Die Angst vor der Murdoch-Presse.
Der Journalismus verkommt, ist verkommen und wird nie wieder das sein, was er zu den Anfängen mal war: Ehrliches Recherchieren und Informieren der Bevölkerung.
Das gilt im übrigen für den gesamten Journalismus. Das, was sich in England aufgetan hat, kannste unbesehen auch auf den Rest der Welt umlegen. Alles der gleiche Schmarotz.
Die Journalisten sind Handlanger gewisser schmieriger Kreise, die mittels dieser Gauner ihre Feinde und Kritiker niederzustrecken wünschen und gut dafür bezahlen. Ein Moloch des Verbrechens, ein Sumpfes an Lügen und Widerwärtigkeiten, in keinem einzigen Falle mehr Glaubhaft und Akzeptabel, das Ende der ehrlichen Information, der Zusammenbruch aller Zeitschriften. Wer soll denen denn noch ein einziges Wort glauben schenken, wer sollte denn überhaupt noch eine Zeitschrift kaufen wollen? richard
Zitat:
Von Stephan Lochner, SWR-Hörfunkstudio London
http://www.tagesschau.de/kommentar/murdoch114.html
Wer erwartet hatte, dass mit dem spektakulären Ende der traditionsreichen Sonntagsboulevardzeitung "News of The World" auch der Skandal erledigt sein würde, der sieht sich spätestens jetzt eines Besseren belehrt. Die Affäre beschränkt sich längst nicht mehr nur auf Reporter eines einzelnen Revolverblatts - sie entwickelt sich zum größten Medienskandal in der Geschichte Großbritanniens, zu einem Polizeiskandal, zu einem Politskandal.
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