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05.05.2009, 22:10
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#1
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Schriftstellerin
Stammuser
Registriert seit: 04.01.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 995
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"Die Krise bekämpfen" - Demo am 16. Mai in Berlin
Ich bekam folgenden Aufruf des DGB über einen Verteiler der Linken in meine Mailbox:
Die Krise bekämpfen.
Sozialpakt für Europa!
Die Verursacher müssen zahlen.
16. Mai 2009 Berlin
11:00 Uhr Berlin ab Breitscheidplatz und Hbf
14:00 Uhr Kundgebung Siegessäule
Die Finanz und Wirtschaftskrise hat inzwischen die ganze Welt erfasst und bedroht unsere Wirtschafts- und Sozialsysteme. Die
Arbeitslosigkeit steigt. Diejenigen, die noch Arbeit haben, fürchten um ihre Jobs. Die Kaufkraft nimmt ab, die Staatschulden
steigen, Armut greift um sich. Schuld sind rücksichtslose Banken, Börsenspekulanten und eine Politik, die den Kasino-
Kapitalismus erst ermöglicht hat. Aber die Zeche sollen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zahlen. Die Politik muss
endlich dafür sorgen, dass die Menschen wieder im Mittelpunkt stehen.
EGB und DGB fordern deshalb:
Ein erweitertes Konjunkturprogramm: Für mehr und bessere Jobs und Ausbildungsplätze, für sichere Arbeitsplätze, für
Investitionen in nachhaltige Zukunftstechnologien und für den Verbleib wichtiger Dienstleistungen in öffentlicher
Verantwortung. Für ein soziales Europa, das Armut, Arbeitslosigkeit und Ausgrenzung aktiv bekämpft und eine gute
öffentliche Daseinsvorsorge garantiert.
Eine strenge Regulierung der Finanzmärkte , eine gerechte Verteilung des Reichtums und ein Ende des
Kasinokapitalismus. Kein „Weiter so“, sondern einen Neubeginn!
Höhere Löhne und sichere Renten, einen starken Sozialstaat und mehr Kaufkraft durch höhere Leistungen. Und: mehr
Mitbestimmung, um die Arbeitnehmer zu schützen und die Wirtschaft zu stärken.
Soziale Grundrechte müssen Vorrang vor einem ungezügelten Markt haben.
Überall muss uneingeschränkt gelten: „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort“!
V.i.S.d.P.: DGB Region Niedersachsen – Mitte, www.region-niedersachsen-mitte.dgb.de
Eine Aktion der europäischen Gewerkschaften.
Der Aufruf ist auch auf der DGB-Homepage:
http://www.dgb.de/termine/termindb/t...le?termid=2664
Geändert von Beverly (05.05.2009 um 22:13 Uhr).
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06.05.2009, 15:06
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#2
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beurlaubt
Registriert seit: 08.08.2008
Beiträge: 4.477
Stimmung:
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Zitat:
Zitat von Beverly
Ich bekam folgenden Aufruf des DGB über einen Verteiler der Linken in meine Mailbox:
Die Krise bekämpfen.
Sozialpakt für Europa!
Die Verursacher müssen zahlen.
16. Mai 2009 Berlin
11:00 Uhr Berlin ab Breitscheidplatz und Hbf
14:00 Uhr Kundgebung Siegessäule
Die Finanz und Wirtschaftskrise hat inzwischen die ganze Welt erfasst und bedroht unsere Wirtschafts- und Sozialsysteme. Die
Arbeitslosigkeit steigt. Diejenigen, die noch Arbeit haben, fürchten um ihre Jobs. Die Kaufkraft nimmt ab, die Staatschulden
steigen, Armut greift um sich. Schuld sind rücksichtslose Banken, Börsenspekulanten und eine Politik, die den Kasino-
Kapitalismus erst ermöglicht hat. Aber die Zeche sollen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zahlen. Die Politik muss
endlich dafür sorgen, dass die Menschen wieder im Mittelpunkt stehen.
EGB und DGB fordern deshalb:
Ein erweitertes Konjunkturprogramm: Für mehr und bessere Jobs und Ausbildungsplätze, für sichere Arbeitsplätze, für
Investitionen in nachhaltige Zukunftstechnologien und für den Verbleib wichtiger Dienstleistungen in öffentlicher
Verantwortung. Für ein soziales Europa, das Armut, Arbeitslosigkeit und Ausgrenzung aktiv bekämpft und eine gute
öffentliche Daseinsvorsorge garantiert.
Eine strenge Regulierung der Finanzmärkte , eine gerechte Verteilung des Reichtums und ein Ende des
Kasinokapitalismus. Kein „Weiter so“, sondern einen Neubeginn!
Höhere Löhne und sichere Renten, einen starken Sozialstaat und mehr Kaufkraft durch höhere Leistungen. Und: mehr
Mitbestimmung, um die Arbeitnehmer zu schützen und die Wirtschaft zu stärken.
Soziale Grundrechte müssen Vorrang vor einem ungezügelten Markt haben.
Überall muss uneingeschränkt gelten: „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort“!
V.i.S.d.P.: DGB Region Niedersachsen – Mitte, www.region-niedersachsen-mitte.dgb.de
Eine Aktion der europäischen Gewerkschaften.
Der Aufruf ist auch auf der DGB-Homepage:
http://www.dgb.de/termine/termindb/t...le?termid=2664
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Auf der letzten DGB-Demo war ich vor 1 1/2 Jahren in Frankfurt. Mir kam es so vor, als wären die Gewerkschaften regelrecht entsetzt darüber gewesen, wie viele Menschen sich beteiligt haben.
Keiner von denen bemerkte, dass ihre Aktionen den Menschen nicht weit genug gehen. Viel Hohlgelaber von wegen was man in der nächsten Zeit alles machen wolle und wo dann in den 1 1/2 Jahren nichts anderes kam wie blabla.
Die Menschen wollen Arbeitsplätze - das ist deren einzige Vorstellung von der Welt? Die Forderung Arbeitsplätze zu schaffen ist absurd in einer Welt, in der Maschinen und Technik den Menschen so viel Arbeit abnehmen, dass sie eigentlich fast nichts mehr arbeiten müßten.
Alleine die Regelung: Ohne Arbeit kein Geld zum Leben (oder fast nichts) drängt Arbeitslose ins Abseits. Nur im Abseits befindet sich bald die überwiegende Mehrheit.
Arbeitsplätze werden gefordert, statt eine bessere Welt.
Ich persönlich arbeite nicht weil ich es will, sondern weil ich es muß. Viel lieber würde ich einer Arbeit nachgehen, die ich will, weil sie für mich sinnvoll ist. Aber das wird nicht bezahlt.
Wer hier immer noch nicht kapiert, dass wir nicht mehr Arbeitsplätze brauchen sondern ein anderes System mit anderen Regeln, der möge auf die Demonstration des DGB gehen.
Die Anderen können sich mal hinsetzen und ausarbeiten, wie die Menschheit die durch die Maschinen gewonnene Freizeit besser und sinnvoll nutzen könnte, so das es Allen nutzt und den Bewohnern dieses Planeten wieder Spaß macht, hier zu leben. 
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07.05.2009, 08:16
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#3
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Schriftstellerin
Stammuser
Registriert seit: 04.01.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 995
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Zitat:
Zitat von Britta
Auf der letzten DGB-Demo war ich vor 1 1/2 Jahren in Frankfurt. Mir kam es so vor, als wären die Gewerkschaften regelrecht entsetzt darüber gewesen, wie viele Menschen sich beteiligt haben.
Keiner von denen bemerkte, dass ihre Aktionen den Menschen nicht weit genug gehen. Viel Hohlgelaber von wegen was man in der nächsten Zeit alles machen wolle und wo dann in den 1 1/2 Jahren nichts anderes kam wie blabla.
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Von den Diskursen der Gewerkschaftsfunktionäre verspreche ich mir nichts. Die schaffen mit der Demo am 16. Mai nur einen Rahmen, den möglichst viele ausnutzen sollen. Sei es nur dadurch, hinzugehen und zu zeigen, dass man die Krisen des Kapitalismus satt hat.
Wobei es mich erstaunt, wenn alle so tun, als ob die Krise erst letzten Herbst mit den Mätzchen der Finanzbranche begonnen hätte. IMHO reicht sie viel weiter zurück und wirkt schleichend schon seit Jahrzehnten - dem Aurkommen von "Montarismus" und Neoliberalismus in der westlichen Welt. Aber Chile und die Menschenversuche der "Chicago Boys" dort waren ja weit weg. Wenn jetzt alle schreien, weil sie hier die Laborratten für menschenverachtende "soziale Experimente" sein soll, scheint mir das reichlich spät.
Die Krise ist nicht jetzt entstanden, sie ist nur offen zutage getreten, nachdem sie schon lange woanders bzw. hier "im Untergrund" gewirkt hat.
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07.05.2009, 08:26
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#4
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Lind Gren
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.927
Stimmung:
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Zitat:
Zitat von Beverly
Die Krise ist nicht jetzt entstanden, sie ist nur offen zutage getreten, nachdem sie schon lange woanders bzw. hier "im Untergrund" gewirkt hat.
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Das System Kapitalismus fusst auf dem Prinzip Hoffnung, (dass es irgendwie schon weitergeht), begründet sich auf dem sozialen Handeln des Einzelnen ("Was du nicht willst was man dir tu...").
Obgleich die soziale (sozialistisch - "linke") Komponente immer wieder von blinden Marktradikalen vehement bestritten wird.
Dieses schwammiges Konstrukt ist weder durch VWL und BWL einschätzbar noch durch Experten berechenbar.
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07.05.2009, 08:46
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#5
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Gast
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otix
was hast du gegen
VWL = vielleicht was lernen
oder
BWL = bißchen was lernen?
ansonsten, würd ich ja hingehen, aber ist quasi das einzige WE in diesem Monat wo ich nicht irgendwohin fahren muß
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07.05.2009, 08:53
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#6
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Lind Gren
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.927
Stimmung:
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Zitat:
Zitat von wafi
otix
was hast du gegen
VWL = vielleicht was lernen
oder
BWL = bißchen was lernen?
ansonsten, würd ich ja hingehen, aber ist quasi das einzige WE in diesem Monat wo ich nicht irgendwohin fahren muß
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also ich war da gar nicht schlecht drin (BWL). was ich nur nie verstehen wollt ist, dass für jede simple marktwirtschaftliche handlung ein pseudowissenschaftliches bramborium inkl. hochtrabender terminologie gemacht wurde.
Geändert von otix_ (07.05.2009 um 09:12 Uhr).
Grund: ein paar Fehler :)
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07.05.2009, 09:15
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#7
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Erfahrener Benutzer
Stammuser
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.573
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Zitat:
Zitat von otix_
was ich nur nie verstehen wollt ist, dass für jede simple marktwirtschaftliche handlung ein pseudowissenschaftliches bramboium inkl. hochtrabender terminologie gemacht wurde.
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Da müsstest Du erst mal Soziologie und Politologie oder gar Kommunikationswissenschaften studieren.
Da gibt es ganze Wissenschaften, die nur aus künstlich aufgebauschten und schwerverständlich gemachten Phrasen bestehen, mit denen so getan wird, als habe man große Geheimnisse entdeckt, die so kompliziert sind, dass man erst mindestens ein Jahrzehnt das Fachchinesisch studieren muss - nur um dann ganz gewiss zu wissen, dass die nichts wissen und auch nie etwas herausfinden werden. 
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07.05.2009, 09:19
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#8
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Schriftstellerin
Stammuser
Registriert seit: 04.01.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 995
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Zitat:
Zitat von otix_
Das System Kapitalismus fusst auf dem Prinzip Hoffnung, (dass es irgendwie schon weitergeht),
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es ist wie mit dem Esel und der Mohrrübe
Zitat:
Zitat von otix_
begründet sich auf dem sozialen Handeln des Einzelnen ("Was du nicht willst was man dir tu...").
Obgleich die soziale (sozialistisch - "linke") Komponente immer wieder von blinden Marktradikalen vehement bestritten wird.
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Es ist wie mit allen Systemen, die auf Menschenverachtung und Unterdrückung aufgebaut sind: Würden Dummheit, Gier, Gewalt und Egoismus voll ausgelebt werden, würde sich das System in kurzer Zeit selbst exterminieren. Deswegen braucht es eine entgegengesetzte Komponente: das Gemeinschaftliche, das Soziale, das Wahre, Gute und Schöne. Nur ist diese Komponente den Herrschenden lästig, weil sie ihn Schranken setzt, von denen sie sich befreien wollen. Wenn sie damit Erfolg haben, ist das aber für sie selbst der Anfang vom Ende. Weil dann alle so denken und handeln wie sie ...
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08.05.2009, 00:08
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#9
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Schriftstellerin
Stammuser
Registriert seit: 04.01.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 995
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Zitat:
Zitat von Hellmann
Da gibt es ganze Wissenschaften, die nur aus künstlich aufgebauschten und schwerverständlich gemachten Phrasen bestehen, mit denen so getan wird, als habe man große Geheimnisse entdeckt, die so kompliziert sind, dass man erst mindestens ein Jahrzehnt das Fachchinesisch studieren muss - nur um dann ganz gewiss zu wissen, dass die nichts wissen und auch nie etwas herausfinden werden. 
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Soweit die Geisteswissenschaften.
Von den "harten" Naturwissenschaften habe ich noch in Erinnerung:
1. man wird für zu doof erklärt, um sie zu lernen
1. a. unter 20 ist man zu jung, um sie zu verstehen, über 40 zu alt, um sie noch zu lernen
2. man wird überfordert und frustriert
3. als Dummie erwischt man denn die Experten bei Fehlern
4. wie "schwer" Naturwissenschaften sind, sieht man an dem didaktischen Unvermögen vieler Lehrkräfte, an sich interessanten Stoff zu vermitteln
5. ein Lob auf die Jugend, weil man die im Klassenzimmer noch leichter verarschen kann als mit zunehmendem Alter und Erfahrungen
6. es ist leicht, Umsinn zu produzieren und z. B. den Nachweis 2=3 oder 1=0 zu erbringen
Aber ernsthaft: wie sollen denn deiner Meinung nach die Geistes- und Naturwissenschaften aussehen? In der "Breite" und für die einfachen Menschen, die nicht die Zeit und die Ressourcen für ein Studium haben und in der "Tiefe", bei den, die sie anwenden und weiter entwickeln.
Ich meine, die Glotze ist voller Dokus und die würden sie nicht senden, wenn die Leute alle zu doof sind. Die Inhalte sehe ich auch oft als spannend an, nur läuft man wohl Gefahr, für den Satz "Wissenschaft muss Spaß machen" gesteinigt zu werden. Schließlich halte ich das Streben nach Erkenntnis für einen wesentlichen Daseinszweck des Menschen.
Ich denke auch, dass es oft "schwer" ist und die Menschen da wirklich an ihre Grenzen kommen. Aber für Sätze in der Art von "da kann man nichts machen" sollte man sich keine "Experten" halten und hoch bezahlen.
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08.05.2009, 07:28
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#10
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Lind Gren
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.927
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Zitat:
Zitat von Beverly
Ich bekam folgenden Aufruf des DGB über einen Verteiler der Linken in meine Mailbox:
Die Krise bekämpfen.
Sozialpakt für Europa!
Die Verursacher müssen zahlen.
16. Mai 2009 Berlin
11:00 Uhr Berlin ab Breitscheidplatz und Hbf
14:00 Uhr Kundgebung Siegessäule
Die Finanz und Wirtschaftskrise hat inzwischen die ganze Welt erfasst und bedroht unsere Wirtschafts- und Sozialsysteme. Die
Arbeitslosigkeit steigt. Diejenigen, die noch Arbeit haben, fürchten um ihre Jobs. Die Kaufkraft nimmt ab, die Staatschulden
steigen, Armut greift um sich. Schuld sind rücksichtslose Banken, Börsenspekulanten und eine Politik, die den Kasino-
Kapitalismus erst ermöglicht hat. Aber die Zeche sollen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zahlen. Die Politik muss
endlich dafür sorgen, dass die Menschen wieder im Mittelpunkt stehen.
EGB und DGB fordern deshalb:
Ein erweitertes Konjunkturprogramm: Für mehr und bessere Jobs und Ausbildungsplätze, für sichere Arbeitsplätze, für
Investitionen in nachhaltige Zukunftstechnologien und für den Verbleib wichtiger Dienstleistungen in öffentlicher
Verantwortung. Für ein soziales Europa, das Armut, Arbeitslosigkeit und Ausgrenzung aktiv bekämpft und eine gute
öffentliche Daseinsvorsorge garantiert.
Eine strenge Regulierung der Finanzmärkte , eine gerechte Verteilung des Reichtums und ein Ende des
Kasinokapitalismus. Kein „Weiter so“, sondern einen Neubeginn!
Höhere Löhne und sichere Renten, einen starken Sozialstaat und mehr Kaufkraft durch höhere Leistungen. Und: mehr
Mitbestimmung, um die Arbeitnehmer zu schützen und die Wirtschaft zu stärken.
Soziale Grundrechte müssen Vorrang vor einem ungezügelten Markt haben.
Überall muss uneingeschränkt gelten: „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort“!
V.i.S.d.P.: DGB Region Niedersachsen – Mitte, www.region-niedersachsen-mitte.dgb.de
Eine Aktion der europäischen Gewerkschaften.
Der Aufruf ist auch auf der DGB-Homepage:
http://www.dgb.de/termine/termindb/t...le?termid=2664
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Der Text ist gut, die Forderungen angemessen, doch ich weiss nicht ob der DGB der richtige dafür ist. Sein Ruf ist eher negativ, verstrickt ist er in Lobbyarbeit und nur auf Konsens aus.
Es braucht aber mehr um etwas zu ändern, mehr Nachdruck.
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