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26.06.2010, 16:12
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#1
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Kapitalist
Stammuser
Registriert seit: 15.10.2009
Beiträge: 1.040
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Rätsel um die Handy-Spur im Fall Bögerl
Hallo,
laut Stern-online soll die Polizei auch mit dem Entführer gesprochen haben. Dieses würde dann natürlich den Hauptverdächtigen des allmystery-Forums als Täter ausschließen.
Zitat:
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Die Entführer hatten am Tattag bereits kurz nach 11 Uhr vom Bögerl-Handy mit dem Ehemann gesprochen und später von diesem Gerät der Polizei Anweisungen für die Geld-Übergabe gegeben
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Außerdem soll der Polizei der Aufenthaltsort des Handys von Maria Bögerl bekannt gewesen sein. Aus diesem Grund frage ich mich wieso dann kein Zugriff erfolgte um das Handy zu holen.
Zitat:
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Der „Stern“-Bericht über die Ortung des Handys stützt sich auf einen internen Vermerk der Polizei, wonach die Beamten am Entführungstag noch vor 14.30 Uhr wussten wo sich das Handy der Bankiersfrau befand.
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Die Ort des Handy muss eigentlich kurz nach dem Anruf von Herrn Bögerl wegen der Entführung der Polizei bekannt gewesen sein. Es kann doch nicht lange dauern ein Handy zu orten.
Zitat:
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Danach hatte der Täter offenbar den Akku aus dem Handy entfernt oder das Gerät zerstört.
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Hier möchte die Polizei anscheinend aus ermittlungstaktischen Gründe keine Aussagen zu tätigen.
http://www.bild.de/BILD/news/2010/06...andy-spur.html
Gruß
Sebastian
Geändert von Sebastian Hauk (26.06.2010 um 17:09 Uhr).
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26.06.2010, 17:38
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#2
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beurlaubt
Registriert seit: 03.01.2010
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Ich kommentiere das auch nicht näher, aber ist Dir bekannt, was man unter einer Handyortung versteht?
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26.06.2010, 17:48
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#3
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Kapitalist
Stammuser
Registriert seit: 15.10.2009
Beiträge: 1.040
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Hallo,
soll auf bis zu 250 m Entfernung genau möglich sein ein Handy zu orten. Und das dürfte dann doch reichen um das Handy zu finden.
http://www.wer-weiss-was.de/theme132...le4024937.html
http://www.trackyourkid.de/content/nutzen.php
Ich weiß jetzt nur nicht, ob eine Ortung auch dann möglich ist, wenn der Akku des Handys leer ist. Es könnte doch auch einfach sein, dass der Akku vom Handy von Frau Bögerl schon fast leer war als sie entführt worden ist.
Es kommt mir eigenartig vor, dass der Entführer das Handy so lange bei sich gehabt hat und sich dann die Mühe macht die Sim-Karte oder den Akku zu entfernen. Er hätte sich doch einfach nur von dem Handy wegbewegen müssen.
Geändert von Sebastian Hauk (26.06.2010 um 17:57 Uhr).
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26.06.2010, 18:14
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#4
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beurlaubt
Registriert seit: 03.01.2010
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Nein, die übliche Handyortung läuft über die Daten der normalen Telefonie. Ein Handy ist kein genereller GPS-Sender.
Es gibt da Unterschiede zwischen den Netzbetreibern, was z.B. das Verhalten bei einem sich bewegenden Handy angeht.
In der Netzwelt wird das Verfahren schon halbwegs zutreffend beschrieben. Handyortung findet über die Funkzellen statt. Sie gibt an, in welcher Zelle sich das handy befindet. aber auch da gibt es technische "Raffinessen", bei denen nicht zwingend die Zelle genutzt wird, in der sich das Handy tatsächlich befindet. Die Materie ist etwas kompliziert und unterliegt einem ständigen Wechsel und vielen "Geheimnissen" der Netzbetreiber. Eine ganz genaue Bestimmung ist nur mit viel Aufwand (Zeit) möglich. Wenn ein Handy nicht sendet kommt auch nichts an. Das ist aber kein Geheimnis. Ohne Saft, keine Kraft, kein Signal.
Ich schau mal, was öffentlich zugänglich ist und erzähle vielleicht mehr.
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26.06.2010, 18:18
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#5
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Kapitalist
Stammuser
Registriert seit: 15.10.2009
Beiträge: 1.040
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Hallo,
Zitat:
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Es kommt mir eigenartig vor, dass der Entführer das Handy so lange bei sich gehabt hat und sich dann die Mühe macht die Sim-Karte oder den Akku zu entfernen. Er hätte sich doch einfach nur von dem Handy wegbewegen müssen.
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der Entführer wusste also dass er mit dem Handy geortet werden konnte. Sonst hätte er ja nicht das Handy unbrauchbar gemacht. Trotzdem trägt er es die ganze Zeit bei sich.
Vielleicht ist es ihm auch nur am Ende eingefallen und er hat dann das Handy vor lauter Wut auf den Boden geworfen und dabei ist es dann kaputt gegangen. 
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26.06.2010, 18:34
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#6
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Stammuser
Registriert seit: 05.09.2009
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Zitat:
Zitat von Elfer
Nein, die übliche Handyortung läuft über die Daten der normalen Telefonie. Ein Handy ist kein genereller GPS-Sender.
Es gibt da Unterschiede zwischen den Netzbetreibern, was z.B. das Verhalten bei einem sich bewegenden Handy angeht.
In der Netzwelt wird das Verfahren schon halbwegs zutreffend beschrieben. Handyortung findet über die Funkzellen statt. Sie gibt an, in welcher Zelle sich das handy befindet. aber auch da gibt es technische "Raffinessen", bei denen nicht zwingend die Zelle genutzt wird, in der sich das Handy tatsächlich befindet. Die Materie ist etwas kompliziert und unterliegt einem ständigen Wechsel und vielen "Geheimnissen" der Netzbetreiber. Eine ganz genaue Bestimmung ist nur mit viel Aufwand (Zeit) möglich. Wenn ein Handy nicht sendet kommt auch nichts an. Das ist aber kein Geheimnis. Ohne Saft, keine Kraft, kein Signal.
Ich schau mal, was öffentlich zugänglich ist und erzähle vielleicht mehr.
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http://www.iwi.uni-hannover.de/lv/uc...rame_haupt.htm
in der mitte bei
"Wie kann ein Handy geortet werden?"
eine privatperson wird wohl keine technischen rafinessen verwenden 
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26.06.2010, 18:36
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#7
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Stammuser
Registriert seit: 05.09.2009
Beiträge: 477
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Zitat:
Zitat von Sebastian Hauk
der Entführer wusste also dass er mit dem Handy geortet werden konnte.
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da wäre ich mir nicht so sicher
Zitat:
Zitat von Sebastian Hauk
Vielleicht ist es ihm auch nur am Ende eingefallen und er hat dann das Handy vor lauter Wut auf den Boden geworfen und dabei ist es dann kaputt gegangen. 
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vielleicht ist auch einfach der akku ausgegangen, oder er hat es im hohen bogen weckgeschmissen weil er es nicht mehr gebraucht hat
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26.06.2010, 18:43
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#8
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Kapitalist
Stammuser
Registriert seit: 15.10.2009
Beiträge: 1.040
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Hallo jovi,
Zitat:
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vielleicht ist auch einfach der akku ausgegangen,
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das vermute ich auch.
Zitat:
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oder er hat es im hohen bogen weckgeschmissen weil er es nicht mehr gebraucht hat
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darauf bin ich noch gar nicht gekommen. Auf jeden Fall möchte die Polizei sich dazu anscheinend aus ermittlungstaktischen Gründen nicht näher zu äußern. Vielleicht ist dieses Wissen bei einer Täterbefragung von entscheidender Bedeutung.
Gruß
Sebastian
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26.06.2010, 19:02
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#9
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Stammuser
Registriert seit: 05.09.2009
Beiträge: 477
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Zitat:
Zitat von Sebastian Hauk
darauf bin ich noch gar nicht gekommen. Auf jeden Fall möchte die Polizei sich dazu anscheinend aus ermittlungstaktischen Gründen nicht näher zu äußern. Vielleicht ist dieses Wissen bei einer Täterbefragung von entscheidender Bedeutung.
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meine tips wären:
-die polizei hat nicht daran gedacht, handyortung zu betreiben (aufgeregt, nicht gewusst, ... sind auch nur menschen).
-so ein ortungsgerät gibt es nicht überall.
-man muss jede menge papierkram ausfüllen um sowas benutzen zu dürfen.
ich glaube dem polizeisprecher war es einfach nur peinlich ... hinterher ist man immer schlauer 
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26.06.2010, 19:09
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#10
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beurlaubt
Registriert seit: 03.01.2010
Beiträge: 967
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Zitat:
Zitat von jovi
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Erwartest Du, dass ich nun auf Details eingehe?
OK, ein paar sind drin. Nicht nur die Sendestärke des Handys ist wichtig, auch der Bereich, den ein Mast abdeckt. Bei UMTS kommen noch ganz andere Dinge zum Tragen.
Also kann ich sagen, dass sich ein einem bestimmten Bereich aufhält. Manchmal springen die Maten auch, wenn sie überalstet sind und dann stimmt schon mal gar nichts.
Dann ist das ganze eine passive Angelegenheit. Ich kann nicht hergehen und die Messung von verschiedenen Masten heraus anstoßen. ich bekomme nur einen Masten mitgeteilt. Um eine schnittmenge bilden zu können, muss ich das glück haben, dass das handy zwischen den drei Masten springt. Aktiv kann ich da nichts machen. Alles reine Theorie aus der Navigation, die ich aktiv beeinflussen kann. Dazu kommt, dass sich die Technik der Betreiber ändert, ohne, dass jemand einen ÜBerblick über die Details hat. Abstrahlrichtung, Stärke der Masten pp.
Es gibt da noch ein paar Feinheiten, über die ich hier nicht spreche.
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