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03.11.2009, 21:18
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#101
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Benutzer
Registriert seit: 25.05.2009
Beiträge: 268
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Zitat:
Zitat von SandraB
Wo sind denn die biologischen Beschreibungen der 6,3 Milliarden Unikate Mensch? Es wird der Mensch als Gruppe von Lebewesen mit bestimmten Eigenschaften beschrieben, nicht das Individuum.
Die Wissenschaften beschäftigen sich vor allem mit dem Allgemeinen und diesem ausgehend mit dem Besonderen, wenn es notwendig ist.
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Die bloße Kategorisierung von Objekten ist schon lange nicht das Ziel der Wissenschaften. Die Wissenschaften müssen schon die Differenzierungen erforschen und berücksichtigen, um zu neuen Erkenntnissen zu gelangen.
Zitat:
Zitat von SandraB
Ich glaube, da hat jemand etwas nicht ganz verstanden. Wie legen denn diese Ingenieure die Grenzwerte fest? So aus der Luft gegriffen? Die werden berechnet.
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Sie werden nicht " berechnet", sie werden beobachtet oder gemessen: Erfahrungswerte und Messungen.
Die Mathematik hat hier keine Aktien: Weder produziert sie Erfahrungswerte noch stellt sie Messungen an: Sie verarbeitet sie nur.
Zitat:
Zitat von SandraB
Na dann - weg mit der Physik. Wer braucht die schon.... stimmt ja eh alles nicht.
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Wer hat das gesagt oder gefordert?
Zitat:
Zitat von SandraB
Wo soll das eigentlich hinführen? Dass die Naturwissenschaften keine absolute Gewissheit bieten?
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Vielleicht zu der Erkenntnis, dass die Naturwissenschaften auch keine " exakten Wissenschaften" sind? 
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03.11.2009, 21:39
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#102
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Neuling
Registriert seit: 20.10.2009
Beiträge: 48
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Zitat:
Zitat von Jocelyne Lopez
Die bloße Kategorisierung von Objekten ist schon lange nicht das Ziel der Wissenschaften. Die Wissenschaften müssen schon die Differenzierungen erforschen und berücksichtigen, um zu neuen Erkenntnissen zu gelangen.
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Verzeihung, aber das ist in letzter Konsequenz einfach Schwachsinn. Von der Prämisse ausgehend, dass alles und jedes im Universum ein Unikat ist, kann keine Wissenschaft all diese zum größten Teil nur minimalsten Unterschiede berücksichtigen. Das geht überhaupt nicht. Auf diese Art käme nie auch nur irgendeine Theorie zustande. Nirgendwo.
Es ist viel sinnvoller, sich auf Gemeinsamkeiten zu konzentrieren und Ausnahmen nur dann zu berücksichtigen, wenn es notwendig ist. Es ist nämlich mit ziemlicher Sicherheit nicht wichtig, zu berücksichtigen, ob ein Reh 61345098 Haare hat oder nur 61345096.
Wer sich mit Geld beschäftigt, den interessiert die Währung und ob es Falschgeld ist oder nicht - und vermutlich die Menge, die er davon hat. Aber nur Dagobert Duck kennt jede seiner Goldmünzen beim Vornamen.
Ergänzung: Es geht nicht darum, dass nur neue Kategorien geschaffen werden. Ein Anthropologe beschäftigt sich mit dem Menschen an sich, der Menge {Mensch}, und nicht mit jedem einzelnen Objekt der Menge gesondert.
Zitat:
Sie werden nicht "berechnet", sie werden beobachtet oder gemessen: Erfahrungswerte und Messungen.
Die Mathematik hat hier keine Aktien: Weder produziert sie Erfahrungswerte noch stellt sie Messungen an: Sie verarbeitet sie nur.
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Ohne Mathematik nutzen alle Messungen und Beobachtungen nichts. Man kann sie nämlich nicht auswerten.
Zitat:
Wer hat das gesagt oder gefordert?
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Es ist die Konsequenz aus den aufgestellten Behauptungen.
Zitat:
Vielleicht zu der Erkenntnis, dass die Naturwissenschaften auch keine "exakten Wissenschaften" sind?
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Sie sind exakt. "Exakt" bezieht sich auf die Methode. Nicht auf 100% Gewissheit.
Geändert von SandraB (03.11.2009 um 22:05 Uhr).
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03.11.2009, 21:51
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#103
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Neuling
Registriert seit: 20.10.2009
Beiträge: 48
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Zitat:
Zitat von sinus
Nein, der Glaube ist keine absolute Gewissheit, sonst hieße er so;-) Glaube ist, etwas in sein Realitätsbild integrieren und ihm zu erlauben, Einfluss zu nehmen;-)
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Doch. Wenn man etwas glaubt, dann ist man sich dessen gewiss. Ansonsten würde man es nicht glauben, sondern daran zweifeln und sagen " Es könnte sein, dass..."
Zitat:
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Gewissheit ist, eine Erfahrung - auch und vor allem auf emotionaler Ebene - in das eigene Realitätsbild zu integrieren und durch die Anwesenheit des neuen Realitätsbildes, nimmt es Einfluß auf mein Leben. Gewissheit setzt das Akzeptieren und Annehmen dieser Erfahrung voraus und wird dadurch wirksam.
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Die Sonne ging bisher jeden Morgen auf, das ist ein Erfahrungswert. Daraus leiten wir ab, dass sie auch morgen wieder aufgehen wird. Das scheint eine Gewissheit zu sein...
Zitat:
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Die meisten Menschen GLAUBEN Wissenschaft, denn sie haben bei vielen Dingen KEINERLEI bezugnehmende und erweiternde Erfahrung, sondern nur das, was ihnen ANDERE erzählen:-)
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Das liegt in der Natur der Sache, es gibt einfach viel zu viel, was man wissen könnte, um tatsächlich alles zu wissen. Ein Leben reicht nicht mehr, um sich alles Wissen der Welt anzueignen.
Zitat:
Wissenschaftler haben ERFAHRUNGEN, aber oft keine Gewissheit, außer weniger Ausnahmen, DA sie ihre GEFÜHLE, ihr emotionales Energiefeld (Emotion = Energy in Motion) NICHT mit einbeziehen. Heraus kommt eine SPALTUNG, keine VERBINDUNG;-) Denn das Energiefeld Emotions, verbindet uns mit allem;-) Der Kopf trennt und herrscht, versucht es zumindest
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Naja - ohne Intuition kommt man meistens nicht weiter. Bzw. findet man schon gar keinen Anfang - man würde gar nicht erst anfangen, nach einer Erklärung zu suchen.
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03.11.2009, 22:41
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#104
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Erfahrene Benutzerin
Stammuser
Registriert seit: 06.10.2009
Beiträge: 286
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Weißt Du, SandraB: Es klingt fast so, als wolltest Du unbedingt, dass das für dich so zu sein hat, wie Du das schreibst. Und es ist dir GANZ wichtig, dass das auch so bleibt;-) Weißt Du.. ich vertrete einfach eine andere Sicht und finde es wichtig, sich auch anderen Sichtweisen zu öffnen, denn daran hängt die Zukunft unserer Kultur und unseres Lebens;-) Wer das NICHT kann oder möchte, der tut mir leid;-)  Ich wünsche dir alles Gute;-)
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03.11.2009, 23:05
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#105
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Dr. Annu Naki
Stammuser
Registriert seit: 08.08.2008
Beiträge: 1.682
Stimmung:
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Zitat:
Zitat von SandraB
Die Sonne ging bisher jeden Morgen auf,...
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Für Hyper-Milliarden (zum Thema) ging die Sonne an einem Morgen nicht mehr auf. Sie drehten nicht mehr mit.
Läd jemand zu einem neuen Glas Wein?
__________________
Jeder Anfang ist ein [kleiner] Abschied.
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04.11.2009, 01:39
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#106
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PR-Fan
aktives Forenmitglied
Registriert seit: 17.10.2009
Beiträge: 60
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Ihr seid alle in der Matrix. Mathematische Algoritmen bestimmen Euer Leben.
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04.11.2009, 01:47
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#107
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Benutzer
Registriert seit: 04.11.2009
Beiträge: 76
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Diie These, dass Mathematik eine Sprache ist, finde ich interessant. Aber ist sie nur eine Sprache? Ich denke, man muss nicht Mathematik studiert haben, um die Frage verneinen zu können. Jeder, der einen kaufmännischen Beruf erlernt hat, wird wissen, dass man mit Mathematik mehr anstellen kann, als nur Messergebnisse in Zahlen auszudrücken. Beispielsweise bei der Berechnung der Gewinnschwelle, also wenn es darum geht, im Voraus zu ermitteln, ob die Herstellung eines Produktes sich bei der möglichen Stückzahl bei einem bestimmten Verkaufspreis in Bezug auf die fixen und variablen Kosten überhaupt lohnt. Um das zu ermitteln, muss man rechnen, die natürliche Sprache hilft einem da kein Stück weiter.
Berechnungen finden auch im Computer statt. Jeder, der das Internet benutzt, benutzt einen "Rechner". Die Kommunikation über die natürliche Sprache im Internet ist nur deshalb möglich, weil man die natürliche Sprache in Computersprache codieren kann, und die Sprache der Computer basiert auf Mathematik und der Fähigkeit der Mathematik, Informationen nicht nur zu speichern und zu übermitteln, sondern zu verarbeiten.
Wenn man bedenkt, was mit Computern heute alles möglich ist, die eigentlich nichts anderes als Rechenmaschinen sind, kann man die These "Mathematik sei nur eine Sprache" nicht wirklich aufrecht erhalten. Mit Computern werden Filme berechnet, Musik berabeitet, Fotos retuschiert, virtuelle Realitäten erschaffen...
Wie man das bewertet, ist die eine Frage. Dass es einen Riesenunterschied zwischen dem Roman "Der Herr der Ringe", der nur die Möglichkeiten der natürlichen Sprache nutzt, und der Verfilmung gibt, der massiv digitale (mathematisch basierte) Techniken einsetzt, kann man aber wohl kaum bestreiten.
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04.11.2009, 01:49
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#108
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Erfahrene Benutzerin
Stammuser
Registriert seit: 06.10.2009
Beiträge: 286
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Zitat:
Zitat von Rat der Sechs
Ihr seid alle in der Matrix. Mathematische Algoritmen bestimmen Euer Leben.
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das glaub ich nicht und gefühlte Gewissheit kann ich da auch nicht anschließen:-)
Ich kann auch ohne Computer kommunizieren;-) Ich kann Preise sehr gut schätzen und brauchen keine Formeln, um Preise zu berechnen  Es gibt AUCH andere Möglichkeiten. AUCH, wenn man das nicht ertragen kann;-)
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04.11.2009, 02:23
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#109
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Benutzer
Registriert seit: 04.11.2009
Beiträge: 76
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Zitat:
Zitat von sinus
Ich kann Preise sehr gut schätzen und brauchen keine Formeln, um Preise zu berechnen  Es gibt AUCH andere Möglichkeiten. AUCH, wenn man das nicht ertragen kann;-)
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Es geht nicht darum, ob man das ertragen kann, sondern ob es möglich ist. Und wenn man wirklich kalkulieren muss, ob sich ein neues Produkt wirtschaftlich rechnet, muss man rechnen. Man hat Fixkosten (die Maschine kostet 10.000 EUR, die Miete für die Fabrikräume 1000 EUR pro Monat) egal ob ich damit 1 oder 1000 Produkte herstelle) und variable Kosten, z.B. Materialkosten, also 10 EUR für ein Produkt und 1000 für hundert Produkte, oder weniger, weil der Lieferant Mengenrabatt gewährt. Hinzu kommen die Personalkosten. Wie viele Leute brauche ich und was kosten die mich? Und dann muss man noch den Preis kalkulieren. Was muss das Produkt mindestens kosten, damit ich überhaupt einen Gewinn einfahre, wieviel darf es höchstens kosten, damit ich noch mit den Mitanbietern konkurrieren kann? Ich sehe keine Möglichkeit, wie man eine solche Kalkulation ohne Mathematik durchführen könnte.
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04.11.2009, 02:31
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#110
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Erfahrene Benutzerin
Stammuser
Registriert seit: 06.10.2009
Beiträge: 286
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Ich sagte, es gibt ANDERE Möglichkeiten. U. man muss überhaupt nichts;-) Aber, ich glaube, ich rede gegen die Wand des 'Das MUSS aber so, weil ich das so sage!!!!!!!'
Dann ist das für DICH so;-)  Dir hat man eine bestimmte Denk- u. Fühlart beigebracht. Eine Weltbetrachtung und da es dir u. vielen anderen Menschen alternativlos wichtig ist, dass diese Welt auch so bleibt, muss das alles so. Ich unterscheide immer, was für MICH MUSS und das das nicht für ALLE gleich zu gelten hat. Wenn ich das dann immer noch so darstelle und aus dem: 'Das muss für alles so sein, weil ich das so will!',nichts anderes kommt, dann gehe ich einfach, denn wo außer Müssen nix muss, muss ich auch nicht;-)
Anything goes. Nichts ist Unmöglich. Toyoooota 
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