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16.11.2010, 13:31
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#1
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Erfahrener Benutzer
Stammuser
Registriert seit: 07.09.2010
Beiträge: 591
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Unsere Demokratien sind zu Lobby- und Funktionärsdiktatur verkommen
Nach den mehrfach und sich wiederholenden Vorkommnissen in Europa, wo vollkommen offensichtlich - für jeden erkennbar - Gesetze gegen die Mehrheit der Staatsbürger in den europäischen Parlamenten verabschiedet werden, scheint ein Reformieren der demokratischen Verhältnisse geboten.
Beispiele: Rentenanpassungen zum Nachteil der Bürger auf 62 Jahre in Frankreich und der BRD 67 Jahre, Einsparpakete im Sozialetat zu Lasten der Ärmsten - in ganz Europa, Atomlaufzeitverlängerung in der BRD, Einführung der Kopfbauschale in der BRD, Kriegseinsätze und vieles mehr. Viele friedliche Demonstrationen im europäischen Raum werden permanent und immer wieder mit Polizeigewalt gestört und aufgelöst und das alles gegen die staatsbürgerliche Meinungsmehrheit in den Nationen.
Unsere Demokratien sind nur noch volksferne Debattierklubs von gewählten Politikern, Lobbyverbänden, EU-Kommissaren, globalen Organisationen, wie die G8 und Einzelvertreter der Wirtschaft und Banken usw. und von denen geht die reale, tatsächlich Macht aus. Mal ehrlich - das ist unübersehbar.
Artikels 20 Grundgesetz der BRD:
(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist
Für viele Staaten und den Staatsbürger ist dies geltendes Recht, das so nicht ganz wahrgenommen werden kann und eigentlich auch nie so genau stattgefunden hat.
Wie sieht unsere Demokratie tatsächlich und real aus? Wir gehen zu demokratischen Wahlen und machen unser Kreuz bei einer Partei oder einem Vertreter einer solchen und damit haben wir, die uns zugestandene demokratische Freiheit wahrgenommen und das war auch das Einzige, was der Wähler, das Volk, in der Regel, tun kann und darf. Tatsächlich hat das ein Drittel der Gesellschaft schon aufgegeben und es werden immer mehr.
Haben wir nun unsere Wahl getroffen und die Stimmen wurden ausgezählt beginnt das Eigentliche, das mit Demokratie nur noch sehr wenig zu tun hat. Für den Staatsbürger ist die Demokratie jetzt beendet und es beginnt die Funktionärswirtschaft. Man könnte auch sagen es beginnt die demokratisch legitimierte Herrschaft der Funktionäre, was jedoch in sich ein Widerspruch ist.
Es sind die sogenannten Spitzenpolitiker, meist auf Lebenszeit, die den Parteien und Fraktionen vorstehen. Ihre Wahl wird durch Listenplätze und ausgesuchte Wahlkreise abgesichert. Da geht niemand unterwegs verloren und alle bleiben uns erhalten.
Diese Herrschaften besetzen meist, in einer Person, den Partei- und Fraktionsvorstand, sowie Regierungsämter. Der Fraktionsvorsitzende z.B. im Parlament ist zugleich, im umgedrehten Sinne von Arbeitsteilung und demokratischer Vielfalt, auch im Parteivorstand vertreten. Das Selbe gilt auch für Minister, Bürgermeister oder Senatoren und natürlich die Regierungschefs selber. Eine schon vor den Wahlen bestandene Auswahl und Vorherrschaft wird immer aufs neue manifestiert und gefestigt.
Im Resultat beherrscht also - eine relativ kleine Gruppe, von wenigen Menschen über die Partei und Fraktion, die frei gewählten Volksvertreter. Die eigentlichen gewählten Volksvertreter, die den Staatsbürger vertreten sollen und in den meisten Fällen auch wollen, die über die Parteibasis ausgesucht und nominiert wurden - spielen ganz offensichtlich in der Regel keine politische Machtrolle. Sie werden durch einen sogenannten Fraktionszwang mundtot gemacht. Diesem Fraktionszwang unterliegen alle von uns frei gewählten Volksvertreter. Es gibt auch Ausnahmen, wie der Einsatz von Soldaten weltweit.
Tatsächlich und real hat eine Fraktion, bis auf ganz wenige Ausnahmen, eine einzige Stimme mit der sie spricht. Und, um dieser einen Stimme besonderen Ausdruck und Nachdrücklichkeit zu verleihen werden besonders charismatische, rhetorisch begabte, eigentlich vorher noch Mundtote, zum Reden und Vortragen im Parlament und der Öffentlichkeit herangezogen, die wiederum nur sagen dürfen, was der Fraktionswille zulässt. Im Prinzip sind das auch immer wieder die selben Persönlichkeiten, die diese Vorträge auch schon vor den Wahlen gehalten haben. Ganz besonders sind hier die sogenannten Parteisekretäre hervorzuheben, die ihren Chefs unangenehme Reden ersparen. Für diese Treuetätigkeit erhalten sie in der Regel - später, bei Regierungsparteien einen Ministerposten.
Das lässt sich für uns alle, die politisch interessiert sind, leicht erkennen, auch dass da alle, die einer Partei angehören und Reden dürfen, immer wieder bis zur absoluten Peinlichkeit das Selbe floskelhaft vortragen oder besser erzählen und zwar auf Wort und Komma getreu. Selbstverständlich nur die, die auch eine Partei- oder Fraktionserlaubnis zum Reden haben. Eben die begabten erwähnten charismatischen Redner, im Parlament und vor den Medien.
Es kommt schon mal vor, dass da jemand sich verplappert oder seinen Text vergessen hat und frei redet, was ihm oder ihr das noch vorhandene demokratische Verständnis sagt. Das Resultat solcher Vorträge kommt oft einer Parteien oder gar Regierungskrise gleich. Eigentlich wurde doch nur ein demokratisches Recht wahrgenommen und die Demokratie gewährleistet die freie Meinungsäußerung. Die gesamte Medienwelt und alle Parteien stürzen sich jetzt auf diese Person und machen sie, mit allen verfügbaren Diffamierungen, selten Lob, restlos nieder. Sogar der Bundespräsident Horst Köhler hat sich dieses demokratische Recht genommen und damit fast die gesamte Republik ins Wanken gebracht.
Nein, er hatte keinen Fehler gemacht, aber er hat sich den vorherrschenden demokratischen Gepflogenheiten widersetzt, die da heißen: "Nur was die Partei erlaubt darf gesagt werden, alles weitere, also die private Meinung, ist nicht erwünscht". Das ist angewandte und täglich praktizierte Demokratie. Natürlich ist das nicht demokratisch, im Sinne von Demokratie, denn zwischen demokratischem Wunschtraum und praktizierter Demokratie besteht ein feiner - oder besser großer Unterschied.
Wir Menschen, die sich außerhalb des Funktionärssystems der Parteien befinden, dürfen alles sagen, das ist Meinungsfreiheit, die uns das Grundgesetze zusichert. die jedoch in der praktizierten Demokratie verhallt. Ähnlich ist es bei den Medien, die dürfen auf Grund der Pressefreiheit alles sagen und schreiben, auch das wird überhört. Leider plappern sie nur zu oft nach, was die charismatischen Parteivorsprecher so an Floskeln unter das Volk gestreut haben. Kommentare, Erklärungen und somit Aufklärung schaffen ist selten geworden.
Durch diese hier erwähnten Defizite hat sich die Demokratie in das Gegenteil - in eine Diktatur der Funktionäre und ihrer Helfershelfer und Ideengeber verwandelt. Diesen gleichen Vorgang kann man im praktizierten Kommunismus und Narzissmus, den Gegenstücken der Demokratie beobachten, nur dass dort alles noch viel extremer gehandhabt wird.
Es sollte jetzt genug sein und unsere Demokratien sollten sich wieder auf demokratische Gepflogenheiten, wie sie es im Ansatz vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion noch gab, zurück besinnen und das System Reformieren. Rotation im Zeitrhythmus, zumindest in den Spitzen der Parteien und Regierungen ist unvermeidbar, um Klientelpolitik einen Riegel vorzuschieben und die Vielfalt in der Demokratie zu fördern.
"Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus", und in diesem Zusammenhang kann man z.B. die Schweiz und ihr politisches und soziales System, zumindest in großen Teilen, empfehlen.
Ein Ansatz wie eine globale demokratische Ordnung der neuen Art aussehen könnte - unter Download "www.weltversorgungsgesellschaft.de".
Wolfgang Bergmann
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Vielleicht verändert DAS ... die Welt!
Keine Partei für alle, sondern die ECHTE, WAHRE DEMOKRATIE für ALLE.
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16.11.2010, 15:10
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#2
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Freiwirtschaftler
Stammuser
Registriert seit: 22.06.2009
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Zitat:
Zitat von Wolf
Nach den mehrfach und sich wiederholenden Vorkommnissen in Europa, wo vollkommen offensichtlich - für jeden erkennbar - Gesetze gegen die Mehrheit der Staatsbürger in den europäischen Parlamenten verabschiedet werden, scheint ein Reformieren der demokratischen Verhältnisse geboten.
Beispiele: Rentenanpassungen zum Nachteil der Bürger auf 62 Jahre in Frankreich und der BRD 67 Jahre, Einsparpakete im Sozialetat zu Lasten der Ärmsten - in ganz Europa, Atomlaufzeitverlängerung in der BRD, Einführung der Kopfbauschale in der BRD, Kriegseinsätze und vieles mehr. Viele friedliche Demonstrationen im europäischen Raum werden permanent und immer wieder mit Polizeigewalt gestört und aufgelöst und das alles gegen die staatsbürgerliche Meinungsmehrheit in den Nationen.
Unsere Demokratien sind nur noch volksferne Debattierklubs von gewählten Politikern, Lobbyverbänden, EU-Kommissaren, globalen Organisationen, wie die G8 und Einzelvertreter der Wirtschaft und Banken usw. und von denen geht die reale, tatsächlich Macht aus. Mal ehrlich - das ist unübersehbar.
Artikels 20 Grundgesetz der BRD:
(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist
Für viele Staaten und den Staatsbürger ist dies geltendes Recht, das so nicht ganz wahrgenommen werden kann und eigentlich auch nie so genau stattgefunden hat.
Wie sieht unsere Demokratie tatsächlich und real aus? Wir gehen zu demokratischen Wahlen und machen unser Kreuz bei einer Partei oder einem Vertreter einer solchen und damit haben wir, die uns zugestandene demokratische Freiheit wahrgenommen und das war auch das Einzige, was der Wähler, das Volk, in der Regel, tun kann und darf. Tatsächlich hat das ein Drittel der Gesellschaft schon aufgegeben und es werden immer mehr.
Haben wir nun unsere Wahl getroffen und die Stimmen wurden ausgezählt beginnt das Eigentliche, das mit Demokratie nur noch sehr wenig zu tun hat. Für den Staatsbürger ist die Demokratie jetzt beendet und es beginnt die Funktionärswirtschaft. Man könnte auch sagen es beginnt die demokratisch legitimierte Herrschaft der Funktionäre, was jedoch in sich ein Widerspruch ist.
Es sind die sogenannten Spitzenpolitiker, meist auf Lebenszeit, die den Parteien und Fraktionen vorstehen. Ihre Wahl wird durch Listenplätze und ausgesuchte Wahlkreise abgesichert. Da geht niemand unterwegs verloren und alle bleiben uns erhalten.
Diese Herrschaften besetzen meist, in einer Person, den Partei- und Fraktionsvorstand, sowie Regierungsämter. Der Fraktionsvorsitzende z.B. im Parlament ist zugleich, im umgedrehten Sinne von Arbeitsteilung und demokratischer Vielfalt, auch im Parteivorstand vertreten. Das Selbe gilt auch für Minister, Bürgermeister oder Senatoren und natürlich die Regierungschefs selber. Eine schon vor den Wahlen bestandene Auswahl und Vorherrschaft wird immer aufs neue manifestiert und gefestigt.
Im Resultat beherrscht also - eine relativ kleine Gruppe, von wenigen Menschen über die Partei und Fraktion, die frei gewählten Volksvertreter. Die eigentlichen gewählten Volksvertreter, die den Staatsbürger vertreten sollen und in den meisten Fällen auch wollen, die über die Parteibasis ausgesucht und nominiert wurden - spielen ganz offensichtlich in der Regel keine politische Machtrolle. Sie werden durch einen sogenannten Fraktionszwang mundtot gemacht. Diesem Fraktionszwang unterliegen alle von uns frei gewählten Volksvertreter. Es gibt auch Ausnahmen, wie der Einsatz von Soldaten weltweit.
Tatsächlich und real hat eine Fraktion, bis auf ganz wenige Ausnahmen, eine einzige Stimme mit der sie spricht. Und, um dieser einen Stimme besonderen Ausdruck und Nachdrücklichkeit zu verleihen werden besonders charismatische, rhetorisch begabte, eigentlich vorher noch Mundtote, zum Reden und Vortragen im Parlament und der Öffentlichkeit herangezogen, die wiederum nur sagen dürfen, was der Fraktionswille zulässt. Im Prinzip sind das auch immer wieder die selben Persönlichkeiten, die diese Vorträge auch schon vor den Wahlen gehalten haben. Ganz besonders sind hier die sogenannten Parteisekretäre hervorzuheben, die ihren Chefs unangenehme Reden ersparen. Für diese Treuetätigkeit erhalten sie in der Regel - später, bei Regierungsparteien einen Ministerposten.
Das lässt sich für uns alle, die politisch interessiert sind, leicht erkennen, auch dass da alle, die einer Partei angehören und Reden dürfen, immer wieder bis zur absoluten Peinlichkeit das Selbe floskelhaft vortragen oder besser erzählen und zwar auf Wort und Komma getreu. Selbstverständlich nur die, die auch eine Partei- oder Fraktionserlaubnis zum Reden haben. Eben die begabten erwähnten charismatischen Redner, im Parlament und vor den Medien.
Es kommt schon mal vor, dass da jemand sich verplappert oder seinen Text vergessen hat und frei redet, was ihm oder ihr das noch vorhandene demokratische Verständnis sagt. Das Resultat solcher Vorträge kommt oft einer Parteien oder gar Regierungskrise gleich. Eigentlich wurde doch nur ein demokratisches Recht wahrgenommen und die Demokratie gewährleistet die freie Meinungsäußerung. Die gesamte Medienwelt und alle Parteien stürzen sich jetzt auf diese Person und machen sie, mit allen verfügbaren Diffamierungen, selten Lob, restlos nieder. Sogar der Bundespräsident Horst Köhler hat sich dieses demokratische Recht genommen und damit fast die gesamte Republik ins Wanken gebracht.
Nein, er hatte keinen Fehler gemacht, aber er hat sich den vorherrschenden demokratischen Gepflogenheiten widersetzt, die da heißen: "Nur was die Partei erlaubt darf gesagt werden, alles weitere, also die private Meinung, ist nicht erwünscht". Das ist angewandte und täglich praktizierte Demokratie. Natürlich ist das nicht demokratisch, im Sinne von Demokratie, denn zwischen demokratischem Wunschtraum und praktizierter Demokratie besteht ein feiner - oder besser großer Unterschied.
Wir Menschen, die sich außerhalb des Funktionärssystems der Parteien befinden, dürfen alles sagen, das ist Meinungsfreiheit, die uns das Grundgesetze zusichert. die jedoch in der praktizierten Demokratie verhallt. Ähnlich ist es bei den Medien, die dürfen auf Grund der Pressefreiheit alles sagen und schreiben, auch das wird überhört. Leider plappern sie nur zu oft nach, was die charismatischen Parteivorsprecher so an Floskeln unter das Volk gestreut haben. Kommentare, Erklärungen und somit Aufklärung schaffen ist selten geworden.
Durch diese hier erwähnten Defizite hat sich die Demokratie in das Gegenteil - in eine Diktatur der Funktionäre und ihrer Helfershelfer und Ideengeber verwandelt. Diesen gleichen Vorgang kann man im praktizierten Kommunismus und Narzissmus, den Gegenstücken der Demokratie beobachten, nur dass dort alles noch viel extremer gehandhabt wird.
Es sollte jetzt genug sein und unsere Demokratien sollten sich wieder auf demokratische Gepflogenheiten, wie sie es im Ansatz vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion noch gab, zurück besinnen und das System Reformieren. Rotation im Zeitrhythmus, zumindest in den Spitzen der Parteien und Regierungen ist unvermeidbar, um Klientelpolitik einen Riegel vorzuschieben und die Vielfalt in der Demokratie zu fördern.
"Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus", und in diesem Zusammenhang kann man z.B. die Schweiz und ihr politisches und soziales System, zumindest in großen Teilen, empfehlen.
Ein Ansatz wie eine globale demokratische Ordnung der neuen Art aussehen könnte - unter Download "www.weltversorgungsgesellschaft.de".
Wolfgang Bergmann
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Demokratie der Mitte ist doch schon ein Gummibegriff!
Wo ist denn bitte schön die Mitte?
Demokratie heißt übersetzt direkte Volksherrschaft und das heißt, dass das Volk seine Politik selber macht.
Mit Mitte, links und rechts hat das nix zu tun.
Jeder Parteienklüngel wird früher oder später zum Opfer elitärer Minderheiten und deshalb kann nur eine Rätedemokratie die Lösung bringen und zwar in möglichst überschaubaren Gemeinwesen, nämlich einerseits um den Interessen einzelner Menschen gerechter werden zu können und andererseits um unangreifbar zu werden.
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17.11.2010, 10:55
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#3
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Registriert seit: 07.09.2010
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Zitat:
Zitat von Pommes
Demokratie der Mitte ist doch schon ein Gummibegriff!
Wo ist denn bitte schön die Mitte?
Demokratie heißt übersetzt direkte Volksherrschaft und das heißt, dass das Volk seine Politik selber macht.
Mit Mitte, links und rechts hat das nix zu tun.
Jeder Parteienklüngel wird früher oder später zum Opfer elitärer Minderheiten und deshalb kann nur eine Rätedemokratie die Lösung bringen und zwar in möglichst überschaubaren Gemeinwesen, nämlich einerseits um den Interessen einzelner Menschen gerechter werden zu können und andererseits um unangreifbar zu werden.
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Hallo Pommes,
die Mitte ist die Demokratie.
Mitte heißt für mich, beide Anliegen der Kontrahenten so gut wie möglich zu erfüllen und zwar auf einem neuen Wege. Ich lasse dem was er besitzt und gebe dem, der nichts hat, das was er braucht.
Die Mitte ist der Punkt zwischen allen Richtungen und kann geometrisch nachgewiesen werden, indem ich eine Linie von im Kreise angeordneten Richtungen zu Richtungen zeichne und dort, wo sich die Linien kreuzen, dort ist die Mitte. Eine konstante Stelle, Punkt oder auch ein Ort.
In der Politik gibt eine solche Mitte noch nicht, aber wenn wir eine solche Mitte etablieren, dann wird dort Demokratie stattfinden, da Demokratie logischer Weise die Mitte ist.
Gruß Wolfgang
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Keine Partei für alle, sondern die ECHTE, WAHRE DEMOKRATIE für ALLE.
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17.11.2010, 11:22
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#4
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Schäng
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Zitat:
Zitat von Wolf
Hallo Pommes,
die Mitte ist die Demokratie.
Mitte heißt für mich, beide Anliegen der Kontrahenten so gut wie möglich zu erfüllen und zwar auf einem neuen Wege. Ich lasse dem was er besitzt und gebe dem, der nichts hat, das was er braucht.
Die Mitte ist der Punkt zwischen allen Richtungen und kann geometrisch nachgewiesen werden, indem ich eine Linie von im Kreise angeordneten Richtungen zu Richtungen zeichne und dort, wo sich die Linien kreuzen, dort ist die Mitte. Eine konstante Stelle, Punkt oder auch ein Ort.
In der Politik gibt eine solche Mitte noch nicht, aber wenn wir eine solche Mitte etablieren, dann wird dort Demokratie stattfinden, da Demokratie logischer Weise die Mitte ist.
Gruß Wolfgang
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Sicher gibt es bereits heute in der Politik die Mitte. Zugegeben, nicht als Partei, eher als Volk oder auch Souverän. Dementsprechend verhart auf dieser Position der heutige Nichtwähler, künftige Neinwähler. Der Platz ist also längstens belegt.
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17.11.2010, 11:48
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#5
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Freiwirtschaftler
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Registriert seit: 22.06.2009
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Zitat:
Zitat von Spökes
Sicher gibt es bereits heute in der Politik die Mitte. Zugegeben, nicht als Partei, eher als Volk oder auch Souverän. Dementsprechend verhart auf dieser Position der heutige Nichtwähler, künftige Neinwähler. Der Platz ist also längstens belegt.
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Ich würde die Kontrahenten erst mal definieren wollen.
Und so sehe ich auf der einen Seite diejenigen, elitären Subjekte, welche ihrem Egoismus folgend, die vermeintliche Polposition anstreben und dabei über Leichen gehen um das Volk zu versklaven und auf der anderen Seite steht das Volk, das weichgespülte, gehirngewaschene, belogene, betrogene Volk, mit seinen Existenzängsten, in Unkenntnis der Zusammenhänge und möglicher Alternativen.
Da sehe ich null Chance, auch nur auf den Hauch einer Mitte, nicht mal in homöopathischen Dosen.
Wie soll diese Mitte aussehen, ein bisschen Sklaverei, ein Bisschen Reichtum?
Nein!
Es gibt keine Mitte für dieses System, denn es baut auf Abhängigkeiten und Macht und Herrschaftsansprüche elitärer Subjekte.
Letztere haben sich nun mit ihrem Kapitalismus ins Aus geschossen und sind definitiv auf die Blödheit des Volkes angewiesen.
Wir hätten derzeit die Jahrhundertchance zu einer funktionierenden selbstbestimmten Gesellschaft, wir bräuchten lediglich eine Demurrage auf Bargeld u. Sichtguthaben einführen.
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17.11.2010, 12:44
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#6
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Schäng
Registriert seit: 12.08.2008
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Stimmung:
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Zitat:
Zitat von Pommes
Ich würde die Kontrahenten erst mal definieren wollen.
Und so sehe ich auf der einen Seite diejenigen, elitären Subjekte, welche ihrem Egoismus folgend, die vermeintliche Polposition anstreben und dabei über Leichen gehen um das Volk zu versklaven und auf der anderen Seite steht das Volk, das weichgespülte, gehirngewaschene, belogene, betrogene Volk, mit seinen Existenzängsten, in Unkenntnis der Zusammenhänge und möglicher Alternativen.
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Mir kommt es weniger auf die Definition an da mir die Grenzen häufig zu verschwimmen scheinen, man sich glatt in einer "verkehrten Welt" widerfindet.
Hin und wieder hält man das Volk für dümmer, als es ist. Im Abgleich zwischen Stadt- und Landbevölkerung mag ich schon davon ausgehen, dass die Masse Menschen zwar in dem System eingebunden ist, sich aber dennoch eine Existenz ohne demselben vorstellen kann. Nun, die gewohnte gewonnene Bequemlichkeit gilt es noch zu genießen, nicht sich darin zu verlieren. "Führe uns nicht in Versuchung sondern erlöse uns von dem Übel" läßt sich in der flexiblen Mitte schnell umsetzen. Gehemmt sind sicherlich Leute, die sich gleich links und rechts der Mitte in Aussenbereichen befinden, also gewählt haben.
Zitat:
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[b]Da sehe ich null Chance, auch nur auf den Hauch einer Mitte, nicht mal in homöopathischen Dosen.[b]
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Klar, solange es keine Notwendigkeit zum Handeln gibt.
Zitat:
Wie soll diese Mitte aussehen, ein bisschen Sklaverei, ein Bisschen Reichtum?
Nein!
Es gibt keine Mitte für dieses System, denn es baut auf Abhängigkeiten und Macht und Herrschaftsansprüche elitärer Subjekte.
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Ja, die Zwänge drumherum sind unangenehm und richtungsweisend. Gott sei Dank aber nicht verewigt.
Zitat:
Letztere haben sich nun mit ihrem Kapitalismus ins Aus geschossen und sind definitiv auf die Blödheit des Volkes angewiesen.
Wir hätten derzeit die Jahrhundertchance zu einer funktionierenden selbstbestimmten Gesellschaft, wir bräuchten lediglich eine Demurrage auf Bargeld u. Sichtguthaben einführen.
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Da brachte gestern so ein Clown aus "der Anstalt" den Vorschlag, alle wichtigen Positionen im Land mit gelosten Leuten zu besetzen. Für einen friedlichen Neuanfang sicherlich nicht die schlechteste Idee.
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17.11.2010, 13:03
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#7
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Erfahrener Benutzer
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Beiträge: 591
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Zitat:
Zitat von Spökes
Sicher gibt es bereits heute in der Politik die Mitte. Zugegeben, nicht als Partei, eher als Volk oder auch Souverän. Dementsprechend verhart auf dieser Position der heutige Nichtwähler, künftige Neinwähler. Der Platz ist also längstens belegt.
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Hallo Spökes,
so kann man es auch formulieren und du hast es ganz genau erkannt. Jetzt gilt es nur noch diese Menschen als die Mitte, in Form der EDM zu überzeugen und ihnen eine Stimme zu geben.
Gruß Wolfgang
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17.11.2010, 23:21
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#8
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Freiwirtschaftler
Stammuser
Registriert seit: 22.06.2009
Ort: Wuppertal
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@ → Wolf
Zitat:
ZITAT:
Mitte heißt für mich, beide Anliegen der Kontrahenten so gut wie möglich zu erfüllen und zwar auf einem neuen Wege. Ich lasse dem was er besitzt und gebe dem, der nichts hat, das was er braucht.
---/-
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Merkst du nicht, dass das ein Widerspruch in einem Satz ist?
Erst mal ist das Ansinnen einer deiner Kontrahenten, schon mal nicht ansatzweise zu vermitteln, denn der möchte leistungslos auf Kosten des Volkes reich werden.
Darüber hinaus ist es wohl total blödsinnig dem Einen was zu geben, ohne dem Anderen was wegzunehmen.
Was der Eine zu viel hat, hat der andere nämlich zu wenig und der, der zu viel hat, wird dir schon klar machen, dass er keinesfalls gewillt ist, was abzugeben.
Auch ist es total illusorisch zu glauben, dass ein Idealzustand auf Basis guten Willens zu erreichen ist, solange die Möglichkeit besteht das Volk zu versklaven.
Das widerspricht einfach dem menschlichen Egoismus.
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18.11.2010, 10:23
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#9
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weltmensch
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Registriert seit: 25.10.2009
Beiträge: 4.676
Stimmung:
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Zitat:
Zitat von Pommes
@ → Wolf
Merkst du nicht, dass das ein Widerspruch in einem Satz ist?
Erst mal ist das Ansinnen einer deiner Kontrahenten, schon mal nicht ansatzweise zu vermitteln, denn der möchte leistungslos auf Kosten des Volkes reich werden.
Darüber hinaus ist es wohl total blödsinnig dem Einen was zu geben, ohne dem Anderen was wegzunehmen.
Was der Eine zu viel hat, hat der andere nämlich zu wenig und der, der zu viel hat, wird dir schon klar machen, dass er keinesfalls gewillt ist, was abzugeben.
Auch ist es total illusorisch zu glauben, dass ein Idealzustand auf Basis guten Willens zu erreichen ist, solange die Möglichkeit besteht das Volk zu versklaven.
Das widerspricht einfach dem menschlichen Egoismus.
|
Wir werden auf Abertausende von Widersprüchen stoßen, die wir in Diskussionen klären müssen, indem wir den guten Mittelweg finden müssen. Wir müssen lernen, den Mittelweg zu finden, denn er ist die Vorgabe für das Ziel, dass wir vielleicht erreichen können. richard
__________________
Sorgt euch nicht, LEBT.
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18.11.2010, 10:41
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#10
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Freiwirtschaftler
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Zitat:
Zitat von agano
Wir werden auf Abertausende von Widersprüchen stoßen, die wir in Diskussionen klären müssen, indem wir den guten Mittelweg finden müssen. Wir müssen lernen, den Mittelweg zu finden, denn er ist die Vorgabe für das Ziel, dass wir vielleicht erreichen können. richard
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Zunächst hat unsere Gesellschaft eine Geldsystemkrise, die sich weder leugnen noch übergehen oder aussitzen läßt.
Da ein funktionierendes Geld die unbedingte Voraussetzung für eine arbeitsteilige Gesellschaft ist, muß an der Stelle begonnen werden, etwas zu tun.
Es verhält sich etwa wie mit einem Motor, bevor man den Zylinderkopf abnimmt, schaut man ja auch erst mal ob die Batterie dran ist.
Solange wir Arbeit durch Kapital ersetzen, diskutieren wir im Kreis, um letztlich festzustellen, dass dem menschlichen Egoismus nur ein Hindernis in den Weg gestellt werden kann, das nicht zu knacken ist und dieses Hindernis heißt Freigeld.
Paradigmenwechsel, guter Wille, oder beten, hilft da nicht weiter!
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