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Alt 07.08.2008, 19:23   #1
otix_
Lind Gren
 
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.964
Stimmung:
  
Idee Last seen - Eure letzten Filme

Last seen:

Der Nebel

och also ich fand ihn nicht schlecht, sagen wir lieber, ich fand ihn recht kurzweilig.

Die Darsteller wirkten ab und an etwas hölzern und die geschauspielerten Reaktionen oft etwas übertrieben.

Die Fede zwischen dem Vermieter des Hauses des Hauptdarstellers und ihm, wollte selbst im Angesicht des Todes nicht aufhören. Leichte paranoide Schizophrenie könnt man soetwas nennen. (Wer's gesehen hat wird verstehen was ich meine...)

Gut, auch die eine oder andere Splatterscene hat man schon realistischer gesehen und auch die "Monster" waren nicht der Burner aber,
so im Großen und Ganzen ging die Laufzeit recht flott herum.
Das Ende ist wirklich gut gemacht....ohne Ironie : )

Wertung: 6/10



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Alt 07.08.2008, 19:36   #2
Ignaz
`-.-´
 
Benutzerbild von Ignaz
 
Registriert seit: 07.08.2008
Ort: Schwaben
Beiträge: 121
  
Standard

Zusammenfassung der letzten, vorletzten und vorvorletzten Filme:

Ex Drummer.
Eindrucksvolle Bilder einer Gesellschaft voller Gewalt, mit Humor aufgelockert und seltsamem Hauptcharakter.

"Beowulf", ein Schandfleck der Filmgeschichte, grottenschlechter Animationsfilm mit einer Storry wie sie abgedroschener nicht sein könnte, keine Details, absolut null Charakter. Nach 40 Minuten kam die Entscheidung die Vorstellung abzubrechen.

Ein sehr guter Film namens "Fallen Angels" aus Hongkong. Porträtiert ganz unterschiedliche und ungewöhnliche Charaktere und erzählt Geschichten aus deren Leben. Sehr gut arrangiert und tolle Bilder, spielt glaube ich alles nur Nachts, spannend! Kann ich nur empfehlen!
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Alt 14.09.2008, 21:35   #3
otix_
Lind Gren
 
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.964
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Standard Anne Will - 14.09.08: Reformwut in der Schule - Klassen-Kampf statt klasse Bildung?

Anne Will, 14. September, 21.45 Uhr, Thema heute:

Reformwut in der Schule - Klassen-Kampf statt klasse Bildung?

Thread in das Forum "Gesellschaft" kopiert: http://www.politik-sind-wir.de/showthread.php?t=191
__________________
www.politikbasis.de

Geändert von otix_ (15.09.2008 um 06:59 Uhr). Grund: Satzbau
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Alt 16.11.2008, 07:38   #4
otix_
Lind Gren
 
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.964
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looool :irre:



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Alt 16.11.2008, 22:50   #5
Cheops
beurlaubt
 
Registriert seit: 06.09.2008
Ort: Berlin
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Standard 30 Days of Night

Last seen:

30 Days of Night

Eigentlich denkt man dabei zuerst an "Das Ding aus einer anderen Welt" von John Carpenter, mit Kurt Russel von 1982, aber Regisseur David Slade legt das Ganze etwas größer und blutiger an.

Der Film spielt in der verschneiten Kleinstadt Barrow in Alaska, einer Siedlung jenseits des Polarkreises, in der während des Winters alljährlich 30 Tage lang ununterbrochen Dunkelheit herrscht. In dieser Zeit verliert Barrow eine beträchtliche Anzahl an Einwohnern, also ist es mehr und größer als die Polarstation bei Carpenter, in der ein Alien wütet. Diesmal gibt Josh Hartnett den Helden, einen Sheriff, der sich gleich mit einer ganzen Bande von Vampiren prügeln muss, die darauf aus sind, die Bewohner seiner Stadt auszuweiden. Offenbar hat das Ozonloch wohl doch größere Folgen, als bisher vermutet.

Das machen sie dann auch sehr blutig und weniger subtil als das Alien von Carpenter und wie es bei Vampiren so Brauch ist, werden die Gebissenen dann auch zu Monstern mit spitzen Zähnen, egal in welchem Alter. Da hat es der Sheriff dann auch mal mit ausgeflippten kleinen Mädchen zu tun, die wild um sich rum beißen. Dabei ist sogar ein Josh Hartnett nicht unterfordert und kann überzeugen.

Alles in allem eine schaurig schöne Unterhaltung, wenn man auf solche Filme steht und ich stehe drauf. Ein Film, eine etwas andere Variante über Vampire, bei dem man froh ist, nur einen Film zu sehen, der hat seine Wirkung getan und hat sich auf meiner persönlichen Wertung 10/10 Punkten verdient.

Wertung: 10/10




Geändert von Cheops (16.11.2008 um 22:55 Uhr).
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Alt 16.11.2008, 23:01   #6
Cheops
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Ort: Berlin
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Standard Das wilde Leben

Last seen:

Das wilde Leben

Ende eines Mythos

Nichts ist Mythen und Legenden abträglicher als wenn mittelmäßige Regisseure versuchen, sie mit mittelmäßigen Schauspielern besetzt, zu verfilmen. So geschehen, als ein gewisser Regisseur Achim Bornhak 2007 versuchte unter dem anspruchsvollen Titel: „Das wilde Leben“ das Lebensgefühl der heute oft zitierten, verruchten und im Westen von heute sogar gefürchteten 68er Bewegung rund um die Studentenrevolten und der Kommunarde 1 von 1968 in Westdeutschland so einzufangen. Das Ergebnis hätte tragischer nicht sein können. Angesetzt ist der Film bei Uschi Obermeier, dem Sexsymbol dieser Zeit. Dazu zitiere ich aus der Rezension aus der taz:

Zitat:
Eines kann man diesem Film zugute halten: Für Uschi Obermaier interessiert man sich danach eigentlich nicht mehr. Wer vorher noch voller Faszination war für das Phänomen Obermaier und über die "Pop-Ikone" oder das "68-Pin-up-Girl" hochgeistige Reflexionen anstellte, sieht sich nach dem "Wilden Leben" von solchen Anwandlungen abrupt geheilt. Das ist eine Leistung.
Besagte Uschi Obermaier war ein Landei aus Bayern, was aus ihrem bürgerlichen Mief raus und ins wilde Leben wollte. Das sollten dann eben Berlin und die Revoluzzer sein. Nur da fängt der Film bei der Auswahl der Schauspieler für die dort agierenden Protagonisten so richtig peinlich zu werden. So soll Matthias Schweighöfer den Rainer Langhans geben, kommt aber bestenfalls von weitem wie ein Foto von Langhans rüber und sieht ansonsten so aus wie Matthias Schweighöfer mit den dunkel gefärbten Schamhaaren eines Lamas auf dem Kopf.

Da Nacktheit wohl der Ausdruck größten Protestes gewesen sein muss, bekommt man dann auch massig primäre und sekundäre Geschlechtsmerkmale zu sehen, die den Film dann auch gleich auf recht alberne FSK 16 schrauben. Uschi Obermaier machte natürlich dass, was Frauen nach jedem männlichen Klischee so machen, sie ließ sich von fast jedem nageln, der im Film vorkam.
Das muss dann wohl auch der Ausdruck größten Protestes 1968 gewesen sein, denn der Film dreht sich dann nur noch darum, wer wen und mit welchen Hintergedanken ins nächste Lager schleift. Da auch die Rolling Stones entsprechend mit Frau Obermaier zugange waren und da wurden auch zwei Laiendarsteller als Mick Jagger und Keith Richards gecastet, die dem Film ziemlich würdig sind denn sie spielen einfach grottig.
Der Soundtrack des Films hat ja auch nicht einen echten Song dieser Megaband aufzuweisen und ist damit der nächste Flop.
Dann wechselt der Film völlig die Kulisse und es geht darum, was Uschi Obermaier mit einem gewissen Dieter Bockhorn, eine Hamburger Kiezgröße der siebziger Jahre alles so erlebt hat, als ob das 2007 noch eine Sau interessieren würde, zumal Bockhorn seit 1983 auch schon ziemlich verblichen ist.

Das ist kein Film über die Revoluzzer von 1968, sondern über die Kleinbürger von 1968, die ihre Hüllen fallen ließen und deshalb von noch größeren Spießern zu Revoluzzer verklärt wurden. Die eigentlichen Revoluzzer von 1968 um Fritz Teufel und Rudi Dutschke kamen erst gar nicht oder nur am Rande vor und das der echte Rainer Langhans sich gleich 2007 von diesem Machwerk distanziert hat, spricht Bände, aber bei dem pseudointerlektuellen Geschwafel, was seinen Figur im Film so von sich gibt, ist das mehr als verständlich. Sowas mag 1968 noch alles neu und aufregend gewesen sein, aber heute wird das von jeder Doku Soap auf RTL überboten.

Meine Wertung liegt da bei 2/10 und die Rechten, die vor und mit solchen 68ern Angst haben, die haben vor allem Angst.
Regisseur Achim Bornhak hätte bei seinen Musikvideos für MTV und VIVA bleiben sollen, denn mit einem Film hat er sich kräftig übernommen. Der Mythos Uschi Obermaier, Kommune 1 und der betreffenden 68er wurde mit diesem Film jedenfalls nachhaltig beschädigt, wenn nicht gar zerstört. Ich selbst habe dieses Machwerk nur auf Premiere gesehen und dabei wird es auch bleiben.

Nicht zu empfehlen und dem deutschen Kino eher abträglich.

Wertung: 2/10



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Alt 16.11.2008, 23:08   #7
Cheops
beurlaubt
 
Registriert seit: 06.09.2008
Ort: Berlin
Beiträge: 1.800
Stimmung:
  
Standard Idiocracy - Dystopie der Welt des Jahres 2505

Last seen:

Idiocracy

Der schlicht gestrickte Soldat Joe Bauer wird für ein Experiment eingefroren, vergessen und wacht erst 500 Jahre später im Jahr 2505 auf und schlägt sich durch eine Welt der ausgewachsenen Dummheit.

Inhaltlich und schauspielerisch sicher kein großer Wurf, aber unterhaltend. Sehr viel und sehr derber Klamauk, mit dem die Zukunft der Menschheit da beschrieben wird. Aus der Erkenntnis, wie es mit den Menschen auf der Welt mental abwärts geht einen Film zu machen, beweist mal wieder, wie flexibel Hollywood doch reagieren kann wenn es will. Das Stilmittel der Übertreibung mag etwas maßlos verwendet vorkommen, aber die Entwicklung der Menschheit in den letzten 500 Jahren zeigt ja auch, wie wenig sie gelernt hat und ein ehemaliger Wrestler als Präsident kann nicht so utopisch sein, denn Kalifornien hat jetzt schon einen ehemaligen Bodybuilder und Roboterdarsteller als Gouverneur.

Ich will hier keinen Zeigefinger heben, aber der Film passt einfach in die Welt. In meiner Wertung bekommt er tapfere 8/10 und ich habe ihn auf dem Wunschzettel, bis ich das Geld über habe oder er billiger wird.

Die 85 Minuten leidliche Unterhaltung ohne Anklage werde ich mir auch als DVD gelegentlich geben wollen.

Wertung: 8/10





Das soll für einen Tag mal reichen...
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Alt 17.11.2008, 07:39   #8
otix_
Lind Gren
 
Registriert seit: 07.08.2008
Beiträge: 1.964
Stimmung:
  
Standard

Zitat:
Zitat von Cheops Beitrag anzeigen
Eigentlich denkt man dabei zuerst an "Das Ding aus einer anderen Welt" von John Carpenter, mit Kurt Russel von 1982, aber Regisseur David Slade legt das Ganze etwas größer und blutiger an. Der Film spielt in der verschneiten Kleinstadt Barrow in Alaska, einer Siedlung jenseits des Polarkreises, in der während des Winters alljährlich 30 Tage lang ununterbrochen Dunkelheit herrscht. [...]
jo, den hab ich auch gesehen, fand den gut. : )
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Alt 22.11.2008, 13:58   #9
Turandot
Gast
 
Beiträge: n/a
  
Standard Fernseh-Tipp für heute

Ganz kurz: das hier ist wahrlich nicht jedermanns Sache, aber der Typ ist mein Lieblingsregisseur und daher ist es einfach mene Pflicht darauf hinzuweisen.

Er hat heute (einen runden!) Geburtstag, deswegen kommen Filme von ihm und eine Doku über ihn. Wen's interessiert - empfehlen würde ich einem Anfänger Pardon, aber er ist wirklich nicht immer sehr zugänglich:



SA 22.Nov
23:15
Bayer. Fernsehen
Das Andechser Gefühl
von Herbert Achternbusch
Groteske, BRD 1974


SA 22.Nov
21:45
Bayer. Fernsehen
Achternbusch
Porträt, D 2008
„Diese Gegend hat mich kaputt gemacht. Und ich bleibe, bis man ihr das anmerkt.“ Poet, Maler, Schauspieler, Kameramann, Produzent und Regisseur Herbert Achternbusch nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es um sein Lieblingsthema Bayern geht. In seinen Filmen seziert der Universalkünstler häufig auf groteske Art das bajuwarische Selbstbild.Regisseur Andreas Niessner nähert sich dem umstrittenen Genie mit Filmausschnitten und lässt Weggefährten wie Sepp Bierbichler und Margarethe von Trotta zu Wort kommen. Achternbusch selbst spricht wunderbar offen über sein Elternhaus, das Filmemachen als lebensrettendes Vehikel und das, was ihn geprägt hat.Im Anschluss folgen die Filme: „Das Andechser Gefühl“ (23.15 Uhr), „Servus Bayern“ (0.15 Uhr) und „I Know the Way to the Hofbräuhaus“ (1.20 Uhr).
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Alt 24.11.2008, 13:29   #10
Myron
Gast
 
Beiträge: n/a
  
Standard

Nieder sollst du glücklich sein. Du hast überhaupt nichts an dir, was mich zum Menschen macht. Dir ist es gleich, ob nur ein Blatt fällt oder eine Bombe. Ich bin kein Mensch, ich bin kein Tier, ich bin eine Rolle Klopapier. Das heisst, du bist das Arschloch Nummer Vier. Dann fahren wir nach Italien und sehen und den schiefen Turm von Rom an und fahren durch Neapel mit der Gondel. Weder bin ich stets noch Stein noch Tropfen.
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