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Alt 18.10.2009, 17:44   #1
Hellmann
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Beiträge: 1.573
  
Standard Carroll Quigley; The Anglo-American Establishment

Falls jemand sich für diese historisch sehr fundamentale Schrift interessiert, man kann den Text bei scribd als pdf herunter laden. Man muss sich dafür aber bei scribd anmelden.

-> http://www.scribd.com/doc/431914/Car...-Establishment

Eigentlich sollte man von dieser Thematik eine "Nacherzählung" in Deutsch verfassen. Dass das Buch in deutscher Sprache verlegt wird, darauf werden wir wohl noch ewig warten müssen.
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Alt 12.12.2009, 01:11   #2
Raffaello
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Zitat:
Zitat von Hellmann Beitrag anzeigen
Dass das Buch in deutscher Sprache verlegt wird, darauf werden wir wohl noch ewig warten müssen.
Überschneidet sich das nicht teilweise mit "Tragedy and Hope", das als "Katastrophe und Hoffnung" ja auf deutsch vorliegt?
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Alt 12.12.2009, 09:08   #3
Beverly
Schriftstellerin
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Beiträge: 995
  
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Zitat:
Zitat von Raffaello Beitrag anzeigen
Überschneidet sich das nicht teilweise mit "Tragedy and Hope", das als "Katastrophe und Hoffnung" ja auf deutsch vorliegt?
@Raffael, Hellmann,

könnt ihr kurz sagen, worum es in den beiden Texten geht?
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Alt 12.12.2009, 12:58   #4
Hellmann
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Zitat:
Zitat von Beverly Beitrag anzeigen
könnt ihr kurz sagen, worum es in den beiden Texten geht?
Das war ein ganz einflussreicher Historiker für die Studenten aus den besseren Kreisen in den USA. In Katastrophe und Hoffnung beginnt er mit einem Rückblick auf die westliche Zivilisation bis 1914 und das Buch endet so um 1939. Erweitert mit kleinen Kapitelchen zu McCarthy, China, Wallstreet und die Linke und zu den Round-Table-Gruppen.

Wie weit das Anglo-American-Establishment da enthalten ist, kann ich im Moment aus dem Gedächtnis nicht sagen, als Kapitel mit der Überschrift jedenfalls nicht, höchstens inhaltlich.

Quigley plaudert in seinem Werk immer wieder aus der Schule und gibt sich relativ wenig Mühe, die Tatsachen im Hintergrund der Geschichte zu verschleiern. Publiziert hat das Buch K+H auch der Perseus Verlag, es ist einfach ein Skandal, dass selbst ein offiziell anerkannter Historiker wie Quigley von den "seriösen" Verlagen ignoriert wird.

Es erwähnen und zitieren ihn selbstverständlich auch nur die "Verschwörungstheoretiker" und nicht die Hochschulprofessoren für Geschichte oder Politikwissenschaft.

In diesem Land kannst Du Historiker und Politologe sein und nie etwas von Quigley gehört haben, obwohl der eigentlich Prüfungsvoraussetzung wäre.
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Alt 12.12.2009, 13:12   #5
Raffaello
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Zitat:
Zitat von Hellmann Beitrag anzeigen
Publiziert hat das Buch K+H auch der Perseus Verlag, es ist einfach ein Skandal, dass selbst ein offiziell anerkannter Historiker wie Quigley von den "seriösen" Verlagen ignoriert wird.
Nanana, der Perseus Verlag ist seriös (aber vielleicht nicht "seriös"? )
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Alt 12.12.2009, 13:21   #6
Hellmann
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Beiträge: 1.573
  
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Zitat:
Zitat von Raffaello Beitrag anzeigen
Nanana, der Perseus Verlag ist seriös (aber vielleicht nicht "seriös"? )
Darum habe ich das ja in Anführungszeichen geschrieben.

Die "seriösen" Verlage kann man völlig in die Tonne treten samt ihren Publikationen. Gemeint sind die großen Verlage, die auch auf dem Gebiet der Geschichte oder der Politologie große Abteilungen haben und sonst alles groß herausbringen, solange es nur Blödsinn ist.

Quigley war ein Professor für die besseren Kids, die Herrschaftswissen lernen dürfen und nicht nur Dummfug. Der wird hier dann nicht groß publiziert.

Der Perseus-Verlag ist ja auch noch in der Schweiz, da kann er sich das eher trauen.
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Alt 12.12.2009, 13:40   #7
Raffaello
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Beiträge: 7
  
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Übrigens kann man diese 3 im Perseus Verlag in den letzten Jahren erschienenen Bücher als eine Art Trilogie lesen:

1. Carroll Quigley -Katastrophe und Hoffnung - Eine Geschichte der Welt in unserer Zeit, im Original erschienen 1966
Leseprobe und Interview hier:
http://www.perseus.ch/MF_B_AufEinen_Quigley.htm

2. Antony C. Sutton - Wall Street und der Aufstieg Hitlers
im Original erschienen 1976
Leseproben hier:
http://www.perseus.ch/MF_B_AufEinen_Sutton.htm

3. Guido Giacomo Preparata - Wer Hitler mächtig machte
Wie britisch-amerikanische Finanzeliten dem Dritten Reich den Weg bereiteten, Original 2005
Leseproben unter www.guidopreparata.com
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Alt 13.12.2009, 07:29   #8
Hellmann
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Du kennst Dich ja gut aus, Raffaello. Kennst Du meine beiden Bücher schon?

1) Das Saysche Theorem und die geldpolitische Verursachung von Wirtschaftskrisen

[ame="http://www.amazon.de/Saysche-Theorem-geldpolitische-Verursachung-Wirtschaftskrisen/dp/383910839X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1260685417&sr=1-1"]Das Saysche Theorem und die geldpolitische Verursachung von Wirtschaftskrisen: Amazon.de: Wolfgang Waldner: Bücher[/ame]

2) Warum die Geldpolitik 1929-33 die Weltwirtschaftskrise verursacht hat

[ame="http://www.amazon.de/Warum-Geldpolitik-1929-33-Weltwirtschaftskrise-verursacht/dp/3837093913/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=books&qid=1260685525&sr=1-2"]Warum die Geldpolitik 1929-33 die Weltwirtschaftskrise verursacht hat: Amazon.de: Wolfgang Waldner: Bücher[/ame]

Wenn Du gerade nichts zum Lesen hast, was die Zeit wert ist, dann kannst Du da einige Hintergründe finden, die in den drei obigen Büchern so nicht enthalten und zum Verständnis der Geschichte sehr wichtig sind.

Bald, hoffentlich, ist noch mein "Der preußische Regierungsagent Karl Marx" im Handel. Warte nur noch auf die Nachricht vom Verlag, dass das Ding im Druck ist.
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Alt 13.12.2009, 12:16   #9
Raffaello
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Hallo Hellmann,

die Buchbeschreibungen hören sich interessant an, ich habe aber im Moment keine Zeit die Bücher zu lesen. Du meinst dass mit Methoden der Geldpolitik Absatzkrisen verursacht wurden, um Preise und Löhne zu senken. Man kann vielleicht noch hinzufügen, um in der Deflation bankrottgegangene Unternehmen und Sachwerte billig aufzukaufen und in der nächsten Hochkonjunkturphase richtig Reibach zu machen. Kennst du das Buch von Stephen Zarlenga "Der Mythos vom Geld"? Da werden einige Beispiele genannt.

Das Marx-Buch hört sich auch interessant an. Auch der Herr Urquhart kommt vor, gut, gut.

Gruss,
Raffaello

Geändert von Raffaello (14.12.2009 um 21:08 Uhr).
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Alt 14.12.2009, 13:00   #10
Hellmann
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Hallo Raffeallo,

vielen Dank für den Hinweis auf Zarlenga, der mir bisher irgendwie entgangen sein muss. Da sieht man mal, wie "gut" man in diesem System informiert wird.
Zitat:
Americans work harder and produce more than ever but increasingly fall into debt and bankruptcy while corruption rules, and predators plunder society by merely shuffling papers. Less than 1% of the population now owns about 50% of the wealth, and receives 17% of the income! The Lost Science of Money shows how a false concept of money allowed it to happen, and tells how to reverse it.
http://www.monetary.org/lostscienceofmoney.html

Werde mir das mal erst in Ruhe näher ansehen müssen. Leider verlangen die für sein Buch im Original gleich $88 mit Luftfracht, was mir etwas übertrieben erscheint.

Vielleicht hätte ich mein Buch zur Erklärung der Großen Depression auch gleich für 40 Euro anbieten sollen, um es begehrenswerter zu machen, statt für lumpige 10 Euro.

Allerdings habe ich mich ja sehr kurz gefasst.
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angloamerican, carroll, establishment, quigley, the

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