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15.08.2010, 15:28
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#21
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beurlaubt
Registriert seit: 08.08.2008
Beiträge: 4.476
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Zitat:
Zitat von Sebastian Hauk
Hallo Britta,
auf diese Weise denken dann die Muslime, dass sie hier willkommen sind. Im Moment ist es doch so, dass durchaus der Eindruck entsteht, dass es Deutschland besser gehen würde, wenn es hier keine Muslime geben würde.
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Der Bau einer Moschee - wie z.B. jetzt auch auf Ground Zero in New York, hat bestenfalls Symbolcharakter. Es ist eine Geste, die zu nichts anderem taugt.
Was nutzt eine solche (heuchlerische) Geste, wenn man die Menschen weiterhin schlecht behandelt und wenn in den Medien die Hetze nicht aufhört?
Zitat:
Zitat von Sebastian Hauk
In Holland herrschen schon ganz krasse Zustände.
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Es sind hauptsächlich die Medien, die für solche Zustände verantwortlich sind. Früher waren die Berichte in den Medien anders und Muslime hatten mal einst ein gutes Ansehen. Das ist noch nichtmal lange her. Es gab viele Spielfilme aus 1001 Nacht, interessante Dokumentation, ein ganz anderes Bild von muslemischen Ländern wie heute. Warum hat sich das verändert?
Wenn jetzt von Iran/Irak die Rede ist, denkt man nur an Krieg. Dass das Länder mit einer sehr alten Kultur sind, haben die Menschen schon vergessen.
Zitat:
Zitat von Sebastian Hauk
Auch hier gilt das Gleiche. Deutsche können sich dann einfach mehr erlauben, während Ausländer direkt bestraft werden.
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Das kann ich so erstmal nicht glauben.
Wer Gast ist, sollte sich aber schon benehmen.
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15.08.2010, 15:33
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#22
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beurlaubt
Registriert seit: 08.08.2008
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Zitat:
Zitat von Elfer
Selbst wenn mir mancher hier alles unterstellen würde, außer einem integrativen Wesen, ist Integration (Wille und Möglichkeit) eigentlich die einzige Forderung, die ich aufstelle.
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Wenn sich Einheimische für Ausländer einsetzen, die ausgewiesen werden sollen, kann man dann nicht annehmen, sie wären integriert?
Das ist doch der Ursprung des Asyls von vor Urzeiten, jemandem der verfolgt wird im eigenen Haus Unterschlupf und Schutz zu bieten. Wenn sich niemand fand, der das für den Verfolgten tun wollte, dann gab es auch kein Asyl.
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15.08.2010, 16:19
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#23
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beurlaubt
Registriert seit: 03.01.2010
Beiträge: 967
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Zitat:
Zitat von Britta
Wenn sich Einheimische für Ausländer einsetzen, die ausgewiesen werden sollen, kann man dann nicht annehmen, sie wären integriert?
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Nein, nicht wenn die „Einheimischen“ sich entweder frei von einer Bewertung des Einzelfalles nur der Sache wegen kümmern. Vor allem aber auch nicht, wenn Anwälte und Einheimische sich darüber profilieren wollen. Letzteres ist in der Art doch nichts anderes als Menschenhandel, oder? Der eine nutzt den Menschen wegen des wirtschaftlichen, der andere wegen des persönlichen und der Anwalt wegen beider Aspekte aus.
Es gibt unzählige Beispiele. Da wird z.B. fast eine Hochschulstiftung gegründet, um einen Pseudolibanesen vor der Ausweisung zu schützen. Darüber hinaus klagt man den menschenunwürdigen Staat und die menschenunwürdigen Verfahren an.
Dabei vergisst man gerne, dass die Kunstfamilie El Zein, Zain, Al Zein, El Zain, Alseen…..mittlerweile mehrere tausend Mitglieder zählt, von denen keiner asylberechtigter Libanese ist.
Zitat:
Zitat von Britta
Das ist doch der Ursprung des Asyls von vor Urzeiten, jemandem der verfolgt wird im eigenen Haus Unterschlupf und Schutz zu bieten. Wenn sich niemand fand, der das für den Verfolgten tun wollte, dann gab es auch kein Asyl.
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Nein, Asyl ist keine dauerhafte Lösung. Kann es sein, muss es aber nicht. Ziel muss sein, dass die Bedingungen im Herkunftsland menschenwürdig und in Einklang mit den Menschenrechten gestaltet werden. Allerdings scheint dies wohl nebensächlich zu sein. Denn bedenkt man die staatliche Verachtung der Menschenrechte in diesem Land, können sie gar kein Asylgrund sein.
Die reine Aufnahme der Menschen ist und war noch nie eine Lösung. Kein Land der Welt kann sich eine grenzenlose Aufnahme leisten. Das ist einfach so, wer hat dafür Gegenargumente?
Mich wundert es noch heute, wie die kritik- und grenzenlosen Zugzugsbefürworter die Fakten leugnen konnten.
Da kamen Menschen in dieses Land, die Asyl forderten und da flogen sie mindestens ein Mal im Jahr in das Land ihrer Peiniger.
Nein? Wie, denn sie genossen ja keine Freizügigkeit. Die Ausreise wäre kaum möglich gewesen, geschweige denn die Einreise. Stimmt, nicht unter den Personalien, unter denen sie hier Asyl beanspruchten.
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15.08.2010, 16:42
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#24
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beurlaubt
Registriert seit: 08.08.2008
Beiträge: 4.476
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Zitat:
Zitat von Elfer
Vor allem aber auch nicht, wenn Anwälte und Einheimische sich darüber profilieren wollen.
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Solche Fälle gibt es und hier stimme ich dir auch zu.
Es gibt aber auch die Fälle, wo man wirklich von Integration sprechen kann, wo die Menschen hier Freunde gefunden haben und sich richtig in die Gemeinschaft eingelebt haben und dann ausgewiesen werden sollen.
Zitat:
Zitat von Elfer
Letzteres ist in der Art doch nichts anderes als Menschenhandel, oder? Der eine nutzt den Menschen wegen des wirtschaftlichen, der andere wegen des persönlichen und der Anwalt wegen beider Aspekte aus.
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Es ist jedenfalls nicht in Ordnung. Menschenhandel würde ich es aber auch nicht nennen.
Zitat:
Zitat von Elfer
Es gibt unzählige Beispiele. Da wird z.B. fast eine Hochschulstiftung gegründet, um einen Pseudolibanesen vor der Ausweisung zu schützen. Darüber hinaus klagt man den menschenunwürdigen Staat und die menschenunwürdigen Verfahren an.
Dabei vergisst man gerne, dass die Kunstfamilie El Zein, Zain, Al Zein, El Zain, Alseen…..mittlerweile mehrere tausend Mitglieder zählt, von denen keiner asylberechtigter Libanese ist.
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Kann ich so nichts dazu sagen, ich kenne den Fall nicht. Vorstellen kann ich mir das.
Zitat:
Zitat von Elfer
Nein, Asyl ist keine dauerhafte Lösung. Kann es sein, muss es aber nicht. Ziel muss sein, dass die Bedingungen im Herkunftsland menschenwürdig und in Einklang mit den Menschenrechten gestaltet werden. Allerdings scheint dies wohl nebensächlich zu sein.
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Also müßte sich die Welt verändern. Das tut sie aber nicht so schnell und wer weiß, ob sie nicht noch schlechter wird.
Menschwürdige Zustände sind immer nebensächlich, wenn es nur ums Geld geht.
Zitat:
Zitat von Elfer
Die reine Aufnahme der Menschen ist und war noch nie eine Lösung. Kein Land der Welt kann sich eine grenzenlose Aufnahme leisten. Das ist einfach so, wer hat dafür Gegenargumente?
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Ich kann mich an Zeiten unter Kohl erinnern, wo es hieß wir hätten Monate mit 500.000 Asylanträgen gehabt. Städte und Kommunen wußten schon nicht mehr, wo sie die Menschen unterbringen sollten und wie sie das finanzieren sollten.
Zitat:
Zitat von Elfer
Mich wundert es noch heute, wie die kritik- und grenzenlosen Zugzugsbefürworter die Fakten leugnen konnten.
Da kamen Menschen in dieses Land, die Asyl forderten und da flogen sie mindestens ein Mal im Jahr in das Land ihrer Peiniger.
Nein? Wie, denn sie genossen ja keine Freizügigkeit. Die Ausreise wäre kaum möglich gewesen, geschweige denn die Einreise. Stimmt, nicht unter den Personalien, unter denen sie hier Asyl beanspruchten.
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Dann hätten sie ihr Asylgesuch doch selbst widerlegt?
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15.08.2010, 18:00
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#25
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beurlaubt
Registriert seit: 03.01.2010
Beiträge: 967
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Zitat:
Zitat von Britta
Solche Fälle gibt es und hier stimme ich dir auch zu.
Es gibt aber auch die Fälle, wo man wirklich von Integration sprechen kann, wo die Menschen hier Freunde gefunden haben und sich richtig in die Gemeinschaft eingelebt haben und dann ausgewiesen werden sollen.
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Aber es geht nur um die anderen, nicht um die einen. Es geht ja wirklich nur um einen verträglichen Zuzug, da niemandem daran gelegen sein kann, wenn sich aus diesem Grund eine unerträgliche Grundstimmung im Land bildet. Und es geht um die, die sich hier nicht integrieren und die, die hier Straftaten begehen.
Zitat:
Zitat von Britta
Es ist jedenfalls nicht in Ordnung. Menschenhandel würde ich es aber auch nicht nennen.
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Warum nicht mal provokant von Menschenhandel sprechen. Nur weil sie vorgeben Gutes zu wollen? Oder weil sich niemand gehandelt fühlt?
OK, ist auch stark überzogen. Allerdings sollte man sich mal Gedanken darüber machen. Ist wie der Samariter, der der alten Frau über die Straße hilft und sie dort stehen lässt, während die alte Frau überlegt, wie sie wieder zurück kommt, dorthin, wo sie eigentlich sein wollte.
Zitat:
Zitat von Britta
Kann ich so nichts dazu sagen, ich kenne den Fall nicht. Vorstellen kann ich mir das.
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Sie sind im Netz nachvollziehbar.
Zitat:
Zitat von Britta
Also müßte sich die Welt verändern. Das tut sie aber nicht so schnell und wer weiß, ob sie nicht noch schlechter wird.
Menschwürdige Zustände sind immer nebensächlich, wenn es nur ums Geld geht.
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Ich habe aber das Gefühl, dass die Hilfe vor Ort dabei vergessen wird. Wir nehmen Afghanen auf, weil sie vor den Taliban fliehen und müssen uns dafür rechtfertigen, dass wir uns in Afghanistan am Kampf gegen die Taliban beteiligen.
Mal losgelöst von der aktuellen Situation oder Entwicklung. Gab es diese Kritik schon von Anbeginn an. Zu einer Zeit, wo die Bevölkerung den Einsatz noch begrüßte.
Wir stellen uns aber nicht die Frage, warum die Bevölkerung den Einsatz immer weniger unterstützte, warum wir lange nicht zu einer Veränderung der Situation kommen.
Es ist ein anderes Thema, aber es taugt, um die selbst provozierten Hemmnisse darzustellen.
Wir tun etwas, wobei wir uns selber wegen überzogener bedenken im Weg stehen.
Entweder tue ich es in letzter Konsequenz oder lasse es gleich. Aber wie gesagt, das ist ein anderes Thema.
Zitat:
Zitat von Britta
Ich kann mich an Zeiten unter Kohl erinnern, wo es hieß wir hätten Monate mit 500.000 Asylanträgen gehabt. Städte und Kommunen wußten schon nicht mehr, wo sie die Menschen unterbringen sollten und wie sie das finanzieren sollten.
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Ja, es gab die Zeiten. Es gibt sie gerade wieder, nur, dass es keine Asylanten sind. Heute sind des die armen Länder Europas. Die Länder, die man zu früh in die EU aufgenommen hat.
Zitat:
Zitat von Britta
Dann hätten sie ihr Asylgesuch doch selbst widerlegt?
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Ein guter Deutscher hinterfragt das aber nicht, denn damit setzt er sich der Kritik der Ausländerfeindlichkeit aus. Das gilt und galt übrigens auch für Behörden.
Eben diese Entwicklungen bereitet uns heute erhebliche Probleme. Es ist schwer das rad zurück zu drehen.
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15.08.2010, 23:06
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#26
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beurlaubt
Registriert seit: 08.08.2008
Beiträge: 4.476
Stimmung:
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Zitat:
Zitat von Elfer
Aber es geht nur um die anderen, nicht um die einen. Es geht ja wirklich nur um einen verträglichen Zuzug, da niemandem daran gelegen sein kann, wenn sich aus diesem Grund eine unerträgliche Grundstimmung im Land bildet.
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Die unerträgliche Grundstimmung im Lande bildet sich, weil man die einheimische Bevölkerung verarmt. Da sind dann Ausländer eine Möglichkeit, jemandem die Schuld zu geben. Der Sündenbock sozusagen. Die ganze Diskussion wird von den Medien noch geschürt, geht aber am eigentlichen Problem vorbei - wie auch die Meinung Vieler von den von der Wirtschaftspolitik gemachten Problemen beeinflusst wird.
Wenn man das ausblenden könnte, könnte man ernsthaft darüber:
Zitat:
Zitat von Elfer
Und es geht um die, die sich hier nicht integrieren und die, die hier Straftaten begehen.
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diskutieren, ohne Vorurteile.
Zitat:
Zitat von Elfer
Warum nicht mal provokant von Menschenhandel sprechen. Nur weil sie vorgeben Gutes zu wollen? Oder weil sich niemand gehandelt fühlt?
OK, ist auch stark überzogen. Allerdings sollte man sich mal Gedanken darüber machen. Ist wie der Samariter, der der alten Frau über die Straße hilft und sie dort stehen lässt, während die alte Frau überlegt, wie sie wieder zurück kommt, dorthin, wo sie eigentlich sein wollte.
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Es ist nicht in Ordnung so etwas für seine eigenen Zwecke zu missbrauchen und auf die Tränendrüse zu drücken. Aber Menschenhandel ist nicht das passende Wort. Provozieren würde ich damit auch nicht, denn es wäre nichts anderes wie diejenigen, die das für ihre Stimmungsmache missbrauchen.
Zitat:
Zitat von Elfer
Sie sind im Netz nachvollziehbar.
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Müßte ich googlen.
Zitat:
Zitat von Elfer
Ich habe aber das Gefühl, dass die Hilfe vor Ort dabei vergessen wird. Wir nehmen Afghanen auf, weil sie vor den Taliban fliehen und müssen uns dafür rechtfertigen, dass wir uns in Afghanistan am Kampf gegen die Taliban beteiligen.
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Inzwischen denke ich, dass die vor der Bundeswehr fliehen...
Weil die NATO da unten ist und der Westen wie auch der Osten immer mal wieder mitmischt und sich in das Leben der Menschen dort einmischt, gibt es da keinen Frieden.
Zitat:
Zitat von Elfer
Mal losgelöst von der aktuellen Situation oder Entwicklung. Gab es diese Kritik schon von Anbeginn an. Zu einer Zeit, wo die Bevölkerung den Einsatz noch begrüßte.
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Da wußte die Bevölkerung aber noch nicht, dass es ein Kriegseinsatz war. Uns wurde ja vorgelogen, es wäre eine Hilfsmission. Die Meisten haben das ja auch lange geglaubt. Wäre der wahre Einsatz bekannt gewesen, hätte es keinen BW-Einsatz in Afghanistan gegeben.
Zitat:
Zitat von Elfer
Wir stellen uns aber nicht die Frage, warum die Bevölkerung den Einsatz immer weniger unterstützte, warum wir lange nicht zu einer Veränderung der Situation kommen.
Es ist ein anderes Thema, aber es taugt, um die selbst provozierten Hemmnisse darzustellen.
Wir tun etwas, wobei wir uns selber wegen überzogener bedenken im Weg stehen.
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ich war immer gegen diesen Einsatz. Es ist alles verlogen.
Zitat:
Zitat von Elfer
Entweder tue ich es in letzter Konsequenz oder lasse es gleich. Aber wie gesagt, das ist ein anderes Thema.
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Hätten wir es nicht lassen müssen? So wurden wir langsam in kleinen Dosen daran gewöhnt, dass Deutschland wieder Krieg führt, wieder Militärmacht ist. Wir verteidigen Deutschland nicht am Hindukusch, wir unterstützen einen Rohstoffkrieg für westliche Konzerne. Ich finde das einfach furchtbar.
Wir wollen nicht handeln, nicht kaufen - wir stehlen einfach.
Zitat:
Zitat von Elfer
Ja, es gab die Zeiten. Es gibt sie gerade wieder, nur, dass es keine Asylanten sind. Heute sind des die armen Länder Europas. Die Länder, die man zu früh in die EU aufgenommen hat.
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Hat man doch so gewollt. Die US-Bankster haben ja sogar beim Bücherfälschen den Griechen geholfen, damit die die Kriterien zur Aufnahme erfüllen. Das war Betrug, für den es keine Strafe gibt, weil Gesetze oder bereits die Diskussion dazu erfolgreich verhindert wurden.
Zitat:
Zitat von Elfer
Ein guter Deutscher hinterfragt das aber nicht, denn damit setzt er sich der Kritik der Ausländerfeindlichkeit aus. Das gilt und galt übrigens auch für Behörden.
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Die Wahrheit darf man oft aus den verschiedensten Gründen nicht sagen. Schwierige Zeiten für aufrichtige, ehrliche Menschen und gute Zeiten für Heuchler.
Zitat:
Zitat von Elfer
Eben diese Entwicklungen bereitet uns heute erhebliche Probleme. Es ist schwer das rad zurück zu drehen.
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Es ist immer Zeit für einen neuen Anfang.
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