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06.06.2010, 20:17
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#11
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Erfahrener Benutzer
Stammuser
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.573
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Zitat:
Zitat von Sebastian Hauk
...der englische Premieminster ist halt ehrlich und es ist nun mal so, dass die Sozialleistungen den mit Abstand größten Haushaltsposten ausmachen. Aber nicht nur dort will er sparen, sondern auch bei den Beamten
...
Und sparen muss er.
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In einer Krise bei Löhnen, Gehältern und Sozialausgaben zu sparen, ist nicht nur kriminell, sondern auch volkswirtschaftlich gesehen absolut kontraproduktiv.
Es gibt überhaupt keinen Grund zum "Sparen".
Mittelfristig brauchen wir eine lohninduzierte Inflation, um die Geldvermögen(=Schulden) real zu entwerten. Wer da jetzt sparen will, hat wohl seit der Grundschule vom Rechnen nichts mehr verstanden. Schwäbische Hausfrau halt, ich kann ja auch nicht kochen und halte mich da lieber raus, wenn es um Suppe und Festbraten geht.
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06.06.2010, 20:34
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#12
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Kapitalist
Stammuser
Registriert seit: 15.10.2009
Beiträge: 1.040
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Hallo Hellmann,
kannst Du Deine Behauptungen auch an Ländern belegen, bei denen das mal geglückt ist?
Adam Smith hat z.B. Länder wirtschaftlich untersucht und hat dann diese Untersuchung veröffentlicht. Also der Grund weshalb manche Länder reich sind und warum manche Länder arm sind.
Aus diesem Grund liest sich das Buch auch stellenweise sehr sehr langweilig. Aber es ist eine wissenschaftliche Untersuchung des Wohlstands der Nationen.
Gruß
Sebastian
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06.06.2010, 20:35
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#13
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Stammuser
Registriert seit: 05.09.2009
Beiträge: 477
Stimmung:
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Zitat:
Zitat von Sebastian Hauk
Hallo jovi,
ich habe mir mal Deinen Link angesehen.
Der größte Hauhaltsposten war 1994 die soziale Sicherung mit 49,80% der Ausgaben. Der zweitgrößte Posten war 1994 Sonstiges mit 19,50%. Soziale Sicherung war also der größte Haushaltsposten 1994. 2005 betrug der Anteil der sozialen Sicherung am Haushalt 56,90%. Der zweitgrößte Haushaltsposten war wiederum Sonstiges mit 19,40%.
Inwiefern trifft also meine Aussage auf Deutschland nicht zu?
Gruß
Sebastian
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32% werden für das Alter ausgegeben. ... aber das sind Leistungen, die die Alterchen bereits eingezahlt haben, und somit keine Almosen der "starken Schultern". Dass Krankheit mehr als Arbeitslose kostet ist auch verdächtig.
Und das ganze ... vor der Bankenkriese.
Nagut, mit diesen Begriffen und Aufteilung hast Du für 2004 recht. Lasst uns da an Steuern spahren wofür die Steuern eigentlich gedacht sind ... vielleicht wird dann auch dem letzten arbeitenden Deppen fragwürdig, wofür er ein Teil seines Lohnes/Gehaltes entrichtet.
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06.06.2010, 20:41
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#14
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Kapitalist
Stammuser
Registriert seit: 15.10.2009
Beiträge: 1.040
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Hallo jovi,
Zitat:
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32% werden für das Alter ausgegeben. ... aber das sind Leistungen, die die Alterchen bereits eingezahlt haben, und somit keine Almosen der "starken Schultern".
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und das ist leider falsch. Es wäre schön, wenn es so wäre. Es ist aber nicht so. Aus diesem Grund hat sich unser Wohlstand auch seit 1990 nicht mehr vergrößert. Es gibt halt immer mehr Rentner im Verhältnis zu den Berufstätigen. Und das Ganze wird sich auch noch verschlimmern.
Gruß
Sebastian
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06.06.2010, 20:56
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#15
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Stammuser
Registriert seit: 05.09.2009
Beiträge: 477
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Zitat:
Zitat von Sebastian Hauk
Hallo jovi,
und das ist leider falsch. Es wäre schön, wenn es so wäre. Es ist aber nicht so. Aus diesem Grund hat sich unser Wohlstand auch seit 1990 nicht mehr vergrößert. Es gibt halt immer mehr Rentner im Verhältnis zu den Berufstätigen. Und das Ganze wird sich auch noch verschlimmern.
Gruß
Sebastian
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unsere effizienz gleicht dass aber locker aus. heute arbeiten auch "maschinen" mit. rechnet man die maschinen und arbeitende menschen zusammen, würde wahrscheinlich der selbe %satz wie vor den 90ern ergeben.
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06.06.2010, 21:07
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#16
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Kapitalist
Stammuser
Registriert seit: 15.10.2009
Beiträge: 1.040
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Hallo jovi
Zitat:
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würde wahrscheinlich der selbe %satz wie vor den 90ern ergeben.
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und genau das habe ich doch behauptet.
Gruß
Sebastian
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06.06.2010, 21:15
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#17
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Stammuser
Registriert seit: 05.09.2009
Beiträge: 477
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Zitat:
Zitat von Sebastian Hauk
und genau das habe ich doch behauptet.
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Woltest Du sagen, dass wir jetzt den selben Wohlstandsnivo wie in den 90ern haben?
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06.06.2010, 21:20
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#18
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Kapitalist
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Registriert seit: 15.10.2009
Beiträge: 1.040
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06.06.2010, 21:21
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#19
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Stammuser
Registriert seit: 05.09.2009
Beiträge: 477
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Zitat:
Zitat von Sebastian Hauk
und das ist leider falsch. Es wäre schön, wenn es so wäre. Es ist aber nicht so. Aus diesem Grund hat sich unser Wohlstand auch seit 1990 nicht mehr vergrößert. Es gibt halt immer mehr Rentner im Verhältnis zu den Berufstätigen. Und das Ganze wird sich auch noch verschlimmern.
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Oh, habe fast vergessen.
Heute haben wir mehr Arbeitslose als denje ... an fehlender Arbeitsleistung wird es also kaum liegen. In die hände gespuckt und es können mindestens 10% Rentner mehr versorgt werden.
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06.06.2010, 21:45
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#20
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Erfahrener Benutzer
Stammuser
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.573
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Zitat:
Zitat von Sebastian Hauk
Hallo Hellmann,
kannst Du Deine Behauptungen auch an Ländern belegen, bei denen das mal geglückt ist?
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Das ist doch bekannt durch die beiden Weltkriege.
Im Ersten Weltkrieg blühte die Wirtschaft der USA auf und florierte noch in den goldenen 20er Jahren. Es hatte freilich seit 1914 eine kräftige Inflation von bis zu 250 Prozent im Vergleich mit den Vorkriegspreisen gegeben.
Der Versuch, das Preisniveau wieder auf den Vorkkriegsstand zu drücken, führte zur Großen Depression.
Nach der Großen Depression wurde die US-Ökonomie mit dem Zweiten Weltkrieg wieder zur Prosperität gebracht. Auch mit steigenden Preisen.
Ebenfalls die 60er und 70er Jahre sind ein gutes Beispiel, wie die Wirtschaft floriert, wenn man Inflation zulässt und nicht spart. Seit der "Stabilitätspolitik" der 80er Jahre haben wir Massenarbeitslosigkeit.
Es ist alles längst bekannt und kein Geheimnis.
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