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Umfrageergebnis anzeigen: Gibt es wirkliche "Meister der Insel"?
1. Nein! Sowas zu glauben ist paranoider Schwachsinn. 0 0%
2. Es gibt böse Mächtige, aber das ist nur eine Minderheit in den Eliten. 0 0%
3. Es gibt gleich viel böse wie gute Menschen mit Macht. 0 0%
4. Die bösen Menschen mit Macht sind in der Mehrheit. 0 0%
5. Fast alle Mächtigen sind so böse wie die fiktiven "Meister der Insel". 6 100,00%
6. Ich bin oder war selbst ein "Meister der Insel". 0 0%
7. Ich bin oder war ein Handlanger der "Meister der Insel". 0 0%
8. Ich habe einmal den Eliten & Autoritäten vertraut, bin aber enttäuscht worden! 1 16,67%
9. Ich vertraue Eliten und Autoritäten auch jetzt! 0 0%
10. Keine oder andere Meinung 0 0%
Multiple-Choice-Umfrage. Teilnehmer: 6. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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Alt 19.03.2009, 11:34   #1
Beverly
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Beiträge: 1.006
  
Idee "Grüße von Faktor I" - wer sind die REALEN Meister der Insel?

Die "Meister der Insel" sind eine fiktive Verbrecherorganisation, die über Jahrtausende "aus dem Hintergrund" Andromeda beherrschen und terrorisieren. Sie bringen unendlichen Leid über ihre Opfer und vernichte ganze Völker, aber ihre Namen und Identitäten kennt niemand. Ihre Vasallen werden aufgebaut, benutzt, gegeneinander ausgespielt und vernichtet, damit neue Vasallen an ihre Stelle treten können.
Die "Meister der Insel" fühlen sich keinem Volk, keinem fassbaren "Projekt" und keiner bestimmten Ideologie verpflichtet. Ihnen geht es um Macht als Selbstzweck. Ein "MdI" sinnt sogar darüber nach, dass er keine Persönlichkeit mehr hat, sondern nur noch die Verkörperung absoluter Macht war.


Soweit die fiktive Politik in der Andromeda-Galaxis.

Wobei die "Meister der Insel" folgende Fragen aufwerfen:

Haben die Autoren bewusst oder unbewusst die reale, irdische Politik zur Vorlage genommen und deren Protagonisten zu Unterhaltungszwecken nur etwas "größer" gemacht?

Gibt es reale "Gegenstücke" zu den "MdI", deren Herrschaft sich durch folgende Aspekte auszeichnet:
- aus dem Hintergrund und damit nicht greifbar
- Widerstand läuft ins Leere, weil die Menschen nicht wissen, wogegen sich wehren sollen
- bei Widerständ gerät man im Zweifelsfall nur mit austauschbaren Marionetten aneinander, deren Abgang den wirklichen Herrschern egal ist


Wird Macht auf der realen Erde in kleinteiliger und viel differenzierterer Form nach den gleichen Prinzipien ausgeübt, wie es die "Meister der Insel" gleich mit einer ganzen Galaxis tun?

Muss man sich reale "Meister der Insel" resp. "Meister der Erde" dabei immer als Personen von großer Macht vorstellen? Schließlich haben Menschen eine begrenzte Lebenserwartung, was nahe legt, dass eher Strukturen und Netzwerke von Personen Träger der Macht sind als bestimmte Personen selbst.
Wird die Macht nur von einem eng begrenzten Zirkel ausgeübt und alle anderen Menschen sind ihre Opfer?
Oder wiederholen sich die Machtstrukturen von der kleinsten Ebene - Familie, Verein - bis zur ganz großen Ebene der Menschheit auf allen Größenskalen?
Ich neige zu letzterer Ansicht: die Erde wird nicht von einem kleinen Zirkel allein beherrscht, sondern auf Ebene des Heimatortes, der Region, des Volkes/Staates/Nation, übernationaler Zusammenschlüsse und der Welt wiederholen sich immer die gleichen perfiden Machtstrukturen. Jeder von uns ist in Gestalt eines Bürgermeisters, Polit-Funktionärs oder Intellektuellen schon einmal einem "MdI" über den Weg gelaufen. Besondere Kennzeichen: man hat das Gefühl, dass sie "alle unter einer Decke stecken" und Teil des gleichen Systems sind.

Wer sind die REALEN Meister der Insel?

Bitte um nicht zu lange Porträts von Personen und Organisationen und für längere Texte Verweise auf Webseiten oder Diskusssionsstränge.
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Alt 23.03.2009, 18:23   #2
Hellmann
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Zitat:
Zitat von Beverly Beitrag anzeigen
Gibt es reale "Gegenstücke" zu den "MdI", deren Herrschaft sich durch folgende Aspekte auszeichnet:
- aus dem Hintergrund und damit nicht greifbar
- Widerstand läuft ins Leere, weil die Menschen nicht wissen, wogegen sich wehren sollen
- bei Widerständ gerät man im Zweifelsfall nur mit austauschbaren Marionetten aneinander, deren Abgang den wirklichen Herrschern egal ist.
Für meinen Teil kann ich da aus der Geldpolitik beitragen.

Die Realität ist mindestens so gespenstisch wie in den Fiktionen: seit jeher werden Wirtschaftskrisen absichtlich verursacht. Man macht das, um die Löhne und Preise zu senken und die Arbeiter gefügig zu halten. Wer dazu gehört, der weiß das, aber schon an den Universitäten werden Diskurse geführt, wie unter Blöden.

Der Mann hier hat eine verheerende Weltrezession in den 80er Jahren verschuldet. Sicher nicht aus eigenem Antrieb. Das wurde ideologisch mit dem Monetarismus vorbereitet und lief etwa ab dem Putsch in Chile an. Vorher gab es noch zwei Nobelpreise, einen an den Firedrich August von Hayek und dann an Friedman.

Der Paul Volcker ist also auch nur eine Figur. Austauschbar, für das Publikum, ohne wirkliche Bedeutung. Wer wirklich hinter ihm steht, lässt sich nicht so leicht sagen.
Zitat:
Seine vorherige Laufbahn führte über die Fed of NY, die Chase Manhattan Bank und das Finanzministerium der USA (United States Treasury Department), wobei er in letzterem eine entscheidende Rolle bei der Aufgabe des Goldstandards nach dem Bretton-Woods-System spielte.

Auf seine Laufbahn vorbereitet wurde er unter anderem durch Studium an der Princeton, der Harvard University und an der London School of Economics and Political Science der London University. Neben seiner Tätigkeit bei der Fed war er an ersterer Universität seit 1975 Senior Fellow.

Neben Austan Goolsbee, Jason Furman, Jeffrey Liebman und Robert Rubin gehört Volcker heute auch zum wirtschaftspolitischen Beraterstab Barack Obama. Seit dem Sommer 2008 zog Obama Volcker mehrfach als Berater in Bezug auf die Finanzkrise in den USA zu Rate.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Volcker

Die Inflation, die er angeblich bekämpft hat, die wurde auch nur inszeniert und hochgespielt, mit dem Sturz des Schah und der Geiselnahme in Persien kam es wieder zu einer Ölkrise...

Princeton, Harvard und die London School of Economics sind die typischen Brutstätten der oberen Funktionäre der Intelligence.

Leider schreibt niemand spannende Geschichten über die Typen, dabei wären die leicht grusliger und abartiger als alle fremden Völker im Weltraum.
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Alt 23.03.2009, 19:23   #3
Beverly
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Zitat:
Zitat von Hellmann Beitrag anzeigen
Für meinen Teil kann ich da aus der Geldpolitik beitragen.
Ich selbst möchte dazu die Energiepolitik ins Spiel bringen. Wo es schon seit Jahrzehnten mehrere Konzepte gibt, um uns von der Abhängigkeit von Kohle, Öl und Erdgas zu befreien.

1. Senkung des Verbrauchs durch effizientere Verfahren bei Heizen, Haushalt und Verkehr.
2. Sonnenenergie. Kraftwerke in den Wüsten oder im Orbit um die Erde.
3. Geothermische Energie - die an Orten wie den Vesuv und unter dem Yellowstone-Nationalpark überreichlich vorhanden sein soll.
4. Wind- und Wasserkraft
5. Diverse Verfahren zur Kernfusion.
6. Diverse Verfahren, um durch Annihilation Materie komplett in Energie umzuwandeln.

All diese Ideen gibt es schon seit Jahrzehnten. Und seit Jahrzehnten stagniert ihre Umsetzung. Weil für jeden *** mehr Geld da zu sein scheint, als für die Lösung des Energieproblems.
Und beim Energieproblem ein Irrweg nach dem anderen beschritten wird: zuerst die Kernspaltung, jetzt die verhängnisvolle Idee, anstatt Nahrungsmitteln "Biosprit" anzubauen.

Dadurch sind wir weiter von fossilen Energien abhängig. Das hat folgende Konsequenzen:

1. Wer als Großmacht Kohle, Öl und Gas kontrolliert, hat damit ein zusätzliches Machtmittel.
2. Wer als unfähiger Despot oder schrottiges Gesellschaftssystem verdientermaßen zusammenbrechen müsste, braucht nur Öl oder Gas zu finden. Dann ist das System gerettet und man kann als korrupter Rentiersstaat weiter machen.
3. Selbst für manche Industrieländer wird es vielleicht wichtiger, Öl zu exportieren als ihre "eigentliche" Wirtschaft zu entwickeln. Ich denke da an Großbritannien und Norwegen.

Schon simple Photovoltaik würde für Staaten wie Russland oder Saudi-Arabien das Aus! bedeuten. Weil dann jeder Enegie erzeugen und ggfs. exportieren kann, bei dem die Sonne scheint. Und es keine Monopole und Oligopole mehr gibt. Öl und Gas als Quelle von Reichtum und Macht hätten ausgedient.

Zitat:
Zitat von Hellmann Beitrag anzeigen
Princeton, Harvard und die London School of Economics sind die typischen Brutstätten der oberen Funktionäre der Intelligence.
Für den Energiesektor bin ich da auf den Begriff "Kohlenwasserstoff-Mafia" verfallen. Weil ich mir nicht vorstellen kann, dass da alles mit rechten Dingen zugeht. Angefangen mit der Geschäftspolitik der einschlägigen Konzerne: Öl und Gas sind für die eben nicht bloßes und austauschbare "Mittel zum Zweck" der Erzeugung und des Verkaufs von Energie. Öl und Gas scheinen sie als ihre - unverzichtbare - Machtbasis zu betrachten.

Zitat:
Zitat von Hellmann Beitrag anzeigen
Leider schreibt niemand spannende Geschichten über die Typen, dabei wären die leicht grusliger und abartiger als alle fremden Völker im Weltraum.
Die Weltraum-Märchen haben mir den Blick für eine Realität geschärft, die noch viel viel schlimmer ist als die "MdI".
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Alt 24.03.2009, 10:42   #4
Britta
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Zitat:
Zitat von Hellmann Beitrag anzeigen
Der Mann hier hat eine verheerende Weltrezession in den 80er Jahren verschuldet. Sicher nicht aus eigenem Antrieb. Das wurde ideologisch mit dem Monetarismus vorbereitet und lief etwa ab dem Putsch in Chile an. Vorher gab es noch zwei Nobelpreise, einen an den Firedrich August von Hayek und dann an Friedman.

Der Paul Volcker ist also auch nur eine Figur. Austauschbar, für das Publikum, ohne wirkliche Bedeutung. Wer wirklich hinter ihm steht, lässt sich nicht so leicht sagen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Volcker

Die Inflation, die er angeblich bekämpft hat, die wurde auch nur inszeniert und hochgespielt, mit dem Sturz des Schah und der Geiselnahme in Persien kam es wieder zu einer Ölkrise...

Princeton, Harvard und die London School of Economics sind die typischen Brutstätten der oberen Funktionäre der Intelligence.

Leider schreibt niemand spannende Geschichten über die Typen, dabei wären die leicht grusliger und abartiger als alle fremden Völker im Weltraum.
Da mußt du dich nur fragen, wessen Idee Weltbank, IWF und WTO waren. Dazu addierst du die FED, Ölkonzerne und Genriesen, die die Nahrung beherrschen und kommst auf eine einzige Familie, die mit allem in Verbindung zu bringen ist - oder?
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Alt 24.03.2009, 17:17   #5
Beverly
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Zitat:
Zitat von Britta Beitrag anzeigen
Da mußt du dich nur fragen, wessen Idee Weltbank, IWF und WTO waren. Dazu addierst du die FED, Ölkonzerne und Genriesen, die die Nahrung beherrschen und kommst auf eine einzige Familie, die mit allem in Verbindung zu bringen ist - oder?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es so leicht ist. Sogar die "Meister der Insel" tarnen sich und ihre realen Gegenstücke werden das noch viel cleverer praktizieren. Sie werden sogar falsche Verschwörungstheorien in Umlauf bringen und dem Pöbel Sündenböcke präsentieren, um von den wirklichen Strukturen abzulenken.
Große Unternehmen, Unternehmerfamilien und überall zu recherchierende Besitzer großer Vermögen mögen da wie die Fettaugen auf der Suppe schwimmen, aber sie sind nicht die Suppe selbst.
Das halte ich auch für das Perfide: die Strukturen und Diskurse sind so schlecht greifbar, aber man kann ihr - mutmaßliches! - Wirken überall und auf allen Feldern verfolgen. Ich weiß auch nicht, ob zum Beispiel immer der mit den meisten Milliarden auch die meiste Macht hat. Irgendein ekelhafter Intellektueller mit ein paar tausend Euro Einkommen im Monat könnte durch seine Rolle in wichtigen Diskursen mächtiger sein als viele Millionäre oder selbst Milliardäre. Zudem glaube ich nicht, dass das System eine hierarchische Struktur nach Art einer Pyramide hat, wo die Spitze alles bestimmt und die Basis nur Befehle befolgt. Ich stelle mir die Stuktur eher wie einen Kreis vor, der in ständiger Bewegung ist und wo "oben" und "unten" stets die Plätze tauschen.
Mal ist der oben, der als Unternehmer über viel Besitz verfügt und irgendein schleimiger Wirtschafts"experte" ist nur unten. Dann aber mag der reiche Unternehmer für seinen Profit von den Diskursen abhängig sein, welche von korrupten Intellektuellen angezettelt werden. Hat der Unternehmer sie im Griff, sagen und schreiben sie, was ihm nützt. Hat der Unternehmer die Zügel fest in der Hand, kann er auch dafür sorgen, dass die Intellektuellen ihre Existenz verlieren, wenn sie nicht mehr gehorchen.
Umgekehrt können sich die Intellektuellen aber auch zu Diskursen zusammenrotten, mit denen sie mittleren und vielleicht sogar großen Unternhemen resp. ihren Besitzern die Existenz vernichten. Oder dafür sorgen, dass viele Möchtegern-Unternehmer keinen Erfolg haben können.
Obwohl - oder gerade weil - ich selbst Intellektuelle bin, würde ich dem einen oder anderen meiner käuflichen Standesgenossen viel lieber den Hals umdrehen wollen als so machen pösen Unternehmer. Weil ich denke, dass die Gesellschaft ebenso sehr vom Denken bestimmt wird wie von den ökonomischen Verhältnissen. Und heuer auf jedes Arschloch, das seinen Arbeitern nur 4 Euro die Stunden zahlt, 10 Blödschwätzer kommen, die das rechtfertigen.
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Alt 25.03.2009, 10:30   #6
Britta
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Zitat:
Zitat von Beverly Beitrag anzeigen
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es so leicht ist. Sogar die "Meister der Insel" tarnen sich und ihre realen Gegenstücke werden das noch viel cleverer praktizieren. Sie werden sogar falsche Verschwörungstheorien in Umlauf bringen und dem Pöbel Sündenböcke präsentieren, um von den wirklichen Strukturen abzulenken.
Große Unternehmen, Unternehmerfamilien und überall zu recherchierende Besitzer großer Vermögen mögen da wie die Fettaugen auf der Suppe schwimmen, aber sie sind nicht die Suppe selbst.
Das halte ich auch für das Perfide: die Strukturen und Diskurse sind so schlecht greifbar, aber man kann ihr - mutmaßliches! - Wirken überall und auf allen Feldern verfolgen. Ich weiß auch nicht, ob zum Beispiel immer der mit den meisten Milliarden auch die meiste Macht hat.
Das tun sie ja alles so, wie du es beschrieben hast.

Wer allerdings logisch denken kann, der weiß dass es keine zionistische Weltverschwörung und keine Illuminaten oder sonst was gibt.

Bei Aktien gibt es die Regel, dass erst ab einem Anteil über 4,99% der Besitzer namentlich genannt werden muß. Eine Familie mit 11 Mitgliedern die Anteile halten, fällt so schon mal nicht auf. Dann gibt es noch irgendeinen Araber, der über 5% besitzt und der wird in der Presse als Großaktionär präsentiert. Schon ist die Spur perfekt verwischt.

Genauso dient die Veröffentlichung der Liste der reichsten Leute der Welt nur der Verschleierung. Diese Liste bezieht sich nur auf Geld und nicht auf Besitz.

Und wer interessiert sich schon dafür, wie viele Banken der Vatikan besitzt?

Oder wer weiß Bescheid über das Rohstoffimperium der Queen?

Es ist also mit logischem Denken sehr leicht, die Meister der Insel zu finden. Ihre Namen werden nicht genannt. Nur die Namen ihrer 'Offiziere' hört man ständig.
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Alt 25.03.2009, 11:51   #7
Beverly
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Zitat:
Zitat von Britta Beitrag anzeigen
Bei Aktien gibt es die Regel, dass erst ab einem Anteil über 4,99% der Besitzer namentlich genannt werden muß. Eine Familie mit 11 Mitgliedern die Anteile halten, fällt so schon mal nicht auf.
Besteht die "herrschende Klasse" des Planeten Erde demzufolge aus "herrschenden Familien"?

Zitat:
Zitat von Britta Beitrag anzeigen
Genauso dient die Veröffentlichung der Liste der reichsten Leute der Welt nur der Verschleierung. Diese Liste bezieht sich nur auf Geld und nicht auf Besitz.
Steht auf solchen überall zu findenden Listen wirklich nur einer drauf, der wirklich zur herrschenden Klasse gehört. Bill Gates ist meines Wissens ein Neureicher ohne Vergangenheit. Die Gebrüder Albrecht haben es mit "Aldi" geschafft, dass wir alle dort einkaufen müssen, weil es sonst nichts gibt oder wir uns andere Länden nicht leisten können. Was sind sie sonst außer Fressmaschinen des Kapitals? Quandt? Werden wegen ihrer Rolle in der Nazi-Zeit an den Pranger gestellt.
Sollen wir glauben, dass "Forbes" dazu da ist, um über das Internet jedem die Namen der Angehörigen der herrschenden Klasse zugänglich zu machen? In ihren Villenvirteln soll es dagegen nicht einmal Namensschilder geben. Wer da auf einer öffentlichen Straße am Zaun hält, hat gleich einen Wachschutz auf dem Hals, der ihn zur Weiterfahrt auffordert.
Die einschlägigen Listen scheinen mir da eher dazu da zu sein, dass die wichtigen Namen nicht auf ihnen erscheinen.

Zitat:
Zitat von Britta Beitrag anzeigen
Es ist also mit logischem Denken sehr leicht, die Meister der Insel zu finden. Ihre Namen werden nicht genannt. Nur die Namen ihrer 'Offiziere' hört man ständig.
Nun ja ... sogar Perry Rhodan überlegte sich, den Konflikt mit den "Meistern der Insel" durch Verhandlungen zu lösen. Sollte man das mit ihren realen Gegenstücken machen? Mit ihnen direkt verhandeln. Und nicht mehr mit ihren "Offizieren" und kleinen Schergen reden. Da verschwendet man nur Zeit und wird weiter getäuscht. Wenn dann doch wieder "Politiker", "Experten" und "Intellektuelle" auflaufen und den Müll reden, der von oben verordnet wird, konsequent die Diskussion über "Sachfragen" mit ihnen verweigern. Sie lieber fragen, ob sie glauben, was sie reden oder aus welchen anderen Gründen sie reden, was sie reden.

Geändert von Beverly (25.03.2009 um 11:54 Uhr).
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Alt 25.03.2009, 12:04   #8
Britta
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Zitat:
Zitat von Beverly Beitrag anzeigen
Besteht die "herrschende Klasse" des Planeten Erde demzufolge aus "herrschenden Familien"?

Ich denke, zum größten Teil ja. Mit Ausnahme der Kirche. Die würde ich nicht als Familie bezeichnen.

Zitat:
Zitat von Beverly Beitrag anzeigen
Steht auf solchen überall zu findenden Listen wirklich nur einer drauf, der wirklich zur herrschenden Klasse gehört. Bill Gates ist meines Wissens ein Neureicher ohne Vergangenheit. Die Gebrüder Albrecht haben es mit "Aldi" geschafft, dass wir alle dort einkaufen müssen, weil es sonst nichts gibt oder wir uns andere Länden nicht leisten können. Was sind sie sonst außer Fressmaschinen des Kapitals? Quandt? Werden wegen ihrer Rolle in der Nazi-Zeit an den Pranger gestellt.
Sollen wir glauben, dass "Forbes" dazu da ist, um über das Internet jedem die Namen der Angehörigen der herrschenden Klasse zugänglich zu machen? In ihren Villenvirteln soll es dagegen nicht einmal Namensschilder geben. Wer da auf einer öffentlichen Straße am Zaun hält, hat gleich einen Wachschutz auf dem Hals, der ihn zur Weiterfahrt auffordert.
Die einschlägigen Listen scheinen mir da eher dazu da zu sein, dass die wichtigen Namen nicht auf ihnen erscheinen.

Die Namen die man ständig hört, sind Täuschung. Sie sind zwar unheimlich reich aber nicht superreich.

Und die richtige Macht liegt immer da, wo das Geld gedruckt wird. Also bei denen, denen die Zentralbanken gehören. Zentralbanken die staatlich sind, gibt es nur noch in Ländern wie Nordkorea. Alle anderen Zentralbanken sind in privaten Händen. Auch die mächtigste Zentralbank, die FED. Den privaten Eigentümern der FED gehören auch die größten Rüstungskonzerne. Wie praktisch - wenn's Krieg gibt, leihen sie Geld, damit der Staat bei ihren Konzernen einkaufen kann. Dann gibt's Krieg ums Öl, damit die Ölgesellschaften die auch den Bankern gehören, billig an ihre Rohstoffe kommen.

In den letzten Jahren sind US-Army und NATO zur Privatarmee der Banker verkommen.

Zitat:
Zitat von Beverly Beitrag anzeigen
Nun ja ... sogar Perry Rhodan überlegte sich, den Konflikt mit den "Meistern der Insel" durch Verhandlungen zu lösen. Sollte man das mit ihren realen Gegenstücken machen? Mit ihnen direkt verhandeln. Und nicht mehr mit ihren "Offizieren" und kleinen Schergen reden. Da verschwendet man nur Zeit und wird weiter getäuscht. Wenn dann doch wieder "Politiker", "Experten" und "Intellektuelle" auflaufen und den Müll reden, der von oben verordnet wird, konsequent die Diskussion über "Sachfragen" mit ihnen verweigern. Sie lieber fragen, ob sie glauben, was sie reden oder aus welchen anderen Gründen sie reden, was sie reden.
Wozu versuchen mit Leuten zu verhandeln, die die normalen Menschen verachten weil sie denken, dass sie aufgrund dessen, was sie erreicht haben, etwas Besseres wären?

Prinz Philip von England ist z.B. für seine sprachlichen Entgleisungen über normale Menschen berühmt. (Nur ein Beispiel).

Für die sind Menschen, die nicht zu ihren Kreisen gehören, einfach nur der Pöbel oder die kleinen Spielfiguren, mit denen man machen kann was man will.
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Alt 25.03.2009, 18:25   #9
Beverly
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Zitat:
Zitat von Britta Beitrag anzeigen
Wozu versuchen mit Leuten zu verhandeln, die die normalen Menschen verachten weil sie denken, dass sie aufgrund dessen, was sie erreicht haben, etwas Besseres wären?

Prinz Philip von England ist z.B. für seine sprachlichen Entgleisungen über normale Menschen berühmt. (Nur ein Beispiel).

Für die sind Menschen, die nicht zu ihren Kreisen gehören, einfach nur der Pöbel oder die kleinen Spielfiguren, mit denen man machen kann was man will.
Verhandeln ist eine Form der Kommunikation, wo man nicht nur mit der anderen Partei kommuniziert. Sondern mit allen, die von den Verhandlungen Kenntnis haben. Also der "Weltöffentlichkeit". Und ein Verhandlungsangebot mag nicht so sehr dem offiziellen Adressaten gelten, sondern dieser Öffentlichkeit.
Und wenn selbst Verhandlungen mit den wirklich Herrschenden sinnlos sind, dann sind Verhandlungen mit ihren Marionetten noch viel witzloser.
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Alt 25.03.2009, 20:39   #10
Britta
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Zitat:
Zitat von Beverly Beitrag anzeigen
Verhandeln ist eine Form der Kommunikation, wo man nicht nur mit der anderen Partei kommuniziert. Sondern mit allen, die von den Verhandlungen Kenntnis haben. Also der "Weltöffentlichkeit". Und ein Verhandlungsangebot mag nicht so sehr dem offiziellen Adressaten gelten, sondern dieser Öffentlichkeit.
Und wenn selbst Verhandlungen mit den wirklich Herrschenden sinnlos sind, dann sind Verhandlungen mit ihren Marionetten noch viel witzloser.
Verhandelt wird aber nur unter den bei diesen Verhandlungen Anwesenden. Wer vorm TV zusieht, kann nicht mitreden. Die Weltöffentlichkeit ist nicht an den Verhandlungen beteiligt - sie ist Teil der Verhandlungsmasse, sozusagen.

Und Verhandlungspartner werden vorher festgelegt. Wer da mitreden darf, kann schon mal manipulieren, alleine durch Beeinflussung der Wahl des Verhandelnden.

Der Weltöffentlichkeit wird also nur Theater vorgespielt.
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