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Alt 14.12.2011, 01:06   #221
Sybilla
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Standard Tricksen!

Zitat:
Zitat von Clara Beitrag anzeigen
@ Sybilla
Danke für ihre Zahlen und Fakten!!!!!!!!!!
Gerne!

Zitat:
Zitat von Clara Beitrag anzeigen
Bitte, wie darf man das weiterverwenden, indem man auf dieses Forum hier verlinkt?
Oder haben sie eine eigene Seite auf die man verlinken kann?
Entweder mit den Hinweis das die Analyse von "Sybille" im www erstellt wurde oder durch Link ins Forum.

Zitat:
Zitat von Clara Beitrag anzeigen
Die Zahl der Menschen die Hartz 4 beziehen sollte man mit der offiziellen Arbeitslosenzahl in Verbindung setzen, es muss doch jedem auffallen das was nicht stimmt wenn wir offiziel nur 2,8 Millionen Arbeitssuchende haben aber 8,8? Millionen Menschen Geld von der Arge bekommen.
Die Massenmedien setzen den politischen Willen um. Die Massenmedien werden quasi von der Politik/Wirtschaft beherrscht.

Zitat:
Zitat von Clara Beitrag anzeigen
Stimmt es das man ab 57 nicht mehr in der Arbeitslosenstatsitik erscheint, obwohl man bald bis 67 arbeiten muss?
Stimmt ab 58 verschwinden alle aus der Statistik, die 1 Jahr kein Angebot durch das Jobcenter erhalten haben.

Wobei schon die statistische Erfassung der Arbeitslosen (Maßnahmen) vor allen in sogenannten Optionskommunen als sehr kreativ bewertet werden kann.
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Alt 14.12.2011, 01:29   #222
Sybilla
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Beiträge: 174
  
Standard

Zitat:
Zitat von Rentner Beitrag anzeigen
Liebe Sybilla,
Du hast in fast allem was Du schreibst recht.Ich vermute sogar das Du in allem recht hast. Leider bin ich nicht in der Lage Deine gesamten Ausführungen zu lesen. Bring es doch auf den Punkt. "Die Neoliberale Martwirtschaft und ihre Anhänger produziern Armut. Kein Mensch ist (ausgenommen Kapitaleigner, Bangster und Politiker da fehelen noch einige) heute in der Lage von seiner Arbeit zu leben. Wir haben die höchsten Preise aber Arbeitseinkommen auf dem Stand eines Entwicklungslandes. Das passt nicht zusammen. So kann es bei uns nicht weitergehen.
Entschuldige bitte das ich auf Deine gesamten Schreiben nicht eingegangen bin sie sind mir zuviel.(ich glaube Du hast auf die letzten fünf Schreiben keine Antwort erhalten) Mach es Dir doch auch einfacher, schreib weniger und bringe es auf den Punkt. Ich will damit sagen nicht alles was ich schreibe ist richtig aber ich will das jeder in der Lage ist meine Schreiben zu lesen und nicht von der Masse erschlagen wird.
Viele Grüße
Rudolf
Danke für den Hinweis. Ich weiß das meine Beiträge für viele zu viel und zu lang sind. Ich werde zukünftig eine Gliederungsübersicht hinzufügen.

Der Aufbau meiner Artikel ist im groben wie folgt gegliedert.

A, das Wesentliche

1. Analyse der Wirtschaftsdaten
2. Die Zahlen vom Arbeitsmarkt
3. Die Aufgliederung der Zahlen

-------------------------------------------

B, Das Erklärende

4. Demographie
5. Erwerbstätigkeit
6. Medienecho

-------------------------------------------

C , Sybillas Kommentar

7. Mein Kommentar
8. Erläuterungen
9. Fußnoten

Anhand dieser Gliederung, kann ich für Interessierte weiterhin eine Detailanalyse anbieten, und jeder der nicht alles lesen möchte, findet schnell das was ihm/ihr wichtig erscheint.

Es geht nicht um eine hohe Anzahl von Antworten sondern darum das möglichst viele die Statistik - Tricksereien zur Kenntnis nehmen.
Sybilla ist offline   Mit Zitat antworten


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Alt 23.12.2011, 19:35   #223
Kai-Uwe Mischo
Bluthund Gottes
 
Benutzerbild von Kai-Uwe Mischo
 
Registriert seit: 23.12.2011
Ort: Spiesen-Elversberg
Beiträge: 39
  
Standard

Zitat:
Zitat von Spökes Beitrag anzeigen
Hallo Sybilla!

Verstehe ich dich bei der Darstellung der Stützbedürftigen richtig? Da sind knapp drei Millionen Arbeitslos und dann kommen noch die fast acht Millionen Anderen dazu?


Die sollte besser mal die echten Statistiken Zeigen.
Hier bekommen alle nur Virtuell eine Arbeit aufem Dokument.Weniger Arbeitslose mehr Arbeitnehmer.

Im Realen werden sie nach und nach Arbeistlos gemacht dank dem Kapitalismuss.

Traurig das die ganzen Arbeitslosen die einzigsten sind die nichts vom Aufschwung mitbekommen,oder die Arbeiter selbst
In meinem Ort wo ich leb werden die Geschäfte auch immer weniger, das kann keine Statistik verfälschen Leere Schaufenster ohne Personal und Innen Einrichtung wie Arbeitnehmer.

Und Lohnerhöungen bekommen die Arbeiter auch nicht höchsten senkungen,oder Steuer und Energie erhöhungen oder Lebenmittelpreiserhöhungen und sonstiges sich ständig verteuerndes.Das deute ja auch alles auf Aufschwung hin, weil alle mehr Einehmen wird alles teurer,und Bürger können sich vor den saftigen Lohnerhöhungen kaumnoch Retten,genauso vor den immer billgeren Produkten.

Genau wie die Massenhaften neuen Eisntellungen der Arbeiter die jeder bestätigt bekommt in seiner Firma ,weil er jeden Tag neue Arbeitskollegen begrüssen kann.

Also noch beschissener Lügen geht wohlkaum Seitens der Regierung.

Fakten wer von euch hat gesehn das neue Kollegen angestellt wurden und die Belegschaft sich erhöht hat?
Wer hat mehr Geld bekommen?
Ist das Konsumieren billiger Geworden?

Nein ?dann glaubt den Schmarn nicht

Geändert von Kai-Uwe Mischo (23.12.2011 um 19:40 Uhr).
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Alt 03.01.2012, 12:01   #224
Sybilla
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Beiträge: 174
  
Standard Faktencheck - Arbeitsmarkt Dezember 2011

Ist Deutschland tatsächlich auf der Schnellstraße zur Vollbeschäftigung (Rekordbeschäftigung) oder ist das Ziel das wie in der DDR-Vollbeschäftigung alle irgendwie beschäftigt sind? Die demografische Entwicklung die unfreiwillige Frühverrentung und der ausufernde Niedrigstlohnbereich senken die Zahl der Arbeitslosen ab. Hingegen auch die Vollzeitbeschäftigung immer weiter absinkt die Teilzeitbeschäftigung und Leiharbeit boomt. Der niedrigsten statistisch erfassten Arbeitslosigkeit seit 20 Jahren stehen 6.937.586 Leistungsempfänger im Leistungsbezug im Rechtkreis SGB II/SGB III als (ALG I, ALG II, Sozialgeld) gegenüber das sind rund 60,5 % mehr Leistungsempfänger als im Dezember 2004. (Ohne Sozialhilfe diese 2004 als auch 2011 rund 1 Million Personen erhalten haben)

"Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen"

"Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen" Professor für Statistik über den Zahlenschwindel der Bundesagentur für Arbeit.
(Die gewonnen Erkenntnisse des Interviews vom Mai 2011 sind auch im Januar 2012 zutreffend.)

Die Politik die Wirtschatinstitute und viele Medien feiern euphorisch die „Rekordbeschäftigung“ von über 41 Millionen aufgebläht durch 7,8 Millionen Mini und Midijobs obwohl ihnen bewusst sein sollte, dass viele von ihrer Arbeit nicht leben können. 3 Euro 18 in der Stunde verdient eine Friseurin in Thüringen, oder 4 Euro 58 in der Stunde für eine Floristin in Brandenburg. Mehr als 20 Prozent aller Erwerbstätigen sind im Niedriglohnbereich beschäftigt, Tendenz schnell ansteigend. Einen unbefristeten, sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz haben nur noch 60 % aller Erwerbstätigen. Der „Jobboom findet vor allem in der Leih und Zeitarbeit statt. Die BA Statistik versteckt viele Menschen in Ein-Euro-Jobs, Bürgerarbeit oder anderen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen oder sie gliedert wie die Gruppe der über 58 jährigen einfach aus der offiziellen Statistik aus, diese Gruppe wird in der Regel neben vielen anderen Gruppen von Arbeitslosen aus der offiziellen BA Statistik herausgerechnet. Andere haben sich nach dem auslaufen des Arbeitslosengeldes von den Jobcentern zurückgezogen, sie sind zwar auf der Suche nach Arbeit, aber sie sind nicht im Sinne des SGB II bedürftig. Dazu gehören Frauen/Männer die über „Vermögen“ verfügen oder deren Partner ein „Einkommen“ erzielen das über der Grundsicherung liegt. Viele Arbeitslose werden mit prekären Jobangeboten im Niedrigstlohnsektor überhäuft. Nach dem Motto: Kann die Arbeit von anderen noch billiger erledigt werden? Auch die Zahl der Wohnungslosen nimmt aufgrund von Armut zu.


Deutschland auf dem Weg in eine Niedriglohn-Gesellschaft

In Deutschland dehnt sich der Niedriglohnsektor immer mehr aus. Die "Leipziger Volkszeitung" zitiert bisher unveröffentlichte Zahlen der Bundesagentur für Arbeit, wonach der Anteil der Vollzeitbeschäftigten mit Niedriglöhnen im vergangenen Jahr auf knapp 23 Prozent gestiegen ist.

Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies 2010 eine Steigerung um 0,5 Prozent oder, in absoluten Zahlen, um 199.762 Arbeitnehmer. Die Niedriglohnschwelle liegt bei derzeit bei 1379 Euro für Ostdeutschland und bei 1890 Euro für Westdeutschland.

Eigentlich ist es schon seit unvordenklicher Zeit immer so, dass eine „Vollbeschäftigung“ durch das absenken der Arbeitslöhne erreichbar ist. Denn 0 € Arbeitsplätze sind seit der frühen Antike unendlich vorhanden.
Je billiger eine Arbeitskraft einsetzbar ist, desto öfter wird diese nachgefragt.
Allerdings muss die Solidargemeinschaft der Steuerzahler die Grundsicherung dieser billigen Arbeitskräfte finanzieren (in 2011 mit 13 Mrd. €) und somit die Gewinne der Arbeitgeber subventionieren.

Im Übrigen die Mär der Wirtschaft/Wirtschaftsinstitute/Politik/Systemmedien vom Aufstieg oder dem „Sprungbrett Niedriglohn“ wird durch den exorbitant hohen Anstieg der prekären Beschäftigung in Vollzeitbeschäftigten mit Niedriglöhnen durch die BA – Statistik eindeutig widerlegt.


Deutschland: Wirtschaftsaussichten Januar 2011:

Pressemitteilung Nr.357 vom 27.09.2011 - Zum Jahresende 2010 war der öffentliche Gesamthaushalt (Bund, Länder, Gemeinden/Gemeindeverbände und gesetzliche Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte) beim nicht-öffentlichen Bereich mit 2 035,9 Milliarden Euro verschuldet.(+/- Rechenfehler)

Inflationsrate bleibt hoch - Der Preisdruck in Deutschland hält noch immer an.
Die Verbraucherpreise in Deutschland sind in diesem Jahr um 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt unter Berufung auf vorläufige Ergebnisse mit. Im Jahr 2010 lag die Inflationsrate noch bei 1,1 Prozent.

Propaganda bezeichnet einen absichtlichen und systematischen Versuch, Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und Verhalten zu steuern, zum Zwecke der Erzeugung einer vom Propagandisten erwünschten Reaktion.

Neues vom Aufschwung xxl und vom imaginären Jobwunder

Der Leitindex DAX hat im „ gefühlten Wirtschaftsboomjahr 2011“ rund 14,7 % seines Wertes verloren.

Allerdings droht nicht nur eine neuerliche Rezession also ein "Double-Dip" sondern diese wird bereits von der OECD prognostiziert. Die Prognose zum Wirtschaftswachstum Deutschland 2012 sieht äußerst übel aus. So rechnet die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mit einer Erhöhung des Volkseinkommens von nur +0,6 Prozent.

Das Wirtschaftswachstum Deutschland 2011 wird laut (OECD) voraussichtlich zwischen +2,7 Prozent und +3,0 Prozent liegen. Und somit weit unter den Erwartungen von rund 4 %


Nach dem der ZEW-Index Konjunkturerwartungen im November 2008 auf ein Drei-Jahrestief abgestürzt war und den tiefstem Stand seit Oktober 2008 erreicht hatte. Stieg das ZEW-Barometer im Dezember leicht um 1,4 auf minus 53,8 Punkte an. Ob das eine Eintagsfliege oder eine Trendwende abbildet wird in den kommenden Monaten durch die Realität und nicht durch Stimmungsumfragen erwiesen
In der Realität gab es in 2011 in Deutschland keinen Wirtschaftsaufschwung xxl es gab nach dem Krisenjahren 2009/2010 nur eine Rekonvaleszenz der deutschen Wirtschaft, denn die Wirtschaftsleistung der deutschen Wirtschaft konnte Saison- und kalenderbereinigt und preisbereinigt nur das Niveau von 2008 erreichen.

----------------------------------------------------------------------------------------------------

Die Zahlen vom Arbeitsmarkt

Deutschland: Arbeitsmarkt Dezember 2011:

Offizieller BA - Zahlenbericht für Dezember 2011 Seite 78

Die Zahl der offiziell statistisch erfassten Arbeitslosen in Deutschland ist laut BA unerwartet deutlich auf 2.780.206* Personen angestiegen, zusätzlich waren nach vorläufigen Berechnungen 1.155.384 Personen in Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik beschäftigt.
Für den Monat November 2011 wurde diese Zahl von 1.182.950 auf 1.200.932 Personen nach oben korrigiert. Allerdings ist hierbei von einer erheblichen Untererfassung auszugehen
(BA – Bericht Dezember 2011 Seite 110 Fußnote 3) Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben bundesweit für Januar - Juni 2011, Datenstand September 2011, nur ca. 69 % der Träger Daten zum Einsatz der kommunalen Eingliederungsleistungen (flankierende Leistungen) erfasst.

*Unter 3 Millionen Arbeitslose und so

Die offizielle BA Zahl der Unterbeschäftigung für Dezember 2011:
wird mit 3.898.075 Personen beziffert das entspricht einer Unterbeschäftigungsquote von 9,1 %


Im Rechtskreis SGB II/SGB III werden 6.937.586 Leistungsempfänger aufgelistet:

Der Vergleich der Leistungsempfänger Personen(ALG; ALHI) von Dezember 2004 (Im BA Bericht Dezember 2004 wird die Zahl der Leistungsempfänger auf Seite 24 mit 4.321.000 Personen beziffert + 1.200.000 Personen in Sozialhilfe) Im Dezember 2011 waren laut offizieller BA Zahl 6.937.586 Personen nur im Rechtkreis SGB II/SGB III als Leistungsempfänger im Leistungsbezug (ALG I, ALG II, Sozialgeld) Das ist ein Plus von ca. 2,61 Millionen Personen oder ca. 60,5 % ( ( nicht berücksichtigt sind Leistungsempfänger von Wohngeld, Kinderzuschlag, Grundsicherung im Alter)
Sowie Sozialhilfe SGB XII diese rund 1 Million Leistungsempfänger erhalten.


darunter:
Arbeitslosengeld 784.603 Personen
erwerbsfähige Hilfebedürftige (ALG II) 4.449.985 Personen
nicht erwerbsfähige Hilfebedürftige (Sozialgeld) 1.702.998 Personen
( nicht berücksichtigt sind Leistungsempfänger von Wohngeld, Kinderzuschlag, Grundsicherung im Alter, Sozialhilfe SGB XII…)

23.09.2011 | 13:58 Uhr Steigende Soziallasten bleiben ein Hauptproblem der finanziellen Schieflage bei den Kommunen. Von 1999 bis 2009 stiegen sie bundesweit von 29 auf über 40 Milliarden Euro an. Ein Ende dieser bedrohlichen Entwicklung ist nicht absehbar. Der Bund muss sich seiner Verantwortung stellen, forderte Kommunalminister Ralf Jäger heute (23. September) im Bundesrat in Berlin. Die zugesagte Übernahme der Kosten für die Grundsicherung und bei Erwerbsminderung ab dem Jahr 2014 reiche nicht aus. Hiermit darf die Verantwortung des Bundes nicht enden. Er muss sich zur Hälfte an den sozialen Lasten beteiligen, mahnte Jäger.
Allein in NRW sind die Soziallasten der Kommunen in den letzten zehn Jahren um 50 Prozent auf fast 13 Milliarden Euro angestiegen….



Pressemitteilung Nr.270 vom 19.07.2011 - Beschäftigungszuwachs 2010 zu großen Teilen von Zeitarbeit getragen

2010 Abhängig Beschäftigte 30.904.000 Personen
2010 Normalerwerbstätige 23.069.000 Personen
2010 Atypisch Beschäftigte 7.835.000 Personen
Die Zahl der ausschließlich geringfügig entlohnt Beschäftigten ist nach Hochrechnungen der Bundesagentur für Arbeit im Juli auf 4,93 Mio, angestiegen.

Entwicklung: ATYPISCHE BESCHÄFTIGUNG

Der Jobmotor brummt weiter, in den letzten Jahren wurde de Wert der Arbeit in Deutschland massiv entwertet. In 2011 ist die Zahl atypische Beschäftigungsverhältnisse, in Teilzeitstellen, , in Leih- und Zeitarbeit und in Minijobs weiter exorbitant angestiegen.

ILO warnt vor Beschäftigungskrise und sozialen Unruhen

Geringverdiener: Aus wenig wird weniger - Sie verdienen ohnehin nicht viel - und selbst das wird weniger. Geringverdiener müssen seit dem Jahr 2000 drastische Loheinbußen einstecken. Obwohl die Wirtschaft wächst. Teilweise haben sie bis zu 22 Prozent weniger in der Tasche, offenbart jetzt eine Studie. … Seit dem Jahr 2000 betrugen die Lohneinbußen zwischen 15,6 und 21,9 Prozent. Die Nettoeinkommen aller Beschäftigten gingen hingegen nur um 2,5 Prozent zurück.


BA Bericht Dezember 2011 Seite 11/12

Nicht saisonbereinigt belief sich der Bestand im November auf 467.000 gemeldete Arbeitsstellen…. November 492.000; Oktober 500.000.
Nach Wirtschaftszweigen differenziert beruht das Plus in der gleitenden Jahressumme etwa zur Hälfte auf Meldungen aus der Arbeitnehmerüberlassung. (+111.000 oder +16 Prozent).

BA Bericht Dezember 2011 Seite 22

Außer den Leistungsempfängern gab es im August noch 324.000 Arbeitslose, die im Berichtsmonat keine Geldleistungen aus der Arbeitslosenversicherung oder der Grundsicherung bezogen.

BA Bericht Dezember 2011 Seite 25

3.2 Erwerbstätige Leistungsberechtigte

Im August 2011 bezogen 30 Prozent (1,37 Mio) der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten Einkommen aus Erwerbstätigkeit…..

Bedarfe / Leistungen / Einkommen - statistik.arbeitsagentur.de

Wer das komplette Zahlenwerk der BA detailliert betrachtet, wird dann doch sehr ernüchtert.
Entgegen der politischen und medialen Lobgesänge ist die Lage am Arbeitsmarkt im besonderem im Niedrigstlohnbereich bei weiten schlechter als von Politik und Massenmedien den Massen und den Bürgern suggeriert wird,

Quelle der Zahlen:
BA – Monatsbericht Dezember 2011

Erstellt von Sybilla am 03.01.12 11 Uhr 00 – Teil 1 Die Zahlen
Jeder darf diesen Bericht unter Hinweis auf die Autorin frei verwenden
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Alt 03.01.2012, 12:18   #225
Sybilla
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Standard Sybillas Kommentar

Sybillas Kommentar



Das Problem der Arbeitslosigkeit war augenscheinlich immer ein Problem der statistischen Erfassung des Blickwinkel und der Definition von Arbeitslosigkeit.. Nach der Umstellung der statistischen Erfassung der Arbeitslosigkeit 2005 weist die BA Statistik seit Monaten die niedrigste Arbeitslosigkeit seit xy Jahren aus. Allerdings sind nach wie vor rund 4 Millionen Personen von Arbeitslosigkeit /Unterbeschäftigung betroffen. Rund 1, 5 Millionen Arbeitslose werden in der Statistik versteckt. Die Definition von Arbeitslosigkeit von 199x ist mit der Definition von Arbeitslosigkeit in 2011 keinesfalls vergleichbar und die erhöhte Zahl der offenen Stellen erklärt sich vor allem aus Mehrfachnennungen vieler Stellenangebote. Die Zahl der Leistungsempfänger ALG I, ALG II. Sozialgeld verharrt bei rund sieben Millionen Personen. Darin sind Personen die Kinderzuschlag, Sozialhilfe SGB XII oder Altersgrundsicherung erhalten nicht enthalten. Viele Medien - Franz Josef Strauß nannte diese einmal:jubelnd-jaulende Hofhunde verkünden im medialen Gleichklang im euphorischem Jubel, in triumphierender Einheit mit Politik und Wissenschaft, die Mär vom robusten Arbeitsmarkt und eine Fortsetzung der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt. Die Zahlen zur Erwerbstätigkeit Als Erwerbstätigkeit zählt: Tätigkeit (Mini-Job) einem Ein-Euro-Job nachgehen und Personen in Mutterschutz oder Elternzeit....!!! selbstverständlich wird die Zahl der Erwerbstätigen nicht durch zählen sondern durch eine Schätzung ermittelt..Die Zahlen zur Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit werden in den Medien verkürzt wiedergegeben und von der Politik einseitig tendenziös interpretiert. Wir brauchen Glasnost (russ.) Offenheit, Transparenz, Informationsfreiheit So ist nicht nachvollziehbar transparent dargestellt, das neben der Gruppe der Maßnahmenteilnehmer in der Regel auch die Gruppe der unter 25 jährigen und über 58 jährigen aus der Statistik der Arbeitslosen verschwunden sind, obwohl auch diese Personen arbeitslos bleiben. Bis zu den Arbeitsmarktreformen waren ausschließlich Personen ohne Arbeit von der Armut oder Armutsgefährdung betroffen. Bürger die jeden Tag früh aufstanden und zur Arbeit gingen hatten im Gegenzug die Garantie dass sie von ihrer Arbeitsleistung ihren Lebensunterhalt bezahlen konnten. Das hat sich nach den Arbeitsmarktreformen grundlegend geändert. Heute stehen viele Menschen früh auf und gehen zur Arbeit können aber mit den erzielbaren Einkommen ihrer Arbeitsleistung ihren Lebensunterhalt nicht finanzieren. Viele hart arbeitende Menschen müssen trotz Konjunkturbelebung bei den Jobcentern nach hochnotpeinlicher Bedürftigkeitsprüfung zusätzliche Sozialleistungen beziehen diese von der Solidargemeinschaft der Steuerzahler zusätzlich erwirtschaftet werden muss.

Das Ziel der Vollbeschäftigung also dem ureigenen Bedürfnis eines Menschen, das ein Erwerbstätiger von seiner Hände Arbeit auch eine Selbstbestimmte Existenz für sich und seine Familie (ohne ergänzende Hartz IV ALG II Leistungen) gestalten möchte/können muss, bleibt auch im „Aufschwung der Mini und Billigjobs“ am deutschen Arbeitsmarkt ein unerfülltes Ziel, das Ziel wurde von der Politik und teilen der Gesellschaft augenscheinlich aufgegeben. Der Plan ist zwar wie von der Politik gewünscht im Sinne der veröffentlichten Zahlen übererfüllt. Aber es ist zu vermuten das die Zahlen zur Erwerbstätigkeit und zur Arbeitslosigkeit in den BA Berichten verkürzt wiedergegeben und von der Politik und den Medien einseitig tendenziös interpretiert werden. Ich vermute gar, die Statistik des Arbeitsmarktes gleicht einen potemkinschen Dorf, sie wird durch das verstecken vieler Arbeitsloser (Ein Euro Jobber; Bürgerarbeiter, 0 Euro Praktikanten...) mit 7,8 Millionen Personen in prekären Arbeitsverhältnissen fein herausgeputzt, um den tatsächlichen Zustand des Arbeitsmarktes zu verbergen. Oberflächlich wirkt die Statistik durch die Zahl der Unterbeschäftigten ausgearbeitet und beeindruckend, es fehlt ihr aber wie vielen Jobs an Substanz.
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Alt 20.01.2012, 17:24   #226
Sybilla
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Standard Faktencheck - Jobwunder

Die Analyse:

Faktencheck – Reallohnentwicklung 2011 -0,3 %

Tariflöhne und -gehälter 2011 – Trotz höherer Abschlüsse ein reales Minus - …Da sich die Verbraucherpreise im vergangenen Jahr um 2,3 Prozent erhöhten, ergibt sich im gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt ein realer Rückgang der Tariflöhne und -gehälter um 0,3 Prozent.


Faktencheck robuste Konjunktur 6. Januar 2012, 16:15 Uhr - Industrieaufträge fallen stärker als erwartet

.Die Aufträge für die deutsche Industrie sind im November aufgrund von weniger Groß- und Auslandsaufträgen deutlich stärker gesunken als erwartet. Im Monatsvergleich seien sie um 4,8 Prozent gefallen, teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Freitag mit.

Die Wirtschaftsleistung fiel von Oktober bis Dezember um etwa 0,25 Prozent zum Vorquartal

Völlig unbemerkt von der den deutschen Systemmedien und der Öffentlichkeit stürzt deutsche Wirtschaft zum Jahresende 2011 ab.

11. Jänner 2012 09:42 Deutsche Wirtschaft stürzt zu Jahresende ab


Wiesbaden - …Das Bruttoinlandsprodukt fiel im vierten Quartal erstmals seit dem Höhepunkt der Finanzkrise vor drei Jahren wieder. Schrumpft es zu Jahresbeginn erneut, wird von Rezession gesprochen. …. Die Wirtschaftsleistung fiel von Oktober bis Dezember um etwa 0,25 Prozent zum Vorquartal, sagte ein Sprecher des Statistischen Bundesamtes.


Faktencheck - Jobwunder:

Ist das Jobwunder mehr als ein Trick von Statistikern? Steht der Jobaufschwung nicht nur auf dem Papier?

Arbeitsministerin Ursula von der Leyen meint gebetmühlenartig:
Der deutsche Arbeitsmarkt ist aufnahmefähig wie ein Schwamm


Der neue Arbeitsmarkt des Jobwunders, ist der Arbeitsmarkt der wachsenden prekären Beschäftigungsverhältnisse im Niedriglohnsektor wie Leiharbeit oder Minijobs dieser Arbeitsmarkt ist aufgrund der geringen Arbeitskosten immer aufnahmefähig wie ein Schwamm. Allerdings führt diese Art der Beschäftigung (Stundenlöhne unterhalb von 10 €) auf direkten Weg in die Altersarmut, Familienarmut und Kinderarmut. Die Reformen der Agenda 2010 waren eine gigantische Umverteilung von unten nach oben. Somit ist das gepriesene Jobwunder kein Jobwunder.

http://www.boeckler.de/img_struktur/...mp_2011_02.gif

Unter 3 Millionen Arbeitslose und so

Diese Gruppen werden nach wie vor in der BA Statistik versteckt. Deshalb sind die offiziellen Arbeitsmarkt Zahlen der BA die niedrigsten Zahlen seit xy Jahren.
Allerdings ist ein Vergleich der Zahlen von 199x mit 2011 unsinnig und propagandistisch.

Faktencheck Jobwunder:

Minijobber erhalten meist Niedriglöhne

Studie: Durchschnittslohn liegt bei knapp acht Euro die Stunde. Jedes fünfte Arbeitsverhältnis ist ein MinijobNur neun Prozent der Minijobber wechseln in ein Normalarbeitsverhältnis

Das gefühlte Jobwunder führt in Niedriglohnfalle und Armut trotz Arbeit

Arbeitsmarktpolitischer Irrweg” – Mini-Jobber in der Niedriglohnfalle


Jobwunder – Leih und Zeitarbeit

Unsichere Beschäftigung Zahl der Leiharbeiter steigt auf Rekordhoch. Volkswagen-Mitarbeiterin in Wolfsburg: Wenige Leiharbeiter werden übernommen. Die Millionengrenze ist nicht mehr weit: Die Zahl der Leiharbeiter in Deutschland ist bis Mitte 2011 auf 910.000 gestiegen. Nie zuvor zählte die Branche so viele Mitarbeiter.

ZDF – Zoom Sendung vom 18. Januar - Zeitarbeit
Jobmotor oder Ausbeutung?

[b]
[b]Faktencheck : Robuster Arbeitsmarkt[b]

Vorruhestand - Ich bin dann mal auf Rente

Unfreiwillig ärmer

Schon seit Jahren steigt die Zahl derjenigen, die mit teils erheblichen Abschlägen vorzeitig in Rente gehen müssen. 2010 lagen insgesamt schon 57,9 Prozent des gesamten Neurentner-Jahrgangs unter der bis dato gültigen Altersgrenze von 65 Jahren; im Osten erreichte die Quote der Frühverrentungen gar schon 70,2 (Männer) bzw. 82,9 Prozent bei den Frauen. Einer der Hauptgründe für den frühen Rentenbezug ist die seit 2008 gültige Regel, dass ältere Arbeitslose nach dem Auslaufen des Arbeitslosengelds I (bis zu 24 Monate) und anschließendem Hartz-IV-Bezug ab 63 Jahre aufgefordert werden, eine Altersrente mit Abschlägen zu beantragen.

http://www.guter-rat.de/recht/images...ca6e3c0cfb.gif


Rund 1, 5 Millionen Arbeitslose werden in der Statistik versteckt. Viele Medien und Kommentare in den Medein erinnern an - Franz Josef Strauß, er nannte diese einmal:jubelnd-jaulende Hofhunde sie verkünden im medialen Gleichklang im euphorischem Jubel, in triumphierender Einheit mit Politik und Wissenschaft und der stolz geschwellten Brust der BA Verantwortlichen. Die Mär vom robusten Arbeitsmarkt und eine Fortsetzung der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt in 2012.

Alleine der Blick auf die demografische Entwicklung klärt auf.
Die Zahl der Personen zwischen 15 und 65 verringerte sich zwischen 2005 und 2009 um 1.040.300 Personen. Bis 2011 hochgerechnet ist das eine Zahl von rund 1, 4 Millionen Personen die aus dem Erwerbsleben 15 – 65 Jahre ausgeschieden sind-

Demografischer Wandel - Die Bevölkerungsgruppe 15 – 65 Jahre

2005 waren 66.567.900Personen zwischen 0 und 65 Jahre alt.
0 – 15 Jahre 11.649.800 Personen und 15 – 65 Jahre 54.918.100 Personen

Letzte Zahlen 2009 waren 64.900.400 Personen zwischen 0 und 65 Jahre alt.
0 – 15 Jahre 11.022.600 Personen und 15 – 65 Jahre 53.877.800 Personen

Die Definition von Arbeitslosigkeit von 1992 ist mit der Definition von Arbeitslosigkeit in 2011 keinesfalls vergleichbar und die hohe Zahl der offenen Stellen erklärt sich vor allem auf Mehrfachnennungen vieler Stellenangebote. Die Zahl der Leistungsempfänger ALG I, ALG II. Sozialgeld verharrt bei sieben Millionen Personen. Darin sind Personen die Kinderzuschlag, Sozialhilfe SGB XII oder Altersgrundsicherung erhalten nicht enthalten.

Die Zahlen zur Erwerbstätigkeit und zur Arbeitslosigkeit werden in den Medien verkürzt wiedergegeben und von der Politik einseitig tendenziös interpretiert. Wir brauchen Glasnost (russ.) Offenheit, Transparenz, Informationsfreiheit

So ist nicht nachvollziehbar transparent dargestellt, das neben der Gruppe der Maßnahmen Teilnehmer in der Regel auch die Gruppe der unter 25 jährigen und über 58 jährigen aus der Statistik der Arbeitslosen verschwunden sind, obwohl auch diese Personen arbeitslos sind.

Als Erwerbstätigkeit zählt: Tätigkeit (Mini-Job) einem Ein-Euro-Job nachgehen und Personen in Mutterschutz oder Elternzeit....!!!

Und selbstverständlich wird die die Zahl der Erwerbstätigen nicht durch zählen sondern durch eine Schätzung ermittelt.

Die Erwerbstätigenzahlen der Erwerbstätigenrechnung stützen sich auf eine Vielzahl von statistischen Quellen, um möglichst alle verfügbaren Datenquellen in die Schätzung einfließen zu lassen.


Die Propaganda-Aussage das die Erwerbstätigkeit und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf immer neue Höchststände steigt, können wir guten Gewissens der Pipi Langstrumpf Welt der Märchen und Mythen zuordnen.


Auf Sand gebaut - Die Schattenseiten des Aufschwungs

Auf Sand gebaut - Die Schattenseiten des Aufschwungs | Zeitfragen | Deutschlandradio Kultur

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument Deutschland Radio Berlin Zeitfragen – Das Politische Feature Redaktion: Constanze Lehmann 2. Juni 2011 Auf Sand gebaut ? Die Schattenseiten des Aufschwungs Von Ruth Jung

Audio zum Nachhören

Lügen mit Zahlen

Lügen mit Zahlen - Die scheinbare Objektivität von Statistik | Studiozeit • Aus Kultur- und Sozialwissenschaften | Deutschlandfunk
Lügen mit Zahlen - Audio mp3

Gewerkschaften beklagen die Ausweitung des Niedriglohnsektors

TARIF: Regale füllen für 1,86 Euro die Stunde.

Woran erkennt man moderne Sklaverei?

Woran erkennt man moderne Sklaverei? - Berliner Tagung Arbeitsausbeutung und | Studiozeit • Aus Kultur- und Sozialwissenschaften | Deutschlandfunk

Woran erkennt man moderne Sklaverei? - Audio mp3
Studie Armut trotz Arbeit nimmt zu - In Deutschland fallen immer mehr Arbeitnehmer unter die Armutsgrenze.

Prekäre Beschäftigung ansteigende Armut im Aufschwung - Der Boom der Billiglohnarbeitsplatze immer mehr Arbeitnehmer die jeden Tag früh aufstehen und zur Arbeit gehen leben in Armut oder sind armutsgefährdet.

Ärger im Land der Minijobber.

Tatsächlich waren im Dezember 2011 knapp 3,89 Millionen Männer und Frauen in Deutschland arbeitslos, von einem Jobwunder oder einen robusten Arbeitsmarkt ist aufgrund des Faktenchecks nichts geblieben als heiße Luft, die durch die Medien geblasen wird.

Eines ist kristallklar das Jobwunder steht nur auf dem BA -Papier


Erstellt von Sybilla am 20.01.12 12 Uhr 00 Die Analyse
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Alt 22.01.2012, 15:06   #227
Sybilla
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Standard Armut trotz Jobboom

Paritätischer Wohlfahrtsverband Armutsbericht 2011 bestätigt "Jobaufschwung" ist nur ein Trick der Statistiker, dass "Jobwunder findet nur auf dem Papier statt.

Viele Menschen werden nur in irgendeine prekäre Beschäftigung (Praktika, Ein Euro Job, Bürgerarbeit, geringfügig 400 €, Mini oder Midijobs oder in Leih- und Zeitarbeit) oder in "Maßnahmen" gepresst. Viele bleiben trotz Job arm und ALG II Leistungsempfänger.

Vor einer Verfestigung der Armut auf Rekordniveau warnt der Paritätische Wohlfahrtsverband anlässlich der Veröffentlichung seines Armutsberichtes 2011. Scharfe Kritik übt der Verband an der Sozialpolitik der Bundesregierung. Er fordert die Bundesregierung zu einer rigorosen armutspolitischen Kehrtwende auf. Rund 12 Millionen Menschen sind laut Paritätischem Armutsbericht in Deutschland armutsgefährdet – 14,5 Prozent der Bevölkerung. Alarmierend sei, dass auch in Jahren mit starkem Wirtschaftswachstum wie 2006, 2007 oder 2010 die Armut nicht zurückgegangen sei. „Es handelt sich um eine Verhärtung der Armut auf sehr hohem Niveau“, stellt Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider fest. „Wo die Wirtschaft nicht für sozialen Ausgleich sorgt, ist die Politik gefordert.“

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Alt 29.01.2012, 17:08   #228
Sybilla
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Standard Systemmedien

In diesen Tagen wurde in der Systempresse der Rückgang der Kinderarmut verkündet und bejubelt - Der Faktencheck

Hurra Hurra Hurra - Geburtenrückgang und demographischer Wandel senken Kinderarmut

Endlich positive Entwicklung im Bereich des SGB II Geburtenrückgang und demographischer Wandel senken Kinderarmut ab, so ist die Zahl der Sozialgeldempfänger von Dezember 2010 1.776.961 auf 1.702.998 Personen im Bezug von Sozialgeld im Dezember 2011 abgesunken.
Im Dezember 2009 bezogen immerhin noch 1.824.105 Personen Sozialgeld.

Im Dezember 2005 bezogen 1.779.859 Personen Sozialgeld

Weniger Geburten senken die Zahl der Kinder die durch das SGB II Von Kinderarmut bedroht werden. Ist das wirklich ein Grund zum jubeln???

In den Systemmedien klingt das so:

Kinderarmut in Deutschland Weniger minderjährige Hartz-IV-Empfänger seit 2006

Die Zahl der Kinder, die von Hartz IV leben müssen, ist einem Zeitungsbericht zufolge in den vergangenen fünf Jahren gesunken. Besonders deutlich war der Rückgang im vergangenen Jahr.

Allerdings:

Soziale Einrichtungen sehen keinen Rückgang bei Kinderarmut


Was zu denken gibt, ist der Fakt das die Systemmedien die Pressemeldung des Röschen - Ministeriums von Ursula von der Leyen völlig unkritisch und unreflektiert als Jubelmeldung verbreitet haben.

Erst in den Abendstunden warnte der Kinderschutzbund unter Hinweis auf den Geburtenrückgang vor der trügerischer Statistik.


Die gleich-klingende Systempresse hat sich blamiert die Maske der unabhängigen und freien Medien ist gefallen. Viele Medien fungieren nur noch als Außenstellen des Pressedienstes der Bundesregierung. Sie melden ohne Plausibilitätsüberprüfung das was von der politischen Obrigkeit gewünscht wird.
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Alt 31.01.2012, 23:21   #229
Sybilla
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Standard Arbeitsmarkt 4.113.346 Personen sind unterbeschäftigt

Arbeitsmarkt 4.113.346 Personen sind unterbeschäftigt

Arbeitsmarkt Januar 2012 – Faktencheck Jobboom

Die Zahlen vom Arbeitsmarkt

Deutschland: Arbeitsmarkt Januar 2012:

Offizieller BA - Zahlenbericht für Januar 2012 Seite 49

Leistungsempfänger 3) 7.092.183 Personen
Arbeitslosengeld bei Arbeitslosigkeit 937.194 Personen
- erwerbsfähige Leistungsberechtigte 4.456.870 Personen
- nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte 1.698.119 Personen
( nicht berücksichtigt sind Leistungsempfänger von Wohngeld, Kinderzuschlag, Grundsicherung im Alter, Sozialhilfe SGB XII…)

Unterbeschäftigung ohne Kurzarbeit 4.113.346 Personen das sind 9,6 %
Arbeitslosigkeit registriert nach § 16 SGB III 3.081.706 Personen

1.075.004 Teilnehmer an ausgewählten Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik 3)

3) Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden Im Deutschlandwert ist auch die Anzahl der Leistungsempfänger enthalten, die die Alg-Leistung im Ausland beziehen

Ist Deutschland tatsächlich auf der Schnellstraße zur Vollbeschäftigung (Rekordbeschäftigung) oder ist das Ziel das wie in der DDR-Vollbeschäftigung alle irgendwie beschäftigt sind? Die demografische Entwicklung die unfreiwillige Frühverrentung und der ausufernde Niedrigstlohnbereich senken die Zahl der Arbeitslosen ab. Hingegen auch die Vollzeitbeschäftigung immer weiter absinkt die Teilzeitbeschäftigung und Leiharbeit boomt. Der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit stehen 7.092.183 Leistungsempfänger im Leistungsbezug im Rechtkreis SGB II/SGB III als (ALG I, ALG II, Sozialgeld) gegenüber das sind rund 64,3 % mehr Leistungsempfänger als im Dezember 2004. (Ohne Sozialhilfe diese 2004 als auch 2011 rund 1 Million Personen erhalten haben)

"Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen"

"Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen" Professor für Statistik über den Zahlenschwindel der Bundesagentur für Arbeit.
(Die gewonnen Erkenntnisse des Interviews vom Mai 2011 sind auch im Januar 2012 zutreffend.)

Die Politik die Wirtschatinstitute und die Medien feiern euphorisch die „Rekordbeschäftigung“ aufgebläht durch 7,8 Millionen Mini und Midijobs obwohl ihnen bewusst sein sollte, dass viele von ihrer Arbeit nicht leben können. 3 Euro 18 in der Stunde verdient eine Friseurin in Thüringen, oder 4 Euro 58 in der Stunde für eine Floristin in Brandenburg. Mehr als 20 Prozent aller Erwerbstätigen sind im Niedriglohnbereich beschäftigt, Tendenz schnell ansteigend. Einen unbefristeten, sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz haben nur noch 60 % aller Erwerbstätigen. Der „Jobboom findet vor allem in der Leih und Zeitarbeit statt. Die BA Statistik versteckt viele Menschen in Ein-Euro-Jobs, Bürgerarbeit oder anderen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen oder sie gliedert wie die Gruppe der über 58 jährigen einfach aus der offiziellen Statistik aus, diese Gruppe wird in der Regel neben vielen anderen Gruppen von Arbeitslosen aus der offiziellen BA Statistik herausgerechnet. Andere haben sich nach dem auslaufen des Arbeitslosengeldes von den Jobcentern zurückgezogen, sie sind zwar auf der Suche nach Arbeit, aber sie sind nicht im Sinne des SGB II bedürftig. Dazu gehören Frauen/Männer die über „Vermögen“ verfügen oder deren Partner ein „Einkommen“ erzielen das über der Grundsicherung liegt. Viele Arbeitslose werden mit prekären Jobangeboten im Niedrigstlohnsektor überhäuft. Nach dem Motto: Kann die Arbeit von anderen noch billiger erledigt werden? Auch die Zahl der Wohnungslosen nimmt aufgrund von Armut zu.

Deutschland auf dem Weg in eine Niedriglohn-Gesellschaft

In Deutschland dehnt sich der Niedriglohnsektor immer mehr aus. Die "Leipziger Volkszeitung" zitiert bisher unveröffentlichte Zahlen der Bundesagentur für Arbeit, wonach der Anteil der Vollzeitbeschäftigten mit Niedriglöhnen im vergangenen Jahr auf knapp 23 Prozent gestiegen ist.

Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies 2010 eine Steigerung um 0,5 Prozent oder, in absoluten Zahlen, um 199.762 Arbeitnehmer. Die Niedriglohnschwelle liegt bei derzeit bei 1379 Euro für Ostdeutschland und bei 1890 Euro für Westdeutschland.

Eigentlich ist es schon seit unvordenklicher Zeit immer so, dass eine „Vollbeschäftigung“ durch das absenken der Arbeitslöhne erreichbar ist. Denn 0 € Arbeitsplätze sind seit der frühen Antike unendlich vorhanden.
Je billiger eine Arbeitskraft einsetzbar ist, desto öfter wird diese nachgefragt.
Allerdings muss die Solidargemeinschaft der Steuerzahler die Grundsicherung dieser billigen Arbeitskräfte finanzieren (in 2011 mit 13 Mrd. €) und somit die Gewinne der Arbeitgeber subventionieren.

Im Übrigen die Mär der Wirtschaft/Wirtschaftsinstitute/Politik/Systemmedien vom Aufstieg oder dem „Sprungbrett Niedriglohn“ wird durch den exorbitant hohen Anstieg der prekären Beschäftigung in Vollzeitbeschäftigten mit Niedriglöhnen durch die BA – Statistik eindeutig widerlegt.

Neues vom Aufschwung xxl und vom imaginären Jobwunder

Der Leitindex DAX hat im „ gefühlten Wirtschaftsboomjahr 2011“ rund 14,7 % seines Wertes verloren.

Allerdings droht nicht nur eine neuerliche Rezession also ein "Double-Dip" sondern diese wird bereits von der OECD prognostiziert. Die Prognose zum Wirtschaftswachstum Deutschland 2012 sieht äußerst übel aus. So rechnet die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mit einer Erhöhung des Volkseinkommens von nur +0,6 Prozent.

Das Wirtschaftswachstum Deutschland 2011 wird laut (OECD) voraussichtlich zwischen +2,7 Prozent und +3,0 Prozent liegen. Und somit weit unter den Erwartungen von rund 4 %

Im 4. Quartal 2011 ist Wirtschaftsleistung um 0,25 % gesunken.

Unter 3 Millionen Arbeitslose und so

23.09.2011 | 13:58 Uhr Steigende Soziallasten bleiben ein Hauptproblem der finanziellen Schieflage bei den Kommunen. Von 1999 bis 2009 stiegen sie bundesweit von 29 auf über 40 Milliarden Euro an. Ein Ende dieser bedrohlichen Entwicklung ist nicht absehbar. Der Bund muss sich seiner Verantwortung stellen, forderte Kommunalminister Ralf Jäger heute (23. September) im Bundesrat in Berlin. Die zugesagte Übernahme der Kosten für die Grundsicherung und bei Erwerbsminderung ab dem Jahr 2014 reiche nicht aus. Hiermit darf die Verantwortung des Bundes nicht enden. Er muss sich zur Hälfte an den sozialen Lasten beteiligen, mahnte Jäger.
Allein in NRW sind die Soziallasten der Kommunen in den letzten zehn Jahren um 50 Prozent auf fast 13 Milliarden Euro angestiegen….

Pressemitteilung Nr.270 vom 19.07.2011 - Beschäftigungszuwachs 2010 zu großen Teilen von Zeitarbeit getragen

2010 Abhängig Beschäftigte 30.904.000 Personen
2010 Normalerwerbstätige 23.069.000 Personen
2010 Atypisch Beschäftigte 7.835.000 Personen
Die Zahl der ausschließlich geringfügig entlohnt Beschäftigten ist nach Hochrechnungen der Bundesagentur für Arbeit im Juli auf 4,93 Mio, angestiegen.

Entwicklung: ATYPISCHE BESCHÄFTIGUNG

Der Jobmotor brummt weiter, in den letzten Jahren wurde de Wert der Arbeit in Deutschland massiv entwertet. In 2011 ist die Zahl atypische Beschäftigungsverhältnisse, in Teilzeitstellen, , in Leih- und Zeitarbeit und in Minijobs weiter exorbitant angestiegen.

ILO warnt vor Beschäftigungskrise und sozialen Unruhen

Geringverdiener: Aus wenig wird weniger - Sie verdienen ohnehin nicht viel - und selbst das wird weniger. Geringverdiener müssen seit dem Jahr 2000 drastische Loheinbußen einstecken. Obwohl die Wirtschaft wächst. Teilweise haben sie bis zu 22 Prozent weniger in der Tasche, offenbart jetzt eine Studie. … Seit dem Jahr 2000 betrugen die Lohneinbußen zwischen 15,6 und 21,9 Prozent. Die Nettoeinkommen aller Beschäftigten gingen hingegen nur um 2,5 Prozent zurück.


BA Bericht Januar 2012 Seite 9

Nicht saisonbereinigt belief sich der Bestand im Januar auf 452.000 Arbeitsstellen.
im Dezember auf 467.000 …. November 492.000; Oktober 500.000.

Nach Wirtschaftszweigen differenziert beruht das Plus in der gleitenden Jahressumme etwa zur Hälfte auf Meldungen aus der Arbeitnehmerüberlassung.

BA Bericht Dezember 2011 Seite 19

Außer den Leistungsempfängern gab es im September noch 310.000 Arbeitslose, die im Berichtsmonat keine Geldleistungen aus der Arbeitslosenversicherung oder der Grundsicherung bezogen.

BA Bericht Dezember 2011 Seite 25

3.2 Erwerbstätige Leistungsberechtigte

Im September 2011 bezogen 30 Prozent (1,36 Mio) der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten Einkommen aus Erwerbstätigkeit. …..

Bedarfe / Leistungen / Einkommen - statistik.arbeitsagentur.de

Wer das komplette Zahlenwerk der BA detailliert betrachtet, wird dann doch sehr ernüchtert.
Entgegen der politischen und medialen Lobgesänge ist die Lage am Arbeitsmarkt im besonderem im Niedrigstlohnbereich bei weiten schlechter als von Politik und Massenmedien den Massen und den Bürgern suggeriert wird,

Quelle der Zahlen:
BA – Monatsbericht Januar 2012

Erstellt von Sybilla am 31.01.12 16 Uhr 00 – Teil 1 Die Zahlen
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Alt 31.01.2012, 23:21   #230
Sybilla
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Standard Arbeitsmarkt 4.113.346 Personen sind unterbeschäftigt

Arbeitsmarkt 4.113.346 Personen sind unterbeschäftigt

Arbeitsmarkt Januar 2012 – Faktencheck Jobboom

Die Zahlen vom Arbeitsmarkt

Deutschland: Arbeitsmarkt Januar 2012:

Offizieller BA - Zahlenbericht für Januar 2012 Seite 49

Leistungsempfänger 3) 7.092.183 Personen
Arbeitslosengeld bei Arbeitslosigkeit 937.194 Personen
- erwerbsfähige Leistungsberechtigte 4.456.870 Personen
- nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte 1.698.119 Personen
( nicht berücksichtigt sind Leistungsempfänger von Wohngeld, Kinderzuschlag, Grundsicherung im Alter, Sozialhilfe SGB XII…)

Unterbeschäftigung ohne Kurzarbeit 4.113.346 Personen das sind 9,6 %
Arbeitslosigkeit registriert nach § 16 SGB III 3.081.706 Personen

1.075.004 Teilnehmer an ausgewählten Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik 3)

3) Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden Im Deutschlandwert ist auch die Anzahl der Leistungsempfänger enthalten, die die Alg-Leistung im Ausland beziehen

Ist Deutschland tatsächlich auf der Schnellstraße zur Vollbeschäftigung (Rekordbeschäftigung) oder ist das Ziel das wie in der DDR-Vollbeschäftigung alle irgendwie beschäftigt sind? Die demografische Entwicklung die unfreiwillige Frühverrentung und der ausufernde Niedrigstlohnbereich senken die Zahl der Arbeitslosen ab. Hingegen auch die Vollzeitbeschäftigung immer weiter absinkt die Teilzeitbeschäftigung und Leiharbeit boomt. Der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit stehen 7.092.183 Leistungsempfänger im Leistungsbezug im Rechtkreis SGB II/SGB III als (ALG I, ALG II, Sozialgeld) gegenüber das sind rund 64,3 % mehr Leistungsempfänger als im Dezember 2004. (Ohne Sozialhilfe diese 2004 als auch 2011 rund 1 Million Personen erhalten haben)

"Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen"

"Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen" Professor für Statistik über den Zahlenschwindel der Bundesagentur für Arbeit.
(Die gewonnen Erkenntnisse des Interviews vom Mai 2011 sind auch im Januar 2012 zutreffend.)

Die Politik die Wirtschatinstitute und die Medien feiern euphorisch die „Rekordbeschäftigung“ aufgebläht durch 7,8 Millionen Mini und Midijobs obwohl ihnen bewusst sein sollte, dass viele von ihrer Arbeit nicht leben können. 3 Euro 18 in der Stunde verdient eine Friseurin in Thüringen, oder 4 Euro 58 in der Stunde für eine Floristin in Brandenburg. Mehr als 20 Prozent aller Erwerbstätigen sind im Niedriglohnbereich beschäftigt, Tendenz schnell ansteigend. Einen unbefristeten, sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz haben nur noch 60 % aller Erwerbstätigen. Der „Jobboom findet vor allem in der Leih und Zeitarbeit statt. Die BA Statistik versteckt viele Menschen in Ein-Euro-Jobs, Bürgerarbeit oder anderen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen oder sie gliedert wie die Gruppe der über 58 jährigen einfach aus der offiziellen Statistik aus, diese Gruppe wird in der Regel neben vielen anderen Gruppen von Arbeitslosen aus der offiziellen BA Statistik herausgerechnet. Andere haben sich nach dem auslaufen des Arbeitslosengeldes von den Jobcentern zurückgezogen, sie sind zwar auf der Suche nach Arbeit, aber sie sind nicht im Sinne des SGB II bedürftig. Dazu gehören Frauen/Männer die über „Vermögen“ verfügen oder deren Partner ein „Einkommen“ erzielen das über der Grundsicherung liegt. Viele Arbeitslose werden mit prekären Jobangeboten im Niedrigstlohnsektor überhäuft. Nach dem Motto: Kann die Arbeit von anderen noch billiger erledigt werden? Auch die Zahl der Wohnungslosen nimmt aufgrund von Armut zu.

Deutschland auf dem Weg in eine Niedriglohn-Gesellschaft

In Deutschland dehnt sich der Niedriglohnsektor immer mehr aus. Die "Leipziger Volkszeitung" zitiert bisher unveröffentlichte Zahlen der Bundesagentur für Arbeit, wonach der Anteil der Vollzeitbeschäftigten mit Niedriglöhnen im vergangenen Jahr auf knapp 23 Prozent gestiegen ist.

Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies 2010 eine Steigerung um 0,5 Prozent oder, in absoluten Zahlen, um 199.762 Arbeitnehmer. Die Niedriglohnschwelle liegt bei derzeit bei 1379 Euro für Ostdeutschland und bei 1890 Euro für Westdeutschland.

Eigentlich ist es schon seit unvordenklicher Zeit immer so, dass eine „Vollbeschäftigung“ durch das absenken der Arbeitslöhne erreichbar ist. Denn 0 € Arbeitsplätze sind seit der frühen Antike unendlich vorhanden.
Je billiger eine Arbeitskraft einsetzbar ist, desto öfter wird diese nachgefragt.
Allerdings muss die Solidargemeinschaft der Steuerzahler die Grundsicherung dieser billigen Arbeitskräfte finanzieren (in 2011 mit 13 Mrd. €) und somit die Gewinne der Arbeitgeber subventionieren.

Im Übrigen die Mär der Wirtschaft/Wirtschaftsinstitute/Politik/Systemmedien vom Aufstieg oder dem „Sprungbrett Niedriglohn“ wird durch den exorbitant hohen Anstieg der prekären Beschäftigung in Vollzeitbeschäftigten mit Niedriglöhnen durch die BA – Statistik eindeutig widerlegt.

Neues vom Aufschwung xxl und vom imaginären Jobwunder

Der Leitindex DAX hat im „ gefühlten Wirtschaftsboomjahr 2011“ rund 14,7 % seines Wertes verloren.

Allerdings droht nicht nur eine neuerliche Rezession also ein "Double-Dip" sondern diese wird bereits von der OECD prognostiziert. Die Prognose zum Wirtschaftswachstum Deutschland 2012 sieht äußerst übel aus. So rechnet die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mit einer Erhöhung des Volkseinkommens von nur +0,6 Prozent.

Das Wirtschaftswachstum Deutschland 2011 wird laut (OECD) voraussichtlich zwischen +2,7 Prozent und +3,0 Prozent liegen. Und somit weit unter den Erwartungen von rund 4 %

Im 4. Quartal 2011 ist Wirtschaftsleistung um 0,25 % gesunken.

Unter 3 Millionen Arbeitslose und so

23.09.2011 | 13:58 Uhr Steigende Soziallasten bleiben ein Hauptproblem der finanziellen Schieflage bei den Kommunen. Von 1999 bis 2009 stiegen sie bundesweit von 29 auf über 40 Milliarden Euro an. Ein Ende dieser bedrohlichen Entwicklung ist nicht absehbar. Der Bund muss sich seiner Verantwortung stellen, forderte Kommunalminister Ralf Jäger heute (23. September) im Bundesrat in Berlin. Die zugesagte Übernahme der Kosten für die Grundsicherung und bei Erwerbsminderung ab dem Jahr 2014 reiche nicht aus. Hiermit darf die Verantwortung des Bundes nicht enden. Er muss sich zur Hälfte an den sozialen Lasten beteiligen, mahnte Jäger.
Allein in NRW sind die Soziallasten der Kommunen in den letzten zehn Jahren um 50 Prozent auf fast 13 Milliarden Euro angestiegen….

Pressemitteilung Nr.270 vom 19.07.2011 - Beschäftigungszuwachs 2010 zu großen Teilen von Zeitarbeit getragen

2010 Abhängig Beschäftigte 30.904.000 Personen
2010 Normalerwerbstätige 23.069.000 Personen
2010 Atypisch Beschäftigte 7.835.000 Personen
Die Zahl der ausschließlich geringfügig entlohnt Beschäftigten ist nach Hochrechnungen der Bundesagentur für Arbeit im Juli auf 4,93 Mio, angestiegen.

Entwicklung: ATYPISCHE BESCHÄFTIGUNG

Der Jobmotor brummt weiter, in den letzten Jahren wurde de Wert der Arbeit in Deutschland massiv entwertet. In 2011 ist die Zahl atypische Beschäftigungsverhältnisse, in Teilzeitstellen, , in Leih- und Zeitarbeit und in Minijobs weiter exorbitant angestiegen.

ILO warnt vor Beschäftigungskrise und sozialen Unruhen

Geringverdiener: Aus wenig wird weniger - Sie verdienen ohnehin nicht viel - und selbst das wird weniger. Geringverdiener müssen seit dem Jahr 2000 drastische Loheinbußen einstecken. Obwohl die Wirtschaft wächst. Teilweise haben sie bis zu 22 Prozent weniger in der Tasche, offenbart jetzt eine Studie. … Seit dem Jahr 2000 betrugen die Lohneinbußen zwischen 15,6 und 21,9 Prozent. Die Nettoeinkommen aller Beschäftigten gingen hingegen nur um 2,5 Prozent zurück.


BA Bericht Januar 2012 Seite 9

Nicht saisonbereinigt belief sich der Bestand im Januar auf 452.000 Arbeitsstellen.
im Dezember auf 467.000 …. November 492.000; Oktober 500.000.

Nach Wirtschaftszweigen differenziert beruht das Plus in der gleitenden Jahressumme etwa zur Hälfte auf Meldungen aus der Arbeitnehmerüberlassung.

BA Bericht Dezember 2011 Seite 19

Außer den Leistungsempfängern gab es im September noch 310.000 Arbeitslose, die im Berichtsmonat keine Geldleistungen aus der Arbeitslosenversicherung oder der Grundsicherung bezogen.

BA Bericht Dezember 2011 Seite 25

3.2 Erwerbstätige Leistungsberechtigte

Im September 2011 bezogen 30 Prozent (1,36 Mio) der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten Einkommen aus Erwerbstätigkeit. …..

Bedarfe / Leistungen / Einkommen - statistik.arbeitsagentur.de

Wer das komplette Zahlenwerk der BA detailliert betrachtet, wird dann doch sehr ernüchtert.
Entgegen der politischen und medialen Lobgesänge ist die Lage am Arbeitsmarkt im besonderem im Niedrigstlohnbereich bei weiten schlechter als von Politik und Massenmedien den Massen und den Bürgern suggeriert wird,

Quelle der Zahlen:
BA – Monatsbericht Januar 2012

Erstellt von Sybilla am 31.01.12 16 Uhr 00 – Teil 1 Die Zahlen
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