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20.08.2010, 10:41
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#11
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beurlaubt
Registriert seit: 03.01.2010
Beiträge: 967
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Es ist nicht genug Arbeit für alle da, darum verlängern wir die Nettoarbeitszeit. Das ist wirklich eine sagenhafte Logik. Wochenarbeitszeit rauf, Lebensarbeitszeit rauf.
Gut, letzteres hat in erster Linie einen positiven Einfluss auf die „Rentenkassen“ und einen negativen für den Lebensabend.
Wenn man bedenkt, dass die gleich an 1/3 der Urlaubstage wollen. Wann hat ein Arbeitnehmer jemals eine 30% Erhöhung von irgendwas bekommen?
Ich glaube, selbst die Krankenhaus-Ärzte sind da nicht ganz ´ran gekommen. Daher wollten sie ja wohl dieses Jahr (oder war es letztes?) mit irgendwas um 20% nachlegen.
Zitat:
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Wer sich für Dreckskapitalisten den Buckel krumm schuftet und ihn sich geradebiegen lassen soll - bei sinkenden, bzw. nicht mehr vorhandenen Leistungen der Krankenkassen, hat nicht mehr alle Tassen im Schrank. Das selbe gilt für Renten, Rentenbeiträge etc.pp.
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Also, ich kenne die Paläste der Versicherungen und sehe auch ihre Sparmaßnahmen. Aber allgemein von nicht mehr vorhandenen Leistungen der Krankenkassen zu sprechen, ist doch weit hergeholt.
Zitat:
Zitat von otix_
Nach der Gewohnten Hetze…
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Genau diese gehört zu Problemlösungsblockern. In diesem Land spricht man nicht mehr miteinander, man bekämpft und sich lieber bis auf´s Blut. Da kann sich niemand ausnehmen, Politiker, Arbeitsgeber und -nehmer, Geldsäcke und Arme, Wirtschaft und Beamte….
Wie war das mit der gewohnten Hetze?
Zitat:
Zitat von otix_
Von Beamten steht da wieder kein Wort, anscheinend sind da 6 Wochen und mehr noch zu wenig.
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Es gab sie immer, die Beamtenwitze und sie hatten auch ihre Daseinsberechtigung.
In den 90er Jahren kippten die Verhältnisse in diesem Land dann aber immer mehr. Eben jene, die für die Misere verantwortlich waren, die Politiker, sie fingen an mit haltlosen und falschen Hetztiraden zum Sturm auf die Beamtenschaft zu blasen. In der jüngeren Zeit schließen sich dem auch die Gewerkschafter von Verdi an.
Leider wird da nur wenig an Fakten und viel an Polemik verbreitet, es wird einfach gelogen.
Fakt ist aber, dass man über den Urlaub der Beamten nicht verhandeln muss. Man kürzt ihn einfach per Gesetz.
Ebenso wenig musste man über die Wochenarbeitszeit verhandeln. Die Streichung des Urlaubsgeldes und Kürzung des Weihnachtsgeldes. Anders als in er Wirtschaft, wo diese Einschränkungen teilweise wieder aufgehoben wurden, halten sich Gesetze in der Versorgung oder Arbeitszeit und –bedingungen hartnäckig.
Fakt ist auch, dass die Beamten seit den frühen 90er Jahren bis etwa 2006 oder 2007 stetig einbußen hinnehmen mussten. Klar wird das nicht publiziert.
Es interessiert niemanden.
Sie gönnen es dem faulen Pack.
Politiker würden sich nur ungern die Möglichkeit abgraben das Ausgleichsventil Beamtenschelte aufzugeben.
Einfach, das Volk will es gar nicht hören.
Ich glaube, dass die Meisten, die über Beamte und deren Versorgung den Stab brechen, noch nicht einmal über Basiswissen verfügen. Ist aber gar nicht nötig, bei dem Thema sind wir alle Spezialisten und lassen uns nichts vormachen.
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21.08.2010, 05:35
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#12
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Lind Gren
Registriert seit: 07.08.2008
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Zitat:
Zitat von Elfer
Es ist nicht genug Arbeit für alle da, darum verlängern wir die Nettoarbeitszeit. Das ist wirklich eine sagenhafte Logik. Wochenarbeitszeit rauf, Lebensarbeitszeit rauf.
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Richtig, also doch Bürgergeld mit gleichzeitiger Geburtenkontrolle. Alternativ auch Bürgergeld = Nährflüssigkeit und totaler Kontrolle + Leben in Tanks
Zitat:
Zitat von Elfer
Also, ich kenne die Paläste der Versicherungen und sehe auch ihre Sparmaßnahmen. Aber allgemein von nicht mehr vorhandenen Leistungen der Krankenkassen zu sprechen, ist doch weit hergeholt.
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Da lässt du dich jetzt aber einlullen von falschen Versprechungen der Versicherungsbranche und ihrem Blendwerken. wie eben diesen Palästen.
Zitat:
Zitat von Elfer
Wie war das mit der gewohnten Hetze?
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Tja, wer hat angefangen.
Zitat:
Zitat von Elfer
In den 90er Jahren kippten die Verhältnisse in diesem Land dann aber immer mehr. Eben jene, die für die Misere verantwortlich waren, die Politiker, sie fingen an mit haltlosen und falschen Hetztiraden zum Sturm auf die Beamtenschaft zu blasen. In der jüngeren Zeit schließen sich dem auch die Gewerkschafter von Verdi an.
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Ach ja, die Armen
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21.08.2010, 06:27
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#13
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beurlaubt
Registriert seit: 03.01.2010
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Zitat:
Zitat von otix_
Da lässt du dich jetzt aber einlullen von falschen Versprechungen der Versicherungsbranche und ihrem Blendwerken. wie eben diesen Palästen.
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Ne, lass ich mich nicht! Wie kommst Du darauf? Ich habe meine Kämpfe ausgeführt und ich habe Leistungen empfangen. Ich kenne die gesetzliche Seite und ich kenne die private Seite.
Ich bin vollkommen dafür, die Leistungen einzufordern. Ich bin aber dagegen, von einer Nullleistung zu sprechen.
Wir können genauso gut über die Ärzte sprechen, von denen die Patienten ausgenommen werden.
Zitat:
Zitat von otix_
Tja, wer hat angefangen.
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Nicht ich und nicht die Beamten. Mal ehrlich, was soll die Frage nun?
Zitat:
Zitat von otix_
Ach ja, die Armen
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Auch davon hat niemand gesprochen. Wenn es aber darum geht, auf die Beamten einzuschlagen, ist alles gut. Wenn einer hergeht und die Dinge mal beim Namen nennt, ist es Scheiße. Ihr steht hier alle für die Rechte der Arbeitnehmer und der Unterdrückten ein. Die Beamten scheinen grundsätzlich keine Menschen mehr zu sein.
Es gibt da doch ein sehr krankes Menschenbild.
Ich würde es einfach nur mal gut finden, wenn man auch bei den Beamten gewillt ist, die Fakten wahr zu nehmen. Man muss sie ja gar nicht lieben.
Aber alle beklagen die Lügen, wobei sie sich liebend gerne daran beteiligen, wenn es gegen den gemeinsamen Feind geht.
Ich finde das (Arbeits-) Verhalten vieler Beamter echt mies, viel mieser finde ich es, wenn Leute, die für sich in Anspruch nehmen, die Probleme der Arbeitnehmer zu (er) kennen, sich auf so eine miese Art auf eine Berufsgruppe eingeschossen haben und dabei gewillt sind alles zu ignorieren, was dieser Stammtischhaltung entgegen steht.
Ich muss wie jeder andere meine Familie ernähren und wahrscheinlich setze ich dabei mehr auf´s Spiel als 90% der Klugscheißer.
Nenne wir das Kind beim Namen. Egal, ob ich ein Extrem bin.
Ich leiste mehr als 75% der Leute die für sich in Anspruch nehmen in meiner Gehaltsklasse zu spielen und ich leiste mehr als alle darunter und viele darüber.
Ich hab es mal so ausgedrückt, weil es deutlich macht, wohin eine selektive Wahrnehmung und Selbsteinschätzung führen kann.
…und ich würde sogar noch hinter der Aussage stehen und einen drauf setzen. Ihr könnt mich gar nicht bezahlen, dafür fehlt Euch die Kohle und würde sie immer fehlen.
…und? Ich bin Beamter.
Geändert von Elfer (21.08.2010 um 06:47 Uhr).
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21.08.2010, 12:29
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#14
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beurlaubt
Registriert seit: 24.07.2010
Beiträge: 73
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Hallo otix_.
Zitat:
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Zitat von ;42463
Ach ja, die Armen ...
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Ich glaub' nicht, daß Polemik, und sei sie auch noch so treffend, daß dies hier angebracht ist.
Richtig ist, daß Beamte eine Arbeitsplatzgarantie besaßen, als Begründung des niedrigeren Gehaltes ... gegenüber der freien Wirtschaft.
Fakt ist aber auch, daß wir auf Beamte schimpfen, auf deren Arbeitsmoral, auf deren Untätigkeit, meinen aber in erster Linie Politiker.
Eine Kürzung des Weihnachts- oder Urlaubsgeldes von - sagen wir mal: 10% - tut einem kleinen Beamten - der ja garnicht gemeint war - dies ist dort wesentlich schmerzhafter, als bei einem Politiker, der - meinetwegen: 5.000€ verdient. Wenn diese Kürzung dort überhaupt zutrifft. Ob sie dort überhaupt ankommt, ist eine andere Frage.
Politik arbeitet heutzutage noch an der These des unfähigen, untätigen Beamten. Etwa mit der Bezahlung des Beamten nach Leistung!
Wie soll das funktionieren?
Polizisten nach der Anzahl der Verhaftungen bezahlen?
Feuerwehrleute nach Anzahl der gelöschten Bränd?
Ein Beamter ist nicht während seiner aktiven Laufbahn zu teuer; teuer wird er erst wenn er in Pension geht. (er bekommt ca. 75% seiner letzten Bezüge; um dies zu ändern, brauchtest Du z.T. eine 2/3-Mehrheit zur GG-Änderung.) Da aber Politik dazu nicht in der Lage, willens oder fähig ist, um dieses zu ändern, wird eine Schein-Debatte entzündet. Für eben solche eine halte ich diese Frage nach der Leistung der Beamten und deren Bezahlung.
Dummerweise fällt die Öffenlichkeit auf so etwas herein!
Kürzungen werden für Angestellte im Öffentlichen Dienst mit VERDI verhandelt, ausgehandelt - wenn überhaupt - und dann per Gesetz auf dort tätige Beamte übernommen - wegen der Gleichbehandlung und so; vielleicht sogar noch eins draufgesetzt.
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21.08.2010, 17:48
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#15
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beurlaubt
Registriert seit: 03.01.2010
Beiträge: 967
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@neandertaler
eine recht treffende Darstellung. Die Abschlüsse im öffentlcihen Dienst wurden i.d.R. für Beamte gar nicht oder zeitversetzt umgesetzt.
Aber es sind noch nicht einmal 75%, die ein Beamter von seinen letzten Bezügen erhält. Für die nächsten Pensionäre sind es ca. 67% und die kompletten Bezüge ind gar nicht pensionsfähig.
Es gibt da noch viele andere Lügen über Beamte, ihre Tätigkeit und Bezüge.
Da sich Bejaka etwas verrannt hat, habe ich einen anderen Thread eröffnet. ich lade gerne ein, dort Vor- und nachteile des Beamtentums zu diskutieren.
Ich bin selber ein Kritiker und Leidtragender der "Beamten".
http://www.politik-sind-wir.de/showthread.php?p=42486
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21.08.2010, 17:59
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#16
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beurlaubt
Registriert seit: 24.07.2010
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Hallo Elfer.
Zitat:
Zitat von Elfer
Aber es sind noch nicht einmal 75%, die ein Beamter von seinen letzten Bezügen erhält. Für die nächsten Pensionäre sind es ca. 67% und die kompletten Bezüge ind gar nicht pensionsfähig.
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Entschuldigung, ich wollte keine Lügen (weiter) verbreiten. Da habe ich wohl was verpaßt, aber dies ist immer noch mehr, als ein "normaler" Arbeiter als Rentner bekommt. Dies wollte ich damit ausdrücken, daß er erst nach seiner aktiven Laufbahn teuer wird. Daß es diese Kosten sind, die uns letztlich auffressen, nicht die Beamtenehälter ansich.
Aber es ist nunmal mit Beispielen so:
sobald Du einen Teilaspekt fehlerhaft hast, stimmt das ganze Beispiel nicht und Du mußt nacherklären.
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21.08.2010, 19:59
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#17
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Kapitalist
Stammuser
Registriert seit: 15.10.2009
Beiträge: 1.040
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Hallo,
hier gibts ein paar Infos zu Beamten und Angestellten:
http://www.handelsblatt.com/politik/...tellte;2469052
und das hatte ich schon mal hier gepostet:
http://www.welt.de/finanzen/article2...Ruhestand.html
Zitat:
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Nach Berechnungen des baden-württembergischen Finanzministeriums bekommt er 2816 Euro an Pension im Monat. Er zahlt 158 Euro an Einkommenssteuer und Solidaritätszuschlag.
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Wobei diese Aussage m.E. verkehrt ist. Er müsste viel mehr Einkommensteuer zahlen.
Gruß
Sebastian
Geändert von Sebastian Hauk (21.08.2010 um 21:55 Uhr).
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21.08.2010, 20:01
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#18
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Lind Gren
Registriert seit: 07.08.2008
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Zitat:
Zitat von Der Neandertaler
Hallo Elfer.
Entschuldigung, ich wollte keine Lügen (weiter) verbreiten. Da habe ich wohl was verpaßt, aber dies ist immer noch mehr, als ein "normaler" Arbeiter als Rentner bekommt. Dies wollte ich damit ausdrücken, daß er erst nach seiner aktiven Laufbahn teuer wird. Daß es diese Kosten sind, die uns letztlich auffressen, nicht die Beamtenehälter ansich.
Aber es ist nunmal mit Beispielen so:
sobald Du einen Teilaspekt fehlerhaft hast, stimmt das ganze Beispiel nicht und Du mußt nacherklären.
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Ja nur keine Sorge. Elfers Lieblingswort ist nun mal "Lügner" wenn er nicht mehr weiter weiß, darauf würd ich also nicht so viel geben. 
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21.08.2010, 21:52
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#19
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beurlaubt
Registriert seit: 03.01.2010
Beiträge: 967
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Ich muss hier wohl noch an meinem Fremdbild arbeiten. Nicht jedem unterstelle ich gleich Lügen. Aber es muss ja auch gestattet bleiben, dass ein oder andere klar zu stellen.
Anstrengend wird es dann, wenn man die Dinge wiederholt klarstellen muss. So habe ich, glaube ich, auch hier ein Beispiel gebracht, aus dem man durchaus die Vergleichbarkeit von Rente und Pension herauslesen kann. Leider kommen immer wieder diese Missverständnisse auf.
Zitat:
Zitat von Der Neandertaler
Hallo Elfer.
Entschuldigung, ich wollte keine Lügen (weiter) verbreiten. Da habe ich wohl was verpaßt, aber dies ist immer noch mehr, als ein "normaler" Arbeiter als Rentner bekommt. Dies wollte ich damit ausdrücken, daß er erst nach seiner aktiven Laufbahn teuer wird. Daß es diese Kosten sind, die uns letztlich auffressen, nicht die Beamtenehälter ansich.
Aber es ist nunmal mit Beispielen so:
sobald Du einen Teilaspekt fehlerhaft hast, stimmt das ganze Beispiel nicht und Du mußt nacherklären.
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Man muss schon wissen, wen man miteinander vergleicht und man muss schon wissen – die Verdi Gewerkschaftler sind da in der Unwissenheit führend – wie sich die Besoldung und Pension zusammen setzt bzw. auf welchen Grundsätzen sie beruhen.
Eigentlich muss das Bild dann schnell klarer werden. Vor allem wenn man sieht, wie scheiße - aufgrund dieser Tatsachen – ein Beamter dasteht, wenn er aus dem Dienst entlassen wird oder kündigt. Jeder Arbeiter oder Angestellte würde bei den „Abschlägen“ gleich zum Bundesarbeitsgericht durchstarten.
Um das noch einmal deutlich zu manchen. Ein Beamter wir auch in der Pension nicht teuer, wenn sich alle an die Regeln halten würden.
Man geht bei den Beamten althergebracht von einem ungekündigten Verhältnis aus. Würde – durch die andere Berechnung der Besoldung – die übliche Berechnung erfolgen, wäre der Beamte klar im Naschteil. So erhält er – bezogen auf sein Netto – eine mit der Rente vergleichbare Pension. Es wird nur gerne anders und falsch dargestellt.
PS
wenn ich jemanden Lügner schimpfe, dann spreche ich ihn direkt an. Wenn ich schreibe, dass über Beamte auch andere Lügen verbreitet werden, dann ist das keine direkte Ansprache sondern eine allgemeine Feststellung.
Ich entschuldige mich hier für das Wörtchen "auch". In diesem Fall wollte ich niemanden einen Lügner schimpfen.
Geändert von Elfer (21.08.2010 um 21:55 Uhr).
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21.08.2010, 22:32
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#20
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Kapitalist
Stammuser
Registriert seit: 15.10.2009
Beiträge: 1.040
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Hallo,
Zitat:
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Pensionäre sind gegenüber Rentnern noch immer üppig versorgt. Ein Vergleich der "Bild"-Zeitung zeigt, dass ein ehemaliger Beamter nach 41 Jahren Arbeitszeit etwa viermal soviel rausbekommt wie ein normaler Angestellter. Rein statistisch haben Pensionäre und Rentner ab Beginn des Ruhestandes noch 16,5 Jahre zu leben. Der Pensionär würde bei gleichbleibendem Ruhegehalt insgesamt 557.568 Euro Ruhegehalt bekommen – ohne auch nur einen Cent in eine Altersversorgung gesteckt zu haben. Der Angestellte würde dagegen nach Abzug seiner Beiträge in dieser Zeit nur 130.778 Euro ausgezahlt bekommen. Das Beispiel zeigt zwei Personen, einen Rentner und einen Pensionär, die beide im November 1965 ihre Laufbahn begonnen haben und im August 2007 in den Ruhestand gegangen sind. Bei dem Beamten handelt es sich in dem Beispiel um einen Lehrer aus Baden-Württemberg. Sein letztes Gehalt betrug 3723,16 Euro. Nach Berechnungen des baden-württembergischen Finanzministeriums bekommt er 2816 Euro an Pension im Monat. Er zahlt 158 Euro an Einkommenssteuer und Solidaritätszuschlag. Der Angestellte bekommt bei gleichem Einkommensverlauf und Renteneintritt eine Rente von 1674,57 Euro. Zwar muss er 56 Prozent seiner Rente versteuern, wegen der Grundfreibeträge fallen jedoch keine Steuerzahlungen an. Für die Rente hat der Angestellte während seines Arbeitslebens nach Berechnungen der Rentenversicherung Baden-Württemberg 200.787,39 Euro an Beiträgen in die Rentenkasse gezahlt.
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http://www.welt.de/finanzen/article2...Ruhestand.html
vielleicht gehen die Beamten des baden-württembergischen Finanzministeriums davon aus, dass der Lehrer Steuerklasse drei hat. Das steht da aber nirgends oder ich habe es überlesen. Findet einer im Text, ob der Lehrer verheiratet ist oder kennt sich hier einer mit Steuern aus?
Gruß
Sebastian
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