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02.11.2009, 13:06
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#211
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Schriftstellerin
Stammuser
Registriert seit: 04.01.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 1.006
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Zitat:
Zitat von Hellmann
Wir müssen davon ausgehen, dass die herrschenden Plutokraten - nennen wir sie einfach so, weil das die richtige Bezeichnung ist, sie herrschen durch Geld - spätestens seit dem Club of Rome die Reduzierung der Weltbevölkerung und die Reduzierung des Lebensstandards der Massen in den Industriestaaten anstreben.
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Derzeit dominieren aber Diskurse nach dem Motto "wie erhöhen wir die Kinderzahl" (rechts) oder "Zuwanderum" (Mitte). Weil sich die Häuptlinge nicht als Häuptlinge fühlen, wenn nicht möglichst viele Indianer unter ihnen sind und sich an vielen Menschen mehr verdienen lässt als an wenigen. Da haben dann die Hausbesitzer immer reichlich Wohnungssuchende und die Arbeitgeber immer reichlich Arbeitssuchende  und die Discounter immer reichlich Konsumenten.
Das Elend kommt durch da verbunden mit vielen, nicht mit wenigen Menschen. Hätten wir für große und kleine Länder demografische Daten wie für Kanada und Australien, Neuseeland und Island, wäre bei den herrschenden Verhältnissen zwar auch nicht alles gut, aber es wäre nicht so wie in den USA und Russland, der BRD und Polen.
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02.11.2009, 13:11
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#212
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Schriftstellerin
Stammuser
Registriert seit: 04.01.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 1.006
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Zitat:
Zitat von Spökes
Du kannst die Uhr nach meinem Verständnis nicht zurückdrehen, daher bekomme ich das mit dem "retro" nicht so ganz zusammen. Schau wie die Entwicklung unter den aktuellen Bedingungen, hier: sinkende Industrieproduktion, offiziell sein wird. Könnte man diese Situation als "Verelendung der Massen" bezeichnen? Das wäre für mich "retro". Das hatten wir schon mal, das stimmt. Mir geht es aber darum, die Massen -einschließlich - auf einen realisierbaren Standard zu reduzieren, der nicht in diese Verelendungssituation führt. Jedenfalls läßt eine verträgliche Ressourcennutzung schon einiges zu, allerdings, es wäre weniger, als wir kennen und lieb gewonnen haben und daher leider nicht realisierbar.
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Man darf dabei aber nicht vergessen, dass viele technische Verfahren effektiver und ressourcenschonender sind als ihre Gegenstücke aus vormodernen Epochen. Der Zug ist ein viel effektiveres Verkehrsmittel als die Kutsche, die Waschmaschine viel effektiver als der Waschtag am Bach und der Traktor viel effektiver als der Pflug mit Ochsen oder Pferden davor.
Das Problem ist die IMHO exzessive und übertriebene Nutzung und die Abhängigkeit von fossilen Energiequellen.
Durch bloße Verzichtsparolen löst man das aber auch nicht, weil es demotivierend ist und an den Problemen vorbei geht. Siehe Indien, wo meines Wissens die Bevölkerungmehrheit auf dem Land nach wie vor auf jede moderne Technik verzichten muss und Elend und Raubbau an der Natur trotzdem groß sind.
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02.11.2009, 13:26
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#213
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Schäng
Registriert seit: 12.08.2008
Beiträge: 1.737
Stimmung:
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Zitat:
Zitat von Beverly
Man darf dabei aber nicht vergessen, dass viele technische Verfahren effektiver und ressourcenschonender sind als ihre Gegenstücke aus vormodernen Epochen. Der Zug ist ein viel effektiveres Verkehrsmittel als die Kutsche, die Waschmaschine viel effektiver als der Waschtag am Bach und der Traktor viel effektiver als der Pflug mit Ochsen oder Pferden davor.
Das Problem ist die IMHO exzessive und übertriebene Nutzung und die Abhängigkeit von fossilen Energiequellen.
Durch bloße Verzichtsparolen löst man das aber auch nicht, weil es demotivierend ist und an den Problemen vorbei geht. Siehe Indien, wo meines Wissens die Bevölkerungmehrheit auf dem Land nach wie vor auf jede moderne Technik verzichten muss und Elend und Raubbau an der Natur trotzdem groß sind.
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Ja, dass ist im Einzelnen nachzuvollziehen. Sicherlich ist die Notwendigkeit, mit schnellen Zügen durchs Land zu reisen genausowenig eine wirklich notwendige, wie eben auch mit Postkutschen. Reisse ich die Lebensbereiche - die Grünen sprachen anfänglich mal von Leben, Arbeiten und Wohnen - auseinander, habe ich einen immer sprudelnden Quell: Mobilität! Die Leute können ja gar nicht anders. Das Beispiel Indien ist sehr gut. Es wird deutlich, dass es keine Insellösung geben kann. Daher sprach ich auch vor von "einschließlich". Also das Konzept müsste sich schon auf alle Erstrecken, anders als in dem angestrebten "hochtechnisierten Paradies". Zudem gehe ich immer noch davon aus bei radikaler Reduzierung jedweden Raubbaues der Ökologie die Möglichkeit zu gewähren, sich über Jahre zu regenerieren. Das Ergebnis bewerte ich nun mal höher als dieses erleichterte Leben, welches wir führen. Zudem habe ich meinerseits mir noch keine Gedanken gemacht, welche technischen Errungenschaften es tatsächlich wert wären auch in "der neuen Zeit" dem Menschen dienlich zu sein. Dafür stehe ich mit meinen persönlichen Vorstellungen zu weit "unten", kann also weder von einem Hocker noch von einer Leiter tief fallen. Aber, andere Menschen haben ja auch Vorstellungen und mir reicht eigentlich die Kraft des Glaubens, die kommenden Unwägbarkeiten selber zu überleben. Von daher kann ich nur Anregungen geben und solange noch niemand einen begehbaren Ausweg beschreibt, kostet dies auch nichts.
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02.11.2009, 18:35
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#214
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weltmensch
Stammuser
Registriert seit: 25.10.2009
Beiträge: 4.676
Stimmung:
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Zitat:
Zitat von Iphigenie
gäääääääääääääääääääääääääääääääähn....
.....................Und der Berg kreißte und kreißte und gebar ein kleines Mäuschen.... 
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unangemessene antwort. schade, dass der admin sie nicht löscht, denn deine antwort trägt so überhaupt nichts zum thema bei.
richard
__________________
Sorgt euch nicht, LEBT.
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09.12.2009, 11:53
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#215
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Schäng
Registriert seit: 12.08.2008
Beiträge: 1.737
Stimmung:
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Zitat:
Zitat von Hellmann
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Echt? Marx und Köln liegen ja dicht beieinander aber wie kommst Du denn auf diesen "Maskenumzug", abgesehen davon das dessen Copyright abgelaufen ist? Na ja, so gesehen verbarg sich Marx ja auch hinter einer Maske, oder?
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09.12.2009, 12:31
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#216
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Erfahrener Benutzer
Stammuser
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.574
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Zitat:
Zitat von Spökes
Echt? Marx und Köln liegen ja dicht beieinander aber wie kommst Du denn auf diesen "Maskenumzug", abgesehen davon das dessen Copyright abgelaufen ist? Na ja, so gesehen verbarg sich Marx ja auch hinter einer Maske, oder?
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Ja, eben, deswegen der Maskenzug. Und wegen dem abgelaufenen Copyright.
Außerdem war der Kölner Karneval ja immer sehr politisch damals, mehr als heute.
Die Karriere von Marx hat auch einen Schwerpunkt in Köln gehabt mit der (Neuen) Rheinischen Zeitung und dem Kommunistenprozess. Zu London habe ich leider nichts gefunden, was mich überzeugt hätte. Aber der Maskenzug als Symbol des politischen Spiels hinter Masken fand ich dann ganz passend.
Da können die Deutschlehrer ihre Schüler später mal einen Aufsatz darüber schreiben lassen, was der Autor sich alles dabei gedacht haben könnte. 
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