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15.08.2010, 10:02
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#1
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Kapitalist
Stammuser
Registriert seit: 15.10.2009
Beiträge: 1.040
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Das Ringen um Rohstoffe hat gerade erst begonnen
Hallo,
das Ringen um die Rohstoffe hat begonnen. Und eines der Schlachtfelder der Zukunft wird Afrika sein. Bin gespannt wann dort deutsche Soldaten der einheimischen Bevölkerung ein Gewehr und einen Panzer vor die Nase halten.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...1559-2,00.html
Gruß
Sebastian
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15.08.2010, 11:15
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#2
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Erfahrener Benutzer
Stammuser
Registriert seit: 19.03.2009
Beiträge: 729
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Zitat:
Zitat von Sebastian Hauk
Hallo,
das Ringen um die Rohstoffe hat begonnen. Und eines der Schlachtfelder der Zukunft wird Afrika sein. Bin gespannt wann dort deutsche Soldaten der einheimischen Bevölkerung ein Gewehr und einen Panzer vor die Nase halten.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...1559-2,00.html
Gruß
Sebastian
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Hey, das ist doch nicht neu - neu ist daran nur die teilweise neue Liste der Rohstoffe, die die moderne Wirtschaft velangt.
- Die Diskussion, dass die von den Deutschen gegebene Entwicklungshilfe an die "Dritte Welt", ist auch nicht brandneu .... ich will das jetzt auch nicht völlig verreißen, aber das stets rohstoffarme Deutschland sollte versuchen, diesbezüglich eine ausreichend am Problem orientierte internationale ausgleichende Performance zu üben.
Das jetzt allerdings die Entwicklungshilfe, die im Prinzip die schlimmen Folgen der Kolonialzeit bzw im Fall Deutschland des für Dland erfolgreichen Neokolonialismus reparieren soll, ist natürlich eine Zweckentfremdung
- China und Deutsche in Afrika, aber die Amerikaner haste vergessen, was?
- Es ist auffällig, das Öl in der Liste nicht drin ist. Wird fast immer intelligent verschleiert, da es scheinbar oft nur um spezielle, auch moderne Technologiestoffe geht.
Tatsächlich wird aber Öl als sehr wichtige Ressource angesehen; aktuelle Bestrebungen von USA, UNO, EU, dem Iran eine ausreichende Beschuldigung für eine mögliche Kriegserklärung unterzujubeln, sprechen da Bände.
Geändert von deserd (15.08.2010 um 11:17 Uhr).
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15.08.2010, 19:17
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#3
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Erfahrener Benutzer
Stammuser
Registriert seit: 03.08.2009
Beiträge: 229
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Der "Speichel" ist als Sachorgan, für solche Fragen, das falsche Blatt.
Deren Artikel stinken schon fast vor Falschbehauptungen.
So ähnlich kann man das auch von diversen genannten Namen sagen,
so in etwa bezüglich Mitglieder der F. Naumann - Stiftung, etc.
Der Bundesbürger zahlt die Schweinereien dieser "Vereine".
Der deutsche Kriegsminister, nebst Altpräsident, haben doch deutsche Anliegen artikuliert. Um die Sauereien zu begründen, brauchts natürlich diverse Schrei- und Lügenorgane. Am besten alle.
Die Rohstoffkriege hat bereits Marx beschrieben. Vor hundertfünfzig Jahren.
Wird Zeit, aufzuwecken:-))))
kh
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16.08.2010, 18:17
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#4
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Lind Gren
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.927
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Zitat:
Zitat von Sebastian Hauk
Bin gespannt wann dort deutsche Soldaten der einheimischen Bevölkerung ein Gewehr und einen Panzer vor die Nase halten.
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Das wird dann so ähnlich klingen wie "Kampf gegen den Terrorismus" oder "wir wollen ihnen die Demokratie bringen". 
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16.08.2010, 23:27
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#5
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Erfahrener Benutzer
Stammuser
Registriert seit: 03.08.2009
Beiträge: 229
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Kampf gegen den Terrorismus ist, allgemein formuliert,
eine Kriegserklärung an die gesamte Welt. Gegen Terrorismus eben.
Die Einschränkung haben die Faschisten gleich mit formuliert:
´Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns´.
Auf deutsch; wer sich nicht die Rohstoffe ausräumen läßt oder gar
etwas gegen 400Euro Lohn hat, der ist eben gegen diese Leute.
Damit auch im Krieg gegen diese Herrschaften.
Aufwecken
kh
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17.08.2010, 21:55
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#6
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beurlaubt
Registriert seit: 03.01.2010
Beiträge: 967
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Zitat:
Zitat von bejaka
Kampf gegen den Terrorismus ist, allgemein formuliert,
eine Kriegserklärung an die gesamte Welt. Gegen Terrorismus eben.
Die Einschränkung haben die Faschisten gleich mit formuliert:
´Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns´.
Auf deutsch; wer sich nicht die Rohstoffe ausräumen läßt oder gar
etwas gegen 400Euro Lohn hat, der ist eben gegen diese Leute.
Damit auch im Krieg gegen diese Herrschaften.
Aufwecken
kh
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Völlig verstrahlt. Man kann kritisch über Kriegseinsätze der Bundeswehr streiten. Afghanistan hat sich zu einem Kriegseinsatz entwickelt und das ist nicht gut.
Nicht jeder Einsatz der Bundeswehr entspricht dieser Bewertung.
Was aber gar nicht einer realpoltischen Bewertung entspricht ist die Behauptung, Terrorbekämpfung ist der Krieg gegen die Welt.
In der Argumentationslosigkeit müssen natürlich auch wieder Faschismusvergleiche herhalten. Schade, mit Aufwecken hat das nichts zu tun.
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17.08.2010, 22:20
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#7
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beurlaubt
Registriert seit: 08.08.2008
Beiträge: 4.477
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Zitat:
Zitat von Elfer
Afghanistan hat sich zu einem Kriegseinsatz entwickelt und das ist nicht gut.
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Nur die Sprache hat sich so entwickelt. Ein Kriegseinsatz war es doch von Anfang an, nur wollte man das nicht gleich zugeben. Erst als man es nicht mehr verheimlichen konnte, wurde das Kind beim Namen genannt.
Zitat:
Zitat von Elfer
Nicht jeder Einsatz der Bundeswehr entspricht dieser Bewertung.
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Im Kongo hieß es auch, man würde da für demokratische Wahlen sorgen, aber genau genommen geht es auch nur um Rohstoffe und Einfluß. In Somalia sind es die Piraten...
Zitat:
Zitat von Elfer
Was aber gar nicht einer realpoltischen Bewertung entspricht ist die Behauptung, Terrorbekämpfung ist der Krieg gegen die Welt.
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Das nicht, aber für die Amis ein Freifahrschein, jeden zum Terroristen zu erklären. Gerne auch getötete Zivilisten als 'Aufständische'.
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17.08.2010, 22:55
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#8
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beurlaubt
Registriert seit: 03.01.2010
Beiträge: 967
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Zitat:
Zitat von Britta
Nur die Sprache hat sich so entwickelt. Ein Kriegseinsatz war es doch von Anfang an, nur wollte man das nicht gleich zugeben. Erst als man es nicht mehr verheimlichen konnte, wurde das Kind beim Namen genannt.
Im Kongo hieß es auch, man würde da für demokratische Wahlen sorgen, aber genau genommen geht es auch nur um Rohstoffe und Einfluß. In Somalia sind es die Piraten...
Das nicht, aber für die Amis ein Freifahrschein, jeden zum Terroristen zu erklären. Gerne auch getötete Zivilisten als 'Aufständische'.
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Nein, für die deutschen Truppen, was der Ansatz ein anderer. Das zeigt auch ihr Verhalten zu Beginn der auf sie gerichteten Angriffe.
Das Gebiet, welches unter deutscher Betreuung stand, war eines, dass "friedlich" und "deutschfreundlich" war. Anders als die Sowjetunion hat man die Zustimmung von weiten Teilen der Bevölkerung gehabt.
Seit einiger Zeit kippen die Stimmungen im Land, auch bedingt dadurch, dass der Einsatz weit hinter den Erwartungen der Bevölkerung zurück bleibt.
Man hätte sich früh aus Afghanistan zurück ziehen sollen und eine klare Aussage der Afghanen zum weiteren Einsatz der Truppen fordern sollen.
In der Welt ist es immer irgendwas. Das eine ist gut, das andere ist schlecht.
Grundsätzlich sind Kriegseinsätze schlecht. Ich kann Einsätze, die zur Sicherung des demokratischen Aufbaus (Hilfe zur Selbsthilfe) gut heißen. Es ist ein Mittel, dass die Leute nicht in die Welt strömen müssen, um Asyl zu erbitten. Die Sicherung übernimmt die UN, nur die Einheimischen können ihren eigenen Staat aufbauen. Sie brauchen dabei keine weitere Hilfe, sie können ja googlen. Nein, ich meine es wirklich ernst. Den Staat kann niemand von außerhalb aufbauen. Das ist Aufgabe der Einheimischen. Es geht nur darum, ihnen die notwendige Ruhe dafür zu geben.
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18.08.2010, 01:23
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#9
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Erfahrener Benutzer
Stammuser
Registriert seit: 03.08.2009
Beiträge: 229
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Zitat:
Zitat von Elfer
Völlig verstrahlt. Man kann kritisch über Kriegseinsätze der Bundeswehr streiten. Afghanistan hat sich zu einem Kriegseinsatz entwickelt und das ist nicht gut.
Nicht jeder Einsatz der Bundeswehr entspricht dieser Bewertung.
Was aber gar nicht einer realpoltischen Bewertung entspricht ist die Behauptung, Terrorbekämpfung ist der Krieg gegen die Welt.
In der Argumentationslosigkeit müssen natürlich auch wieder Faschismusvergleiche herhalten. Schade, mit Aufwecken hat das nichts zu tun.
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Afghanistan ist ein plumper, völkerrechtswidriger Überfall einer faschistischen Armee für Rohstoffe. Dazu, für alle Beteigten der Angreiferseite, vorsätzlicher Massenmord, aus äußerst niedrigen Beweggründen.
Vergleich:
Ich behaupte, vor der Presse, mit meinen ausgemachten Kumpels, daß Du Schuld bist an meinem Unfall, der meiner Frau das Leben kostete. Bevor Du zum Gericht kommst, erschieße ich Deine gesamte Familie und glaube Dein komplettes Eigentum. Und das findest Du natürlich Okay.
kh
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18.08.2010, 01:30
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#10
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Erfahrener Benutzer
Stammuser
Registriert seit: 03.08.2009
Beiträge: 229
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Ein Kriegseinsatz, @britta, erfordert in erster Linie dessen Erklärung und
zumindest eine halbwegs schlagbereite, gegnerische Armee.
Was in Afghanistan abläuft, ist organisierter Massenmord. Und das nur,
weil sich klevere Aghanen wenigstens anständig verdrücken können.
Während dessen werden, um der Sache Herr zu werden, deren Angehörige,
egal ob Kind, Frau, Mutter oder Alter, gemäuchelt.
kh
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