Es gibt klare und penible Sicherheitsvorschriften für jeden Krimskrams in diesem Land. Es gibt auch klare Sicherheitsvorschriften für derlei Events. Das Mindestmaß derer wurde von den Behörden in Bezug auf die Genehmigung der LP2010 missachtet.
Das ist ein offenkundiger, klarer Fakt.
Und hier besteht ein öffentliches Interesse an Aufklärung.
Auch, wenn dieses Fehlverhalten letztlich nicht Ursache sein muss,
so bleibt die Frage, warum die Behörden hier klar versagt haben.
Vielleicht geht daraus allein noch kein Haftgrund hervor.
Aber wie gesagt, sollte die Story des SPON stimmen, ...
Es gibt Sicherheitskonzepte. Ich kann nicht von der Hand weisen, dass sie in Duisburg mißachtet worden sind.
Allerdings ergibt sich daraus keine Erklärungspflicht auf einer PK und erst recht keinen Haftgrund in irgendeiner Art und Weise.
Ein Haftgrund könnte sich aus den Ermittlungen ergeben, aber die laufen gerade an.
Die Bundespolizei hat - wenn überhaupt - eine Teilzuständigkeit für den alten Güterbahnhof. Die Ermittlungen dürften bei der richtigen Polizei geführt werden.
Ein wirklich düsteres Ereignis für die Angehörigen und Freunde der zu Tode gekommenen ...
- und auch für die deutsche Musikszene
(Schließlich ist die LP eine Art deutscher Markenartikel)
Schwer verantwortungslos:
1,4 Mio Menschen auf einem Event-Gelände für 500.000 Besucher
Im Sequenzer-de Forum berichtet einer, der als selbst-Musikschaffender als Helfer für den DRK dort im Einsatz war, er käme sich vor wie in einem Kosovo-Flüchtlingslager .....
" ...übel, als ich mich auf Spiegel-TV mich selbst bei den Wiederbelebungsmassnahmen sah ... war gerade am k**** .... "
Zitat
"Die „Europäische Kulturhauptstadt Ruhr 2010“ setzte von Anfang an auf Großveranstaltungen und war bemüht, alles Mögliche zur Kultur zu erklären - auch die Loveparade. Dagegen gab es durchaus Kritik."
Zitat
"Die „Europäische Kulturhauptstadt Ruhr 2010“ setzte von Anfang an auf Großveranstaltungen und war bemüht, alles Mögliche zur Kultur zu erklären - auch die Loveparade. Dagegen gab es durchaus Kritik."
Unabhängig von dem Kulturhauptstadtjahr war diese beklagenswerte Remidemi-Veranstaltung eingeplant. Und na ja, jede Mega-City, als solche sehe ich die Rhein-Rhur-Schiene, braucht ihre Mega-Events der unterschiedlichsten Art, der Vielfalt wegen.
Hier zeigt sich die Leistungsfähigkeit. So bleibt ja noch am offensten, wie eigentlich der Knubbel sich soweit aufgelöst hat, dass Hilfskräfte überhaupt haben eingreifen können. Auch ist interessant, dass es keine bisher bekannten Engpässe bei der Versorgung der doch vermutlich auch etlichen Schwerverletzten gegeben hat.
Der Platz war einfach zu klein für solch eine eingesessene Veranstaltung, die Zugänge entsprechend. Den Publikumszuspruch fördernden Erfolg des Still-Lebens, -kommt lass uns auf der Straße tanzen-, wäre im Vorfeld zu unterstellen gewesen. Eine besondere räumliche Nähe zu einem, wohlgemerkt einem leistungsfähigen Bahnhof, auch noch erheblich richtungslastig, ist nicht zwingend Voraussetzung für solch einen Platz. Keine Ahnung, wieviele Kilometer der durchschnittliche WJT-Pilger bis zum Marienfeld benötigte aber offensichtlich kann man den Menschen in der Frage des Anmarschweges einiges zumuten.
Ob das Dingen nun niemals mehr stattfindet, glaube ich eigentlich nicht. Was es so gesehen alles nicht mehr geben dürfte? Und selbst wenn, wird sich irgendetwas Neues auftun.
Elfer, was ist eigentlich mit dem Zollverein? Die Fläche ist doch bestimmt viermal größer als am Güterbahnhof und läßt doch Zustrom aus allen Richtungen zu. In so einer Ruhrgebietsinnenstadt passt die Veranstaltung doch genauso wenig wie der CSD in die kölner Innenstadt.
Elfer, was ist eigentlich mit dem Zollverein? Die Fläche ist doch bestimmt viermal größer als am Güterbahnhof und läßt doch Zustrom aus allen Richtungen zu. In so einer Ruhrgebietsinnenstadt passt die Veranstaltung doch genauso wenig wie der CSD in die kölner Innenstadt.
Zollverein in Essen? Kann ich Dir nicht sagen. Ich bleibe dabei, dass man die LP auf der A59 hätte veranstalten müssen und den Güterbahnhof nur für die Abschlussveranstaltungen hätte nutzen können.
Wenn Du eine geignete Location nimmst, ist das Sicherheitsrisiko klein. Das haben die vorherigen LP gezeigt.
Wow!
Frau Eva Hermann ist schneller als die Staatsanwaltschaft.
Der Wirtschaftsprüfer wird eine hohe Produktivität bescheinigen.
Sie hat Den Schuldigen bereits ausgemacht und reitet
auf der PR-Welle durchs Sommerloch:
Als apokalyptische Reiter/IN!
Das das die Endzeit-Welt nicht ins Staunen bringt,
nun gut, ... man gibt sich modern, irgendwie passt halt doch wieder alles zusammen im ewigen Kreislauf.
Vor allem die härtesten Fronten.
Nein, einen Link gibt es zu dieser verbalen Axt nicht.
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Jeder Anfang ist ein [kleiner] Abschied.
Wow!
Frau Eva Hermann ist schneller als die Staatsanwaltschaft.
Der Wirtschaftsprüfer wird eine hohe Produktivität bescheinigen.
Sie hat Den Schuldigen bereits ausgemacht und reitet
auf der PR-Welle durchs Sommerloch:
Als apokalyptische Reiter/IN!
Das das die Endzeit-Welt nicht ins Staunen bringt,
nun gut, ... man gibt sich modern, irgendwie passt halt doch wieder alles zusammen im ewigen Kreislauf.
Vor allem die härtesten Fronten.
Nein, einen Link gibt es zu dieser verbalen Axt nicht.
Offensichtlich geht es um Pietät, die verletzt wurde, oder was ist mit der Hermann? Sich Gedanken zu solch einem Spektakel zu machen ist ja nicht verkehrt. Etwas merkwürdig kommt die Veranstaltung schon daher, abgesehen vom aktuellen Unglück, so rein auf deren Habitus bezogen. Selbst meinem Bruder, durchaus Volksfesterfahren, war dies ein Thema. Fragte der mich:"Sinn die all beklopp?!
Zitat:
UPDATE 26. Juli 2010. Auf der Homepage des Verlages erklärte Herrman heute: “Sollten sich dennoch vor allem Familienangehörige, Freunde und Solidargemeinschaften in ihrem Pietätsgefühl verletzt sehen, so tut mir dies aufrichtig leid.” An anderer Stelle heißt es: “Es ist nur schwer verständlich, dass eine solche Veranstaltung von Politik, Gesellschaft und Medien nahezu kritiklos schöngeredet und verharmlost wird, ohne dabei auch nur den Versuch zu unternehmen, auf die damit verbundenen Gefahren hinzuweisen.”