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18.07.2010, 07:03
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#1
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One-Post-Wonder
Registriert seit: 17.07.2010
Beiträge: 1
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Schon irgendwie links
Nach einer weltweiten Studie denken besser Gebildete oft, sie stünden politisch links, vertreten aber in Wahrheit politisch rechte (konservative und neoliberale) Positionen (etwa zur Einkommensungleichheit).
Wer besser gebildet ist, ordnet sich eher dem linken Spektrum zu, neigt aber gleichzeitig dazu, größere Einkommensunterschiede zu befürworten, also glaubt vermutlich, dass er zu Recht ein überdurchschnittliches Einkommen bezieht oder zumindest ein solches “verdient” zu haben. (…)
Studenten sind keineswegs links, sondern ideologisch im Mainstream.
Wer heute studiert, kennt dies garantiert: diese Vorreiter der Generation der selbstverliebten Egomanen, wie eine andere Studie sie seit den letzten 30 Jahren diagnostiziert.
Die Psychologen kommen zum Ergebnis, dass die heutigen Studenten weniger Empathie haben als diejenigen in den 1980er und 1990er Jahren. Einen besonders großen Rückgang soll es nach 2000 gegeben haben, wobei es seitdem weiter nach unten ging (…) Tatsächlich sprechen zahlreiche Forscher von einem wachsenden Narzissmus und Individualismus sowie einem Anstieg der Selbstbezogenheit und der Selbsteinschätzung. Die jetzige Studentengeneration, so Konrath, gelte als “Generation Me” und werden von vielen als Generation, die bislang am stärksten “selbstzentriert, narzisstisch, konkurrierend, selbstsicher und individualistisch” sei: “Es überrascht nicht, dass diese wachsende Selbstwertschätzung von einer entsprechenden Abwertung der Anderen begleitet wird.”
Diejenigen, die* “Hartz IV” als Standard-Schimpfwort und als Ausdruck für alles, auf das man mit einem herablassenden Lächeln herabblicken kann, benutzen. Hartz IVler, diese sebstverschuldeten Verlierer, faul, dumm, nicht leistungswillig: das Gegenteil von dem, als das man sich selbst sieht. Sie vertreten in sozialpolitischer Sicht meist knallhart neoliberale Positionen, huldigen der Leistungsideologie, der sozialen Ungleichheit: es hätten ja alle die selben Chancen gehabt.
Aber sie denken oft,* sie wären irgendwie (mitte) links – weil sie auch nicht rechts sind in dem Sinne, dass sie nicht nationalistisch, ausländer- oder frauenfeindlich sind, dass sie eben gesellschaftspolitisch durchaus nicht konservativ sind, wobei sie natürlich die zur politischen Orientierung gehörende sozialpolitische Seite vergessen. Nein, sie sind sie sind ja sogar für die SPD, so lange da “die Vernünftigen” das Sagen haben (Schröder, Steinmeier, Kahrs) und die “Reformpolitik” weiter geht. Und sie trinken ja auch, wenn nicht ne Latte, dann ne Bionade (meist aber v.a., weil sie so schick teuer ist, und wegen des Szene-Lifestyle-Touchs). Sie nennen Prinzipienlosigkeit Pragmatismus, ihren Narzissmus “gesundes Selbstbewusstsein”, verstecken hinter ihrer immer und überall dargebotenen Ironie, dass es letztlich nichts Relevantes für sie gibt außer ihnen selbst, und verbergen ihre Oberflächlichkeit hinter dem Schein schicker neuer Apple-Produkte.
Bei beinahe jedem Studiengang fragen sie mit einem abfällig-mitleidigem Ton, was man denn “damit mal machen” wolle. Nach dem Studium möchten sie ihrerseits einen Job bekommen, der sich erstens durch gute Bezahlung, zweitens durch einen hohen Lohn und drch drittens viel Geld auszeichnet. Bei Alumni-Treffen ist die erste und einzige Frage, was die Absolventen des Studienganges denn jetzt so verdienen (dann natürlich immer in der Form “drei fünf”, um eine gewisse Lässigkeit im Umgang mit solchen Zahlen auszudrücken – Menschen, die mit 350 statt 3500 Euro im Monat auskommen müssen, haben sich ja schließlich nicht genug angestrengt). Nach dem Studium wird man für diejenigen arbeiten, die einem das meiste Geld bezahlen, egal wo: man muss ja schließlich auch “seine Hypotheken abbezahlen”.
Aber man ist ja schon irgendwie links.
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18.07.2010, 09:51
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#2
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Erfahrener Benutzer
Stammuser
Registriert seit: 19.03.2009
Beiträge: 729
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Danke für den Artikel.
Wenigstens einer in dieser riesigen Welt, die das Phänomen "links" wenigstens hier und da ein wenig anknabbern.
Aus meiner Sicht gibt es in Deutschland keine Linke Bewegung mehr.
Die Bewegung oder "Strömung" wurde stigmatisiert oder schlichtweg vernichtet.
Es mag wohl noch Einzelne Linke geben, die dieses adjektiv verdienen würden, aber die sind so alleinstehend und werden als "echte Linke" auch nichts erreichen können.
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30.07.2010, 13:51
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#3
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beurlaubt
Registriert seit: 24.07.2010
Beiträge: 73
Stimmung:
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Hallo deserd.
Zitat:
Zitat von deserd
Danke für den Artikel.
Wenigstens einer in dieser riesigen Welt, die das Phänomen "links" wenigstens hier und da ein wenig anknabbern.
Aus meiner Sicht gibt es in Deutschland keine Linke Bewegung mehr.
Die Bewegung oder "Strömung" wurde stigmatisiert oder schlichtweg vernichtet.
Es mag wohl noch Einzelne Linke geben, die dieses adjektiv verdienen würden, aber die sind so alleinstehend und werden als "echte Linke" auch nichts erreichen können.
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"LINKS", "RECHTS", dies sind in erster Linie Begriffe - Standort-Begriffe, ja - diese kommen aus der nach-französischen-Revolutionszeit, diese zeigten in erster Linie den Sitz-Standort der Parteien im Parlament; wo jemand saß, ob rechts oder links. Erst in neuerer Zeit wird mit den Begriffen: RECHTS, LINKS ein gewisses (politisches) Denken in Verbindung gebracht. linke Politik assoziiert man ja immer noch mit:- Verteilungpolitik
- nicht mit Geld umgehen können
- etc.
Da auch die Bevölkerung mittlerweile erkannnt hat - oder haben sollte - daß mit striktem "linken" Denken schlecht vernünftige Politik gemacht werden kann - vernünftige, nachhaltige Politik im Sinne ihres Landes, wird es "echte Linke" - echt und reinrassige - kaum geben.
Insofern kann ich mit den Begriffen "RECHTS", "LINKS" wenig anfangen; entweder es ist gute oder schlechte Politik - egal, ob "RECHTS" oder "LINKS".
Andere Studien besagen auch, daß das Potential innerhalb der Bevölkerung für rechtes Gedankengut etwa bei 15% liegt, ohne, daß diese Bevölkerungsteile gleich durch die Bank weg rechte Parteien wählen würden.
Auch die Wähler, die - in Sachsen etwa - die NPD gewählt haben, würde ich nicht alle als Stammwähler dieser Partei abstempeln; die NPD hat sich geschickt als Protestpartei hervorgetan ... mehr nicht.
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30.07.2010, 14:10
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#4
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Neuling
Registriert seit: 29.05.2010
Beiträge: 13
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am hohen anspruch sind ganze weltsysteme zusammengebrochen, genannt sozialismus. sobald eine macht eingenommen wird, glauben sich die mächtigen im recht. da kann nur ein humanistisches grundvertändnis helfen, das jederzeit aktiv geschützt werden muß. so hat man ja das recht, die verfassung zu verteidigen. mir sind begriffe wir -progressiv- näher als die klassische eindimensionale linksrechts-linie.
problematisch ist, daß auch unter den hartz-IV-betroffenen recht intelligente leute sind. früher wurden ads-schüler nicht verstanden und entdeckt und konnten ihre fähigkeiten nicht voll einsetzen. dagegen können heute viele kindchen bessergestellter studieren. es hat sich längst eine geld-elite, ein neuer adel gebildet, der das gesellschaftliche potential oft genug verspekuliert. viele wichtige investitionen bleiben unrealisiert.
und ganz nebenbei: diese elite-angehörigen haben ein interesse daran, daß sich nicht jeder mensch in der welt wirklich gut unterhalten kann. denn fremde nationalsprachen zu erlernen, erfordert einen hohen aufwand. wir haben da einen anderen gerechteren ansatz. steffen (europa-demokratie-esperanto)
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07.08.2010, 18:57
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#5
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Erfahrener Benutzer
Stammuser
Registriert seit: 19.03.2009
Beiträge: 729
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Zitat:
Zitat von Der Neandertaler
Hallo deserd.
"LINKS", "RECHTS", dies sind in erster Linie Begriffe - Standort-Begriffe, ja - diese kommen aus der nach-französischen-Revolutionszeit, diese zeigten in erster Linie den Sitz-Standort der Parteien im Parlament; wo jemand saß, ob rechts oder links. Erst in neuerer Zeit wird mit den Begriffen: RECHTS, LINKS ein gewisses (politisches) Denken in Verbindung gebracht. linke Politik assoziiert man ja immer noch mit:- Verteilungpolitik
- nicht mit Geld umgehen können
- etc.
Da auch die Bevölkerung mittlerweile erkannnt hat - oder haben sollte - daß mit striktem "linken" Denken schlecht vernünftige Politik gemacht werden kann - vernünftige, nachhaltige Politik im Sinne ihres Landes, wird es "echte Linke" - echt und reinrassige - kaum geben.
Insofern kann ich mit den Begriffen "RECHTS", "LINKS" wenig anfangen; entweder es ist gute oder schlechte Politik - egal, ob "RECHTS" oder "LINKS".
Andere Studien besagen auch, daß das Potential innerhalb der Bevölkerung für rechtes Gedankengut etwa bei 15% liegt, ohne, daß diese Bevölkerungsteile gleich durch die Bank weg rechte Parteien wählen würden.
Auch die Wähler, die - in Sachsen etwa - die NPD gewählt haben, würde ich nicht alle als Stammwähler dieser Partei abstempeln; die NPD hat sich geschickt als Protestpartei hervorgetan ... mehr nicht.
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'Links' und 'Rechts' sind mehr als "Standort-Begriffe", falls du damit Sitzordnung meinen tust ....
Für mich sind L. und R. vom Ursprung her deutlich verschiedene "Politik-Gesinnungen" und für einige anerkannte Politologen gibt es die sogenannte "Links-Rechts-Topic", was für mich auch eine Art "Grundlage" (Basis) darstellt.
Auch wenn sich Links und Rechts ein wenig angenähert haben durch die ökonomische Compression und der kompletten "Vernichtung" (auch Stigmatisierung, auch Okkupation, auch Zersetzung, Unterwanderung etc) der Linken Bewegung, bleiben diese Unterschiede bestehen ... - auch wenn es Links defacto nicht mehr gibt  , so bleibt aber doch das Ideal
Es ist ja schon etwas seltsam, dass trotz des Verschwindens von Links das 'Linke Ideal' quasi immer noch omnipräsent ist (auch dieses Forum lebt davon, aber Linke sind hier echt wenig, tja is auch kein Wunder) .... - vielleicht sollte man den Linken dafür danken .... (ich hab schon immer dieses fiktionale Beerdigungsevent als Andenken-Plakat im Kopf)
Wenn das Ganze nicht mehr da ist, dann wirds bitter, sag ich mal, ääätsch bbäätsch!
Denn die verschiedenen gesellschaftlichen Ausprägungen von Mitte-Rechts sind eben mal nicht so dolle ....
Aber bis heute weis ja kaum einer, was "Links" eigentlich will. Scheinbar gibts auch nicht so viel Literatur dazu - ich hatte bis jetzt auch noch kein Buch dazu gefunden - ich weiß allerdings von einem Buch von einem Felix Kolb, der da ein Buch, glaub ein kleines, geschrieben hat - ich bin allerdings nicht besonders darauf erpicht mir dieses Buch zu kaufen, weil ich Kolb pesönlich kenne (Attac-Industrie, laut Nachdenk-Seiten gar nicht links sondern rechts) und mir das gut vorstellen kann.
Was jetzt links ist und was nicht, das habe ich in vielen langen Recherche-Sessions vieler Internetseiten eingekreist grob extrahiert, und gedanklich auch schon historisch ergänzt (weil es gab bestimmt noch ein, zwei linke Kommunisten außer diesem jenen Einen in Italien ...) - meist wikipedia-Seiten, davon aber viele schlüssig zu einem Ergebnis zusammengefasst, denn die Wikipedia-Seite über Linke Politik weis das selber nicht, versucht es allerdings einzugrenzen
Auch ist hier im Forum von einem User namens Naiv eine sehr gute Erklärung über den deutlichen Unterschied zwischen Links und Rechts, was die jeweils beabsichtigte Gesellschaftsveränderung ausmachen soll - glaub ein Thread über Faschismus.
Das, was für mich am ehesten Links war, ist am besten mit der Undogmatischen Linken beschrieben.
2005 hat sich die "Interventionistische Linke" gegründet, wahrscheinlich ein Produkt aus der Spaltung der Autonomen Szene vs der(Sekte) Antideutsch mit 3 Strömungen, (wobei eine davon engere Verquickungen mit "Der Linken" hat, also streng genommen nicht Links), die sich mit dem Adjektiv "undogmatisch" schmücken, aber natürlich etwas ganz anderes darstellen als die Historische Undogmatische der 70er und 80er.
Ja, ich glaube, die Linke der 70er war ein Sinn-Ideal-Produkt des Luxus. - Und der ist aus.
Geändert von deserd (07.08.2010 um 19:00 Uhr).
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07.08.2010, 19:07
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#6
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Erfahrener Benutzer
Stammuser
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.573
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Zuerst einmal haben wir in einer Gesellschaft die da unten und die da oben. Der grundsätzliche Gegensatz besteht also zwischen Unten und Oben, also den Unterdrückten und Ausgebeuteten und deren Unterdrückern und Ausbeutern.
Links ist, wer die herrschende Klasse bekämpft, eine Rechter, wer sich denen andient und angekrochen kommt.
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07.08.2010, 21:04
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#7
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beurlaubt
Registriert seit: 08.08.2008
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Zitat:
Zitat von Hellmann
Zuerst einmal haben wir in einer Gesellschaft die da unten und die da oben. Der grundsätzliche Gegensatz besteht also zwischen Unten und Oben, also den Unterdrückten und Ausgebeuteten und deren Unterdrückern und Ausbeutern.
Links ist, wer die herrschende Klasse bekämpft, eine Rechter, wer sich denen andient und angekrochen kommt.
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Du pauschalisierst wieder.
Der grundsätzliche Unterschied besteht im Charakter.
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07.08.2010, 21:08
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#8
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beurlaubt
Registriert seit: 03.01.2010
Beiträge: 967
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Zitat:
Zitat von Hellmann
Zuerst einmal haben wir in einer Gesellschaft die da unten und die da oben. Der grundsätzliche Gegensatz besteht also zwischen Unten und Oben, also den Unterdrückten und Ausgebeuteten und deren Unterdrückern und Ausbeutern.
Links ist, wer die herrschende Klasse bekämpft, eine Rechter, wer sich denen andient und angekrochen kommt.
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Damit gehörst Du zu den ehrenhaften Helden? Verheb´Dich bloß nicht, das geht nur schwer wieder weg.
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07.08.2010, 22:26
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#9
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Erfahrener Benutzer
Stammuser
Registriert seit: 19.03.2009
Beiträge: 729
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Zitat:
Zitat von Hellmann
Links ist, wer die herrschende Klasse bekämpft, eine Rechter, wer sich denen andient und angekrochen kommt.
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Hmm, ja, das ist schon etwas grob vereinfacht und passt wahrscheinlich nur in Teilen ....
Die nicht-radikale Linke war eher eine des ideellen nicht gewalttätigen Kampfes für eine bessere Welt.
Die Rechten und auch Rechtsextremen können in Teilen durchaus auch obrigkeits-kritisch sein, vor allem in heutigen Zeiten kann man solche Rechte auch finden, und zwar Herrschaftsandienende und Herrschaftskritische im NPD-Spektrum.
Wenn Rechte und Rechtsextreme herrschaftskritisch agieren, dann wird die schon öfter beklagte Querfront befürchtet.
Historisch gabs das auch, man denke z. B. an die Strasser-Brüder
Trotzdem sind aber herrschaftskritische Linke und herrschaftskritische Rechte unterschiedllicher Gesinnung.
Geändert von deserd (07.08.2010 um 22:28 Uhr).
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07.08.2010, 22:35
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#10
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beurlaubt
Registriert seit: 03.01.2010
Beiträge: 967
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Zitat:
Zitat von deserd
Hmm, ja, das ist schon etwas grob vereinfacht und passt wahrscheinlich nur in Teilen ....
...
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Ich glaube, dass es gar nicht passt. Wer gestern Terroristen verteidigte, kann heute Minister werden.
Links oder Rechts ist egal, da beide Extreme den Menschen schaden und der Rest sich irgendwie in der immer breiteren Mitte trifft.
Vor allem kriege ich immer noch nicht in den Kopf, was man unter Obrigkeitsgäubigkeit versteht. Ist es Neid oder Verachtung für die, die sich innerhalb eine Gesellschaft bewegen können und ihren Weg gehen?
Forsche Sprüche ohne Inhalt, ständig wiederkehrende Blubberblasen....
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