musste genau deshalb beseitigt werden. Stalin hat das mit einigen wichtigen Agenten auch so gemacht, die Briten waren da nicht dankbarer zu ihren Leuten.
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09.12.2009, 12:40
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#16
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Erfahrener Benutzer
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Beiträge: 1.573
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Zitat:
Zitat von oloool
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Habe ich mal kurz angeschaut, aber die Sache ist ein faules Ei.
Da werden berechtigte Einwände gegen die herrschende Geschichtsschreibung ganz gezielt und unnötig mit absoluten Spinnereien vermischt, um eben die Leute zu diskreditieren, die der herrschenden Lehre nicht folgen.
So nach dem Motto: wenn der behauptet, dass H. gezielt an die Macht gebracht wurde, glaubt er sicher auch an Ufos und gefährliche kommunistische Weltraumstrahlen und an die Hohlerde...
Sowas wird seit jeher ganz gezielt verbreitet, um jeden, der die herrschende Lehre berechtigt bezweifelt, mit irgendwelchen Spinnereien zu verknüpfen. Der normale Dummbeutel, der sich anlügen lässt, lacht dann über jeden ernsthaften Kritiker und kommt einem mit Erdstrahlen und ob man auch glaube, dass Elvis noch lebt.
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09.12.2009, 12:56
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#17
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Registriert seit: 04.01.2009
Ort: Berlin
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Zitat:
Zitat von Hellmann
Die Historiker erzählen den Leuten natürlich, die Briten hätten Herydrich ermorden lassen, weil der so grausam gewesen wäre. Dann hätten sie doch vorher noch Hitler und Himmler ermorden lassen müssen, oder?
Heydrich war mächtig genug geworden, um seine eigenen Pläne durchsetzen zu wollen. Vermutlich hatte er auch nicht vor, mit einer Giftkapsel im Mund oder vor einem Tribunal zu enden. Und im Gegensatz zu den anderen Figuren war Heydrich intelligent genug, um die Absichten der britischen Seite zu durchschauen.
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In einer Doku kam, dass britische Agenten Hitler in seinem Domizil in den Alpen im Wortsinne "im Visier" hatten, aber darauf verzichteten, ihn zu ermorden.
Bei Heydrich ist mir unabhängig davon, ob er nun britischer Agent war, der Gedanke gekommen, dass sie ihn umgebracht haben, weil er von den Nazi-Spitzen nicht so sehr "der Intelligenteste", sondern neben Albert Speer der einzige Intelligente war. Der ihnen so oder so im weiteren Verlauf des Krieges Ärger gemacht hat.
Ebenso ist mir die Idee gekommen, dass die US-Amerikaner im zweiten Weltkrieg den Großadmiral Yamamoto nur deshalb abschossen, weil der einer der fähigsten Leute in der japanischen Führung war.
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09.12.2009, 13:04
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#18
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Dr. Annu Naki
Stammuser
Registriert seit: 08.08.2008
Beiträge: 1.682
Stimmung:
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Zitat:
Zitat von Hellmann
So nach dem Motto: ...
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Das ist so korrekt.
Doch andererseits, hätte ich brisante Informationen oder würde solche verbreiten, wäre es nicht angebracht, bewusst die Suppe zu versalzen, damit die Erstligisten interessiert sind und doch gleichzeitig dem Dogma nach Verwirrung Sorge getragen wird...?
Eine spektakuläre Trägerstory, die wahre Inhalte verbirgt?
Nur so eine Idee.
Werde jetzt nicht weiter stören. 
__________________
Jeder Anfang ist ein [kleiner] Abschied.
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09.12.2009, 13:06
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#19
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Erfahrener Benutzer
Stammuser
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.573
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Zitat:
Zitat von Beverly
Ebenso ist mir die Idee gekommen, dass die US-Amerikaner im zweiten Weltkrieg den Großadmiral Yamamoto nur deshalb abschossen, weil der einer der fähigsten Leute in der japanischen Führung war.
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Yamamoto ist ziemlich früh mit den USA in Berührung gekommen. Den halte ich auch für einen potentiellen Amimann, der den Angriff auf Hawai in Japan durchgesetzt hat, obwohl die Sache ohne Duldung durch die USA völlig selbstmörderisch war. Im Normalfall wäre die japanische FlLotte nicht ungesehen vor Hawai gekommen, die Luftradarstation auf Hawai wäre nicht zu dämlich gewesen, Alarm zu geben und zwar rechtzeitig, und die Flugzeuge der Amis wären nicht hilflos mitten auf den Flugplätzen angetäut gewesen, sondern hätten die Träger versenkt.
Außerdem wäre die japanische Flotte nach dem Angriff niemals zurückgekommen und jeder japanische Kapitän musste das eigentlich vorher ganz genau so gut wissen. Die japanische Flotte war blind, die hatten kein Radar!
Also vermute ich, dass auch Yamamoto ein falsches Spiel getrieben hat. Seit Japan 1905 im Krieg gegen Russland von den Amis unterstützt wurde, hatten die ihre Leute da drin.
Geändert von Hellmann (09.12.2009 um 13:11 Uhr).
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09.12.2009, 16:21
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#20
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Zitat:
Zitat von Hellmann
Seit Japan 1905 im Krieg gegen Russland von den Amis unterstützt wurde, hatten die ihre Leute da drin.
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@Hellmann,
mit deinen Agentengeschichten fühle ich mich im Moment ein bisschen überfordert, weil ich die nicht verifizieren kann. Wei du es dir IMHO zu leicht machst, wenn du hinter jedem einen Agenten der Angloamerikaner vermutest.
Allerdings ist das Gebaren der Achsenmächte Deutschland, Italien und Japan ab den 1930er Jahren in jeder Hinsicht so neben der Spur, dass auch die Erklärung aus endogenen Faktoren heraus hilflos anmutet.
Da bin ich dann an dem Punkt angelangt, wo es mir egal ist, wer wessen Agent war und ich nur auf das Endresultat schaue. Da haben die Angloamerikaner in zwei Etappen gewonnen: 1945 Westeuropa, Japan und Südkorea in ihre Einflusssphäre gebracht und ab 1990 auch den ehemaligen Ostblock einschließlich China. Die Resulatate sind so, dass ich meine, die siegen sich zu Tode, weil sie der Welt keine gerechte Ordnung bieten können oder wollen.
Geändert von Beverly (09.12.2009 um 16:30 Uhr).
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