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25.07.2010, 15:13
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#1
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Kapitalist
Stammuser
Registriert seit: 15.10.2009
Beiträge: 1.040
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Loveparade in Duisburg
Hallo,
so unterschiedlich können Szenen bewertet werden:
http://www.bild.de/BILD/video/clip/n...oveparade.html
Zitat:
Von Schmeling sagte, dass die Polizei vor dem Unglück eine zweite Zugangsrampe geöffnet habe, damit der Druck auf den ersten Zugang nachlassen könne. Teil des Sicherheitskonzeptes sei gewesen, den Zugang zum Tunnel zu regulieren. Das sei den ganzen Tag über durch die Polizei erfolgt.
Der Zugang zum Gelände sei zu keinem Zeitpunkt gesperrt gewesen. Zum Zeitpunkt der Katastrophe hat es nach Informationen von Schmeling durchaus noch Bewegungsmöglichkeiten auf der Rampe gegeben
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Laut von Schmeling gab es noch Bewegungsmöglichkeiten vor der Rampe und der Zugang wurde auch kontrolliert. Auf den Bilden sieht es dann aber so aus, dass es dann doch ein großes Gedränge vor der Rampe gab. Bewegungsmöglichkeiten waren dann doch schon sehr eingeschränkt. Ist jetzt aber nur meine subjektive Meinung.
Gruß
Sebastian
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25.07.2010, 15:16
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#2
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beurlaubt
Registriert seit: 08.08.2008
Beiträge: 4.477
Stimmung:
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Bei solchen Großveranstaltungen muß man immer mit allem rechnen.
Ich mag solche Veranstaltungen mit so vielen Menschen nicht und weiß, warum ich da nicht hingehe.
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25.07.2010, 15:21
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#3
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Lind Gren
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.927
Stimmung:
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Zitat:
Zitat von Sebastian Hauk
Hallo,
so unterschiedlich können Szenen bewertet werden:
http://www.bild.de/BILD/video/clip/n...oveparade.html
Laut von Schmeling gab es noch Bewegungsmöglichkeiten vor der Rampe und der Zugang wurde auch kontrolliert. Auf den Bilden sieht es dann aber so aus, dass es dann doch ein großes Gedränge vor der Rampe gab. Bewegungsmöglichkeiten waren dann doch schon sehr eingeschränkt. Ist jetzt aber nur meine subjektive Meinung.
Gruß
Sebastian
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Ist echt übel was da passiert ist, aber immer alle Unwägbarkeiten abzuschätzen ist schier unmöglich. Wenn ein Flugzeug in die Menge gekracht wäre, hätten wir eine ähnliche Situation und die Frage ob es über solchen Veranstaltungen überhaupt Flugverkehr geben darf oder Ähnliches. Die Polizei und Ordnungskräfte versteh ich aber auch nicht, die sollten doch die Situation im Auge haben... 
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25.07.2010, 15:40
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#4
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Dr. Annu Naki
Stammuser
Registriert seit: 08.08.2008
Beiträge: 1.682
Stimmung:
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Sicher bleibt immer ein Risiko.
Was mir allerdings nicht einleuchten will, weshalb der Eingang zur Party hinter diesem Tunnel aufgebaut wurde. Wieso bei einer Regulierung der Zu- und Abgänge der Tunnel so voll werden konnte, dass Sicherheitsvorschriften (Rettungswege) offenbar nicht eingehalten werden konnten. Weshalb trotz konkreter Bedenken von Sicherheitskräften und Feuerwehr im Vorfeld, die Party an diesem Ort dennoch grob fahrlässig (?) genehmigt wurde.
Dass nicht noch mehr passiert ist, kann man wohl als Glück im Unglück bezeichnen.
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Jeder Anfang ist ein [kleiner] Abschied.
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25.07.2010, 16:36
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#5
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Lind Gren
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.927
Stimmung:
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Immer wieder ein Hinweis wie schnell es gehen kann. Das hätte mir und Familie auch passieren können dort  . In der heutigen Zeit ist der Tod schon soweit verdrängt, dass er einem, wenn es passiert schon unnatürlich vorkommt und immer eine vermeindliche Schwäche (Unachtsamkeit z.B.) von jemand anderem vorausgeht...
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25.07.2010, 16:43
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#6
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beurlaubt
Registriert seit: 03.01.2010
Beiträge: 967
Stimmung:
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Ich glauibe, dass vor allem im Vorfeld von allen Beteiligten Fehler gemacht wurden, die sich bitter gerächt haben. Im Moment versucht jeder seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, was darauf hindeutet, dass einiges im Vorfeld in Kauf genommen worden ist.
Nun muss klar analysiert werden, was war Auslöser und was war danach ursächlich für die Ausmaße des Unglücks.
Die letzte Loveparade nach Angaben des Veranstalters. Bei einer derartigen Durchführung das Beste, was er tun kann.
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25.07.2010, 20:56
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#7
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Dr. Annu Naki
Stammuser
Registriert seit: 08.08.2008
Beiträge: 1.682
Stimmung:
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Zitat:
Zitat von Elfer
Nun muss klar analysiert werden,...
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Falls das wahr ist:
Zitat:
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Wie SPIEGEL ONLINE erfuhr, wurden bei der Bundespolizei inzwischen sämtliche Unterlagen zur Love Parade - Einsatzbefehle, Lagemeldungen, Karten - von den Computern der Beamten sowie aus deren E-Mail-Accounts gelöscht. "Da kam sehr schnell der ganz große Staubsauger", sagte ein Beamter, der sogar eine konzertierte "Vertuschungsaktion" im Gang wähnt.
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Quelle
Darf man Vorsatz und damit Mord annehmen.
Da Oberbürgermeister und Sicherheitsdezernent und Stadtbauamt sich nicht ausreichend inhaltsstark bei Pressekonferenzen rechtfertigen, obwohl verpflichtet, sollte ein Richter eine öffentliche Anhörung bzw. Untersuchungshaft anordnen.
Andernfalls sollten die Duisburger und Beteiligten sich ihrer Eigenverantwortung gewahr werden.
Ich bin gegen einen bequemen Rücktritt.
Unehrenhafte Entlassung ohne Pensionsanspruch.
__________________
Jeder Anfang ist ein [kleiner] Abschied.
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25.07.2010, 21:04
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#8
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beurlaubt
Registriert seit: 08.08.2008
Beiträge: 4.477
Stimmung:
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Zitat:
Zitat von oloool
Falls das wahr ist:
Zitat:
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Wie SPIEGEL ONLINE erfuhr, wurden bei der Bundespolizei inzwischen sämtliche Unterlagen zur Love Parade - Einsatzbefehle, Lagemeldungen, Karten - von den Computern der Beamten sowie aus deren E-Mail-Accounts gelöscht. "Da kam sehr schnell der ganz große Staubsauger", sagte ein Beamter, der sogar eine konzertierte "Vertuschungsaktion" im Gang wähnt.
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Quelle
Darf man Vorsatz und damit Mord annehmen.
Da Oberbürgermeister und Sicherheitsdezernent und Stadtbauamt sich nicht ausreichend inhaltsstark bei Pressekonferenzen rechtfertigen, obwohl verpflichtet, sollte ein Richter eine öffentliche Anhörung bzw. Untersuchungshaft anordnen.
Andernfalls sollten die Duisburger und Beteiligten sich ihrer Eigenverantwortung gewahr werden.
Ich bin gegen einen bequemen Rücktritt.
Unehrenhafte Entlassung ohne Pensionsanspruch.
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Ich habe genau das Gegenteil in den Nachrichten gehört, nämlich das die Polizei sämtliche Planungsunterlagen beschlagnahmt hat.
Da verdreht der Spiegel mal wieder die Tatsachen und die Verantwortlichkeiten.
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25.07.2010, 21:27
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#9
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beurlaubt
Registriert seit: 03.01.2010
Beiträge: 967
Stimmung:
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Zitat:
Zitat von oloool
Falls das wahr ist:
Darf man Vorsatz und damit Mord annehmen.
Da Oberbürgermeister und Sicherheitsdezernent und Stadtbauamt sich nicht ausreichend inhaltsstark bei Pressekonferenzen rechtfertigen, obwohl verpflichtet, sollte ein Richter eine öffentliche Anhörung bzw. Untersuchungshaft anordnen.
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Lassen wir mal die Pferde im Stall.
Woraus ergibt sich für diese beamten die Verpflichtung zu einer Aussage auf einer Pressekonferenz?
Vielmehr haben sie ein "Verschwiegenheitspflicht" und könnten für Aussagen auf einer PK strafrechtlich belangt werden.
Eine öffentliche Anhörung anordnen? Sprichst Du von einem Untersuchungsaussschuß oder was?
Untersuchungshaftbefehl? Welche Infos liegen Dir vor, wonach diesen Menschen ein konkreter Tatvorwurf gemacht werden kann?
Solltest Du eine Erzwingungshaft meinen, so ist diese bei Beschuldigten nicht möglich.
Ansonsten finde ich die behaupteten Vorwürfe bei der Bundespolizei für etwas abenteuerlich. Vor allem aber stellt sich mir die Frage, ob sich eine Zuständigkeit der Bundespolizei überhaupt ergibt. Was sollte die Löscherei, wenn bei der richtigen Polizei noch alle Unterlagen vorhanden sind?
Unterlagen für einen derartigen Einsatz sind nicht vertraulich oder höher eingestuft. Vielleicht brauchte da jemand Geld und hat dem Spiegel eine Story erzählt.
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25.07.2010, 21:52
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#10
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Dr. Annu Naki
Stammuser
Registriert seit: 08.08.2008
Beiträge: 1.682
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Zitat:
Zitat von Elfer
Woraus ergibt sich für diese beamten die Verpflichtung zu einer Aussage auf einer Pressekonferenz?
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Es gibt klare und penible Sicherheitsvorschriften für jeden Krimskrams in diesem Land. Es gibt auch klare Sicherheitsvorschriften für derlei Events. Das Mindestmaß derer wurde von den Behörden in Bezug auf die Genehmigung der LP2010 missachtet.
Das ist ein offenkundiger, klarer Fakt.
Und hier besteht ein öffentliches Interesse an Aufklärung.
Auch, wenn dieses Fehlverhalten letztlich nicht Ursache sein muss,
so bleibt die Frage, warum die Behörden hier klar versagt haben.
Vielleicht geht daraus allein noch kein Haftgrund hervor.
Aber wie gesagt, sollte die Story des SPON stimmen, ...
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