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06.07.2010, 21:38
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#61
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Kapitalist
Stammuser
Registriert seit: 15.10.2009
Beiträge: 1.040
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Hallo Elfer,
finde ich in der Tat auch sehr niedrig.
Zitat:
Elfer hat geschrieben:
Ich zweifel grundsätzlich mal die 158,- € Einkommensteuer bei Beamten an, bin aber kein Steuerrechtler.
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Welt online hat geschrieben:
Zitat:
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Nach Berechnungen des baden-württembergischen Finanzministeriums bekommt er 2816 Euro an Pension im Monat. Er zahlt 158 Euro an Einkommenssteuer und Solidaritätszuschlag.
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Und hier mal eine Steuertext dazu:
Zitat:
Wie geht’s beim Pensionär?
Bezüge von Beamten und Betriebsrenten aus Unterstützungskassen und Pensionszusagen sind bereits in voller Höhe steuerpflichtig. Allerdings gewährt das Finanzamt einen sogenannten Versorgungsfreibetrag und einen Zuschlag.
Alle, die 2008 in Pension gegangen sind, haben zeitlebens einen Anspruch auf einen Versorgungsfreibetrag von 35,2 Prozent der Bezüge, maximal jedoch 2640 Euro. Hinzu kommen ein Zuschlag von 792 Euro sowie ein Wer-bungskosten-Pauschbetrag von 102 Euro.
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http://www.steuerberater-knorr.de/ak...d-pension.html
Es scheint ein Jahresbetrag zu sein.
http://steuererklaerung-fuer-rentner...en-und-waisen/
Da die Beamtenpension abzüglich des Versorgungsfreibetrags in voller Höhe steuerpflichtig ist, kann der Lohnrechner angewendet werden:
http://www.nettolohn.de/
2620 Euro im Jahr wären 220 Euro im Monat.
2640 Euro - 220 Euro sind 2420 Euro.
Und die Lohnsteuer beträgt dann 326,75 €
Wenn wir noch den Zuschlag und den WK-Pauschbetrag auf den Monat umgerechnet abziehen kommen wir auf einen steuerpflichtigen Bruttolohn in Höhe von 2.345,50 Euro.
Geändert von Sebastian Hauk (06.07.2010 um 21:50 Uhr).
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06.07.2010, 22:02
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#62
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beurlaubt
Registriert seit: 03.01.2010
Beiträge: 967
Stimmung:
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Ich bin übrigens ein Freund der Abschaffung des Berufsbeamtentums.
Was soll oder würde aber passieren?
Nur ein Beispiel:
Ich bin nicht krankenversichert. Für meine Rechnungen kommt das Land analog der GKV auf. Das bedeutet aber, wenn meine Frau nicht arbeitet, dass ich meine Familie zusätzlich in der GKV oder PKW versichern muss.
Damit ich im Alter keine Probleme bekomme, muss ich mich in einer Anwartschaft versichern.
In anderen Bundesländern ist man hergegangen und hat die Versicherungspflicht eingeführt. Nun passiert folgendes:
Ich verliere 20 Jahre Beiträge in die Anwartschaft, da ich diese nicht mehr benötige.
Da meine Besoldung nicht angepasst wird, würde ich ebenfalls monatlich meinen Beitrag abzüglich meiner PKV-Beiträge verlieren. Das wäre wahrscheinlich noch zu verkraften.
Es zeigt aber das Prinzip, wenn Du ohne Einfluss dem Gesetzgeber unterworfen bist.
Was würde aber noch geschehen, wenn man das Berufsbeamtentum auflösen würde?
Ich müsste die gesamte Breite der Sozialversicherungen zahlen. Einen angemessenen Bruttoausgleich würde es nicht geben. Könnte sich der Staat gar nicht leisten.
Ich hätte als Polizeibeamter endlich Streikrecht. Die Kollegen würden für paar Kröten Zulage nicht mehr im Schichtdienst arbeiten.
Vieles würde mir noch einfallen, wenn man das Beamtentum ganz auflösen würde.
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07.07.2010, 09:18
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#63
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beurlaubt
Registriert seit: 08.08.2008
Beiträge: 4.477
Stimmung:
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Zitat:
Zitat von Elfer
Ich bin übrigens ein Freund der Abschaffung des Berufsbeamtentums.
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Ich nicht. Und ich finde es auch nicht richtig, dass der Staat massenweise Beamte abbaut.
Zitat:
Zitat von Elfer
Was soll oder würde aber passieren?
Nur ein Beispiel:
Ich bin nicht krankenversichert. Für meine Rechnungen kommt das Land analog der GKV auf. Das bedeutet aber, wenn meine Frau nicht arbeitet, dass ich meine Familie zusätzlich in der GKV oder PKW versichern muss.
Damit ich im Alter keine Probleme bekomme, muss ich mich in einer Anwartschaft versichern.
In anderen Bundesländern ist man hergegangen und hat die Versicherungspflicht eingeführt. Nun passiert folgendes:
Ich verliere 20 Jahre Beiträge in die Anwartschaft, da ich diese nicht mehr benötige.
Da meine Besoldung nicht angepasst wird, würde ich ebenfalls monatlich meinen Beitrag abzüglich meiner PKV-Beiträge verlieren. Das wäre wahrscheinlich noch zu verkraften.
Es zeigt aber das Prinzip, wenn Du ohne Einfluss dem Gesetzgeber unterworfen bist.
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Wir haben auch keinen Einfluss auf den Gesetzgeber. An mir 'verdient' die Krankenkasse zur Zeit jeden Monat so viel Geld, wie man für die Miete eines ganzen Hauses ausgeben würde. Ich kann mich nicht dagegen wehren. Auch nicht gegen die jetzt geplante Erhöhung.
Den Milliardendefiziten der Krankenkassen stehen die Milliardengewinne der Pharmaindustrie gegenüber. Als Krankenversicherter sieht man da schon genau, wohin die Beiträge fliessen. Jetzt scheinen die Lobbyisten der Pharmaindustrie mal wieder gejammert zu haben und bekommen noch ein bischen Gewinn obendrauf, obwohl sie doch gerade erst die Extra-Gewinne aus der Schweinegrippe-Panik hatten.
Ich kann nicht sagen 'ich will aussteigen'. Ich muß weiter zahlen. So toll ist es also nicht, in der GKV oder PKV zu sein. Es ist zu teuer und nach oben offen, kann jederzeit weiter erhöht werden.
Eine Reform wird es nicht geben und wenn, dann werden sie den Versicherten noch mehr aus der Tasche ziehen. Man kann ja diese Versicherung nicht kündigen.
Zitat:
Zitat von Elfer
Was würde aber noch geschehen, wenn man das Berufsbeamtentum auflösen würde?
Ich müsste die gesamte Breite der Sozialversicherungen zahlen. Einen angemessenen Bruttoausgleich würde es nicht geben. Könnte sich der Staat gar nicht leisten.
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Leisten könnte sich der Staat das schon, will er aber nicht. Da müßte er ja dafür sorgen, dass Geld wieder in den Wirtschaftskreislauf kommt, wo er seit Jahren dem Wirtschaftskreislauf Geld entzieht.
Wenn man den Menschen mehr Geld in der Tasche läßt, können wir uns auch wieder mehr Rentner leisten, denn Geld im Kreislauf schafft Arbeitsplätze und Wohlstand. Ist aber nicht gewollt.
Zitat:
Zitat von Elfer
Ich hätte als Polizeibeamter endlich Streikrecht. Die Kollegen würden für paar Kröten Zulage nicht mehr im Schichtdienst arbeiten.
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Streikrecht ist auch nicht so toll, denn die Gewerkschaften arbeiten mit den Arbeitgebern zusammen. Wäre es anders, wäre unsere Welt anders und uns ginge es besser.
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07.07.2010, 16:50
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#64
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beurlaubt
Registriert seit: 03.01.2010
Beiträge: 967
Stimmung:
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Zitat:
Zitat von Britta
Ich nicht. Und ich finde es auch nicht richtig, dass der Staat massenweise Beamte abbaut.
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Es geht ja nicht um die komplette Rationalisierung der Arbeitsplätze. Es geht um den Status des Beamten.
Zitat:
Zitat von Britta
Wir haben auch keinen Einfluss auf den Gesetzgeber. An mir 'verdient' die Krankenkasse zur Zeit jeden Monat so viel Geld, wie man für die Miete eines ganzen Hauses ausgeben würde. Ich kann mich nicht dagegen wehren. Auch nicht gegen die jetzt geplante Erhöhung.
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Nein, dass meinte ich nicht mit gesetzlichen Regelungen. Der Beamte genießt auch verfassungsrechtlich gesicherte arbeitsrechtliche Rechte nicht in vollem Umfang.
Mein Gehalt kann per Gesetz bestimmt werden, ebenso wie die Arbeitszeit und andere Dinge. Sie unterliegen nicht zwangsläufig irgendwelchen Tarifverhandlungen.
Zitat:
Zitat von Britta
Ich kann nicht sagen 'ich will aussteigen'. Ich muß weiter zahlen. So toll ist es also nicht, in der GKV oder PKV zu sein. Es ist zu teuer und nach oben offen, kann jederzeit weiter erhöht werden.
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Die Politik der Krankenkassen ist noch eine andere Sache. Wer kann da schon so freiwillig aussteigen.
Zitat:
Zitat von Britta
Leisten könnte sich der Staat das schon, will er aber nicht. Da müßte er ja dafür sorgen, dass Geld wieder in den Wirtschaftskreislauf kommt, wo er seit Jahren dem Wirtschaftskreislauf Geld entzieht.
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Ich bin mir nicht sicher. Er müsste für mich allein ca. 30.000 – 40.000,- € mehr pro Jahr ausgeben. Sicher würde er statt dessen die „Pensionskasse“ entlasten.
Zitat:
Zitat von Britta
Streikrecht ist auch nicht so toll, denn die Gewerkschaften arbeiten mit den Arbeitgebern zusammen. Wäre es anders, wäre unsere Welt anders und uns ginge es besser.
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Sehe ich anders. Streikrecht wäre aber 100% mehr Druck als heute.
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07.07.2010, 19:53
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#65
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beurlaubt
Registriert seit: 08.08.2008
Beiträge: 4.477
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Zitat:
Zitat von Elfer
Es geht ja nicht um die komplette Rationalisierung der Arbeitsplätze. Es geht um den Status des Beamten.
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Heißt dass, Beamter zu sein ist im Moment nichts besonderes und wenn nur bestimmte Posten von Beamten besetzt wären, dass die dann eher was Besonderes wären? Was sollten denn noch Beamtenjobs bleiben?
Zitat:
Zitat von Elfer
Nein, dass meinte ich nicht mit gesetzlichen Regelungen. Der Beamte genießt auch verfassungsrechtlich gesicherte arbeitsrechtliche Rechte nicht in vollem Umfang.
Mein Gehalt kann per Gesetz bestimmt werden, ebenso wie die Arbeitszeit und andere Dinge. Sie unterliegen nicht zwangsläufig irgendwelchen Tarifverhandlungen.
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Wenn also der Gesetzgeber beschliessen würde, nur noch die Hälfte zu zahlen und/oder die Wochenarbeitszeit drastisch hochzusetzen, dann müssten Beamte das akzeptieren?
Zitat:
Zitat von Elfer
Die Politik der Krankenkassen ist noch eine andere Sache. Wer kann da schon so freiwillig aussteigen.
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Es ist nicht die Politik der Krankenkassen. Da sitzt doch schon längst die Pharmaindustrie mit im Gesundheitsministerium.
Zitat:
Zitat von Elfer
Ich bin mir nicht sicher. Er müsste für mich allein ca. 30.000 – 40.000,- € mehr pro Jahr ausgeben. Sicher würde er statt dessen die „Pensionskasse“ entlasten.
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Ist doch egal. Der Staat hat automatisch mehr Steuereinnahmen, je mehr Geld im Wirtschaftskreislauf ist.
Mit jeder Steuererhöhung entzieht der Staat den Bürgern die Kaufkraft, ebenso ist es Kaufkraftentzug, wenn Leute entlassen oder nicht mehr ersetzt werden. Und mit jeder Steuererhöhung und eingesparten Arbeitskräften haben Staat und Kranken-/Rentenkasse auch wieder weniger Einnahmen.
Wenn der Steuerzahler genug Geld zum Ausgeben hat, gibt er das auch aus und das schafft Arbeitsplätze. Dann gibt es auch wieder mehr Leute, die in die Kassen einzahlen.
Zitat:
Zitat von Elfer
Sehe ich anders. Streikrecht wäre aber 100% mehr Druck als heute.
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Was nutzt das Streikrecht, wenn keiner einen Streik organisiert?
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07.07.2010, 23:30
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#66
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beurlaubt
Registriert seit: 03.01.2010
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Zitat:
Zitat von Britta
Heißt dass, Beamter zu sein ist im Moment nichts besonderes und wenn nur bestimmte Posten von Beamten besetzt wären, dass die dann eher was Besonderes wären? Was sollten denn noch Beamtenjobs bleiben?
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Es heißt, wenn Du heute Beamter bist, bist Du Angriffspunkt, egal welche Funktion du hast.
Zitat:
Zitat von Britta
Wenn also der Gesetzgeber beschliessen würde, nur noch die Hälfte zu zahlen und/oder die Wochenarbeitszeit drastisch hochzusetzen, dann müssten Beamte das akzeptieren?
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Ja, schon heute stehen in den Gesetzen „Arbeitszeitpuffer“ die ohne Beteiligung des Personalrats bestimmt werden können. Noch nicht einmal durch Gesetz, nur auf Weisung des Innenministers.
Zitat:
Zitat von Britta
Was nutzt das Streikrecht, wenn keiner einen Streik organisiert?
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Glaub mir, die Organisation wäre kein Problem. Allein die Androhung bei realistischer Möglichkeit wäre ein Druckmittel.
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08.07.2010, 06:56
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#67
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beurlaubt
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Zitat:
Zitat von Elfer
Es heißt, wenn Du heute Beamter bist, bist Du Angriffspunkt, egal welche Funktion du hast.
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So wie es halt Blondinenwitze gibt, gibts auch Beamtenwitze.
Zitat:
Zitat von Elfer
Ja, schon heute stehen in den Gesetzen „Arbeitszeitpuffer“ die ohne Beteiligung des Personalrats bestimmt werden können. Noch nicht einmal durch Gesetz, nur auf Weisung des Innenministers.
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Das ist allerdings nicht gut. Die Arbeitszeit sollte sich da schon nach der Zeit richten, die Andere auch arbeiten müssen.
Zitat:
Zitat von Elfer
Glaub mir, die Organisation wäre kein Problem. Allein die Androhung bei realistischer Möglichkeit wäre ein Druckmittel.
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Och, das läßt nach. Die Metaller sind heute auch nicht mehr dass, was sie mal waren.
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08.07.2010, 11:35
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#68
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beurlaubt
Registriert seit: 03.01.2010
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Zitat:
Zitat von Britta
So wie es halt Blondinenwitze gibt, gibts auch Beamtenwitze. 
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Wen stören Witze. Nur ist das, was da seit Jahren geschieht und fleißig geleugnet wird, leider kein Witz mehr.
Zitat:
Zitat von Britta
Och, das läßt nach. Die Metaller sind heute auch nicht mehr dass, was sie mal waren.
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Wenn die Müllabfuhr oder der Nahverkehr streiken, kommt das direkt bei den Menschen an. Bei den Metallern sind die Folgen er spät oder gar nicht spürbar. Ich glaube schon, dass es einen Unterschied macht.
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26.07.2010, 12:00
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#69
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Stammuser
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Beiträge: 729
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Hier ein interessanter Artikel zum ursprünglichem Thema:
"An den Finanzmärkten finden zurzeit in der Diskussion, ob Inflation oder Deflation droht, die Folgen der Überalterung von Bevölkerungen oft wenig Beachtung.
(....)
Grenzen der Verschuldung
Grantham erinnert auch an eine meist vergessene volkswirtschaftliche Sicherheit. Der einzige Weg, wie Renten gezahlt werden können, ist aus dem laufend produzierten Bruttoinlandprodukt. Man kann zwar Kapital durch die Zeit bewegen, nicht aber Ressourcen für den Konsum. Als Altersversorgung akkumuliertes Kapital verändert zwar die «Hackordnung» der Ansprüche, ändert aber nichts an der Tatsache, dass sie nur durch das laufende Bruttoinlandprodukt befriedigt werden können.
Auf das durch die demografische Entwicklung entstandene Problem, dass Altersvorsorgeverpflichtungen nicht finanzierbar sind, haben einige Regierungen mit einer bunten Palette von Massnahmen einschliesslich Erhöhung des Rentenalters, Einfrieren der Höhe der Rente und höheren Rentenbeiträgen reagiert. Dies alles drückt auf die individuelle Nachfrage und wirkt daher deflationär. Aber nicht nur die Regierungen haben auf die Finanzkrise reagiert, sondern auch die einzelnen privaten Haushalte, denen viel stärker als bisher klar geworden ist, dass sie für ihren Ruhestand zusätzlich sparen müssen.
Wenn aber jedermann mehr spare, unterstreicht Magnus in einem Investment-Letter, entstehe eine deflationär wirkende Verzerrung. Der Ausweg, dass nämlich Regierungen ausgleichend eingreifen, ist durch die Finanz- und Schuldenkrise nachhaltig verbaut. Magnus' Schlussfolgerung lautet, das Altern der Bevölkerung sei zumindest vorläufig ein deflationär wirkendes Phänomen und schwäche das gegenwärtige und potenzielle Wirtschaftswachstum."
http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtsc...1.6882434.html
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26.07.2010, 13:47
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#70
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Erfahrener Benutzer
Stammuser
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Beiträge: 729
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Zitat:
"Wirtschaftsminister Rainer Brüderle hat gefordert, die Renten wieder an die Lohnentwicklung zu koppeln. Das stößt im Arbeitsministerium auf Widerstand."
Zur Thematik; viele Kommentare
http://www.zeit.de/wirtschaft/2010-07/bruederle-rente
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