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Alt 29.03.2009, 19:13   #11
wafi
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Naja Redeath

ich bin nen bißchen anderer Meinung als du. Klar traten die Polizisten vor den Hakeschen Markt extrem provozierend auf, besonderes high light die schon von dir erwähnten Köter ...
Aber provozierend auftreten und sich provozieren zu lassen, sind immer zwei paar Schuhe. Ich denke nicht, daß es sinnvoll ist Böller zu schmeißen, ganz egal ob die jemanden verletzen können oder nicht, denn diese Aktion war ja auch nur ne Provokation ... nur, die andere Seite ließ sich gerne provozieren.

Der Witz ist doch folgender, statt über die Demo zu berichten wurde eigentlich nur der Krawall in den Vordergrund gestellt (siehe Sueddeutsche Tagesschau, ntv oder Spiegel). Über die Demo in London wurde völlig anders berichtet.

Die Frage ist eigentlich, was willste mit ner Demo. Daß z.B. meine Eltern oder meine Frau mitgekommen sind, lag simpel daran, daß die sehr wohl auch die Schnauze voll haben aber du kannst Gift drauf nehmen, von Typen die sich provozieren lassen oder die selbst provozieren, genauso die Schnauze voll haben. Mir gehen die Idioten des black blocks erheblich auf die Nüsse, sollen die doch gefälligst ihre eigene Demo mit anschließender Prügelorgie machen. Hindert sie niemand dran, aber wenn nen paar jämmerliche Gestalten (ich schätze mal es waren 150 ungefähr, meinen ne Demo ob nun 15.000 oder 30.000 ist egal, dazu nutzen müssen um ihr kleines persönliches Ding zu machen, dann find ich das gelinde gesagt armselig. Nur drauf ausgerichtet andere, die nen anderen Weg gehen wollen, mit rein zu ziehen und sich in der Menge möglichst zu verstecken (siehe Rostock G8) ist dermaßen feige, mir fehlen die Worte. Wenn ich Berlin 1.Mai nehme, dann war schon im letzten Jahr es so, daß die friedlichen Demonstranten so dermaßen die Schnauze voll hatten von den Chaoten, daß sogar in einem Fall die Polizei dazwischen gehen mußte, weil es einigen nicht paßte, daß jemand mit Pflastersteinen schmeißt und die sich den zur Brust genommen haben. Die Rückzugsräume innerhalb von Demonstrationen werden knapp für die Chaoten, die noch nicht trocken hinter den Ohren, ihren pupertären Größenwahn ausleben wollen, statt politisch etwas erreichen zu wollen.
Mir ist es lieber auf 150 Spinner zu verzichten und dafür aus einer breiten Bevölkerungsschicht Leute zu bekommen, die etwas verändern wollen, weil sie eingesehen haben, daß es so nicht weiter geht.
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Alt 29.03.2009, 20:31   #12
Redeath
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Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 26
  
Standard ...

ebenfalls naja

Also erstens war der "schwarze Block" wesentlich größer, ick würde so 2000 bis 2500 schätzen... zweitens finde ich es zu einfach und zu desinformiert autonomen politische Ziele abzusprechen, ganz im Gegenteil sogar, sie vertreten die radikalsten Ansätze. Das passt natürlich nicht jedem, also werden sie kriminalisiert und ihnen die politische motivation abgesprochen.
Das die Herrschenden die Verhältnisse um jeden Preis und vor allem mit Gewalt erhalten wird immer deutlicher, fällt aber noch nich jedem auf. (Siehe der Einsatz der Bundeswehr im inneren, einsatz von privaten Sicherheitskräften in Problembezirken usw.)
Um mal den Quetschman zu zitieren "...den wer mit Gewalt beherrscht wird, wird sich auch gewaltig wehren! Dankeschön"

In Berlin hatte ich den Eindruck das auch ältere Menschen sehr angepisst waren von der Brutalität der Cops und diese angeschrien haben, als diese bis zum Neptunbrunnen vorgestossen sind. Vielleicht muss sich die Lage erst zuspitzen das die Akzeptanz für Widerstand gegen die Kapitalbüttel in jeglicher Form, also zuallererst der ausführende Staatsapparat, wächst.
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Alt 29.03.2009, 20:52   #13
Iphigenie
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Peter @ all

Du schreibst:
Zitat:
Der Witz ist doch folgender, statt über die Demo zu berichten wurde eigentlich nur der Krawall in den Vordergrund gestellt (siehe Sueddeutsche Tagesschau, ntv oder Spiegel). Über die Demo in London wurde völlig anders berichtet.
Es liegt doch wohl klar auf der Hand, daß die Herrschenden Demon-
strationen gegen sich nicht gerade lieben, oder? Welchen Grund
hätten sie denn, positiv darüber zu berichten? Ich weiß nicht, inwieweit
Du Dich schon mit Publizistik und Massenkommunikation befasst
hast. Jedenfalls wird der eigene Standpunkt dadurch relativiert
(objetiviert), wenn ich über die gleiche Sache, die in einem anderen
Land geschieht, positiv schreibe. Würde ich darüber ebenso
negativ schreiben, könnte man mich der Parteinahme verdächtigen.


Was mich an dem Black block rein äußerlich ein wenig faszinierte, war
die Gruppendisziplin. Von Anbeginn stellten sich diese Leute in
einer geschlossenen Formation auf und sicherten sich nach allen vier
Seiten mit bauchnabelhohen reißfesten Transparenten ab. Ich lief oft
neben dem Zug her (es mögen in Frankfurt auch um die 150 bis 200
Personen gewesen sein). Ein paar Feuerwerkskörper explodierten nur
am Opernplatz. Sie verteilten auch eine Zeitung mit Namen DA,
Direkte Aktion…anarchosyndikalistische Zeitung (gelesen hab ich sie
noch nicht). Kurze Rangeleien gab es nur vor dem Römerberg in
der Braubachstraße (siehe meinen Bericht). Später im U-Bahnhof
Hauptwache wurden übrigens einige Anarchos von etlichen Polizeibütteln
bis zur S-Bahn begleitet. Jämmerlich sahen diese Jungs und Mädels
(so ab Jahrgang 1985 ) in Frankfurt aber nicht aus, Peter. Ihre
schwarzen Klamotten machten einen sehr ordentlichen Eindruck.

Aber wie dem auch sei. Ich halte solche Massendemonstrationen
für kontraproduktiv. In über 100 Bussen wurden Demonstranten aus
der Umgebung und Süddeutschland herangekarrt. Welch ein Aufwand für
ein kurzes Aufflackern, das von den herrschenden Medien immer
ein gefundenes Fressen ist. Verlaufen Demonstrationen zu friedlich,
macht man sich über sie lustig („ Ob es vielleicht deshalb so ruhig zuging,
weil das Themometer die 24 Grad Celsius Marke überschritt?“), gibt es
Randale, dann spielen die Demonstranten den Rechten in die
Hände.

Im übrigen glaube ich, dass sich viele nur in der Menge wohlfühlen.
Mir fiel auf, dass etliche ihre Fahnen einrollten, als sie einzeln
den Kundgebungsplatz verließen. Hätten sie doch weiterhin offen
tragen können, oder? Politische Schriften und Flugbätter konnten
an Passanten nicht verteilt werden, weil es kaum Passanten gab,
oder die Polizeihorden alle Zugangsstraßen in dem Augenblick, in
dem der Demonstrationszug diese passierte, perfekt abriegelten.
Würde jeder der 55 Tausend Demonstranten (mir eigentlich egal,
wie viel es waren) einmal in der Woche eine Stunde lang etwas
Konkretes für eine andere Welt tun, könnten beispielsweise jetzt an
165 000 Stellen in der Republik an irgendwelchen Stellen A4 Blätter
hängen oder kleben, auf denen in großen Buchstaben stünde:

Wenn die Welt eine Bank wäre,
hättet ihr sie längst gerettet.


Genau solche drei Blätter habe ich gestern an drei Orten mit
Klarsichthüllen befestigt – und ich bin sicher, dass sie morgen dort
noch hängen werden.

Im übrigen, Peter, dieser Spruch hing in der letzten Woche bei uns
an der Deutschen Bank. Greenpeace hatte dort ein riesiges
Transparent befestigt, das die Geschäftsleitung nicht sofort entfernen
ließ.


grüße
Iphi
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Alt 29.03.2009, 21:00   #14
wafi
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also wenn du den Antifa schwarzen Block meinst, dann kann ich nur sagen unter nem Kasten Jever komm ich nicht auf deine 2000-2500 Nasen ... nach nem ganzen Kasten werd ich wohl mehr als doppelt sehen ... vielleicht kommt man so in den Bereich.

Diese hirnlosen Pappnasen politisch????? Weia ... parolengröhlende Idioten die nichtmals kapieren was sie da gröhlen, im übrigen feige Arschlöcher, können ja gerne ihr eigenes Ding machen. Es ist nicht nur unpolitisch sich feige unter anderen zu verstecken um hinten herum Randale zu machen, es schadet auch noch ungemein. Denke nen Teil von diesen Idioten wird auch noch für die Randale bezahlt, damit politische Bewegungen von "innen" heraus torpediert werden. Ob nun 20% oder 50% bezahlte Kollaborateure sind, weiß ich nicht, aber sorry to say, die haben nichts, aber auch rein garnichts mit politischen Bewegungen zu tun und daß diese Penner auch noch die schwarze oder schwarz-rote Flagge mißbrauchen zeugt von wenig bis keinem Verständnis für diese Ziele.
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Alt 29.03.2009, 21:18   #15
wafi
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Iphi

ich kenne genügend von diesen Jungspunten, die im black block "marschieren" ... im übrigen der Punkt, weshalb ich mich von der FAU fernhalte (DA wird von der FAU herausgegeben). Habe mal versucht mit denen ins Gespräch zu kommen ... aber vergiß es einfach.
Politisch sinnvoll ist für mich nur eine Art, die mögliche Perspektiven aufzeigt. Perspektivlos gegen etwas zu sein, weil man muß ja dagegen sein .... gleichzeitig nach außen hin (du hast das ja schön beobachtet mit dem disziplinierten Auftreten) als "Elite" aufzutreten, ist eben nichts anderes als ein "elitärer" Gedanke den auch die "lieben" Sozialisten so drauf haben. Schau dir die Leute von der DKPutt oder Spartakus oder MLP uä an, wirste selbiges feststellen. Dennoch, statt an Visionen zu arbeiten die weiterführen, muggeln die ausschließlich nur in ihrem Haß rum. Was soll das bringen? Nichts. Abgesehen davon diskreditieren die die anderen und sind extremst feige, weil "Nur" in der Gruppe treten sie als die Machos auf ... ansonsten zu feige sich offen zu zeigen. Möglichst vermummt, bloß nicht erkannt zu werden um dann Montags evt. mit Schlips und Kragen nach ihrer "Wochenendrevolution" als angepaßte Mäuschen genau wieder im "normalen" zu sein.
Ich würde dazu gerne noch viel mehr schreiben, wird hier allerdings zu privat, wenn`s dich interessiert gerne per PN. Ansonsten bleib ich dabei, nicht trockene pupertierende Pappnasen, teilweise bezahlt.

Gruß
Peter
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Alt 29.03.2009, 21:31   #16
Redeath
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Zitat:
Zitat von wafi Beitrag anzeigen
also wenn du den Antifa schwarzen Block meinst, dann kann ich nur sagen unter nem Kasten Jever komm ich nicht auf deine 2000-2500 Nasen ... nach nem ganzen Kasten werd ich wohl mehr als doppelt sehen ... vielleicht kommt man so in den Bereich.
Recht sinnlos sich jetzt über Zahlen zu streiten, aber wir können uns wohl drauf einigen das es deutlich mehr als 150 waren.

Zitat:
Zitat von wafi Beitrag anzeigen
Diese hirnlosen Pappnasen politisch????? Weia ... parolengröhlende Idioten die nichtmals kapieren was sie da gröhlen, im übrigen feige Arschlöcher, können ja gerne ihr eigenes Ding machen. Es ist nicht nur unpolitisch sich feige unter anderen zu verstecken um hinten herum Randale zu machen, es schadet auch noch ungemein.
Schonmal was vom Antiberliner, vom Aranca oder von Analyse und Kritik gehört oder sogar mal gelesen, alles andere als hirnlos. Die Antikapitalisten und Autonomen haben sich auch nicht versteckt, sondern hatten sogar ihren eigenen Block, eingebettet in die Demo und auch in die Vorbereitung.

Zitat:
Zitat von wafi Beitrag anzeigen
Denke nen Teil von diesen Idioten wird auch noch für die Randale bezahlt, damit politische Bewegungen von "innen" heraus torpediert werden. Ob nun 20% oder 50% bezahlte Kollaborateure sind, weiß ich nicht, aber sorry to say, die haben nichts, aber auch rein garnichts mit politischen Bewegungen zu tun und daß diese Penner auch noch die schwarze oder schwarz-rote Flagge mißbrauchen zeugt von wenig bis keinem Verständnis für diese Ziele.
Die schwarze und schwarz-rote Fahne ist schon immer mit Gewalt bekämpft worden und in früherer Zeit wurde sie auch mit Gewalt verteidigt. Siehe die Revolutionen in Europa Anfang der 20iger Jahre oder auch der spanische Bürgerkrieg in dem Anarchisten einen nicht unerheblichen Teil der republikanischen Armee gestellt haben. Wichtig ist nur das wir nicht so Skrupellos werden wie die Nazis und die die uns regieren.
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Alt 29.03.2009, 23:03   #17
wafi
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hm ... die schwarze Flagge wurde "immer" mit Gewalt verteidigt .... ähm ja.... Vielleicht solltest du dir einfach mal die Diskussionen der letzten Jahrzehnte mal reinziehen, dann würdest du locker feststellen, daß bei den Anarchisten sich als Grundgedanke Kropotkins Überlegung durchgesetzt hat, daß wenn man auf ein Ziel zugehen will, der Weg das Ziel beinhalten muß. Willst du ne friedliche Welt, kannste das nicht mit Gewalt durchsetzen, willst du ne Welt in der Menschen mitbestimmen, na dann mußt du die eben mitbestimmen lassen und sorry to say, sich provozieren zu lassen und Gewalt anzuwenden führt eben nicht zu einer friedlichen Welt ... als black block Gewalt anzuwenden ohne das der Rest der Demonstranten darüber informiert ist, geschweige denn ein Einverständnis gegeben hat oder das auch nur ansatzweise gut findet ... führt eben auch nicht zu einer Welt in der Menschen mitbestimmen können.

Ganz einfach, diese Idioten ziehen die schwarze Flagge in den Schmutz, weil denen absolut nicht klar ist wofür die steht. Anarchie brüllen ohne jegliches Verständnis, was Anarchisten wollen ist eben nicht eine Unterstützung anarchistischer Ideale, es ist ne Persiflage auf eben jene. Es ist weder politisch weiterführend noch in irgendwie anarchistisch. Sucht euch doch ne eigene Flagge aus, wie immer die auch aussehen möge, aber verkauft nicht den Anarchismus auf Basis pupertierendem Schwachsinn.
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Alt 30.03.2009, 00:15   #18
Redeath
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Zitat:
Zitat von wafi Beitrag anzeigen
hm ... die schwarze Flagge wurde "immer" mit Gewalt verteidigt
Hab ich so nie behauptet, vielleicht nochmal lesen was ick geschrieben habe.


Zitat:
Zitat von wafi Beitrag anzeigen
Vielleicht solltest du dir einfach mal die Diskussionen der letzten Jahrzehnte mal reinziehen, dann würdest du locker feststellen, daß bei den Anarchisten sich als Grundgedanke Kropotkins Überlegung durchgesetzt hat, daß wenn man auf ein Ziel zugehen will, der Weg das Ziel beinhalten muß. Willst du ne friedliche Welt, kannste das nicht mit Gewalt durchsetzen, willst du ne Welt in der Menschen mitbestimmen, na dann mußt du die eben mitbestimmen lassen und sorry to say, sich provozieren zu lassen und Gewalt anzuwenden führt eben nicht zu einer friedlichen Welt ... als black block Gewalt anzuwenden ohne das der Rest der Demonstranten darüber informiert ist, geschweige denn ein Einverständnis gegeben hat oder das auch nur ansatzweise gut findet ... führt eben auch nicht zu einer Welt in der Menschen mitbestimmen können.
Proudhon und Bakunin haben eine etwas andere Auffassung von Anarchismus die mir wesentlich besser zusagt als der weichgespülte Kropotkinsche Mist. Die beiden sahen im Anarchismus die völlige Desorganisation der bürgerlichen Gesellschaft um dann aus ihren Trümmern eine auf Freiheit, Solidarität und Rationalität beruhende Gesellschaft wachsen zu lassen.
Dieser Reformismusquark, zu dem auch der ältere Kropotkin zählt, geht mir ehrlich gesagt tierisch auf die Nerven.

Zitat:
Zitat von wafi Beitrag anzeigen
Ganz einfach, diese Idioten ziehen die schwarze Flagge in den Schmutz, weil denen absolut nicht klar ist wofür die steht. Anarchie brüllen ohne jegliches Verständnis, was Anarchisten wollen ist eben nicht eine Unterstützung anarchistischer Ideale, es ist ne Persiflage auf eben jene. Es ist weder politisch weiterführend noch in irgendwie anarchistisch. Sucht euch doch ne eigene Flagge aus, wie immer die auch aussehen möge, aber verkauft nicht den Anarchismus auf Basis pupertierendem Schwachsinn.
Vermutungen, Vermutungen und nochmals Vermutungen... Mit wievielen Autonomen und Anarchisten hast Du (Ick bin ma so frei) denn am Samstag gesprochen um zu sagen das die alle keine Ahnung von Anarchismus haben? Was sind anarchistische Ideale? Zeichnet sich Anarchismus nicht unter anderem dadurch aus das es kein Ideal gibt?
In Frankreich, Griechenland und Italien zum Bleistift wird in der Linken ganz anders über militante Aktionsformen diskutiert. Die Bankenerstürmung in Island haben wohl auch autonome Horden zu verantworten.
Nur hier in Deutschland ist die gemässigte Linke dermaßen damit beschäftigt der bürgerlichen Presse in den Arsch zu kriechen das für Solidarität und Aktionismus wenig Zeit bleibt.
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Alt 30.03.2009, 02:46   #19
Iphigenie
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hmmmmmm...

*Iphigaaaaanzverwirrtjetztist*


...............
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Alt 30.03.2009, 06:58   #20
Britta
beurlaubt
 
Registriert seit: 08.08.2008
Beiträge: 4.477
Stimmung:
  
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Zitat:
Zitat von Iphigenie Beitrag anzeigen
hmmmmmm...

*Iphigaaaaanzverwirrtjetztist*


...............
Schließe mich dem an....

Wenn ich auf Demo war - gegen HartzIV oder vom DGB, dann hatte ich immer den Eindruck dass der schwarze Block sich aus Rechten und professionellen Krawallmachern zusammensetzt.

Das es da politische Ziele geben soll, davon habe ich noch nichts gehört. Mag aber an der Presse liegen?
Politische Ziele ausser Krawallmachen konnte ich nicht erkennen.
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2009, demonstrationen, märz, wirtschaftskrise

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