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Alt 19.11.2011, 07:54   #1
otix_
Lind Gren
 
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.964
Stimmung:
  
Standard Wieso ist Gewalt eigentlich keine Lösung?

Wieso ist Gewalt eigentlich keine Lösung? - das ist die Frage die mich immer mal wieder beschäftigt.
Die Occupy - Bewegung wurde gerade erst mehr oder weniger gewaltsam aufgelöst. Unter einem Deckmantel von Rechtmäßigkeit wurde Gewalt seitens der Polizei ausgeübt und somit eine Problem vermeintlich "gelöst".

Wieso sollte also Gewalt keine Lösung sein? Wieso schaffen lybische Rebellen mit gewaltsamen Aufbegehren den Umsturz und hier erzählen die Medien und Politiker einem das Gewalt keine Lösung sei?

Ich sehe das anders: Gewalt ist ganz klar eine Lösung, nur irgendwelche Gutmenschen - die aber im Grunde nur Opportunisten sind - kramen immer mal wieder diesen alten Spruch hervor um es sich weiterhin bequem zu machen im Pelz des Systems - und viele stimmen mit ein weil sie meinen damit zu besseren Menschen zu werden, oder zu sein. Ich denke es ist Zeit dass diese Einstellung gründlich hinterfragt wird.

Hier wird doch anscheinend gerade ein Problem "gelöst":



Ist Gewalt also doch eine Lösung?
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Geändert von otix_ (19.11.2011 um 09:59 Uhr). Grund: korrigiert
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Alt 19.11.2011, 09:13   #2
Sebastian Hauk
Kapitalist
Stammuser
 
Registriert seit: 15.10.2009
Beiträge: 1.053
  
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Hallo,

auch diese vermummten Personen würden das bestimmt unterschreiben.

http://www.hna.de/bilder/2010/09/09/...-schweiz.9.jpg

http://www.stuttgarter-zeitung.de/me...ormalized.jpeg

http://www.morgenpost.de/multimedia/...sc_977805b.jpg

Und hier wird das Stuttgart21 Problem gelöst.

http://d1.stern.de/bilder/stern_5/pa...ze_735_490.jpg

Und auch hier wird irgendein Problem in Deutschland gelöst.

http://www.youtube.com/watch?v=6KurX...eature=related

Geändert von Sebastian Hauk (19.11.2011 um 09:29 Uhr).
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Alt 19.11.2011, 12:06   #3
Timirjasevez
Erfahrener Benutzer
Stammuser
 
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Registriert seit: 16.12.2010
Ort: Harzvorland, Sachsen-Anhalt
Beiträge: 1.861
  
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Zitat:
Zitat von otix_ Beitrag anzeigen
Wieso ist Gewalt eigentlich keine Lösung? - das ist die Frage die mich immer mal wieder beschäftigt.
Die Occupy - Bewegung wurde gerade erst mehr oder weniger gewaltsam aufgelöst. Unter einem Deckmantel von Rechtmäßigkeit wurde Gewalt seitens der Polizei ausgeübt und somit eine Problem vermeintlich "gelöst".

Wieso sollte also Gewalt keine Lösung sein? Wieso schaffen lybische Rebellen mit gewaltsamen Aufbegehren den Umsturz und hier erzählen die Medien und Politiker einem das Gewalt keine Lösung sei?

Ich sehe das anders: Gewalt ist ganz klar eine Lösung, nur irgendwelche Gutmenschen - die aber im Grunde nur Opportunisten sind - kramen immer mal wieder diesen alten Spruch hervor um es sich weiterhin bequem zu machen im Pelz des Systems - und viele stimmen mit ein weil sie meinen damit zu besseren Menschen zu werden, oder zu sein. Ich denke es ist Zeit dass diese Einstellung gründlich hinterfragt wird.

Hier wird doch anscheinend gerade ein Problem "gelöst":



Ist Gewalt also doch eine Lösung?
Da dind ja wohl die Gegenfragen geboten: Ist nur (physische) Gewalt die Lösung für grundsätzlich, gesellschaftlich relevante, gesellschaftsstrukturelle Probleme? Und gilt es nicht, zwischen destruktiver und kosntruktiver Gewalt zu unterscheiden? Muss dem "Gewaltmonopol des Staates" also eine Absage erteilt werden?
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Alt 19.11.2011, 12:19   #4
agano
weltmensch
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Registriert seit: 25.10.2009
Beiträge: 4.676
Stimmung:
  
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Zitat:
Zitat von otix_ Beitrag anzeigen
Wieso ist Gewalt eigentlich keine Lösung? - das ist die Frage die mich immer mal wieder beschäftigt.
Die Occupy - Bewegung wurde gerade erst mehr oder weniger gewaltsam aufgelöst. Unter einem Deckmantel von Rechtmäßigkeit wurde Gewalt seitens der Polizei ausgeübt und somit eine Problem vermeintlich "gelöst".

Wieso sollte also Gewalt keine Lösung sein? Wieso schaffen lybische Rebellen mit gewaltsamen Aufbegehren den Umsturz und hier erzählen die Medien und Politiker einem das Gewalt keine Lösung sei?

Ich sehe das anders: Gewalt ist ganz klar eine Lösung, nur irgendwelche Gutmenschen - die aber im Grunde nur Opportunisten sind - kramen immer mal wieder diesen alten Spruch hervor um es sich weiterhin bequem zu machen im Pelz des Systems - und viele stimmen mit ein weil sie meinen damit zu besseren Menschen zu werden, oder zu sein. Ich denke es ist Zeit dass diese Einstellung gründlich hinterfragt wird.

Hier wird doch anscheinend gerade ein Problem "gelöst":



Ist Gewalt also doch eine Lösung?
Durch die Aktionen Vielerorts, wie von dir ja auch erwähnt, beginnen sich gewisse Dinge zu verselbstständigen, zu vermischen! Gewalt wird mittlerweile dem Bürger als eine Lösung eingetrichtert. Beispiele werden im Moment zuhauf angeboten, aufgezeigt und vertreten. Die anderen wenden ja auch Gewalt an und haben damit Erfolg, also ist es so, dass die Polizei auch Erfolge erzielen möchte und mit Gewalt einzuschreiten beginnt, was dann zur Alltäglichkeit, ja zur Gewohnheit wird.

Was aber getan wird, ist das Übel vom Schwanze her aufzäumen, denn das eigentliche Problem, der Auslöser dieses Problems, der Probleme, ist damit ja nicht gelöst. Noch nicht einmal die Auswirkungen, diese Protestmärsche, diese Wutbürger, sind damit gelöst, denn in der Bevölkerung entsteht noch mehr ZORN!

Und wo das eines Tages hinführen wird, weiß jeder von uns!

Ich selbst habe das Gefühl, als wenn der Bürger bewusst und gezielt aufgewiegelt werden soll. Je mehr die Bürger reagieren, um so mehr scheint der Staatsapparat für sich einen Freibrief zu kreieren, der es ihnen erlaubt, noch mehr Kontrollen auszuüben. Deshalb betrachte ich dieses gezielte Aufwiegeln der Bevölkerung als ein Mittel zum Zweck! Und das scheinbar mit Erfolg! richard
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Alt 20.11.2011, 06:48   #5
otix_
Lind Gren
 
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.964
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Zitat:
Zitat von Timirjasevez Beitrag anzeigen
Da dind ja wohl die Gegenfragen geboten: Ist nur (physische) Gewalt die Lösung für grundsätzlich, gesellschaftlich relevante, gesellschaftsstrukturelle Probleme? Und gilt es nicht, zwischen destruktiver und kosntruktiver Gewalt zu unterscheiden? Muss dem "Gewaltmonopol des Staates" also eine Absage erteilt werden?
Die Frage finde ich durchaus richtig. Denn welche nichtphysische, subtil verschleierte Gefahr geht derzeit besonders vom Kapitalismus aus, und ist sie kalkulierter Teil des Systems. Z.B die Dezimierung von Menschen in 3.Weltländern durch den Klimawandel - Überschwemmungen, Dürren während andernorts Millionen/Milliarden gescheffelt werden.

War es nicht Kennedy der sagt: "Wer friedliche Demonstrationen unterdrückt darf sich über gewalttätige nicht wundern?"

Aber es kommt noch die Komponente der Gewalt als "Strafe" ins Spiel, die sie zu legitimieren scheint. Ausgehend vom Gewaltmonopol, ist es sich auch nur gewaltvoll angeeignet worden...

Gewalt ist ja doch eine Lösung!

Gerade gelesen:

Zitat:
Zahlreiche Mord- und Totschlagsfälle seit 1990 müssen neu bewertet werden. Die Bundesjustiziministerin will Familien der Nazi-Mordopfer entschädigen.
http://www.welt.de/politik/deutschla...utschland.html

Wie viel Todesopfer hat die Gewalt der "Mitte" eigentlich auf ihrem Konto!?
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Geändert von otix_ (20.11.2011 um 09:18 Uhr). Grund: Ergänzung
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Alt 20.11.2011, 10:40   #6
agano
weltmensch
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Registriert seit: 25.10.2009
Beiträge: 4.676
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Zitat:
Zitat von otix_ Beitrag anzeigen
Die Frage finde ich durchaus richtig. Denn welche nichtphysische, subtil verschleierte Gefahr geht derzeit besonders vom Kapitalismus aus, und ist sie kalkulierter Teil des Systems. *Z.B die Dezimierung von Menschen in 3.Weltländern durch den Klimawandel - Überschwemmungen, Dürren während andernorts Millionen/Milliarden gescheffelt werden.

War es nicht Kennedy der sagt: "Wer friedliche Demonstrationen unterdrückt darf sich über gewalttätige nicht wundern?"

Aber es kommt noch die Komponente der Gewalt als "Strafe" ins Spiel, die sie zu legitimieren scheint. Ausgehend vom Gewaltmonopol, ist es sich auch nur gewaltvoll angeeignet worden...

Gewalt ist ja doch eine Lösung!

Gerade gelesen:



http://www.welt.de/politik/deutschla...utschland.html

Wie viel Todesopfer hat die Gewalt der "Mitte" eigentlich auf ihrem Konto!?
*Tiramisu wird dir bei diesem Satz Verschwörung vorwerfen, denn er ist noch nicht soweit, verstehen zu können, dass man das Wetter und das Klima so beeinflussen kann, dass es gezielt und überall auf der Welt zu Katastrophen kommt.

Ich nenne das ja den Krieg hinter den Kulissen, der mit der sogenannten Wetterwaffe geführt wird. Und natürlich sind das alles Verschwörungstheorien und haltlose Vermutungen, weil nicht beweisbar.

richard
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Alt 20.11.2011, 11:52   #7
Timirjasevez
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Zitat:
Zitat von otix_ Beitrag anzeigen
Gewalt ist ja doch eine Lösung!
Aber genau!
Aber es stellt sich ja in Bezug auf die gesellschaftlichen Verhältnissen des Kapitalismus die Frage, wie diese Gewalt aussehen muss bzw. kann.
Ist es die der blutigen Gewalt, bleibt nur das Schwert wie einst bei Alexander dem Großen und dem Gordischen Knoten oder ist es die Gewalt der Demokratie, die einer Gewalt von ökonomischer Nötigung und Erpressung entgegengesetzt werden kann?
Ich beantworte für mich diese Frage mit "Gewalt der Demokratie", gestehe aber ein, dass sich angesichts der "Gewalt der Mitte" und der Ignoranz, mit der friedlichem Protest begnet wird, die erste Option an Wahrscheinlichkeit gewinnt. Da gibt es z. B. den Begriff von der "revolutionären Situation"...
Der olle Lenin kannte "seine" Deutschen: Befragt nach der Möglichkeit einer sozialen Revolution in Deutschland, äußerte er einmal, dass sei schwierig mit den Deutschen. Bevor die einen Bahnhof stürmen, lösen die erst einmal eine Bahnsteigkarte.
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Alt 20.11.2011, 12:03   #8
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Wenn es um die Dezimierung der Erdbevölkerung geht dann aber nicht nur in der 3. Welt, nein auch hier, eben überall.
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Alt 20.11.2011, 12:14   #9
Timirjasevez
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Zitat:
Zitat von Spökes Beitrag anzeigen
Wenn es um die Dezimierung der Erdbevölkerung geht dann aber nicht nur in der 3. Welt, nein auch hier, eben überall.
Wie ist das zu verstehen?
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Alt 20.11.2011, 13:09   #10
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Beiträge: 97
  
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Zitat:
Zitat von agano Beitrag anzeigen
*Tiramisu wird dir bei diesem Satz Verschwörung vorwerfen, denn er ist noch nicht soweit, verstehen zu können, dass man das Wetter und das Klima so beeinflussen kann, dass es gezielt und überall auf der Welt zu Katastrophen kommt.

Ich nenne das ja den Krieg hinter den Kulissen, der mit der sogenannten Wetterwaffe geführt wird. Und natürlich sind das alles Verschwörungstheorien und haltlose Vermutungen, weil nicht beweisbar.

richard
Richard schreibt von der sogenannten Wetterwaffe wie Ron Hubbard von der Waffe der Psychartrie.
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